Young-ha Kim Im Reich der Lichter

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Inhaltsangabe zu „Im Reich der Lichter“ von Young-ha Kim

Der nordkoreanische Spion Gi-yeong Kim wurde einfach von seiner Regierung vergessen - 20 Jahre lang. So hat er sich inzwischen ein modernes Leben in Seoul eingerichtet und sich völlig in die südkoreanische Gesellschaft integriert. Da erhält er überraschend eine E-Mail, in der er nach Pjöngjang zurückbeordert wird. Eine Aufforderung, die einem Todesurteil gleichkommt?

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  • Rezension zu "Im Reich der Lichter" von Young-ha Kim

    Im Reich der Lichter
    bateman23

    bateman23

    26. January 2010 um 20:11

    Weniger eine Spionage-Geschichte oder ein Krimi, als vielmehr ein Sittenbild Koreas der 80er und interessante Einblicke in ein gespaltenes Land. Außerdem läßt 24 grüßen ;) Lesenswert und spannender und tiefgründiger als erwartet.
    btw: Der Titel ist eine Anspielung auf Rene Magritte – Reich der Lichter

  • Rezension zu "Im Reich der Lichter" von Young-ha Kim

    Im Reich der Lichter
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    02. September 2008 um 10:12

    24 Stunden im Leben eines vergessenen Spions Ein nordkoreanischer Spion wird mehr als ein Jahrzehnt von seiner Regierung vergessen. Er richtet sich sein Leben als Gi-yeong Kim mit seiner Familie gemütlich in Seoul ein und betreibt einen Filmverleih. Ein vielleicht (an der Oberfläche) ruhiges und zufriedenes Leben. Bis er eines Tages eine e-mail mit dem Befehl, binnen 24 Stunden nach Nordkorea zurückzukehren, bekommt. "Im Reich der Lichter" lässt den Leser an 24 Stunden teilhaben, an 24 Stunden, die das Leben aller Beteiligten verändern, 24 Stunden, in denen Gi-yeong Kim auf der Suche nach seiner Identität ist. 24 Stunden, in denen die Entscheidung fallen muß, dem Befehl zu folgen, oder sich diesem Befehl zu widersetzen. Im Stundenraster widmen sich die Kapitel jeweils dem Leben und der Vergangenheit einer anderen Person aus dem Umkreis von Gi-yeong Kim. Die Entwicklung der Geschichte treibt unaufhaltsam auf die Entscheidung zu. Young-ha Kim schreibt spannend, er zwingt dem Leser ein eher rasantes Lesetempo auf. Man lebt mit, ist sozusagen im Buch. Vieles ist glaubwürdig und überzeugend. Manches jedoch leider nicht, z.B. eine Szene, in der Gi-yeong's Frau Mari ihn mit zwei Studenten in einem Hotel betrügt- hier wird plötzlich an die Tür geklopft und mit der "Drohung", die Polizei wegen Unzucht zu verständigen, werden alle drei Beteiligten rausgeworfen. Ich gestehe, ich war noch nie in Seoul und kenne die Rechtslage in Südkorea nicht, zweifle jedoch, dass es in Südkorea wirklich sittenwidrig und strafbar ist, als Frau Sex mit zwei jungen (aber volljährigen) Männern zu haben. Die Szene kam mir zumindest etwas unglaubwürdig und aufgesetzt vor. Die Übersetzung ist, denke ich, ziemlich gut gelungen. Geärgert habe ich mich nur über die Schlampigkeit der Lektoren, die beim "Rückübersetzen" aus dem Koreanischen entstandenen Fehler bei Markennamen (Beskin Robbins statt Baskin Robbins) und Namen von bekannten Personen (Gus Hidink statt Guus Hiddink) nicht bemerkt zu haben. Momente, die die Erzählung als solche nicht schädigen, jedoch den (meinen jedenfalls) Lesespaß kurzfristig trüben. Trotzdem vergebe ich 4 Sterne, weil "Im Reich der Lichter" spannend war und Young-ha Kim sicherlich sehr talentiert ist, auch wenn er mir noch etwas zu sehr im Fahrwasser von Haruki Murakami schwimmt.

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