Meriels Reise

von Yoshin Franz Ritter 
5,0 Sterne bei2 Bewertungen
Meriels Reise
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Meriels Reise ist eine gelungene, entschleunigende "Nach-Innen-Schau"!

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Inhaltsangabe zu "Meriels Reise"

Das Buch behandelt die spirituelle Erweckung von Meriel, einer Frau, die ein ganz gewöhnliches Leben ohne besondere Ambitionen führt. Ein geheimnisvoller Mann namens Melmoth begegnet ihr und lädt sie ein, sich auf eine Reise zu einem rätselhaften Herzen zu begeben, das sie auserwählt hat, seine nächste Trägerin zu sein.
Auf dieser Reise muss sie eine Reihe von Prüfungen absolvieren, in denen sie sich vor allem selbst begegnet, aber auch einer uralten Bruderschaft, die die Macht über das Herz behalten will.
Melmoth, der sie auf ihrer Reise begleitet, ist seit zweitausend Jahren Vasall des Herzens und hat die Aufgabe, die Kandidaten, die das Herz erwählt, zu ihm zu bringen. Doch seit zweitausend Jahren gelang es der Bruderschaft, jeden der auserwählten Menschen zu töten.
Wird es Melmoth diesmal gelingen, mit Meriel die Reise zum Herz der Menschheit erfolgreich zu vollenden?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783743113480
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:196 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:06.02.2017

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    Rabenschnabels avatar
    Rabenschnabelvor einem Jahr
    Eine wunderbare Pilgerreise zur Selbsterkenntnis

    Meriels Reise ist von Yoshin Franz Ritter als einleitendes Buch einer Reihe geschrieben, die er als das „Weltenhüter-Epos“ bezeichnet.
In einer formlosen Art soll diese Reihe verschiedene Geschichten enthalten, die von den „Weltenhütern“ und ihrem im Ringen mit einer „Bruderschaft der abgefallenen Priester“ handeln. Das Buch Meriels Reise macht auf die weitere Folgen dieser Serie durchaus neugierig!
    Zum Inhalt einige Hinweise, wobei ich nicht zu viel verraten will, um die Spannung nicht zu trüben: Nach dem Tod ihres Gatten lebt die Frau Meriel zunächst ein Leben ohne herausragende Höhen und Tiefen. Eines Tages bleibt ihr Auto plötzlich stehen, und der Motor verweigert jeden Neustart. Dieser zunächst banal wirkende Umstand hat bedeutende Folgen: Sie lernt im weiteren Verlauf die Gestalt des „Melmoth“ kennen, der über die wahre Bestimmung von Meriels Lebensweg sehr gut Bescheid weiß: Sie ist auserwählt, die Trägerin eines zweitausend Jahre alten Herzens zu werden, das aus Jerusalem stammt. Doch das Herz befindet sich tragischerweise im Besitz der Bruderschaft der abgefallenen Priester. Meriel muss daher durch geheimnisvolle Anderwelten reisen, in denen sie Meriel nicht nur auf wichtige Erkenntnisse über ihr eigenes Karma stößt, sondern etwas vom Geschick der gesamten Menschheit erfahren kann. Weil jeder, der nur ein wenig zwischen den Zeilen zu lesen vermag, bei dieser wunderbaren Pilgerfahrt Meriels auch viel über sich selbst erfährt, empfehle ich dieses Buch ohne jeden Vorbehalt.

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    Alienonauts avatar
    Alienonautvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Meriels Reise ist eine gelungene, entschleunigende "Nach-Innen-Schau"!
    Wenn Melmoth wandert...

    "Meriels Reise" von Yoshin Franz Ritter ist eine wundervolle spirituelle Erzählung über die persönliche Entwicklung einer jungen Frau namens Meriel, die zu Beginn des Buches auf den geheimnisvollen Melmoth trifft. Melmoth nimmt Meriel mit auf eine, "ihre" Reise, sich selbst zu finden und die Trägerin des Herzens zu werden...
    Was hier banal und einfach klingt, bedarf wahrlich keiner großen Actionsequenzen und wilden Verfolgungsjagden - nein, Franz Ritter gelingt es, eine spirituelle Geschichte über Selbstfindung, eine uralte Bruderschaft und über "das Auserwählt sein" zu schreiben, die, in moderatem Tempo erzählt, trotz allem zu fesseln weiß.


    Während Meriels Nach-Innen-Schau den eigentlichen Handlungsbogen beschreibt, wird Melmoths Geschichte zwischen den einzelnen Abschnitten gekonnt in Szene gesetzt, was mitunter eine (geschichtliche) Bereicherung für das Buch darstellt.


    Der Schreibstil der Geschichte trägt mitunter ebenso zu diesem besonderen Leseerlebnis bei - während großteils aus der Ich-Perspektive (beider Protagonisten!) erzählt wird, bedient sich der Autor hier auch des Kniffs, gelegentlich einen Erzähler in der dritten Person schreiben zu lassen. Klingt verwirrend, ist es aber nicht.


    Normalerweise fange ich mit spirituell "angehauchten" Werken eher weniger an, "Meriels Reise" jedoch schaffte es auch, mich gut zu unterhalten und zum mit- bzw. nachdenken zu bewegen - ein Lesetipp abseits des Mainstreams!





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