Yoko Tawada

 4.1 Sterne bei 55 Bewertungen
Autorin von Überseezungen, Das nackte Auge und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Yoko Tawada

Yoko Tawada wurde in Tokyo geboren und lebt seit 1982 in Hamburg, seit 2007 in Berlin. Studium der Literaturwissenschaften in Tokyo und Hamburg, Promotion. Erste literarische Veröffentlichungen 1986 in "Japan-Lesebuch". Erste Buchveröffentlichung in Deutschland 1987 (Nur da wo du bist da ist nichts), in Japan 1992 (Sanninkankai). Sie schreibt in deutscher und japanischer Sprache. Bis 2013 erschienen 22 Bücher in deutscher Sprache.

Neue Bücher

Mini-Konkursbuch Claudia Gehrke – und der Verlag

 (1)
Neu erschienen am 06.12.2018 als Buch bei konkursbuch.

Alle Bücher von Yoko Tawada

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Überseezungen

Überseezungen

 (7)
Erschienen am 14.07.2016
Abenteuer der deutschen Grammatik

Abenteuer der deutschen Grammatik

 (4)
Erschienen am 01.11.2010
Talisman

Talisman

 (4)
Erschienen am 18.05.2016
Das nackte Auge

Das nackte Auge

 (5)
Erschienen am 01.06.2011
Schwager in Bordeaux

Schwager in Bordeaux

 (5)
Erschienen am 01.09.2008
Das Bad

Das Bad

 (3)
Erschienen am 22.10.2014
Etüden im Schnee

Etüden im Schnee

 (2)
Erschienen am 19.01.2018
Verwandlungen Tübinger Poetik Vorlesungen

Verwandlungen Tübinger Poetik Vorlesungen

 (2)
Erschienen am 08.03.2018

Neue Rezensionen zu Yoko Tawada

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Rezension zu "Das nackte Auge" von Yoko Tawada

Rezension zu "Das nackte Auge" von Yoko Tawada
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Besonders beindruckt hat mich die Tatsache, dass die Autorin ursprünglich aus Japan stammt, ihre Erzählung jedoch im Original auf Deutsch verfasst hat. Dies macht den Ausdruck und den Fluss der Sprache sehr eigen und außergewöhnlich. Auch inhaltlich ist bemerkenswert, dass die Protagonistin durch viele Zufälle von Vietnam nach Ostberlin, über Bochum nach Paris gelangt und sich über viele Jahre hinweg ohne Pass und dahingehend ohne richtige eigene Identität durchschlägt.

Gefallen hat mir an vielen Stellen die Sprache: die Autorin findet faszinierende Bilder, Symbole und Metaphern für ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse. Weniger gefallen hat mir dagegen, dass Y. Tawada ihre Sätze teilweise mit diesen Bildern und Symbolen überladen hat. Außerdem blieb für mich nach der Lektüre vieles unklar, nicht nur, weil die Grenzen zwischen Traum und Realität oftmals verschwimmen, sondern einfach aus dem Grunde, dass vieles ungesagt und offen bleibt und der Interpretation des Lesers überlassen wird.

Alles in allem war Das nackte Auge für mich ein Buch, das mich streckenweise gefesselt und unterhalten hat und dessen Metaphern und symbolhafte Sprache mich beeindruckt haben. Jedoch war genau dies andererseits auch ermüdend; vieles blieb diffus, vage und unverständlich. Obwohl diese Erzählung fiktiv und keinesfalls autobiographisch gefärbt ist, war sie mir an vielen Stellen zu unrealistisch und überzeichnet, sowohl in den Charakteren als auch in der Handlung. Dennoch ist dieses Buch etwas Besonderes, da es eines der ungewöhnlichsten Bücher ist, die ich jemals gelesen habe.

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