Yoshitoki Oima A Silent Voice 01

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Inhaltsangabe zu „A Silent Voice 01“ von Yoshitoki Oima

„Hallo, mein Name ist Shoko Nishimiya und ich bin taub. Es freut mich, euch kennenzulernen.“ steht in großen Lettern auf einem Blatt Papier geschrieben, welches Shoko in die Höhe hält. Trotz anfänglicher Toleranz ist ihr Handicap für ihre Mitschüler ein Problem und das lassen sie Shoko spüren. Besonders der vorlaute Ishida ist ganz vorne mit dabei und zusammen machen sie ihr das Leben schwer. Viele Jahre später sucht Ishida Shoko erneut auf, um sich für Vergangenes zu entschuldigen. Aber wie soll er ihr, nach allem was geschehen ist, je wieder unter die Augen treten?

Mein 2. Manga hat mir gut gefallen! Das Thema ist ernst, mit tollen Grafiken und sehr echten Dialogen. Der Reihenauftakt ist gelungen...

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

Beeindruckende Story! Muss weiterlesen*-*

— JennysGedanken
JennysGedanken

Mein allererster Manga und gleich ein Volltreffer. - 4 Sterne

— AmiLee
AmiLee

Ich werde auf jeden Fall den zweiten Teil auch lesen. Endlich ein Manga mit etwas mehr Tiefgang

— beyond_redemption
beyond_redemption

Sehr verwirrend am Anfang... hat mich vielleicht auch deshalb nicht gefesselt. Mal schauen, was Buch 2 sagt...

— CariFenegan
CariFenegan

Eine gefühlvolle Geschichte die ich auch nicht-Manga fans empfehlen kann

— Kiramaru
Kiramaru

Ein toller Auftakt mit einem komplizierten Thema und einem echt krassen Teenie :o

— lovely_bookworm
lovely_bookworm

Ein Auftakt voller Gefühl, der aufwühlt, berührt und einfach Lust auf mehr macht.

— Lena_AwkwardDangos
Lena_AwkwardDangos

Manga mit Geschichte zum Nachdenken

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KleinerVampir

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  • A Silent Voice 01

    A Silent Voice 01
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    13. July 2017 um 14:24

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)Ich mag bei Mangas die etwas besonderen Geschichten und bin deshalb auch über diesen hier gestolpert, da er im deutschsprachigen Raum gerade recht gehypt wird.....Den Zeichenstil finde ich ganz o.k. , gerade die Darstellung von Shoya hat mir aber überhaupt nicht gefallen, vielleicht ist dies von der Mangaka aber auch so gewollt wer weiss.....Der Verlauf ist unkompliziert und problemlos verfolgbar so dass sich dieser Manga hier sicher auch perfekt für Einsteiger eignet.Shoya mochte ich überhaupt nicht, was ja kein Wunder ist bei seinem Verhalten, welches ich auch überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Ein bisschen Sticheleien hie und da ist ja noch verschmerzbar aber was dieser Junge da abzieht ist schon krass!Bis zum Schluss hat sich für mich auch nicht herauskristallisiert wieso er so eine wahnsinnige Wut auf Shoko hatte. Ansonsten waren seine Gedankengänge und Emotionen aber transparent beschrieben oder " gezeichnet"Über Shoko selber erfahren wir hier in diesem Band nur sehr wenig bis gar nichts da wünsche ich mir in den Folgebänden dann eine Vertiefung. Hier kommt sie halt als das schüchterne, gutmütige Mädchen rüber.Auf weitere Charaktere wie zum Beispiel die Freunde von Shoya wird nicht gross eingegangen sie sind eher Statisten.Übrigens empfand ich die Darstellung oder besser gesagt die Reaktionen der Mütter von Shoya und Shoko als teilweise ganz furchtbar und nicht gerade vorbildlich!!Wie gesagt hat mich vor allem die Thematik Mobbing sehr interessiert und angesprochen und diese wird schon krass und erschreckend präsentiert!Dieser Manga bietet also sehr viel Gesprächsstoff und würde sich bestens eignen um in der Schule darüber zu diskutieren.Ich persönlich werde die Reihe auf alle Fälle weiterverfolgen da ich neugierig bin in welche Richtung sich das Ganze noch entwickelt...Ich vergebe gute vier Sterne

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  • Hallo, mein Name ist Shoko Nishimiya und ich bin taub.

    A Silent Voice 01
    Lena_AwkwardDangos

    Lena_AwkwardDangos

    26. November 2016 um 23:33

    Ein Auftakt voller Gefühl, der aufwühlt, berührt und einfach Lust auf mehr macht. ♥ Cover & Ausstattung ♥ Der Manga erscheint in EMAs kleinerem Format mit einer hochwertigen, matten Beschichtung. Die Verarbeitung und die Qualität des Papiers sind mir sofort positiv aufgefallen, obwohl ich sonst nie so genau darauf achte. Farbseiten sind leider keine vorhanden, aber dafür ist der matte Einband sehr liebevoll gestaltet. Wie auf jedem Band der Reihe sind die beiden Hauptcharaktere auf dem Cover abgebildet, jedoch auf diesem Band noch in einem jüngeren Alter. Sie sind sich sehr nah und doch halten sie Abstand und wenden sich voneinander ab, wie es auch in der Geschichte der Fall ist. Besonders gut gefällt mir das Logo, das sehr sanft und träumerisch gestaltet ist. Die zarten Farben des Covers wirken ruhig, stimmig und realitätsnah, was sehr gut zur Geschichte passt. Auch der Buchrücken/ Spine ist total hübsch gestaltet, weil die Farben so schön miteinander harmonieren. ♥ Inhalt ♥ „Hallo, mein Name ist Shoko Nishimiya und ich bin taub. Es freut mich, euch kennenzulernen.“ steht in großen Lettern auf einem Blatt Papier geschrieben, welches Shoko in die Höhe hält. Trotz anfänglicher Toleranz ist ihr Handicap für ihre Mitschüler ein Problem und das lassen sie Shoko spüren. Besonders der vorlaute Ishida ist ganz vorne mit dabei und zusammen machen sie ihr das Leben schwer. Viele Jahre später sucht Ishida Shoko erneut auf, um sich für Vergangenes zu entschuldigen. Aber wie soll er ihr, nach allem was geschehen ist, je wieder unter die Augen treten? Text: EMA ♥ Umsetzung ♥ Wow. Mir hat der erste Band von A Silent Voice so unglaublich gut gefallen, dass ich praktisch durch die Seiten geflogen bin. Hätte ich das Lesen nicht aus zeitlichen Gründen unterbrechen müssen, wäre ich in Rekordzeit durch gewesen. Während ich las, konnte ich alles um mich herum einfach vergessen, weil die Geschichte um Shoko und Ishida mich praktisch zwischen die Buchdeckel gesogen hat. Die Story ist eher außergewöhnlich und sehr emotional, denn es geht um ein taubes Mädchen und einen Jungen, der ihr aus Langeweile das Leben zur Hölle macht. Dabei wird die Geschichte nicht aus Sicht des Opfers, sondern aus der des Mobbers erzählt, was ich so noch nicht gelesen habe. Die Handlung beginnt mit dem erneuten Zusammentreffen der beiden Hauptcharaktere, bevor sie sich dann in Form einer Rückblende auf die Zeit des sechsten Schuljahres konzentriert. Hier lernen wir den Protagonisten Ishida kennen, der mit seinen Freunden allerhand gefährliche Mutproben auf die Beine stellt. Dadurch entsteht zunächst eine ausgelassene, alberne Stimmung, die von der Sorglosigkeit und dem Leichtsinn der drei Jungen lebt. Mit der Zeit entwickeln sich Ishidas Freunde jedoch weiter. Ihnen werden die täglichen Aktivitäten zu kindisch, sie wollen sich mehr auf die Schule konzentrieren. Wie das halt so ist, wenn man älter wird. Ishida hat jedoch Angst, dass es ihm nun langweilig werden könnte, also hat er bald eine neue spannende Herausforderung gefunden: Die neue Mitschülerin Shoko, die zunächst von allen in der Klasse mit offenen Armen empfangen wird. Ihre Extrabehandlung nervt den Jungen allerdings so gewaltig, dass er anfängt sie zu ärgern, sie herauszufordern, zu testen, wie stark ihre Taubheit wirklich ausgeprägt ist. Er lässt sie auflaufen und sieht es bald als Spiel sie zu provozieren, wird immer leichtsinniger, bis die gesamte Klasse mitzieht und die Situation in massivem Mobbing ausartet. Hierbei war es sehr interessant, das Ganze aus der Perspektive des Schikanierenden zu lesen, der sich zwar dessen bewusst ist, was er dem Mädchen antut, es aber zu keiner Zeit als eine Form des Mobbings ansieht, geschweigedenn das Ausmaß des Problems erkennt. Man wird wütend, man fühlt mit dem armen Mädchen mit, das eigentlich nichts anderes getan hat als zu existieren, und sich mit allen gut verstehen wollte, man wünscht sich, dass Ishida es nicht noch weiter treibt und begreift, was er Shoko antut. Und dann gibt es einen großen Wendepunkt in der Story: Wenn der Mobber zum Gemobbten wird. Nun erlebt man das Mobbing aus der Sicht des Opfers. Es ist eine leise, heimliche Schikane - eine von der besonders fiesen Sorte. Und niemand glaubt dem ehemaligen Täter, der die gesamte Schuld für die Vergehen der ganzen Klasse tragen muss, dass sich alle gegen ihn verschworen haben. Alles wird sehr eindrücklich geschildert, sodass man richtig wütend auf diese grausamen, manipulativen Kinder wird und plötzlich mit dem unsensiblen Ishida mitfühlen muss. Man kann gar nicht anders, denn schon bald befindet er sich auf einer Ebene mit dem Mädchen, das er so abgrundtief verachtet hat, erfährt am eigenen Leib, wie furchtbar und gnadenlos seine "Freunde" sein können, wodurch eine gewisse Ironie und Melancholie entstehen. Der Manga ist dabei so realitätsnah, dass man stark mit den Charakteren mitfühlt, richtig mitgerissen wird. Das Thema der falschen Freundschaft ist dabei ebenfalls sehr präsent. Ich habe solche Kinder schon immer gehasst, die andere aus Spaß schikanieren und erniedrigen, und kann es einfach nicht verstehen, warum man Menschen, die anders sind, auf diese Art und Weise das Leben NOCH schwerer machen muss. Daher habe ich gut einen persönlichen Bezug zu diesem Manga herstellen können. ♥ Charaktere ♥ Ishida ist der Protagonist des Mangas und ein aufgedrehter, respektloser, unsensibler Klotz. Typisch für einen durchschnittlichen Sechstklässler kann er nicht viel mit Mädchen anfangen und ärgert sie daher gerne. Er neigt zu risikoreichem Verhalten und Leichtsinn. Am Anfang der Geschichte wirkt er außerdem mehr als unsympathisch, da er einzig und allein aus Langeweile seine Freunde zu gefährlichen Aktionen überredet und seine neue Mitschülerin aufs Übelste hänselt - scheinbar ohne jegliche Gewissensbisse, Voraussicht oder Reue. Mit der Zeit wendet sich sein Schicksal jedoch um 180 Grad, sodass er versteht, was er Shoko angetan hat und an Reife gewinnt. Shoko dagegen ist direkt von Anfang an sympathisch, denn sie ist herzensgut, aufgeschlossen und einfach niedlich. Sie gibt ihr Bestes, trotz ihrer körperlichen Einschränkungen auf ihre Klassenkameraden zuzugehen, ihnen zu helfen und stets alles richtig zu machen. Dennoch kann sie einem einfach nur leidtun, denn obwohl sie eine sehr liebe, süße Person ist und niemandem etwas zuleide tut, fühlen die anderen schon bald einen großen Hass auf sie und sehen keinen Grund darin, sich diesem "benachteiligten" Mädchen anzupassen. Sie gerät sehr schnell in eine Opferrolle, aus der es kein Zurück mehr gibt, was einfach nur traurig anzusehen ist, da Shoko ihren Mitschülern immer wieder verzeiht und sich für ihre "anstrengende" Präsens entschuldigt. Noch dazu hat sie mit ihrer tyrannischen Mutter zu kämpfen, die scheinbar nur das Beste für ihr Kind möchte, wohl aber nicht mit der Situation klarkommt und das Problem vollkommen falsch angeht. Ich bin schon gespannt, wie zwischen diesen beiden ungleichen Menschen, die gleichzeitig so viel gemeinsam haben, noch eine Freundschaft oder gar Liebe (?) entstehen wird. ♥ Zeichnungen/ Artwork ♥ Yoshitoki Oimas Zeichenstil ist einfach wunderschön und voller Gefühl. Die Optik passt perfekt zu einer melancholischen Geschichte und die Charaktere sind super niedlich gestaltet. Dennoch ist definitiv noch der Stil eines Shounen-Manga erkennbar - also keine Sorge, Jungs und Männer da draußen, die Zeichnungen kann man durchaus als niedlich betrachten, sind aber nicht mit einem "verweichlichten", zuckersüßen Shoujo-Stil zu vergleichen. ;) ♥ Fazit ♥ Eine wahre Achterbahn der Gefühle! Einfühlsam, emotional und aufwühlend wird die Geschichte eines Jungen erzählt, der vom Mobber zum Gemobbten wird und langsam an seinen Erfahrungen wächst. Ich werde mir auf jeden Fall auch die weiteren Bände holen und den Animefilm anschauen. Wertung: 4,5/5

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  • A Silent Voice (Band 01)

    A Silent Voice 01
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    09. September 2016 um 17:10

    Buchinhalt: Grundschüler Shoya hat den ganzen Tag nichts anderes im Kopf, als mit seinen beiden Freunden unsinnige Mutproben zu bestehen und die Langeweile zu bekämpfen. So kommt es ihm gerade gelegen, als das Mädchen Shoko neu in seine Klasse kommt. Shoko ist taub und kommuniziert mit den anderen durch einen Block, auf dem sie alles aufschreibt, was sie sagen möchte. Shoko beginnt, das Mädchen mit rüden Streichen zu mobben. Auch die anderen Mitschüler ziehen mit – doch als Shoko die Schule verlässt, ist es Shoya, der den Hass der anderen Kinder abbekommt. Shoya triff einen schweren Entschluss…   Persönlicher Eindruck: Der Manga, der mit dem Osamu Tezuka Kulturpreis ausgezeichnet wurde, ist eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Schulgeschichten sind bei Mangas immer sehr beliebt und nichts weltbewegend Neues. Auch das Mobbing eines Außenseiters wie der tauben Shoko mag nichts wirklich Neues an sich zu haben. Doch die Geschichte lässt den Leser nicht wieder los. Shoya als männliche Hauptfigur ist ein Chaot, der nur Blödsinn im Kopf hat. Seine Mutter lässt ihm alles durchgehen, einen Vater scheint es nicht zu geben. Als die taube Shoko in die Klasse kommt, lebt Shoya seine dunkle Seite so richtig aus, was dazu führt, dass Shoko irgendwann die Schule verlässt. Shoyas Mitschüler begreifen, was Shoya nicht begreift: dass das Mobbing schäbig war. Shoya steht fortan im Fokus der Klasse und wird von allen gemieden. Shoko ist einfach nur süß. Sie kann sich nicht wirklich wehren, aber man sieht ihr auch nicht unbedingt an, dass das Mobbing sie tief verletzt. Erst, als sie sich in der Schule mit Shoya prügelt (vielleicht der Grund dafür, dass sie die Schule dann verlässt) zeigt ihre wahren Gefühle. Was mich im Buch zwar verwundert (in der Realität nicht wirklich, weil es einfach so ist): die Lehrer bekommen das Fehlverhalten der Schüler mit und machen nichts. Sie sollten Vorbild sein, verhalten sich aber nicht viel besser als ihre Schüler. Am Schluß springt die Handlung in der Zeit voran, Shoya geht mittlerweile in die 12. Klasse und zieht ein Resümee seines Lebens. Sein Entschluß ist schwerwiegend: er tut, was er denkt, vor seinem Tod noch tun zu müssen und macht sich auf die Suche nach Shoko. Ein spannender Cliffhanger macht Lust auf den nächsten Band, den ich auf alle Fälle lesen werde. Ein Manga zum Nachdenken mit Tiefgang und doch so alltäglich, so dass sich jeder in die Handlung hinein versetzten kann.

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