Yves Grevet Méto - Das Haus

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Inhaltsangabe zu „Méto - Das Haus“ von Yves Grevet

In einem Haus, das von der Außenwelt abgeschnitten ist, leben 64 Jungen nach einem strikten Tagesablauf. Jede Entgleisung wird von den Cäsaren, den Wächtern der Jungen, gnadenlos bestraft. Keines der Kinder kann sich an seine Vergangenheit vor dem Haus erinnern oder weiß, was außerhalb dessen verborgen liegt. Doch alle fürchten sich davor, wie ihre Vorgänger spurlos zu verschwinden. Méto möchte verstehen, was in dem Haus vor sich geht: Mit einigen anderen Kindern plant er eine Rebellion … Der erste Teil von Grevets düsterer Trilogie über die Suche eines Jungen nach Aufklärung und Freiheit – eindrucksvoll gelesen von Rainer Strecker.

Spannender Aufbau einer dystopischen Geschichte in einem Haus voller Jungen und ihrer Bewacher auf einer Insel.

— ConnyMc
ConnyMc

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  • Das Haus voller Jungen ohne Vergangenheit

    Méto - Das Haus
    ConnyMc

    ConnyMc

    23. May 2017 um 16:58

    Inhalt:Méto lebt in einem Haus voller Jungen mit strengen Regeln. Keins der Kinder kann sich noch erinnern, wie es gelebt hat, bevor es auf die Insel kam. Manchmal verschwinden Jungen plötzlich und niemand weiß wohin. Méto lassen die Geheimnisse des Hauses keine Ruhe und er versucht mehr herauszufinden.Meine Meinung:Spannender Aufbau der dystopischen Triologie um Méto. Als Hörer fragt man sich automatisch, wo die Jungen wohl herkommen und wozu der Drill im Haus gut sein soll. Warum sind alle Lehrer körperlich beeinträchtigt?Mir hat der erste Teil gut gefallen. Für mich sind die Anfänge einer Serie oder Triologie immer am besten, denn hier wird eine neue Welt entwickelt. Das ist dem Autor gut gelungen. Auch der Sprecher des Hörbuchs gefällt mir sehr gut, die Stimme passt zu der Geschichte.Von mir 4,5 Sterne

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  • Rezension zu "Méto - Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    lettergirl

    lettergirl

    18. January 2013 um 08:37

    Wow - eine trostlose, beängstigende Szenerie. Das Kinderheim, in dem sich die Bewohner an strengste Regeln zu halten haben, entpuppt sich mehr und mehr als Gefängnis mit totalitärer Leitung, perfiden Bestrafungen und eiskalten Manipulationen. Fragen nach der eigenen Herkunft und Vergangenheit sind nicht erlaubt. Aber bald regt sich Widerstand... Es kommt zunächst zu heimlichen Ermittlungen und Rekrutierungen vertrauter Mitkämpfer, später dann zu offenen Kämpfen und schließlich einem Fluchtversuch. Klar, dass diese Geschichte der erste Teil einer Trilogie ist. Das Ende ist unbefriedigend - man will weiterlesen.

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  • Rezension zu "Méto - Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    VeroNefas

    VeroNefas

    12. November 2012 um 19:24

    Inhalt: In einem Haus, irgendwo auf einer einsamen Insel, im Krater eines erloschenen Vulkans, leben 64 Jungen, die nicht wissen woher sie kommen, wer sie sind und warum sie an diesem Ort leben müssen. Sie wissen nur, dass ihre Zeit im Haus begrenzt ist, was danach passiert bleibt ungewiss. Um an der Gemeinschaft teilhaben zu dürfen, die das Einzige ist, dass in ihrem Leben tatsächlich zu existieren scheint, müssen sie sich an strikte Regeln halten und dürfen vor allem keine Fragen stellen oder eigenständig denken. Vom Aufstehen bis zum zu Bett gehen ist jede Minute des Tages verplant und durchorganisiert. Selbst die Essgeschwindigkeit. Wer aus der Reihe tanzt, wird hart bestraft. Gewalt, Ungerechtigkeiten und Demoralisierung sind an der Tagesordnung. Im Gegenzug bekommen sie warme Kleidung, ausreichend zu Essen und Gesellschaft. Auch Méto gehört zu diesen Jungen und bisher hat er sich dem System untergeordnet, aber als er unerwartet hinter einen Teil der Geheimnisse des Hauses kommt, fängt er an zu rebellieren. Dies ist der Beginn einer Schlacht um Freiheit und Selbstbestimmung, in einer durch Regulierung und Einschränkungen geprägten Welt. Wird es Méto gelingen dem Haus zu entfliehen? Kritik: Vorweg: Das Hörbuch ist großartig gelesen. Rainer Strecker macht seine Sache wirklich sehr gut – einfühlsam, mit der richtigen Dosis an Emotion und sprachlicher Distanz, liest er diese sehr außergewöhnliche Geschichte. Man kann ihm wunderbar zuhören, sich von der Stimme einlullen und durch die Handlung tragen lassen. Der Sprecher schafft es, diese besondere Atmosphäre, die im Buch herrscht, durch seine Stimme zu transportieren, so dass man die Geschichte regelrecht erleben kann. Natürlich liegt das nicht nur am Sprecher, sondern auch am Autor. Yves Grevet zeichnet in seinem Roman eine sehr außergewöhnliche und eindrucksvolle Welt, die einerseits unglaublich fantastisch klingt, andererseits aber durchaus als Spiegelbild der Gesellschaft verstanden werden kann – sinnlos anmutende Regeln und Gesetze, aufoktroyierte Verhaltensweisen und Tagesabläufe, die Erwartung an möglichst regelkonformes Verhalten, Unterdrückung von Individualität oder unerwünschtem Herausragen aus der Masse. Alles, was nicht ins Weltbild der Machthaber passt, wird negiert und verpönt. Zu Beginn des ersten Buches lernt man vor allem die Jungen, allen voran Méto und seine Freunde sowie die Abläufe im Haus kennen. Hin und wieder muss man dabei auch wirklich den Kopf schütteln, über die Art und Weise wie dort gelebt wird: Wettkämpfe gehören zur Tagesordnung, Bestraft wird nach Ermessen der Caesaren – die Aufseher im Haus – oftmals ungerecht. Die Rivalität unter den Jungen wird eher gefördert als freundschaftliche Bande. Eine sehr interessante Idee, aber auch eine wirklich erschreckende Vorstellung, dass es solch ein Haus vielleicht wirklich geben könnte. Trotz dieser strengen Hierarchien und Strukturen, die im Haus herrschen, hat natürlich jeder Junge seinen eigenen Charakter. Méto lernt man als klug, mutig und bedingungslos loyal kennen – er glaubt selbst dann noch an seine Freunde, wenn nichts mehr für sie spricht. Aber wie überall gibt es Freund, Feind und Verräter. Wobei nicht immer jeder auf den ersten Blick als das zu erkennen ist, was er ist. Schwer wird es nur, mit der zeitlichen und räumlichen Einordnung – sowohl das Alter der Jungen, als auch die Zeit, zu der das Buch spielt, bleiben im Verborgenen. Das macht es oftmals schwer eine klare Vorstellung von den Personen zu entwickeln. Auch der Ort, an dem die Insel sich in etwa befinden könnte, wird nicht definiert. Das erlaubt es einem aber auf der anderen Seite auch, seine eigene Fantasie stärker in die Handlung mit einzubeziehen. Der Aufbau des Hauses selbst wird ebenfalls nur grob skizziert, so dass man den gesamten Ort in der eigenen Gedankenwelt problemlos gestalten kann. Kritisieren kann ich nur, dass die Zusammenhänge zwischen den Personen oder Ereignissen in einigen Bereichen nicht ganz durchdacht scheinen und das Konzept noch ein paar logische Brüche aufweist.. Wobei diese kleinen – in meinen Augen – Widersprüchlichkeiten auch an der Hörbuchfassung liegen können, oder daran, dass noch nicht alle Geheimnisse aufgedeckt worden sind. So erscheint es mir im Moment z.B. noch etwas unlogisch bzw. unerklärlich, wie die Beschaffung der Jungen umsetzbar gewesen sein soll. Gelegentlich hat das Hörbuch ein paar Längen, weil die Geschichte sich zum Teil sehr langsam entwickelt. Es folgt hier kaum Actionszene auf Actionszene, sondern eher der Gesamtzusammenhang ist fesselnd und treibt einen dazu weiter zu hören. Vor allem in der Mitte des ersten Teils gab es eine Phase, in der ich mich schon etwas dazu zwingen musste weiter zu hören. Spannend ist aber nicht nur die offensichtlich erzählte Geschichte, sondern vor allem auch die zwischen den Zeilen. Wie schwer es ist seinen anerzogenen Verhaltensmustern zu entfliehen, wie viel Sicherheit einem gewohnte Umgebung bieten kann, selbst wenn sie alles andere als sicher ist, wie sehr sich der Mensch danach sehnt irgendwo dazu zu gehören und was er dafür in Kauf nimmt. Fazit: Méto ist für mich eine wirklich tolle, vordergründig sehr spannende, aber auch tiefgründige Geschichte und sicher nicht nur ein Jugendbuch. Bisher gefällt mir nicht nur die Idee des Autors (sicher, es ist nicht neu, dass von einem Ort erzählt wird, an dem Kinder gefangen gehalten werden) sondern vor allem die Umsetzung. Interessante, gut gezeichnete Figuren, ein komplexes Gefüge aus Gedanken und Handlungen, Gesellschaftskritik, eingebettet in eine fantastische Welt aus Macht, Intrigen und Freundschaft. Gerade, das Freundschaft und Treue einen so hohen Stellenwert in diesem Buch einnehmen, gefällt mir sehr gut. In diesem Fall gibt es von mir eine klare Hörempfehlung für eine abwechslungsreiche, aber wenig temporeich erzählte Geschichte, die man trotz kurzen Längen gerne hört. 1 Stern Abzug gibt es, weil ich mich teilweise wirklich zwingen musste weiter zu hören.

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  • Rezension zu "Méto - Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    27. October 2012 um 12:00

    Eingesperrt in einem Haus - überwacht von Cäsaren - feste Regeln und strikte Abläufe - harte Strafen für Fehlverhalten. Das ist der Alltag von 64 Jungen. Sie alle wissen nicht, warum sie in diesem Haus sind, haben keine Erinnerung mehr an ihre Vergangenheit und fürchten sich davor, einfach zu verschwinden, wie schon etliche Jungen vor Ihnen. Méto ist einer von ihnen und möchte endlich verstehen, was im Haus vor sich geht. Daher mobilisiert er andere Kinder und zusammen planen sie eine Rebellion gegen das System. "Méto" scheint eine sehr düstere Dystopie zu sein, zumindest hat der erste Teil dieser Trilogie diesen Eindruck bei mir hinterlassen. Teilweise ist das Hörbuch nicht nur düster, sondern auch grausam und ich war etwas überrascht, als ich erfahren habe, dass die Zielgruppe 12-14 Jährige sind. Ich hätte das Alter weiter oben angesetzt. Métos Leben beschränkt sich auf das Leben in einem Haus und es ist von vielen sehr strikten Regeln bestimmt, von denen die meisten dem Hörer bisher absolut nicht einleuchten. Die Wächter, die Cäsaren genannt werden, haben für alles Regeln. Das fängt schon damit an, dass sie festlegen, wie oft beim Essen jeder Bissen gekaut werden muss, bevor er hinuntergeschluckt werden darf. Die Cäsaren geben den Jungen zwar eine Bildung in einer Art Schule, aber sie bestimmen, welche Inhalte vermittelt werden. So wissen die Jungen zum Beispiel nur, dass es weibliche Wesen gibt, können sich unter einer Frau aber nichts vorstellen. Fragen und Kritik sind im Haus absolut unerwünscht und werden gegebenenfalls sogar bestraft. Die Atmosphäre im Haus ist wirklich düster. Viele der Jungen haben sich mit ihrem Leben gut arrangiert und merken gar nicht mehr, wie seltsam die zahlreichen Regeln sind und wie sehr sie in ihrem Leben beschnitten werden, aber als außenstehender Hörer ist es einfach erschreckend, wie die Kinder gemaßregelt werden. Es ist nachvollziehbar, aber auch sehr mutig von Méto, dass er endlich Antworten auf seine nicht gestellten Fragen bekommen möchte und auch der Leser giert danach, denn Yves Grevet lässt einen nach dem Auftakt seiner Trilogie mit zahllosen Fragen unbefriedigt zurück. Ich hoffe wirklich sehr, dass die nächsten Bände etwas Klarheit bringen, damit die ganzen Maßnahmen der Cäsaren nachvollziehbarer werden. Reiner Strecker spricht das Buch und konnte mich nicht in allen Belangen überzeugen. Seine Stimme passt zum Roman und er vermittelt die grausige Atmosphäre gut, aber ich habe es sehr vermisst, dass die unterschiedlichen Charaktere mit unterschiedlichen Stimmen gesprochen werden. Die Textvorlage ermöglicht es zwar stets nachvollziehen zu können, welche Figur gerade spricht, aber ich hätte mir vielschichtigere Intonationen gewünscht, wie es bei Hörbüchern meistens auch der Fall ist. Fazit: Der Auftakt der Trilogie hinterlässt mich mit vielen offenen Fragen, von denen hoffentlich die bereits erschienene Fortsetzung "Die Insel" einige beantworten kann. Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es weiter geht und hoffe für Méto und alle Hörer, dass die erwartete Aufklärung zufrieden stellend sein wird. Die fesselnde Dystopie werde ich definitiv weiter verfolgen. Audio: 3 CDs - 231 min Verlag: Der Audio Verlag, Dav (1. Oktober 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3862311961 ISBN-13: 978-3862311965 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 14 Jahre

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  • Rezension zu "Méto - Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    Primrose

    Primrose

    30. September 2012 um 19:31

    64 Jungen leben in dem Haus, ohne zu wissen, wie sie hingelangt sind. Zwar sind die Lebensbedingungen nicht wirklich schlecht, jedoch dürfen die Bewohner des Hauses das System nicht kritisieren oder infrage stellen. In dem Haus herschen strenge und merkwürdige Regeln, wer sie bricht, wird strengstens bestraft. Nach und nach bahnt sich eine angespannte Stimmung im Haus auf. was hat es mit den ganzen Vorschriften auf sich? Wohin gehen die Jungen, wenn sie aus dem Haus verbannt werden? Und vor allem. warum sind sie hier? Schließlich beschließt der Junge MÉTO gemeinsam mit seinen Freunden, einen Weg in die Freiheit aufzusuchen. Aber wer gehört überhaupt zu seinen Freunden? Die Dystopie klang am Anfang wirklich interessant! Nichtsahnende Jungen, die in einem Haus festgehalten werden. Streng geplante Tagesabläufe, merkwürdige Personen, brutale Bestrafungen. Ich wollte wissen, was es mit der ganzen Sache auf sich hat. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Vielleicht liegt es an dem Sprecher Rainer Strecker, der die Geschichte von Méto und Co erzählt. Kommt es mir nur so vor oder liest er alle, und zwar wirklich ALLE Figuren mit der gleichen, monoton klingenden Stimme? Ist das Absicht? Gehört das irgendwie zum Stil der Geschichte dazu? Oder hat der Erzähler einfach vergessen, seine Stimme jeweils für die verschiedenen Figuren zu verstellen? Ich jedenfalls konnte mich mit dieser Erzählweise überhaupt nicht anfreunden. Durch die absolut gleichen Tonlagen ist es mir schwergefallen, einzelne Figuren aufeinanderzuhalten, was das Hörerlebnis natürlich erheblich einschränkt. Und dazu kommen noch die ganzen Namen der Aufpasser, die einfach merkwürdig sind…Cäsar Eins, Cäsar Zwei, Cäsar Drei…so werden die Menschen genannt, die die Jungen bewachen und dafür sorgen, dass alles im Haus richtig läuft. Doch welcher der ganzen „Cäsars“ hat denn nun noch mal was gesagt? Ich verstehe nicht, warum man den Aufsehern die gleichen Namen mit einer Nummer hintendran gebeben hat. Oft kam ich mit all den Cäsaren durcheinander, wusste nicht mehr, wer was getan hat und zu welchem Cäsar Méto wie steht. Die einzelnen Charaktere werden nur oberflächlich beschrieben. Dem Autor lag offenbar mehr daran, möglichst viel Inhalt in die Geschichte zu packen, und so hat er es vesäumt, die Gefühle und Gedanken der Figuren näher zu erläutern. Aus diesem Grund konnte ich leider keine richtige Verbundenheit zu den Charakteren aufbauen. Und dann sind da noch die ganzen merkwürdigen Regeln und Ordnungen im Haus. Zum Beispiel ist da die Vorschrift, dass man beim Essen unbedingt so und so oft kauen muss, bevor man den Bissen hinunterschlucken darf. Aber warum ist das so? Und sobald man gegen eine Regel verstößt, kann man mit dem Ohrfeigenkreis bestraft werden. Dazu setzen sich alle zu bestrafenden Jungen in einem Kreis und geben sich gegenseitig Ohrfeigen. Diese Regeln und vieles andere an dem Haus finde ich einfach…merkwürdig. Umso unbefriedigender ist es, dass ich auf all meine Fragen nach dem Hören immer noch keine Antworten weiß. Vielleicht mag es daran liegen, dass „Méto“ von den Medien so gelobt wurde und meine Erwartungen dementsprechend zu hoch waren. Leider ist die Geschichte nichts für mich. Die weiteren Bände werde ich nicht mehr lesen oder hören.

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  • Leserunde zu "Méto - Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    DER AUDIO VERLAG

    DER AUDIO VERLAG

    Erste Hör-Runde! „Méto“ begeistert nicht nur die Buchleser, auch die Hörbuchfans warten schon sehnsüchtig auf das Hörbuch, das am 1. Mai erscheint! Und deshalb eröffnen wir unsere erste Hör-Runde! In einem Haus, das von der Außenwelt abgeschnitten ist, leben 64 Jungen nach einem strikten Tagesablauf. Jede Entgleisung wird von den Cäsaren, den Wächtern der Jungen, gnadenlos bestraft. Keines der Kinder kann sich an seine Vergangenheit vor dem Haus erinnern oder weiß, was außerhalb dessen verborgen liegt. Doch alle fürchten sich davor, wie ihre Vorgänger spurlos zu verschwinden. Méto möchte verstehen, was in dem Haus vor sich geht: Mit einigen anderen Kindern plant er eine Rebellion … Der erste Teil von Grevets düsterer Trilogie über die Suche eines Jungen nach Aufklärung und Freiheit – eindrucksvoll gelesen von Schauspieler und Sprecher Rainer Strecker. Hörprobe: http://dav2.juni.com/details.php?p_id=1336 Trailer zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=_mv0WH8QVb8 Na, Lust bekommen auf eine neue Dystopie für die Ohren? Wir suchen 10 Testhörer für diesen spannenden Start unserer Hörbuchreihe. Solltest Du Inhaber eines Blogs sein, dann lass uns dies gerne wissen und füge Deine Blogadresse hinzu! Wenn Ihr Lust habt, Euch mit uns und anderen über das Hörbuch auszutauschen und abschließend eine Rezension zu schreiben, dann schreibt uns bis Freitag, 27.4.12, einen kurzen Kommentar zu der Frage: Was erwartet Ihr von der Hörversion von "Méto"? Wir sind gespannt auf Eure Antworten! Bitte vergesst nicht Euren Beitrag dem Unterthema "Bewerbung" zuzordnen, damit keine Bewerbung untergeht. Habt Ihr noch Fragen? Immer her damit! Viel Glück wünscht der DAV :)!

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  • Rezension zu "Méto - Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    Lilasan

    Lilasan

    03. June 2012 um 20:42

    Méto Das Haus - Yves Grevet . Mmh,.. unschlüssig, aber Lesenswert bzw. Hörenswert. . Der Hörbuchsprecher hat mich überzeugt, auch die Geschichte, nur das abrupte Ende stört mich. Man wird praktisch gezwungen die anderen Bände nach erscheinen auch zu lesen, was gut für Autor und Verlag ist, aber ein paar mehr beantwortete Fragen wären mir schon recht gewesen. . Die Charaktere sind überzeugend, Méto ist mir sympatisch. Das Haus, das abgeschnitten sein von der Außenwelt, mit dem vorgegeben Leben, ist alles realistisch geschrieben. Und auch der Wunsch das Méto die Wahrheit herauszufinden will, ist überzeugend. Mir gefällt auch die Kontaktaufnahme zwischen den verschiedenen Gruppen, so stellt man sich das vor, mit Zetteln die dann ja auch wieder irgendwie verschwinden müssen, also werden sie gegessen. Einfach super. . Das Ende ist das was mich stört, es endet einfach so abrupt. Es ist eben als Trilogie aufgebaut, bei anderen Trilogien kann man die einzelnen Bände auch einzeln lesen. Und das wird hier fast ausgeschlossen weil einfach viele Fragen offen bleiben. Das heißt nicht das, das Buch mich nicht begeistert hat, das hat es, aber ich mag es nicht wenn es so offen bleibt. Ich bin gespannt wie es weitergeht und hoffe darauf das bis zum letzten Band alle Fragen beantwortet werden. . Lesenswert: Ja! Aber man sollte sich im klaren sein, das man die drei Bücher als Einheit sehen muss. Und der erste alleine unvollständig ist.

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  • Rezension zu "Méto - Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. May 2012 um 13:12

    Méto lebt zusammen mit 63 anderen Jungen im „Haus“. Dort sind sie vollkommen von der Welt abgeschottet und kennen weder ihre Vergangenheit noch familiäre Bindungen. Kontrolliert werden sie von den Cäsaren, ihr Leben verläuft sehr streng, kontrolliert und nach festen Regeln, die auf den ersten Blick zum Teil sehr merkwürdig erscheinen. Neugierde ist nicht erwünscht und wird hart bestraft. Doch einer der Jungen, Méto, will sich seinem Schicksal nicht beugen und leistet Widerstand. Daraufhin bekommt er die volle Macht des Systems zu spüren, das ihn gefangen hält. Doch auch andere eifern ihm daraufhin nach um die Macht des Hauses zu stürzen. Es beginnt ein Kampf – ein gefährlicher Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung. Das Cover (Hörbuch wie Buch) hat mich gleich zu Beginn ein wenig von dem Buch abgeschreckt. Es wirkt sehr comicmäßig, aber doch sehr aus einer anderen Zeit. Mir gefällt es nicht besonders gut, im Buchladen hätte ich es wohl liegen gelassen. Zu Unrecht, wie sich hinterher herausstellt ;) Man taucht gleich zu Beginn in das Geschehen ein, ist wirklich mittendrin und sofort voller Fragen was das System und die vielen Regeln betrifft. So bleibt die Geschichte sehr spannend und mysteriös. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Méto, was in diesem Fall auch recht eingeschränkt ist, denn meiner Meinung nach kommen viele der anderen Figuren in diesem Buch nicht zur Geltung, sondern bleiben recht farblos. Die Stimme des Sprechers Rainer Strecker finde ich sehr passend. Mir hat es großen Spaß gemacht seiner Stimme zu lauschen. Sie ist sehr angenehm, Betonung und das Tempo sind passend. Vor allem die Stimmung und Gefühle werden meiner Meinung nach sehr gut vermittelt. Da ich in letzter Zeit nicht mehr so viele Hörbücher/spiele gehört habe, sondern zum Buch gegriffen habe war dies eine willkommene Abwechslung und hat mich wieder auf den Geschmack gebracht. Alles in allem ist Méto – Das Haus ein gelungener Auftakt einer Trilogie und verpflichtet durch das offene Ende schon dazu weiter zu lesen/hören, wenn man wissen möchte was weiterhin passiert ;)

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  • Rezension zu "Méto - Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. May 2012 um 14:14

    Eingehüllt in die Stimme von Rainer Strecker verbringt der Leser eine intensive Zeit zusammen mit 64 Jungen der verschiedensten Altersklassen, die von sogenannten Cäsaren in einem düsteren Haus gehalten werden. In diesem Haus herrschen Bedrohung und Angst, Drill und Disziplin, brutale Bestrafungen und blutige Wettkämpfe. Keiner der Insassen kennt die eigene Vergangenheit, niemand weiß, woher er kommt, noch wohin er geht, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem selbst die regelmäßigen Spritzen gegen das Körperwachstum nichts mehr nützen, die Hölzer der angepassten Betten brechen und dann wieder einmal ein Junge verschwindet und durch einen "Neuzugang" ersetzt wird. Bisher hat sich niemand zur Wehr gesetzt gegen Willkür und Knechtschaft, bis endlich eine immer größer werdende Schar der Jugendlichen unter Leitung von Claudius und Meto die Diktatur der Cäsaren ins Wanken bringt. Unheimlich und böse, aufrüttelnd und im Tiefsten beunruhigend ist die Atmosphäre, die Rainer Strecker mit seinen Worten heraufbeschwört. Kunstvoll wie ein Instrument setzt er seine Stimme ein, die sowohl die gefühllosen Äußerungen der Cäsaren als auch die angstvolle Unsicherheit der kleineren Jungen eindrucksvoll auf den Hörer projeziert. Sehr professionell und die Basis für den ungetrübten Hörgenuss. Der Wermutstropfen ist das Ende des Hörbuchs, das den Hinweis auf die folgende Fortsetzung bringt und irgendwo ein unbefriedigtes Gefühl und unerfüllte Erwartung zurückläßt. Welcher Leser mag schon gern auf später vertröstet werden, wenn die Protagonisten sich gerade in fulminanten Ereignissen befinden? Hoffentlich erfolgt die Bereitstellung weiterer Kapitel der Trilogie in naher Zukunft, denn auch der beste Spannungsbogen kann zum Durchhänger werden.

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  • Rezension zu "Méto - Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    Starlet

    Starlet

    10. May 2012 um 23:13

    Méto ist ein Junge, der in einem Haus wohnt. Es ist ein merkwürdiges Haus, denn dort wohnen nur Kinder unter den strengen Augen der Cäsaren. Die Cäsaren herrschen mit einem strengen Regiment, die Jungen werden für jede Kleinigkeit schwer bestraft. Jeder lebt in ständiger Angst, denn wenn ein Bett im Schlafsaal zerbricht, bedeutet das für diesen Jungen, dass er das Haus verlassen muss. Was mit den verschwundenen Kinder geschieht weiß man nicht. Doch Méto möchte sich dieses Leben nicht mehr länger gefallen lassen. Er findet Verbündete und plant eine Rebellion gegen die Cäsaren. Méto lebt seit 4 Jahren im Haus. An die Zeit davor kann er sich nicht erinnern. Er lebt dort mit 63 anderen Jungen zusammen und auch die Cäsaren, die für Zucht und Ordnung sorgen, sind Männer. Das Haus steht auf einer Insel, das wissen die Jungen aus dem Unterricht, das Haus selber dürfen sie jedoch nicht verlassen. Sie lernen in der Theorie beispielsweise von der Aufzucht von Tieren und über Landwirtschaft, so dass man vermutet, dass die Jungen hier später einmal arbeiten sollen. Das Motiv der Cäsaren bleibt jedoch im Dunklen. Man erfährt, dass die Jungen an jedem zweiten Tag eine Spritze bekommen, die das Wachstum verhindern soll. So können die Jungen länger im Haus leben, denn wenn sie zu schwer werden und das Bett zerbricht, müssen sie das Haus verlassen. Jedes Kind, das negativ auffällt, wird bestraft. So gibt es beispielsweise den Kühlen Raum, in dem die Kinder mindestens 24 Stunden verbringen müssen, ja nach Strafmaß. In diesem Raum herrscht eine Temperatur von 0 °C, so dass es leicht zu Erfrierungen kommen kann, wenn man einschläft. Es werden gewalttätige Spiele veranstaltet, in denen die Junge auch verletzt werden. Merkwürdig empfand ich auch die weitere Freizeitgestaltung, so gibt es eine Lachrunde, in der die Jungen 15 Minuten herzlich lachen dürfen. Méto – Das Haus ist der Auftakt einer düsteren Trilogie, in der die Jungen eine Rebellion gegen die Cäsaren anstreben. Die Idee der Handlung ist neu und originell, gleichzeitig auch furchteinflößend. Das Hörbuch wird von Rainer Strecker gelesen, der es eindrucksvoll und professionell liest. Ich mag die Stimme von Rainer Strecker, gekonnt liest er das Buch in einem angenehmen Tempo. Einziger Kritikpunkt: Da es sich um eine Ich-Erzählung handelt hätte ich mir für das Hörbuch eine jugendlichere Stimme gewünscht, die dem Alter von Méto entsprechend ist. Es werden einige spannende Fragen offen gelassen, so dass ich mich schon heute auf die Fortsetzung von Méto freue. Es folgen die beiden Teile: Méto – Die Insel (voraussichtliches Erscheinungsdatum 01.10.2012) Méto – Die Welt (voraussichtliches Erscheinungsdatum 01.04.2013)

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  • Rezension zu "Méto - Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    Bambi-Nini

    Bambi-Nini

    09. May 2012 um 19:18

    64 Jungen leben eingesperrt in einem Haus. Sie wissen so gut wie nichts über ihre Vergangenheit und das Leben außerhalb ihrer Mauern. Sie werden in Kampftechniken trainiert und mit Medikamenten ruhiggestellt. Verstößt jemand gegen die Regeln, wird er hart bestraft. Und wenn sie älter werden, verschwinden die Jungen spurlos. Irgendwann beginnen sie Fragen zu stellen und sich gegen ihrer Wärter aufzulehnen. Ein gefährlicher Kampf beginnt... „MÉTO Das Haus“ ist der erste Teil einer Trilogie von Yves Grevet. Die Geschichte ist interessant und über weite Strecken sehr spannend und mysteriös. Es werden viele Fragen aufgeworfen, die sich teilweise im Verlauf der Erzählung beantworten – teilweise aber auch offen bleiben und wohl erst in einem der Folgebände geklärt werden. Dies ist etwas schade. Denn auch der Schluss kommt sehr plötzlich und man fragt sich, wie es wohl weitergehen wird. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Meto, einem der Jungen. Die Sicht der Ereignisse ist durch diese Erzählperspektive – interessant – eingeschränkt, denn man erfährt die Ereignisse aus Metos Augen und muss sich auf seine Einschätzung von Personen verlassen, ohne aus einer anderen Sicht erfahren zu können, ob er den richtigen Leuten vertraut. Die Stimme von Rainer Strecker ist sehr angenehm, man kann ihm gut zuhören und auch Betonung und Erzähltempo sind passend. Die Stimmung und Gefühle werden in der Stimme gut übertragen und wörtliche Rede ist als solche zu erkennen. Allerdings hätte ein etwas jüngerer Sprecher zur Figur des Meto besser gepasst. „MÉTO Das Haus“ macht auf jeden Fall neugierig. Dadurch, dass die Geschichte kaum in sich abgeschlossen ist, wird man geradezu gezwungen, auch den nächsten Teil zu hören/ lesen, wenn man wissen möchte, wie es Meto weiter ergehen wird.

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  • Rezension zu "Méto - Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    sugarlady83

    sugarlady83

    08. May 2012 um 19:01

    Meto - Das Haus, ist der Auftakt einer Jugend Trilogie. (Folgebände: Meto - die Insel, Meto die Welt) Ich bin wirklich positiv überrascht von diesem (Hör-) Buch. Das Cover hat mich auf den ersten Blick überhaupt nicht angesprochen, was bei mir häufig dazu führt, den Inhalt des (Hör-) Buches überhaupt nicht durch zu lesen. Hier habe ich es auf Grund einer Hörrunde des Audio Verlags bei Lovelybooks doch getan. Darüber bin ich im Nachhinein auch wirklich froh, und muss sagen das wenn man die Story kennt, das Cover ganz gut zum Buch passt. Da ich das Buch ja nur angehört und nicht gelesen habe, fällt es mir schwer Etwas über den Schreibstil zu sagen. Rainer Strecker liest es mit seiner leicht rauchigen Stimme aber eingehend vor, und es hat wirklich Spass gemacht im dabei zu zu hören. Er gibt auch den Einzelnen Personen durch verschiedene Betonungen eine eigene Stimme, so das es nicht all zu schwer fällt herauszufinden um wen es gerade geht. Ich persönlich hätte mir eine jüngere Stimme gewünscht, da sie einfach ein bisschen besser zu Meto (aus dessen Sicht erzhählt wird) gepasst hätte. Der Inhalt der in Meto steckt, gefällt mir wirklich gut. Das Haus, mit den 64 Jungen die dort ohne Erinnerung an ihre Vergangenheit und mit strengen, oft äußerst seltsamen Regeln leben. Schnell stellt man sich selbst die Frage, warum diese Jungen dort so fest gehalten werden, zu welchem Zweck und was hinter dem Ganzen steckt?! Die Fragen werden auch noch nicht alle beantwortet, was wahrscheinlich daran liegt, das es sich hier um eine Trilogie handelt. In diesem Fall stört es mich auch gar nicht, denn in einem bin cih mir jetzt sicher. Ich werde die Fortsetzung lesen (oder auch wieder anhören). Es handelt sich bei diesem Hörbuch um die gekürzte Fassung. Ob es vom Inhalt stört, kann ich nicht beurteilen. Beim Hören ist mir aber nicht aufgefallen das der Übergang einmal seltsam wäre. *Fazit* Prädikat: Lesens-/Hörenswert

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  • Rezension zu "Méto - Das Haus" von Yves Grevet

    Méto - Das Haus
    Sophia!

    Sophia!

    06. May 2012 um 14:20

    *Unbarmherziges Regime der Cäsaren* _ Knacks... mittenrein in die düsteren Gefühle der Jungen und deren rätselhafter Umgebung zieht einen die Stimme des Sprechers gleich schon innerhalb der ersten Minuten des Zuhörens. „Méto – Das Haus“ ist die Geschichte einer Gruppe von Jungen, die unmittelbar nach ihrer Geburt in das mysteriöse Haus als Erziehungsanstalt gebracht wurden. Ihrem Alter entsprechend sind sie nach Farben eingeteilt. So existieren die Gruppen Himmelblau, Dunkelblau, Violett und Rot, wobei Rot die Kennzeichnung für die Ältesten unter ihnen ist – die irgendwann spurlos verschwinden. _ Vieles erscheint äußerst merkwürdig, so z.B. ein riesiger Regelkatalog, an den sich die Kinder unbedingt zu halten haben. Ansonsten drohen harte Strafen, die sogar in einem Aufenthalt im Kühlhaus münden können. Die Erzieher, Cäsaren genannt, setzen sich unbarmherzig durch. In einer unglaublichen Spannung erfährt der Zuhörer schon in den ersten Minuten vieles in Bezug auf die zahlreichen Regeln des Zusammenlebens. Unweigerlich stellt man sich eine Reihe von Fragen: _ Wieso bekommen die Jungen spezielle Spritzen, um nicht zu schnell zu wachsen? Wohin verschwinden die Ältesten unter ihnen? Und auf welches Leben außerhalb des Hauses werden sie vorbereitet? _ Méto, der Protagonist des Stücks, gehört mit seinen 14 Jahren zu der Gruppe in Rot, den Gefährdeten, deren Zukunft gänzlich im Dunkeln liegt. Im Laufe der Handlung beginnt er die Rituale der Cäsaren zu hinterfragen. Schließlich weiß er noch nicht einmal, woher er eigentlich kommt. Dir Frage seines Ursprungs ist ebenso ungeklärt. Und niemand vermag es, all die in ihm aufkeimenden Fragen zu beantworten. Denn Fragen stellen ist verboten und wird hart bestraft. Aus diesem Grunde wissen die Jungen noch nicht einmal, wie menschliche Weibchen aussehen. Für Méto stellt sich immer mehr das Sinnlose seiner Existenz heraus. Sie werden ausgebildet, aber wofür? _ Zusammen mit einigen Verbündeten wagt er das Gefährlichste: er stellt Fragen und läutet somit den Aufstand ein: gegen die Cäsaren und somit gegen seine Welt, das Haus! _ Fazit: Dies ist der Auftakt einer spannenden Kinder-und Jugendbuch-Trilogie, die sich mit ganz existentiellen Fragen menschlichen Lebens befasst und zur eigenständigen Reflexion anleitet. Gerade durch das Hörbuch ist man wesentlich von den rätselhaften Szenarien betroffen. Rainer Strecker hat eine angenehme und dennoch eindringliche Stimme. Er variiert und betont sehr gut, sehr gekonnt. Als Zuhörer kann man sich in seiner Stimme verlieren und ganz in die Geschichte einlassen. Ein sehr empfehlenswertes Hörbuch!

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