Yves Aubin Der Sandelholz-Palast

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Inhaltsangabe zu „Der Sandelholz-Palast“ von Yves Aubin

Das indische »Vom Winde verweht«! Vor dem Hintergrund der wechselvollen Geschichte Indiens mit seinen märchenhaften Palästen und des höfischen Frankreichs im 18. Jahrhundert entfaltet sich die mitreißende, leidenschaftliche Liebesgeschichte zwischen der atemberaubend schönen Johanna, Nichte des französischen Gouverneurs von Pondicherry, und dem unwiderstehlichen Offizier und Frauenhelden Henri de Mainville. Eine Liebe, die die Wirren des Krieges immer wieder auseinander reißt, die aber stärker ist als alle Hindernisse ...

Ein Groschenroman vor orientalisch historischer Kulisse

— Faidit
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  • Protagonisten ohne Gefühl

    Der Sandelholz-Palast
    Faidit

    Faidit

    Für mich läuft dieser Roman, auch wenn er viele gut recherchierte Elemente enthält, unter Trivialliteratur, denn der Autor hat keinen tiefen Blick für die Seele einer Frau und sieht sie nur in der Form, wie viele oberflächliche Männer Frauen gerne sehen. Liebe wird nur über Erotik definiert – oder genauer: sexuelle Willfährigkeit. Ein Innenleben haben die Personen in diesem Roman fast keines. So werden u. a. bei dem Beschluss ihres Ehemannes, dass Johanna ihre indische Heimat verlassen und mit ihm nach Paris ziehen soll, kaum Gefühle der Protas transportiert, weil nur ihre äußerlichen Reaktionen beschrieben werden und nichts von der Seelenqual. Es gibt ein paar spannende Passagen, die etwas Lesegenuss bescheren. Aber dann wird wieder unnötig und unlogisch in die Länge gezogen, wenn die Protas nichts mehr zu essen haben und Hunde und Ratten verspeisen, sich dann jedoch nach Wochen immer noch Hühner usw. finden. Oder die Protagonistin liegt im Sterben, wünscht sich aber – trotz hohen Fiebers und faulendem Arm – noch Sex von dem lang ersehnten Freund, der endlich an ihrem Sterbebett eingetroffen ist. Überhaupt ist die Liebesgeschichte, die als roter Faden zwischen den historischen Ereignissen dienen soll, ohne jeglichen Tiefgang. Die Charaktere der Frauen werden nur oberflächlich als sehr dümmlich und hysterisch dargestellt. So haben sich die Damen dieser Zeit natürlich nach außen gegeben, aber sie haben doch sicherlich auch ein reiches Innenleben gehabt und ihr Handeln reflektiert. Andererseits füllen äußerliche Beschreibungen von Orten, Landschaften und dem Aussehen der Personen ohne jegliche Handlung sehr ausführlich die Seiten. Zu Beginn werden auch die ganzen familiären Zusammenhänge akribisch aufgeführt, was es dem Leser recht schwer macht, richtig in dem Roman abzutauchen. Dann tauchen am Ende unter anderem Personen, vor allem Bösewichte, auf, die angeblich schon zu Beginn im Leben der Protagonistin eine Rolle gespielt hätten, diese es aber wegen ihrer Jugend noch nicht wahrgenommen habe (weshalb man sie wohl vorher nicht erwähnt und in die Handlung eingeflochten hatte…). Oder es taucht Geld auf, das dann der Protagonistin wieder ihren gewohnt mondänen Lebensstil möglich macht, von dem man aber vorher im Roman kein Sterbenswörtchen gelesen hat, weil ihr Ehemann es vor ihr verheimlicht hatte… Es wäre sehr viel spannender gewesen, dies als Leser zu wissen und zu fiebern, ob die Protagonistin es nicht endlich findet usw… Das ganze Buch hindurch kommt immer wieder die Floskel "ein, zwei" zum Einsatz: Ein, zwei Männer, ein, zwei Stunden, ein, zwei Tage... Dann sind Handlungsweisen der Protas völlig unlogisch entsprechend ihrem beschriebenen Charakter, oder wirklich üble Bösewichte zu Beginn des Romans sind am Ende zahm und großherzig… Die wirklich gut recherchierten geschichtlichen Ereignisse sind dabei trocken und langweilig, weil die Liebesgeschichte auch keinen richtigen Bezug zu ihnen herstellt.

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  • Rezension zu "Der Sandelholz-Palast" von Yves Aubin

    Der Sandelholz-Palast
    luci

    luci

    10. August 2011 um 07:19

    Sehr dramatisch, sehr handlungsgeladen und natürlich ein unglaublicher Wälzer, in den eine Menge an Geschichten gepackt wurde! Es hat mir sehr gut gefallen, dass die schon auf dem Klappentext beschriebene Liebesgeschichte zwar durchaus der rote Faden in dem Roman war, dass aber gleichzeitig alles andere so gut beschrieben und so spannend war, dass es nicht zu einer Schnulze geworden ist! Die Liebesgeschichte hat eher die Geschichte geleitet, hat aber nicht dominiert! Ein sehr schöner Urlaubsroman, wenn man Zeit hat sich wirklich in die Geschichte fallen zu lassen!

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