Yu Hua

 4 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor von Brüder, Der Mann, der sein Blut verkaufte und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Yu Hua

Yu Hua ist während der Kulturrevolution aufgewachsen und hat fünf Jahre als Zahnarzt praktiziert, bevor er Schriftsteller wurde. Die Darstellung der gesellschaftlichen Wirklichkeit in ›Schreie im Regen‹, Yu Huas ersten Roman, brach alle Tabus und war bei seinem Erscheinen in China eine Sensation. Seitdem ist er einer der wichtigsten Gegenwartsautoren Chinas. Auf Deutsch sind von ihm erschienen ›Leben‹ (1998), der von Zhang Yimou verfilmt wurde, ›Der Mann, der sein Blut verkaufte‹ (2000), der Welterfolg ›Brüder‹ (2009), der Essayband ›China in zehn Wörtern‹ (2012) und zuletzt ›Die sieben letzten Tage‹ (2017). Yu Hua wurde 1960 in der ostchinesischen Provinz Zhejiang geboren und lebt in Peking.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Yu Hua

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Cover des Buches Brüder (ISBN: 9783596178681)

Brüder

 (25)
Erschienen am 05.04.2012
Cover des Buches Leben! (ISBN: 9783442737741)

Leben!

 (10)
Erschienen am 07.08.2008
Cover des Buches Der Mann, der sein Blut verkaufte (ISBN: 9783442731763)

Der Mann, der sein Blut verkaufte

 (11)
Erschienen am 01.01.2005
Cover des Buches Die sieben letzten Tage (ISBN: 9783100021939)

Die sieben letzten Tage

 (5)
Erschienen am 27.04.2017
Cover des Buches Schreie im Regen (ISBN: 9783596702794)

Schreie im Regen

 (1)
Erschienen am 28.11.2018
Cover des Buches To Live: A Novel (ISBN: B000XU8DU6)

To Live: A Novel

 (1)
Erschienen am 18.12.2007
Cover des Buches Brothers (ISBN: 9780307386069)

Brothers

 (1)
Erschienen am 21.01.2010
Cover des Buches China in Ten Words (ISBN: 9780307739797)

China in Ten Words

 (1)
Erschienen am 09.08.2012

Neue Rezensionen zu Yu Hua

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Rezension zu "Schreie im Regen" von Yu Hua

Ein Stück mehr zum Verstehen der Chinesen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Monaten

Ich bin sehr an chinesischer Literatur interessiert, seien es historische oder aktuelle Werke. Jedes Buch gibt mir ein kleines Stück des weiteren Verständnisses der chinesischen Seele, so auch dieses Werk. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen. Nicht zuletzt, weil ich selber einen Roman über das chinesische Bauern Leben geschrieben habe. Die Sprache, die Formulierungen, die Wortwahl nahm mich gefangen.

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Rezension zu "Leben!" von Yu Hua

Ein Landleben in China
anenavor 2 Jahren

Yu Hua schildert in knappen Worten das Leben von Fugui, einem Mann, der auf dem Lande in China wohnt, und dessen Leben ein ständiges Auf und Ab erfährt.  Die Geschichte beginnt etwa mit der Kapitulation der Japaner 1945 und hat viele interessante historische Details. Sehr lesenswert, wenn man sich für chinesische Kultur interessiert, allerdings auch sehr traurig. Der Roman wurde von Zhang Yimou verfilmt.

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Rezension zu "Die sieben letzten Tage" von Yu Hua

Gesellschaftskritische Story in China!
Igelavor 3 Jahren

Yang Fei stirbt mit 41 Jahren und befindet sich eine Woche lang am "Ort der Unbegrabenen". Er denkt über sein Leben nach…seine Kindheit, die er als Findling bei seinem liebevollen Ziehvater Yang Jinbiao verbracht hat, und seine Liebe zu Li Qing. Er trifft aber auch andere Tote, die ebenfalls auf ihr Begräbnis warten und entdeckt dabei, dass nicht immer alles so ist, wie es in der Zeitung steht.


Skurril ist das Wort, das mir spontan eingefallen ist, als ich den Klappentext von diesem Buch las. Diese Geschichte ist ohne Zweifel skurril und man muss sich ohne Vorbehalte darauf einlassen . In dieser Story werden Tote zu Schnäppchenjägern, Skelette sitzen auf dem Boden und spielen "Go" gegeneinander und man schmunzelt doch ab und zu ob all den Kuriositäten vor dem Bestattungsinstitut.

 Doch die Geschichte um Yang Fei ist noch viel mehr. In der Provinz Chinas wird er unter speziellen Umständen, die für mich etwas unwahrscheinlich sind, geboren. Und wächst bei seinem Ziehvater auf. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn hat mich tief berührt und zieht sich durch das ganze Buch. 

Man findet jedoch auch eine ironische Seite:  wie die Bürokratie, die sogar das Sterben diktiert. Gesellschaftskritisch die thematisierte Geburtenregelung und die Staatspolitik Chinas . Ebenfalls die Klassenunterschiede, die sogar noch nach dem Tod im Wartesaal des Todes, wabern. VIP Toter oder Normalsterblicher. Der Sarg und die Beerdigungszeremonie bringt es ans Licht! 

Das Buch ist auch Satire…ein Hoch auf die chinesische Arbeitsmoral , Prestigeobjekte und Genauigkeit!

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Gerade die Dialoge, sind gefühlsarm und knapp. Seitenweise und dies vor allem in den Erinnerungen fehlt die direkte Rede und so wird die Ich Perspektive Yangs zu einer Erzählung. Trotzdem hat die Geschichte einen unheimlichen Sog, dem ich nicht ausweichen konnte.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, mit leisen Untertönen erzählt der Autor eine gesellschaftskritische und unterhaltsame Story!

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