Young-sook Moon Flucht über den Tumen

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Inhaltsangabe zu „Flucht über den Tumen“ von Young-sook Moon

Dieser Roman erzählt die Geschichte eines Jungen, der versucht, den schrecklichen Lebensbedingungen in Nordkorea zu entkommen und sich auf die Flucht nach China begibt, um seine verschollene Schwester zu finden.

Als in Nordkorea eine furchtbare Hungersnot herrscht, verliert Yeong-dae seine beiden Eltern und ist bald gezwungen, auf der Straße zu leben und betteln zu gehen. In der Not macht sich der Junge auf die Suche nach seiner verschollenen Schwester, die nach China entführt wurde. Die abenteuerliche Reise ist voller Gefahren, doch Yeong-dae trifft auch auf Menschen, die ihr Leben riskieren, um ihm zu helfen und auf Freunde, mit denen er gemeinsam die größte Not durchsteht und die er niemals vergessen wird.

Eine tolle Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

— linasue

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  • Flucht über den Tumen

    Flucht über den Tumen

    linasue

    15. February 2017 um 23:01

    ★★★★★  (5 von 5 Sterne) Inhalt:  Yeong-dae ist gerade einmal 12 Jahre.  Er lebt mit seinen Eltern und seinen beiden Schwestern in einem kleinen Ort in Nordkorea. Dort herrschen schreckliche Lebensbedingungen, die Jeong-dae und seine Familie zu einen Kampf ums Überleben fordern. Es gibt nicht genug zu Essen, die Schule fordert Geld oder Gegenstände wie Metall, was die Kinder mitbringen sollen um die Schule besuchen zu können. Nur wer gutes Geld oder Metall mitbringt bekommt Schulhefte,denn Jeong-dae ist es Leid seine Handschrift in Sand zu üben.  Eines Tages entschloss sich Jeong-dae´s große Schwester Jeong-ran nach China zu gehen.  Eine Frau bot ihr Hilfe an und versprach ihr, dass sie Arbeit und Essen bekommen würde.  Jeong-ran schlich sich Nachts aus dem Haus, ohne zu wissen, dass sie verkauft wird.  Seitdem ist sie spurlos verschwunden. Das Essen wird immer knapper, die Eltern können ihre Kinder kaum noch ernähren, so entschloss sich der Vater in die Berge zu gehen um Essen zu finden, wo er jedoch einen Unfall hatte und Tage später starb. Kurz darauf wird auch Jeong-dae´s Mutter wegen Kapitalismus verhaften. Jeong-dae und seine kleine Schwester Jeong-ok machen sich auf den Weg zu ihrer Großmutter. Doch diese Reise ist lang und erschwerlich. Als Jeong-dae auch noch seine kleine Schwester sterben sehen muss, beschließt er über den Tumen nach China zu fliehen und seine große Schwester zu suchen. Es wird der schwerste Weg seines Lebens. Meinung: ´´Eine Geschichte für Jugendliche, übersetzt von Jugendlichen.´´ Bei dem Satz wurde ich auf das Buch aufmerksam. Ich war sehr neugierig auf die Geschichte, über Jeong-dae´s Kampf und seine Flucht nach China. Mich hat diese Geschichte sehr zum Nachdenken angeregt. Man stellt sich vor, wie viele Kinder/Jugendliche auf dieser Welt, solch schreckliche Dinge erleben müssen? Man stellt sich die Frage, warum so schlimme Dinge passieren müssen? Ich habe mit Jeong-dae mitgefiebert, mitgeweint und auch mitgehofft.  Diese Geschichte berührt einem wirklich sehr. Von mir gibt es 5 Sterne, denn mir hat sie trotz der schlimmen Sachen, den Verlust und der Trauer sehr gut gefallen. Fazit:  Ich kann dieses Buch weiter empfehlen und ich hoffe es wird einige Leute zum Helfen anregen.

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  • Furchtbar angsteinflößend

    Flucht über den Tumen

    GrueneRonja

    24. January 2017 um 20:17

    „Yeong-dae, wir sind doch so schwach. Was könnten wir denn nur tun? Wir haben keine andere Wahl. Es ist wirklich ein Hundeleben, weißt du?“ (S.162) Yeong-dae hat alles verloren. Seine Schwester wurde von Nordkorea nach China verkauft, sein Vater ist nach einem Unfall gestorben, seine Mutter wurde als Kapitalistin verhaftet und seine kleine Schwester ist verhungert. Yeong-dae ist also ganz allein, und beschließt über den Tumen nach China zu fliehen und dort seine große Schwester zu suchen. Dieses Buch ist furchtbar. Es ist wie ein Zeitzeugenbericht aus dem zweiten Weltkrieg zu lesen, nur viel schlimmer, weil es nicht so lange her ist, sonder geschieht. Yeong-dae wächst in Nordkorea auf, Hunger und Not sind seine ständigen Begleiter. Durch ein Kinderarbeitsprogramm müssen sich die Kinder ihr Recht auf Bildung erkaufen, indem sie Schrott sammeln und den in der Schule abgeben. Wenn sie keinen Schrott mitbringen, bauen sie Schulden ab. Und die Aussicht auf bergeweise Schulden bringen die Kinder dazu die Schule abzubrechen. Die Eltern sind nicht besser dran. Sie tun alles, um an Essen für ihre Kinder zu bekommen. Die Fabriken stehen still und die Rationen wurden eingestellt. Selbst Möbel gibt es nicht mehr zu verkaufen. An der Grenze zur Armut, greifen alle Menschen zu Verzweiflungstaten. Deswegen flieht Yeong-daes große Schwester nach China, nichts ahnend was sie da erwartet, deswegen bricht der Vater in die Berge auf um Pilze zu sammeln, und deswegen stiehlt die Mutter Maismehl aus den Lagern. Und so kommt eines zum anderen. Ich finde dieses Buch total bewundernswert, denn es wurde von Schülern eines Gymnasiums übersetzt, vom Koreanischen ins Deutsche. Und auch wenn ich finde, dass man das an der leichten Sprache merkt, dass es von Schülern übersetzt wurde, finde ich es total bemerkenswert, wie gut es geworden ist. Die Geschichte ist sehr spannend, sehr realistisch, und richtig furchtbar, auf menschlicher Ebene. Die Übersetzung ist fantastisch. Klar, hier und da gibt es ein paar Fehler, aber darüber kann man hinweg schauen. Denn man sollte das große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Schüler haben sich zusammengesetzt um dieses Buch zu übersetzen, um auf das Schicksal nordkoreanischer Kinder aufmerksam zu machen, und das ist ihnen gelungen. Ich habe geweint bei den vielen schlimmen Dingen, die Yeong-dae zugestoßen sind, aber auch bei den Dingen, die Menschen sich untereinander antun. Sei es der Soldat, der einem Befehl folgt, oder den Dorfbewohnern, die aus Angst handeln. Ein Buch, was wachrüttelt, und Angst macht, und zum Nachdenken anregt, und Aufmerksam macht. Ein Buch #GegendasVergessen.

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