Yu-jeong Jeong Sieben Jahre Nacht

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Inhaltsangabe zu „Sieben Jahre Nacht“ von Yu-jeong Jeong

Sein Vater ist ein Versager: ein mittelmäßig erfolgreicher, ehemaliger Baseballspieler, der auf Druck seiner Frau eine Stelle als Sicherheitsmanager bei einem Stausee annimmt, um die Schulden zu bezahlen. In einer nebligen Nacht wird der Vater zum 'Stausee-Monster' – er ermordet ein Mädchen und öffnet den Stausee, um das ganze Dorf hinwegzufegen. Wie kann ein elfjähriger Junge überleben, wenn alle Welt in ihm den Sohn des 'Stausee-Monsters' sieht? Sieben Jahre lang muss er sich verstecken. Jetzt lebt er einsam und geächtet in einem Dorf an der Küste. Da tauchen rätselhafte Besucher auf. Nach einem erneuten dramatischen Ereignis wird die Vergangenheit aufgerollt und die tatsächlichen Geschehnisse am Stausee werden Stück für Stück aufgedeckt. Am Ende ist alles anders, als es schien. Jeong Yu-jeong wird 'Koreas Stephen King' genannt. Ihre psychologisch ausgefeilten Thriller stehen regelmäßig an der Spitze der Bestsellerlisten.

Sprachlich manchmal holprig, dennoch lesenswert, weil eine originelle Geschichte einer exotischen Welt. Korea ist sehr anders!

— alasca

Mir fiel es schwer in die Geschichte rein zukommen wegen der ähnlich klingenden Namen. Zum Ende des Buches steigerte sich die Spannung noch.

— Taluzi

düstere familientragödie, mit anhaltender spannung erzählt

— lisalercher

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  • "I believe in the church of baseball."

    Sieben Jahre Nacht

    guybrush

    10. January 2017 um 12:03

    „Von der Welt zwischen den Tatsachen und der Wahrheit handelt dieser Roman. Es ist die Geschichte eines Mannes, der aufgrund eines nur eine Sekunde währenden Irrtums auf seinen Untergang zurast. Zugleich ist es die Geschichte einer inneren Hölle, die jeder in sich trägt. Sie hKurzeindandelt von der Ausweglosigkeit eines Lebens, in dem einer alles daransetzt, das für ihn Wichtigste zu beschützen.“ So beschreibt die Autorin im Nachwort ihren Roman und dem ist wenig hinzuzufügen.   Mich hat  dieses Buch beeindruckt, ohne mir jedoch zu gefallen. Woran liegts? Vor allem am hohen Arschlochfaktor beim Personal. Zu viele Menschen, denen man mal so richtig in die Eier treten möchte. Da steigt mein Aggressionspotenzial ins Unermessliche, an Entspannung ist gar nicht zu denken.   Der Anfang der Geschichte gestaltet sich etwas zäh. Die Autorin rollt nicht nur die Geschichte in epischer Breite aus, sie seziert auch ihre Figuren bis in die letzte Faser ihres Seins. Das verlangt dem Leser einiges an Durchhaltevermögen ab. Es lohnt sich aber.

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  • Nur eine kleine Korrektur

    Sieben Jahre Nacht

    Taluzi

    23. April 2016 um 08:26

    Choi Sowons Kindheit endet drastisch als sein Vater Choi Hyunsu ein Mädchen tötet und ihm sein Leben immer mehr entgleitet. Eines Nachts wird er zum Stausee-Monster! Er soll seine Frau getötet und ein ganzes Dorf überflutet haben. Choi Hyunsu war ein aufsteigender Baseballstar. Seine Frau Kang Unju blickte auf zu ihm und schenkte ihm einen Sohn. Aber schon bald bekam Choi Hyunsu einen lahmen Arm und mit seiner Karriere war es vorbei. Von nun an musste die Familie sich mit kleinen Jobs über Wasser halten. Kang Unju will raus aus dem Elend und ihre eigene Wohnung besitzen. Um ihren Wunsch zu erfüllen und auf Druck seiner Frau nimmt er die Stelle als Sicherheitsmamager bei einem Stausee an. Yi Seryong ist der Besitzer des Landschaftsparks beim Stausee und der Vater des getöteten Mädchens. Yi Seryong will wissen, wer sein Mädchen getötet hat und fängt an Spuren zu sammeln. Nun nimmt das tragische Schicksal seinen Lauf. Sieben Jahre später lebt Choi Sowons in einem einsamen Dorf an der Küste. Niemand in der verbleibenden Familie wollte ihn haben nach den Vorfällen am Stausee. Nur „der Onkel“ nahm ihn auf und kümmerte sich liebevoll um ihn. Als Ahn Sunghwan verschwindet und nur seine Aufzeichnungen zu den Ereignissen von damals zurück lässt, holt die Vergangenheit Choi Sowons ein. Stück für Stück erfährt er von den Ereignissen am Stausee und ihm wird schreckliches Klar! „Sieben Jahre Nacht“ von Jeong Yu-jeong ist spannend aufgebaut. Eigentlich weiß man als Leser schon von Anfang an einen großen Teil der Geschichte. Während man liest erfährt man durch Rückblicke die Hintergründe zu den Geschehnissen und die Sicht der verschiedenen Protagonisten auf das Geschehene. Mir fiel es allerdings schwer in die Geschichte rein zukommen wegen der ähnlich klingenden Namen. Ich konnte anfangs die Personen kaum auseinander halten, weil bei koreanischen Namen der einsilbige Nachname immer vorne und dahinter der zweisilbige Vorname steht. Zum Glück gab es am Anfang des Buches ein Personenregister. Dort konnte ich immer mal wieder nachlesen, wer wer ist. Gut gefiel mir auch am Ende des Buches die Karte von dem Stausee und seiner Umgebung. Diese Karte hätte ruhig vorne beim Personenregister sein können. An Hand dieser Karte konnte ich gut die Orte der Handlung verfolgen und sie mir umso besser vorstellen. Die Charaktere des Buches gefielen mir gut. Es wird gut dargestellt, wie z. B. der gutmütige Choi Hyunsu sich verändert, wie aus einem aufsteigenden Basketballstar ein alkoholkranker Versager wird. Das zwischenmenschliche Agieren ist Aktion und Reaktion. Diese psychologischen Zusammenhänge fand ich äußerst interessant und sie machen meiner Meinung nach einen großen Teil des Thrillers aus. Zum Ende des Buches steigerte sich die Spannung noch mal ins unermessliche. Hier konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ein grandioses Ende!

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  • düstere familientragödie

    Sieben Jahre Nacht

    lisalercher

    10. April 2016 um 15:16

    dass Choi Hyunsu - ehemaliger baseballspieler und abgöttisch liebender vater - die schleusen eines stausees geöffnet hat und damit den tod vieler unschuldiger verursacht hat - erfährt man gleich zu beginn. die frage, der die geschichte folgt, ist jene nach dem warum.erzählt wird aus den perspektiven der protagonisten, sodass sich deren motive und handlungen gut nachvollziehen lassen. besonders gut gefallen haben mir die dramaturgischen haken, die die autorin just dann geschlagen hat, wenn ich glaubte, der lösung des rätsels um das motiv auf der spur zu sein.  erst ganz zum schluss fügen sich sämtliche puzzle-teile der geschichte zu einem gesamtbild. was mir ein wenig gefehlt hat, ist der tiefere einblick in die mir fremde koreanische kultur - es blieb der eindruck, dass die story für den internationalen bestsellermarkt geschrieben ist und deshalb ein wenig "glatt" wirkt.

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