Why I stopped making merch for a revolution, that does not happen

von Yori Gagarim 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Why I stopped making merch for a revolution, that does not happen
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persönliche Einblicke in den Alltag von Yori Gagarim

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Inhaltsangabe zu "Why I stopped making merch for a revolution, that does not happen"

„Warum ich aufgehört habe, Merch für eine Revolution zu machen, die nicht passiert.“ ist ein schwindelerregendes Essay über Kunst, Aktivismus und Überleben. Dieser innerhalb weniger Tage niedergeschriebe innere Monolog fängt mehr als zwei Jahrzehnte voller guter Erfahrungen sowie herber Enttäuschungen ein. Es ist eine sehr persönliche Betrachtung des Kampfes um einen Lebensunterhalt als autodidaktische*r und professionelle*r Künstler*in innerhalb alternativer Strukturen und wie weit (selbst-)Ausbeutung und Ernüchterung gehen können. Die Story beginnt bei den Überbleibseln des Punk in den 80ern, streift die Anfänge von Streetart sowie anarchistische und queere Subkulturen in Berlin und endet schließlich 2016, wo Frustration, Langeweile und Missbrauch zu der schwierigen Entscheidung führten, das einst heiss geliebte aufzugeben und sich selbst zu kündigen. Es ist intensiver Lesestoff vom Loslassen, reich an scharfen Analysen queerer/linker Politiken und trotz allem voller Liebe und Leidenschaft zu ihren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783960420248
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:73 Seiten
Verlag:edition assemblage
Erscheinungsdatum:23.01.2018

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    Revontuletvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: persönliche Einblicke in den Alltag von Yori Gagarim
    persönlich und schonungslos

    Die Texte sind ehrlich, wütend, manchmal desillusionierend und treffen wunde Punkte bei den Leser*innen. Deswegen ist dieses Buch wichtig.
    Es geht um Kunst, um hungern müssen, um linke Personen, die die Welt weniger verstanden haben, als sie glauben. 
    Ein Absatz beschreibt sehr treffend, was in der Kunst falsch läuft. Yori beschreibt, wie Menschen Yoris Kunst fotografieren, online stellen und denken, sie würden damit einen Gefallen tun. Yori fragt, was sie*er davon hat, wenn Menschen die Kunst in sozialen Medien teilen, solange sie keine Journalist*innen oder ähnliches sind, aber die Leute denken immer, sie würden Kunstschaffende dadurch unterstützen, dass sie selbst ein paar Likes bekommen für ein cooles Foto, oftmals ohne die Credits überhaupt zu erwähnen.
    Genauso wie Lokale, die Bands anbieten, kostenlos zu spielen, um die bekannt zu machen, aber was wäre umgekehrt, wenn ich zu einem Restaurant gehe und frage, ob ich kostenloses Essen bekomme für eine Veranstaltung, damit könnte ich das Restaurant bekannt machen...würde wohl nicht funktionieren.
    Das Buch thematisiert genau das, den Wert von Kunst und der Umgang mit Künstler*innen

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