Yu Hua Die sieben letzten Tage

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die sieben letzten Tage“ von Yu Hua

DAS MODERNE CHINA - EINE GROTESKE: Yang Fei ist erst 41 und schon tot. Bevor aber seine Seele ins Jenseits geht, befindet sich der Verstorbene sieben Tage in einem Zwischenreich, wo er sein Leben Revue passieren lässt. Schon seine Geburt ist dramatisch: Die hochschwangere Mutter verliert das Kind auf dem Abort des Zuges, zum Glück findet es der Streckenwärter Yang Jinbiao auf den Schienen und nimmt das Kind auf. Im modernen China bleibt sein Leben dramatisch: der Abriss seiner Wohnung durch Spekulanten, die Verarmung seines Ziehvaters durch Krankheit, und dann verlässt ihn noch seine große Liebe Li Qing für einen reichen Mann.

„Grim Fandango“ trifft Gesellschaftssatire: Ein sonderbares, liebevoll und emotional erzähltes Buch!

— killmonotony
killmonotony

Stöbern in Romane

Ein Gentleman in Moskau

einzigartig (gut)!

bri114

Die Bucht, die im Mondlicht versank

Eine Bucht voller Geheimnisse - sehr spannend und überraschend!

ConnyKathsBooks

Sonntags in Trondheim

Faszinierend ungewöhnliche Geschichte der Familie Neshows. Spannend und toll geschrieben

isabellepf

Der Sommer der Inselschwestern

Ein wundervolles Buch über Freundschaft, Vertrauen, Liebe und das Leben allgemein - ein Highlight!

Annafrieda

Der große Wahn

Ein spannendes Buch darüber, was unsere Vergangenheit für unsere Gegenwart bedeutet.

leserattebremen

Dann schlaf auch du

Ein Buch in dem man sich selbst wieder findet und der schlimmste Alptraum wird wahr

lesefix213

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension: Die sieben letzten Tage

    Die sieben letzten Tage
    killmonotony

    killmonotony

    15. August 2017 um 19:56

    Surreal, komisch und äußerst charmant erzählt Yu Hua in „Die sieben letzten Tage“ die Geschichte von Yang Fei. Dieser ist allerdings bei Beginn des Buches bereits tot – die Handlung umfasst die erste (und letzte?) Woche als Toter und ermöglicht dem Leser, in die gesamte Vergangenheit Yang Feis zu blicken. Yang Fei, einst ein Findelkind, wurde liebevoll von Yang Jinbao groß gezogen, der ihm eine wahnsinnig liebevolle Kindheit schenkte, seitdem er ihn auf den Zugschienen liegend gefunden und gerettet hat. Sein Leben lang steckt Yang Jinbao zurück, um Yang Fei eine möglichst gute Kindheit zu ermöglichen, er erlaubt es sich nicht einmal, sich zu verlieben. Liebevoll erinnert sich Yang Fei zurück an die Zeit seiner Kindheit, seines Erwachsenwerdens, und der Geschichte vom Medienrummel, der ausbricht, als seine biologische Mutter versucht, ihn zu finden. „Das Schienenkind“ Yang Fei erinnert sich in den sieben Tagen nach seinem Tod jedoch nicht nur an Kindheit und Jugend, sondern auch an seine erste Liebe, die ihn später wegen einem Anderen verließ. Im Reich der Toten angekommen, findet Yang Fei sich zunächst im Bestattungsinstitut wieder, doch da er sich um Lebzeiten weder um Grab noch Urne gekümmert hat, kann er sich nicht verbrennen lassen. Trostlos wandert er weiter und trifft in der nebligen Zwischenwelt nicht nur seine ehemalige Frau Li Qing, sondern auch seine Ziehmutter und andere Menschen, mit deren Leben er auf die eine oder andere Weise in Berührung gekommen ist. Sei es das Kind, dem er vergünstigt Nachhilfe geben sollte, das mitten in Trümmern einer ohne Vorwarnung eingerissene Wohnsiedlung seine Hausaufgaben macht und auf seine Eltern wartet, oder der Restaurantbesitzer, bei dem er viele Male schon gespeist hat, und in dessen Restaurant Yang Fei auch sein Leben gelassen hat: All diesen Menschen begegnet er in der Totenwelt, da diese auch kürzlich aus dem Leben geschieden sind. Doch eine Person scheint sich vor ihm zu verstecken, so gut er auch sucht: Sein Ziehvater Yang Jinbao, der über Nacht Yang Feis Haus verlassen hat; vom Krebs geschwächt und möglicherweise bereits tot. Yang Fei wünscht sich nichts sehnlicher, als von seinem Vater Abschied zu nehmen und Antworten darauf zu bekommen, warum dieser plötzlich verschwunden ist… „Wer ein Grab hat, hat eine letzte Ruhestätte, wer keins hat, bekommt das ewige Leben. Was ist Ihrer Meinung nach besser?“ Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

    Mehr