Dem Dschungel entkommen

von Yossi Ghinsberg 
3,7 Sterne bei7 Bewertungen
Dem Dschungel entkommen
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Positiv (5):
Sturmherzs avatar

Immer dem Fluss nach, niemals das Buch aufhören

Kritisch (1):
Whitedragons avatar

Konnte mich nicht fesseln. Film "Jungle" war überzeugender.

Alle 7 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Dem Dschungel entkommen"

Auf seiner Reise durch Bolivien trifft der Anfang zwanzigjährige Yossi Ghinsberg auf Marcus und Kevin, die wie er als Backpacker unterwegs sind. Alle drei suchen das wahre Abenteuer und entschließen sich zu einer Expedition in den Dschungel am bolivianischen Oberlauf des Amazonas. In Karl, der seit längerer Zeit im Land lebt, finden sie anscheinend den idealen Guide. Doch dessen Künste als Dschungelführer erweisen sich bald als gefährlich lückenhaft. Kevin und Yossi beschließen, alleine auf dem Rio Tuichi in die Zivilisation zurückzukehren. Durch einen furchtbaren Unfall werden auch sie getrennt. Ohne Messer und Feuerzeug, mit spärlichem, halb verfaultem Proviant beginnt Yossis verzweifelte dreiwöchige Odyssee durch die grüne Hölle.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492406246
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Sturmherzs avatar
    Sturmherzvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Immer dem Fluss nach, niemals das Buch aufhören
    Yossi gibt nicht auf

    Yossi Ghinsberg, Backpacker, jung, lebenshungrig und bereit dem grossen Abenteuer entgegen zu treten, lernt auf seiner Reise Kevin und Marcus kennen, wie er sind sie mit dem Rucksack unterwegs und möchten dem 0815 Alltag entfliehen. In Karl, einem eher dubios wirkenden Mann der das Land scheinbar wie kein anderer kennt, finden die drei ihren Guide für eine Expedition in den bolivianischen Dschungel.
    Jedoch merken die drei sehr bald, dass ihr Guide ein gefährlich lückenhaftes Wissen hat in Bezug auf einen Dschungeltripp. Was als viel versprechendes Abenteuer beginnt, wird zusehends zu einem Albtraum. Im Verlauf der Expedition entschliessen sich Yossi und Kevin alleine weiterzumachen. Durch ein schweres Unglück aber werden die beiden getrennt. Alleine, mit halbverfaulten Nahrungsmittel und ohne jegliches Werkzeug oder Waffen beginnt für Yossi eine fast dreiwöchig andauernde Odyssee.

    Durch den Film "Jungle" mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und kann voller Überzeugung sagen, ich gehe nicht in der bolivianischen Dschungel, das Buch aber habe ich verschlungen und bin noch recht geflasht von der Geschichte. Das Yossi so ein Märtyrium überlebt hat? Für mich kaum vorstellbar, ich wäre nur schon aus lauter Angst gestorben, er jedoch hat immer weiter gemacht und wurde schlussendlich auch gefunden und hat überlebt.

    Eine Überlebensgeschichte die Höhen und Tiefen hat, jedoch absolut lesenswert ist. Wer das Buch "In die Wildnis" von Jon Krakauer noch nicht kennt, kann nach diesem Buch hier gleich das von Mister Krakauer beginnen zu lesen.

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    ***Chrissy***s avatar
    ***Chrissy***vor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Anfänglich ist das Buch etwas langatmig. Dann wird es auf einmal unwahrscheinlich spannend und man fiebert mit.
    Rezension zu "Dem Dschungel entkommen" von Yossi Ghinsberg

    Yossi Ghinsberg tourt als Backpacker durch Südamerika. Auf seiner Reise lernt er die beiden Freunde Marcus und Kevin, die ebenfalls mit dem Rucksack auf dem Rücken unterwegs sind kennen. Die Drei beschließen eine Expedition durch den Dschungel am bolivianischen Oberlauf des Amazonas zu unternehmen. Sie wollen den Urwald erleben, mit dem Floß über den Río Tuichi fahren und ein Indianerdorf besuchen. Karl, der sich im Dschungel auskennt, soll dabei ihr Führer sein.
    Der Reisebericht "Dem Dschungel entkommen" beginnt sehr langatmig und schleppend. Ghinsberg beschreibt recht ausführlich die Zeit vor dem Dschungelabenteuer, wie sich die vier Männer kennen lernen und wie es zur Dschungelwanderung kommt.
    Als es dann endlich losgeht wird ziemlich schnell deutlich, dass die Gruppe weniger mit der gnadenlosen Wildnis zu kämpfen hat, als mit sich selbst und den zwischenmenschlichen Beziehungen. Streit, Grüppchenbildung, Lästerei und Besserwisserei sind die Folge. Aufgrunddessen trennt sich die Gruppe. Während Karl und Marcus zurück laufen, fahren Kevin und Yossi auf ihrem Floß weiter den Tuichi hinunter. Dieses Experiment ist von vornherein ganz klar zum Scheitern verurteilt. Durch einen Unfall werden die beiden getrennt. Von nun an steht Yossi allein im Dschungel. Der Überlebenskampf beginnt. Und von nun an ist das Buch auch extrem spannend. Yossi hat nicht nur mit giftigen Tieren und gefährlichen Jaguaren zu kämpfen. Auch Krankheit, Hunger und mangelnde Ausrüstung lassen seine Situation immer aussichtloser werden. Als Leser leidet man richtig mit. Immer wieder fragt man sich, ob man den zahlreichen Gefahren selbst auch hätte trotzen können. Schließlich ist Yossi selbst auch nur ein Gringo. Während des Lesens fängt man an, alle Dinge, die man im alltäglichen Leben so hat, wertzuschätzen.
    Leider wurde ich mit dem Protagonisten und Autor Yossi Ghinsberg nicht so richtig warm. Er war mir sogar geradezu unsympathisch. Er überschätzt sich ständig selbst, handelt unüberlegt und zelebriert den Drogenkonsum auf unsinnige Weise.
    Dennoch ist das Buch mitreißend und für jeden Abenteuerfan zum Lesen geeignet. Yossi schildert seine Erlebnisse sehr bildreich und flüssig. Man kann sich gut in ihn hineinversetzen.

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    Skadis avatar
    Skadivor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Umbedingt lesen!
    Rezension zu "Dem Dschungel entkommen" von Yossi Ghinsberg

    „Wenn das große Abenteuer zum Überlebenskampf wird....
    Auf der Suche nach der unberührten Wildnis entschließen sich die jungen Backpacker Yossi, Marcus und Kevin zu einer Expedition in den Dschungel Boliviens. Doch durch einen dramatischen Floßunfall am Oberlauf des Amazonas werden die Freunde auseinandergerissen. Ganz auf sich allein gestellt, ohne Messer und mit spärlichem Proviant irrt Yossi durch die grüne Hölle, in quälender Ungewissheit, ob er und seine Freunde überleben werden.“ (Klappentext)
    Wer sich auf die gefährliche Reise begeben möchte und starke Nerven hat, sollte sich sofort gemütliche trockene Wollstrümpfe anziehen und mit diesem Buch beginnen.
    Ich habe mich noch nie zuvor in eine Erzählung so hineinversetzen können. Sie wirkt so real und wirklich, als wäre man hautnah dabei. Dem Leser erscheint ein dermaßen greifbares Bild vor Augen, dass er nicht mehr so einfach loslassen kann. Er hofft, leidet und freut sich. Er schüttelt sich die Feuerameisen vom Körper, hält die Luft an wenn er mit untertaucht, blickt dem Jaguar in die Augen und erfreut sich an seinen eigenen (diesmal realen) trockenen und gesunden Füßen.
    Der Abenteurer Yossy Ghinsberg versteht sich darauf, das Erlebte in diesem Buch widerzugeben. Er stellt sich dabei nicht als erfahrenen Held dar, sondern schildert auch die heiklen unerfreulichen Zwischenfälle, die diese Reise erst zu einer wahren Tortour machten, bis ins kleinste Detail.

    Wer sich ein noch genaueres Bild machen möchte, kann sich diesen Buchtrailer anschauen:
    http://video.yahoo.com/watch/3635035/10018542

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    Whitedragons avatar
    Whitedragonvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Konnte mich nicht fesseln. Film "Jungle" war überzeugender.
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    CorneliaPs avatar
    CorneliaPvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: konnte nicht aufhören
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    AHAKAs avatar
    AHAKAvor 4 Jahren
    T
    tapatíovor 8 Jahren

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    Die spannende Überlebensgeschichte eines jungen Backpackers

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