Yves Grevet Méto - Das Haus

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Inhaltsangabe zu „Méto - Das Haus“ von Yves Grevet

64 Jungen leben im HAUS hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen. Sie wissen nicht, woher sie kommen, und sie wissen nicht, wohin sie verschleppt werden, wenn ihre Zeit im Haus abgelaufen ist. Fragen dürfen sie keine stellen – tun sie es doch, werden sie von Männern, die sie rund um die Uhr bewachen, brutal bestraft. Als sich einer der Jungen nicht länger seinem Schicksal beugen will und Widerstand leistet, bekommt er die ganze Härte des Systems zu spüren, in dem er gefangen ist. Doch andere eifern ihm nach und erheben sich wie er gegen Gewalt und Willkür, um die Macht des Hauses zu stürzen. Es ist der Beginn eines gefährlichen Kampfes um Freiheit und Selbstbestimmung. Es ist der Kampf des jungen MÉTO. * Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 * Jugendbuch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Mai 2012 * Auf der Liste ›Die besten 7 Bücher für junge Leser‹, April 2012

Auch beim zweiten Lesen wieder sehr spannend! Die nüchtern erzählte Geschichte um Méto und die anderen Jungs im "Haus" hat mir sehr gefallen

— Enni
Enni

Eine Reiße in die Unterdrückung.

— Dorfwolf
Dorfwolf

Interessant. Inspirierend. Imposant. Toll!

— JohnnyLuke
JohnnyLuke

Toller erster Teil einer spannenden Trilogie ! Für mich viele neue Ideen. Eine Reihe die mehr Aufmerksamkeit verdient!

— Leselinchen
Leselinchen

Sehr viel Gewalt, aber Jungs lieben es!!!

— QueenDebby
QueenDebby

Die Geschichte ist eben so fesselnd, wie das System, in dem Méto lebt. Der Leser steigt in das Haus ein, Méto versucht zu entkommen ...

— kaboe
kaboe

Eine skuriller und sehr spannender Auftakt der Trilogie, der abrupt endet und viele Fragen offenlässt.

— amelancholytown
amelancholytown

Packend, bedrückend, mysteriös - Ein schwer einzuordnender, aber dennoch gelungener Auftakt, der leider abrupt endet

— LaLecture
LaLecture

Das Buch hat mir eigentlich von Anfang an gut gefallen.Am Ende hat die Spannung (für mich) dann etwas nachgelassen.Das 2. Buch lese ich auch

— Yepsai
Yepsai

Komplexe, fesselnde Story. Ich habe es fasziniert auf einen Zug durchgelesen.

— indianer
indianer

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  • Méto - Das Haus

    Méto - Das Haus
    Si-Ne

    Si-Ne

    26. February 2016 um 00:37

    Fazit: Ich finde der Autor schreibt wirklich interessante Bücher, die mich zum Nachdenken anregen. Das Haus und seine Regeln sind eine Sache. Es hat mich aber nicht ganz packen können, daher fand ich es nur ganz okay. Ich werde wohl auch nicht weiterlesen. Bewertung: Das ist der erste Band der Reihe. Es geht hier um Méto und das Haus, genau wie der Titel des Buches. Das Haus ist eine komische Einrichtung mit vielen Regeln, die so gar keinen Sinn machen. Zum Beispiel gibt es eine Regel, die besagt, dass zwischen jedem Bissen 50 Sekunden sind. Außerdem sind in diesem Haus nur Kinder untergebracht, keiner weiß, wie es weiter geht. Alles ist sehr geheimnisvoll und auf Regeln und Strafen aufgebaut. Ich erfahre auch nicht wirklich was über das System und was es außer dem Haus noch gibt. Ich denke, das wird in Teil fortgesetzt. Méto ist schon längerem Haus und kennt daher die Regeln und befolgt diese. Alle Figuren auch Méto wirken etwas farblos. Ich denke, dass es auch so gedacht ist. Denn keiner hat Erinnerungen vor dem Haus und alle müssen diesen komischen Regeln folgen. Alle sind in gewisser Weise gleich.

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  • Die Geschichte ist toll!

    Méto - Das Haus
    Dorfwolf

    Dorfwolf

    26. December 2015 um 14:09

    Sie leben in einem Haus, 64 Kinder. Alles verläuft nach Plan. Der Tagesplan, das Essen, die Spiele, die Freizeit usw. Einer dieser Kinder ist Méto. Er stellt sich die Frage, warum dies eigentlich geschieht. Métro wird durch die Beantwortung der Frage zu einem Rebellen und befreit sich mit seinen Freunden aus der Gefangenschaft im Haus. Doch beantwortet ist seine Frage noch nicht. Im Gegenteil, es entstehen mehr Fragen. Méto ist ein Buch welches eine nahezu perfekte Diktatur zeigt, welche an Kinder ausgeübt wird, die es nicht besser wissen. Das Buch besitzt so viel Spannung, da immer wider neue Fragen entstehen, die nur Stückweise beantwortet werden. Aber auch das Szenario ist schon durch das fremde interessant. Es ist als betrete man eine neue Welt.

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  • Super Buch

    Méto - Das Haus
    leseelfe

    leseelfe

    03. September 2015 um 17:19

    Das Cover ist jetzt vielleicht nicht so einladend aber es wurde gut zum Inhaltes des Buches gewählt und der schwarzerand finde ich sehr schick weil es eben nicht wie jedes Buch aussieht. Die Geschichte fängt eigentlich schon an der ersten Seite sehr spannend an man fühlt sich sofort in die Geschichte hineinversetzt und möchte immer sofort wissen was passier wie geht es weiter also aufjedenfall Suchfaktor vorhanden der Schreibstil ist flüßig geschreiben das einzige was mich etwas gestört haben sind die Namen gut Méto kann man sich ja noch gut merken aber Octavius?! Méto ist echt putzig irgendwie ein anführer Typ der noch nicht ganz genau weiß ob er das zeug dazu hat oder eben nicht ein guter Teamspieler auf alle fälle und sehr sehr sympatisch. Ich würde empfehlen die ganze Reihe schon zu besitzen weil der Erste Teil im nichts aufhört und man aber wissen muss wie geht es weiter.. ich empfehle die Reihe wirklich jedem weiter BITTE Lest sie!!! Falls ihr sie schon gelesen habt wie fandet ihr sie?

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  • Erziehung mit System?

    Méto - Das Haus
    dominona

    dominona

    30. July 2015 um 19:51

    Ich habe eine Weile gebraucht, um in das Buch reinzukommen, aber dann war es so interessant, dass ich es nicht mehr weglegen wollte. Leider erfährt man viel über das seltsame System im Haus, aber noch nichts über die Gründe. Da wir es aber mit einer Trilogie zu tun haben, ist es verständlich, erhöhte aber die Erwartungen an die nächsten Teile. Als Jugendbuch finde ich es wieder wegen der Gewalt ein wenig seltsam, anscheinend ist das in utopischen Jugendbüchern Standard.

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  • Leserunde zu "Das Ende von Eddy" und "En finir avec Eddy Bellegueule" von Édouard Louis

    Das Ende von Eddy
    Hermane

    Hermane

    Herzlich willkommen und bienvenue à tous!  Je m'appelle Hermine et je suis française. J'ai le plaisir de travailler depuis deux mois chez LovelyBooks et d'organiser cette semaine un challenge littéraire franco-allemand! Du kennst wahrscheinlich schon Gustave Flaubert und seine "Madame Bovary" oder Marcel Proust und seine "Suche nach der verlorenen Zeit". Diese Woche wollen wir dich bei LovelyBooks  andere Teile der französischen Literatur entdecken lassen. Wir schlagen dir vor, an unserer deutsch-französischen Leserunde teilzunehmen und ein Buch auf Deutsch oder auf Französisch gemeinsam mit mir und anderen Lesern zu lesen und anschließend zu rezensieren. Dafür habe ich mir ein ganz besonderes Buch ausgesucht, das vor allem in Frankreich für Furore sorgte: "Das Ende von Eddy" oder "En finir avec Eddy Bellegueule" von Édouard Louis! „An meine Kindheit habe ich keine einzige glückliche Erinnerung“ So beginnt das autobiografische Debüt des 22-jährigen Autors Édouard Louis. Bereits im Alter von 18 Jahren begann er "En finir avec Eddy Bellegueule" zu schreiben, das 2014 ein großer Erfolg in Frankreich war: Ein Buch, das sowohl eine scharfe Abrechnung mit seiner Herkunft ist, als auch eine Beschreibung von einer besonderen ländlichen Gesellschaft. Mehr zum Inhalt: "Ich rannte weg, ganz auf einmal. Gerade hörte ich meine Mutter noch sagen ›Was soll der Scheiß jetzt wieder?‹. Aber ich wollte nicht bei ihnen bleiben, ich weigerte mich, diesen Moment mit ihnen zu teilen. Ich war schon weit weg, ich gehörte nicht mehr zu ihrer Welt, der Brief besagte es. Ich kam zu den Feldern und wanderte einen Großteil der Nacht herum, auf den Feldwegen, in der Kühle Nordfrankreichs, in dem zu dieser Jahreszeit so intensiven Geruch der Rapsfelder. Die ganze Nacht über entwarf ich mein neues Leben fern von hier. Über den Autor: Édouard Louis wurde am 30. Oktober 1992 in Hallencourt in Picardie, Nordfrankreich, geboren. Sein richtiger Name ist Eddy Bellegueule. Seit 2011 studiert er Soziologie an der École Normale Supérieure in Paris, die als eine der angesehensten Privatschulen Frankreichs gilt. Mit 21 Jahren schreibt er seinen autobiographischen Debütroman "En finir avec Eddy Bellegueule", der Nr.1-Besteller in Frankreich wird und in 18 Sprachen veröffentlicht wurde. Im März 2014 bekam er für sein Engagement gegen Homophobie den Pierre Guénin-Preis. Heute wohnt er in Paris, wo er an seinen nächsten Roman arbeitet. Gemeinsam mit dem S. Fischer Verlag und mit dem französischen Verlag Seuil verlosen wir für diese besondere zweisprachige Leserunde 10 Exemplare von "En finir avec Eddy Bellegueule" und 15 Exemplare von "Das Ende von Eddy". In deinen Beiträgen sollst du genau angeben, ob du das Buch auf Deutsch oder auf Französisch bekommen willst und einfach auf diese Fragen antworten: Hast du bereits ein Buch auf Französisch gelesen? Wenn ja, welche ist es? Und hast du vielleicht einen französischen Lieblingsautor? As-tu déjà lu un livre en français? Si oui, lequel? Quel est, si tu en as un, ton auteur français préféré? Ich freu mich auf eure Kommentare auf Deutsch oder auf Französisch! Ich drücke euch die Daumen oder wie wir in Frankreich sagen: „Je croise les doigts pour vous !“ J'ai hâte de lire vos réponses! Bonne chance à tous! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Unterthemen der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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  • Ausbruch aus dem System

    Méto - Das Haus
    kaboe

    kaboe

    05. March 2015 um 13:00

    MÉTO - Das Haus von Yves Grevet ist der Beginn der Geschichte von Metos Leben. Méto ist ein Junge von etwa 14 Jahren. So lange er sich erinnern kann, lebt er in dem Haus. Das sind etwa 5 Jahre. Was davor war, weiß er nicht. Den anderen Jungen im Haus geht es ähnlich. Alle Jungen im Haus leben ein durchorganisiertes Leben: Unterricht, Sport, Essen, Schlafen. Zum Zeitvertreib gibt es regelmäßig Wettkämpfe. Wer aus der Reihe tanzt, oder zu schlecht ist, wird bestraft. Manchmal in der Gruppe, manchmal alleine. Kühlkammer oder Ohrfeigenkreis. Die Herren im Haus gehen mit den Jungen nicht zimperlich um und verzeihen nicht das kleinste Vergehen. Alle leben in Angst. Doch eines Tages formiert sich Widerstand und Méto wird ein Teil davon. Obwohl ich dem Buch erst skeptisch gegenüber stand (das Cover gefällt mir erst, seit ich es verstehe), war ich von der ersten Seite an wie gebannt. Die Fragen, die auch Méto sich stellt, prasselten sofort auf mich ein und wurden wohldosiert im ganzen Buch verteilt beantwortet, ohne die Lust auf die Folgebände der Trilogie zu vermiesen. So vieles bleibt unbeantwortet, vor allem das 'Warum?'. Die Spannung bleibt durchgehend erhalten, obwohl der beschriebene Alltag im Haus wenig Abwechslung bietet. Sehr angenehm empfand ich die Namen der Hausbewohner. Sie haben, bis auf Méto, lateinische Namen und sind so für mich leichter zu merken, als französische. Die Altersangabe des Verlages finde ich gut, aber auch älteren Lesern hat Méto einiges zu bieten.

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  • Der erste Teil der Trilogie.

    Méto - Das Haus
    kvel

    kvel

    29. March 2014 um 23:14

    Allgemein zu der Trilogie („Das Haus“ und „Die Insel“ und „Die Welt“): Das Cover finde ich sehr gelungen - es macht einen ganz besonderen Eindruck: die rote, glänzende Schrift und die rote, leuchtende Person zwischen den anderen grauen Personen machen den Leser neugierig auf den Inhalt des Buches. Als ganz edel empfinde ich den schwarzen Buch-Seiten-Schnitt. Hint: Ich habe alle drei Bücher nacheinander gelesen und erst dann die Rezension geschrieben. Zusammenfassung des Inhalts: Meto, ein Junge der im „Haus“ zusammen mit anderen Kindern gefangen gehalten wird, ist die ewigen Schikanen, die ihm und den anderen Kindern angetan werden, leid und ahnt, dass es noch eine andere Welt „dort draußen“ gibt; er unternimmt den Versuch eines Ausbruchs. Als Thema ziehen sich immer wieder Freundschaft und Loyalität als roter Faden durch den Roman. Was mir des Öfteren nicht so gut gefallen hat: Es kommen immer neue Personen und Namen vor. Die Ereignisse werden oft überraschend und lieblos in die Geschichte eingeworfen. Man kann den Zusammenhang oftmals nicht erkennen. Als Leser bleibt man zu oft im Unklaren. Es werden oftmals zu wenig Hintergrundinformationen preis gegeben. Mir ist schon klar, dass der Autor die Spannung über die gesamte Trilogie erhalten möchte. Aber es ist schon ein Gradwanderung: wenn man immer nur Spannung aufbauen möchte und neue Aspekte einbringen möchte, ohne irgendetwas auch mal aufzulösen, dann könnte dies beim Leser eventuell auch irgendwann mal in Desinteresse umschlagen. Ja, das Buch war sehr spannend und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil ich immer wissen wollte wie es weiter geht. Aber manchmal hatte ich den Eindruck, dass der wahre Funke bei mir nicht überspringen wollte. Eigentlich wollte ich nur vier Sterne vergeben. Aber weil ich die Grundidee für super halte, dann doch fünf Sterne.

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  • Packend, bedrückend, mysteriös - Ein schwer einzuordnender; aber dennoch gelungener Auftakt

    Méto - Das Haus
    LaLecture

    LaLecture

    14. January 2014 um 16:22

    Inhalt 64 Jungen ohne Erinnerungen, ein Haus mit strengen Regeln und harten Strafen, das die Kinder nie verlassen dürfen, und eine ungewisse Zukunft - so lebt der junge Méto seit einigen Jahren und er weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, denn bald ist er zu groß für das Leben im Haus und dann wird er verschwinden, wie die anderen Jungen vor ihm. Deshalb will er die Zeit, die ihm noch bleibt, nutzen, um herauszufinden, woher er kommt und ob es nicht doch einen Weg nach draußen gibt. Meinung Für dieses Buch habe ich zwei Anläufe gebraucht und es ist anfangs auch wirklich gewöhnungsbedürftig. Da die Geschichte von Méto erzählt wird und die Jungen in dem Haus keine Erinnerungen an früher haben und nur das Wissen besitzen, dass ihnen beigebracht wird, ist der Schreibstil sehr emotionslos und Métos Gedanken oft auch naiv, woran man sich erstmal gewöhnen muss. Außerdem erscheinen einem die Methoden des Hauses erschreckend brutal und der Sinn hinter dem Leben der Jungens erschließt sich einem nicht so ganz. Das ändert sich übrigens auch am Ende nicht, denn man merkt bei dieser Geschichte deutlich, dass es sich um den Auftakt einer Reihe handelt, der in Frankreich in einem Band erhältlich ist. Im Grunde wirkt dieses Buch daher unvollständig und es gibt so gut wie keine Erklärungen, was mich aber trotzdem nur bedingt gestört hat, denn dafür war es unglaublich spannend geschrieben. Ich habe den Roman in wenigen Stunden verschlungen und mit den Jungen mitgefiebert und gehofft, dass ihr Fluchtversuch gelingt. Die Charaktere waren teilweise sehr interessant und sogar sympathisch (sofern man bei so einer "Erziehung" überhaupt einen gesunden Charakter entwickeln kann) und die Reaktionen, insbesondere der Jüngeren, in der zweiten Hälfte des Buches kamen mir sehr authentisch vor. Insgesamt regt das Buch trotz der fehlenden Informationen zum eigentlichen Thema auch viel zum Nachdenken über die menschliche Natur, zum Beispiel zum Thema (kontrollierte) Gewalt, an. Fazit Der Grund dafür, dass ich "Méto - Das Haus" 4 Sterne gebe, ist vermutlich vor allem meine Faszination für das geheimnisvolle Szenario und meine Neugier, wie es weitergehen wird mit den Jungs. Im Grunde bekommt man in diesem ersten Teil sonst nämlich enttäuschend wenig Intormationen und doch ist die Geschichte so packend geschrieben, dass man nicht anders kann, als das Buch zu mögen.

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  • Méto Das Haus

    Méto - Das Haus
    lesemaus

    lesemaus

    14. September 2013 um 15:40

    Viele Jungen von neun bis 14 Jahren leben gemeinsam in einem verbarrikadierten Haus auf einer Insel. Wo? Keine Ahnung. Warum? Keine Ahnung. Was sie dort sollen? Keine Ahnung? Wer sie sind? Wissen sie nicht. Was wissen sie? Nichts. Diese Jungen schlafen, essen, lernen und spielen gemeinsam. Wissen nicht wie es in Zukunft weiter geht. Was ihnen bevorsteht, was mit ihnen passiert. Aber einer möchte es wissen, es ist Méto. Kann er mit den anderen aus dem Haus flüchten oder werden sie verraten? Wer sind die Verräter und wer die Helfer? Ich habe das Buch knapp drei Stunden durchgelesen und war wie gefesselt. Einfache, aber eindringliche, Sprache. Wie die Jungen leben wird klar ersichtlich, aber wer alles im Hintergrund steuert ist nicht klar. Man fiebert mit den Jungs, dass sie den Ausbruch schaffen. Für mich selber war auch das Buch großartig, da die Jungen nicht groß beschrieben werden und man sich so selber ein Bild machen kann. Einfach nur herrlich. Für Kinder ist das Buch nichts, eher was für Jugendliche. In dem Buch kommen Szenen vor, die mich sogar erschreckt haben. Freu mich schon auf die Nachfolger.

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  • Metó - Das Haus. Rezension.

    Méto - Das Haus
    indianer

    indianer

    13. June 2013 um 18:00

    Metó. Das Haus von Yves Grevet handelt von einer Gruppe Jungen, die angeschnitten von der Außernwelt ein paar Jahre in einem geordneten Haus leben, ohne zu wissen woher sie kommen und wieso sie dort sind und unter der Fuchtel von harten, willkürlichen Aufsehern, den Cäsaren. Metó ist einer dieser Jungen, doch er stellt Fragen, versucht seine Herkunft zu erfahren und zettelt langsam, aber sicher eine Rebellion an.   Das Buch ist in einfachen, kurzen Sätzen geschrieben. Das hat die Wirkung, dass die stille Grausamkeit des Schicksals der Jungen verstärkt wird. Durch die Selbstverständlichkeit mit der der Metó als Ich-Erzähler die Handlung erzählt erzeugt einen schleichenden Gänsehauteffekt, vorrausgesetzt jedoch, der Leser bringt Phantasie und die Fähigkeit mit, sich in die Lage eines anderen hineinzuversetzen. Bemerkenswert ist jedoch die Präzision der Erzählung. Wie auch der Alltag im Haus selbst ist die Wortwahl genau, die Handlung einzelheitengetreu beschrieben. Doch bei all der Situationsbeschreibung fällt die Porträtierung der Charaktere leider zu kurz aus. Die meisten Figuren, bis auf Metó und Romu, bei dem lange nicht klar ist, auf welcher Seite er steht, bleiben flach und profillos. Das System, dass für die Jungen die Welt ist, deckt die klaren, grausamen Strukturen einer sozialistsch orientierten Diktatur gut ab, natürlich minimiert auf einen winzigen Handlungsraum. Es gibt Strafen, wie den Kühlraum, festgelegte Zeiten für Lachen und Propaganda. Wenn einer einen Fehler macht, kommen alle dran. Und es wirkt, führt zu Verängstigung, Ausgrenzung und Wettbewerbsdenken bis zur Gewaltanwendung. Auf einen abgeschlossenen Raum festgelegt und auf eine kleine Gruppe beschränkt, ist Metó so eine faszinierende Beobachtung, wie ein totales System den Menschen formen kann. Auch wenn der Titelheld all die Eigenschaften eines wahren Helden hat und die meisten Klischees a lá Harry Potter erfüllt (einer der Besten im Lieblingssport, Vertrauensperson, Geheimnisslüfter etc.) bleibt er einem durch Bodenständigkeit sympathisch (ok das ist auch ein Klischee). Diese Idee ist nicht neu, aber dennoch immer wieder aktuell. Themen wie Gleichschaltung und eine bis in letzte detail geordnete Gemeinschaft sind noch immer brisant und in diesem Buch nicht schlecht, rasant und erschreckend, umgesetzt.      

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  • Fesselnd. Neu. Méto.

    Méto - Das Haus
    Tanja-WortWelten

    Tanja-WortWelten

    02. June 2013 um 10:23

    ZUSAMMENFASSUNG: Méto lebt, zusammen mit gut sechzig anderen Jungen, im so genannten Haus. Dort wird ihr Tag von den sogenannten Cäsaren bestimmt. Verstoßen sie gegen eine Regel, müssen sie ins Kühlhaus, wo schon so mancher ein paar Finger verloren hat. An die Zeit vor seinem Leben im Haus kann sich Méto nicht mehr erinnern und auch die Wörter "Mutter" und "Vater" sind ihm und den anderen ebenso fremd wie der Anblick einer Frau oder eines Mädchens. Was passiert, wenn sein Bett zerbricht - wenn er zu groß, zu schwer, zu alt geworden ist -, weiß er genauso wenig wie die anderen. Er kann nur hoffen, dass er draußen auf der Insel in die Lehre gehen darf. Und eigentlich hat sich Méto bereits an all das Nicht-Wissen gewöhnt. Zumindest glaubt er das beinahe, bis ihm ein neuer Junge anvertraut wird. Und mit den Fragen, die der ihm stellt, kommen in Méto nach und nach immer mehr Zweifel an dem auf, was er sein Leben nennt. Doch die Verräter sind nicht weit, könnten sogar im Bett neben seinem schlafen ... FAZIT: Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich dieses Buch erst gar nicht lesen wollte. Einfach, weil ich weder mit dem Cover noch mit dem Klappentext etwas anzufangen wusste. Dass ich es dann doch gelesen habe, nun ja, ich bin recht froh darum. Denn Métos Geschichte ist mal so etwas ganz Anderes. Weg von der inzwischen fast schon klassischen Dystopie, hin zu mehr Geheimniskrämerei, Undurchsichtigkeit und einer neuen Idee, die mich richtig in ihren Bann gezogen hat. Und auch Leute, die die Bücher von französischen Autoren eher mit Vorsicht beäugen, werden an diesem Buch ihre Freude haben - ebenso wie Leser, die sich nicht gerade in der hier empfohlenen Altersspanne zwischen zwölf und fünfzehn Jahren befinden.

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  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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    • 1046
  • Düster, spannend und kritisch!

    Méto - Das Haus
    Tintenelfe

    Tintenelfe

    09. April 2013 um 16:27

    64 Jungen in einem Haus. Sie wissen nicht, woher sie kommen und auch nicht wohin sie gehen werden, wenn eines Tages das fragile Bett unter ihnen zusammenbricht und damit ihre Zeit abgelaufen ist. Ihr Alltag wird von Sport und Unterricht unter strengen Regeln bestimmt und mit entwürdigenden Strafen reglementiert. Das panoptisch angelegte Haus unterliegt der totalen Überwachung und nach draußen können sie nie. Doch Méto, dessen Tage im Haus gezählt sind, beginnt Fragen zu stellen. Was geschieht des Nachts, wenn alle schlafen? Wer sind die furchterregenden Soldaten, die bei einer „Katastrophe“ zum Einsatz kommen? Fragen, die Méto zum Verhängnis werden können. „Méto“, die Bestseller-Trilogie aus Frankreich, richtet sich an Jugendliche ab 12 Jahren. “DAS HAUS” ist ein düsteres, packendes Jugendbuch, das den Leser schnell in seinen Bann schlägt. Es gibt unzählige Geheimnisse, die gelöst werden wollen und während des Lesens tauchen immer neue Fragen auf. Die einfachen, kurzen Sätze treiben die Handlung voran und die Seiten des nicht allzu umfangreichen Buches fliegen nur so vorüber. In einer Welt, in der Selbstbestimmung keinen Platz hat und Gehorsam allererstes und überlebenswichtiges Gebot ist, beginnt ein Junge, sich gegen das System aufzulehnen. Je mehr Wissen er sammelt, je mehr Geheimnisse er lösen kann, um so selbstbestimmter wird er. Doch den Mut dazu bringt nicht jeder auf, denn das Wissen ist gefährlich. Auch Freundschaft spielt eine große Rolle, denn auf wen sollen sich die Jungen verlassen. Begriffe wir Mutter und Vater oder Geschwister kennen sie nicht. Ihre Herkunft, selbst ihre Entstehung ist ihnen ein Rätsel. Ohne moralischen Zeigefinger zeigt der Autor, wie der Einzelne versucht, das Leben unter der Gewaltherrschaft zu ertragen, sich anzupassen, zu überleben. Unbedingter Gehorsam, Verrat oder Auflehnung, aber auch Überlegungen, wieviel der Einzelne wert ist oder wie schnell neue Herrschaftssystem entstehen, finden ihren Platz. “Méto” bietet damit nicht nur eine spannende, beklemmende Geschichte mit dunklen Geheimnissen, sondern zugleich auch die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Systemen. Natürlich werden nicht alle Fragen und Rätsel im ersten Teil gelöst, so dass ich auf jeden Fall immer noch wissen möchte, wie es überhaupt dazu kam, dass dieses Haus auf der Insel gebaut wurde und was das Ganze eigentlich bezweckt. Teil 2 “Die Insel” ist auf jeden Fall schon in der Bücherei vorbestellt. © Tintenelfe www.tintenhain.de

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  • Rezension zu "MÉTO Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    10. February 2013 um 14:31

    Méto lebt im HAUS. Einem Internat für Jugendliche und Kinder. Er ahnt nicht, dass dieses Haus abgeschottet von der Umwelt ist und doch bemerkt er den sehr stark strukturierten Alltag den er täglich absolvieren muss. Knapp 75 Bissen Essen gibt es pro Mahlzeit - zwischen jedem Bissen muss jedes Kind bis 50 zählen, damit man sich nicht überfrisst. Spielen, Lernen, Sport, Schlafen - für alle Aktivitäten gibt es genaue Verhaltensregeln. Überwacht werden die Kinder durch sogenannte Cäsare, strenge Authoritäten, die seltsamerweise trotzdem immer Lächeln. Irgendwann jedoch fallen Méto Dinge auf, die ihm komisch vorkommen. Und er fängt an, mehr herauszufinden.. Méto ist ein eindringliches Buch. Erstaunlich nüchtern, fast schon sachlich, erzählt der Protagonist Méto dem Leser von den Ereignissen im Haus, die ihn dennoch gar nicht kalt lassen, und gegen die er nach und nach mehr unternehmen möchte - Yves Grevet schafft es dabei den Leser in einer Art und Weise teilhaben zu lassen, die einzigartig ist. Kurze, prägnante Sätze machen einem klar, dass alles in diesem Buch gut durchdacht ist, und, ob Covergestaltung, Inselplan auf der Innenseite des Buches oder die Namen der auftretenden Personen im Buch, nichts dem Zufall überlassen wird. Méto - das Haus ist der erste Teil einer Trilogie in der Kinder versuchen, die Macht zu ergreifen, um ihre Welt, die so furchtbar durchorganisiert war, zum positiven zu ändern. Ob die Vorgehensweise dabei wirklich positiv ist, kann der Leser für sich selbst entscheiden, denn das ist das wirklich geniale am Erzählstil Grevets: Es gibt keinen moralischen Zeigefinger der darüber richtet, wer nun "gut" oder "böse" ist. Trotz Métos persönlicher Sichtweise schafft der Leser es stets, selbst darüber entscheiden zu können, wer wie und wieso gehandelt haben könnte. Eine klare Empfehlung an alle Dystopieliebhaber und solche, die darüber hinausgehen.

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  • Rezension zu "MÉTO Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    Kreisrundes_Quadrat

    Kreisrundes_Quadrat

    16. January 2013 um 23:03

    Dieses Buch hat mich nicht besonders begeistern können. Méto wächst in einer internatsähnlichen Anstalt zusammen mit 63 anderen Jungen auf. Das tägliche Leben ist auf strengste geregelt und die Jungen kennen ihre Vergangenheit nicht, für sie existiert lediglich die regulierte Realität im Haus. Méto jedoch beginnt Widerstand zu leisten und so wird der Grundstein für einen Umbruch gelegt. Die Idee an sich ist nett und enthält auch einige interessante gesellschaftskritische Ansäzte, aber sie wird leider wenig überzeugend umgesetzt. Das liegt meiner Meinung nach vor allem an der platten bzw. fast nicht vorhandenen Charakterisierung der Akteure. Man weiß einfach so gut wie nichts über die handelnden Personen und deren Motivationen bleiben größtenteils im Dunkeln. Ich habe es als sehr schwierig emfpunden in der Geschichte mitzufiebern, da ich keinerlei Bezug zu den Personen aufbauen konnte. Und die Handlung allein ist nicht ansatzweise außergewöhnlich genug, als dass sie dieses Manko wettmachen könnte. Unterm Strich ein Buch mit einem durchaus interessanten Konzept, das an seiner farblosen Umsetzung scheitert.

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