Yongey Mingyur Rinpoche Buddha und die Wissenschaft vom Glück

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Inhaltsangabe zu „Buddha und die Wissenschaft vom Glück“ von Yongey Mingyur Rinpoche

Der vom Dalai Lama erwählte jüngste tibetisch-buddhistische Meister berichtet: Eine spannende Mischung aus Autobiographie, Meditationstechniken und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Mingyur Rinpoche lebte als Exiltibeter zunächst in Indien. Bereits mit 17 Jahren jüngster tibetischer Meditationsmeister, galt er als „Wunderkind“. Als der Dalai Lama vor Jahren gebeten wurde, für umfangreiche neurologische Untersuchungen über die Wirkung von Meditation einen Kandidaten zu benennen, fiel seine Wahl auf Mingyur Rinpoche. Die Genialität des vorliegenden Buches liegt vor allem in seiner Fähigkeit, wissenschaftliche Genauigkeit mit verständlichen, teils humorvollen Erklärungen der buddhistischen Perspektive und praktischen Unterweisungen zu verbinden. Neben seiner philosophischen Perspektive finden wir erprobte Meditationsanleitungen, die neugierig machen auf die „Früchte“ am Ende des Weges.

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  • Unterzieht meine Lehren einer gründlichen Überprüfung und nehmt sie nicht einfach guten Glaubens an.

    Buddha und die Wissenschaft vom Glück

    R_Manthey

    26. June 2015 um 15:19

    In unserem Kopf schwirrt fast immer eine Vielzahl von Gedanken umher. Manchmal sind es so viele, dass wir in kurzer Zeit ganze Filme in uns ablaufen sehen. Wir neigen dazu, diesen Filmen zu folgen. Sie führen uns entweder in die Vergangenheit zurück oder beschwören eine mögliche Zukunft. Lassen wir uns also von unserer Gedankenwelt mitnehmen, dann wandeln wir in einer virtuellen Welt, die es zudem nur in unserem Kopf gibt. Unser Verstand hat auf diese Weise die Kontrolle über uns übernommen. Und weil wir es nicht anders kennen, glauben wir, das müsse so sein. Nur manchmal, wenn wir zum Beispiel vom Sport erschöpft, aber befriedigt sind, dann stellt sich ein seltsames Wohlgefühl ein. Dann schweigt vielleicht einmal kurz das Kopfkino und unser wahrer Geist tritt hervor. Er ist ungewohnt ruhig und klar. Dies ist eigentlich der Zustand, in dem wir immer sein sollten, den wir aber kaum noch kennen. Buddha und seinen Nachfolgern verdanken wir es, dass der Weg zurück in diesen Zustand nicht vergessen wurde. Der Buddhismus ist keine Religion, auch wenn dies für viele so aussieht, sondern eine sehr praktische Lebenshilfe, um wieder zu uns und zu innerer Stabilität und Glück zurückzufinden. In diesem Buch beschreibt ein wirklicher Meister des tibetischen Buddhismus die Lehre Buddhas in einer seltenen Klarheit, wie sie nur jemand hat, der weiß, wovon er spricht. Buddhas Lehre ist Praxis und nichts anderes. Wir müssen nichts glauben und niemanden anbeten, sondern lediglich das für uns tun, was Buddha einst vorschlug. Und es funktioniert. Yongey Mingyur Rinpoche selbst ist dafür nur eines von unzähligen Beispielen. Er war als Kind sehr zurückhaltend und scheu, bekam Angstzustände in der Umgebung anderer Menschen. Als buddhistischer Lehrmeister half ihm sein Vater aus dieser Bedrängnis, indem er ihn bereits als Zwölfjährigen in die buddhistische Meditation einführte. Natürlich hatte Yongey Mingyur Rinpoche wie alle Menschen am Anfang seine Schwierigkeiten, den Anweisungen zur Meditation zu folgen. Denn statt weniger Gedanken kommen zunächst mehr, weil man wahrscheinlich erstmals bewusst zusieht, wie sie aus dem Nichts entstehen und wieder vergehen, wenn man ihnen nicht folgt. Doch eines Tages sah Yongey Mingyur Rinpoche, dass seine Ängste nichts Substantielles besitzen. Genau wie Gedanken kommen und gehen sie, wenn man sich nicht mitreißen läßt. Deshalb kann man sie sogar nutzen und als Meditationsobjekt verwenden. Dass dem Autor dieses Erlebnis zum ersten Mal in jungen Jahren widerfuhr, ist ein großes Glück nicht nur für ihn, sondern auch für die Leser seiner Bücher. Denn Yongey Mingyur Rinpoche lernte danach bereits als junger Mensch die westliche Zivilisation und ihre Probleme kennen, begann mit Neurologen zusammenzuarbeiten und im Westen die buddhistische Meditation zu lehren. Diese Erfahrungen ermöglichten es ihm, die Lehren Buddhas in einer seltenen Klarheit und losgelöst von einer für westliche Ohren nicht wirklich verständlichen und erst nach Buddha erschaffenen Begriffswelt wiederzugeben. Insbesondere befreit dieses Buch seine Leser von verkrampften Vorstellungen über die buddhistische Meditation. Man muss nicht abgeschirmt von der Außenwelt stundenlang eine weiße Wand anstarren, sondern kann im Alltag auch viele Male täglich für nur wenige Minuten meditieren, ohne dass andere dies überhaupt bemerken. Allein schon wegen dieser praktischen Botschaft ist das Buch sehr empfehlenswert. Es ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil (DIE BASIS) erklärt Yongey Mingyur Rinpoche, warum Meditation funktioniert und wohin sie uns führt. Er erzählt dabei über seine Begegnungen mit Neurologen und deren wissenschaftlicher Erklärung der Funktionsweise von beständiger Meditation und ihrer bemerkenswerten Resultate. Yongey Mingyur Rinpoches Gehirnaktivität bei der Meditation erreichte übrigens bei wissenschaftlichen Messungen vorher noch nie beobachtet Werte. Im zweiten Teil (DER PFAD) erklärt uns Yongey Mingyur Rinpoche wie und wann man meditieren sollte. Dabei werden nicht nur verschiedene Techniken vorgestellt, sondern auch erklärt, dass man nichts erzwingen sollte. Denn je mehr man das versucht, umso mehr Widerstand wird sich regen. Diese Anleitungen sind das Beste, was ich je über die buddhistische Praxis gelesen habe. Im letzten Teil (DIE FRUCHT) beschreibt Yongey Mingyur Rinpoche, was mit uns passieren wird, wenn wir beständig üben. Beständige Meditation führt nicht nur zu einem nie vorher gekannten inneren Zustand des Glücks und der Gelassenheit. Wissenschaftliche Studien beweisen darüber hinaus auch eine verbesserte Arbeit des Immunsystems. Fazit. Das ist eines der klarsten Bücher über den Buddhismus, das ich kenne. Es erklärt Buddhas Lehren in einer Sprache, die wir verstehen und reduziert sie auf ihren Kern, so wie sie einst von Buddha selbst erkannt und erklärt wurden: Jeder solle lernen, sein eigenes Potential zu erkennen und zu nutzen, indem er zur Klarheit und Ruhe seines eigenen Geistes zurückfindet.

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