Yves Grevet MÉTO Die Welt

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Inhaltsangabe zu „MÉTO Die Welt“ von Yves Grevet

Der fulminante Abschluss der Trilogie MÉTOs Plan ist gescheitert – er ist wieder zurück im Haus. Alle Anstrengungen scheinen vergebens gewesen zu sein. Doch wird MÉTO in die geheimnisvolle Gruppe E aufgenommen, die eine spezielle Ausbildung erhält, um Aufträge auf dem Festland zu erledigen. Das ist seine Chance, und er ergreift sie: Schon seinen ersten Auftrag nutzt er, um einen Plan zu entwickeln, wie auf der Insel ein menschliches demokratisches System errichtet werden könnte. Frei von Gewalt, unabhängig vom Festland, das sich in seiner Gewaltherrschaft nicht von der Insel unterscheidet. Dieser Plan muss funktionieren, und die Aussichten sind gut, denn auch auf der Insel bröckelt die Macht der Cäsaren...

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— Dorfwolf
Dorfwolf

Der Abschluss der Reihe, aber nicht so gut wie die Vorgänger!

— QueenDebby
QueenDebby

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  • Und nun das Ende!

    MÉTO Die Welt
    Dorfwolf

    Dorfwolf

    03. January 2016 um 14:18

    Im dritten Teil erblickt unser Rebell die Welt. Jedoch kommt er mit Hilfe unerwarteter Personen dazu. Alle Geheimnisse welche entstanden, werden aufgeklärt und man versteht, wieso dies alles passierte. Der letzte Teil war auch sehr spannend, doch eher dadurch, dass alle Geheimnisse gelüftet wurden und es zu einigen AH-Momenten kam. Außerdem wird es emotional, was man aus den vorherigen Büchern nicht kannte. Was aber nicht bedeuten muss, dass es schlecht ist. Im großen und ganzen ist die Geschichte von Méto eine wunderbare Geschichte welche ich jedem Empfehlen kann. Sie bleibt spannend und interessant und bleibt bis zum Ende hin geheimnisvoll. Ein großer Respekt gilt dem Auto, da es nicht einfach ist eine solche Welt zu kreieren, welche so detailreich ist und dennoch nur von unserer realen Welt abgeleitet wurde.

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  • naja leider nicht so spannend wie die anderen beiden

    MÉTO Die Welt
    leseelfe

    leseelfe

    05. September 2015 um 10:27

    Leider hat mir das Ende gar nicht gefallen es hat sich so beim lesen angefühlt als ob der Autor nur noch mit halben Herzen dabei war und das fande ich sehr schade weil mir der erste teil wirklich gut gefallen hat auch der zweite fande ich spannend geschrieben...trotzdem empfehl ich diese Reihe jeden sie zu lesen da sie von Freundschaft und Entschlossenheit und für eine Sache zu kämfen steht.

  • Leserunde zu "Das Ende von Eddy" und "En finir avec Eddy Bellegueule" von Édouard Louis

    Das Ende von Eddy
    Hermane

    Hermane

    Herzlich willkommen und bienvenue à tous!  Je m'appelle Hermine et je suis française. J'ai le plaisir de travailler depuis deux mois chez LovelyBooks et d'organiser cette semaine un challenge littéraire franco-allemand! Du kennst wahrscheinlich schon Gustave Flaubert und seine "Madame Bovary" oder Marcel Proust und seine "Suche nach der verlorenen Zeit". Diese Woche wollen wir dich bei LovelyBooks  andere Teile der französischen Literatur entdecken lassen. Wir schlagen dir vor, an unserer deutsch-französischen Leserunde teilzunehmen und ein Buch auf Deutsch oder auf Französisch gemeinsam mit mir und anderen Lesern zu lesen und anschließend zu rezensieren. Dafür habe ich mir ein ganz besonderes Buch ausgesucht, das vor allem in Frankreich für Furore sorgte: "Das Ende von Eddy" oder "En finir avec Eddy Bellegueule" von Édouard Louis! „An meine Kindheit habe ich keine einzige glückliche Erinnerung“ So beginnt das autobiografische Debüt des 22-jährigen Autors Édouard Louis. Bereits im Alter von 18 Jahren begann er "En finir avec Eddy Bellegueule" zu schreiben, das 2014 ein großer Erfolg in Frankreich war: Ein Buch, das sowohl eine scharfe Abrechnung mit seiner Herkunft ist, als auch eine Beschreibung von einer besonderen ländlichen Gesellschaft. Mehr zum Inhalt: "Ich rannte weg, ganz auf einmal. Gerade hörte ich meine Mutter noch sagen ›Was soll der Scheiß jetzt wieder?‹. Aber ich wollte nicht bei ihnen bleiben, ich weigerte mich, diesen Moment mit ihnen zu teilen. Ich war schon weit weg, ich gehörte nicht mehr zu ihrer Welt, der Brief besagte es. Ich kam zu den Feldern und wanderte einen Großteil der Nacht herum, auf den Feldwegen, in der Kühle Nordfrankreichs, in dem zu dieser Jahreszeit so intensiven Geruch der Rapsfelder. Die ganze Nacht über entwarf ich mein neues Leben fern von hier. Über den Autor: Édouard Louis wurde am 30. Oktober 1992 in Hallencourt in Picardie, Nordfrankreich, geboren. Sein richtiger Name ist Eddy Bellegueule. Seit 2011 studiert er Soziologie an der École Normale Supérieure in Paris, die als eine der angesehensten Privatschulen Frankreichs gilt. Mit 21 Jahren schreibt er seinen autobiographischen Debütroman "En finir avec Eddy Bellegueule", der Nr.1-Besteller in Frankreich wird und in 18 Sprachen veröffentlicht wurde. Im März 2014 bekam er für sein Engagement gegen Homophobie den Pierre Guénin-Preis. Heute wohnt er in Paris, wo er an seinen nächsten Roman arbeitet. Gemeinsam mit dem S. Fischer Verlag und mit dem französischen Verlag Seuil verlosen wir für diese besondere zweisprachige Leserunde 10 Exemplare von "En finir avec Eddy Bellegueule" und 15 Exemplare von "Das Ende von Eddy". In deinen Beiträgen sollst du genau angeben, ob du das Buch auf Deutsch oder auf Französisch bekommen willst und einfach auf diese Fragen antworten: Hast du bereits ein Buch auf Französisch gelesen? Wenn ja, welche ist es? Und hast du vielleicht einen französischen Lieblingsautor? As-tu déjà lu un livre en français? Si oui, lequel? Quel est, si tu en as un, ton auteur français préféré? Ich freu mich auf eure Kommentare auf Deutsch oder auf Französisch! Ich drücke euch die Daumen oder wie wir in Frankreich sagen: „Je croise les doigts pour vous !“ J'ai hâte de lire vos réponses! Bonne chance à tous! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Unterthemen der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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  • hastig auf der Oberfläche (vorsicht mit Spoilern)

    MÉTO Die Welt
    Sammy555

    Sammy555

    10. April 2014 um 17:11

    Spätestens in diesem Teil rächt sich Grevets Erzählstil. Tempo ist ja in Ordnung, aber wenn die finale Inch-Partie auf eineinhalb Seiten, wenn Gefühle und Wahrnehmungen nur behauptet und wenn die Hauptfigur nach wie vor blass und häufig und innerlich konfliktlos bleibt, geht das zu Lasten der Geschichte. Spannungsbögen werden angesetzt und nicht ausgeführt. Nur ein Beispiel: Meto schleicht sich bei einer fremden Organisation auf dem Festland ein, setzt bei einem Anschlag sein Leben aufs Spiel, um aufgenommen zu werden und später spielt das eigentlich gar keine Rolle, weil der Herrscher der Insel an Altersschwäche stirbt und sein Sohn einfach mal demokratische Wahlen durchführt - da hätte man sich einiges sparen können. Außerdem: Was ist das für eine lahme Erklärung der Welt? Man hat sich plötzlich versucht, mit Biowaffen (warum nicht mit Atombombe, wäre logischer) zu vernichten und jetzt gibt es Sperrzonen und man darf halt nur ein Kind haben. So viele schöne Geheimnisse in den ersten beiden Teilen und dann so simple und wenig originelle Erklärungen. Kaum Überraschungen. Schade.

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  • Der dritte Teil der Trilogie.

    MÉTO Die Welt
    kvel

    kvel

    29. March 2014 um 23:18

    Allgemein zu der Trilogie („Das Haus“ und „Die Insel“ und „Die Welt“): Das Cover finde ich sehr gelungen - es macht einen ganz besonderen Eindruck: die rote, glänzende Schrift und die rote, leuchtende Person zwischen den anderen grauen Personen machen den Leser neugierig auf den Inhalt des Buches. Als ganz edel empfinde ich den schwarzen Buch-Seiten-Schnitt. Hint: Ich habe alle drei Bücher nacheinander gelesen und erst dann die Rezension geschrieben. Zusammenfassung des Inhalts: Meto, ein Junge der im „Haus“ auf der „Insel“ gefangen gehalten wurde, war die ewigen Schikanen, die ihm und den anderen Kindern in dem „Haus“ angetan wurden, leid war und ahnte, dass es noch eine andere Welt „dort draußen“ geben müsste, unternahm den Versuch eines Ausbruchs. Als er den Ausbruch geschafft hatte und nun auf der Insel war, ließ ihn der Wunsch nicht los, von der Insel herunterzukommen, um seine Familie zu suchen. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber der dritte Teil führt nun natürlich einige Fäden zusammen und bringt einige Auflösungen. Als Thema ziehen sich immer wieder Freundschaft und Loyalität als roter Faden durch den Roman. Was mir des Öfteren nicht so gut gefallen hat: Es kommen immer neue Personen und Namen vor. Die Ereignisse werden oft überraschend und lieblos in die Geschichte eingeworfen. Man kann den Zusammenhang oftmals nicht erkennen. Als Leser bleibt man zu oft im Unklaren. Es werden oftmals zu wenig Hintergrundinformationen preis gegeben. Mir ist schon klar, dass der Autor die Spannung über die gesamte Trilogie erhalten möchte. Aber es ist schon ein Gradwanderung: wenn man immer nur Spannung aufbauen möchte und neue Aspekte einbringen möchte, ohne irgendetwas auch mal aufzulösen, dann könnte dies beim Leser eventuell auch irgendwann mal in Desinteresse umschlagen. Ja, das Buch war sehr spannend und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil ich immer wissen wollte wie es weiter geht. Aber manchmal hatte ich den Eindruck, dass der wahre Funke bei mir nicht überspringen wollte. Eigentlich wollte ich nur vier Sterne vergeben. Aber weil ich die Grundidee für super halte, dann doch fünf Sterne.

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  • Méto - Die Welt - Teil 3

    MÉTO Die Welt
    lesemaus

    lesemaus

    11. December 2013 um 13:35

    Ohne Unterbrechung geht es im dritten Band mit Métos Geschichte weiter. Der Plan hat nicht geklappt, er wurde erwischt und erwacht im Haus. Ist alle Hoffnung verloren? Wird Méto aufhören, die Freiheit zu erlangen? Méto kämpft weiter. Er möchte, dass alle Kinder frei sind und über ihr Leben selber bestimmen. Seine Freunde werden in Gruppen zugeordnet, wie der Sklaven und Soldaten. Er wird in die Gruppe E aufgenommen, die keiner kennt. Denn die Angehörigen dieser Gruppe werden speziell für das Festland ausgebildet. Die Kinder sind kleine Spione. Da sieht Méto eine Chance. Mit dem Wissen der Cäsaren entwickelt er einen Plan, wie er damaligen Angehörigen zurück gewinnen kann. Was aber nur ein Vorwand ist, um die Kinder zu befreien. Schafft es Méto diesmal? In diesem Buch erfahren wir endlich mehr. Wie es zur Katastrophe kam und warum es die Insel gibt. Aber halt, es gibt noch weitere Inseln mit Jungen und auch Mädchen. Viele Fragen werden im letzten Buch beantwortet, die sich im Verlauf des Lesens der Vorgänger ergaben. Mir hat dieses Buch persönlich nicht so zugesagt, wie die ersten zwei Bände. Viele Stellen waren im Vergleich zu den ersten beiden Bänden sehr langatmig. Méto tüftelt und macht, was mehr vom Verlauf der Geschichte ablenkt. So habe ich mir gewünscht, dass es schneller vorwärts geht. So wie es man aus den Vorgängern kennt. Diesmal besitzt das Buch die doppelte Anzahl an Seiten. Im Ganzen kann ich schreiben, dieses Band macht Sinn, wenn Wissen möchte wie die Geschichte von Méto endet und wie die Antworten auf die Fragen sind.

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  • Gelungenes Ende der Trilogie

    MÉTO Die Welt
    mabuerele

    mabuerele

    24. June 2013 um 21:27

    Meto ist wieder zurück im Haus. Seine Freunde werden bestraft. Doch ihn gelingt es, die Cäsaren zu täuschen. Er zahlt allerdings einen hohen Preis. Viele glauben nun, dass er ein Verräter sei. Meto wird in die Gruppe E aufgenommen. Damit zählt er zur Elite und hat die Möglichkeit, die Welt kennenzulernen. Auch der letzte Teil der Reihe ist spannend geschrieben. Ich durfte miterleben, wie Meto geschickt seine Ziele durchzusetzen versuchte. Dabei kam ihm entgegen, dass Jovis, der Herr des Hauses, schwer erkrankte. Ausführlich wird in diesem Teil erläutert, warum es die Insel gibt und warum die Welt so funktioniert, wie sie funktioniert. Diese Abschnitte ist deutlich kursiv hervorgehoben. Es zeigt sich, dass nur zwei Männer in der Lage waren, durch ihre Macht und ihr Geld dieses System zu schaffen und zu leiten. Meto begreift schnell, dass er nur auf der Insel seine Utopie einer gleichberechtigten Welt umsetzen kann. Er sucht sich Freunde und Verbündete. Das Buch lässt sich zügig lesen. Es ist ein gelungener Abschluss der Reihe. Alle Fragen, die in den anderen Teilen offen blieben, werden beantwortet. Das ist einer der Gründe, weshalb mir das Buch sehr gut gefallen hat. Der zweite liegt darin, dass Meto reifer wirkt und bedachter an die Verwirklichung seiner Pläne geht.

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  • Gelungener Abschluss einer tollen Triologie

    MÉTO Die Welt
    Muffin02

    Muffin02

    28. May 2013 um 12:44

    Inhalt: Méto und seine Freunde befinden sich nach dem gescheiterten Ausbruch wieder im Haus. Dort erwarten ihn die Cäsaren, welche versuchen ihn auf ihre Seite zu ziehen. So lassen sie ihm nun eine Spezialausbildung zukommen, um Missionen auf dem Festland durchzuführen. Doch Méto wäre nicht Méto, wenn er nicht seine eigenen Pläne hätte, die wenig mit denen der Cäsaren zu tun haben. Sein Ziel ist nach wie die Freiheit aller Bewohner des Hauses!   Meine Meinung: Schon die ersten beiden Bände der Méto-Trilogie konnten mich überzeugen, der 3. Band hat mir dann sogar noch einen Tick besser gefallen. In den letzten beiden Bänden sind einfach noch so viele Fragen offen geblieben, dessen Beantwortung ich mir nun im 3.. Teil gewünscht habe. Und ich wurde nicht enttäuscht. Endlich erfährt man mehr über die Hintergründe der Geschichte, zum Beispiel warum die Kinder überhaupt in dem Haus sind und in was für einer Welt die Geschichte angesiedelt ist. Es ist eine Welt, die einem ziemlichen Schreckensszenario gleicht. Dabei finde ich es ziemlich schwierig für einen Autor, die Leser mit dem Abschluss einer Reihe zufrieden zu stellen. Doch in diesem Fall stellt der abschließende Band einfach eine vollkommen gelungene Abrundung dar. Genau wie die ersten beiden Bände konnte mich auch Teil 3 durchgehend fesseln. Es ist wirklich unglaublich spannend! Ich weiß nicht genau woran es liegt, dass dieses Buch einen so atemlos die Seiten umschlagen lässt. Zu einem Teil sicher an der Geschichte an sich. Ives Grevet entwirft in ihren Romanen eine düstere Welt, in der sie die Geschichte ansiedelt. Diese Welt hat durchaus einen dystopischen Charakter und so kommen auch immer wieder brutale Szenen in dem Buch vor. Ebenso wie die langen Kapitel ein Grund für mich, dass Buch nicht wie der Verlag ab 12 Jahren, sondern ab 13/14 Jahren zu empfehlen. Aber auch die Sprache, der Schreibstil spielt für die Spannung eine Rolle. Man könnte ihn als distanziert beschreiben, kalt, was jedoch keinesfalls negativ gemeint ist sondern sehr gut zu der Geschichte passt. Es sind kurze Sätze, welche einen mitten in die Geschichte einsaugen. Man liest die Geschichte in der Gegenwart aus der Ich- Perspektive. So hat man die ganze Zeit das Gefühl, man wäre wirklich dabei, gefangen in dieser erschreckenden Welt. Ich würde bei dieser Reihe auf keinen Fall quereinsteigen, sondern sie von Anfang an lesen. Das liegt zum einen an den vielen Charakteren aber auch daran, dass die Geschichte sehr komplex aufgebaut ist und man sie ohne gewisse Vorkenntnisse nicht verstehen würde.   Fazit: Wahrscheinlich liegt es am Cover (welches zugegebenermaßen wirklich nicht sehr schön ist), dass ich nur wenige kenne, die das Buch bis jetzt gelesen haben. Aber all den andern kann ich nur sagen: Lasst euch davon nicht abschrecken! Diese Trilogie ist eine so tolle Dystopie, spannend und richtig gut! :)

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  • Endlich erfährt man die Auflösung

    MÉTO Die Welt
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    24. April 2013 um 21:29

    Achtung: Dieser Band baut direkt auf den beiden Vorgängerbänden auf, man sollte sie also gelesen haben. Spoilergefahr! Métos Plan ist schief gegangen. Jetzt ist er also wieder im Haus und muss sich nach neuen Möglichkeiten umsehen. Auch, wenn es ihm nicht gefällt – ihm bleibt nur, ein doppeltes Spiel zu spielen. Als Verräter gilt er ohnehin schon. In diesem Band entwickeln sich die Charaktere positiv weiter. Méto wird ein wenig reifer und verliebt sich sogar, und die Nebenfiguren nehmen mehr Raum ein als in den Vorgängerbüchern. Endlich erfährt man, warum es das Haus und die Insel gibt und wie die Welt drumherum aussieht. Nach und nach wird deutlich, worum es eigentlich geht. Der Abschluss der Trilogie ist schlüssig und führt die Fäden der Handlung gekonnt zusammen. Aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass es dem Buch gut getan hätte, nicht in drei Bänden, sondern in einem dicken Schmöker zu erscheinen.

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  • Ein überzeugender dritter Band!

    MÉTO Die Welt
    LilStar

    LilStar

    22. April 2013 um 16:04

    Nach dem missglückten Ausbruch der Jungen in den ersten beiden Bänden, sitzt Méto jetzt wieder im Haus fest. Allerdings in einer anderen Position, denn nun wird seitens der Cäsaren versucht ihn auf ihre Seite zu ziehen. Er erfährt mehr Vertrauen und muss diverse Aufgaben bestehen um sich dieses komplett zu verdienen. Er selbst vertraut dem Haus allerdings nicht und verfolgt im Geheimen seine eigenen Ziele. Er kämpft immer noch um seine Freiheit und die Freiheit aller Bewohner des Hauses… Ganz ehrlich: Als ich die Vorschau für diesen dritten Band der Méto-Reihe gelesen habe, da war ich ganz schön genervt, dass nach all den Anstrengungen die Jungs um Méto wieder im Haus gelandet sind. Ich wollte diesen Band nicht mehr lesen, aber als ich hörte, dass die Reihe für den deutschen Jugendliteraturpreis 2013 nominiert wurde, wollte ich dann doch wissen, wie diese Reihe zu Ende gehen würde. Glücklicherweise, kann ich heute sagen, denn der dritte Band war überwältigend und hat diese Reihe wirklich vervollständigt, in jeglicher Hinsicht. Während der ersten beiden Bände fehlten mir vor allem der gesamte Hintergrund. Wir erfuhren nur wenig aus der Umwelt des Hauses und der Insel, alles war sehr in sich geschlossen und die Erzählung war ebenso isoliert wie die transportierten Emotionen. Mit diesem dritten Band wird das anders, wie der Untertitel “Die Welt” bereits verspricht. In diesem Band kann nämlich nicht nur der Protagonist Méto, sondern auch der Leser endlich mal über den Tellerrand schauen, konkret über den Rand der Insel hinweg auf das Festland. Wir verlassen also nicht nur die bisherige Umgebung, wir erfahren auch endlich mehr über die Umstände, wie es überhaupt zu der Isolation kam, in welcher Zeit die Geschichte spielt und warum. Und das insgesamt war mehr als nur zufriedenstellend für mich als Leser, es war auch sehr überzeugend und trotz des distanzierten Schreibstils des Autors emotional. “Die Welt” ist mit seinen knapp 320 Seiten auch der längste Band der Trilogie. Die Kapitel finde ich für ein Jugendbuch teils etwas lang geraten, ich finde, dass es gerade für jüngere Leute leichter zu lesen ist, wenn die Kapitel kürzer sind, aber auch so lässt sich dieses Buch gut lesen, vor allem wegen der Spannung will man doch ständig wissen wie es weiter geht. Wie der Klappentext bereits verspricht ist dieses Buch unter anderem “düster und gnadenlos”. Ich würde soweit gehen und sogar sagen, dass das Buch an vielen Stellen auch etwas brutal ist. Die Gewaltdarstellungen halten sich jedoch noch in Grenzen, so dass das Buch als Jugendroman schon okay ist. Ich finde es dennoch empfehlenswert, wenn Eltern nach der Lektüre mit ihren Kindern über das gelesene reden würden. Insgesamt kann ich jetzt nachvollziehen wieso diese Reihe für den deutschen Literaturpreis nominiert wurde. Nachdem mich die ersten Bände ja nicht so überzeugen konnten, hat mich der dritte Band jetzt sehr begeistert. Die ersten beiden Bände sollte man allerdings dringend vorher gelesen haben, ansonsten ist dieser dritte Band nicht wirklich zu verstehen. Eine wirklich empfehlenswerte Lektüre für junge Leute, in der es um Widerstand geht, um Freundschaft, Wahrheit, Manipulation und Freiheit!

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  • Die Welt steht Méto offen...

    MÉTO Die Welt
    Mr. Rail

    Mr. Rail

    20. April 2013 um 11:39

    Es ist immer wieder ein besonderer Moment für einen Leser, den finalen Band einer Trilogie vor Augen zu haben. Einerseits bereitet man sich gedanklich auf den Abschied vor. Einen Abschied von bekannten Orten und Charakteren, die man meist im Lauf der Jahre lieb gewonnen hat – einen Abschied von einem Szenario, das einen gefangen hielt und einen Abschied von einem Spannungsbogen, der so weit getragen hat. Andererseits ist man voller Hoffnungen, dass sich alle offenen Fragen im letzten Band des Mehrteilers auflösen, dass die Wege der Protagonisten auf plausible und nachhaltige Art und Weise ein lang anvisiertes Ziel erreichen und schließlich, dass man die Geschichte mit ruhigem Leser-Gewissen loslassen kann. All diese Hoffnungen begleiten den treuen Leser auf seinem letzten Weg – und doch wird er in manchen Fällen bitterlich enttäuscht, wenn sie inhaltlich verpuffen und nicht erfüllt werden. „Méto“ folgen wir seit nunmehr zwei Jahren. Wir haben erlebt, wie er im „Haus“ zu eigenem Bewusstsein gelangte und wie ihm langsam klar wurde, dass diese künstlich geschaffene Gesellschaft der Kinder und Jugendlichen tiefere Ursachen haben musste. Wir wurden Zeuge seines Erwachens, des Zweifelns und des Hinterfragens und letztlich waren wir dabei, als sich Méto erhob und die Grenzen des Hauses sprengte. „Die Insel“ war das Ziel. Sie war so nah und doch so fern, aber erst außerhalb des Hauses hob sich der Schleier des Geheimnisses Zug um Zug. Alles schien dem Erhalt der Gemeinschaft der Jungen untergeordnet zu sein. Das gesamte System schien darauf zu basieren, das Gleichgewicht im Haus zu wahren. Und doch blieben Fragen über Fragen. Warum waren die Jungen hier – warum immer genau 64 in verschiedenen Altersstufen und was geschah mit den Freunden, die dem Haus im wahrsten Sinne des Wortes entwachsen waren? „Die Insel“ war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung „Métos“ und doch beantwortete sie ihm keine Frage mit endgültiger Sicherheit. Auf der Grundlage seiner Spekulationen begann er sich eine Welt zusammen zu reimen, die nicht anders sein konnte. Er begann langsam zu realisieren, dass seine Wurzeln nicht auf dieser Insel liegen konnten. Und er verstand, dass seine Eltern ihn ins „Haus“ auf der „Insel“ abgeschoben hatten. Sie hatten sich gegen ihn entschieden – so wie alle Eltern der mysteriösen Gemeinschaft. All dies wurde ihm klar, als ihm die erste Frau begegnete, die er jemals zu Gesicht bekam. Sie war heimlich auf der Insel, um nach ihrem Bruder zu suchen, den man weggegeben hatte. Weil es so gefordert war. Aber warum nur… verflucht… warum…? Was war das für eine “Welt” da draußen? Was war passiert – welche Ursache gab es für ihre Existenz und wer trug Verantwortung für dieses System, das an römische Diktaturen erinnerte. Von Legionen mutiger Krieger bewacht, von Sklaven versorgt und von feindlichen Stämmen bedroht. Méto hat seine Flucht aus dem „Haus“ nicht lange durchgehalten. „Die Insel“ forderte ihren Tribut und am Ende allen Verrates wurde ins „Haus“ zurück gespült. Diesmal jedoch beseelt von dem Wunsch, die „Welt“ zu erkunden. Beseelt vom Gedanken der Revolution und der Auflehnung. „Die Welt“ wartete auf Méto und Méto erwartete die „Welt“. Er hatte einen Plan… er musste sich des Systems bedienen – er musste aus dem Inneren wirken… er musste sich zum JA-Sager entwickeln, um sich Vertrauen zu erschleichen. Jedes Mittel war ihm Recht… die “Welt” war sein Ziel… er musste sie entdecken. Und hier sitzt der Leser nun, nach zwei Jahren des gemeinsamen Weges und wartet gemeinsam mit „Méto auf Klarheit. Gemeinsam in die „Welt“ hinaus… die Vorfreude war riesig und die Hoffnung auf Freiheit übertraf alles. Wir begleiten „Méto“ auf seinem gefährlichen Weg und werden Zeuge einer atemberaubenden Revolution aus dem Inneren heraus. Dem Erwachen und dem ersten Verstehen folgt nun die Erhebung. „Méto“ verlässt erstmals „Haus“ und „Insel“ und erkundet „Die Welt“. Eine „Welt“, die er so nicht erwartet hätte. Am Ende aller Kriege – am Ende aller Verseuchung der Erde – am Ende aller Katastrophen hatten die mächtigen der „Welt“ versucht dem Schicksal eine Wendung zu geben. Zonen wurden geschaffen, gefährliche Gebiete wurden für die Bevölkerung gesperrt, ein Wiederaufbau sollte gelingen – und dafür mussten Opfer gebracht werden. Ein Kind pro Familie… mehr erlaubte man keiner Familie… nur ein Kind. Scharfe Gesetze wurden erlassen und Eltern von mehreren Kindern mussten sich entscheiden… eine grausame Wahl. Wer durfte bleiben, wen musste man fortgeben… und dies ohne jemals wieder etwas von den„verbannten Kindern“ zu erfahren. „Die Welt“ lässt Méto atemlos nach seinen Wurzeln suchen – lässt ihn unaufhaltsam das wahre Ausmaß seiner Existenz im Haus erkennen und schließlich führt ihn die „Welt“ zur einzigen Erkenntnis, die zu Méto passt: Finde dich nicht ab… Finde dich… Und helfe anderen, sich zu finden! Diese Trilogie setzt inhaltlich und sprachlich Maßstäbe. Eine revolutionäre Geschichte mit einem furiosen Schlussband. Atemlos erkennt der Leser selbst, was in den ersten beiden Teilen nur als Symptom zu fühlen war. Und doch wartet am Ende des fantastischen Jugendbuchs eine Überraschung, die größer kaum sein könnte. Wir erfahren alles über das „Haus“ und die „Insel“. Und es muss jedem Leser dieser Trilogie klar sein, dass Méto nicht Méto wäre, wenn er nicht seine Schlüsse zöge. Méto verändert die Welt und nichts bleibt, wie es ist. Nichts bleibt, wie es war. Nur Méto bleibt er selbst – unverbogen, ungebeugt und aufrecht. Es hat sich gelohnt „Méto“ die Treue zu halten, da er sich selbst treu geblieben ist. Trilogien wie diese gibt es nicht viele auf dieser „Welt“… und gut, dass es eine solche „Welt“ nicht gibt…. Noch nicht…. Danke, Yves Grevet, für diese epochale Utopie! Illustrierte Rezension: Literatwo

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  • Gelungener Abschluss mit Freiraum zum denken

    MÉTO Die Welt
    Pichen1992

    Pichen1992

    16. April 2013 um 13:24

    Das Cover passt natürlich in die Reihe und zeigt Méto in einer Masse von anderen Personen der Insel und der Welt. Die Hauptperson Méto ist zurück im Haus und wird von allen Seiten nur als Verräter bezeichnet, da der erste Plan ja nicht funktioniert hat.  Ich bewundere ihn sehr dafür, dass er sich davon gar nicht beeidrucken lässt und immer noch weiter versucht die Insel in eine bessere Zukunft zu bringen aber er ist nunmal ein wirklicher Idealist und damit sehr gefährlich für die Machthabenden.  Er wird langsam erwachsen, was mir sehr gut gefällt so merkt man wirklich das Zeit vergangen ist und endeckt sein Interesse für Mädchen. Die Geschichte ist von vorne bis hinten gut durchdacht, man weiß nicht wehm man trauen kann und wehm nicht und ob Méto wirkich sein Ziel verwirklichen kann. Man erhält viele Informationen über die Welt die es nur noch begrenzt von Kontaminierten Gebieten gibt und wie die Gesetze alle zustande kamen, allerdings sind die Informationen gut verpackt, so dass sie nicht übermächtig sind. Ein wenig hat mir die Spannung in dem Buch gefehlt, klar es gab ein paar Momente wo es für alle bremslich wurde aber so die richtigen Hindernisse haben mir leider gefehlt. Der Schreibstil ist flüssig und macht Lust in die Welt von Méto einzutauchen ich habs so durchgelesen, da es überhaupt nicht anstrengend oder langweilig wurde.   Alles in Allem hat mir der Abschluss wirklich gut gefallen, viele Personen haben eine andere Zukunft und auf Méto konnte sich jeder verlassen, egal ob er daran glaubte oder nicht. Generell war die Reihe mal wirklich was anderes und ist toll für zwischendurch. 

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  • Bester Teil der Reihe und ein toller Abschluss!

    MÉTO Die Welt
    lostpage

    lostpage

    13. April 2013 um 11:45

    Verloren. Versagt. Gescheitert. Méto ist wieder zurück im Haus. Dort schicken die Cäsaren ihn in eine besondere Gruppe. Die Gruppe E wird dazu ausgebildet, Expeditionen und Aufträge auf dem Festland auszuführen. Auch Méto wird darin geschult, wie er sich in der Gesellschaft zu verhalten hat. Er beugt sich den Cäsaren, doch im Hinterstübchen feilt er weiter an einem Plan, die Kinder aus dem Haus zu befreien und die Insel zu einer freien Gesellschaft zu machen, in der Gewalt und Unterdrückung, dem Frieden und der Harmonie weichen sollen.Méto begibt sich auf eine unsichere und gefährliche Reise und muss ganz auf sein Geschick und auf seine treuen Freunde vertauen. Ich weiß noch, wie ich damals Band eins gelesen habe und nach den ersten Seiten überhaupt kein gutes Gefühl hatte. Worte wie "kalt", "stumpf" und "farblos" legten sich mir in den Mund. Doch dann, ein wenig später, konnte mich die Geschichte dermaßen packen und von Buch zu Buch haben mich Méto, Handlung und Co immer mehr überzeugen können. Mittlerweile bin ich von dem Stil, den Herr Grevet zutage legt, mehr als begeistert! Der Autor vergeudet keine Sekunde damit, den Leser mit ellenlangen Beschreibungen zu bombardieren. Hier ist wirklich alles sehr klein gehalten. Kurze Sätze, die im ersten Moment vielleicht emotionslos wirken, vermitteln gleichzeitig ein Gefühl von "ich stecke mittendrin". Normalerweise mag ich es ja sehr gerne, wenn viel "erzählt" wird. Da dürfen die Beschreibungen auch schon mal etwas ausarten, wenn dies in Kombination mit einem tollen Schreibstil geschieht. Aber der Autor hat es geschafft, mich mit wenig Substanz zu fesseln. Wie schon in den anderen beiden Teilen konnte mich die Hauptperson Méto direkt mitnehmen. Ich war nah dran, als würde ich selbst dabei sein. Ich fühlte mich stark mit ihm verbunden, besonders emotional, was man beim Lesen der Geschichte vielleicht im ersten Moment nicht glauben kann. Der zuerst aufkommende Gedanke von Emotionslosigkeit strahlt nur anfangs, denn viel mehr sind es die Regungen zwischen den Zeilen, die mich berühren konnten - Métos Drang nach Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden. Sehr ehrenhaft und nicht von jedem vorauszusetzen, der den gleichen Steckbrief hat - also jedes andere Kind im Haus. Aber er alleine hat es geschafft, den Funken zu streuen und gegen die Macht im Haus und auf der Insel zu rebellieren. Den Jungen muss man einfach mögen! Mutig, überaus pfiffig und in keinster Weise egozentrisch überzeugt Méto auf voller Linie. Neue Charaktere bringen ein bisschen mehr Vielfalt ins Geschehen. Unter anderem auch ein Mädchen, dass unserem Helden ein wenig den Kopf verdreht. Aber dieser Bereich wird nur am Rande angeschnitten, passt aber sehr gut! Nach dem Haus und der Insel spielt die Handlung zum Teil auf dem Festland. Erneut muss sich Méto anpassen, um zu überleben, denn überall droht Gefahr. Die Hintergründe, was mit der "Welt" passiert ist, warum es die "Häuser" gibt, was die Kinder für eine Rolle spielen, einfach alle Fragen, die sich von Band eins an gebildet haben, werden hier beantwortet. Endlich! Méto begegnet zum ersten Mal in seinem Leben, seiner "richtige" Familie und erkennt irgendwann eine schreckliche Wahrheit! Was ich an der Reihe ebenfalls sehr mag, ist die unterschwellige Spannung, die mich von Kapitel zu Kapitel begleitet hat. Vielleicht hat mich im finalen Teil auch einfach nur die Nervosität gepackt, da ich immer jeden Moment damit gerechnet habe, dass Métos "Spiel" mit den Cäsaren auffliegt und er als "doppelter Agent" entlarvt wird! Geht alles gut aus? Ich verrate nur eins: Das Ende finde ich passend! Auch der finale Teil "Méto - Die Welt", überzeugt durch einen sehr eigenwilligen Stil! Wer kurze, prägnante Sätze bevorzugt und auf Beschreibungen verzichten kann, wird diesen Schreibstil lieben. Den Eindruck von Emotionslosigkeit und Kälte zu beginn, verwirft man nach einigen Kapiteln direkt wieder. Im Verlauf der Handlung werden alle wichtigen Fragen, die sich im Laufe der Trilogie gebildet haben, geklärt und die Geschichte findet ein passendes Ende. Mich konnte die Reihe, um den jungen Méto von Buch zu Buch mehr überzeugen. Ich vergebe sehr gute 4/5 möglichen Punkten!

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  • Rezension zu "Méto - Die Welt" von Yves Grevet

    MÉTO Die Welt
    midnighter

    midnighter

    17. March 2013 um 15:19

    Nach dem Ende des zweiten Bandes konnte man sich ja fast schon denken, dass Meto und seine Freunde die Partie Inch verloren haben. Und somit landen sie wieder im "Haus", an den Ort, an den sie alle am wenigstens zurückkehren wollten. Trotzdem gibt Meto die Hoffnung auf ein Leben in Freiheit und ohne Angst nicht auf und passt sich so den Regeln des Hauses wieder an, um gleichzeitig einen Plan zur Befreiung aller zu schmieden... Als erstes fällt natürlich auf, dass dieser dritte und letzte Band deutlich dicker ist als die vorherigen zwei. Immerhin gibt es aber auch einiges zu erzählen. Endlich erfährt man alles; Warum und mit welchem Hintergrund sind die Kinder auf der Insel bzw. im Haus? Und wie sieht die eigentliche Welt aus und deren gesellschaftlichen Strukturen? Immerhin scheint ja niemand gegen die Vorgänge auf der Insel vorzugehen. Ich muss ehrlich gestehen, ich hatte nicht wirklich eine richtige Ahnung, was die Idee hinter allem ist. Ich glaube aber genau das hat die Trilogie so spannend gemacht, da man gemeinsam mit Meto Stück für Stück die Wahrheit erfährt. Und am Ende werden wirklich alle offenen Fragen und Verhältnisse zufriedenstellend geklärt und es bleibt trotzdem noch Raum für die eigenen Spekulationen, wie es mit Meto und seinen Freunden auf langfristige Sicht weitergehen könnte. Das große Plus ist natürlich die Idee an sich, bei der man ohne jetzt schon zu viel zu verraten, auch endlich den dystopischen Charakter der Bücher bemerkt bzw. wie die Welt sich hätte entwickeln können, wenn einige Dinge in unserer Geschichte anders verlaufen wären. Auch hier finde ich es mal wieder toll, das die Idee dahinter gar nicht so abwegig ist und greifbar ist. Ich vermerke da mal in Richtung Asien. Somit habe ich "Meto Die Welt" als außerordentlich spannend empfunden, und war deshalb in einem Rutsch mit dem Lesen fertig. Auch wenn das Ende sehr idealistisch ausgeht, finde ich es trotzdem sehr passend. Ich glaube der Autor wollte mit "Meto" eine gewisse Moral aussprechen. Nicht ohne Grund lautet der letzte Satz:,,Heute weiß ich: Manchmal muss man ungehorsam sein." Fazit: Ein tolles und spannendes Ende, einer wirklich gut durchdachten und tiefgründigen Trilogie für Jugendliche. Somit 5 Sterne für "Die Welt" sowie der ganze Reihe und deren spannender Idee!

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  • Rezension zu "MÉTO Die Welt" von Yves Grevet

    MÉTO Die Welt
    78sunny

    78sunny

    03. March 2013 um 15:46

    5+ von 5 Sternen Inhalt: Mèto ist zurück im Haus und muss für sein Leben und das seiner Freunde kämpfen. Wem kann er noch trauen? Gibt es wirklich die Chance die Zustände im Haus zu ändern? Was ist mit den Bewohnern der Insel und was mit den Leuten vom Festland? Wie kam das Buch zu mir Ich fand ja schon Teil 1 und Teil 2 wirklich gut und wollte somit auch den dritten und letzten Teil lesen. Daher hat es mich sehr gefreut, dass der Verlag es mir zur Verfügung gestellt hat. Aufmachung/Qualität Die Aufmachung finde ich sehr gelungen. Vor allem nachdem ich nun den Inhalt aller drei Bände kenne, machen die Cover so viel Sinn. Die Bücher sind ja auf Mètos Sicht geschrieben und auch die Cover spiegeln das wieder. Mehr möchte ich nicht verraten, aber ich denke das wird jedem klar, der alle Bücher gelesen hat. Auch der schwarze Buchschnitt und die schwarzen Innenseiten fand ich wieder toll. Das jedes Buch eine Karte und eine kleine Illustration enthält ist ebenfalls ein Schmackerl fürs Auge. Die Kapitel sind für ein Kinder-und Jugendbuch sehr lang – um die 30 Seiten und die sind auch ziemlich mit Text gefüllt. Für das empfohlene Lesealter ab 12 Jahren finde ich das zu lang. Als Sammler finde ich es sehr gut, dass die Bücher alle im gleichen Stil sind und somit sehr gut im Regal zusammenpassen. Meinung: Die Grundidee ist ja bereits aus den ersten beiden Bänden bekannt. Wer diese nicht kennt, sollte erst einmal mit denen beginnen. Ansonsten macht das ganze keinen Sinn. Die Handlung in diesem Band spielt sich nicht nur im Haus ab, aber ich kann nicht mehr verraten. Man lernt jede Menge neuer Sachen über Jovis, das Haus und die Insel kennen und noch vieles mehr. Dieser Band ist vollgepackt mit Informationen, Charakteren und Spannung. Es war der absolute Hammer. Der Schreibstil ist wieder genauso kühl und militärisch zackig wie bei den anderen Bänden. Aber auch dieses Mal schaffte es der Autor trotzdem Emotionen damit zu vermitteln, was mich ja schon bei den Vorgängern so überrascht hat. Es wird aus der Ich-Perspektive und aus der Gegenwart geschildert, also genau der Schreibstil, den ich sonst kategorisch vermeide. Das so ein Buch bei mir 5+ Sterne erreichen kann, hätte ich nie für möglich gehalten. Dieses Buch ist extrem spannend. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und das von Anfang an. Man tappt wie Mèto im Dunkeln, wußte nicht wem man vertrauen kann und was als nächstes kommt. Es ist der Wahnsinn. Es gibt auch wieder sehr viele Actionszenen, die meiner Meinung nach nichts für 12 Jährige sind, die ja das empfohlene Lesealter sein sollen. Es gibt hier sehr detaillierte Mordschilderungen und vor allem herrscht auf dem Hauptcharakter fast permanent ein starker psychischer Druck. Ich würde das Buch daher eher ab 14 Jahren empfehlen. Auch in diesem Band konnte der Autor trotz seines wirklich einzigartigem, eher kühlem Schreibstil die Emotionen seines Hauptcharakters sehr gut vermitteln. Ich bin absolut geflashed von dieser Tatsache. Eine echte Bindung entwickelt man nur zu Mèto, da man sich bei allen anderen Charakteren lange Zeit nicht sicher ist, ob sie nun gut oder böse sind. Aber gerade das macht dieses Buch aus. Mèto gleicht das ohne Probleme aus, da er ein sehr sympathischer und verantwortungsbewusster Charakter ist. Ich habe mit ihm mitgefiebert und hätte ihn manchmal gern geschüttelt, wenn er meiner Meinung nach zu leichtsinnig jemandem vertraute. Aber auch das machte ihn wieder sympathisch, weil er an das Gute im Menschen glaubte und dafür auch mal Risiken einging. Eine kleine Liebesgeschichte entwickelt sich zwar nebenbei, aber sie spielt eine sehr nebensächliche Rolle. Sie passte in den Handlungsfluss, aber viel passieren tut in dieser Hinsicht nicht. Allerdings verlieh sie Mèto noch mehr Menschlichkeit. Das Ende ist perfekt abgerundet. Alle offenen Fragen sind geklärt und das sehr plausibel. Ich hätte nicht mit dieser Lösung gerechnet, aber im Nachhinein erscheint sie mir sehr stimmig und genial. Dieser dritte Band hinterlässt bei mir ein Gefühl eine Reihe wirklich abgeschlossen zu haben. Grundidee 5/5 Schreibstil 4/5 Spannung 5+/5 Emotionen 4/5 Charaktere 4,5/5 Liebesgeschichte 3/5 Lesergruppe: Dieses Buch spricht sicher eher Jungen als Mädchen an, aber ich denke das auch Mädchen diesem Buch sehr viel abgewinnen können, wenn sie dystopische Inhalte und viel Spannung mögen. Auch für Erwachsene hat dieses Buch jede Menge zu bieten. Fazit: 5+ von 5 Sternen Dieses Buch war der Wahnsinn. Von der ersten bis zur letzten Seite zog es mich durch seine unglaubliche Spannung in den Bann. Der Hauptcharakter ist sehr sympathisch und ich fieberte mit ihm mit. Alle offenen Fragen sind mit diesem gekonnten Abschluss der Trilogie beantwortet worden. Ich vergebe eine absolute Leseempfehlung für die gesamte Trilogie! Reihe: Mèto – Das Haus Mèto – Die Insel Mèto – Die Welt

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