Yuval Noah Harari Eine kurze Geschichte der Menschheit

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Inhaltsangabe zu „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari

Vom Höhlenmenschen bis zum Devisenhändler. 100.000 Jahre Homo sapiens!
Vor 100.000 Jahren war Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Die Rolle, die unsere Vorfahren im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70.000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Und die Menschheit steht jetzt an einem Punkt, an dem sie entscheiden muss, welchen Weg sie von hier aus gehen will.

Gute, prägnante und interessant geschriebene gecshichte der Menschheit - vom Affen bis heute.

— zukunftskind

Guter Gesamtüberblick - Fakten sollte man aus diesem Buch nochmal gegenprüfen

— mysticcat

Hörbuch - das war eine gute Idee

— Yogamama

Super interessantes Buch, man spürt wie man beim Lesen schlauer wird!

— Frankapo

Die Geschichte der Menschheit einfach und klug in einem Buch zusammengefasst und viele interessante Zusammenhänge haben mich überzeugt.

— Elisabeth0503

Knackige Thesen, nüchterner Blick auf die Menschheit, erfrischend undogmatisch. Ein Gewinn für neugierige LeserInnen.

— alasca

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    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    DasPostIt

    12. November 2017 um 15:08

    Menschen, die Bücher und gedruckte Texte aus Freude lesen, werden so selten wie die Sammler von Zinnsoldaten. (Caleb Crain im "New Yorker") Die kurze Geschichte der Menschheit hat es in sich. Großartig! Ein Sachbuch mit Pfiff, spannend wie ein Roman. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. 528 Seiten und etliche Notizen später bin ich immer noch fasziniert von manchen Gedankenspielen und Perspektivwechseln. Dieses Buch ist für alle, die ernsthaft an der Zukunft interessiert sind und die aus der Vergangenheit und etwas über die Geschichte lernen wollen. "Aber wenn wir die Wolken unter uns zurücklassen, aus der Sicht eines Spionagesatelliten auf die Geschichte schauen und ganze Jahrtausende überblicken, dann ist glasklar, dass sich die Geschichte unaufhaltsam in Richtung Einheit entwickelt."Mal philosophisch: "Die einzige Konstante ist die Veränderung." Bis hin zur abschließenden Fragestellung, die Zukunft betreffend: "Was wollen wir wollen?" Und mit einer ganz wunderbaren Sprache: "Vielleicht können sich Pessimisten und Optimisten darauf einigen, dass sich unsere Epoche durch eine einmalige Dynamik auszeichnet. Wir leben an der Schwelle zwischen Himmel und Hölle und springen nervös zwischen der Pforte des einen und dem Vorraum der anderen hin und her. Die Geschichte hat sich noch nicht für ein Ziel entschieden – welchen Weg sie einschlagen wird, könnte noch immer von einer Vielzahl von Zufällen abhängen."Allen, die sich auf die ungewöhnlichen Betrachtungen dieses Titels einlassen, wünsche ich vergnügliche Lesestunden und erquickende Denkanstöße für die Zukunft.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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  • Guter Gesamtüberblick - Fakten sollte man aus diesem Buch nochmal gegenprüfen

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    mysticcat

    04. August 2017 um 11:33

    In "Eine kurze Geschichte der Menschheit" von Yuval Noah Harari geht es um die Entwicklung der menschlichen Rasse "homo sapiens".Einige Aspekte des Buches stören mich jedoch, bzw. sind mir aufgefallen:1.) Die Geschichte endet nicht beim Erscheinen des Buches, sondern es wird noch ein möglicher Ausblick auf die Zukunft gegeben. Für mich gehört das nicht zur Geschichte und ist daher eine Themenverfehlung.2.) Fakten sollten nicht ungeprüft aus diesem Werk übernommen werden. Es befindet sich zwar am Ende eine Angabe aller Quellen, jedoch ist nicht ersichtlich, welche Informationen aus welchen Quellen entnommen wurden, wo der Autor selbst eine Brücke geschlagen hat und was wie gesichert belegt ist und wo es sich nur um Theorien handelt.Außerdem werden häufig exakte Zahlen angeführt (z.B. wie lange der Urknall her ist), ohne zu erwähnen, wie groß die Schwankungsbreite dieser Rückrechnung ist. Alle unsere Berechnungen basieren auf Messungen - und jede Messung basiert auf Messfehlern. Insgesamt handelt es sich jedoch um einen gelungenen ersten Einblick und eine gute Aufgliederung der historischen Forschung. Wer mehr wissen möchte oder nach Quellen für wissenschaftliche Arbeiten sucht, sollte weiterführend auf andere Werke ausweichen.Fazit: Für ein Sachbuch gut lesbar und spannend geschrieben,  Fakten sollte man aus diesem Buch nochmal gegenprüfen.

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  • Liebe Yuval Noah Harari - ein schlauer Mensch

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    Yogamama

    30. July 2017 um 15:54

    So wie auch Homo Deus ist "Eine kurze Geschichte der Menschheit" gut durchdacht. Ich finde sehr viele Zusammenhänge interessant und das Buch bringt einem zum Nachdenken. Er erläutert außerdem geschichtliche Zusammenhänge, die (zumindest mir) bis dahin nicht geläufig waren. Einer meiner Lieblingsautoren - aber nicht zur Entspannung geeignet :) 

  • Super

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    Frankapo

    21. July 2017 um 11:47

    Super interessantes Buch, man spürt wie man beim Lesen schlauer wird!

  • Woher kommen wir und wohin geht die Reise?

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    Sikal

    09. July 2017 um 09:05

    Diesen Fragen versucht Yuval Noah Harari mit seinem Buch „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ auf den Grund zu gehen. Es geht hier um die Entwicklung des Menschen vom Primaten bis hin zum aufrecht gehenden, eigenständig denkenden Homo sapiens – und trotzdem findet man keine anthropologische Abhandlung von wissenschaftlichen Fakten vor (wäre in der Kürze von gut 500 Seiten wohl auch kaum machbar), sondern der Autor teilt die großen Schritte der Evolution in einzelne Bereiche: Die kognitive Revolution, bei der im Grunde die Veränderung des menschlichen Gehirns zum Thema gemacht wird. Der Jäger und Sammler vereint den Gedanken von Angriff und Flucht und verfeinert diesen. Als der Mensch sesshaft wird, spricht man vom Beginn der landwirtschaftlichen Revolution, bei der letztendlich die Organisation des Zusammenlebens großer Gruppen und deren Funktionsweisen in den Fokus gerückt werden, ebenfalls entsteht in diesem Zeitraum die Schrift. Spätestens hier merkt man, dass Harari mit seinem Buch oftmals mit provokanten Gedanken aufwartet, spricht vom Segen als Jäger und Sammler zu leben und bezeichnet die Landwirtschaft als „größten Betrug“. Aus seiner Sicht war mit dem Weizenanbau der Startschuss für den Menschen als „Arbeitstier“ gegeben, der Alltag richtete sich plötzlich nach dem Getreide aus. „Die Schuldigen waren eine Handvoll Pflanzenarten, zum Beispiel Weizen, Reis oder Kartoffeln. In Wirklichkeit waren es diese Pflanzen, die den Homo sapiens domestizierten, nicht umgekehrt.“ Ein weiterer Bereich beschäftigt sich mit dem großen Thema: Entstehung von Sprache, Kultur, Religionen. Wie hat sich unser Geld entwickelt? Welchen Stellenwert bekommt der Handel. Ebenso spricht Harari noch von der wissenschaftlichen Revolution, in der Wissenschaft und Kapitalismus sich immer weiter entwickeln, von medizinischen und wissenschaftlichen Errungenschaften, gibt Bespiele, die uns allgemeine bekannt sind und doch wieder ins Bewusstsein gerückt werden (z.B. Magellan umsegelte die Erde in drei Jahren – für uns heute unvorstellbar). Mit dem „Ende des Homo sapiens“ beschließt Harari sein Werk, provoziert noch einmal mit einem Ausblick auf die Zukunft, in der Designer den Nachwuchs gestalten, Cyborgs an der Tagesordnung stehen und Frankenstein nicht in die Science-Fiction-Ecke gehört. Durch den kurzweiligen, humorvollen Schreibstil denkt man nicht, mitten in einem Sachbuch zu stecken. Das Buch liest sich angenehm und leicht, oftmals stellen einfache Erklärungen den Sinn plakativ dar, sodass Zusammenhänge leicht verständlich gemacht werden. Viele Interpretationen des Autors sind jedoch nicht jedermanns Sache, hier scheint die Leserschaft gespalten – mich haben diese nicht gestört sondern eher einen weiteren Gedankengang angeregt. Dass wir heute eine enorme Macht auf unsere Umwelt ausüben, ist unbestritten – unbedacht und ahnungslos wird damit umgegangen, immer streben wir nach Größerem, nach Besserem. Gibt es jemals Zufriedenheit oder ist diese Unzufriedenheit des Menschen der Grundstein für die Evolution? Hier könnte man unzählige Gedankenexperimente platzieren, Harari trifft es auf den Punkt: "Gibt es etwas Gefährlicheres als unzufriedene und verantwortungslose Götter, die nicht wissen, was sie wollen?"  

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  • Kurzweiliger Überblick der Geschichte des Homo Sapiens

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    TAndres

    31. August 2016 um 17:56

    Im Gegensatz zu manch anderen Büchern, die einen Überblick über die Geschichte der Menschheit bieten, fängt das Buch von Yuval Noah Harari schon vor den Homo Sapies an. Der erste Schwerpunkt liegt bei der kognitiven Revolution, die sich vor etwa 70.000 Jahren ereignete. Um diese Revolution geht es im ersten Teil des Buches, um die Entdeckung der Sprache, die auch die fiktive Sprache beinhaltet.Der zweite Teil handelt von der landwirtschaftlichen Revolution, die vor etwa 10.000 Jahren begann. Es wird erklärt, warum der Homo Sapies seßhaft wurde, Tiere domestizierte, Siedlungen vergrößerte, Schrift und Zahlen erfand und warum Männer einen höheren Stellenwert als Frauen in den Gesellschaften hatten. Im dritten Teil wird die Entwicklung der Kulturen beschrieben, die Entwicklung der drei universellen Ordnungen, der wirtschaftlichen, der politischen und der religiösen Ordnung, Detailliert geht es um den Geruch des Geldes, dem Traum vom Weltreich und das Gesetz der Religion. Der vierte Teil des Buches handelt von der wissenschaftlichen Revolution, die um das Jahr 1500 begann. Ein Schwerpunkt ist die Entdeckung der Wissenschaften und die daraus folgende Expansion Europas. Des Weiteren geht es um die verschiedenen Religionen, zu denen der Autor auch den Kapitalismus und den Kommunismus zählt, und um unsere Ernährung, die Massentierhaltung und die neuen Gemeinschaften als Ersatz für die Familie und die Dorfgemeinschaft. Den Abschluss bildet ein Ausblick über die Zukunft des Homo Sapiens.Mein Fazit: Ich bin bei dem Buch etwas zwiegespalten. Es ist gut geschrieben und lässt sich gut lesen. Der Tonfall ist sehr locker, am Anfang musste ich an einigen Stellen sogar schmunzeln. Später stört dieser lockere Ton etwas. Das Buch ist interessant und bietet einen schnellen Überblick über die Geschichte des Homo Sapiens. Allerdings gibt es auch einen größeren Kritikpunkt. Der Autor Yuval Noah Harari fragt immer wieder, ob die Jäger und Sammler vor der landwirtschaftlichen Revolution nicht glücklicher waren, als alle anderen Menschen seitdem. Er meint, dass der Mensch eigentlich als Jäger und Sammler geboren wurde und die Sesshaftigkeit eigentlich nicht unserem Typ entspricht und wir nicht mehr so glücklich sind, wie die Menschen damals. Nun, beurteilen kann man dies nicht wirklich, aber ich bin mir nicht sicher, dass die Menschen damals glücklicher waren als wir heute. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Leben damals aus Friede, Freude, Eierkuchen bestand. War es so einfach zu jagen? Und was haben sie sonst gemacht? Umhergewandert? Oder den Himmel angeschaut? War es angenehm bei Regen und Kälte ohne festem Dach über den Kopf? Warum sieht der Autor das heutige Leben so negativ? Diese immer wiederkehrende Frage empfand ich als sehr negativ und sie zerstört meiner Meinung nach viel von dem Buch. Das ist der größte Kritikpunkt. Kleinigkeiten gab es auch noch, die mir überwiegend beim Lesen aufgefallen sind.Daher gibt es von mir nur 3 Sterne. Das Buch ist sehr interessant, aber diese immer wiederkehrende Frage zieht die Bewertung herunter.

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  • Von Affen, Menschen und Cyborgs

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    Nirtak_Ehcstuk

    07. April 2016 um 23:14

    Im Allgemeinen lese ich nur selten Sachbücher. Für naturwissenschaftliche oder philosophische Thematiken habe ich allerdings schon einiges übrig und mache gern mal eine Ausnahme. Eine kurze Geschichte der Menschheit ist eine solche und bei weitem nicht so trocken, wie der Titel zunächst vermuten lässt. Denn um Geschichte im Sinne blanker Daten und Fakten geht es im Buch von Yuval Noah Harari lediglich ganz am Rande.Stattdessen bekommt der Leser eine ordentliche Ladung Denkanstöße präsentiert, die sich an Wendepunkten der Entwicklung des Menschen orientieren. Das Buch gliedert sich daher in vier Kapitel: die kognitive sowie die landwirtschaftliche Revolution, die Vereinigung der Menschheit und wissenschaftliche Umwälzungen. Wirklich genial finde ich, dass sich ein Kapitel ganz ohne wahrnehmbare Brüche aus dem anderen ergibt. Auf diese Weise werden vom Autor nach und nach verschiedene Fragen behandelt: Wie organisierten sich die ersten Menschengruppen? Führten Jäger und Sammler ein besseres Leben als Bauern? Welchen Einfluss hatten Religion oder die Erfindung des Geldes auf soziale Strukturen? Wird sich die Menschheit in Zukunft neu erschaffen? Immer wieder spekuliert der Autor über andere mögliche Ausgänge der Geschichte. Weiterhin stellt er moderne Verhaltensweisen in Bezug zu unseren Instinkten und erforscht mögliche Zusammenhänge. Indem entscheidende Konzepte anhand historischer Beispiele erläutert werden, deckt der Autor schonungslos Motive und Fehler, aber auch die schier endlose Fantasie unserer Spezies auf.Oftmals werden dabei genauso viele Fragen aufgeworfen, wie beantwortet, wodurch man Lust bekommt, sich im Nachhinein mit einigen der angeschnittenen Themen näher zu befassen. Mir selbst hat das Sachbuch wirklich Freude bereitet, weil es prägnant die Entwicklung des Menschen vom unauffälligen Tier bis hin zu künftigen Möglichkeiten künstlichen Lebens zusammenfasst. Besonders gegen Ende des Buches, das bevorstehende Entwicklungen skizziert, nehmen die Kapitel fast philosophische Qualitäten an. Diese Lektüre ist genauso spannend, wie überraschend und aufwühlend, denn trotz seines spielerischen Tonfalls ist Harari in seinen Betrachtungen stets kritisch und fordert dazu auf, selbst nachzudenken. Genau so sollte gutes Lesefutter doch sein, oder?Katrin, www.inkunabel.wordpress.com

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  • Hirnfutter für flexible und tolerante Verwerter ;)

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    thursdaynext

    15. January 2016 um 11:44

    Woher kommen wir und wohin wollen wir? Yuval Noah Harari hat hier ein völlig drogenfreies, bewusstseinserweiterndes Buch zur Menschheitsgeschichte dargelegt. Fast wäre es mir aufgrund des wirklich beschämend miserablen, ja erbärmlichen Lektorats entgangen. Zeiten, Beugungen, Grammatik, Rechtschreibung hier wurde so grandios gepfuscht wie ich es bis dato wirklich noch nie! erlebt habe. Ärgerlich, wenn das Buch nicht so gut wäre sollte man Schadenersatz verlangen. Glücklicherweise überwiegt die Faszination der Sammlung, die der Autor zusammengetragen und erdacht hat, die Lektoratssünden. Die Entwicklung des Menschen, vom Tier zum vorausplanenden, abstrakt denkenden, empathischen Wesen mit dem Willen zum Streben nach Glück und den dazugehörigen Irrungen und Wirren ist einzigartig auf unserer Welt. Diese Sinnsuche, die Geschicklichkeit mit der wir diesen Aufstieg vollbracht haben fesselnd, besonders durch die Gedankengänge die Harari aufzeigt und verfolgt. Durch sein infragestellen archäologisch wissenschaftlicher Schlussfolgerungen und „Erkenntnisse“ verleiht er seinem Werk eine viel ernstzunehmendere Tiefe als viele andere Bücher mit demselben Thema die davon leben und ausgehen, bereits der Weisheit letzten Schluss wiederzukäuen. Befreiend auch, wie er schildert, wozu die menschliche „Herrschaft“ über diesen Planeten geführt hat. Unter anderem zur völligen Unterdrückung der von uns genutzten tierischen Mitbewohner. Was wir mit der Massentierhaltung veranstalten ist brutal und hat mich veranlasst wieder an meinen heißgeliebten Douglas Adams zu denken, der in seinem „Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ – es war wohl im Band um das „Restaurant am Ende des Universums“ die sprechende Kuh erfand, die sich selbst als Fleischlieferant anpries und ihre schmackhaften Teile werbewirksam empfahl – der damals schon viel weiter war, als wir es heute sind. So ist „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ auch ein gefundenes Fressen – bleiben wir doch bei diesen Begriffen – für Liebhaber der Science Fiction Literatur, speziell jener, die sich mit der Darstellung anderer Existenzwahrscheinlichkeiten, Welten, Evolution und Gesellschaftssystem befasst. Dabei geht Harari ganz klassisch vor: Er beginnt mit der „Kognitiven Revolution“, die uns befähigte in größeren Gruppen zusammenzuarbeiten und Kultur erst ermöglichte, indem sie uns befähigte Informationen und Vorstellungen miteinander zu teilen und gemeinschaftlich zu handeln. Weiter geht es mit der „Landwirtschaftlichen Revolution“. Herrlich seine These, wie wir vom Weizen ausgetrickst und manipuliert worden sind. In die „Luxusfalle“ hineingetappt aus der wir bis heute nie wieder herausgekommen sind. „Die Währung der Evolution ist weder Hunger noch Leid, sondern DNA. So wie sich der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens in Dollar auf einem Bankkonto messen lässt, so lässt sich der evolutionäre Erfolg einer Art an der Anzahl der vorhandenen DNA Moleküle messen. ...So gesehen sind tausend Exemplare besser als Hundert. So funktioniert unterm Strich auch die landwirtschaftliche Revolution.: Sie ernährte mehr Menschen, wenn auch unter schlechteren Bedingungen. Warum...? ...diese Frage stellt sich so nicht, denn niemand entschied sich bewusst für dieses Tauschgeschäft. ...Die Menschen liefen in eine Falle....Die Luxusfalle. ....Der Traum vom besseren Leben fesselte die Menschen ans Elend.“ Dann widmet er sich der „Vereinigung der Menschheit“ um letztendlich in Teil 4 die „Wissenschaftliche Revolution“ unter seine speziell eingefärbte Lupe zu nehmen. Das Ganze ist nicht immer standfest, aber seine Betrachtungsweise der Staaten und Imperien, ihrer Auswirkungen immer des reflektierens wert. Besonders mochte ich, speziell als Steuerzahlerin, die These von den mafiösen Schutzgeld erpressenden Staaten, die sich von früher bis in die Neuzeit erhalten hat. Dazu noch die, endlich einmal positive Sichtweise auf unsere heutigen Systeme. Harari schreibt erfrischend und umfassend. Fazit: Eine kurze Geschichte der Menschheit – kurz ist allerdings irreführend, weil immerhin ein fetter, über 500 Seiten Wälzer – ist für geistig flexible Menschen mit Fehlertoleranz, unbedingt eine Lesereise quer durch die Zeiten, Gesellschaftssystem und Entwicklungen durchaus wert. Bestes Hirnfutter!

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  • Ein kurzer Überblick über die Menschheitsgeschichte

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    seitenweiser

    Ein wundervolles Sachbuch! Es ist humorvoll, unterhaltsam, aber auch lehrreich und anders. Harari zeigt die Geschichte aus einer anderen Perspektive! Ein super Buch! Mehr erfahrt ihr hier: https://seitenweiser.wordpress.com/2015/07/10/kurzer-ueberblick-ueber-die-menschheitsgeschichte/

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  • Die Menschheit - Krone der Schöpfung oder Schrecken des Ökosystems?

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    thelauraverse

    15. September 2015 um 09:55

    Das Buch "Eine kurze Geschichte der Menschheit" verspricht schon im Klappentext, einige der großen Fragen, die wir uns an die Geschichte stellen, beantworten zu wollen: Wie haben wir (also der Homo sapiens) es geschafft, als einzige menschliche Spezies zu überleben? Warum entschieden sich Jäger und Sammler für ein sesshaftes Leben als Bauern? Warum wurden Städte und Königreiche gegründet? Und warum gibt es Geld, Gesetze, Konsum und Bürokratie? Vor dem Lesen hatte ich den Eindruck, dass Yuval Noah Harari sich für lediglich 500 Seiten etwas viel vorzunehmen scheint. Um es gleich einmal vorwegzunehmen: Wer erwartet, in diesem Buch eine detaillierte Beschreibung der Universalgeschichte zu finden, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Doch das ist auch nicht das Ziel des Autors. Harari bietet eine gut durchdachte Reise durch unsere Vergangenheit an, die er in vier große Teilbereiche teilt. Die kontinuierliche (Weiter?-)Entwicklung der Menschheit wird durch verschiedene Revolutionen angetrieben, beginnend mit der kognitiven Revolution. Von da an schreibt Harari nahezu chronologisch, bis wir in der heutigen Zeit angekommen sind, die als wissenschaftliche Revolution bezeichnet wird. Positiv aufgefallen ist mir, dass das Weltbild keineswegs eurozentrisch ist, wie man es von vielen Geschichtsbüchern aus dem europäischen Raum gewohnt ist. Nein, es werden Geschehnisse und Erkennnisse aus den verschiedensten Regionen der Welt beschrieben. Anders als man es von einem Geschichtsbuch erwartet, ist "Eine kurze Geschichte der Menschheit" sehr leicht und interessant zu lesen. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien werden in einer verständlichen Weise erklärt und interpretiert. Man muss also kein Geschichte-Professor sein, um Hararis Ausführungen zu verstehen. Ich kann dieses Buch jeder und jedem empfehlen, der sich für die Menschheitsgeschichte interessiert, egal ob historischer Laie oder Historiker. Mich hat "Eine kurze Geschichte der Menschheit" sehr überzeugt und mir viele Ansätze zum Nachdenken gegeben.

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  • Die Errungenschaften des homo sapiens - und seine Fehler

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    Eva-Maria_Obermann

    20. April 2015 um 16:07

    Wie konnte der Mensch es schaffen, zu glauben, die Erde zu beherrschen? Welche Errungenschaften, Freiheiten, Möglichkeit, Zwänge und Fehler haben ihn dazu geführt? Welche Schritte sind wir gegangen, vom aufrechten Gang bis zum digitalen Zeitalter? Yuval Noah Harari erklärt es. In seinem – im Vergleich zur Erdengeschichte doch sehr kompaktem – Buch erzählt er von der kognitiven, landwirtschaftlichen und wissenschaftlichen. Mit den vielen Vielleichts der Historiker zeigt er dabei nicht nur einen möglichen Weg auf und gibt zu, wo Lücken sind. Biologische wie kulturelle und industrielle Phänomene werden beleuchtet, erklärt und mit Beispielen versehen. Das – natürlich – offene Ende stellt die Frage nach dem Götterstatus der Menschen und den selbst auferlegten Normen. Ich war von dem Buch gefesselt. Gerade der erste eher biologische Teil von Eine kurze Geschichte der Menschheit war faszinierend und aus meiner Sicht überaus interessant. Nicht, dass die späteren kulturellen Entwicklungen nicht ebenso beachtenswert sind, aber die natürliche Auslese, die Entwicklung zum homo sapiens ist ein reines Wunder der Natur aus meiner Sicht und ebenso eine erschreckende Entwicklung. Das zeigt auch das Buch auf. So führt Harari beispielsweise die Vermehrung der Menschen in Bezug zur Vermehrung von domestizierten Tieren (Hühnern, Schafen, Kühen) und zeigt gleichzeitig, dass dieser massentechnische Evolutionssieg für diese Lebewesen oft mit einem einzigen Leidensweg (Nahrungsmittelproduktion) verbunden ist. Ohne zu belehren geht Harari diesen Weg. Stellt die Aufgabe des Normadentums eben nicht nur als geniale Entwicklung dar, sondern belegt welche Einbußen der Mensch dafür hingenommen hat. Dieser reflektierte Blick zieht sich durch das Buch, das mitnichten eine Lobpreisung des großartigen Menschen ist, sondern Positives wie Negatives gegeneinander stellt. So bleibt das Buch auch relativ wertfrei, zeigt kein: Nur so ist es richtig, sondern vielmehr ein: So ist es nunmal. Etwas schwieriger zu lesen, aber nicht weniger interessant, ist das Buch in Bezug auf die „jüngere“ Geschichte. Vielleicht fand ich die wissenschaftliche Revolution aber auch deswegen nur bedingt ebenso fesselnd wie die kognitive, weil mein Kulturwissenschaftlicher Hintergrund mir da einiges schon vorher klar gemacht hat. Vielleicht ist es aber auch einfach leichter mit einem weiteren Blick auf die frisch entstandenen Menschen zu sehen, als die Fehler der direkteren Vorfahren vorgeführt zu bekommen – und damit mitunter die eigenen. Höchst wissens- und damit auch lesenswert ist Eine kurze Geschichte der Menschheit. Mit einem wunderbar unterhaltsamen Stil, der weniger belehrt, als anekdotenreich informiert und die großen Punkte der Menschheitsgeschichte auf so einfache Weise darlegt, kann ich es nur empfehlen.

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  • Leserunde zu "Eine kurze Geschichte der Menschheit" von Yuval Noah Harari

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    DVA_Verlag

    Krone der Schöpfung? Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier und die Rolle, die er im Ökosystem spielte, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ … Leseprobe Was ist das Erfolgsgeheimnis des Homo Sapiens? Wie gelang es uns, so schnell so unterschiedliche und so weit auseinander liegende Lebensräume zu besiedeln? Wie haben wir es geschafft, alle anderen Menschenarten zu verdrängen? Yuval Harari erzählt in seinem Buch die Geschichte der Menschheit – anschaulich, unterhaltsam und so spannend, das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will! Yuval Harari ist Professor für Geschichte an der Hebrew University of Jerusalem. Er hat sich auf Universalgeschichte spezialisiert und veröffentlicht eine regelmäßige Kolumne in »Haaretz«. Sein Buch »Eine kurze Geschichte der Menschheit« wurde bei seinem Erscheinen in Israel 2011 ein Nr. 1-Bestseller. Im November 2012 wurde Harari mit 25 weiteren Nachwuchswissenschaftlern in die neugegründete »Junge israelische Akademie der Wissenschaften« gewählt. Unter allen Bewerbern vergeben wir 20 Testleseexemplare dieses Buches. Hier könnt ihr könnt euch dafür bis einschließlich 1. Oktober 2013 bewerben - sagt uns einfach in einem Beitrag, warum ihr mitlesen möchtet Vielleicht habt Ihr auch schon eine Ahnung, was das Erfolgsgeheimnis des Menschen sein könnte? Gerade als leidenschaftliche Leserin kommt man möglicherweise ganz leicht drauf …  

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    • 301
  • Erfrischend anderer Blick auf die Menschheitsgeschichte

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    Leserin71

    06. August 2014 um 14:36

    Yuval Harari, geboren 1976, ist Professor für Geschichte in Jerusalem. Sein Buch "Eine kurze Geschichte der Menschheit" erschien in Israel im Jahre 2011 und war dort über 100 Wochen auf Platz 1 der Sachbuchbestsellerliste. Als nun die Möglichkeit bestand, dieses Buch im Rahmen einer Leserunde zu lesen, habe ich nicht gezögert und angefangen zu lesen. Harari teilt das Buch in 4 Kapitel ein: Die kognitive Revolution, die landwirtschaftliche Revolution, die Vereinigung der Menschheit und die wissenschaftliche Revolution. Die ersten Kapitel  sind sehr flüssig geschrieben und die Entwicklung des Menschen verfolgte ich mit wachsendem Interesse. Eine erfrischend anderen Blick auf die Menschheit wirft Harari auf die landwirtschaftliche Revolution. Beinahe hat man das Gefühl, er würde gerne das Rad der Geschichte zurück drehen und zum Nomadentum zurückkehren, damit die Menschheit glücklich ist. Gegen Ende fiel mir das Lesen schwerer. Die Entstehung von Imperien ist sicher auch wichtig, für mich zog sich das Buch. Erst am Ende, wo der Autor einen Ausblick wagt, hatte er meine volle Aufmerksamkeit wieder. Das Buch verknüpft die biologischen, religiösen und wirtschaftlichen Faktoren wie ich es noch nie gelesen habe. Manche Zusammenhänge wurden mir durch das Buch erst klar. Ich finde auch die pointierte Sichtweise des israelischen Autors, der die Geschichte eben nicht nur aus der Sicht Mitteleuropas oder Nordamerikas beschreibt, als erfrischend und bereichernd. Ein paar kleine Fehler sind beim Übersetzen wohl passiert, über die Wahrheit der wissenschaftlichen Thesen kann ich nichts sagen, außer dass sie schlüssig erklärt wurden. Mein Fazit: Lesenswert!!!

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  • Unterhaltsam, aber kein Sachbuch

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

    WildRose

    14. April 2014 um 12:32

    Von "Eine kurze Geschichte der Menschheit" erwartete ich einerseits Unterhaltung, andererseits Information. Yuval Noah Harari schreibt sehr flüssig, locker und teilweise witzig. Somit ist der Unterhaltungswert dieses Buches hoch. Natürlich erfährt man in dem Buch auch Fakten über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Menschheit, die man davor noch nicht kannte. Allerdings erklärt der Autor immer wieder Sachverhalte, die eigentlich gar keiner Erklärung bedürfen (und das schreibe ich als Laie ohne großes historisches Wissen). Zudem vereinfacht er viele Sachverhalte stark, bezeichnet beispielsweise "kognitive Dissonanz" als psychische Störung. Durch solche Behauptungen verliert das Buch eindeutig an Glaubwürdigkeit. Hinzu kommt noch, dass Harari, je weiter das Buch fortschreitet, desto öfter auch seine persönliche Meinung mit einbringt. Manchmal ist es nicht so einfach zu erkennen, was denn jetzt Fakt ist und was einfach Hararis private Überzeugung. Gerade in den letzten paar Kapiteln, die eigentlich interessant sind, spekuliert er drauflos und stellt Behauptung über die nahe Zukunft der Menschheit an, die teilweise kaum wissenschaftlich belegbar sind und wohl einfach seiner eigenen, persönlichen Einschätzung der Lage entsprechen. Mit über 500 Seiten ist das Buch nicht besonders kurz, aber da es sich leicht liest, ist das kein Problem. Für die Seitenanzahl gibt es keinen Punkteabzug, sehr wohl aber für die unübersichtliche Vermischung von persönlicher Meinung und wissenschaftlich belegbaren Tatsachen sowie den Vereinfachungen, denen sich Harari immer wieder bedient.

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