Yuval Noah Harari Homo Deus

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Inhaltsangabe zu „Homo Deus“ von Yuval Noah Harari

In seinem Kultbuch Eine kurze Geschichte der Menschheit erklärte Yuval Noah Harari, wie unsere Spezies die Erde erobern konnte. In „Homo Deus“ stößt er vor in eine noch verborgene Welt: die Zukunft. Was wird mit uns und unserem Planeten passieren, wenn die neuen Technologien dem Menschen gottgleiche Fähigkeiten verleihen – schöpferische wie zerstörerische – und das Leben selbst auf eine völlig neue Stufe der Evolution heben? Wie wird es dem Homo Sapiens ergehen, wenn er einen technikverstärkten Homo Deus erschafft, der sich vom heutigen Menschen deutlicher unterscheidet als dieser vom Neandertaler? Was bleibt von uns und der modernen Religion des Humanismus, wenn wir Maschinen konstruieren, die alles besser können als wir? In unserer Gier nach Gesundheit, Glück und Macht könnten wir uns ganz allmählich so weit verändern, bis wir schließlich keine Menschen mehr sind.

Regt zum Nachdenken an, ich werde es in den kommenden Jahren bestimmt immer wieder mal lesen.

— Esthers_Buecher

Lesenswert aus vielerlei Hinsicht - wenn auch die eigentliche WAHRHEIT über das Paradoxon Mensch nicht zur Sprache kommt.

— GuidoVobig

Dieses Buch muss man gelesen haben! Ein Aufruf zum drastischen Umdenken.

— SophiaLaGrande

Ein Tolles Buch! Ausgehend von der Historie entwickelt Harari ein Bild des zukünftigen Menschen, das u.U. dem Leser große Sorgen machen muss

— Karl_Heinz_Knacksterdt

Puh... Schwerer Lesestoff, aber das ist es wert!

— sh1991

Man muss nicht zu allem Ja und Amen sagen, um das Buch in vollem Umfang zu schätzen, aber gelesen und darüber nachgedacht haben, sollte man.

— Wedma

Provokant, amüsant und zum Nachdenken anregend: Dieser Professor weiß seine Studenten und Leser zu fesseln.

— Archer

Schwieriges Thema, kurzweilig und ansprechend verpackt, der provokante Stil des Buches regt zum Nachdenken an

— ech

Hat mir mindestens so gut gefallen wie "Eine kurze Geschichte der Menschheit" Schonungslos, radikal, Augen öffnend!

— Bibliomania

Sehr interessante, aber auch düstere Version der Zukunft mit vielen stichhaltigen Erklärungen aus Vergangenheit und Gegenwart.

— Cleo15

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  • Begeisterung und Enttäuschung zugleich

    Homo Deus

    GuidoVobig

    05. January 2018 um 12:14

    Das Buch von Yuval N. Harari verstand es, mich durchweg zu begeistern – und doch enttäuschte es mich zugleich. So ist das lesenswerte Werk der immer deutlicher werdenden Schattenseite unserer technologischen Entwicklung zwar auf der Spur, abzulesen beispielsweise an folgendem Zitat, doch versäumt es, die unbequeme WAHRHEIT über unser Treiben auszusprechen: Die schlechte Nachricht ist, dass sich die Lage zwar verbessert hat, gleichzeitig aber die Erwartungen förmlich explodiert sind. Dramatische Verbesserungen der Lage, wie die Menschheit sie in den letzten Jahrzehnten erlebt hat, übersetzen sich eher in größere Erwartungen denn in größere Zufriedenheit. Wenn wir daran nichts ändern, dürften uns unsere Errungenschaften so wenig zufriedenstellen wie eh und je. Yuval N. Harari – Homo Deus – S. 53 Es folgen unzählige nachvollziehbare Gründe für diese Entwicklung, in der der Autor unsere menschliche Vorstellung von Harmonie treffend herausarbeitet: Mit jedem Jahr, das vergeht, nimmt unsere Toleranz gegenüber unangenehmen Empfindungen ab, während unsere Sehnsucht nach angenehmen Empfindungen zunimmt. Yuval N. Harari – Homo Deus – S. 63 Endlich EIN Buch zudem, das der Rolle der ANDEREN Lebewesen, im Kontext unserer Entwicklung, reichlich Raum gewährt, denn, so schreibt der Autor: Meiner Ansicht nach kann man über Wesen und Zukunft der Menschheit nicht ernsthaft diskutieren, ohne mit unseren Mitgeschöpfen zu beginnen. Yuval N. Harari – Homo Deus – S. 95 Allein für diese Betrachtungsweise hat das Buch EINE große Leserschaft verdient, ist diese doch zwingend notwendig, um dem Zeitgeist nicht länger auf den Leim zu gehen und um sich der WAHRHEIT annähern zu können. Warum dann die eingangs erwähnte Enttäuschung? Nein, es ist nicht die im Buch allgegenwärtige Gleichsetzung von Wirklichkeit und Realität, von Gefühl und Emotion, auch nicht die von Information und Daten. Weder ist es das gewohnte Anstimmen des Lobliedes auf die globalen Impfpraktiken noch das Aufgreifen des medialen Klageliedes vom Klimawandel, der, so der Tenor, bald in EINEM Wärmechaos enden wird – müssen solche Lieder doch vielleicht längst mitgesungen werden, um überhaupt EINEN Bestseller zu ermöglichen, vielleicht gar, um überhaupt EINEN Verlag zu finden. Ob Lieder solcher Art allerdings zum generationsübergreifenden Evergreen taugen, das wird indes die Zukunft zeigen. Jene, die HOMO DEUS thematisiert – auch wenn die Darlegungen des Autors schnell klarlegen, dass sich besagte Evergreens selbst widersprechen und so eher EINE Endlosschleife menschlicher Harmonievorstellung darstellen. EIN Widerspruch, der jedoch nicht der Absicht des Autors entsprechen dürfte, sondern Zeugnis des zeitgeistigen Leims ist, dem nicht nur Yuval N. Harari anhaftet. Wodurch wird EIN Lied eigentlich EIN Evergreen? Dadurch, dass viele Menschen an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten in ihrer Hörgewohnheit und Harmonievorstellung übereinstimmen respektive kooperieren – woraus letztlich meine Enttäuschung hervorgeht, denn der Autor fasst zusammen, was er als DEN entscheidenden Unterschied unserer Spezies, im Vergleich zu allen ANDEREN Lebewesen, ansieht. EIN Unterschied, der, wie angedeutet, vonnöten ist, damit Lieder überhaupt zu Evergreens werden können. Wir EINEN sind so anders, weil: Homo sapiens als einzige Art auf Erden in der Lage ist, in großer Zahl flexibel zu kooperieren. Yuval N. Harari – Homo Deus – S. 183 Mit “unzähligen Fremden kooperieren“ zu können, das ist laut Yuval N. Harari DIE Basis unserer “Herrschaft über den Planeten Erde“.Leider versäumt er zu erwähnen, dass erst unsere Möglichkeit, Energie zu rauben, EINE solche Kooperation ermöglicht – bis zum heutigen Tag und vom ersten Tag an, an dem ein brennender Ast in eine bis dahin finstere Höhle getragen worden war, dorthin, wo das Feuer von Natur aus nie von sich aus hingelangt wäre. Erst dadurch bedingt, konnte all das entstehen, was der Autor lesenswert als unsere Entwicklung als Spezies beschreibt, inklusive unserer gänzlichen Andersartigkeit, verglichen mit allen ANDEREN Lebewesen auf dem Planeten Erde. Zudem sei die Frage erlaubt, warum der Mensch ANDEREN Lebewesen das Leben dermaßen schwer macht, wenn des Menschen größte Errungenschaft die Kooperation mit Fremden ist - wozu zweifelsohne ANDERE Lebewesen immer mehr gehören ... All unsere Kreativität, die Entwicklung all unserer Sprachen, unserer Schriften, unserer Technologien, all das ist Folge des Energieraubes, als Ausdrucksform von Energie, die dergestalt ungebändigt ihr Unwesen treibt. Dieser Raub führt(e) zur Beschleunigung dessen, was von Natur aus, aus gutem Grund, weit mehr Zeit benötigt, denn die Beschleunigung lässt die Verstrickung EINER Spezies in den eigenen Wirren als flexible Kooperation von Fremden erscheinen, die sich aber ohne Energieraub nie begegnet wären, sei es körperlich wie virtuell, um sich so, kooperierend, EINEM Raubzug anschließen zu können, der die langsam sich bildende Verwobenheit ANDEREN Lebens für die Zwecke EINER Spezies ausbeutet, unaufhörlich und unzufrieden nach dem strebend, was Yuval N. Hararis Buch bezeichnenderweise als Titel trägt. Warum es wichtig ist, den WAHREN Grund unserer Andersartigkeit zu erkennen und zu akzeptieren? Nun, die Zukunft der Menschheit gestaltet sich entsprechend. Wenn die in HOMO DEUS identifizierte Kooperation der Grund ist, ohne sich des Energieraubes bewusst zu werden, dann wird die Zukunft EINE ganz andere sein als es der Fall sein wird, wenn die Basis allen Strebens in WAHRHEIT der Energieraub ist. In letzterem Fall wäre EINE ganz ANDERE Zukunft möglich – oder wie es Yuval N. Harari ausdrückt: … die […] beschriebene Zukunft ist lediglich die Zukunft der Vergangenheit – also eine Zukunft, die auf den Ideen und Hoffnungen beruht, welche die Welt in den letzten dreihundert Jahren bestimmt haben. Die wirkliche Zukunft – also eine Zukunft, die aus den neuen Ideen und Hoffnungen des 21. Jahrhundert erwächst – könnte eine völlig andere sein. Yuval N. Harari – Homo Deus – S. 95 Wäre der Autor sich des Energieraubes und dessen Tragweite bewusst, dann wüsste er auch um die unterschiedlichen Schreibweisen, die uns EINEN von allen ANDEREN unterscheiden … und um die Möglichkeiten, die uns EINEN wieder auf den Boden zurückholen werden und nicht länger Irrwege verfolgen lassen. Keine Frage, Kooperation spielt dabei eine wesentliche Rolle, nur ANDERS als wir es aktuell noch für möglich halten und jene für notwendig erachten, die sich bereits selbst als EIN Gott auf Erden aufspielen und folgsame respektive folgenreiche Kooperation propagieren – in Form immergrüner Endlosschleifen. EINE Seite der WAHRHEIT fasst unser “göttliches“ Multilemma indes folgendermaßen zusammen: Der Fortschritt der Gegenwart bestimmt über den Verlauf der Vergangenheit.Je fortgeschrittener, desto mehr Unwahrheiten, auf denen die Zukunft aufbaut.

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  • Ein must read!

    Homo Deus

    Wedma

    15. October 2017 um 14:22

    Homo Deus von Harari sticht deutlich aus der Reihe von Sachbüchern hervor, die man zum Thema Zukunft der Menschheit heute lesen kann. Auf jeden Fall ist es ein Buch, das man gelesen/gehört haben muss. Zweifelsohne ist es kein Wohlfühlbuch. Ganz im Gegenteil. Harari hat gezielt darauf angelegt, die Leser zu provozieren, sie aus der Komfortzone zu locken, über den Tellerrand eigener Überzeugungen und Vorstellungen von Gut und Böse zu schauen, uvm. Bei vielen seiner Ausführungen lässt er bewusst einige wichtige Aspekte des Menschseins aus und hebt ganz andere hervor. So dargestellt stehen Menschen eher wie ferngesteuerte Zombies da und man fragt sich, ob das nur Hirngespinste eines „verrückten“ Professors sind oder ist da mehr dran, bzw. ob das insg. angehen kann. Harari serviert seine Sicht der Dinge durchaus so, dass einem, je nach Gemüt und seelischer Verfassung, die Haare zu Berge stehen, man ggf. einen dicken Hals kriegt und evtl. gute Lust bekommt, das Ganze in die hinterste Ecke zu pfeffern. Aber das ist Teil seiner Show, da liegt u.a. das Geheimnis seines Erfolges. Durch gezielt provozierende Äußerungen bekommt er seine Leser aus der (antizipierten) Egal-Haltung heraus und, was noch wichtiger ist, überhaupt dazu, über solche Themen nachzudenken und sich solche Fragen zu stellen, die man sich nicht unbedingt jeden Tag stellt, wie: Was heißt es eigentlich, Mensch zu sein? Was gehört dazu? Und was nicht? Und warum? Wo geht das alles hin? Warum unbedingt so und nicht anders? Wollen wir es überhaupt? Und was ist mit ethischen Aspekten solcher Entwicklungen? Können wir uns nicht einen anderen Ausweg überlegen, andere Zukunftsvisionen entwickeln, die vllt nicht so brutal ausfallen, und uns daran machen, diese auch umsetzen? uvm. In der Hinsicht liest sich Hararis Werk wie eine düstere Dystopie. Von der Infoseite her liefert er nicht wirklich viel Neues, vielmehr größtenteils gutes altes, bloß unter etwas anderem Blickwinkel betrachtet und recht reißerisch dargeboten. Infotainmenteinlagen gibt es reichlich, man kennt den Stoff aber auch schon von woanders, wenn man paar Sachbücher zu dem oder auch verwandten Themen gelesen hat. Das Spannendste war für mich das Wie des Erzählten. Seine Art zu argumentieren erschien mir reichlich fragwürdig, so gar nicht professorlike. Steile Thesen wurden in den Raum geworfen und wenig bis nicht begründet dagelassen, aber immerhin eindrucksvoll zur Sprache gebracht. Zudem wiederholte er sich recht oft, er wiedersprach sich selbst auch oft genug. Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist er eher ein passionierter Entertainer, ein Showman, dem die Stringenz seiner Logik, die Unerschütterlichkeit seiner Beweise nicht so wichtig erscheinen, dafür aber der Eindruck, den er mit seinem Auftritt hinterlässt, der Grad der Aufrüttelung, der Anteilnahme seiner Leser/Zuhörer und dergleichen. Polemisieren war wohl eher sein Ziel, was er auch erreicht hat. Die Frage, die oft auftauchte, war: Was will Harari mit seinen Ausführungen insg. erreichen? Dass sich seine Intentionen auf pures Infotainment beschränkten, fiel mir gewissermaßen schwer zu glauben. In der Hinsicht drängte sich: Ist es schon alles, weshalb er die ganze Arbeit geleistet hat?  Oder sieht er vielmehr die Menschheit am Rand des Abgrunds, es ist in etwa fünf vor zwölf,  und er will aufwecken und zum Umdenken, zu grundsätzlich anderem Handeln anregen? Fragen über Fragen. So oder so: Harari schafft es, seinen Lesern genug Stoff zum Nachdenken und Diskutieren zu bieten. Darin sehe ich seinen Verdienst. Bei Homo Deus muss man nicht zu allem Ja und Amen sagen, um das Buch gut zu finden, bzw. es in vollem Umfang zu schätzen wissen, aber gelesen und darüber nachgedacht haben, sollte man es. Das Buch ist toll gestaltet: Es schaut chic aus mit diesem weißen Umschlagblatt und goldenen Buchstaben des Titels. Auch Festeinband in Dunkeltürkis ist mit goldenem Fingerabdruck in der Mitte verziert. Das Lesebändchen, ebenfalls in ähnlicher Goldfarbe rundet die schöne Gestaltung ab. Als Geschenk/nettes Mitbringsel einfach perfekt.    

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    • 3
  • Leserunde zu "Homo Deus" von Yuval Noah Harari

    Homo Deus

    Wedma

    Einige Teilnehmer der Sachbücherchallenge haben beschlossen, Homo Deus von Harari in einer Leserunde gemeinsam zu lesen und den Stoff auszudiskutieren. Es gibt ein Exemplar zu gewinnen -> Es wurden dann aber 8! Dank der freundlichen Unterstützung von C. H. Beck Verlag 👍 Bewerben kann man sich bis einschl. 11. July. Das Exemplar wird am 12. July verschickt. Ab 15. July geht es mit der Diskussion los--> Verschoben auf 22.07, da die zusätzlichen Exemplare noch ankommen müssen. Wer möchte, kann mit eigenem Exemplar zu uns stoßen, auch wenn er bei unserer Challenge nicht angemeldet ist. Ich wünsche viel Spaß und bis bald in unserer Leserunde!

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    • 616

    Wedma

    12. October 2017 um 08:26
    Archer schreibt Immer häppchenweise hören, von/zur Arbeit, oder wie ich vom/zum Training. Dann ist es nur genial.

    Was trainierst du? Bin jetzt neugierig. Bist du eine Art Sportler? Im Sinne ambitionierter Hobbysportler oder Profi?

  • Der Algorithmus des Lebens

    Homo Deus

    Archer

    09. October 2017 um 14:26

    Es ist wahrhaftig nicht einfach, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben. Die meiste Zeit kam ich mir wie in einer Vorlesung eines sehr gut aufgelegten Professors vor, der mich mit Daten, Fakten, historischen Wissen überrollte und dann, wenn ich irgendwas verarbeitet hatte und meine Hand hob, um eine Frage zu stellen, schon zehn Meter weiter war, so dass ich mit einem gemurmelten "Ja, aber ..." verstummte. Es ist also angeraten, das Buch vielleicht häppchenweise zu lesen, wirklich Kapitel für Kapitel (und idealerweise mit anderen zu besprechen). Harari nimmt uns auf einen Trip mit. Um auf die Zukunft zu kommen, wie er sie sieht (und mir durchaus möglich, wenn auch nicht in jeder Form zwingend erstrebenswert erscheint) beleuchtet er die Aspekte der Menschheit. Was macht den Menschen aus, wie konnte er sich vom Tierreich abheben, was unterscheidet ihn von anderen Rudeln, Horden, Herden, Rotten und Scharen intelligenter Lebewesen auf der Erde? Nicht viel anscheinend, außer dass wir gelernt haben, uns zu vernetzen. Und wo wird uns die Zukunft hinbringen? Im ersten Moment entwirft er fast eine Art Utopie: keine Kriege mehr, Gesundheit, Glück, ewiges Leben. Und wie soll das bewerkstelligt werden? Durch Algorithmen. Denn das sind wir alle wohl, nicht mehr, nicht weniger. Die Antwort erscheint im ersten Moment absurd, vielleicht erschreckend, aber nicht unlogisch, was uns aber auch von der Utopie einer Dystopie näherbringt. Denn wenn wir Algorithmen sind, sind wir eher fehlerhaft. In Zukunft werden Algorithmen das Steuer in die Hand nehmen, denen keine (erkennbare) Fehler mehr unterlaufen werden. Schon heute ist in der Datensammlung so viel möglich und üblich, dass es nur noch erschrecken kann, die Zukunft ... wird vielleicht nicht mehr die unsere sein. Harari ist ein Dozent, der seinen Studenten mehr Fragen als Antworten liefert und vielleicht, so sagt er selbst, irrt er sich. (In vielen Dingen mag man das hoffen.) Er schreibt lebendig, sein Unterricht wirkt nicht einschläfernd, und er liebt es zu provozieren. Ich hätte mir mehr "morgen" als "Geschichte" gewünscht, weniger Wiederholungen, aber das Buch hat eines auf jeden Fall geschafft: dass ich gedanklich immer wieder dahin zurückkehre, Wissen neu bewerte, Erkenntnisse vergleiche. Mehr kann sich ein Prof von einem aufmerksamen Student kaum wünschen.

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  • Leserunde zu "Allmacht" von Marcus Richmann

    Allmacht

    Marcus_Richmann

    1959, Uralgebrige, UDSSR:  9 Skifahrer brechen zu einer Tour zum Cholat Sjachl - dem Berg der Toten - auf von der sie nie zurückkehrten. Drei Wochen später findet ein Suchtrupp ihre unnatürlich entstellten Leichen. Die Untersuchungsergebnisse der Rechtsmediziner werden nie veröffentlicht. Was war damals geschehen? Diese Frage wurde nie beantwortet.  Aber die Wahrheit bahnte sich ihren Weg in die Gegenwart. Fast 60 Jahre später ermittelt Maxim Charkow im Mordfall des russischen Milliardärs Igor Komarow. Alles weist auf ein Beziehungsdrama mit einem Liebhaber hin. Charkow sind die Indizien zu offensichtlich. Seine persönlichen Beziehungen zur russischen High-Society in Zürich bestätigen seinen Verdacht und er begibt sich auf die Suche nach den wahren Motiven. Sie führt ihn in eine von Narzissmus geprägte, skrupellosen Russische Parallelgesellschaft, hinter deren glamourösen Fassade Pläne für die Zukunft des Landes geschmiedet werden. Plötzlich steht Charkow in Mitten von Kräften, die ihren Ursprung im Unglück vom Berg der Toten haben und die Welt aus den Fugen heben könnten. Dieser packende Kriminalroman ist Maxim Charkows vierter Fall und spielt in Zürich und der UNO in Genf. Ich versuche in diesem Roman eine Erklärung für die mysteriösen Ereignisse von 1959 in Russland zu geben, die bis heute nicht geklärt wurden. Und ich beschäftige mich mit Menschen, die sich illegal oder mit unmenschlichen Methoden ein unermessliches Vermögen erworben haben, ihre eigene Realität leben und den Kontakt zur Welt verlieren. Für alle, die jetzt schon einen Blick in den Roman werfen wollen, hier findet ihr eine Leseprobe: http://www.richmann.ch/allmacht---charkows-vierter-fall.html Herzlichst  Euer Marcus

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    • 208
  • Viele Fragezeichen auf der Stirn

    Homo Deus

    TochterAlice

    24. September 2017 um 12:27

    und mehr noch im Gehirn hatte ich nach der Lektüre des Buches "Homo Deus" des israelischen Wissenschaftlers Yuval Noah Harari. In seiner ebenso klugen wie polarisierenden Geschichte von Morgen taucht Harari tief in die Geschichte und Kultur, die Natur und die Entwicklung des menschlichen Werdens, seiner unterschiedlichen (Um)wege ein.Wozu ist eine Geschichte der Zukunft überhaupt notwendig? Nun, diese Antwort fällt nicht schwer im Hinblick auf die Sorgen, die der Mensch der Gegenwart - sowohl im Allgemeinen als auch als Individuum zu tragen hat: Bedrohung der Umwelt, Radikalisierung der Gesellschaft(en), Kampf gegen Krankheiten, gegen Armut und vor allem für den Frieden und die Gerechtigkeit. Da schadet es nichts, Visionen zu entwickeln bzw. dazu einzuladen, selbiges zu tun. Denn Harari bezieht den Leser durchaus in seine Überlegungen und Darstellungen, in sein gesamtes Modell mit ein. Es sind - aus meiner Sicht - mehr Darstellungen, ja Präsentationen als Überlegungen, denn der Professor - Harari ist Historiker, hat u.a. in Oxford studiert und lehrt an der bekannten Hebrew University - ist ausgesprochen eitel. Und unbescheiden (wozu er allen Grund hat, auch wenn dies nicht jedermanns Sache ist). Vor allem ist er ausgesprochen mutig, denn es war vorauszusehen, dass er sich mit seinen Thesen angreifbar macht.Ja, die Thesen - sie betreffen, wie bereits erwähnt, ein überaus breites Spektrum an Themen, in dieser Hinsicht ist das Buch also ausgesprochen rund, denn der Autor bringt seine gesamten Überlegungen in Bezug auf die Zukunft des Menschen und die im Titel enthaltene Fragestellung, ob es ihm möglich sein wird, gottähnlich zu agieren, definitiv auf den Punkt. Nun, das möchte ich an dieser Stelle nicht näher definieren, sondern vielmehr darauf verweisen, dass eine Lektüre auf jeden Fall ein Gewinn ist, selbst wenn man - liegt im Bereich des Möglichen - irgendwann völlig genervt ist und das Buch in die Ecke pfeffert. Dann hat der Autor zumindest gewisse menschliche Instinkte des Lesers geweckt, wenn auch ablehnende. Und ihn damit zum Denken gebracht, ein zentraler Punkt.Denn dieses kluge Buch enthält ein wahres Konvolut an Anregungen. Hararis Gedanken zur Religion bspw. konnte ich in vielem nicht teilen, aber sie haben mich zum Nachdenken, zu einer Auseinandersetzung nicht nur mit Gott, sondern vor allem mit mir selbst gebracht, die noch andauert. Ein sehr wichtiger Aspekt des Buches ist die Nachhaltigkeit, die Langlebigkeit der Gedanken. Denn obwohl der Autor aus der aktuellen Situation heraus argumentiert, wird dies auch noch in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren seine Relevanz haben.Yuval Noah Harari - ein moderner Philosoph? Definitiv, würde ich sagen und zwar einer, dessen Namen man auch noch in späteren Jahrhunderten kennen wird. Ein Trendsetter sozusagen, denn er benennt die Themen, die für uns und die nachfolgenden Generationen von Bedeutung sind und zwar in der Sprache seiner Zeit. Es muss nicht unbedingt gefallen, was der Autor schreibt, aber bewegen sollte es!

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    • 3
  • Die Gestaltung unserer Zukunft hängt davon ab, wem wir die Verantwortung dafür überlassen.

    Homo Deus

    fasersprosse

    14. September 2017 um 20:59

    Gestern – heute – morgen. Die Entwicklung des Menschen vom aufrechten Gang hin zu einem Homo Deus, der sich über alles erhebt, nach seinen Maßstäben gottgleich in die Natur eingreift, sie bis zum Kollaps plündert, Gene verändert und sich selbst optimiert. Harakiri schaut genau hin und zeigt ein breites Spektrum von desolaten Möglichkeiten und Visionen auf, wie unsere Zukunft gestaltet sein kann. Dazu greift er in die Schatzkammern der Geschichte, der Wissenschaften und Ideologien und verdeutlicht den Ablauf mit stark akzentuierten Beispielen.Zum Bewusstmachen ergründet er relevante Themenbereiche. Unter anderem: Seele, Bewusstsein, Freier Wille, Geist, Emotionen, Empfindungen, Wertewandel, Biotechnologie, Cyborg, nicht organische Lebewesen, Wissen, Religionen, Ideologien, politische Systeme, Humanismus, Dataismus.Was erwartet uns? Den Kampf gegen Hunger, Krankheit und Krieg hat die Menschheit dahingehend gewonnen, dass diese nicht mehr ausschließlich das Leben auf der Erde bestimmen. Aus diesem Fortschritt heraus erfolgt nun ein Streben hin zur Unsterblichkeit, zum Glück, zu einer Existenz, die der Göttlichkeit gleichkommt. Die Ressourcen werden nun zum upgraden des Menschen eingesetzt, zu einem „höherwertigem menschlichen Modell mit optimierten körperlichen und geistigen Fähigkeiten“. Algorithmen durchdringen alle Lebensbereiche und steuern unsere Emotionen und Wünsche. Die Macht verschiebt sich zu den Kräften des Marktes.Welchen Preis zahlen wir dafür, wenn sich die Maßstäbe, die wir selbst entwickelt haben, über uns erhöhen und wir die Kontrolle abgegeben haben? Wir machen uns dadurch selbst überflüssig.Hararis Monumentalwerk beginnt mit einer umfangreichen Einleitung und ist anschließend in drei Teile gegliedert. Es ist vollbepackt mit Informationen, die seine Betrachtungen belegen. Seine Darstellung fordert heraus, löst Bestürzung und Empörung aus und appelliert, sich die dringlichsten Fragen zu stellen und zu beantworten.Ich bin beeindruckt von seinem Werk. Einiges war mir bekannt, einiges neu, doch es hat in seiner Gesamtheit dazu beigetragen, dass ich mir von den Dimensionen ein profundes Bild machen konnte. Seine Herangehensweise fand ich vielschichtig und seine urteilsfreie, mit einer gelegentlichen Prise Humor unterlegte Kontroverse hat dazu beigetragen, dass dieser Sachbuch-Wälzer ein kurzweiliger Lesegenuss war. Die Übersetzung fand ich hervorragend. Meiner Meinung nach ist seine Publikation ein wichtiger und wesentlicher Beitrag dazu, die Vorgänge zu erkennen und entsprechend zu handeln, so dass keine seiner vorgestellten beklemmenden Möglichkeiten unsere reale Zukunft wird.

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    • 2
  • Schwieriges Thema, ansprechend verpackt, der provokante Stil des Buches regt zum Nachdenken an

    Homo Deus

    ech

    11. September 2017 um 15:15

    Der Geschichtsprofessor Yuval Noah Harari wagt sich in diesem Buch an ein schwieriges, aber zugleich wichtiges Thema: die Zukunft des Homo Sapiens.Der immer weiter fortschreitende technische Fortschritt ist Fluch und Segen zugleich. Sind wir Menschen überhaupt in der Lage, mit dieser rasanten Entwicklung Schritt zu halten ? Entwickeln wir uns immer mehr vom Homo Sapiens zum Homo Deus und nehmen dabei gottähnliche Züge und Fähigkeiten an ? Oder schaufeln wir uns gerade unser eigenes Grab und schaffen die Grundlagen für unseren Untergang, weil wir irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft im Sinne der Evolution schlicht und einfach überflüssig sind ?  Harai verpackt seine Ausführungen und provokanten Thesen (insbesondere zum Thema Glaube und Religion, auf das er sich zwischenzeitlich schon ziemlich einschießt) zu diesem komplexen Sachverhalt und die zugehörigen Zukunftsprognosen in eine ansprechende und fast schon populär-wissenschaftliche Form, die zum Nachdenken und vor allem auch zum Diskutieren anregt. In einem zuweilen lockeren Plauderton haut er seinen Lesern unangenehme Wahrheiten um die Ohren und konfrontiert uns mit beunruhigenden Zukunftsaussichten. Die gut gewählten Beispiele und Berichte zu sowohl praktischen als auch eher abstrakten Experimenten, Statistiken und Untersuchungen unterstreichen seine Ausführungen auf gelungene Art und Weise und tragen wesentlich zum Verständnis bei.Dabei sind seine Argumente alles andere als neu, vieles von dem, was Harai hier ausführt, ist nur allzu bekannt und schon oft benannt und beschrieben worden. Der hier gewählte globale Zusammenhang und vor allem die Verknüpfung der einzelnen Teilbereiche miteinander, wirft aber oftmals einen ganz neuen Blick auf diese Sachverhalte und lässt einen vieles davon mit völlig anderen Augen sehen.  Ein wichtiges Buch und vor allem ein gelungener Diskussionsbeitrag zu einem Thema, das uns alle angeht und daher auch nicht kalt lassen sollte.

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  • Die Fehler der Menschheit

    Homo Deus

    Bibliomania

    07. September 2017 um 23:14

    In Yuval Noah Hararis zweitem Buch geht der Autor mit der Menschheit hart ins Gericht. Immer mal wieder nimmt er Bezug zu seinem ersten Buch, geht jedoch viel weiter in die Zukunft. Harari zeigt auf, was möglicherweise passieren kann, wenn wir weiter so handeln, denken, oder eher nicht denken, wie wir es bisher tun. Nach wie vor stellen wir das Leben der Tiere unter unseres, lassen unser Leben immer weiter von Maschinen, Computern und Algorithmen bestimmen und sind eigentlich nur noch Gefangene unseres Körpers. Zwar haben wir Hunger, Seuchen und Krieg weitestgehend eingedämmt, doch strebt der Mensch nach immer mehr. Es reicht nicht technischen Fortschritt zu erleben, die Menschheit möchte sich zum Homo Deus aufschwingen und unsterblich werden. Solange es Fortschritt gibt, wird es immer Menschen geben, die nach Macht, Geld, oder Ansehen gieren und den Fortschritt missbrauchen. Eine rein positive An- und Verwendung wird wohl niemals möglich sein. Da der Mensch seine Bedürfnisse, sein Leben, seine Empfindungen über die der Tiere stellt, werden auch Tierversuche wohl nie aufhören. Dabei scheint nach Harari ausschließlich die flexible Kooperation des Menschen der Unterschied zu anderen Tieren zu sein. Teamwork wird heute immer wichtiger und in dem Maße, in dem es der Mensch betreibt, ist er das einzige Tier, das es kann. Leider ist es genau das, was die Menschheit am Ende vielleicht zu Grunde richten wird. Insbesondere dadurch, dass die eigenen Entscheidungen im Dataismus abgegeben werden. Harari schreibt radikal, provozierend, Augen öffnend. Teilweise schwingt seine eigene Wut im Subtext mit. Er greift seine eigene Spezies an, um sie wachzurütteln. Bei mir jedenfalls hat es funktioniert. Harari schreibt wie kein Zweiter wunderbar lehrreich, informativ und wie ein Geschichtenerzähler. Den nächsten Harari werde ich definitiv auch lesen!

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  • Glück, Unsterblichkeit, Göttlichkeit

    Homo Deus

    Cleo15

    04. September 2017 um 07:53

    Was hält die Zukunft für uns bereit? Für die Menschen, für die Welt, für das Leben? Wenn man sich diese Fragen stellt, sollte man zu dem Buch Homo Deus von Yuval Noah Harari greifen. Allerdings sollte man sich vorher überlegen, ob man eine hochtechnisierte, in wenige weit auseinander klaffende Kasten unterteilte Menschheit und düstere Vorausschauen verträgt. Inhalt: Der Mensch unterscheidet sich heute grundlegend von dem vor 500 Jahren- zumindest was den Glauben und das Miteinander angeht. Denn das Gebilde Homo Sapiens an sich ist gleich geblieben. Doch wie kommt das? Und was unterscheidet uns von anderen Lebewesen? Und über allem steht die Frage: Wie wird es mit uns weitergehen? Wie wird die Welt am Ende des 21. Jahrhunderts aussehen? Mit diesen Fragen hat sich der Autor Harari beschäftigt. Dabei zieht er immer einen Bogen von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Denn ohne einen Blick in die Vergangenheit kann man die zukünftigen Entwicklungen nicht verstehen. Harari zeichnet ein düsteres Bild des Menschen. Vor allem die „Funktionsweise“ des Menschen hat mich sehr erstaunt. Die Existenz einer Seele hatte ich schon stark bezweifelt, aber das wirklich alles nur von Algorithmen bestimmt sein soll… Für mich war das schwer vorstellbar, aber seine Beweise und auch die Beispiele haben mich davon überzeugt. Der Autor stellt viele Thesen auf, die er mit Beispielen unterlegt, um sie besser verständlich zu machen. Das hat mir gut gefallen und mich öfters auch staunen lassen. Sehr interessant war auch das Thema über die Höherstellung von Menschen gegenüber Tieren beschrieben. Und was das für die Zukunft bedeutet. Hinten im Buch ist ein ausführliches Quellenverzeichnis und mir ist durchaus bewusst, dass niemand die Zukunft vorhersehen kann. Trotzdem erschienen mir die im Buch vorgeschlagenen Versionen etwas zu düster. Vielleicht liegt es auch daran, dass man sich das beschriebene Leben gar nicht richtig vorstellen kann. Fazit: Das Buch war sehr interessant und ich habe viel über das Leben und den Menschen gelernt. So richtig überzeugt haben mich die Zukunftsvisionen allerdings nicht, daher vergebe ich 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Das Universum, das Ich und der liebe Gott" von Philipp Wehrli

    Das Universum, das Ich und der liebe Gott

    PhilippWehrli

    Mit dieser Leserunde möchte ich erstens auf mein neues Buch 'Das Universum, das Ich und der liebe Gott' aufmerksam machen. Und zweitens erhoffe ich mir eine inspirierende und kontroverse Diskussion zu den Fragen, die ich für die spannendsten der Naturwissenschaften halte: Was sind Raum und Zeit? Weshalb gibt es etwas und nicht nichts? Wie entstanden die Lebewesen und die Arten? Wie entsteht Bewusstsein? Gibt es eine unsterbliche Seele?Zu diesen und ähnlichen Fragen habe ich in meinem Buch die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen getragen und wie ich hoffe allgemeinverständlich zusammen gefasst. Ich gestehe es: Beim Sammeln bin ich wohl zum überzeugtesten Atheisten geworden, den man sich vorstellen kann. Ich mag Religionen und im Allgemeinen mag ich auch religiöse Menschen. Aber Hand auf's Herz: Wenn ich nach Erklärungen suche, passt bei den üblichen Vorstellung zumindest des christlich-jüdisch-islamischen Glaubens nun einfach gar nichts zusammen!Ich will niemanden bekehren. Das Buch richtet sich nicht an Kreationisten, die die Bibel wörtlich nehmen. Vielmehr wende ich mich an Atheisten, Agnostiker und aufgeschlossene Gläubige, die Freude an Naturwissenschaften haben und sich dafür interessieren, wie die Welt wirklich ist. Mit solchen Leuten möchte ich diskutieren.Wenn ich mir also eine kontroverse Diskussion erhoffe, dann nicht darüber, ob das Universum 6'000 oder 13.5 Milliarden Jahre alt ist. Wir wollen voraussetzen, dass die Naturwissenschaften im grossen und ganzen funktionieren und dass da keine Verschwörung von Wissenschaftlern im Gang ist. Wir können gerne darüber diskutieren, wo die Wissenschaften an Grenzen stossen, wie man sie verbessern könnte und ob es nicht andere Werte gibt, die dem naturwissenschaftlichen Denken entgegen stehen.Vor allem aber interessieren mich Reaktionen auf meine These, wir können unser Dasein vollständig verstehen. Ja, ich denke, wir können verstehen, weshalb es überhaupt eine Welt gibt, weshalb die Naturgesetze so sind wie sie sind, weshalb es bewusst denkende Lebewesen gibt und was Bewusstsein ist.Damit ich für die Diskussionsrunde eine gute Mischung finden kann, bitte ich dich, dein Vorwissen zu den möglichen Themen der Diskussion zu umschreiben. Mit welchen der folgenden Themen hast du dich bereits intensiver befasst (z. B. ein Buch oder mehrere Artikel gelesen)? Bei welchen Themen bezeichnest du dich als Experten (z. B. (Selbst-)Studium der Physik, Biologie, Medizin, Philosophie, Theologie, ...):- Urknalltheorie- Entstehung des Lebens- Evolutionstheorie- Gehirnforschung- Christentum- BibelFasse bitte deine Haltung zum Thema Religion und Naturwissenschaften kurz zusammen.Die Teilnehmer der Leserunde werden zehn signierte Exemplare verlost.Hier kannst du das Inhaltsverzeichnis und die ersten paar Seiten herunterladen. Du musst allerdings EUR 0.- dafür zahlen und falls du in der Schweiz wohnst, noch EUR 0.- Mehrwertsteuer. Nicht erschrecken: Es kostet wirklich nichts. Die vom Verlag sagen, das sei aus technischen Gründen nötig.

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  • Der Mensch von morgen: Leben in einem düsteren Technologiezeitalter?

    Homo Deus

    Talathiel

    27. August 2017 um 14:04

    In seinem neuen Buch „Homo Deus“ beschäftigt sich Yuval Noah Harari mit der Zukunft, genauer gesagt mit einer möglichen Menschheit der Zukunft. Hunger, Krankheit und Krieg gehören in dieser Zukunftsvision der Vergangenheit an, Homo Sapiens steht an einer Grenze und wann wir er den Homo Deus erschaffen, einen durch Technik verbesserten Menschen? Einen Homo Deus, der sich vom Homo Sapiens deutlich mehr unterscheidet als dieser vom Neandertaler. Harari fragt sich, was dann aus der Menschheit wird, aus dem Humanismus, wenn Maschinen geschaffen werden, die in allerlei Hinsicht besser sind als wir. Was ist, wenn wir uns in unserem Streben nach Gesundheit, Glück und Macht soweit von dem Entfernen, was wir Menschen nennen? Sind wir dann überhaupt noch Menschen?»Die Menschen haben üblicherweise Angst vor Veränderungen, weil sie das Unbekannte fürchten. Doch die größte Konstante der Geschichte ist die, dass sich alles verändert.» (S. 97)Yuval Noah Harari, geboren 1976 in Haifa, Israel, promovierte 2002 an der Oxford University. Der Historiker lehrt seit 2005 Geschichte an der Hebrew University in Jerusalem. Er beschäftigt sich derzeit mit Weltgeschichte und makrohistorischen Prozessen. Seine populärwissenschaftliche Monographie „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ wurde zum Weltbestseller und in fast 40 Sprachen übersetzt. Harari schafft es, mit seinem anschaulichen, kurzweiligen Schreibstil, die Leser mitzunehmen. Manchmal mag er gar zu übertreiben in seinen Anschauungen, was andererseits aber auch wieder dazu führt, dass man darüber nachdenkt, was er da schreibt. Kann das wirklich so sein bzw. werden? Wieviel Wahrheit steckt darin? Und wenn es eine mögliche Option ist, was kann ich dafür oder dagegen unternehmen? Ganz klar schafft es Harari, dass man über das, was er schreibt, nachdenkt und eine Diskussion sucht, mit sich selbst oder mit anderen. Denn das Thema des Buches verlangt es einfach, dass man sich damit auseinandersetzt. Der Aufbau des Buches besteht aus einer knapp 100 Seiten langen Einleitung, der neuen menschlichen Agenda sowie drei Teilen (Homo sapiens erobert die Welt, Homo sapiens gibt der Welt einen Sinn, Homo sapiens verliert die Kontrolle).Während er sich in der Einleitung noch damit beschäftigt, wie aus dem Jäger und Sammler der heutige Homo sapiens werden konnte, der viele Ursachen für Tode zu früheren Zeiten – Hunger, Krankheit, Krieg – dezimiert hat, so schafft er es in den nächsten Teilen einen Bogen zu schlagen von der Entwicklung, wie der Mensch seine Umwelt beeinflusst hat, wie sich der Humanismus entwickelt hat bis schließlich zum jetzigen Zeitpunkt und darüber hinaus. Während homo sapiens in den ersten beiden Teilen noch an Kontrolle gewinnt, so verliert er im letzten Teil zunehmend die Kontrolle, denn wenn alle Prozesse automatisiert werden, wo bleibt hier die Kontrolle? Entscheidungen werden Algorithmen überlassen und eine Datenreligion, der Dataismus, löst zunehmend humanistische Werte wie Individualismus, Seele und den freien Willen ab.»Doch sobald die Menschen ihre funktionale Bedeutung für das Netzwerk verlieren, werden sie erkennen, dass sie gar nicht die Krone der Schöpfung sind. […] Rückblickend betrachtet, wird die Menschheit nichts weiter gewesen sein als ein leichtes Kräuseln im großen kosmischen Datenstrom.« (S.534)„Homo Deus“ ist intelligent, unvoreingenommen und notwendig. So düster die Zukunftsvision von Harari auch sein mag, so sehr regt sie zum Nachdenken an. Dennoch kann das Buch auf hohem Niveau unterhalten!

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    • 3
  • Blick in die Zukunft

    Homo Deus

    mabuerele

    „...Vor 20000 Jahren verfügte der durchschnittliche Sapiens vermutlich über eine höhere Intelligenz und bessere Fertigkeiten beim Werkzeugbau als der durchschnittliche Sapiens von heute...“ Das Buch gliedert sich in vier Teile. In der umfangreichen Einleitung beschäftigt sich der Autor mit der menschlichen Agenta. Darin belegt er mit Zahlen, wie wir zunehmend Hunger, Krieg und Krankheit in den Griff bekommen. Als Ziele des 21. Jahrhunderts prognostiziert der Autor den Kampf gegen den Tod und für das persönliche Glück. Dabei geht er davon aus, dass es der Biotechnologie gelingen wird, den menschlichen Körper zu optimieren. Schon in diesem Abschnitt finden sich eine Reihe provozierender Thesen. Damit bin ich als Leser gezwungen, mich mit den Themen auseinanderzusetzen, sie im Licht der eigenen Erfahrung zu beleuchten und ihre Realisierbarkeit abzuschätzen. Letztendlich läuft es auf die Frage hinaus, inwieweit ich bereit wäre, diese Entwicklung mit zu gehen und wo ich Möglichkeiten sehe, dem entgegen zu wirken. Im nächsten Abschnitt beschäftigt sich der Autor mit der Frage, was den Menschen vom Tier unterscheidet und woran es liegt, dass wir zu Leistungen fähig waren, die Tiere nie erreicht haben. Kritisch beleuchtet er unseren Umgang mit Tieren. Überzeugend ist er immer dann, wenn er Entwicklungsstadien der Menschheit analysiert und in Beziehung zur Gegenwart stellt. Zu obigen Zitat wird sich jeder Leser die eigene Meinung bilden. Andererseits bricht er den Rückgriff auf Ursachen immer dann ab, wenn er die Frage nach dem „Woher“ nicht rational beantworten kann. Das menschliche Handeln wird als Folge biochemischer Algorithmen dargestellt. Auch Gefühle sind nichts anderes als Algorithmen. Im nächsten Kapitel geht es darum, welchen Sinn der Mensch dem Leben gibt oder im Leben sieht. Die meisten Religionen legt er sofort al menschliche Phantasiegebilde zur Seite. Sie werden bestenfalls kurz gestreift. Der Humanismus, seine Entstehung und sein zu erwartender Niedergang werden allerdings ausführlich analysiert. Die letzten Seiten wenden sich der Zukunft zu. Datenströme und hochintelligent Maschinen sind das wesentliche Thema dabei. Der Schriftstil verlangt ein konzentriertes Lesen. Fachbegriffe werden erstaunlich weit gefasst. Der Begriff des Algorithmus wurde anschaulich erläutert, wichtige Eigenschaft aber hat der Autor ignoriert. Auch hätte ich den Kommunismus nie als Religion betrachtet und den Nationalsozialismus nicht in die Kategorie Humanismus eingeordnet. Von einem Fachbuch erwarte ich, dass Begriffe eindeutig und klar definiert werden. Hier bleibt der Autor an vielen Stellen schwammig und begnügt sich mit Beispielen. Deutlich sagt er, was er ablehnt, hat aber dann Probleme, seine Begrifflichkeiten klar davon abzugrenzen. Er reduziert den Menschen auf einen biochemischen Algorithmus ohne eigenen Willen und Individualität, spricht aber vom inneren Selbst, ohne zu erklären, was er darunter versteht. Menschliche Entscheidungen sind seiner Meinung nach deterministisch oder zufällig. Wann was warum zutrifft, erklärt er nicht. Sehr gelungen finde ich allerdings die sarkastische Betrachtung der momentanen politischen Lage, wie das folgende Zitat zeigt. "...Noch nie in der Geschichte wusste eine Regierung so viel über das, was auf der Welt vorgeht - doch wenige Imperien habe auf so dämliche Weise Mist gebaut wie die Vereinigten Staaten. Sie sind wie ein Pokerspieler, der genau weiß, welche Karten seine Gegner in der Hand haben und es trotzdem schafft, jede Runde zu verlieren..." Die häufige Wiederholung seiner Thesen hätte ich nicht gebraucht. Es mag zwar ein Stilmittel sein, um Wichtiges hervorzuheben, kann aber mit der Zeit nerven. Am Ende weist er darauf hin, dass all seine Prognosen nur ein Spiel mit Möglichkeiten sind und dass alles auch ganz anders kommen kann. Vielfältiges Bildmaterial veranschaulicht die Ausführungen. Eine Danksagung, vielfältige Anmerkungen und ein Register vervollständigen das Buch. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es hat mich stellenweise intellektuell gefordert, auch wenn ich in grundlegenden Fragen mit der Meinung des Autors nicht konform gehe, da ich ein anderes Welt- und Menschenbild habe. Mit einem Blick des Autors in die Zukunft möchte ich meine Rezension abschließen: "...Als das Auto die Pferdekutsche ersetzte, haben wir die Pferde nicht optimiert - Wir haben sie in den Ruhestand geschickt. Vielleicht ist es Zeit, das Gleiche mit Homo sapiens zu tun..."

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    • 9
  • Eine düstere Vision

    Homo Deus

    Kopf-Kino

    In 'Homo Deus' stellt der Historiker Yuval Noah Harari eine schwindelerregende Prognose auf: Nachdem der Homo Sapiens globale Risiken wie Naturkatastrophen, Hunger und Kriege, quasi die Plagen der Vergangenheit, unter Kontrolle brachte, steht ihm eine gottgleiche Zukunft im Technologiezeitalter bevor – oder etwa doch nicht? Um die neuen Ziele der Menschheit zu erreichen, wird, laut Harari, alles niedergerissen, bis nur noch die Quintessenz des Homo Deus erhalten bleibt: der 'Dataismus', das Glaubenssystem der Algorithmen. Selten fiel es mir so schwer, meinen Leseeindruck in Worte zu fassen. Voranstellen möchte ich, dass 'Homo Deus' reine Nahrung zum Nach- und Weiterdenken und zahlreiche Anregungen für Diskussionen bietet, weshalb ich eine klare Leseempfehlung aussprechen möchte. Gleichzeitig möchte ich jedem Leser empfehlen, Hararis Thesen kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls zu überprüfen. Mit einem leicht zugänglichen Schreibstil, der manchmal mit einem flapsigen Tonfall und einer guten Portion Humor einhergeht, argumentiert sich Harari durch die Geschichte und Gegenwart der Menschheit, was ca. Dreiviertel des Buches ausmacht. Mithilfe dieser Vorgehensweise, die notwendig ist, um Hararis abschließenden Prämissen folgen zu können, holt der Autor zunächst einmal weit aus und skizziert erst im letzten Drittel des Buches, welche Entwicklungsstufe die Menschheit als nächstes erklimmen könnte. Hierbei greift der Autor große Themen der Neurologie, Psychologie, Evolutionstheorie, Philosophie und Theologie auf, nimmt kluge Positionen ein, indem er beispielsweise die Gegenwart aus der Sicht des historischen Kontextes betrachtet und mit Gegenüberstellungen arbeitet, und mixt ein interessantes Potpourri aus Fakten, Statistiken und Analysen. Hierbei konnte ich einiges Wissenswertes und mir bislang Unbekanntes entnehmen, wie beispielsweise die Geschichte des gepflegten Rasens oder welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen einer Vampirfledermaus und einem Bankier bestehen. Indem Harari eigene Definitionen von Begriffen, wie 'Religion' und 'Humanismus', konstruiert und diese dementsprechend konsequent weiterspinnt, hat das Buch großes Potenzial, um zu provozieren, obgleich diese Vorgehensweise letztlich legitim ist, sofern keine allgemein gültigen Definitionen vorliegen. Natürlich legt der Autor diese so aus, damit sie in seine Argumentationsreihe passen und darauf aufbauend seine Schlussfolgerungen ergeben, zwinker. Kritisch anmerken möchte ich, dass Hararis Ausführungen manchmal aus Zusammenfassungen bestehen, die (leider) Ungenauigkeiten mit sich bringen. Trotz der einen oder anderen steilen und streitbaren These folgte ich dem Gedankenexperiment sehr gerne, was unter anderem an der Schreibart, komplizierte Sachverhalte anschaulich zu vermitteln, lag. Auch Hararis Gedankenschärfe ist in einigen Sätzen vorzufinden, was ich sehr beeindruckend fand. Des Weiteren spricht das Buch unbequeme Wahrheiten der Gegenwart an, die zwar bekannt sein dürften, aber ob der komprimierten Härte, da Harari knallhart Fakten präsentiert, umso erschreckender wirken. Obgleich das Buch ohne effektheischenden Alarmismus auskommt, verfehlt es nicht seine Wirkung, die meiner Meinung nach beängstigend, aber wichtig ist, da sich letztlich die Frage aufbäumt, wie wir leben wollen (?). Was soll ich abschließend noch sagen? - Lest es, stets kritisch, aber lest es, sofern eure Neugierde geweckt wurde. Kleine Randbemerkung: Angesichts des Informationsdschungels, durch den Harari seinen Leser lotst, war es vermutlich nicht vermeidbar, dieses und jenes abermals zu wiederholen. Um ehrlich zu sein: Mich nervte es mit der Zeit, aber das ist wohl Geschmackssache.

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    • 7
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   116 Punkte Katykate                                  ---   130 Punkte Kerdie                                      ---   259 Punkte Kleine1984                              ---   190 Punkte Kuhni77                                   ---   155 Punkte KymLuca                                  ---   149 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   306 Punkte Larii_Mausi                              ---    154 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   331 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte miau0815                                 ---   71 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   263 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  163 Punkte Nelebooks                               ---  310 Punkte niknak                                       ----  328 Punkte nordfrau                                   ---   162 Punkte PMelittaM                                 ---   283,5 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   165 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   87 Punkte SaintGermain                            --- 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