Yrsa Sigurdardottir DNA

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Inhaltsangabe zu „DNA“ von Yrsa Sigurdardottir

Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.

Spannend bis zum Schluss und sehr kurzweilig.

— Yrttitee

Typisches skandinavisches Thriller-Hörbuch mit ein paar Längen. Blutig, brutal und spannend ;-)

— Couchpirat

Toller Serienstart

— birgitfaccioli

Ganz subtile Spannung, die bewirkt, dass du die Protagonisten anschreien möchtest. Meisterhaft!

— FrauSchafski

Super schönes Buch

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Abgründe tun sich auf

— ulliken

Mir hat der Thriller leider nicht so gefallen

— Daniel_Allertseder

Hammer!! Sehr sehr blutig und kreativ, mit was man die Leute alles ermordet kann......🤔

— Tina21

Ein spannender Thriller mit einem neuen Ermittlerteam. Es geht um Adoptionen, Familie und Kinder als Zeugen oder Opfer eines Verbrechens.

— Magicsunset

Ein absolutes Lesehighlight aus Island!!!

— Brixia

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Ein unglaublich toller Krimi, der vom Anfang bis zum Ende unglaublich spannend ist. Ich konnte es nicht mehr zur Seite legen!

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  • Typisches skandinavisches Thriller-Hörbuch mit ein paar Längen

    DNA

    Couchpirat

    15. April 2018 um 20:51

    *** Rezension gekürzt, vollständig mit Fotos auf meinem Blog ***->> Darum geht es„Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Mutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Wenig später verliert eine zweite Frau unter brutalen Umständen ihr Leben. Der erste große Fall für Kommissar Huldar. Der hat noch ein Problem: Er muss mit der Psychologin Freyja zusammenarbeiten, mit der er kürzlich nach einer Kneipentour die Nacht verbracht hat – allerdings als angeblicher Zimmermann von den Westfjorden. Währenddessen erhält ein junger Amateurfunker rätselhafte Zahlenbotschaften zu beiden Opfern und beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln. Kann einer von ihnen den geheimnisvollen Killer stoppen?“ (Quelle Verlagstext)->> Das HörbuchDas Hörbuch wurde auf eine MP3-CD mit 10 Stunden und 38 Minuten Laufzeit gepresst.MP3-Datenträger empfinde ich immer als etwas sehr positives, da ich meine Hörspiele und Hörbücher im Regelfall auf unseren Plex-Heimserver kopiere und von dort mit fast jedem Gerät darauf zugreifen kann. Übrigens handelt es sich hier, im Gegensatz zur normalen Hörbuch-Ausgabe, um eine etwa drei Stunden kürzere Lesung.Die Hülle, ein Digippac, ist trotz des minimalistischen Äußeren recht ansprechend gestaltet. Ich selbst bin jetzt nicht so ein großer Freund von Digipacs, da diese zwar meist um längen schöner und aufwendiger gestaltet sind als ein Hörbuch im Jewelcase, aber leider in einer CD-Sammlung oftmals einfach untergehen. Bei „DNA“ passiert das allerdings wahrscheinlich eher weniger, da die Papp-Hülle einen recht breiten Rücken hat und man sie dadurch in einem Regal ziemlich leicht wiederfinden dürfte.Wie bereits geschrieben, das Digipac ist recht minimalistisch designt. Allerdings, was mir persönlich wirklich sehr gut gefällt, findet man nach dem Öffnen der Papphülle jeweils eine Kurz-Biographie der Autorin Yrsa Sigurdardóttir und dem Vorleser Mark Waschke. Nach dem weiteren entfalten der Verpackung entdeckt man noch die Übersicht einiger wichtiger Figuren, allerdings ausschließlich Figuren der Polizei und Staatsanwaltschaft, und einen CD-Index. Alles in allem sehr vorbildlich, da können sich so einige andere Digipacs eine Scheibe davon abschneiden.Mark Wasche, bekannt aus der ZDF-Serie Tatort, zeigt als Sprecher auf diesem Hörbuch hervorragende Arbeit.Alleine schon das aussprechen der isländischen Namen gleicht für mich einem Zungenbrecher, Waschke meistert dies aber großartig. Allerdings wird er mit Sicherheit auch einiges an Übung nötig gehabt haben, den einen oder anderen Namen fehlerfrei auf die CD zu bekommen. Zudem passt seine Stimme sehr gut zur Story, die ein wenig melancholisch und düster daher kommt.->> FazitJa, die Verpackung passt schon mal, der Vorleser auch. Aber wie ist es mit dem wichtigsten, der Geschichte?Die Geschichte an sich ist eigentlich recht spannend.Ein sehr brutaler Serienmörder geht um, scheinbar unbeteiligte Personen werden in das Geschehen mit hinein gerissen, eine verkappte Romanze ist auch mit an Bord.Eine der Hauptpersonen, ein Chemiestudent namens Karl Pétursson, ist ein begeisterter Amateurfunker. Dieser empfängt eines Tages geheimnisvolle Zahlenreihen, in der er seine Sozialversicherungsnummer heraus hört. Nicht nur das, auch die Nummer eines der mit einem Haushaltsgegenstand getöteten Opfer wird mitgesendet. Karl und seine Freunde werden immer tiefer in den Sumpf des Verbrechens hineingezogen und auch als Hörer wird einem schnell klar, Karl muss einfach irgendwas größeres mit der Geschichte zu tun haben.Immer wieder ertappt man sich beim Versuch, die ständig wiederkehrenden Zahlenrätsel auf eigene Faust zu lösen. Die Lösung ist übrigens bemerkenswert einfach und trotzdem irgendwie ziemlich genial.Aber genau diese Zahlenrätsel, die von der Polizei auch an den Tatorten entdeckt werden, bremsen die Geschichte brutal aus. Immer und immer wieder werden die Zahlenkolonnen wiederholt. Und wenn sie nicht vom Zahlensender per Funk mehrmals ausgegeben werden, dann lesen dauernd irgendwelche Polizisten die gefundenen Zettel vor. So als würde die Autorin sagen wollen: „Jetzt komm schon, das ist so einfach, löse die Aufgabe lieber Zuhörer“.Dadurch entstehen ziemlich unschöne Längen.Verstärkt werden diese noch durch das etwas langatmige Hobby Amateurfunk von Karl und die schwierige Beziehung zwischen dem Kommissar Huldar und der Psychologin Freyja, die schon einmal ein Techtelmechtel am laufen hatten. Aber als Freyja am nächsten Morgen erwachte, war Huldar verschwunden und sie dementsprechend sauer. Warum er verschwunden war, das muss ich wohl überhört haben oder das Motiv dahinter fiel der Kürzungsschere zum Opfer. Auf jeden Fall irgendwie unklar.Das die beiden Hauptfiguren so gar nicht miteinander können, ist ziemlich am Anfang des Buches schon klar und wird auch immer wieder aufgewärmt. Was dann einfach noch einmal für Längen sorgt.Aber auch wenn das Hörbuch ein paar unnötige Passagen aufweist, weiß es meistens doch ganz gut zu unterhalten.Daher finde ich es, obwohl ich eigentlich eher unbeschnittene Lesungen bevorzuge, auch überhaupt nicht schlimm, dass die Buchvorlage für das Hörspiel um einiges gekürzt wurde. Wenn man hier die verschiedenen Hörbücher vergleicht, also die MP3-Version und die vollständige Lesung, dann sind das doch immerhin knapp 3 Stunden Unterschied. Und wenn ich mir vorstelle, ich müsste mir noch weitere drei Stunden Geschichten über das gescheiterte Liebesleben von Huldar und Freyja oder Zahlenkolonnen aus dem Äther anhören , dann wäre das wohl doch nichts für mich gewesen.Die Auflösung des Falls wirkt am Ende zwar ein wenig konstruiert, ist aber in sich nachvollziehbar. Warum der Psychopath allerdings so dermaßen brutal vorgehen muss, das erschließt sich mir nicht so ganz. Aber das ist wohl der typischen skandinavischen Machart von Thrillern geschuldet.Auf jeden Fall finde ich, dass „DNA“ ein recht starker Auftakt der geplanten „Hulder und Freyja“-Reihe ist. Ich bin allerdings sehr gespannt auf eine Fortsetzung, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das kleine und beschauliche Island so viele psychopatische Killer haben soll. Ich lasse mich einfach mal vom nächsten Band, „SOG", überraschen.Abschließend fehlt dann eigentlich nur noch die Wertung.Noch einmal zusammengefasst: Mark Waschke liest sehr gut vor, die Geschichte ist insgesamt eigentlich recht spannend und das Ende sehr überraschend aber dafür nachvollziehbar. Abzüge gibt es für die Längen, ohne die es ein hervorragendes Hörbuch hätte werden können. Insgesamt vergebe ich hier 4 von 5 Couchpiraten für diesen isländischen Thriller.

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  • Serienstart mit Kommissar Huldar und Psychologin Freyja

    DNA

    birgitfaccioli

    22. March 2018 um 16:50

    Zwei Frauen sterben auf grauenvolle art innerhalb kurzer Zeit.Eine junge Mutter und eine alte alleinstehende Frau.Es gibt nur eine Zeugin und die ist erst 7 Jahre alt. Die Isländer sind schon ein sehr eigenes Volk,das fällt mir bei vielen Büchern von Yrsa ,der Autorin auf.Ich bin immer hin und her gerissen ob ich die Thriller der Autorin mag oder nicht. Ein guter Schreibstil,Spannung,gute Szenenwechsel und eine verwinkelte und geheimnisvolle Story machen den Serienstart perfekt. Auch die Hauptfiguren,Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja sind sympatische Charaktere also liegt es eindeutig an mir das mich der Thriller nicht mitgerissen hat.

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  • Der Mord passiert in deinem Kopf

    DNA

    FrauSchafski

    18. March 2018 um 09:44

    Der Spannungsaufbau dieses Thrillers ist meisterhaft und hat mich fast um den Verstand gebracht. Meisterhaft deswegen, weil er nicht auf effekthascherischen Szenen und Verfolgungsjagden aufbaut, seine Protagonisten nicht durch die Handlung hetzt. Stattdessen entsteht das Spannungsverhältnis zwischen den Erzählperspektiven, die dem Leser immer etwas Vorsprung vor den Ermittelnden lassen, jedoch nicht so viel, dass er in der Lage wäre, den Fall verfrüht zu lösen. Nein, der Vorsprung reicht gerade dazu aus, dass er erahnt, was nun passieren wird, die Schlinge zieht sich langsam zu. Ich hatte mehrmals das Bedürfnis, Kommissar Huldar anzuschreien und in die richtige Richtung zu schubsen - ein Nervenkrieg. Aber ein richtig gut inszenierter.   Hinzu kommt, dass die Morde bestialisch sind, ohne Splatter-Film-like dargestellt zu sein. Auch das ist ein wahrlich meisterhafter Kniff der Autorin. Und es funktioniert so einfach: Der Täter umwickelt die Köpfe seiner Opfer mit Klebeband, sie können also nichts mehr sehen. Gleichzeitig wird aus ihrer Perspektive erzählt. Ihre Panik und Angst überträgt sich auf den Leser. Er hört, was die Opfer hören, fragt sich, was diese Geräusche wohl zu bedeuten haben. Die eigentliche Tat wird ausgeblendet, sodass des Rätsels Lösung, was Opfer und Leser da wohl hörend erahnt haben, erst mit dem Eintreffen der Ermittler erfolgt. Bis dahin bleiben die Nerven gespannt wir Drahtseile. Und die Auflösung ist jedes Mal ein Schock ...   Meine Begeisterung für diesen Thriller ist nun wahrscheinlich mehr als offensichtlich. Dennoch sind die oben genannten Punkte nur die hervorstechendsten. Überzeugen konnten mich auch die Atmosphäre, das Lokalkolorit Islands, der alles andere als selbstsichere Kommissar Huldar und wie es die Autorin schafft, all ihre Figuren so vielschichtig und authentisch zu machen.   Fazit: DAS ist ein Thriller, der seinem Namen wirklich gerecht wird, indem die Effekte ganz subtil aus der Erzählweise entstehen und dem Leser nicht plakativ mit Leuchtreklame garniert vor Augen geführt werden. Entsprechend begeistert vergebe ich gerne 5 Sterne und spreche eine nachdrückliche Leseempfehlung aus.

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  • Erbarmungslos und hinterlistig

    DNA

    ulliken

    24. February 2018 um 19:12

    Ein Mörder, der erbarmungslos mit seinen Opfern umgeht, läuft frei herum. Er überrascht sie in ihren eigenen vier Wänden und geht bestialisch vor.   Kommissar Huldar bekommt diesen Fall als verantwortlicher Leiter zugewiesen, sein erster Fall. Bisher hat er unter anderen Verantwortlichen gearbeitet. Aber dass er jetzt an diesem Fall arbeitet, ist nicht unbedingt sein Verdienst, eher eine Notlösung.   Im ersten Mordfall gibt es eine Zeugin. Ein kleines Mädchen. Doch dieses möchte nicht sprechen. Da sie sich gut versteckt hat, gehen die Beamten und die zuständige Psychologin davon aus, dass der Täter nichts von ihrer Existenz weiß.   Hinzu kommt, dass es Probleme privater Natur zwischen Huldar und der Psychologin Freyja gibt. Sie haben sich unter anderen Umständen kennengelernt, jedoch hat der Kommissar seinen Beruf verheimlicht.  Aber sie sind beide erfahren  genug, diese Probleme außen vor zu lassen.   Warum will das Kind nicht zu Hause bei seinem Vater sein und geht lieber ins Kinderhaus, das mit dem Jugendamt zusammen arbeitet. Wer ist der schwarze Mann? Fragen über Fragen.   Mit der Weiterentwicklung des Falls und den Abgründen, die sich auftun, hat jedenfalls niemand gerechnet. Man kommt dem Täter, wenn überhaupt, erst sehr spät auf die Spur.   Dies ist der erste Fall der beiden, ich freue mich auf weitere.   Die Autorin hat den Spannungsbogen nicht einmal gelockert, deswegen konnte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen. Der Roman ist stimmig und ein toller spannender Krimi.   Das Cover macht neugierig, wenn man das Buch liest, weiß man auch, was es darstellt und warum es so gut aussieht. Auf jeden Fall regt es (mich) zum Kauf an.   Yrsa Sigurdadsdóttir schreibt sehr abwechslungsreich, ihre Protagonisten sind sehr gut dargestellt, man kann sich auch prima in sie hineinversetzen. Das Buch weist keine überflüssigen Längen auf.   Sie ist eine preisgekrönte isländische Spannungsautorin und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Reykjavik.

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  • Mir hat der Thriller leider nicht so gefallen

    DNA

    Daniel_Allertseder

    14. February 2018 um 10:37

    Meine Meinung   Ich habe mich sehr auf den Thriller »DNA« von Yrsa Sigurdardóttir gefreut, welcher ja für Furore gesorgt hat und zahlreich ausgezeichnet wurde. Ich erhoffte mir einen eiskalten Thriller mit einem raffinierten Ermittlerteam, polemische Dialoge und einer actiongeladenen Spannung – leider aber habe ich nur die Hälfte davon erhalten.    Lesen Sie bitte nicht dieses Buch, wenn Sie gerade gegessen haben, denn der Mordfall, der bereits zu Beginn des Buches recht skrupellos geschildert wurde, ist nicht nur bizarr, sondern auch brechreizfördernd! Das muss ich der isländischen Autorin auf jeden Fall lassen: Sie hat wahrlich einen Geschmack für vulgäre und äußerst seltene Todesfälle, doch das war‘s dann auch schon, denn nachdem die ersten Kapitel sehr interessant und angenehm zu lesen waren, fiel die Spannung relativ schnell, und ich verlor – so leid es mir auch tut – mein Interesse.    Was mich persönlich störte waren diese ewiglangen Beschreibungen. Ständig Fließtext, ständig Erklärungen und minutenlanges Herumphilosophieren. Ich bin ein Leser, der viele Dialoge braucht; Dialoge, die die Geschichte erzählen, die uns aufklären, die uns lehren und die uns unterhalten, und dieser sehr nervige Fließtext sorgte bei mir einfach für ein Gefühl der Langeweile. Gutes Beispiel gleich zu Beginn: Der Nerd, der im Keller sitzt und mit den Funkgeräten spielt – die Szene mag ja wichtig sein, aber bitte doch mit weniger unwichtigen Details und vielmehr Gedankengänge der Figur oder sogar Monologe – er mag zwar dann schizophren wirken, aber so haben wir wenigstens Abwechslung. Das ist im Übrigen ein gutes Stichwort: Abwechslung – das wäre gut gewesen!   Ich habe dieses Buch abgebrochen, da ich ab circa die Hälfte das Interesse verloren habe auf Grund der oben genannten Punkte. ​ Fazit ​ Ich persönlich kann es nicht empfehlen, so leid es mir tut, aber es nicht mein Stil und nicht meine Story. Es freut mich, dass die Autorin so erfolgreich ist, aber mich konnte sie leider nicht begeistern.

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  • Eine gelungene Einführung eines neuen Ermittlungsteam

    DNA

    Maritahenriette

    30. January 2018 um 23:34

    DNA von Yrsa Sigurdardóttir Ein ungewöhnlicher und perfider Mord geschied in Reykjavik. Kommissar Huldar wird zum ersten mal die Leitung des Ermittlungsteams übertragen. Zusätzlich muss er auch noch mit der Psychologin Freyja zusammen arbeiten.  Mit ihr hatte er unter falsche Angaben eine Nacht verbracht. Das sind nicht gerade gute Voraussetzungen....MEINE MEINUNG:Ein neuer Thriller von Yrsa Sigurdardóttir, mit einem neuen Ermittlungsteam,  hat mich sehr neugierig gemacht. Ich hatte schon einige Thriller dieser isländischen Autorin gelesen. Gleich am Anfang wurde ich als Leserin mit zu einem Tatort mitgenommen.  Der Schreibstil ist ,bis auf einige Stellen, gut zu lesen,  bildlich und detailgetreu ohne langatmig zu werden.   Bei einigen,  aber wenigen Stellen,  musste ich ein paar Zeilen zurück gehen und noch einmal lesen, um wieder in den Lesefluss zu kommen.  Das war nur selten der Fall und hat mich nicht wirklich gestört. Gerade der Tatort wird sehr genau beschrieben.  Die Personen werden gut charakterisiert und dargestellt.  Huldar hat mir gut gefallen. Er wirkt authentisch,  manchmal tollpatschig und unsicher und sein gehemmter Umgang mit Freyja macht ihn menschlich und man nimmt ihn seine Rolle ab. Ich hatte bei ihm nur  ein wenig Schwierigkeiten ihn mir bildlich vorzustellen.  Noch besser hat mit Freyja gefallen. Ihr habe die Psychologin,  die Fachfrau und ihre menschlich Seite abgenommen.  Beide zusammen kann ich mir gut bei weiteren Fällen vorstellen. Die Handlung ist gut durchdacht,  besitzt kaum Längen und die Tatwerkzeuge sind skuril, mal was anderes und mit Ihnen komme ich im Alltag ständig in Berührung. Die Geschichte besitzt verschiedene Stränge deren Personen ich bis fast zum Ende nicht zusammenführen konnte. Hier rätselte ich die ganze Zeit vor mich hin um beim  Showdown noch überrascht zu werden.  Das konnte ich so nicht erahnen.Der Handlungsstrang hat mich über Prolog,  35 verschiedend lange Kapitel und dem Epilog  fesselnd,  interessant und unterhaltsam über 478 Seiten geführt.  So liebe ich einen skandinavischen Thriller und wurde trotz einiger Schwächen von der Autorin auch in diesem Thriller nicht enttäuscht.  FAZIT:"DNA" von Yrsa Sigurdardóttir wird durch den btb Verlag veröffentlicht.  Dieser Thriller ist eine gelungene Einführung eines neuen Ermittlungsteam um Huldar und Freyja.  Eine interessante und spannende  Handlung mit ungewöhnlichen Mordwerkzeugen  bringen unterhaltsames Lesevergnügen. Da bin ich jetzt schon gespannt auf den nächsten Fall in Reykjavik. Hier kann ich nur eine 100 prozentige Leseempfehlung aussprechen und natürlich eine volle Punktzahl bei der Berwertung vergeben. 

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  • Ein spannender Thriller mit psychologischem Tiefgang

    DNA

    Magicsunset

    26. January 2018 um 15:57

    Inhalt: Helgi muss an diesem Morgen zu einem wichtigen Meeting. Da sieht er die beiden Söhne des Nachbarn mitten auf der Straße stehen. Seine Frau verständigt die Polizei. Kriminalkommissar Huldar und sein Kollege Ríkhardur werden gerufen, denn die Mutter der beiden Jungen ist grausam ermordet wurden. Unter dem Bett findet Huldar die kleine Tochter der Ermordeten, Margrét, die so zu einer wichtigen Zeugin für die Polizei wird. Kurz darauf wird eine weitere Frau ähnlich brutal ermordet. Es ist der erste Fall, der Kommissar Huldar als leitendem Ermittler übertragen wird. Ein extrem schwieriger Fall, da es keinerlei Spuren gibt und auch keine Zusammenhänge zwischen diesen beiden Fällen zu finden sind, obwohl es sich um den selben Täter handeln muss. Beinahe unmöglich ist auch die notwendige Befragung von Margrét, erst die Psychologin Freyja kann ein gewisses Vertrauen zu ihr aufbauen. Doch was hat der Chemiestudent Karl Pétursson mit diesem Fall zu tun, ein begeisterter Amateurfunker, der plötzlich über einen Zahlensender täglich Meldungen erhält, die nur aus Zahlenreihen bestehen, darunter seine ID und die ID Nummern von zwei ihm völlig unbekannten Frauen? … Der bekannten isländischen Autorin ist hier wieder ein atmosphärisch dichter Thriller mit psychologischem Hintergrund gelungen. Thema sind Adoptionen und davon betroffene Kinder. Es geht aber auch im Kinder als Zeugen oder Opfer von Verbrechen, die nur mit äußerster Zurückhaltung und Fingerspitzengefühl von der Polizei einvernommen werden können. Sehr gut geschildert ist auch die Zusammenarbeit mit Kinderpsychologen in Bezug auf Fragenstellung, Interpretation und Glaubwürdigkeit. Themen, die mehrmals und in unterschiedlichen Settings auftreten, sind Familie, der Verlust der Mutter, Zusammenhalt unter Geschwistern. Der ermittelnde Kommissar Huldar wurde eher durch Zufall mit diesem Fall betraut und ist so plötzlich der Vorgesetzte seiner bisherigen Kollegen. Ihm ist klar, dass es ihm unbedingt gelingen muss, den Fall zu lösen. Dieses Wissen im Hintergrund verunsichert ihn manchmal, lässt ihn ungeduldig werden und je deutlicher es wird, dass sie alle völlig im Dunkeln ermitteln, weil es kaum Spuren gibt, desto größer wird der innere Druck. „Es war sicher angenehm, ein Berg zu sein, der nie in Schwierigkeiten geriet oder Aufgaben übernehmen musste, denen er nicht gewachsen war.“ (Zitat Seite 182) Auch wenn er in zwischenmenschlichen Beziehungen etwas tollpatschig agiert, ist er ein insgesamt sympathischer Ermittler, dessen Gedankengänge auf der Suche nach dem Täter und auch die Anstrengungen, aus seinen Leuten ein Team zu bilden, authentisch bleiben. Der immer ernste, sehr korrekte, an den Folgen seiner gerade stattfindenden Scheidung leidende Ríkhardur ist sein Freund und engster Mitarbeiter, der sich vor allem mit der mühsamen Durchsicht aller Unterlagen und Recherchen beschäftigt. Auf Grund eines Vorfalls mit dessen damals Noch-Ehefrau Karlotta hat Huldar ein stetes schlechtes Gewissen gegenüber Ríkhardur, was auch die Zusammenarbeit beeinflusst. Die junge Psychologin Freyja hat sich vor kurzer Zeit von ihrem Lebensgefährten getrennt und bewohnt die Wohnung ihres Bruders und versorgt seine Hündin Mollý, während dieser eine Gefängnisstrafe absitzt. Obwohl persönlich noch immer von Hulgar enttäuscht und zornig auf ihn, lernt sie seine Arbeit im Zuge der Ermittlungen schätzen. Karl Pétursson könnte man als Loser bezeichnen, auch er selbst sieht das so. Durch den Tod seiner Ziehmutter aus der Bahn geworfen, quält er sich irgendwie durch sein Chemie-Studium, trifft sich mit seinen einzigen Freunden Börkur und Halli, ähnliche Einzelgänger wie er selbst. Er gibt jedoch die Hoffnung nicht auf, sein Leben ändern zu können, was ihn für den Leser sympathisch macht. Seine wirkliche Leidenschaft ist der Amateurfunk und als er zufällig einen geheimnisvollen Sender abhört, wo jemand eigenartige Zahlenreihen vorliest, scheint für ihn sein Leben endlich wirklich spannend und abenteuerlich zu werden. Die Geschichte beginnt mit einem Ereignis, das 28 Jahre vor der aktuellen Handlung liegt und wo es zunächst keinen erkennbaren Zusammenhang gibt. Dieses Ereignis ist nur dem Leser bekannt, nicht den ermittelnden Kommissaren, sodass es der Phantasie des Lesers überlassen ist, mögliche Verbindungen zu den aktuellen Verbrechen herzustellen. Dadurch beginnt die Handlung spannend und die Autorin hält diesen Spannungsbogen bis zum Finale und Aufklärung aufrecht. Sie entwickelt mehrere mögliche Lösungen, denen sie auch die Ermittler folgen lässt, um sie dann durch einen Twist als falsch zu erklären und statt dessen neue Varianten anzubieten. Dennoch bleibt die Handlung nachvollziehbar und auch die Erklärung der Lösung des Falles ist stimmig. Die Sprache ist dem spannenden, sachlichen Genre Thriller angepasst, mit detaillierten Beschreibungen der einzelnen Protagonisten, ihres Lebensumfeldes und auch der örtlichen Gegebenheiten. Bei der Schilderung der Morde ist es ihr wesentlich wichtiger, das verzweifelte Schwanken zwischen Angst und Hoffnung der Opfer zu zeigen, als verbale Blutbäder zu verfassen. Ein spannender Thriller einer bekannten Autorin, die Themen und Charaktere geben dem Plot den notwendigen Tiefgang, um ein umfassendes Lesevergnügen zu garantieren.

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  • Großartiger Thriller

    DNA

    Geschichtenentdecker

    21. January 2018 um 15:29

    Auf dem Cover, das ich übrigens sehr ansprechend finde, steht, dass Erik Axl Sund über Yrsa Sigudardottir gesagt hat, sie sei eine „brillante Autorin“ und dem kann ich nur zustimmen. Ich bin schon lange Fan von ihren Thrillern und konnte auch diesen nicht aus der Hand legen, bis ich die letzte Seite gelesen habe. DNA ist der Start einer neuen Serie um den Komissar Huldar und die Psychologin Freyja. Nach dem ersten Mord treffen die beiden aufeinander und sind so gar nicht begeistert darüber, dass sie nun zusammenarbeiten müssen. Aber es bleibt nicht viel Zeit, denn der Mörder hat einen zweiten Mord angekündigt und außer ein paar kleinen Anhaltspunkten, gibt es keine Zeugen und Spuren, die zum Täter führen… Yrsa Sigurdardottir, hat einen fesselnden Schreibstil, der einfach gut zu lesen ist und bringt durch immer neue Wendungen Spannung in ihr Buch, die einem zwischendurch den Atem nimmt. Die Charaktere sind dabei so gut beschrieben und ausgearbeitet, dass sie authentisch und real wirken und auch die Handlungsorte sind ausreichend und bildlich beschrieben, dass einen manchmal richtig das Grauen überwältigt. Die Realität entsteht auch durch ihre gute Recherche und realistische Beschreibung mir völlig unbekannter Dinge, wie hier zum Beispiel die Arbeit der Amateurfunker! Darin lag der Charme. Diese Zahlenfolgen, von gefühllosen, kalten und gleichzeitig unschuldigen Stimmen ganz exakt vorgetragen, ordneten möglicherweise Hinrichtungen oder Angriffe an. (Zitat / Seite 53) Ich lese viele Thriller und bin mir oft schon nach ein paar Kapiteln sicher, wie das Buch ausgeht, aber diese großartige Autorin schafft es immer wieder mich auch noch auf der letzten Seite total zu überraschen! Fazit:Für dieses Buch vergebe ich  /Sterne!!Jeder, der Thriller mag, wird dieses Buch lieben. Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Folgen!

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  • Ein wirklich fesselnder Thriller!!

    DNA

    Brixia

    19. January 2018 um 22:47

    Der Thriller "DNA" von Yrsa Sigurdadóttir spielt in Island und bildet den Auftakt ihrer neuen Krimiserie um Kommissar Huldar und der jungen Psychologin Freya. Die Bücher dieses Genres haben es nicht wirklich leicht bei mir, da ich immer sehr hohe Ansprüche an den Schreibstil und die Handlung stelle. Es gibt wirklich viele nordische Krimis und Thriller, einige davon sind auch wirklich fesselnd und spannend - die meisten hingegen konnten mich nie wirklich überzeugen. Und darum bin ich bei der Auswahl immer sehr genau, doch der Klappentext von "DNA" hat mich zum Schluss noch überzeugen können. Am Ende hab ich dann so viel mehr als nur einen überraschenden Plot und eine fesselnde Handlung bekommen. Zum Glück konnte die Autorin mich bis zur letzten Seite überzeugen, denn Folgeband "SOG" werde ich definitiv ebenfalls lesen!   Grundsätzlich hat die Autorin einen sehr schlichten und einfach gehaltenen Schreibstil, dieser ist leicht nachzuvollziehen und wirklich gut zu lesen. Ihre Figuren sind mit großer Detailverliebtheit gestaltet. Man merkt deutlich wie die Figuren sich zusammen mit der Handlung entwickeln. Der Spannungsboden wird dazu nach und nach gespannt, man erhält mehr Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelten je nachdem wie weit die Aufklärung des Falls ist. All das hat für mich persönlich dazu beigetragen das ich förmlich an den Seiten geklebt habe. Die Autorin hat hier ihre Ideen wirklich sehr gut umgesetzt und ein spannendes Setting gestaltet.   Dabei ist die Handlung des Buches schnell wiedergegeben; In Island wird eine Frau unter wirklich brutalen Umständen in ihrem eigenen Haus ermordet. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die unter dem Bett lag als ihre Mutter starb. Der leitende Kommissar Huldar steht vor einem Rätsel, denn keiner weiß wie der Mörder ins Haus kam und warum er mysteriöse Nachrichten hinterlässt die keiner entschlüsseln kann. Um herauszufinden was hinter der Tat des Mörders steckt wird die junge Psychologin Freyja dazu geholt, sie soll die Befragung des traumatisierten Kindes übernehmen. Allerdings haben Huldar und Freyja eine gemeinsame Vergangenheit die nach einer Kneipentour nicht gerade gut endete. Dennoch müssen Sie gemeinsam den Mörder finden, als dann Freyja selbst in Gefahr gerät überschlagen sich die Ereignisse und Huldar muss sich beeilen den Mörder zu finden. Nebenher versucht der Amateurfunker Karl einen mysteriösen Zahlensender aus Island zu entschlüsseln. Dabei merkt er nicht wie nah er dem tatsächlichen Mörder kommt und das die Gefahr für ihn zunimmt. Mehr und mehr fühlt er sich beobachtet und als dann sein Zweitschlüssel verschwindet nimmt er tatsächlich Kontakt mit der Polizei auf. Er will ihnen alles über den Zahlensender erzählen und das die ID´s der toten Frau darin vorkommt…   Kommissar Huldar ist ein Frauenheld und macht auch vor den Frauen seiner Kollegen nicht halt. Dennoch gefiel mir seine Einstellung und seine Denkweise von der ersten Seite an wirklich gut. Er verkörperte für mich wirklich den typischen Polizisten der dazu verdonnert wird die Ermittlung zu leiten, dies aber eher als Chance für sich sieht - ohne dabei abgehoben oder arrogant zu wirken. Auch seine eher unglückliche Vergangenheit mit der jungen Psychologin Freyja fand ich gut platziert. Es ist ein kleines Geheimnis zwischen den beiden und dient hier und da während der Handlung als Hindernis. Freyja vertraut Huldar nicht, was ich absolut verstehen kann. Dennoch konnte ich mich nicht ganz so gut in ihre Gedanken und Handlungen hineinversetzen. Manche Situationen sind für mich ein wenig rätselhaft geblieben und bis zum Schluss bin ich nicht wirklich warm mit ihr geworden.   Das Buch an sich ist in mehrere Kapitel gegliedert, es beginnt mit einem Prolog aus der Vergangenheit in dem man sieht wie drei Geschwister getrennt zur Adoption frei gegeben werden. Die Auflösung erfolgt darauf während der gesamten Geschichte und wird zum Schluss in einem für mich wirklich sehr überraschenden Plot aufgelöst. Danach geht alles in die Zukunft über. Die Sichtweise der Erzählung ändert sich von Kapitel zu Kapitel, erzählt wird mal aus Huldars, Freyjas oder Karls Sicht.   Fazit Ich muss ehrlich sagen, dass ich von "DNA" wirklich positiv überrascht worden bin und am Ende mir echt dachte dass das doch nicht wahr sein kann. Definitiv hat die Autorin mich hinters Licht führen können. Der Auftakt ihrer Buchreihe ist wirklich gelungen und besticht durch wirklich sehr interessante Figuren und einer wirklich fesselnden Handlung. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

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  • DNA - Band 1

    DNA

    fraeulein_lovingbooks

    12. January 2018 um 12:29

    Inhalt Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.(Quelle: Klappentext, Innenseite)   Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem btb Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Band 1 der „Kommissar Huldar und Psychologin Freyja“ – Reihe. Huldar freut sich überhaupt nicht auf seinen neuen Fall und als dann auch noch ein Kleinkind die wichtigste Zeugin ist, scheint er immer wieder von vorne beginnen zu müssen. Nebenbei macht er sich immer Gedanken um die Frau eines Kollegen, mit der er ein Verhältnis hatte. Blöd nur, das dieser Kollege ein Freund ist…Im zweiten Band war er mir nicht sympathisch, auch hier war er weit davon entfernt, aber ich habe ihn zumindest ein wenig verstanden. Er scheint ein kleiner Frauenheld zu sein, der auch vor Frauen seiner Kollegen nicht Halt macht. Freyja arbeitet in einem Kinderhaus, ist auf der Suche nach einer neuen Wohnung und wohnt zur Zeit bei ihrem Bruder, der im Gefängnis ist, und seiner Hündin. Die beiden sind sich nicht immer grün, doch sie scheinen sich miteinander arrangiert zu haben. Außerdem ist Freyja auf der Suche nach einem Mann, vor einiger Zeit gab es einen interessanten Mann, ein Tischler, der ihr gefallen hat. Doch er ist abgehauen und eines Tages steht er plötzlich wieder vor ihr: als Polizeimitarbeiter, mit dem sie zusammenarbeiten muss. Freyja ist alles andere als begeistert, doch auch die beiden arrangieren sich miteinander und am Ende scheint fast noch mehr daraus zu werden…Freyja scheint eine nette Frau zu sein, die mit ihrer Arbeit im Kinderhaus zufrieden ist. Schließlich nimmt sie auch die kleine Zeugin bei sich auf, wenn auch widerwillig.Schon im zweiten Band wurde ich nicht wirklich schlau aus ihr und das ist bis jetzt auch noch nicht besser geworden. Karl ist der Amateurfunker, der auf einer Frequenz komische Zahlenkombinationen bemerkt. Er überlegt sich, wie sie zusammenhängen könnten und bemerkt irgendwann, das es IDs sind. Als er dann auch den Namen einer Frau herausfindet und sie getötet wurde, geht er nicht zur Polizei…Karl war mir gleich von Beginn an unsympathisch – er ist ein komischer Kauz. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.Erzählt wird aus der Sicht von Huldar, Freyja und dem Amateurfunker Karl, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Ich war selten so froh den zweiten Band vor dem ersten gelesen zu haben – „SOG“ habe ich im Oktober gelesen und fand es gut. „DNA“ dagegen konnte mich nicht wirklich überzeugen, hätte ich den ersten Band zuerst gelesen, hätte ich die Reihe nicht weiterverfolgt, was wirklich schade gewesen wäre. Aber auch „DNA“ ist (wie „SOG“)  kein Thriller für mich, sondern nur ein Krimi. Allerdings stand mir hier der Krimi zu sehr im Hintergrund – das ewige „in Gedanken abtauchen“ von Huldar und Freyja, sowie die Story um das kleine Mädchen, standen im Fokus. Deswegen fand ich die Auflösung um den Täter auch zu weit hergeholt, was vermutlich auch daran lag, das es auf wenigen Seite am Ende des Buches erläutert wurde.Nun hoffe ich mal auf einen besseren dritten Band.  Sterne

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  • ich bin ein absoluter Island Fan ob Land, Fußball oder hier Schriftsteller. Spannend mit Gänsehaut-

    DNA

    MellieJo

    07. January 2018 um 11:56

    Rezension von Melanie zu DNA (Kommissar Huldar und Psychologin Freyja, Band 1) von @Yrsa Sigurdardóttir 5 von 5 🌟 ich bin ein absoluter Island Fan ob Land, Fußball oder hier Schriftsteller.  Spannend mit Gänsehaut-Garantie Inhalt Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen. Meinung Ich bin zum einen wg. dem Cover und dem unaussprechlichen Namen der Autorin auf das Buch aufmerksam geworden.  Und als bekennende Thrillerqueen ist es genau mein Genre. Ungewöhnliche Todesarten sind für mich ein regelrechter Magnet gewesen. Und läßt mich wie üblich mit der Frage zurück: was bewegt einen zu so einem Mord?Das Cover passt hervorragend zur Story ein Kreuz für Tod aus Panzertape, was es damit auf sich hat lest mal schön selber.Die Namen der Protagonisten sind für unser eins gewöhnungsbedürftig.  Es gibt irgendwie 2 Storylines,  die sich im Laufe des Voranschreitens immer mehr annäherten. Toller flüssiger Schreibstil klar und sehr detailverliebt. Und der Spannungsbogen wird kontinuierlich aufgebaut.Charaktere -Huldar, ist Kommissar, oder doch Zimmermann 😉,  bekommt den Fall als Einsatzleiter, da die Polizei ein Imageproblem hat und er noch unbelastet ist. Er ist Single und findet aber gerne mal eine Frau für eine Nacht. Irgendwie ein Trottel was seine kurzweiligen Romanzen angeht, aberichtet auch ehrgeizig, unbeholfen und sympathisch. - Freyja, eine junge Psychologin,  die für das Jugendamt arbeitet, sucht eine eigene Wohnung und einen guten Mann; lebt zur Zeit in der Wohnung ihres Bruders, der im Gefängnis sitzt. Klug, hübsch und sympathisch.- dann gibt es 2 Kollegen in Huldars Team eine Frau, die mehr Mann ist als der Kollege,  dieser ist immer penibel angezogen und herausgeputzt. Wurde frisch von seiner Frau verlassen. Alle im Team arbeiten aber bis zur Erschöpfung. - dann sind da noch die Brüder Karl ( ein Loser, der nichts auf die Reihe kriegt und als Funker 90 % seiner Freizeit verbringt damit, er ist adoptiert)  und Arnar ( das totale Gegenteil von Karl, ist charismatisch, erfolgreich und verheiratet, er lebt in Amerika und ist auch adoptiert ). Man will wissen, was diese beiden Männer und diverse Funknachrichten mit den beiden Morden zu tun hat!Absolut gelungener erster Teil von Huldar und Freyja.  Klare Leseempfehlung!  Ich freue mich diebisch auf die nächsten Teile. Fakten512 Seiten  TB 10,00 €Ebook 8,99 €Erschienen im @btb Verlag Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier :https://www.amazon.de/gp/aw/d/344271575X/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1514645725&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=dna+yrsa+sigurdardóttir&dpPl=1&dpID=61AGtZgW8vL&ref=plSrch#mediaMatrix_secondary_view_div_1514647196157Selbstgekauft in Berlin! Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

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  • Toller Island-Krimi mit überraschendem Plot

    DNA

    Mary2

    25. December 2017 um 08:44

    Die isländische Thriller-Autorin Yrsa Sigurdardottir startet mit diesem Titel eine neue Buchreihe. Als junger Polizist ermittelt Huldar in Reykjavik, ebenfalls wird die Psychologin Freya als Hauptperson eingeführt, die mit ihm zusammenarbeitet. Nach einem dramatischen Prolog (1987 werden drei Geschwisterkinder getrennt zur Adoption vermittelt) springt die Handlung in die Gegenwart. Ein grausames Verbrechen geschieht im Haus einer jungen Familie. Die Mutter stirbt, ihre siebenjährige Tochter wird unter dem Bett Zeugin der Folter und des Todeskampfs.   Die Suche nach dem Täter stützt sich auf die Aussagen des Kindes, das – obwohl traumatisiert – mehrfach von Psychologen befragt wird.   Weitere grausame Verbrechen folgen – ist hier ein Serientäter am Werk?   Verschlüsselte Zahlenbotschaften stellen die Polizei zudem vor ein Rätsel. Der Amateurfunker Karl erhält Nachrichten, mit denen er lange nichts anzufangen weiß. Seine Familiengeschichte führt zu einem weiteren Handlungsstrang.   Yrsa Sigurdardottir erzählt aus häufig wechselnden Perspektiven, was durchaus abwechslungsreich ist. Das Erzähltempo wird dadurch aber recht langsam. Bei dem sehr umfangreichen Werk kommen durchaus Längen auf, die ich mittlerweile von der Autorin gewohnt bin und die mich kaum stören. Die Spannung bleibt auf jeden Fall erhalten. Der Plot ist schlüssig und auf den letzten einhundert Seiten war meine Vermutung hinsichtlich des Täters sogar zutreffend. Spannend war es immer noch, denn das Motiv wird erst nach und nach enthüllt.   Die Personen kann ich mir lebhaft vorstellen. Besonders das Kind Margret ist sehr gut gelungen und stark sind auch alle Passagen, in denen sie als Zeugin gehört wird.   Viele Worte findet die Autorin auch für die weiteren Handlungsträger (von denen es eine ganze Menge gibt!), was letztendlich auch zur Länge beiträgt. Huldar und Freya kommen einigermaßen sympathisch über. Sie sind sich vor der Mordermittlung schon einmal bei einem One-Night-Stand begegnet, was ihre gemeinsame Arbeit nicht eben erleichtert. Speziell bei diesen Figuren ist zu bemerken, dass sie noch nicht fertig erzählt sind. Offensichtlich möchte sich die Autorin das Entwicklungspotenzial erhalten. In meinem Kopf sind aber alle anderen Figuren deutlicher beschrieben als gerade diese zwei.   Alle Fäden werden am Ende zusammengeführt und auch die traurigen Ereignisse des Prologs finden ihre Bedeutung. Über den Titel „DNA“ habe ich während der Lektüre mehrfach nachgedacht, schließlich hat die Autorin auch hierfür eine Antwort geliefert.   Das Buch enthält viele grausame und tragische Elemente. Als Film würde ich mir diesen Stoff sicher nicht ansehen. Als Island-Thriller ein gelungenes Werk und in diesem Fall auch auf die Besonderheiten der Insel und ihrer übersichtlich kleinen Bevölkerung zugeschnitten.

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  • Islandthriller mit Charakterstudien

    DNA

    sommerlese

    23. December 2017 um 14:05

    Der Thriller "DNA" von Yrsa Sigurdadóttir bildet den Auftakt einer neuen Krimiserie, die in Island spielt. Das Buch erscheint im btb Verlag. In Reykjavik wird die kleine Margrét Zeugin, wie ihre Mutter Elísa nachts von einem Mann in ihrer Wohnung brutal ermordet wird. Einige Zeit später kommt eine weitere Frau auf ähnlich grausame Weise ums Leben. Kommissar Huldar vermutet einen Zusammenhang zwischen den Fällen. Das traumatisierte Mädchen wird von der Psychologin Freyja betreut und vorsichtig befragt. Währenddessen entdeckt der Amateurfunker Karl einen geheimnisvollen isländischen Zahlensender, auf dem zeitweise eine scheinbar sinnlos wirkende Zahlenkolonne gesendet wird. Wie steht das im Zusammenhang zu den Morden? Der Thriller beginnt mit einem ergreifenden Prolog, in dem die Trennung von Geschwistern im Jahr 1987 gezeigt wird. Dann beginnt die Überfallhandlung, bei der die kleine Margrét anwesend ist, als ein gewaltätiger Mann ihre Mutter grausam ermordet.  Dieser Thriller wird durch den angenehmen Schreibstil zu einem Lesegenuss. Man ist sofort in der Handlung gefangen und versucht die Mordfälle mit dem Prolog in Verbindung zu bringen.  Die Autorin spielt mit häufigen Perspektivwechseln und baut so die verschiedenen Vorgänge und Sichtweisen zu einem Ganzen zusammen. Sie benutzt Mordmethoden, die in ihrer Art wirklich außerordentlich grausam sind, aber nur ansatzweise beschrieben werden. Die Beschreibungen empfinde ich als erträglich, das Meiste spielt sich dann allerdings in der eigenen gedanklichen Vorstellung ab. Huldar und Freyja treffen aufeinander und kennen sich von einer gemeinsam verbrachten Nacht. Doch Freyja kennt Huldar nur unter falschem Namen. Für eine Zusammenarbeit nicht gerade gute Voraussetzungen, aber für eine Krimireihe bietet sich viel Entwicklungspotenzial.  Huldar leitet die Ermittlungen und Freyja hat als Psychologin die Aufgabe, die Befragung von Margrét durchzuführen. Sie geht sensibel auf das Kind ein und erhält nach und nach wichtige Informationen über den Täter. Freyja ist mir durchweg sympathisch, was ich von Huldar nicht sagen kann. Er wirkt auf mich ständig müde und macht Fehler und ist ohne Gewissensbisse hinter vielen Frauen her, achtet dabei nicht mal die Frauen von Kollegen. Ein echter Unsympath, der sich erst noch seine Lorbeeren verdienen muss.  Bei den Ermittlungen laufen die Spuren ins Leere. Etliche Personen geraten in den Kreis der Verdächtigen und die gefunkten Zahlencodes bringen dem Leser nicht die gewünschten Informationen. Hier gibt es einige Längen, auch das Umfeld der Personen wird mir zu ausführlich behandelt.  Der Titel und die drei getrennten Geschwister haben mir dann Anhaltspunkte zum Täter gegeben, ich ahnte die Zusammenhänge, konnte ihn jedoch nicht namentlich benennen. Das ist eine besondere Finte der Autorin und machte für mich den eigentlichen Spannungsmoment aus. Die Autorin beweist in diesem Buch bei ihren Charakterdarstellungen eine einfühlsame Menschenkenntnis. Das zeigt sich besonders in der Ansicht der kleinen Margrét. Aber auch die anderen Personen sind lebensnah gezeichnet. Letztendlich hat mir bei diesem Thrillerauftakt die Idee hinter der Handlung und der ansprechende Schreibstil gut gefallen, obwohl mir wie gesagt zwischendurch die Hochspannung fehlte.

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    • 3
  • Bizarr, aber zu konstruiert

    DNA

    ulrikerabe

    09. November 2017 um 10:14

    Drei kleine Kinder, traumatisiert und verstört, werden nach dem dubiosen Tod ihrer Mutter getrennt voneinander adoptiert.28 Jahre später muss die isländische Polizei zwei grausige Morde an Frauen aufklären. Da beim ersten Mord ein kleines Mädchen Zeugin am Mord ihrer Mutter wird, muss die Psychologin Freyja den Kommissar Huldar unterstützen.Die erste Hälfte des Buches zieht sich für meinen Geschmack sehr zäh dahin, bis auf die Kapitel, wo die Morde passieren. Sonst muss man die endlosen Überlegungen des Kommissars zu seinen Frauengeschichten bzw. Freyjas miese Laune und Wohnsituation ertragen. Auch die Rolle des 23-jährigen Karls, verlotterter Chemiestudent und Hobbyfunker wird in den Fall involviert. Weil zu erwarten ist, dass diese Figur noch eine große Rolle spielt, habe ich mich sehr bemüht nicht allzuviel quer zu lesen. Unmittelbar habe ich bei jeder der Beteiligten Personen nachgerechnet, wie diese in die Adoptionsgeschichte altersmäßig passen.Ab der zweiten Hälfte nimmt das Buch an Tempo auf, die Fälle stehen endlich im Vordergrund. Ärgerlich fand ich aber zwei AHA –Momente in der Ermittlung, weil die Erklärung dafür viel früher schon sowas von auf der Hand lagen. Ich mag es nicht, wenn man als Leser für dumm gehalten wird.Die Auflösung fand ich schlüssig, wenn auch etwas zu sehr konstruiert. Die Figuren fand ich allesamt zu flach, es gab niemand zu dem ich eine besondere Bindung aufbauen wollte. Bizarre Tötungsarten machen leider noch immer keinen guten Thriller.

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  • Kleine Längen

    DNA

    santina

    05. November 2017 um 15:55

    Inhalt Zuerst wird in Reykjavik eine junge Mutter auf schreckliche Weise ermordet. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, als es eine Lehrerin im Ruhestand trifft. Die Polizei kann keine Verbindung zwischen den beiden finden, aber nicht nur die Art, wie sie ums Leben kamen, auch dass bei beiden ähnliche Buchstaben- und Zahlenkombinationen gefunden wurden, lässt nur den Schluss zu, dass es sich um den selben Täter handelt. Ein Amateurfunker landet auf einer Frequenz, die ebenfalls Kombinationen aus Buchstaben und Zahlen sendet. Doch da die Polizei keine Infos darüber an die Öffentlichkeit gegeben hat, ahnt der Mann nicht, in was er da verwickelt wird. Einige Kombinationen kann er recht schnell entschlüsseln, doch erst nach einigen Tagen voller Kopfzerbrechen wird ihm plötzlich klar, wie er den Code knacken kann und macht sich damit zum Spielball des Mörders. Protagonisten Huldar, dem die Ermittlungen übertragen wurden, steht sehr unter Druck, denn es ist sein erster Fall als Chefermittler. Einige Skandale bei der isländischen Polizei haben dazu geführt, dass alt-gediente Kommissare bis auf Weiteres an den Schreibtisch verbannt wurden, weswegen  Huldar unter besonderer Beobachtung steht. Für ihn ist es daher um so wichtiger, dass er den Fall erfolgreich abschließen kann. Die Tochter der Ermordeten benötigt psychologische Betreuung und diese entpuppt sich als Freyja, eine Frau, mit der alleinstehende Huldar vor nicht allzulanger Zeit eine Nacht verbracht hat. Dumm nur, dass er sie nicht nur belogen hat was Name und Beruf betrifft, sondern auch noch verschwunden ist, bevor Freyja morgens wach wurde. Das mag Huldar auf den ersten Blick sehr unsympathisch erscheinen lassen, aber Yrsa Sigurðardóttir hat ihm das schlechte Gewissen auf den Leib geschrieben und er scheint wirklich kein schlechter Kerl zu sein. Freyja hat sich von ihrem Lebensgefährten getrennt und lebt seither in der Wohnung ihres Bruders, der momentan eine Gefängnisstrafe absitzt  Dass Huldar sich in besagter Nacht ohne Nachricht aus dem Staub gemacht hat, hat sie nicht nur enttäuscht, sie hat es auch bedauert, denn sie wäre an einem besseren Kennenlernen durchaus interessiert gewesen. Umso härter trifft sie die Erkenntnis, dass er sie auch belogen hat. Doch Freyja arbeitet professionell und trennt das Berufliche vom Privaten. Sie lässt Huldar zwar ihre Geringschätzung spüren, doch ihre Arbeit leidet in keinster Weise unter dem, was zwischen ihnen vorgefallen ist. Meine Gedanken zum Buch Yrsa Sigurðardóttir beginnt ihren Thriller mit einer traurigen Rückblende auf drei Geschwister, die auseinandergerissen und getrennt zur Adoption freigegeben werden. Beim Lesen dachte ich mir schon, dass in diesem Kapitel der Motiv für die Morde zu finden sein wird. Tatsächlich hatte ich einige Verdachtsmomente, doch den wahren Täter hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, daher war die Geschichte bis zum Ende spannend. Allerdings hatte der Thriller zwischendurch einige Längen, unter anderem, weil immer und immer wieder die Zahlenkombinationen aufgeführt werden. Das mag vielleicht für die Leser spannend sein, die sich mit dem Code beschäftigen, doch für mich waren die Ziffernfolgen ein Buch mit sieben Siegeln und daher völlig uninteressant. Dennoch konnte mich Yrsa Sigurðardóttir überzeugen

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