Méto - Das Haus

von Yves Grevet 
3,9 Sterne bei163 Bewertungen
Méto - Das Haus
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

BlueSunsets avatar

Ungewöhnliche Dystopie, bei der noch viele Fragen offen geblieben sind.

Ennis avatar

Auch beim zweiten Lesen wieder sehr spannend! Die nüchtern erzählte Geschichte um Méto und die anderen Jungs im "Haus" hat mir sehr gefallen

Alle 163 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Méto - Das Haus"

64 Jungen leben im HAUS hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen. Sie wissen nicht, woher sie kommen, und sie wissen nicht, wohin sie verschleppt werden, wenn ihre Zeit im Haus abgelaufen ist. Fragen dürfen sie keine stellen – tun sie es doch, werden sie von Männern, die sie rund um die Uhr bewachen, brutal bestraft. Als sich einer der Jungen nicht länger seinem Schicksal beugen will und Widerstand leistet, bekommt er die ganze Härte des Systems zu spüren, in dem er gefangen ist. Doch andere eifern ihm nach und erheben sich wie er gegen Gewalt und Willkür, um die Macht des Hauses zu stürzen. Es ist der Beginn eines gefährlichen Kampfes um Freiheit und Selbstbestimmung. Es ist der Kampf des jungen MÉTO.
* Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013
* Jugendbuch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Mai 2012
* Auf der Liste ›Die besten 7 Bücher für junge Leser‹, April 2012

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423625142
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.04.2012
Teil 1 der Reihe "MÉTO"
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.05.2012 bei Der Audio Verlag erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne45
  • 4 Sterne76
  • 3 Sterne31
  • 2 Sterne6
  • 1 Stern5
  • Sortieren:
    Si-Nes avatar
    Si-Nevor 3 Jahren
    Méto - Das Haus

    Fazit:

    Ich finde der Autor schreibt wirklich interessante Bücher, die mich zum Nachdenken anregen. Das Haus und seine Regeln sind eine Sache. Es hat mich aber nicht ganz packen können, daher fand ich es nur ganz okay. Ich werde wohl auch nicht weiterlesen.

    Bewertung:

    Das ist der erste Band der Reihe.

    Es geht hier um Méto und das Haus, genau wie der Titel des Buches.

    Das Haus ist eine komische Einrichtung mit vielen Regeln, die so gar keinen Sinn machen. Zum Beispiel gibt es eine Regel, die besagt, dass zwischen jedem Bissen 50 Sekunden sind.
    Außerdem sind in diesem Haus nur Kinder untergebracht, keiner weiß, wie es weiter geht. Alles ist sehr geheimnisvoll und auf Regeln und Strafen aufgebaut. Ich erfahre auch nicht wirklich was über das System und was es außer dem Haus noch gibt. Ich denke, das wird in Teil fortgesetzt.

    Méto ist schon längerem Haus und kennt daher die Regeln und befolgt diese. Alle Figuren auch Méto wirken etwas farblos. Ich denke, dass es auch so gedacht ist. Denn keiner hat Erinnerungen vor dem Haus und alle müssen diesen komischen Regeln folgen. Alle sind in gewisser Weise gleich.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Dorfwolfs avatar
    Dorfwolfvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Reiße in die Unterdrückung.
    Die Geschichte ist toll!

    Sie leben in einem Haus, 64 Kinder. Alles verläuft nach Plan. Der Tagesplan, das Essen, die Spiele, die Freizeit usw.

    Einer dieser Kinder ist Méto. Er stellt sich die Frage, warum dies eigentlich geschieht. Métro wird durch die Beantwortung der Frage zu einem Rebellen und befreit sich mit seinen Freunden aus der Gefangenschaft im Haus. Doch beantwortet ist seine Frage noch nicht. Im Gegenteil, es entstehen mehr Fragen.

    Méto ist ein Buch welches eine nahezu perfekte Diktatur zeigt, welche an Kinder ausgeübt wird, die es nicht besser wissen. Das Buch besitzt so viel Spannung, da immer wider neue Fragen entstehen, die nur Stückweise beantwortet werden. Aber auch das Szenario ist schon durch das fremde interessant. Es ist als betrete man eine neue Welt.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    leseelfes avatar
    leseelfevor 3 Jahren
    Super Buch


    Das Cover ist jetzt vielleicht nicht so einladend aber es wurde gut zum Inhaltes des Buches gewählt und der schwarzerand finde ich sehr schick weil es eben nicht wie jedes Buch aussieht. Die Geschichte fängt eigentlich schon an der ersten Seite sehr spannend an man fühlt sich sofort in die Geschichte hineinversetzt und möchte immer sofort wissen was passier wie geht es weiter also aufjedenfall Suchfaktor vorhanden der Schreibstil ist flüßig geschreiben das einzige was mich etwas gestört haben sind die Namen gut Méto kann man sich ja noch gut merken aber Octavius?! Méto ist echt putzig irgendwie ein anführer Typ der noch nicht ganz genau weiß ob er das zeug dazu hat oder eben nicht ein guter Teamspieler auf alle fälle und sehr sehr sympatisch. Ich würde empfehlen die ganze Reihe schon zu besitzen weil der Erste Teil im nichts aufhört und man aber wissen muss wie geht es weiter.. ich empfehle die Reihe wirklich jedem weiter BITTE Lest sie!!! Falls ihr sie schon gelesen habt wie fandet ihr sie?

    Kommentieren0
    33
    Teilen
    dominonas avatar
    dominonavor 3 Jahren
    Erziehung mit System?

    Ich habe eine Weile gebraucht, um in das Buch reinzukommen, aber dann war es so interessant, dass ich es nicht mehr weglegen wollte. Leider erfährt man viel über das seltsame System im Haus, aber noch nichts über die Gründe. Da wir es aber mit einer Trilogie zu tun haben, ist es verständlich, erhöhte aber die Erwartungen an die nächsten Teile. Als Jugendbuch finde ich es wieder wegen der Gewalt ein wenig seltsam, anscheinend ist das in utopischen Jugendbüchern Standard.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    kaboes avatar
    kaboevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte ist eben so fesselnd, wie das System, in dem Méto lebt. Der Leser steigt in das Haus ein, Méto versucht zu entkommen ...
    Ausbruch aus dem System

    MÉTO - Das Haus von Yves Grevet ist der Beginn der Geschichte von Metos Leben.
    Méto ist ein Junge von etwa 14 Jahren. So lange er sich erinnern kann, lebt er in dem Haus. Das sind etwa 5 Jahre. Was davor war, weiß er nicht.
    Den anderen Jungen im Haus geht es ähnlich.

    Alle Jungen im Haus leben ein durchorganisiertes Leben: Unterricht, Sport, Essen, Schlafen. Zum Zeitvertreib gibt es regelmäßig Wettkämpfe.
    Wer aus der Reihe tanzt, oder zu schlecht ist, wird bestraft. Manchmal in der Gruppe, manchmal alleine. Kühlkammer oder Ohrfeigenkreis.
    Die Herren im Haus gehen mit den Jungen nicht zimperlich um und verzeihen nicht das kleinste Vergehen.
    Alle leben in Angst.
    Doch eines Tages formiert sich Widerstand und Méto wird ein Teil davon.

    Obwohl ich dem Buch erst skeptisch gegenüber stand (das Cover gefällt mir erst, seit ich es verstehe), war ich von der ersten Seite an wie gebannt. Die Fragen, die auch Méto sich stellt, prasselten sofort auf mich ein und wurden wohldosiert im ganzen Buch verteilt beantwortet, ohne die Lust auf die Folgebände der Trilogie zu vermiesen. So vieles bleibt unbeantwortet, vor allem das 'Warum?'.
    Die Spannung bleibt durchgehend erhalten, obwohl der beschriebene Alltag im Haus wenig Abwechslung bietet.
    Sehr angenehm empfand ich die Namen der Hausbewohner. Sie haben, bis auf Méto, lateinische Namen und sind so für mich leichter zu merken, als französische.

    Die Altersangabe des Verlages finde ich gut, aber auch älteren Lesern hat Méto einiges zu bieten.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    K
    kvelvor 5 Jahren
    Der erste Teil der Trilogie.

    Allgemein zu der Trilogie („Das Haus“ und „Die Insel“ und „Die Welt“):
    Das Cover finde ich sehr gelungen - es macht einen ganz besonderen Eindruck: die rote, glänzende Schrift und die rote, leuchtende Person zwischen den anderen grauen Personen machen den Leser neugierig auf den Inhalt des Buches.
    Als ganz edel empfinde ich den schwarzen Buch-Seiten-Schnitt.

    Hint: Ich habe alle drei Bücher nacheinander gelesen und erst dann die Rezension geschrieben.


    Zusammenfassung des Inhalts:
    Meto, ein Junge der im „Haus“ zusammen mit anderen Kindern gefangen gehalten wird, ist die ewigen Schikanen, die ihm und den anderen Kindern angetan werden, leid und ahnt, dass es noch eine andere Welt „dort draußen“ gibt; er unternimmt den Versuch eines Ausbruchs.


    Als Thema ziehen sich immer wieder Freundschaft und Loyalität als roter Faden durch den Roman.


    Was mir des Öfteren nicht so gut gefallen hat:
    Es kommen immer neue Personen und Namen vor.
    Die Ereignisse werden oft überraschend und lieblos in die Geschichte eingeworfen.
    Man kann den Zusammenhang oftmals nicht erkennen.
    Als Leser bleibt man zu oft im Unklaren.
    Es werden oftmals zu wenig Hintergrundinformationen preis gegeben.


    Mir ist schon klar, dass der Autor die Spannung über die gesamte Trilogie erhalten möchte. Aber es ist schon ein Gradwanderung: wenn man immer nur Spannung aufbauen möchte und neue Aspekte einbringen möchte, ohne irgendetwas auch mal aufzulösen, dann könnte dies beim Leser eventuell auch irgendwann mal in Desinteresse umschlagen.


    Ja, das Buch war sehr spannend und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil ich immer wissen wollte wie es weiter geht.
    Aber manchmal hatte ich den Eindruck, dass der wahre Funke bei mir nicht überspringen wollte.

    Eigentlich wollte ich nur vier Sterne vergeben. Aber weil ich die Grundidee für super halte, dann doch fünf Sterne.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    LaLectures avatar
    LaLecturevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Packend, bedrückend, mysteriös - Ein schwer einzuordnender, aber dennoch gelungener Auftakt, der leider abrupt endet
    Packend, bedrückend, mysteriös - Ein schwer einzuordnender; aber dennoch gelungener Auftakt

    Inhalt

    64 Jungen ohne Erinnerungen, ein Haus mit strengen Regeln und harten Strafen, das die Kinder nie verlassen dürfen, und eine ungewisse Zukunft - so lebt der junge Méto seit einigen Jahren und er weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, denn bald ist er zu groß für das Leben im Haus und dann wird er verschwinden, wie die anderen Jungen vor ihm.
    Deshalb will er die Zeit, die ihm noch bleibt, nutzen, um herauszufinden, woher er kommt und ob es nicht doch einen Weg nach draußen gibt.


    Meinung


    Für dieses Buch habe ich zwei Anläufe gebraucht und es ist anfangs auch wirklich gewöhnungsbedürftig.
    Da die Geschichte von Méto erzählt wird und die Jungen in dem Haus keine Erinnerungen an früher haben und nur das Wissen besitzen, dass ihnen beigebracht wird, ist der Schreibstil sehr emotionslos und Métos Gedanken oft auch naiv, woran man sich erstmal gewöhnen muss.
    Außerdem erscheinen einem die Methoden des Hauses erschreckend brutal und der Sinn hinter dem Leben der Jungens erschließt sich einem nicht so ganz. Das ändert sich übrigens auch am Ende nicht, denn man merkt bei dieser Geschichte deutlich, dass es sich um den Auftakt einer Reihe handelt, der in Frankreich in einem Band erhältlich ist. Im Grunde wirkt dieses Buch daher unvollständig und es gibt so gut wie keine Erklärungen, was mich aber trotzdem nur bedingt gestört hat, denn dafür war es unglaublich spannend geschrieben.
    Ich habe den Roman in wenigen Stunden verschlungen und mit den Jungen mitgefiebert und gehofft, dass ihr Fluchtversuch gelingt. Die Charaktere waren teilweise sehr interessant und sogar sympathisch (sofern man bei so einer "Erziehung" überhaupt einen gesunden Charakter entwickeln kann) und die Reaktionen, insbesondere der Jüngeren, in der zweiten Hälfte des Buches kamen mir sehr authentisch vor.
    Insgesamt regt das Buch trotz der fehlenden Informationen zum eigentlichen Thema auch viel zum Nachdenken über die menschliche Natur, zum Beispiel zum Thema (kontrollierte) Gewalt, an.


    Fazit


    Der Grund dafür, dass ich "Méto - Das Haus" 4 Sterne gebe, ist vermutlich vor allem meine Faszination für das geheimnisvolle Szenario und meine Neugier, wie es weitergehen wird mit den Jungs. Im Grunde bekommt man in diesem ersten Teil sonst nämlich enttäuschend wenig Intormationen und doch ist die Geschichte so packend geschrieben, dass man nicht anders kann, als das Buch zu mögen.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    lesemauss avatar
    lesemausvor 5 Jahren
    Méto Das Haus

    Viele Jungen von neun bis 14 Jahren leben gemeinsam in einem verbarrikadierten Haus auf einer Insel. Wo? Keine Ahnung. Warum? Keine Ahnung. Was sie dort sollen? Keine Ahnung? Wer sie sind? Wissen sie nicht.
    Was wissen sie? Nichts.
    Diese Jungen schlafen, essen, lernen und spielen gemeinsam. Wissen nicht wie es in Zukunft weiter geht. Was ihnen bevorsteht, was mit ihnen passiert.
    Aber einer möchte es wissen, es ist Méto. Kann er mit den anderen aus dem Haus flüchten oder werden sie verraten? Wer sind die Verräter und wer die Helfer?

    Ich habe das Buch knapp drei Stunden durchgelesen und war wie gefesselt. Einfache, aber eindringliche, Sprache.
    Wie die Jungen leben wird klar ersichtlich, aber wer alles im Hintergrund steuert ist nicht klar. Man fiebert mit den Jungs, dass sie den Ausbruch schaffen.
    Für mich selber war auch das Buch großartig, da die Jungen nicht groß beschrieben werden und man sich so selber ein Bild machen kann. Einfach nur herrlich.
    Für Kinder ist das Buch nichts, eher was für Jugendliche. In dem Buch kommen Szenen vor, die mich sogar erschreckt haben.
    Freu mich schon auf die Nachfolger.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    indianers avatar
    indianervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Komplexe, fesselnde Story. Ich habe es fasziniert auf einen Zug durchgelesen.
    Metó - Das Haus. Rezension.

    Metó. Das Haus von Yves Grevet handelt von einer Gruppe Jungen, die angeschnitten von der Außernwelt ein paar Jahre in einem geordneten Haus leben, ohne zu wissen woher sie kommen und wieso sie dort sind und unter der Fuchtel von harten, willkürlichen Aufsehern, den Cäsaren. Metó ist einer dieser Jungen, doch er stellt Fragen, versucht seine Herkunft zu erfahren und zettelt langsam, aber sicher eine Rebellion an.

     

    Das Buch ist in einfachen, kurzen Sätzen geschrieben. Das hat die Wirkung, dass die stille Grausamkeit des Schicksals der Jungen verstärkt wird. Durch die Selbstverständlichkeit mit der der Metó als Ich-Erzähler die Handlung erzählt erzeugt einen schleichenden Gänsehauteffekt, vorrausgesetzt jedoch, der Leser bringt Phantasie und die Fähigkeit mit, sich in die Lage eines anderen hineinzuversetzen. Bemerkenswert ist jedoch die Präzision der Erzählung. Wie auch der Alltag im Haus selbst ist die Wortwahl genau, die Handlung einzelheitengetreu beschrieben.

    Doch bei all der Situationsbeschreibung fällt die Porträtierung der Charaktere leider zu kurz aus. Die meisten Figuren, bis auf Metó und Romu, bei dem lange nicht klar ist, auf welcher Seite er steht, bleiben flach und profillos.

    Das System, dass für die Jungen die Welt ist, deckt die klaren, grausamen Strukturen einer sozialistsch orientierten Diktatur gut ab, natürlich minimiert auf einen winzigen Handlungsraum. Es gibt Strafen, wie den Kühlraum, festgelegte Zeiten für Lachen und Propaganda. Wenn einer einen Fehler macht, kommen alle dran. Und es wirkt, führt zu Verängstigung, Ausgrenzung und Wettbewerbsdenken bis zur Gewaltanwendung. Auf einen abgeschlossenen Raum festgelegt und auf eine kleine Gruppe beschränkt, ist Metó so eine faszinierende Beobachtung, wie ein totales System den Menschen formen kann.

    Auch wenn der Titelheld all die Eigenschaften eines wahren Helden hat und die meisten Klischees a lá Harry Potter erfüllt (einer der Besten im Lieblingssport, Vertrauensperson, Geheimnisslüfter etc.) bleibt er einem durch Bodenständigkeit sympathisch (ok das ist auch ein Klischee).

    Diese Idee ist nicht neu, aber dennoch immer wieder aktuell. Themen wie Gleichschaltung und eine bis in letzte detail geordnete Gemeinschaft sind noch immer brisant und in diesem Buch nicht schlecht, rasant und erschreckend, umgesetzt.

     

     

     

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Tanja-WortWeltens avatar
    Tanja-WortWeltenvor 5 Jahren
    Fesselnd. Neu. Méto.

    ZUSAMMENFASSUNG:
    Méto lebt, zusammen mit gut sechzig anderen Jungen, im so genannten Haus. Dort wird ihr Tag von den sogenannten Cäsaren bestimmt. Verstoßen sie gegen eine Regel, müssen sie ins Kühlhaus, wo schon so mancher ein paar Finger verloren hat. An die Zeit vor seinem Leben im Haus kann sich Méto nicht mehr erinnern und auch die Wörter "Mutter" und "Vater" sind ihm und den anderen ebenso fremd wie der Anblick einer Frau oder eines Mädchens.
    Was passiert, wenn sein Bett zerbricht - wenn er zu groß, zu schwer, zu alt geworden ist -, weiß er genauso wenig wie die anderen. Er kann nur hoffen, dass er draußen auf der Insel in die Lehre gehen darf. Und eigentlich hat sich Méto bereits an all das Nicht-Wissen gewöhnt. Zumindest glaubt er das beinahe, bis ihm ein neuer Junge anvertraut wird. Und mit den Fragen, die der ihm stellt, kommen in Méto nach und nach immer mehr Zweifel an dem auf, was er sein Leben nennt. Doch die Verräter sind nicht weit, könnten sogar im Bett neben seinem schlafen ...
    FAZIT: Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich dieses Buch erst gar nicht lesen wollte. Einfach, weil ich weder mit dem Cover noch mit dem Klappentext etwas anzufangen wusste. Dass ich es dann doch gelesen habe, nun ja, ich bin recht froh darum. Denn Métos Geschichte ist mal so etwas ganz Anderes. Weg von der inzwischen fast schon klassischen Dystopie, hin zu mehr Geheimniskrämerei, Undurchsichtigkeit und einer neuen Idee, die mich richtig in ihren Bann gezogen hat. Und auch Leute, die die Bücher von französischen Autoren eher mit Vorsicht beäugen, werden an diesem Buch ihre Freude haben - ebenso wie Leser, die sich nicht gerade in der hier empfohlenen Altersspanne zwischen zwölf und fünfzehn Jahren befinden.

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    andrea_zeiges avatar

    Wanderbuch MÈTO von Yves Grevet

    Ich hatte das große Glück vom Verlag ein Leseexemplar zu bekommen und würde dies gerne auf Reisen schicken. --------------------------------------------
    Allg. Regel Wanderbuch

    Wie das Wanderbuch funktioniert:
    Ihr sagt Bescheid und ich trage alle der Reihe nach ein und in der Reihenfolge wird es dann auch verschickt! Die Teilnehmerzahl ist erstmal nicht begrenzt. Ich schicke es am Wochenende hier los und jeder hat dann max. zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.

    BITTE BITTE BITTE, immer melden wenn abgeschickt und angekommen
    --------------------------------------------

    Teilnehmer:

    Wanderbuch:
    Start: andrea_zeige ---> abgeschickt 13.03.2012

    1 Pichen1992 -> angekommen 19.04 -> abgeschickt 21.04
    2 Sahra_O -> angekommen 23.04 -> abgeschickt 27.04
    3 nicole_von_o -> angekommen 07.05 -> abgeschickt 14.05
    4 Buchfan276 -> angekommen 20.05 -> abgeschickt 30.05
    5 catiliane -> abgeschickt
    6 The iron butterfly -> abgeschickt
    7 MeIE -> angekommen 26.06
    8 Aleena -> abgeschickt
    9 Themistokeles -> abgeschickt
    10 Dupsi -> angekommen -> abgeschickt
    11 kornmuhme -> abgeschickt
    12 kolokele -> abgeschickt
    13 michaela_sanders -> abgeschickt
    14 chatty -> abgeschickt
    15 Niniji -> abgeschickt
    16 Rocio -> angekommen
    17 michaela_sanders

    Zum Thema
    DieBuchkolumnistins avatar
    64 Jungen leben im HAUS hinter verbarrikadierten Fenstern und Türen. Sie wissen nicht, woher sie kommen, und sie wissen nicht, wohin sie verschleppt werden, wenn ihre Zeit im Haus abgelaufen ist. Fragen dürfen sie keine stellen - tun sie es doch, werden sie von Männern, die sie rund um die Uhr bewachen, brutal bestraft. Als sich einer der Jungen nicht länger seinem Schicksal beugen will und Widerstand leistet, bekommt er die ganze Härte des Systems zu spüren, in dem er gefangen ist. Doch andere eifern ihm nach und erheben sich wie er gegen Gewalt und Willkür, um die Macht des Hauses zu stürzen. Es ist der Beginn eines gefährlichen Kampfes um Freiheit und Selbstbestimmung. Es ist der Kampf des jungen MÉTO. Leseprobe: http://www.dtv-dasjungebuch.de/_pdf/blickinsbuch/62514.pdf Trailer zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=_mv0WH8QVb8 Wir suchen 30 Testleser für diesen spannenden Start der Buchreihe von Yves Grevet aus dem dtv-Verlag. 10 Plätze dafür sind exklusiv für Blogger reserviert. Solltest Du Inhaber eines Blogs sein, dann kannst Du Dich dafür per Email an karla.paul@aboutbooks.de bewerben. Alle anderen Leser schreiben einfach einen kurzen Kommentar, was sie an diesem Buch so fasziniert finden und warum sie es gerne testlesen und mit den anderen Teilnehmern diskutieren und rezensieren möchten! Ihr habt dafür Zeit bis einschliesslich 11. April! Bitte vergesst nicht Euren Beitrag dem Unterthema "Bewerbung" zuzordnen, damit wir Euch bei der Auslosung nicht übersehen! Bei dtv findet Ihr alle weiteren Informationen zum Buch und Autor: http://www.dtv-dasjungebuch.de/buecher/meto_das_haus_62514.html
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks