Yrsa Sigurdardottir SOG

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Inhaltsangabe zu „SOG“ von Yrsa Sigurdardottir

Zwölf Jahre nach dem Tod und der Vergewaltigung eines Mädchens wird eine Zeitkapsel in Reykjavik gehoben. Darin enthalten: 10 Jahre alte Briefe von Schülern, die beschreiben, wie sie sich Island im Jahre 2016 vorstellen. Darunter findet sich noch etwas anderes: eine unheimliche Botschaft, die akribisch genau die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Kurz danach werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub in der Stadt treibend gefunden. Doch noch hat keiner eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt. Schon bald taucht die erste verstümmelte Leiche auf, dicht gefolgt von einer zweiten, und es ist klar, dass die Botschaft aus der Zeitkapsel ernst zu nehmen ist. Ein Fall für Kommissar Huldar, der sich beweisen muss: von seinen Leitungsaufgaben entbunden, wird er von den meisten seiner früheren Untergegebenen gemieden, die Beziehung zur Kinderpsychologin Freyja ist ebenfalls ruiniert, was er zu reparieren hofft, indem er sie in die jetzigen Ermittlungen mit einbezieht ...

Maximale Spannung und absoluter Nervenkitzel - teils aber auch wirklich harter Tobak!

— Nepomurks

nordisches kühl mit unerwartetem Ende

— Buchverrueggt

Ein richtig toller Thriller, dessen Name Programm ist: Beim Lesen konnte ich dem Sog nicht widerstehen!

— elmidi

Superspannender Thriller, mit liebenswerten Hauptcharaktären und einem Touch Humor, aber nichts für zarte Gemüter. Absolute Leseempfehlung!

— Nijura

Sehr düster und spannend mit leider etwas schwachen Charakteren...

— ricysreadingcorner

Noch besser als der erste Teil. Klare Leseempfehlung!

— Lissy77

Wesentlich besser als DNA - spannend, düster, rau.

— skaramel

Subtil packend

— Laberladen

Genauso spannend und fesselnd wie der erste Teil der Reihe. Absolute Leseempfehlung!!!

— mareike91

Großartig!

— nellsche

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SophLovesBooks

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  • Fesselnder eiskalter Thriller

    SOG

    Julianchen

    17. October 2017 um 22:43

    Es ist kalt in Island, eiskalt. Eiskalt ist es als die kleine Vaka ihrer neuen Freundin nach Hause folgt und niemals zurückkommt. Eiskalt ist es auch Jahre später als ihr Mörder aus der Haft entlassen wird und eine Reihe abscheulicher Verbrechen geschehen. Was haben die Morde mit der damaligen Tat zu tun? Wie ist der Zettel zu verstehen, der in einer Zeitkapsel gefunden wird und die Initialen der Opfer enthält? Wer ist das kleine Mädchen mit den fehlenden Fingern und warum sind alle Aufzeichnungen des damaligen Verbrechens verschwunden? Viele Ungereimtheiten die es zu klären gilt. Einige sind etwas vorhersehbar, aber das Ende ist doch wieder spannend und überraschend. Hart und eiskalt werden die Morde aber auch Missbrauch und Schicksal der Protagonisten beleuchtet. Die Ermittler und die Psychologin sind teils mehr, teils weniger sympathisch, aber das tut der Story keinen Abbruch. Sehr fesselnder Thriller für kalte Wintertage.

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  • Sog von Yrsa Sigurdottir

    SOG

    lenisvea

    17. October 2017 um 19:01

    € 20,00 [D] inkl. MwSt. € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empf. VK-Preis) Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-75664-3 Erschienen: 18.09.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Buch/SOG/Yrsa-Sigurdardottir/btb-Hardcover/e485680.rhd Zwölf Jahre nach dem Tod und der Vergewaltigung eines Mädchens wird eine Zeitkapsel in Reykjavik gehoben. Darin enthalten: 10 Jahre alte Briefe von Schülern, die beschreiben, wie sie sich Island im Jahre 2016 vorstellen. Darunter findet sich noch etwas anderes: eine unheimliche Botschaft, die akribisch genau die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Kurz danach werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub in der Stadt treibend gefunden. Doch noch hat keiner eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt. Schon bald taucht die erste verstümmelte Leiche auf, dicht gefolgt von einer zweiten, und es ist klar, dass die Botschaft aus der Zeitkapsel ernst zu nehmen ist. Ein Fall für Kommissar Huldar, der sich beweisen muss: von seinen Leitungsaufgaben entbunden, wird er von den meisten seiner früheren Untergegebenen gemieden, die Beziehung zur Kinderpsychologin Freyja ist ebenfalls ruiniert, was er zu reparieren hofft, indem er sie in die jetzigen Ermittlungen mit einbezieht ... Meine Meinung: Ich habe letztes Jahr schon den ersten Band dieser Reihe DNA gelesen und war daher sehr gespannt auf das neue Werk der Autorin. Freundlicherweise wurde mir das Buch vom Verlag/Bloggerportal zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Die Fälle an sind in sich abgeschlossen, können also auch unabhängig voneinander gelesen werden. Meiner Meinung nach spielen die privaten Belange der Ermittler hier aber auch eine recht große Rolle, so dass ich sie schon der Reihe nach lesen würde. Der Einstieg ist mir durch den flüssigen Schreibstil der Autorin wieder sehr gut gelungen. Der Epilog fängt auch schon sehr interessant an mit dem Verschwinden eines Mädchens. Dies spielt im Laufe der Geschichte noch eine große Rolle. Insgesamt beschäftigt sich das Buch recht heftig mit den Themen Mord, Missbrauch, Vergewaltigung und Rache. Teilweise hatte das Buch aber schon seine Längen, als durchgehend spannend habe ich es nicht empfunden. Auch hatte ich zum Schluss hin große Schwierigkeiten, dem Fortgang richtig zu folgen, da ich mich mit den isländischen Namen sehr schwer getan habe. Gut gefallen hat mir das geschwisterliche enge Verhältnis zwischen Freya und Baldur. Obwohl er im Gefängnis sitzt, lässt sie ihn nicht im Stich und kümmert sich um seine Angelegenheiten. Allerdings ging mir dieses kindische Hin und Her zwischen Freya und Huldar ein wenig auf die Nerven, es sind immerhin erwachsene Menschen. Alles in allem konnte mich das Buch schon in seinen Bann ziehen, aber richtig begeistern dennoch nicht. Alles in allem vergebe ich hier 4 Sterne.

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  • tickende Zeitkapsel

    SOG

    coffee2go

    17. October 2017 um 09:18

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Vor 12 Jahren wurde in Reykjavik eine Schülerin vergewaltigt und getötet. Genau 10 Jahre später taucht eine Zeitkapsel mit Aufsätzen von Schülern auf, wobei ein Aufsatz dadurch hervorsticht, dass er die Initialen von Menschen aufzählt, die im Jahr 2016 bereits tot sein werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Wer ist der mysteriöse Briefeschreiber, von welchen Personen werden die Initialen genannt und wer könnte ein Motiv dafür haben, dass diese Personen beseitigt werden?   Meine Meinung zum Buch: Zuerst war ich vom Titel etwas irritiert, ich hatte „SOG“ als Kürzel gesehen, vor allem da im Buch auch sehr häufig Namen mit Initialen abgekürzt waren, aber das hat sich dann ja schnell aufgeklärt. Mir gefallen Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freyja als Charaktere sehr gut, vor allem, da sie beide alles andere als perfekt sind und auch ihre eigenen Probleme zu bewältigen haben. Man spürt auch, dass sich die beiden zwar stark anziehen, aber dann dennoch Bedenken haben und es nicht eine einfach gestrickte, kitschige Liebesgeschichte werden kann mit zwei vorbelasteten Persönlichkeiten. Gerade dies macht es aber auch spannender. Die Handlungsstränge sind diesmal auch wieder besonders dramatisch. Vor allem der tragische Vergewaltigungsfall des kleinen Mädchens ist mir sehr nahegegangen, da die Beschreibung der Vorgeschichte und die Emotionen so detailliert und real beschrieben wurden.   Mein Fazit: Auch der zweite Teil mit Kommissar Huldar und Freyja als Kinderpsychologin hat mich wieder gefesselt und am Schluss einige interessante Überraschungen aufgedeckt.

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  • Toller Thriller aus Island!

    SOG

    elmidi

    15. October 2017 um 14:00

    „Sog“ ist ein Thriller aus Island, der zweite aus der Reihe um Kommissar Huldar und Psychologin Freya. „DNA“, den ersten Band, habe ich nicht gelesen, was der Spannung allerdings keinen Abbruch gab. Aus mir aus dem ersten Band nicht wirklich bekannten Gründen wurde Kommissar Huldar degradiert und bekommt nur noch Hilfsarbeiten zugeteilt. Wie zum Beispiel der seltsame Text aus einer Zeitkapsel mit Texten von Schülern einer Klasse, die diese vor 10 Jahren geschrieben und dann vergraben hatten. Eine gute Idee eigentlich, denn die meisten haben ihre Zukunftsvisionen aufgeschrieben, die heute doch etwas bizarr wirken. Bis auf einen Text – der sehr düster daherkommt und eigentlich deutliche Morddrohungen an Menschen enthält, die nur mit ihren Initialen erwähnt werden. Etwa zeitgleich tauchen im Garten eines Staatsanwalts zwei abgesägte Hände auf. Und dabei soll es nicht bleiben …. Es entwickelt sich eine extrem spannend und perfekt erzählte Krimigeschichte – oder ist es doch eher ein Thriller? -, der mich immer mehr in seinen Sog gezogen hat. Yrsa Sigurdardottier versteht es dabei, die grausamen weiteren Morde sprachlich nur zu skizzieren, ohne sich in blutigen Details zu verlieren und erreicht genau auf diese Weise eine enorme Spannung. Eine Kunst, die nicht jedem in die Wiege gelegt ist! Etwa in der Mitte des Buches hatte ich einen Verdacht, aber nicht die Erklärung für das genaue Warum und Wie, zumal sich die Ereignisse immer weiter zuspitzen. Bis zur letzten Seite mit einem erschütternden, unübertriebenen, wohltemperierten Ende habe ich an den Worten gehangen. Daneben findet zwischen Freya und Huldar und dessen KollegInnen eine unaufdringliche Nebenhandlung statt. Hier wäre das erste Buch hilfreich gewesen, aber nicht so, dass man der Handlung ohne Band eins nicht hätte folgen können. Huldar ist ein angenehmer Typ, mit vielen Fehlern behaftet und aber durchaus zur Selbstkritik in der Lage. Eine seiner hervorstechenden Eigenschaft ist sein Hang, sich in etwas zu verbeißen, sei es sein Verdacht, wie im vorliegenden Fall die Zusammenhänge zu sehen sind oder sei es seine Verliebtheit in Freya, in der er sich immer wieder selbst ein Bein stellt. Endlich mal wieder ein richtig toller Krimi – oder doch ein Thriller? – dessen Name Programm ist: Beim Lesen konnte ich dem Sog nicht widerstehen.

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  • SOG - Band 2

    SOG

    fraeulein_lovingbooks

    14. October 2017 um 01:02

    Inhalt Zwölf Jahre nach dem Tod und der Vergewaltigung eines Mädchens wird eine Zeitkapsel in Reykjavik gehoben. Darin enthalten: 10 Jahre alte Briefe von Schülern, die beschreiben, wie sie sich Island im Jahre 2016 vorstellen. Darunter findet sich noch etwas anderes: eine unheimliche Botschaft, die akribisch genau die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Kurz danach werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub in der Stadt treibend gefunden. Doch noch hat keiner eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt. Schon bald taucht die erste verstümmelte Leiche auf, dicht gefolgt von einer zweiten, und es ist klar, dass die Botschaft aus der Zeitkapsel ernst zu nehmen ist. Ein Fall für Kommissar Huldar, der sich beweisen muss: von seinen Leitungsaufgaben entbunden, wird er von den meisten seiner früheren Untergegebenen gemieden, die Beziehung zur Kinderpsychologin Freyja ist ebenfalls ruiniert, was er zu reparieren hofft, indem er sie in die jetzigen Ermittlungen mit einbezieht …(Quelle: innenseitiger Klappentext)  Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem btb Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Band 2 der „Kommissar Huldar und Psychologin Freyja“-Reihe. Huldar wurde degradiert und darf nun Fälle übernehmen, für die sich alle anderen zu schade sind. Aktuell setzt er sich mit einer Abschussliste auseinander, die im ersten Moment nur nach einem dummen Streich anhört. Doch je tiefer Huldar in der Vergangenheit wühlt, umso näher kommt er der Wahrheit, die mit weiteren aktuellen Fällen zusammenhängt. An seiner Seite, wenn auch widerwillig, Freyja, die nicht gut auf ihn zu sprechen ist, aber sie nähern sich wieder an. Wenn auch nicht für lange.Im Umgang mit seiner Chefin, die auf ihn steht, zeigt sich seine Klasse als Polizist – er hat den richtigen Riecher und scheut auch nicht vor unangenehmen Fragen zurück…Ich bin mit Huldar nicht warm geworden, woran das lag, kann ich allerdings nicht sagen. Er scheint kein schlechter Mensch zu sein, wenn man mal von seinen Trinkgewohnheiten absieht und auch als Polizist ist er keine Fehlbesetzung. Aber sympathisch wirkte er auf mich leider nicht. Freyja verlor ihre gute Position und ist nun fast das Ende der Nahrungskette innerhalb ihrer Abteilung. Wirklich zufrieden scheint sie damit nicht zu sein, denn sie sieht sich selbst als unschuldig. Huldat trägt eine große Schuld an ihrer jetzigen Position. Zumindest in ihren Augen. Über seinen aktuellen Fall kommen sich die beiden wieder näher, landen zusammen im Bett – doch er vermasselt es.Nebenbei hält sie den Kontakt zu ihrem Bruder, wohnt in seinem Haus und kümmert sich an den Papa-Wochenenden um seine Tochter Saga, die plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht ist. Eine undankbare Aufgabe für Freyja.Freyja war mir da schon deutlich sympathischer, auch wenn ich aus ihr nicht immer schlau wurde. Ich bin gespannt, wie sie sich in den nächsten Bänden weiterentwickelt. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen konnte.Erzählt wird von einer außenstehenden Sicht, die alle Ereignisse mit einem gewissen Abstand betrachtet. Unterschiedliche Charaktere werden einige Zeit begleitet, sodass man einen kleinen Einblick in die Gedankenwelt bekommt. Mir persönlich sagte diese Erzählweise in dieser Geschichte leider überhaupt nicht zu – ich fühlte mich wie ein distanzierter Beobachter. Die Taten konnten mich nicht berühren, sodass ich das Buch auch nicht als Thriller ansehen kann, sondern nur als Krimi. Bei einem Thriller erwarte ich, das er mich fesselt, mir die Nackenhaare aufstellen lässt, den Atem raubt und mich lange Zeit im Hinterkopf begleiten wird. Doch „SOG“ schafft das nicht, aber ich möchte das Buch auch nicht schlechtermachen als es ist.Die Idee der Geschichte ist interessant und ich wollte auch nach jedem Kapitel wissen wie es weitergeht – wer plant was und wer steckt hinter all´den Taten? Mit der Auflösung hat mich die Autorin überrascht und wäre nie auf diese Gesamtkonstellation gekommen. Hut ab – aber das kannte ich schon von „Nebelmord“.Den Vorgänger „DNA“ habe ich bisher noch nicht gelesen, was sich allerdings nur minimal bemerkbar macht. An sich wäre es sinnvoll gelesen, damit man die Charaktere von Grund auf kennt und besser versteht. Aber auch ohne das Vorwissen gab es für mich keine Verständnisprobleme, allerdings werde ich Band 1 mit Sicherheit nachholen.Ein gelungener Roman über Kindesmissbrauch, Rache und Unkorrektheit innerhalb der Behörden. Ich bin gespannt auf den dritten Band. Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.  Sterne

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  • Solide Unterhaltung

    SOG

    DreamingBooks

    12. October 2017 um 13:28

    Inhalt :Ein Mädchen, dass von der Schule verschwindet und nie mehr lebendig auftaucht. Die kleine Vaka will eigentlich nur ihren Vater anrufen, doch die sie wird Opfer eines grausamen Mordes.12 Jahre später, muss sich Kommissar Huldar Briefen widmen, die grauenvolle taten schildern, Briefe von Schülern. Als dann klar wird, dass die Briefe die Initialen von Mordopfern in einer geheimen Botschaft beinhalten, ist das Chaos perfekt. Kurz darauf werden zwei Menschen brutal ermordet und die Polizei geht Einen Wettlauf mit der Zeit ein. Wer hat die Briefe geschrieben und wird es Huldar schaffen, dem Täter auf die Spur zu kommen ? Inhalt : Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich war wirklich sehr gespannt, wie mir dieser Thriller gefallen würde. Zu aller erst muss ich sagen, dass mir der Anfang des Buches wirklich ausgesprochen gut gefallen hat. Denn bereits zu Anfang, schafft die Autorin eine unglaublich atmosphärische und spannende Stimmung, sodass man die Seiten nur so verschlingt. Doch kaum sind wir als Leser in der Gegenwart angekommen, begannen für mich ein wenig die Probleme. .. Denn die Charaktere in diesem Buch sind höchst eigensinnig und speziell, auf eine Art, wie ich es selten gelesen habe und genau dieser Umstand bereitete mir besonders zu Anfang große Schwierigkeiten, ich wurde nicht warm mit ihnen und auch fehlte mir dadurch die Emotionalität zur Story. Nichtsdestotrotz empfand ich die Story durchgehend als sehr spannend, düster und stets atmosphärisch. Auch der Schreibstil ist der Autorin für Trivialliteratur durchaus solide gelungen. Fazit : Ein Thriller, der das Genre keines Falls neu erfindet, der aber auch nichts falsch macht. Ein Buch für kalte Herbst und Wintertage, das gruselt und einen soliden Spannungsverlauf aufweist. Von mir 4 solide Sterne.

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  • Empfehlenswert

    SOG

    Starry-sky

    12. October 2017 um 11:10

    „SOG“ von Yrsa Sigurdardottir ist der zweite Thriller, in dem Komissar Huldar ermittelt. Er arbeitet an einem Fall, in dem eine mysteriöse Zeitkapsel in Rejkjavik gefunden wurde. Darin enthalten sind Briefe, die von Schülern geschrieben und vor 10 Jahren vergraben wurden. Die Schüler haben in ihren Briefen niedergeschrieben, wie sich in ihrer Vorstellung Island bis ins Jahr 2016 verändern wird. Neben den Briefen enthält die Kapsel aber auch ein Schriftstück, das die Initialen von Menschen beinhaltet, die ermordet werden sollen. Im Rahmen seiner Ermittlungen bezieht der Kommissar Huldar Freyja mit in seine Arbeit ein, da er sich von der Kinderpsychologin Hilfe bei der Aufklärung des Verbrechens erhofft. Der Schreibstil von Yrsa Sigurdardottir ist wie gewohnt durch Spannung und geschickte Wendungen geprägt. Die Charaktere dieses Buches sind sehr authentisch dargestellt und fügen sich sinnvoll und passend in die Handlung ein, sodass ein schlüssiges Gesamtbild entsteht. Hin und wieder werden Vermutungen offen gelassen, die den Leser zum rätseln und nachdenken anregen, was für mich ein weiterer Pluspunkt in Bezug auf die Spannung dargestellt hat. Man kann zwar grob abschätzen, welcher Hintergrund zu der Tat existiert, aber trotzdem gibt es unerwartete Geschehnisse und Ereignisse, was für mich eine perfekte Mischung ist, weil ich das Ende nicht vorhersehen konnte. Mir hat der außergewöhnliche Plot dieses Thrillers sehr gut gefallen, ebenso wie der Schreibstil von Yrsa Sigurdardottir, den ich auch in der Vergangenheit immer sehr gemocht habe. Für dieses gut durchdachte Buch gibt es daher eine klare Leseempfehlung von mir.

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    • 2
  • Wiedermal gelungen!

    SOG

    kleine_welle

    11. October 2017 um 21:08

    Nach seinem letzten Fall ist Huldar degradiert worden und bekommt nun nur noch die Fälle, die kein anderer bearbeiten mag. Und mit Freyja hat sich auch nichts, wie erhofft, ergeben, denn diese ist auch betroffen und sauer auf Huldar. In seinem neuen Fall, soll Huldar herausfinden, welches Kind von 10 Jahren eine Mordliste erstellt hat und warum? Das Cover gefällt mir, denn der Titel ist im Mittelpunkt (und erhaben, ich liebe das) und dieses aufgerissene wirkt wirklich gut.Schon als ich DNA, das erste Buch über Huldar und Freyja, gelesen hatte war ich restlos begeistert, denn der Schreibstil ist einfach klasse und so hatte ich natürlich hohe Erwartungen an Sog. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Die Autorin weiß, wie sie den Leser mit ihrem Stil und ihrer geschickten Art die Geschichte aufzubauen, fesseln kann. Wie im ersten Buch hat man mehrere Handlungsstränge und beteiligte Personen, die erst nach und nach zusammengeführt werden und man rätselt einfach die ganze Zeit, wie was zusammengehört und was wohl am Ende herauskommen mag. Aber bis zum Schluss bleibt alles im Dunkeln.Dazu kommen die wirklich ganz tollen Charaktere. Ich liebe Huldar und Freyja total. Huldar ist sehr nett und vor allem ein guter Ermittler, denn er findet schnell die Zusammenhänge und dabei wirkt er nicht so „zerstört“ wie manch ein anderer Ermittler. Er hat irgendwie eine positive Einstellung, obwohl nach seinem „Fall“ viele der Kollegen eher gegen ihn arbeiten und ihn nicht mehr so ernst nehmen. Aber trotz allem ist er taff und wenn es sein muss auch brutal. Genau die richtige Mischung finde ich.Freyja mag ich auch sehr gerne, denn sie lässt sich nicht alles so einfach gefallen und obwohl ich finde, dass sie schon zugeben kann dass sie Huldar mag, finde ich es gut, dass sie ihm nicht so schnell nachgibt und stark durchs Leben geht. Eine tolle Frau. Was mir auch sehr gut gefällt ist, dass das Buch an den richtigen Stellen die Stimmung auflockert und einen witzigen Unterton hat. Obwohl die Autorin durchaus auch brutal und gewalttätig sein kann und dieses dann auch schonungslos beschreibt. Also nichts für schwache Nerven.Wobei in Sog die Ermittlungsarbeit etwas mehr im Vordergrund steht, als die brutalen Morde. Und das finde ich auch vollkommen in Ordnung. Denn der Titel ist Gesetz und so findet man sich als Leser auch immer tiefer in dem Sog der Geschichte drin, bis man atemlos zum Ende gelangt und wiedermal überrascht wird, von der ausgeklügelten Story.Auch wenn wie oben erwähnt nicht so viele Morde geschehen, ist das Thema grauenvoll und ich bin schockiert über dieses erschütternde Ende. Wozu manche Menschen fähig sind, ist einfach ganz furchtbar!Mein Fazit: Sog ist wieder fantastisch geschrieben und ein sehr gutes Buch, dass ich mit Vergnügen gelesen habe. Huldar und Freyja sind einfach toll zusammen und ich hoffe, dass sie doch noch zueinander finden. Und obwohl ich DNA einen winzigen Ticken besser fand, kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen und freue mich schon auf das nächste.  

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  • Manchmal bleibt einem der Atem weg

    SOG

    mistellor

    09. October 2017 um 04:24

    Das Buch "Sog" von  Yrsa Sigurdardottir ist der zweite Band von Yrsa Sigurdardottirs Kommissar Huldar Reihe.Der erste Band hatte mich total begeistert, dieser Band war immer noch sehr gut, konnte mich aber nicht so begeistern.Dieser Roman war meines Erachtens zu detailverliebt, und dadurch entstanden im Buch einige Längen. Das ist aber das Einzige was ich kritisieren kann.Sonst ist der Roman wieder sehr spannend, trickreich und in vielen beschriebenen Situationen   bleibt einem der Atem weg. Unmöglich sich die beschriebenen Tatumstände nur vorzustellen. Auch wenn man schon  von unfassbaren Grausamkeiten gehört hat, sie in diesem Buch detailliert  beschrieben zu bekommen, ist kaum ertragbar.Die Geschichte zwischen Huldar und Freya wird immer komplizierter.Es sorgt aber dafür, dass die Autorin noch einen Band dieser Reihe schreiben muss. Denn so kann die Geschichte zwischen den beiden nicht enden.Ich kann das Buch gut empfehlen, ziehe ihm allerdings 0,5 Sterne wegen der Längen im Text ab.Das Buch bekommt von mir 4,5 Sterne.

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  • Huldar und Freyja ermitteln wieder

    SOG

    ManuelaBe

    08. October 2017 um 21:28

    SOG ist das zweite Buch rund um Kommissar Huldar aus der Feder der Autorin Yrsa Sigurdardottir. Dieses mal geht es um eine Zeitkapsel die in Reykjavik gehoben wird und die 10 Jahre alte Briefe von Schülern enthält, welche beschreiben wie sdie Schüler sich Island im Jahr 2016 vorstellen. Dabei wird auch eine Botschaft gefunden die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Huldar wird mit der Aufgabe betraut sich um diese Botschaft zu kümmern, er bittet die Kinderpsychologin Freyja ihn dabei zu unterstützen. Keine einfache Sache, da er in der Vergangenheit eine Beziehung mit Freyja hatte. Die Autorin entwickelt die Geschichte langsam und führt nach und nach neue Charaktere ein. Manches hätte da sicher gestrafft werden können, mir jedoch gefällt diese langsamere Gangart der Autorin. Sie lässt Raum für Spekulationen und Fragen warum gerade diese Personen etwas ausführlicher einbezogen werden. Auch das Verhältnis von Huldar und Freyja bekommt Raum der mich nicht langweilte. Erst im letzten Drittel des Buches wird es temporeicher und die Lage spitzt sich zu. Durch kleine Andeutungen vermutet man als Leser was hinter den Taten steht, das Ende kam für mich dennoch etwas überraschend daher. Bereits der Vorband DNA hat mich gefesselt und bei SOG ging es mir genauso. Ein Thriller der teilweisen leisen Tönen um dann Fahrt auszunehmen. Die Spannungsbögen sind eher flaches gesetzt, dafür aber im Hintergrund immer vorhanden. DNA und SOG können getrennt gelesen werden, da die Geschichten in sich abgeschlossen sind.

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  • SOG von Yrsa Sigurdardóttir

    SOG

    thenight

    08. October 2017 um 17:02

    Inhalt:Der zweite Fall für den Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freya, beginnt relativ harmlos mit dem Inhalt einer Zeitkapsel. Vor zehn Jahren schrieben Schüler Aufsätze in denen sie beschrieben wie sie sich Island im Jahr 2016 vorstellen. Unter diesen Aufsätzen findet sich aber auch eine Liste mit den Initialen von zukünftigen Mordopfern. Als kurz darauf die abgetrennten Hände eines Mannes und zwei grausam zugerichtete Leichen gefunden werden. ist Huldar schnell klar, das ein Zusammenhang besteht, zwischen der Liste, den Morden und dem Mord an einem kleinen Mädchen vor 12 Jahren.Meine Meinung:Schon der Prolog ließ mich vermuten das es sich bei SOG um kein Buch für zartbesaitete Leser handelt. Und so ist es auch, die Autorin spart nicht mit blutigen Details und lässt dennoch genügend Raum für die eigene Fantasie, die allerdings hätte ich gern das eine oder andere Mal ausgeschaltet, zu grausam waren teilweise die Bilder in meinem Kopf.Obwohl es sich bei SOG um den zweiten Fall des ungleichen Ermittlerpaares Huldar und Freya handelt, lässt sich das Buch sehr gut alleine lesen. Huldar und Freya haben immer noch ihre Schwierigkeiten miteinander, die dadurch verstärkt werden das sie beide nach dem letzten Fall degradiert wurden, während Huldar mit der Situation nicht mehr der leitende Ermittler zu sein, sehr gut leben kann, fällt es Freya schwer sich nur noch mit Routineaufgaben im Kinderhaus abgeben zu müssen, nicht die besten Voraussetzungen für eine reibungslose Zusammenarbeit, aber sie bewältigen ihre privaten Differenzen während der gemeinsamen Suche nach dem skrupellosen Mörder.Es hätte mich sehr gestört wäre es anders gewesen, ich mag es gar nicht wenn private Probleme den Ermittlungen im Weg stehen.Yrsa Sigurdardóttir, führt ihre Leser auf so manche falsche Spur bevor sie gegen Ende eine für mich doch recht überraschende Auflösung präsentiert, damit hätte ich nicht wirklich gerechnet.Ich vergebe für SOG eine Leseempfehlung für alle Leser mit starken Nerven.

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  • Ein Highlight unter den Thrillern

    SOG

    Nijura

    08. October 2017 um 13:09

    In Reykjavik wird eine zwölf Jahre alte Zeitkapsel gehoben, in ihr wird ein Brief gefunden, in dem zukünftige Morde angekündigt werden und Initialen der betreffenden Opfer  beschrieben werden.Tatsächlich geschehen Morde, die im Zusammenhang mit der Kapsel stehen könnten und Huldar und Freyja geben sich alle Mühe, diese Morde aufzuklären und künftige Morde zu verhindern. Leider sind die zukünftigen Opfer sich keiner Schuld bewusst und daher keine große Hilfe bei den Ermittlungen. Meine Meinung: Sog ist der zweite Teil der Thrillerreihe mit Kommissar Huldar und der Kinderpsychologin Freyja. Ich fand den ersten Teil bereits sehr gut, doch der Nachfolgeband ist tatsächlich noch besser.  Huldar ist ein liebenswerter Chaot, der sein Liebesleben einfach nicht in den Griff bekommt. Auf der einen Seite will er unbedingt eine ernsthafte Beziehung mit Freyja, auf der anderen Seite sabotiert er sich dauernd selber. Manchmal würde ich ihn am liebsten schütteln.  Freyja wirkt auf mich etwas unentschlossen, ob sie mit Huldar zusammen sein möchte oder nicht, ich werde nicht so ganz aus ihr schlau. Freyjas Bruder Baldur sitzt nach wie vor im Gefängnis, neu ist, dass er offenbart bekommt, dass er Vater geworden ist und Freyja sich während der Zeit, die er noch im Gefängnis verbringen muss, sich um sein Kind kümmern soll. Diese Treffen sind höchst amüsant und entlockten mir immer mal ein amüsiertes Grinsen. Trotz der Probleme von Huldar und Freyja kommt die Handlung nicht zu kurz. Der Spannungsbogen steigt stetig an, und natürlich rätselt man mit den beiden mit, wer denn nun der Täter sein könnte. Die Mordmethoden sind ziemlich grausig, dennoch kann man nicht anders als weiterzulesen, die Spannung steigt ins Unermessliche, als auch noch Kinder von dem Täter entführt werden. Und als man schon meint, alles zu wissen, hat die Autorin am Ende doch noch eine Überraschung parat. Einfach genial. Fazit: Superspannender Thriller, mit liebenswerten Hauptcharaktären und einem Touch Humor, aber nichts für zarte Gemüter. Absolute Leseempfehlung!

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  • Düster und spannend!

    SOG

    ricysreadingcorner

    06. October 2017 um 19:42

    Ein kleines Mädchen wird vergewaltigt und ermordet. Zwölf Jahre später wird in Reykjavik eine Zeitkapsel geöffnet, die zehn Jahre alte Aufsätze von Schülern darüber enthält, wie sie sich ein Island der Zukunft vorstellen. Neben allerlei Ideen zu erneuerbaren Energien und fliegenden Autos findet sich aber auch ein unheimlicher Brief, der den Tod von einigen Menschen vorhersagt. Als wäre das nicht genug, sind auch noch die Initialen der Menschen, die es treffen soll, aufgelistet.Kommissar Huldar, der nach einer misslungenen Ermittlung aus seiner Leitungsfunktion im Kommissariat degradiert wurde, wird mit der undankbaren Aufgabe betreut, etwas über diesen Aufsatz in Erfahrung zu bringen. Niemand nimmt die Sache sonderlich ernst. Alle halten es für kindliche Spinnereien. Doch dann werden abgetrennte Hände in einer Hot Tub gefunden und bald darauf ist der Besitzer eben dieser heißen Wanne tot – grausam ermordet…Meine MeinungEs handelt sich bei „Sog“ um den zweiten Teil einer Thriller-Reihe über Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freya. Ich habe Band 1 nicht gelesen. Es gibt zwar immer wieder Anspielungen auf die Geschehnisse in Band 1, zum Verständnis der Handlung in Band 2 fehlte mir aber nichts.Ich muss sagen, dass ich anfänglich Schwierigkeiten hatte, richtig in dieses Buch hineinzufinden. Die Charaktere waren mir etwas zu platt, die Beschreibungen zu oberflächlich und die Story – wenigstens nach dem unglaublich spannenden und schaurigen Prolog – erst einmal etwas zu schleppend.Etwa nach dem ersten Drittel wurde es dann aber richtig spannend. Wir begleiten Huldar dabei wie er langsam den Zusammenhang zwischen dem Aufsatz aus der Zeitkapsel und den aktuellen Morden herzustellen versucht und wie er dabei wieder einmal mit Freya zusammenarbeiten muss, die davon alles andere als begeistert ist, da nicht nur Huldar nach den gemeinsamen Ermittlungen im letzten Buch beruflich degradiert wurde…Die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten, könnte dem Buch noch etwas Besonderes hinzufügen. Für ein bisschen Abwechslung zu den Grausamkeiten sorgen. Aber leider blieben die Charaktere weiterhin eher flach und etwas plakativ, sodass ihre Beziehung und ihre Handlungen für mich oft wenig nachvollziehbar waren. Huldar ist ein grummeliger frustrierter Polizist, der angeblich unglücklich in Freya verliebt ist. Wieso schläft er dann sofort mit der nächstbesten Frau, als er mal wieder einen über den Durst getrunken hat, obwohl sich die nach dem letzten Zusammtreffen ziemlich zerstörte Beziehung zu Freya gerade wieder bessert? Tja, gute Frage…Das klingt für mich ein bisschen nach zwanghaft gewolltem Drama und die Absicht, die Entwicklung der Beziehung noch etwas in die Länge zu ziehen, quasi für den nächsten Band? Freya hingegen macht die ganze Zeit nur deutlich, dass sie Huldar eigentlich gar nicht mag und nur an dem neuen Fall interessiert sei. Sie soll scheinbar die absolut unabhängige, coole Frau darstellen, die sich nur über ihre Freundinnen aufregt, die typische Dinge machen wollen, die Frauen eben so machen und dabei einfach nur unglücklich und einsam ist. Die wechselnden Erzählperspektiven vor allem zwischen Huldar und Freya haben daher meiner Meinung nach im Hinblick auf die Charakterentwicklung und die Beziehung zwischen den Charakteren nicht viel beigetragen. Dass der Erzähler hingegen auch immer wieder in die Perspektive der Opfer geschlüpft ist, trug sehr zum Spannungsaufbau bei.Die Charaktere gehörten für mich somit wirklich nicht zu den Stärken des Buchs.Deswegen war es gut, dass die enorme Spannung dies wieder ausgeglichen hat.Von Kindesmissbrauch, über zerstückelte Leichen bis hin zu bestechlichen Behörden ist hier wirklich alles dabei. Und ich muss sagen, obwohl ich persönlich der Meinung bin, dass ich relativ starke Nerven im Hinblick auf Blut, Gewalt und abartige Morde habe, ging mir gerade die Sache mit dem Kindesmissbrauch etwas zu weit.Der Schreibstil ist insgesamt flüssig und leicht zu lesen. Gemeinsam mit den wechselnden Erzählperspektiven, trug dieser zu einem starken Spannungsaufbau bei. Dennoch muss ich sagen, dass sich mir keine richtige Island-Atmosphäre eröffnet hat. Klar, ist es düster und kalt, aber das Cover ließ da wirklich auf mehr hoffen.Die Story ist insgesamt schlüssig, auch wenn ich einige Reaktionen der Charaktere manchmal nicht ganz nachvollziehen konnte. Durch einen Twist am Ende, mit dem ich echt nicht mehr gerechnet hätte, bin ich aber gerne bereit darüber hinwegzusehen.FazitEin unglaublich spannender und schauriger Thriller. Leider blieben die Charaktere etwas schwach, was aber durch ein rasantes Tempo und einen wirklich verschachtelten Fall ausgeglichen wird. Für Leser mit starken Nerven und Lust auf Spannung, die nicht zu viel Anspruch an die Figuren haben auf jeden Fall zu empfehlen.

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  • spanndender Thriller

    SOG

    linasue

    06. October 2017 um 11:50

    ★★★★★ (5 von 5 Sterne) Inhalt: 2004: Die 8 jährige Vaka ist in einer neuen Schule, wo sie niemanden kennt. Es ist Schulschluss und sie wartet vor dem Gebäude auf ihren Vater, der sie anscheinend vergessen hat abzuholen. Doch kurz darauf wird Vaka ermordet. 2016: In einer Zeitkapsel, die vor 10 Jahren durch ein Schulprojekt vergraben und 2016 wieder ausgegraben wurde, wird ein Aufsatz von einem Kind gefunden, der mehrere Morde vorhersagt. Die Opfer werden nur mit ihren Initialen beschrieben und Kommissar Huldar weiß nicht wie ernst die Sache ist. Doch kurz darauf werden in einem Whirlpool zwei abgesägte Hände gefunden. Aber ob und wie die beiden Dinge mit einander verbunden sind, gilt jetzt zu klären. Huldar holt sich Hilfe von der Psychologin Freyja, der damaligen Leiterin des Kinderheims. Zusammen machen sie sich auf die Suche, den Verfasser des Aufsatzes zu finden, und wie der damalige Mord an der kleinen Vaka, in Verbindung steht. Meinung: Schon bei den ersten Seiten ist man gefesselt. Im Prolog begleitet man die kleine Vaka nach dem Unterricht, wie sie frierend auf ihren Papa wartet und dann verschwindet. 2016 beginnt sich dann alles zuzuspitzen. Gliedmaßen und Morde die in die Irre führen, eine Initialen-Liste mit vorhergesagten Morden und die Zeit die Huldar und Freyja im Nacken sitzt. Spannend von Anfang bis zum Ende, denn erst zum Ende hin versteht man. Ich habe mit gefiebert und mit geraten und am Ende gab es wieder eine unerwartete Wendung. Das Buch konnte mich, wie DNA zuvor, überzeugen. Das Cover und Titel: Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte. Es verrät nicht was genau drin steckt, doch macht auf seine Art neugierig. Ich habe etwas gebraucht um den Titel mit der Geschichte in Verbindung zu bringen, doch zum Ende hin erfährt man es dann. Die Geschichte: Die Geschichte ist sehr gut beschrieben. Man kann gut in ihr eintauchen und ohne Probleme Huldar und Co. auf seiner Suche begleiten. Eine spanende Geschichte von Anfang bis zum Ende, mit unerwarteter Wendung, dich mich sehr überzeugen konnte. Die Charaktere: Ein paar Protagonisten waren mir durch DNA schon bekannt und es war toll, sie hier wieder zu treffen. Die Charaktere sind gut auseinander zu halten und jeder hat seine eigenen Eigenschaften. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar, so dass man keine Probleme hat, richtig in die Geschichte einzutauchen. Fazit: Mich konnte SOG wirklich überzeugen. Eine spannende Geschichte dich ich jeden Thrillerfan ans Herz legen kann. SOG kann man auch gut lesen wenn man DNA noch nicht kennt, jedoch würde ich raten, beide Bücher zu lesen, denn beide sind wirklich toll.

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  • Eiskalte Rache

    SOG

    skaramel

    05. October 2017 um 13:03

    Wie soll man richtig handeln, wenn man in einer Zeitkapsel Morddrohungen findet? Die Briefe, Wünsche und Prophezeiungen sind immerhin schon zehn Jahre alt als sie bei Kommissar Huldar auf dem Tisch landen. Ignorieren? Ermitteln? Es war doch nur eine Schulaufgabe, in denen Kinder sagen sollten, wie sie sich die Welt in 10 Jahren vorstellen. Doch trotzdem ist die Liste mit Initialen der potentiellen Opfer besorgniserregend und als dann noch in kurzen Abständen zwei schwer entstellte Leichen auftauchen, kann die Polizei nicht anders als alles miteinander zu verknüpfen. Gekonnt wie eh und je wirft uns Yrsa Sigurdardóttir in die Geschichte von SOG, dem zweiten Teil ihrer neuen Reihe um den Ermittler Huldar und die Kinderpsychologin Freya. Beide noch beruflich angeschlagen dank ihrer abstrusen und nicht ganz konformen Ermittlung des ersten Bandes, stehen nun vor einem neuen Fall, der zu Beginn nicht chaotischer sein könnte. Doch trotzdem ermitteln die Beiden über alle Hürden hinweg, fügen lose Enden zusammen und nicht nur einen Teil ihres Rufs, sondern auch ihrer Beziehung wieder auf. Zwischenmenschlich kriegen wir auch mehr geboten. Huldar nimmt – in gewohnter Manier – jedes Fettnäpfchen mit, Freya hingegen versteht weiterhin viel falsch.Gewohnt dunkel, kühl und düster – ein typischer Islandkrimi, wie wir ihn spezial von Yrsa Sigurdardóttir gewohnt sind. Ihr Schreibstil ist weiterhin fantastisch, schön rau und schnörkellos. SOG fesselt ab der ersten Seite und lenkt auch gekonnte Krimileser auf deutlich falsche Spuren, so dass das Ende noch sehr lange unerkannt bleibt. Wer nun – wie ich - Dóra Gudmundsdóttir vermisst, der hat spätestens mit dem zweiten Band Huldar und Freyja als neue Weggefährten gefunden, die zwar unserer Rechtsanwältin nicht das Wasser reichen können, aber auf ihre eigene liebenswerte Weise die Geschichten tragen. Die Reihe hat um die beiden hat sich auch gut weiterentwickelt. DNA war ein solider, angenehmer Krimi, SOG hingegen ist an Spannung und Handlung wesentlich umfangreicher und ausgereifter, so dass die Hoffnung und Erwartung auf den dritten Band direkt steigt.

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