Yolande Duran-Serrano , Laurence Vidal Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

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Inhaltsangabe zu „Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte“ von Yolande Duran-Serrano

Im Grunde hat sich Yolande Duran-Serrano nicht für Spiritualität interessiert, geschweige denn meditiert. Ohne jede Vorbereitung trifft es sie an einem ganz normalen Tag mitten im Sommer. Der sehr tiefgreifende Prozess, der sich daraufhin bei ihr entfaltet, wird von ihr so ehrlich, so direkt geschildert, dass man an vielen Stellen schier Gänsehaut bekommt. Und gerade weil Yolande ohne alle Fachbegriffe spricht, spiegelt sie die Essenz sämtlicher spirituellen Traditionen in ihrer einfachen Sprache wider.
Dieses einmalige Buch ist aus einem Gespräch von ungewöhnlicher Dichte und manchmal sogar Poesie entstanden. Es beschreibt die Schönheit und Freiheit der Erfahrung jenseits unseres normalen Alltagsbewusstseins. Es rührt auf manchmal verstörende Weise an, weil klar wird, dass die Persönlichkeit, die man zu sein glaubt, eine Illusion darstellt.

Das Buch lässt sich nicht so einfach und flüssig lesen wie ein Roman. Manche Passagen musste ich mehrmals lesen, um sie zu verstehen.

— Ekcnew

Puh, war so zäh, dass ich nach der Hälfte doch abgebrochen hab.

— Synapse11

Eins der besten Bücher über Erleuchtung überhaupt. Allerdings nur für diejenigen, die verstanden haben, was Erleuchtung ist.

— mercurial_mind

Leider viel zu viele Wiederholungen! Habe mich wirklich durchgequält...

— Linsenliebe

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  • yolande und laurence

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    Kallisto92

    05. April 2017 um 20:55

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte geschrieben von Yolande Duran-Serrano Das Cover und der Titel hatten mich sofort angesprochen, so dass ich die Leseprobe unbedingt lesen musste. Dort habe ich schon gemerkt,dass das Buch keine leichte Kost für zwischen durch ist, sondern man sich mit dem Thema befassen muss. Das Buch handelt über das Interview, wo die Hauptperson Yolande Duran-Serrano ist. Die Interviewende ist Laurence Vidal Yolande ist 40 und ihr Leben lief eigentlich ganz gut, bis an dem Tag als ihr Sohn einen Unfall hat. Alles hört auch ihr wichtig zu werden und sie entwickelt eine Gleichgültigkeit. Jedoch bemerkt sie das sie zwar traurig ist, aber keine richtige Trauer endfindet. Auch 2 Jahre nach dem Tod ihres Sohnes ist in ihr immer noch diese „Stille“, wie sie ihr Gefühl beschriebt, diese „stille“ ist jetzt sogar noch mehr geworden. Fazit: 1 – Das ganze Buch besteht nur aus dem Interview, so dass man nur kurze Lebenseindrücke von Yolande erfährt 2- Leider ähneln sich die Fragen auf den Seiten sehr doll ,so dass man nichts neues erfährt und es einfach nur noch anstrengend wird zu lesen 3- Laurence Vidal verleiht dem Buch einen positiven Aspekt, sie beschriebt ihre Sichtweise und versucht sich in Yolande hineinzuversetzen Aber Yolande möchte das andere auch so wie ich sagen würde Gefühlskalt werden und möchte Laurence davon überzeugen, was mich total stört, denn es ist jeden seine Sache wie er mit seinen Leben umgeht, Yolande ist so stur und möchte ihre Meinung anderen aufdrängen, was mich dazu gebracht hat das Buch nicht zu mögen.

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  • Erwachen

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    selda

    21. February 2016 um 15:57

    Es ist schwer in Worte zu fassen, was dieses Buch beschreibt. Yolanda ist eine Erleuchtete. Ohne jede Anstrengung oder das Streben danach, erfährt sie diesen Zustand des "Nichtdenkens". Ihre gesamte Lebensqualität- ihr Sein verändert sich radikal. In Interviewform wird über "die Sache", wie sie sie nennt, berichtet. Momentaufnahmen beschreiben die neue Yolanda im Umgang mit der Welt. Dabei ist der Inhalt so sonnig wie das Cover, Yolanda sprüht vor Lebensenergie. Ihre wache, lebendige Art transportiert sich durch das Gesagte, Beschriebene. Der Stoff ist sicher nicht einfach zu verarbeiten, ich habe das Buch häppchenweise gelesen, dennoch transportiert sich eine Idee, wie es sein könnte auf sehr schöne und berührende Weise. Wer sich für die Thematik interessiert, sollte dieses Buch lesen, es ist ein sehr persönlicher Einblick in eine besondere Erfahrung. Kein Lehrbuch, keine Anleitung, einfach ein Erfahrungsbericht.

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  • Das Buch lässt sich nicht so einfach und flüssig lesen wie ein Roman.

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    Ekcnew

    01. January 2016 um 16:16

    Im August passierte es, die vielen Gedanken, die Yolande den Alltag schwer machten, sind plötzlich nicht mehr da. Was da bleibt beschreibt Yolande als Stille. 2 Monate später stirbt ihr Sohn bei einem Unfall. Die Zeit danach erlebt sie auch in dieser Stille, die auch bis heute nicht verschwunden ist. Das Verhalten von Yolande nach dem Tod von ihrem Sohn, betrachten die Angehörigen als einen Schock. Yolande dachte, dass diese Stille vielleicht etwas mit ihrem 40. Geburtstag zu tun hätte. Aber keinen den sie ansprach, hat so etwas erlebt wie Yolande. Das Buch ist aus der Sicht von der Journalistin Laurence Vidal geschrieben, die ein Interview mit Yolande führt. Fast das ganze Buch ist im Interview-Stil aufgebaut. Laurence, die die Fragen stellt und Yolande, die ausführlich auf diese Fragen eingeht. Zwischendurch gibt es Passagen, die die Umgebung von Yolande und Laurence beschreiben. So wird z.B. das Restaurant beschrieben, in dem Yolande aushilft oder wie das Interview bei einem gemeinsamen Spaziergang oder beim Kaffee trinken geführt wird. Durch die unterschiedlichen Schriftarten kann der Leser die Passagen eindeutig zuordnen. Die Stille im Kopf von Yolande macht ihr das Leben sehr einfach. Sie kann sich keine Gedanken mehr machen, es tut sich einfach alles von selbst.  Dadurch, dass sie sich keine Gedanken machen kann, verbraucht sie für das Gedanken machen auch keine Energie und ist somit insgesamt viel leistungsfähiger. In ihrem ursprünglichen Beruf kann Yolande nicht mehr arbeiten, denn zum Pläne schmieden und Projekte entwerfen muss man sich eben auch Gedanken machen und das kann sie nicht mehr. Yolande erzählt in dem Buch von "der Stille", von "der Sache" und von "der Intensität". Mit einfachen Worten versucht sie zu erklären, was sie fühlt und was mit ihr geschieht. Yolande beschreibt ein Eintauchen in ein Nichts, dass sie wie einen Weltuntergang erlebt, die Menschen, die in dem Moment neben ihr waren, haben davon überhaupt nichts gemerkt. Was mir in diesem Buch fehlt, sind Antworten auf die Fragen: Was genau ist da mit Yolande passiert? Wie geht es an, dass jemand keine Gedanken mehr im Kopf hat? Gibt es so etwas wirklich? Seit nun mehr 5 Jahren hält die Stille im Kopf von Yolande an und die Intensität nimmt zu. Das Buch lässt sich nicht so einfach und flüssig lesen wie ein Roman. Ich musste über manche Sätze und Absätze  nachdenken und manchmal auch noch mal lesen, um es zu verstehen. Insgesamt fand ich das Buch sehr interessant.

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  • Das Phänomen Erleuchtung - genial beschrieben!

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    mercurial_mind

    01. May 2015 um 11:12

    Wie erklärt man etwas, für das es keine Erklärung gibt? Wie lässt man andere an etwas teilhaben, das sich im eigenen Inneren abspielt und das keine allgemein übliche Erfahrung ist? Eigentlich unmöglich. Yolande Duran-Serrano und ihre Freundin Laurence Vidal haben es mit diesem Buch versucht und sind dem Phänomen Erleuchtung so nahe gekommen, wie es mit den begrenzten Möglichkeiten einer Sprache nur machbar ist. Das Buch beinhaltet Sätze, die überhaupt nicht besser hätten formuliert werden können. Nutzen kann aus diesem Buch jedoch nur ziehen, wer wenigstens vom Verstand her eine Vorstellung davon hat, was Erleuchtung ist. Dieses Buch ist definitiv nicht für diejenigen geeignet, die sich noch nie zuvor damit befasst haben. Diesen sind die Schriften von Wayne Dyer, Deepak Chopra und Dr. Joseph Murphy zu empfehlen. Wem dann spätestens bei "Jetzt - Die Kraft der Gegenwart" von Eckhart Tolle aufgegangen ist, worum es sich bei der sogenannten "Erleuchtung" handelt, nämlich das plötzliche Erkennen dessen, was das Leben, die Person, eigentlich wirklich ist, kommt an Yolande Duran-Serranos Buch nicht mehr vorbei. Für mich eines der intensivsten und besten Bücher über Erleuchtung überhaupt. Der Erfahrungsbericht eines Menschen, der sie erlebt und der sie leben darf. Wirklich gemein: Man kann Erleuchtung sehr wohl intellektuell verstehen, sie deshalb aber noch lange nicht erfahren. Sie bewirkt eine völlig veränderte Wahrnehmung der Welt, des Lebens und der eigenen Person, nämlich durch die "Augen" jener Universalen Intelligenz, durch welche sich alles Sichtbare, Materielle - das Universum und alle Geschöpfe darin - entfaltet. Jener Kraft, die unser Hiersein möglich macht. Man kann Erleuchtung daher nicht "suchen". Wir sind ja schon erleuchtet. Jeder von uns. Wir alle SIND diese Universale Kraft, ihr materieller Ausdruck. Um unser Leben aus dieser Sicht wahrnehmen zu können, müsste nur eben mal der entsprechende Schalter umgelegt werden. Wenn es das Ego ist, das uns davon abhält, die Welt auf erleuchtete Weise wahrzunehmen und dadurch ein sorgenfreies, glückliches Leben zu führen, warum ist es dann so schwer, dieses Ego loszuwerden? Warum hat die Universale Kraft es nicht so eingerichtet, dass sich der Schalter der begrenzten Sichtweise irgendwann grundsätzlich bei jedem Menschen von selbst umlegt, nur bei einigen wenigen? Das könnte die Menschheit schließlich vor dem Untergang bewahren, an dem ihre aufgeblähten Egos in Form von Kriegen, Umweltzerstörung, Naturausbeutung und rücksichtslosem Konsumverhalten so fleißig arbeiten. Dieses Buch ist nichts fürs Regal. Es gehört neben das Kopfkissen, um immer und immer wieder gelesen zu werden. Dieser halb bewusste, halb erleuchtete Teil in einem verlangt geradezu danach.

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  • Zum eigenen Ich finden...

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    kassandra1010

    26. April 2014 um 14:23

      Für all die Menschen, die ihrem Leben etwas mehr Sinn für die Spiritualität geben wollen, ist das hier sicherlich das richtige Buch. Wenn die Gedanken und das Gehirn plötzlich aufgrund irgendeines entscheidenden Momentes nun leer ist, machen wir uns auf die Suche. Aber auf die Suche nach was?   Ein liebevoller Austausch zwischen zwei Freundinnen findet hier zu Papier und hilft der einen Freundin mit der Stille im Kopf klarzukommen und der anderen Freundin zu sich selbst zu finden.      

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  • Erwachen

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    selda

    21. April 2014 um 21:52

    Es ist schwer in Worte zu fassen, was dieses Buch beschreibt.  Yolanda ist eine Erleuchtete. Ohne jede Anstrengung oder das Streben danach, erfährt sie diesen Zustand des "Nichtdenkens". Ihre gesamte Lebensqualität- ihr Sein verändert sich radikal.  In Interviewform wird über "die Sache", wie sie sie nennt, berichtet. Momentaufnahmen beschreiben die neue Yolanda im Umgang mit der Welt. Dabei ist der Inhalt so sonnig wie das Cover, Yolanda sprüht vor Lebensenergie. Ihre wache, lebendige Art transportiert sich durch das Gesagte, Beschriebene.  Der Stoff ist sicher nicht einfach zu verarbeiten, ich habe das Buch häppchenweise gelesen, dennoch transportiert sich eine Idee, wie es sein könnte auf sehr schöne und berührende Weise.  Wer sich für die Thematik interessiert, sollte dieses Buch lesen, es ist ein sehr persönlicher Einblick in eine besondere Erfahrung.  Kein Lehrbuch, keine Anleitung, einfach ein Erfahrungsbericht.

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  • Langwierig und unverständlich

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    buechermaus88

    30. March 2014 um 14:41

    Das Cover gefällt mir nicht so gut. Ich mag Gelb sowieso nicht so gerne, aber ich finde, dass es in diesem Fall auch irgendwie nicht zur Geschichte passt. Ich finde es interessant, dass statt einem Gesicht der Titel steht. Irgendwie passt das zu der im Buch beschriebenen Stille. Der Inhalt selbst gefiel mir zunächst. Es war interessant, dieses Interview zu lesen. Wie Yolande die Stille zunächst beschreibt und welche Fragen Laurence stellt, sind gut gewählt. Zur Abwechslung wurde zwischendurch beschrieben was Laurence über das Gesagte denkt, wo sie sich treffen oder was sie selbst getan hat, wenn sie sich nicht trafen. Diese “Pausen” vom Interview fand ich sehr erfrischend zumal das Lesen mit der Zeit immer anstrengender wurde, weil es sich sehr zog. Ich hatte mehrmals das Gefühl, dass die ein oder andere Frage schon mal gestellt wurde, nur eben anders formuliert. Genauso erging es mir mit den Antworten. Es gab sehr viele Wiederholungen und schließlich habe ich mich immer mehr auf die Phasen zwischen dem Interview gefreut, weil mir das Interview einfach zu anstrengend war. In der Inhaltsangabe steht, dass keine Fachbegriffe benutzt worden sind, was stimmt, allerdings ist die Art, wie Gefühle, das Innere oder auch die Stille beschrieben worden sind, auch sehr schwer nachzuvollziehen. Ich habe während dem Lesen immer mehr das Ende herbeigesehnt und das ist wirklich keine gute Richtung, in die ein Buch gehen sollte. Ein gutes Buch will man nicht mehr aus der Hand legen. Hier war es anders. Mein Fazit: Ich gebe dem Buch wegen den Phasen zwischen dem Interview noch 2 von 5 Sternen. Mit gutem Willen.

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  • Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    AnjaKoenig

    21. March 2014 um 07:43

    mir war natürlich bewusst, dass dieses buch nicht einfach sein kann. dennoch bin ich davon ausgegangen, dass ich etwas besser damit zurecht kommen würde. bei der Leseprobe hatte ich schon gemerkt, dass es Anlaufschwierigkeiten gegeben hat, aber nachdem ich dann doch recht gut reingefunden hatte, dachte ich, dass mir das buch gut gefallen wird. leider nicht. ich bin sehr enttäuscht und hab mich mehr oder weniger durch das buch gequält. irgendwie bin ich überhaupt nicht klargekommen und wusste bald nicht mehr, was mir das buch sagen soll. auch beim wiederholten lesen von ausschnitten erging es mir nicht besser. irgendwie hat der bericht nur wenig aufzeigen können, ansonsten gab es etliche Wiederholungen und kaum wirklich erleuchtende Einblicke. schade. hatte mir wirklich mehr erhofft, sowohl an lesefreude, als auch an Erkenntnissen.

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  • leider viel zu viele Wiederholungen

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    Linsenliebe

    17. March 2014 um 10:07

    Yolande ist 40 und steht mitten im Leben. Sie hat einen Sohn und ihr Leben hält sie auf Trab. Bis zu dem Moment wo alles aufhört wichtig zu sein und sie von einer inneren Ruhe ergriffen wird, die sie scheinbar gleichgültig werden lässt. Doch es ist keine Gleichgültigkeit, die Yolande erfasst hast, sondern vielmehr eine Ausgeglichenheit, die es ihr erlaubt über den Nichtigkeiten des Lebens zu stehen. Als ihr Sohn jedoch bei einem Unfall ums Leben kommt bemerkt sie, dass die innere Stille, die von ihr Besitz ergriffen hat, nicht nur die Kleinigkeiten des Lebens unwichtig erscheinen lässt sondern auch alles andere. Yolande muss sich eingestehen, dass der Tod ihres Kindes keine wirkliche Auswirkung auf sie hat. Sie empfindet zwar Traurigkeit, doch diese ist "nur zu Besuch", zieht gleich weiter und lässt sie ihrer unerschütterlichen Gelassenheit zurück. Ihr Umfeld ist irritiert, alle erwarten den Zusammenbruch, welcher jedoch nicht eintritt.  Auch 2 Jahre nach diesem Tag, an dem sich für Yolande alles ändert, hält diese "Stille", wie sie den Zustand nennt, immer noch an. Die Stille wird sogar noch intensiver, nimmt immer mehr Raum in ihrem Leben ein und verdrängt alles weitere. In dem Buch mit dem seltsam langen Titel "Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte" führt Laurence Vidal ein Interview mit Yolande und versucht zu ergründen, was genau diese Stille mit ihr anstellt und wie man selbst zu der Stille durchdringen kann.  Und hier beginnt auch schon mein Problem mit diesem Buch. Das Buch besteht fast ausschließlich aus diesen Interviews, unterbrochen von einigen kurzen Eindrücken in das Leben der Interviewerin Laurence Vidal. Ich war nach dem Lesen der Leseprobe nicht unbedingt davon ausgegangen, dass das ganze Buch aus den Interviews besteht und so war ich etwas irritiert, als ich dies dann feststellen musste. An und für sich wäre das ja auch gar nicht so schlimm weil es ja keinen wirklichen Handlungsstrang im Buch gibt, allerdings kommt jetzt noch der für mich viel schlimmere Kritikpunkt: Die Fragen und Antworten wiederholen sich permanent und ich hätte das Buch auch nach den ersten 30 Seiten weglegen können weil sich danach absolut nichts neues mehr für mich ereignet hat. Laurence Vidal versucht herauszufinden, wo die Stille herkommt, wie sie sich genau äußert und letztendlich probiert sie auch selber zu dieser Stille zu gelangen und schafft es auch zum Teil.  Die Fragen, wie Vidal zu ihren Antworten kommen will, wiederholen sich jedoch so massiv, dass ich sehr schnell die Lust verloren habe das Buch noch weiterzulesen. Es war für mich teilweise wirklich so nervig, dass ich ganze Absätze übersprungen habe weil sie fast 1 zu 1 den selben Inhalt wieder und wieder durchgekaut haben. Ich kann wirklich nicht verstehen, wieso dieses Interview so gehandhabt wurde.  Ich muss leider sagen, dass mit jeder Seite auch meine Abneigung gegen Yolande stieg, einfach wegen der ganzen Wiederholungen und wegen der Arroganz, mit der Yolande "ihre" Stille als die einzig richtige Sichtweise auf diese Welt ansieht. Sie versucht gegen Ende des Buchs Laurence Vidal regelrecht zu bekehren, endlich auch so zu werden wie sie und setzt Vidal meiner Meinung nach auch unter Druck mit ihrer Sichtweise. Ich kann dem Ganzen leider wirklich wenig positives abgewinnen und war sehr froh, als ich es durchgelesen hatte.  Laurence Vidal jedoch verleiht dem Buch einen positiven Aspekt indem sie ihre eigenen Sichtweisen in kurzen Abschnitten mit einfließen lässt und beschreibt, wie die Auseinandersetzung mit dem Thema "innere Stille" sie nach und nach verändert. Ihre Ausdrucksweise und Beschreibungskünste in diesen kurzen Abschnitten gefielen mir wirklich gut und ich hätte mir davon mehr gewünscht. Alles in Allem muss ich sagen, dass diese Rezension mir wirklich nicht ganz leicht fällt. Dieses Thema ist mit Sicherheit ein sehr polarisierendes und jeder muss für sich selbst entscheiden inwieweit man sich darauf einlassen kann. Für mich muss ich sagen, dass ich noch nie ein so kurzes Buch gelesen habe, bei dem es mir dennoch so schwer gefallen ist, bis zur letzten Seite durchzuhalten. Dementsprechend kann ich leider nur 1 Stern vergeben.

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  • Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    Solengelen

    15. March 2014 um 19:41

    In Natura wirkt das Cover noch schöner. Die zarte Farbe des Hintergrundes, der etwas intensivere glänzende Aufdruck, der Kopf einer Frau mit Titel als Gesicht, macht das Cover besonders. Wie ein "Handschmeichler" fühlt es sich an. Und obwohl, oder weil der Titel so lang ist, macht er neugierig.  Yolanda ist eigentlich kein spiritueller Mensch, bis sie eines Tages davon "überfallen" wird. Alles bisherige ist nicht mehr wichtig, alles ändert sich. Ohne Schnörkel oder hochtrabende Begriffe, erzählt sie wie "ihr der Schnabel gewachsen" ist. Kein Schmerz ist in ihr, in ihrem Kopf, alles wird "ausgeblendet" oder neu "eingeblendet"? Jedes Kapitel beginnt mit einer Überschrift in Großbuchstaben und einem "Spruch" verschiedener Urheber. Das gibt dem Buch auch von der Strukturierung etwas spezielles, anderes.  Die Interviews überwiegen, aber auch "Erzählungen" in der "Ich-Form" der Interviewerin runden das ganze ab. Diese Buch ist anders, besonders, ohne eine "Lehrmeister Funktion" inne zu haben. Es ist aber auch ein Buch, das man nicht mal eben nebenher liest. Manchmal bedarf es ein zweites lesen, manchmal ein genaues nachdenken, manchmal auch ein "nachschlagen". Alles in allem muss man sich auf das Buch einlassen und entweder man mag es oder nicht. Obwohl es manchmal etwas verwirrend ist und auch "Arbeit" bedeutet, gefällt es mir. Und ganz sicher werde ich noch des Öfteren darin lesen, blättern, einzelne Passagen vertiefen. 

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  • Interessante Erfahrung

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    nodi

    12. March 2014 um 15:05

    Yolande ist mit ihren 40 Jahren eine Frau die eigentlich mitten im Leben steht, doch plötzlich spürt sie eine merkwürdige Stille im Kopf, die nicht mehr aufhört. Als nach ein paar Monaten ihr Sohn tödlich verunglückt, ändert sich daran auch nichts. Sie ist zwar sehr traurig, aber die Traurigkeit geht durch sie hindurch. Ihre Familie und Freunde sind der Meinung, sie habe den Tod ihres Sohnes noch gar nicht realisiert, doch die Stille in Yolandes Kopf war schon vorher da. Ihr Kopf ist leer, keine Gedanken sind mehr wirklich da, auch ein Ich spürt sie nicht mehr. Alles ist für sie in den Hintergrund getreten, wichtig ist nur noch die Stille, nichts beunruhigt sie mehr. Diese Ruhe strahlt sie auch nach außen aus, die Menschen in ihrer Umgebung können diese Ruhe auch spüren. Mit Hilfe der Journalistin Laurence ist dieses Buch erschienen. In einem Dialog mit Yolande beschreiben sie dort, wie es zu dieser Stille, dieser Erleuchtung kam und was man selbst tun kann um dorthin zu gelangen. Auch Laurence spürt in der Nähe von Yolande diese Ruhe und Stille. Diese Stille, dieses Gefühl zu verstehen ist schwierig in Worte auszudrücken, so ist es auch für den Leser manchmal etwas schwer dies alles zu begreifen. Die Dialoge lassen sich zwar verständlich und flüssig lesen, aber die Empfindungen nachvollziehen zu können ist für einen noch nicht Erleuchteten nicht so leicht. Es werden auch viele Empfindungen sehr oft wiederholt, dies war mir an manchen Stellen doch etwas zu langatmig. Es ist ein Buch, das sehr spirituell ist und man muss sich schon für das Thema Erleuchtung interessieren, um wirklich alles nachvollziehen zu können.

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  • danke- nein danke

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    takaronde

    04. March 2014 um 10:53

    Muss ich wirklich? Ja, ich muss - muss weiterlesen. Und ich rede da nicht von einem Zwang es tun zu wollen, sondern eher von dem Zwang es zu müssen. Schließlich habe ich das Buch bekommen und soll eine Rezension darüber schreiben. Deshalb habe ich es gezwungener Massen zu 2/3 gelesen, mehr ging wirklich nicht.  Dieses "Interview" zieht sich dermaßen in die Länge, ohne dass wirkliche Informationen preisgegeben werden, dass Lesen einfach nur ätzend war. Es zog sich einfach nur dahin. Meiner Meinung nach befand und befindet Yolanda sich in einer Phase, die viele manisch-depressive Menschen kennen. Man fühlt nach aussen nichts mehr, auch keinen Schwermut gar nichts und irgendwann kommt der Punkt, wo die Gefühle langsam wieder spürbar werden, allerdings auf befremdliche Art. Und das hat zwei Monate vor dem Tod des Sohne begonnen und wurde wahrscheinlich durch den Tod des Sohnes verstärkt/ verzögert. Die Autoren glauben allerdings, dass Yolande erleuchtet wurde. Kann ja auch wohl nichts anderes gewesen sein, denn was sollte sonst einer spirituellen Lehrerin passiert sein?   Wahrscheinlich ist das Buch auch mehr an Menschen gerichtet, die bereits auf einem spirituellen Weg sind und schon Redner gewohnt sind, die viel sagen. ohne etwas zu sagen. Für mich war es langweilig, sich ständig wiederholend und manchmal auch widersprüchlich. Entweder, ich habe Gefühle und fühle das Leben oder ich fühle es nicht (unabhängig davon ob als Person Yolande oder eben als -was-auch-immer-sie meint-sie -ist). Mir gefällt weder die Optik des Buches noch der Inhalt. Oder anders ausgedrückt: Ich hätte es nicht gekauft und würde es definitiv nicht weiterempfehlen. Meiner Meinung hat das Buch eigentlich ein glatte "0" verdient, aber jemand hat sich die Mühe gemacht es zu produzieren, daher denke ich, verschenke ich das Sternchen an denjenigen.  

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  • Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanklen mehr im Kopf hatte

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    Pixibuch

    02. March 2014 um 19:24

    Der äußere Eindruck des Buches hat mir sehr gefallen. Ein erfrischendes hellgelb, dann ein Frauenkopf in einem etwas dunkleren Gelb und in das Gesicht der Frau ist der Titel des Buches geschrieben. Ich muß nochmals sagen, dass mich das unheimlich beeindruckt hat. Es wirkt auf mich so frisch, so beruhigend. In dem Buch geht es um Yolande. Im Alter von 40 Jahren ist etwas besonderes mit ihr passiert. Sie hatte plötzlich keine Gedanken mehr, wedefr positive noch negative. In ihrem Kopf herrschte nur noch Stille und Ruhe. Nichts mehr konnte sie beunruhigen. Sie ließm wirklich alle Dinge in Ruhe auf sich zukommen, keine Hektik mehr, kein Streß. Nur Ruhe, Ruhe, die ihren Körper durchströmte und sike teilweise in Ekstase verfiel. Ein Leben, das alles ins Nichts fallen läßt. Sie gibt ihre journalistische Tätigkeit auf und lebt für sich alleine, nimmt alles in ihrem Körper auf. Sie wird ruhiger und ruhiger, das Leben lebt sie ohne Schmerz und ohne Leid. Auch als ihr einziger Sohn tötlich verunglückt, verspürt sie keinen Schmerz. Sie ruht in sich, nichts kann sie aus der Bahn werfen. Die Leute meinen, sie ist vor Schmerz ohnmächtig, aber dies ist nicht der Fall. Die ihr bekannte Journalistin Laurence will sie interviewen. Aber auch diese verfällt dieser unheimlichen Ruhe und Stille. Stille, die alle Gedanken aus dem Kopf wirft. Es entstehen kleinere Interviewes, in denen Yolande über ihren Zustand spricht. Letztendlich wird aber Laurence ihre Schülerin. Ich könnte mir vorstellen, auch so leben zu wollen. Nichts belastet einen, man nimmt die Tage wie sie kommen. Kein Strep und keine Hetil im Beruf, keine finanziellen Sorgen, man muß sich um nichts kümmern, weder Haushalt noch Finanzamt. Ich glaube, in dieser Situation würde auch eine unheimliche Ruhe und Stille über mich kommen. Keien Termine, keine GTrweffen, weder geschäftlich noch privat, keine Arzttermine, nichts, nichts. Mir würde das mehr als gefallen . Aber leider kann ich es in meinem Leben nicht durchführen. Ich habe Familie, Beruf, Haus.........und und. Niemand würde mich auffangen, wenn ich nach 5 Jahren pleite und wohnsitzlos wäre. Das Buch hat mir sehr sehr gut gefallen. Aber es ist ein Traum, ein Märchen. So, wie man beim Lotto den 6er mit Zusatzzahl erträumt,so erträume ich mir dieses Leben. Aber ich werde dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es wird mir ein täglicher Ratgeber sein. Immer, wenn ich Schwierigkeiten haben werde, werde ich dieses Büchlein zur Hand nehmen und ein paar Kapitel zur Beruhigung lesen.

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  • eBook Kommentar zu Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte von Yolande Duran-Serrano

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    Thomas Worseck

    02. March 2014 um 12:22 via eBook 'Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte'

    Ein tolles Buch. Für alle, die Sehnsucht nach dem Erwachen haben, ein reinstes Lesevergnügen und noch viel mehr...

  • Stille Wut

    Die Frau, die an einem ganz normalen Sommertag plötzlich keine Gedanken mehr im Kopf hatte

    Goodread

    01. March 2014 um 15:44

    Ein Glück es ist vorbei. Dieses Buch zu lesen war eine Folter für mich.  Yolande Duran-Serran’s Erfahrung mit ihrer spontanen Erleuchtung soll hier dem Leser näher gebracht werden. Es ist zum größten Teil in einem misslungenen Interviewstil geschrieben. Sehr unangenehm zu Lesen. Viele Wiederholungen. Es wird von der Stille erzählt die Yolande Duran-Serran empfindet. Auf mich hat sich leider nur stille Wut übertragen. Nicht bedingt durch das Thema Erleuchtung und Spiritualität, sondern anhand des Schreibstils. Vielleicht wurde das Buch auch schlecht übersetzt.  Ich habe vor einiger Zeit „Gespräche mit Gott“ von Donald Walsch gelesen. Man kann beide Bücher zwar nicht direkt miteinander vergleichen, aber in beiden geht es um Spiritualität, Fragen und Antworten. Die Thematik ist also nicht neu für mich. Walsch gelingt es Informationen an den Leser weiterzugeben. Dieser Autorin nicht. Für Erleuchtung wird kein Buch benötigt und schon gar nicht dieses hier. Warum? Yolande Duran-Serran hatte auch kein Buch und angeblich ist sie erleuchtet worden. Es mag Menschen geben die dieses Buch kaufen und auch gerne Lesen. Vielleicht auch an Kursen der spirituellen Lehrerin Yolande Duran-Serran teilnehmen. Ich gehöre nicht dazu. Meine Wertung 1 von 5 Sternen für das schön gestaltete Cover des Buchs. Schade.

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