Yrsa Sigurdardottir Die eisblaue Spur

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Inhaltsangabe zu „Die eisblaue Spur“ von Yrsa Sigurdardottir

Rache ist kälter … Dóra Guðmundsdóttirs vierter Fall führt die Reykjaviker Anwältin ins eisige Grönland. In einem entlegenen Forschungscamp sind zwei isländische Arbeiter verschwunden, der Rest des Teams weigert sich, ins Camp zurückzukehren. Dóra muss der Sache auf den Grund gehen. Warum verhalten sich die Einheimischen so ungewöhnlich feindselig? Offenbar ermittelt die Anwältin an einem verbotenen, heiligen Ort. Als sie bei einem heftigen Schneesturm im Camp festsitzt, entdeckt sie alte Kultgegenstände und menschliche Knochen. Doch nachdem der Sturm sich gelegt hat, macht die grönländische Polizei einen viel grausigeren Fund. Der neue Island-Krimi von Yrsa Sigurdardóttir – 'ein kriminalistisches Naturtalent' (Spiegel online)

Wieder ein geniales Buch ueber die Anwaeltin Dora. Voller Spannung, menschlichen Abgruenden, Eis, Mythen und Unerklaerlichem

— pamN
pamN

Zwei Vermisste in der abgeschiedenen Kälte Grönlands! Für mich bis jetzt das beste Buch der Autorin.

— Buchschmankerl
Buchschmankerl

Eine Suche nach drei verschwundenen Arbeiter in Grönland mit einigen Rätsel.

— Leylascrap
Leylascrap

Sehr zu empfehlen wie alle Bücher dieser Autorin!

— MissRichardParker
MissRichardParker

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    Die eisblaue Spur
    len_i

    len_i

    09. March 2016 um 21:34

    Nach einer langen Pause habe ich mich nun mal mit Doras vierten Fall beschäftigt. Dieses Mal muss sie nach Grönland reisen weil dort bei einer Forschungsstation drei Angestellte verschwunden sind und sich der Rest der Belegschaft nun weigert dorthin zurück zu kehren. Was ist dort geschehen? Um das herauszufinden nimmt sie ihren deutschen Freund Matthias und ihre liebreizende Sekretärin Bella mit. Ich mag Dora einfach. Und dieser Fall in Grönland ist wirklich ungewöhnlich und spannend. Alles verpackt in einem schönen Schreibstil. Absolute Leseempfehlung von mir. Band 5 liegt ganz oben auf meinem Stapel.

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  • Eiskaltes Grauen...

    Die eisblaue Spur
    mijou

    mijou

    12. February 2016 um 16:16

    Inhalt: Dóra Guðmundsdóttirs vierter Fall führt die Reykjaviker Anwältin ins eisige Grönland. In einem entlegenen Forschungscamp sind zwei isländische Arbeiter verschwunden, der Rest des Teams weigert sich, ins Camp zurückzukehren. Dóra muss der Sache auf den Grund gehen. Warum verhalten sich die Einheimischen so ungewöhnlich feindselig? Offenbar ermittelt die Anwältin an einem verbotenen, heiligen Ort. Als sie bei einem heftigen Schneesturm im Camp festsitzt, entdeckt sie alte Kultgegenstände und menschliche Knochen. Doch nachdem der Sturm sich gelegt hat, macht die grönländische Polizei einen viel grausigeren Fund. Ein Krimi, der in Grönland spielt, ist eine ganz besondere Sache, denn man kann davon ausgehen, daß hier vieles anders abläuft als in anderen Gegenden. In der Einöde und in der Eiswüste, zusätzlich mit einem Inuitdorf in der Nähe, wo man ihnen mehr als feindlich entgegen kommt, geraten alle Beteiligten schnell an ihre emotionalen Grenzen. Zusätzlich erhalten sie tröpfchenweise Informationen über die Einwohner des seltsamen Dorfes und daß dort vor langer Zeit einmal etwas mehr als Seltsames vorgegangen ist, das bis in die heutige Zeit nachwirkt. Die Lösung liegt letztendlich in der lange zurückliegenden und in der relativ kurzen Vergangenheit. Sie ist jedoch so geschickt verpackt und nachvollziehbar, daß man lange nicht darauf kommt. Es ist kein Krimi der Pageturner und atemberaubenden Aktionen, sondern ein Buch der leisen Töne, das einen ziemlich nachdenklich zurückläßt. Ich liebe die Krimis von Yrsa! Die Kälte in Grönland, die Yrsa so gut beschrieben hat, lässt einem frösteln. Interessant ist die geschichtliche Seite, der Jäger Igimaq, sein Sohn, der die alte Kultur abgestreift hat und zum Alkoholiker geworden ist, weil sich kein Ersatz für die alte Lebensweise bietet, ist sehr einfühlsam beschrieben. Man sieht, dass Yrsa gut recherchiert und es ihr wichtig ist, dass das Alte nicht vergessen wird. Die Handlung ist realistisch, wenn auch für "Südländer" nicht immer einfach zu verstehen. Ein sehr gutes Buch und wie alle Werke von Yrsa gruselig und spannend!

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  • Rezension zu "Die eisblaue Spur" von Yrsa Sigurdardottir

    Die eisblaue Spur
    Die Buchprüferin

    Die Buchprüferin

    KURZ GESAGT: Passend zum Frühling hust verschlinge ich gerade besonders viel über Eis und Schnee, mit anderen Worten: Literatur aus dem Norden. Das letzte Buch aus dieser antijahreszeitlichen Reihe hat mich nach Grönland entführt, in eine Forschungsstation, wo mehrere Menschen verschwunden sind. Die Anwältin Dora versucht zusammen mit ihrem Freund Matthias zu ergründen, warum. Zwischen traditionell lebenden Inuit und solchen, die sich in den Alkohol flüchten, zwischen verstümmelten oder toten Töchtern und hochverdächtigen, nervösen (Ex-)MitarbeiterInnen der Station spaziert der Krimi gemächlich dahin. Obwohl die Situation durch die räumliche Abgeschiedenheit mehr als genug Anlass für Tempo und Hochspannung geboten hätte, musste ich mich fast zwingen, das Buch zu Ende zu lesen. Auch die Auflösung ließ mich, obschon unerwartet, kalt. Und das lag sicher nicht am grönländischen Umfeld. Vielleicht muss man Sigurdardottirs Vorgängerbücher zu sich genommen haben, um sich in ihren Stil einzufinden; ich habe das versäumt und werde es wohl eher nicht nachholen. Drum meint die Buchprüfer: Lesen? Nicht unbedingt.

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  • Die eisblaue Spur

    Die eisblaue Spur
    Leylascrap

    Leylascrap

    18. March 2015 um 11:26

    Die isländische Anwältin Dóra Guomundsdóttrin wird von ihrem Lebensgefährten Matthias Reich gebeten ihn nach Grönland zu begleiten, wo drei Mitarbeiter der Firma Bergtaekni (eine Bergbaufirma) vermisst wurden.  Auf die Reise nach Grönland begleitete Sie, ein Arzt namens Finnbogi, die Geologin Friorikka, der IT-Spezialist Eyjólfur, der Rettungsmann Alvar und Bella, eine Sekretärin aus der Kanzlei. Im Camp in Grönland in Nord-Osten, wo kaum Menschen leben stoßt die Truppe immer wieder auf verschiedene Hinweise und Rätsel. Angefangen von Videoaufnahmen der beiden vermissten Bohrmännern Barki und Halldór und Knochen eines Menschen in Schreibtischschubladen. Was war dort geschehen? Und vom wem waren die Knochen, die sie fanden. Und welche Rolle spielte andere Kollegen, die dort waren und evt auch die Dorfbewohner in der Nähe? All diese Fragen und noch einige mehr ging es auf die Spur zu kommen.  Der Krimi hinterlässt einige Rätsel und Fragen und die Antworten sind sehr überraschend. So wie es sein sollte in einem guten Krimi.  Ich persönlich fand jedoch, dass die Spannung nicht stehts gehalten wurde. Teilweise war ich gelangweilt von dem stätigen Wiederholungen mancher Info´s. 

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  • Besser als erwartet

    Die eisblaue Spur
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    15. July 2013 um 16:05

    Als ich in einem anderen Forum fast nur negative Rezensionen über den 4. Band der Dóra-Reihe gelesen habe, war ich schon etwas ernüchtert. Da ich das Buch aber schon gekauft hatte habe ich es gelesen und wurde positiv überrascht. Ich fand es super spannend und richtig gruselig. Die Stimmung die auf Grönland beschrieben wird zieht einem total in den Bann lässt einem rätseln was hier wirklich geschehen ist. Ich fand das Buch wirklich sehr gut und es steht den anderen Bändern in nichts nach!

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  • Yrsa Sigur∂ardóttir - Die eisblaue Spur

    Die eisblaue Spur
    Hasewue

    Hasewue

    03. July 2013 um 10:51

    In ihrem vierten Fall verschlägt es die Reykjavíker Anwältin Dóra Gu∂mundsdóttir zusammen mit ihrem deutschen Freund Matthias Reich ins eisige Grönland. In einem dortigen Forschungscamp sind zwei isländische Arbeiter verschwunden und die restlichen Teammitglieder weigern sich deswegen ins Camp zurückzukehren. Dóra muss nun der Sache auf den Grund gehen und stößt dabei auf feindselige Einheimische und menschliche Überreste. Ein heftiger Schneesturm bringt zusätzlich noch andere grausige Funde ans Licht. Ich lese die Reihe von Yrsa Sigurdardóttir über die Anwältin Dora und ihren deutschen Freund Matthias sehr gerne und auch der vierte Fall war wieder ein gelungenes Buch. Leider war die gewohnte Spannung hier nicht wirklich vorhanden bzw. wenn dann welche aufkam, wurde sie durch Perspektivwechsel zerstört. So wird auch aus der Sicht des Ingenieurs Arnar Jóhannesson, des Jägers Igimaq und des Einheimischen Naruana berichtet und diese Perspektiven interessierten mich gar nicht, obwohl durch sie für Abwechslung in der Handlung gesorgt wurde. Ansonsten waren nur die isländischen Namen etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach vier Fällen ist das ok und somit kein Kritikpunkt. Sehr positiv fand ich bei „Die eisblaue Spur“, dass ähnlich viel Grusel und Mystik wie im zweiten Teil („Das gefrorene Licht“) vorhanden war. Dadurch wurde eine gute und dichte Atmosphäre geschaffen und mir lief beim Lesen des Öfteren ein wohlig kalter Schauer über den Rücken. Der bildhafte und angenehme Schreibstil und das wieder gut gewählte und interessante Thema gewährten mir zudem erneut einen schönen Lesespaß und viel Freude an Dóra und Matthias. Die Auflösung war wieder überraschend und alles in allem war der vierte Fall von Dóra wieder ein gutes Buch, bei dem nur leider die Spannung etwas kurz kam. Dennoch freue ich mich weiterhin auf mehr Bücher von Yrsa Sigur∂ardóttir.

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  • Kein Erholungsurlaub

    Die eisblaue Spur
    walli007

    walli007

    19. May 2013 um 13:55

    Finanziell ist es etwas knapp in Dora Gudmundsdottirs Kanzlei. Sie ist deshalb ganz froh, dass ihr Freund Matthias ihr einen Auftrag verschafft. Allerdings hält die Freude nicht lang, denn zum einen drückt ihr Partner ihr die gemeinsame Sekretärin Bella aufs Auge und zum anderen führt der Auftrag in einen abgelegene Gegend auf Grönland, wo man nicht tot über den Zaun hängen möchte. Ein kleiner Trost wenigstens ist, dass Matthias auch zur Reisegruppe gehört. Seine Bank soll dafür haften, dass eine Baufirma einen Auftrag nicht erfüllen kann, weil sich die Mitarbeiter weigern an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren, nachdem drei ihrer Kollegen verschwunden sind. Und nun gilt es herauszufinden, was geschehen ist und ob sich die Mitarbeiter nicht doch überzeugen lassen weiterzuarbeiten. Sehr gut abtauchen kann man bei der Lektüre in die Märzdunkelheit des Nordens. Die klaustrophobische Atmosphäre, die die Teilnehmer der Reisegruppe fast erdrückt und leider nicht das Beste im Menschen zutage fördert. Man hört beinahe das Heulen des Windes, das Klappern der Fensterläden, das Knarren der Gebäude. Die Strömungen in der Gruppe tragen zunächst nicht zu irgendwelchen Aufklärungen bei und auch im nahe gelegenen Kleinstdorf wird gemauert. Da müssen winzige Bausteine zusammengesetzt werden, um eine Art Bild zu bekommen. Inuit-Traditionen treffen auf die moderne Welt und niemand geht gestärkt daraus hervor. Schön düster und düster schön ist dieser Krimi, der den Leser in eine fremde Welt entführt und erst aus seinen kalten Händen entlässt nachdem die letzte Seite umgeblättert ist. 

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  • Rezension zu "Die eisblaue Spur" von Yrsa Sigurdardottir

    Die eisblaue Spur
    Lilastern

    Lilastern

    04. February 2012 um 14:42

    Mein zweites Buch des isländischen Schriftstellers. Es geht um ein Forschercamp in Grönland aus dem spurlos einige Mitarbeiter verschwunden sind. Eine Gruppe von verschiedensten Personen zusammengewürfelt sollen sich auf Spurensuche der seltsamen Gegebenheiten machen. Dabei stoßen sie nicht gerade auf Zuneigung und Mithilfe der Einheimischen...denn der Platz auf dem das Camp errichtet ist, ist böse...ein wirklich spannendes Buch bis jetzt...ich bin gespannt wie es weiter geht! So, das Buch ist ausgelesen.Ich fand es sehr gut und spannend bis zum Schluß. Allerdings war es nicht so gut wie Geisterfijord. Das Ende war sehr überraschend. Ich bin gespannt auf dsa dritten Buch: Feuernacht!

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  • Rezension zu "Die eisblaue Spur" von Yrsa Sigurdardottir

    Die eisblaue Spur
    goldfisch

    goldfisch

    02. August 2010 um 15:19

    Dora hat mal wieder alle Hände voll zu tun. Eine Bergbaugesellschaft hat Probleme in Grönland.Drei Menschen sind verschwunden und die anderen Mitarbeiter wollen nun aus ihrem Urlaub nicht zurück nach Grönland. Dora fährt mit ihrem Freund und einigen ehemaligen Mitarbeitern auf die Insel. Das einfache Camp ist unheimlich. Es ist kalt, die Einwohner des nahegelegenen Dorfes wollen nicht mit ihnen reden. In den Schreibtischen einiger Mitarbeiter liegen die Knochen eines menschlichen Skelettes.Ist wirklich ein alter Fluch der Eskimos Schuld an dem Verschwinden der Mitarbeiter ? Die Sache ist voller Rätsel.Niemand kann oder will sich an die Einzelheiten und Umstände des Verschwindens der Mitarbeiter so recht erinnern.Dora bleibt hartnäckig. Im Dorf spricht eine der Frauen mit Dora.Kann sie weiterhelfen ? Das Buch ist nicht nur spannend es schildert auch die Lebensumstände der verarmten Eskimos. Spannend!

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  • Rezension zu "Die eisblaue Spur" von Yrsa Sigurdardottir

    Die eisblaue Spur
    Alexandra-Supertramp

    Alexandra-Supertramp

    05. February 2010 um 11:06

    Die Ansätze von "Die eisblaue Spur" sind wunderbar. Auch die Komplexität des Falls hat so ihre Vorzüge. Die Einflüsse aus der Inuit-Kultur Grönlands, die Sigurđardóttir in die Handlung einfließen lässt, die Abgeschiedenheit des Forschungscamps, in dem Dóra ermittelt, hat ebenso ihren Reiz. Dennoch entwickelt sich die Geschichte in ihrem Verlauf eher zu einem mittelmäßigen Krimi. Was anfangs nach einem vielversprechenden Spannungsbogen aussieht, den Sigurđardóttir mit einer diffusen Webcam-Aufnahme und mysteriösen grönländischen Artefakten würzt, beginnt ab einem gewissen Punkt zu stagnieren. Durch die Abgeschiedenheit in der grönländischen Einöde kommt logischerweise auch Dóras mitunter so unterhaltsam chaotisches Familienleben viel zu kurz. Auch die Personenentwicklung, die Sigurđardóttir in den vorangegangenen Romane gerade auch mit Blick auf Dóra und Matthias stetig vorangetrieben hat bleibt ein wenig auf der Strecke. FAZIT: "Die eisblaue Spur" ist ein solider Krimi, vor einer beeindruckenden Kulisse, bleibt aber am Ende ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Sigurđardóttir hat schon bewiesen, dass sie es besser kann (z.B. mit den ersten beiden Romanen ihrer Krimireihe "Das letzte Ritual" und "Das gefrorene Licht"). Bleibt zu hoffen, dass sie mit dem nächsten Band wieder zu alter Form aufläuft, denn "Die eisblaue Spur" dürfte zumindest aus meinem Gedächtnis recht schnell wieder verschwunden sein.

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  • Rezension zu "Die eisblaue Spur" von Yrsa Sigurdardottir

    Die eisblaue Spur
    Carriecat

    Carriecat

    09. December 2009 um 14:52

    Ein Island- Krimi, der aber eigentlich in Grönland spielt ;-) Hauptfigur: Dóra ist Rechtsanwältin, Geliebte eines dt. Ex- Kommissars, geschiedene Mutter und viel zu früh Oma geworden. Inhalt: Da sie sich im Büro furchtbar langweilt (nur olle Scheidungsfälle) kommt ihr das Angebot einer Bank gerade recht: überprüfen, warum eine Bergbaufirma im Verzug ist. Dumm nur, dass das ganze in Grönland stattfindet, eins der wenigen Länder, die noch kälter sind als Island! Zu allem Überfluß drückt ihr Chef ihr auch noch die unfähige Sekretärin als "Reisebegleitung" auf, damit er die gute Bella mal los ist.... Auch ein Arzt, ein IT- Mensch, eine Geologin und natürlich Dóras Freund (der ihr den Auftrag zugeschustert hat ^-^) sind mit auf "Himmelfahrtsmission". Man findet eine verlassene Station im ewigen Eis vor, Knochen tauchen in Schreibtischschubladen auf. Wo sind die Menschen? Werden sie noch mehr Leichen bzw. Teile finden? Und was haben die feindseeligen Inuit damit zu tun? Stil: Viele spannende Fragen, die man geklärt wissen will. Leider unterstützt der Schreibstil (oder die Übersetzung) die Spannungskurve nicht gerade. Schon nach der 1. Hälfte war die Luft raus, weil die Hoffnung, dass sich noch was entwickelt nicht bewahrheitet hat. Streckenweise wirklich langatmig bis zäh, obwohl eigentlich schon früh klar ist, wer "Dreck am Stecken" hat. Aber ich rechne der Autorin an, dass sie nicht wie viele andere Kollegen, ins blutrünstige oder wirre Genre abgleitet, um etwas Nervenkitzel heraus zu schinden. Fazit: Man bekommt einen soliden, nicht unspannenden Krimi mit geschichtlichem Hintergrund und einen kleinen Einblick in die Kultur der Inuit. Besonders gut gelungen ist die trostlose Darstellung des heutigen Lebens in einer Inuit- Siedlung.

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