Yuna Stern

 3.1 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Nr. 799, I#mNotAWitch: Teil 1 und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Yuna Stern

Nr. 799

Nr. 799

 (17)
Erschienen am 07.11.2013
I#mNotAWitch

I#mNotAWitch

 (0)
Erschienen am 24.06.2015
I#mNotAWitch

I#mNotAWitch

 (0)
Erschienen am 27.05.2014
I#mNotAWitch: Teil 1

I#mNotAWitch: Teil 1

 (3)
Erschienen am 26.12.2012

Neue Rezensionen zu Yuna Stern

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lexanas avatar

Rezension zu "Nr. 799" von Yuna Stern

Irreführende Beschreibung, aber das Ende versöhnt
lexanavor 2 Jahren

Mit diesem ebook liebäugelte ich schon eine ganze Weile. Der Klappentext schien auf eine sehr interessante Dystopie oder auf einen futuristisch angehauchten Thriller hinzudeuten. Also kaufte ich es mir und las es gestern Abend in einem Rutsch durch, so dass ich euch heute direkt davon berichten kann.

#799 von Yuna Stern



Verlag: IMPRESS Carlsen
Buchform: epub, 132 Seiten
Erschien am: 2013
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
ISBN: 978-3-646-60029-2
Preis: € 2,99

Irreführende Inhaltsangabe


Inhalt



Seit sie in jener fremdartigen Anstalt zum ersten Mal die Augen aufgeschlagen hat, weiß sie nicht mehr, wer sie ist, woher sie kommt, was sie dorthin geführt hat. Sie ist zur Nummer geworden, zur Siebenhundertneunundneunzig. Sie sagen ihr, sie sei gestorben, aber sie kann sich an keinen Autounfall erinnern. Sie sagen ihr, sie solle vergessen, aber sie weiß, dass sie einen Weg zurück finden muss. Nur eine Person kommt ihr merkwürdig bekannt vor: die Nummer Achthundert, der Junge mit den graublauen Augen. Irgendwas stimmt mit diesem Ort nicht und irgendwie ist er der Schlüssel zu all ihren Erinnerungen…


Meine Meinung



Cover und Beschreibung dieses ebooks sprachen mich komplett an. Ich finde die Gestaltungen der Impress Cover sowieso allgemein sehr gelungen bis auf sehr wenige Ausnahmen. Für mich als Dystopie Fan kam zudem noch die Beschreibung dazu. Ein kompletter Glücksgriff dachte ich, zumal der Preis von €2,99 auch unschlagbar scheint. Gut, vielleicht sind 132 Seiten nicht soooo viel, aber reine ebooks halten sich ja teilweise bei der Seitenzahl eh in Grenzen.
Als ich #799 begann, war ich überzeugt, eine Dystopie zu lesen, schnell wurde mir jedoch klar, dass es sich um etwas anderes handelte. Vielleicht kann man weitläufig Dystopie dazu sagen. Ja, indirekt mag es das sein, aber ich hätte diesen Begriff nicht wirklich in der Beschreibung dieses Buches verwendet, schon gar nicht als erstes, so wie es der Verlag bei seinen Schlagwörtern tut.
Vielmehr handelt es sich um eine Mischung aus Fantasy und Drame und um das Leben nach dem Tod. Hannah oder wie sie in Zukunft genannt werden soll, Nr. Siebenhundertneunundneunzig, ist gestorben und landet nicht im Jenseits, im Himmel oder gar der Hölle, nein, sie ist auf einer Zwischenebene und versteht die Welt nicht mehr. Sie und Nr. Achthundert sollen zu Überführern ausgebildet werden, ein angebliches Privileg im Leben nach dem Tod, doch Hannah sieht das alles etwas anders und kann sich auch noch an ihr Leben vor dem Tod erinnern, was eigentlich nicht möglich sein sollte. Doch ist sie damit nicht allein.
Um nicht zu viel zu verraten, Hannah rebelliert und nicht nur sie. Doch ihre Rebellion und ihr Ausbruch aus der „Anstalt“ haben andere Hintergründe wie gedacht und ließen mich sehr überrascht zurück. Vielleicht war es nicht das schönste Ende, vielleicht nicht das, was viele erwartet haben, aber ich fand es tatsächlich bald das Beste am Buch, weil es so bitter und so unerwartet war.
Dieses Buch ist nichts für Liebhaber von Happyends oder für Menschen, die auf einen eher anspruchsvolleren Schreibstil stehen. Ich liebe Jugendbücher, NewAdult oder All-Ager. Oftmals zieht das auch einen eher umgangssprachlicheren Stil mit sich, an den man sich gewöhnen muss. Manchmal war mir das in diesem Buch jedoch zu viel des Guten.


Fazit



Eine durchwachsene Geschichte, die mich inhaltlich irreführte, aber mit dem Ende wieder etwas versöhnt hat. Der Schreibstil ist teilweise sehr umgangssprachlich, aber man gewöhnt sich dran. Man sollte sich genau überlegen, ob man auf Geschichten über das Leben nach dem Tod steht, die kein Happyend vorweisen können

Ich gebe #799 3 von 5 Sternen

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ConnyZ.s avatar

Rezension zu "Nr. 799" von Yuna Stern

Komm mit in eine andere Welt ...
ConnyZ.vor 5 Jahren

Schon lang ruht dieses E-Book auf meinem Reader und durch die Challange zu den Carlsen Impress Titeln war nun „#799“ meine erste Wahl. Yuna Stern erzählt auf 132 Seiten, über ein junges Mädchen, dass ihr Leben nach dem Tod ganz anders erlebt, als es bisher angenommen wurde. Am 7.November 2013 hat diese Geschichte der Verlag herausgebracht.

Festgeschnallt und ohne Erinnerung wacht # 799 in einer gleißend hellen Welt auf. Sie ist Tod und doch geht es für sie weiter, denn sie wurde als Überbringer auserwählt und soll von nun an die verstorbenen Seelen auf ihrer Reise leiten.
Immer wieder erscheinen Szenen aus ihrem Leben, die sie schockieren und welche sie eigentlich nicht besitzen darf …

Was passiert nach dem Tod? Yuna Stern macht sich mit ihrer Geschichte darüber Gedanken und führt ihre Leser in eine gänzlich andere Richtung, als andere Literatur bisher berichtet hat. Ihre Figuren müssen die Schulbank drücken und lernen dabei wie sie die Seelen der verstorbenen in eine neue Richtung leiten können.

Aus der Sicht von # 799 wird eine Geschichte erzählt, die zum einen fasziniert, zum anderen aber auch alles in ihrer Welt nicht real erscheinen lässt. Jeder Überbringer hat eine Nummer und bekommt seinen früheren Namen gesagt. # 799 ist Hannah und bei einem Autounfall gestorben. Sie erzählt von den komischten Figuren, die in dieser neuen Welt auftauchen und an welche Regeln sie sich fortan zu halten hat. Besonders aber # 800 hat es ihr angetan. Sein früherer Name war David und jeder warnt sie davor mit ihm in Kontakt zu kommen. Ein wahrer Draufgänger und Unruhestifter, dennoch hat er eine Seite die Hannah sehr mag und ihr so vertraut vorkommt.

Mit den beiden zusammen lernt der Leser noch weitere Figuren kennen und ihre Geschichten. Immer wieder ist man sehr distanziert zu Hannah und  ihre tiefe Unsicherheit macht auch vor dem Leser nicht halt. Besonders wenn sie ihre kleinen Rückblicke ereilen, die kein ganzes Bild ergeben, sondern nur lückenhaft ihr dargestellt werden, ist man sofort mit verwirrt. Keiner darf solche Rückblicke erleben, Hannah hat sie aber und versucht sie zu verstecken.

David ist die Figur, welche ich sehr mochte. Er zeigt offen, was er von seinem Schicksal hält und das er sich diesem keineswegs so einfach beugen wird. Auch sind seine Gefühle zu Hannah schnell offenbart, denn er lässt sich nicht in die Regeln drängen, die das System vorgibt. Yuna Stern versucht auch genau alles aus dieser Welt zu erklären und die Gefühle zu übermitteln, welche ihre Figuren ereilen. Vielleicht geht diese Geschichte noch weiter, denn das Ende lässt auf vieles hoffen.

„# 799“ von Yuna Stern bringt den Leser in eine Welt nach dem Tod und zeigt, wie es ihrer Protagonistin bei ihrer neuen Aufgabe ergeht.

Rezension auf dem Blog: http://dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de/2014/05/799-nummer-siebenhundertneunundneunzig.html

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DasBuchmonsters avatar

Rezension zu "Nr. 799" von Yuna Stern

leider gings nur abwärts
DasBuchmonstervor 5 Jahren

Als Hanna aufwacht, ist alles anders, als sie es in Erinnerung hatte. Sie erwacht in einem sterilen Raum mit Menschen, die sie untersuchen und keine Rücksicht auf ihre Privatsphäre nehmen. Hanna hat keinerlei Erinnerungen mehr, sie weiß noch nicht einmal, wie sie heißt. Man nennt sie Nummer 799. Bald schon wird Hanna aufgeklärt, dass sie bei einem Autounfall gestorben ist. Sie ist tot. Ihre Seele und ihr Körper werden dazu genutzt andere Seelen ins Licht zu führen. Das soll ihre Aufgabe sein und man wird sie in einem strengen Regime unterrichten. Die anderen gehören und gehorchen zu diesem Apparat. Bis auf einer. Nummer 800 ist ein Rebell und bald schon empfindet Hanna mehr für ihn als je für jemand anderem. Doch Hannas Erinnerungen kommen zurück,  und das darf nicht sein. Es beginnt ein gefährliches Spiel.
Meinung:
Das Cover ist wieder mal genial, ein richtiger Blickfänger, man denkt sofort an den Himmel oder an Engel, die Nummer und der Titel verleihen dem Buch einen dystopischen Charakter, was mit dem Inhalt des Buches durchaus kompatibel ist. Der Einstieg ist gut gelungen, er ist sowohl spannend als auch mysteriös. Man wird von vornherein mit dem Tod von Hanna konfrontiert, das hätte man noch etwas spannender machen können indem man dieses Geheimnis in die Länge zieht. Hanna ist einem erstmal nicht so sympathisch genauso wie David, der Rebell. Sie sind etwas zu kämpferisch und ihre Handlungen sind mir zu extrem, mal will sich Hanna dem System absolut fügen, mal stellt sie sich auf die Barrikaden. Spätestens bei dem Durchgang der Regeln in der "Anstalt" ist meine Euphorie rapide gesunken. Die Regeln sollten doch eigentlich bedrohlich auf einen wirken, sodass sie ernst zu nehmend sind. Stattdessen werden sie mit Naivität und Witz aufgelistet, das waren nicht meine Erwartungen. Dann fing es an, dass mir immer mehr aufgefallen ist,dass das Buch des öfteren sehr kindlich auf mich wirkte, ja an manchen Stellen sogar roh. Die Charaktere haben zu oberflächlich gehandelt. Das ist natürlich für die ernste Thematik nicht ganz so gut gewesen. Manchmal kamen mir auch zweifel über die Schlüssigkeit der Handlungen. Warum schaut Hannah in ihre Krankenakte um eine Karte der "Anstalt" zu finden? Und wird auch noch fündig? Das letztere könnte der Wille des Arztes gewesen sein, zugegeben, aber dennoch ist der Antrieb dieser Handlung für mich unlogisch. Das Ende wiederum hat mir von der Storyline sehr gut gefallen, es bleibt vieles offen, was ich an der Stelle als notwendig empfinde. Leider war es mir auch da von der Ausführung etwas roh. 
Also mein Fazit: tolle Story, packender Anfang, doch dann sinkt die Qualität der Ausführung, sehr schade.ich habe lange überlegt (und danach noch ein paar Bücher gelesen) um mir klar zu werden, wie ich das Buch bewerte. Ich habe mich für schwache 3 Sterne entschieden und würde mich über ein Remake des Buches freuen, da die Idee schon eine sehr gute war, das Buch muss nur noch so gut geschrieben sein wie anfangs. 

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