Yorick Goldewijk

 4,2 Sterne bei 121 Bewertungen

Lebenslauf

Yorick Goldewijk wurde 1979 in den Niederlanden geboren. Er wollte immer Schriftsteller, Künstler und Musiker werden. Das Zeichnen hat im Laufe der Jahre ein wenig nachgelassen, aber er hat nie aufgehört zu schreiben. Neben Kinder- und Jugendbüchern schreibt er Musik für Werbespots, Filme und sogar für Spiele. Mit seinem Kinderbuch »Cato und die Dinge, die niemand sieht« gewann er 2022 den Goldenen Griffel, den wichtigsten Kinder- und Jugendbuchpreis in den Niederlanden.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Yorick Goldewijk

Nicht so mein Fall...

8 lebt in einer Stadt, in der das tägliche leben komplett vorgegeben ist und alle dem gleichen trott folgen, doch 8 ist anders...

Ich fand dieses Buch sehr wirr und teilweise nicht wirklich nachvollziehbar. Erst am Ende erklärt si alles, doch da hat man sich schon durch viele seiten gelesen, die man nicht wirklich versteht und die dadurch ziemlich langweilig sind.

Die Grundidee ist gar nicht schlecht aber mit der Umsetzung kann ich nicht wirklich viel anfangen, da ich das meiste nicht richtig verstanden habe!

Kompliziert

Ein leider ziemlich verwirrendes Buch, das sich erst gegen Ende nach und nach aufgelöst hat. Mir kam diese Auflösung viel zu spät und ich frage mich, ob das Buch wirklich für die Zielstufe geeignet ist. Mich hat es am Ende dennoch nachdenklich gemacht und Fragen aufgeworfen.


8 lebt in einem ziemlich trostlosen System, das keinerlei Individualität erlaubt und mit einer tristen Aufgabe Tag für Tag beschäftigt wird. Besonders diese Aufgaben waren erschreckend unsinnig, was sich durch das gesamte Leben von 8 gezogen hat. Ich hätte wirklich gerne mehr davon gesehen, wurde aber von den verwirrenden Beschreibungen immer wieder aus der Welt gerissen. Es hätte so viel mehr Potential darin gegeben, was wirklich schade war. Deshalb muss ich auch sagen, dass der Schreibstil ebenfalls eher schwierig war und mich nicht wirklich in die Geschichte hineinziehen konnte. 


Zu den Protagonisten kann man ebenfalls nicht viel sagen. Alles, was man von 8 erfahren hat, war generisch, unpersönlich oder in einem kompletten Fiebertraum. Dementsprechend hat man weder von 8 noch von dem anderen Mädchen wirklich etwas erfahren, was schwierig war für die Geschichte. Es liess einfach eine riesige Distanz entstehen, die innerhalb des Buches nicht überwunden werden konnte.


Am Anfang fand ich das Buch sehr spannend und war neugierig, was aus diesem System alles noch entstehen wird. Das Potential der Geschichte konnte einfach nicht genutzt werden und je länger und verworrener die Geschichte wurde, desto mehr hat sie mich verloren. Ich habe verzweifelt auf Antworten gewartet, die erst auf den letzten Seiten beantwortet wurden. 


Insgesamt war 1000 und ich leider einfach nicht mein Buch. Ein spannendes dystopisches Konzept, das mich mit Stil und Umsetzung aber überhaupt nicht abholen konnte. Für mich leider ein Flop, dem ich nur 3 Sterne vergeben kann.

Cover des Buches Der Baum, der eine Welt war (ISBN: 9783312014323)
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Rezension zu "Der Baum, der eine Welt war" von Yorick Goldewijk

annlu
Ein Baum voller Leben

Der Baum war eine ganze Welt voller Leben… und zwar voller Leben, das nicht ganz dem entspricht, wie es erwartet wird. Da ist die Ameise, die nicht im selben Trott wie ihre Artgenossen weiterleben, dafür aber gerne fliegen möchte. Oder das Faultier, das gerne herumhüpft und sich viel schneller bewegt, als es sollte. Und der Hecht im Teich, der nichts lieber tun würde, als den anderen Hecht zu beeindrucken. Und die Raupe, die sich nicht verpuppen will oder die Spinne, die Mitleid mit ihrem Fang hat. Sie und noch viele mehr leben im und um den Baum und benehmen sich nicht ganz so, wie sie eigentlich sollten. Und das ist ganz in Ordnung so. 


Die einzelnen Kapitel stellen immer einen neuen Baumbewohner vor. Sie werden von Illustrationen begleitet, die sehr gut zur Stimmung des Buches passen – jedenfalls zu der Stimmung, die das Buch in mir erzeugt hat. Mich machte es nachdenklich, manchmal ein bisschen melancholisch um dann wieder mit einer Szene aufzuwarten, die mich schmunzeln ließ. Ich fand es sehr schön zu lesen. Die vielen philosophischen Gedanken, die zum Teil nur angedeutet werden, werden vielleicht nicht alle bei jüngeren Lesern ankommen. Aber die wichtigste Botschaft, die wirklich aus allen Geschichten rund um den Baum spricht, ist: Es ist in Ordnung anders zu sein und zu träumen (und dann vielleicht auch seinen Träumen zu folgen). Und das liest sich dann doch gut heraus. 


Fazit: Ein wunderbares Buch, das ich nur empfehlen kann  


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