Yoko Tawada Das nackte Auge

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Inhaltsangabe zu „Das nackte Auge“ von Yoko Tawada

Roman über eine seltsame Reise. Ein Mädchen aus Vietnam kommt nach Ostberlin, und wird dann von einem Studenten, der meint ihr zu helfen, aber sie möchte das nicht, von Ost- nach Westdeutschland entführt. Sie spricht die Sprache nicht, versucht zu fliehen, fährt - im Traum? - in die falsche Richtung und landet in Paris. Dort flüchtet sie ins Kino. Sie lebt nun viele Jahre - ohne Visum - bei verschiedenen Frauen und Männern in Paris, aber vor allem im Kino, im Dialog mit der Schauspielerin Catherine Deneuve.Und währned die Zeit vergeht, während die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland fällt, die Grenzen zwischen den EG-Ländern verschwinde, verknüpft sich ihr eigenes Leben sich immer enger mit den Filmhandlungen.
Die Beziehung von Bildern und Sprache ist ein wesentliches Thema dieser Erzählung, aber auch das Verhältnis verschiedener politischer Systeme, die Möglichkeit oder Unmöglichkeit körperlicher Beziehungen.„.durch ihre Erzählerin erkundet sie mit „fremden Augen" die Zeichensysteme des Westens. durchzogen von wunderbaren, komischen und klugen Einsichten." (Echo, Tirosl Nachrichtenillustierte) Ihre Sprachbilder "fluktuieren in ihren Bedeutung und kommen somit der Realität sehr viel näher als die handfesten Geschichten, in denen wir uns wiederzuerkennen glauben."(Deutschlandfunk)

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  • Rezension zu "Das nackte Auge" von Yoko Tawada

    Das nackte Auge

    Saari

    26. August 2010 um 08:53

    Besonders beindruckt hat mich die Tatsache, dass die Autorin ursprünglich aus Japan stammt, ihre Erzählung jedoch im Original auf Deutsch verfasst hat. Dies macht den Ausdruck und den Fluss der Sprache sehr eigen und außergewöhnlich. Auch inhaltlich ist bemerkenswert, dass die Protagonistin durch viele Zufälle von Vietnam nach Ostberlin, über Bochum nach Paris gelangt und sich über viele Jahre hinweg ohne Pass und dahingehend ohne richtige eigene Identität durchschlägt. Gefallen hat mir an vielen Stellen die Sprache: die Autorin findet faszinierende Bilder, Symbole und Metaphern für ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse. Weniger gefallen hat mir dagegen, dass Y. Tawada ihre Sätze teilweise mit diesen Bildern und Symbolen überladen hat. Außerdem blieb für mich nach der Lektüre vieles unklar, nicht nur, weil die Grenzen zwischen Traum und Realität oftmals verschwimmen, sondern einfach aus dem Grunde, dass vieles ungesagt und offen bleibt und der Interpretation des Lesers überlassen wird. Alles in allem war Das nackte Auge für mich ein Buch, das mich streckenweise gefesselt und unterhalten hat und dessen Metaphern und symbolhafte Sprache mich beeindruckt haben. Jedoch war genau dies andererseits auch ermüdend; vieles blieb diffus, vage und unverständlich. Obwohl diese Erzählung fiktiv und keinesfalls autobiographisch gefärbt ist, war sie mir an vielen Stellen zu unrealistisch und überzeichnet, sowohl in den Charakteren als auch in der Handlung. Dennoch ist dieses Buch etwas Besonderes, da es eines der ungewöhnlichsten Bücher ist, die ich jemals gelesen habe.

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