Yves Grevet Méto - Die Insel

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Inhaltsangabe zu „Méto - Die Insel“ von Yves Grevet

MÉTO und seine Kameraden konnten aus dem Haus fliehen. Doch nicht die ersehnte Freiheit erwartet sie auf der Insel, sondern erneute Gefangenschaft, diesmal bei den ehemaligen Sklaven, die auf der Insel leben und den Jungen nicht trauen. Doch MÉTO gibt nicht auf. Es gelingt ihm, die Listen, die er aus dem Haus mitgenommen hat, zu entschlüsseln: Es sind die Namen seiner Familie und die wahren Namen seiner Freunde. Doch dann soll ein Freund an das Haus ausgeliefert werden. MÉTO ersinnt einen kühnen Plan, nicht nur um den Freund zu retten, sondern auch, um sein neues Gefängnis und die Insel zu verlassen. Sollte der Plan jedoch misslingen, wird MÉTO für immer gefangen bleiben. * Auf der Liste ›Die besten 7 Bücher für junge Leser‹, November 2012

Auch der zweite Band konnte mich komplett überzeugen. Der clevere Hauptprotagonist ist großartig! Mehr Infos gab es auch... Bleibt spannend!

— Enni

Und es geht weiter!

— Dorfwolf

Eine nicht minder spannende Fortsetzung des ersten Teils, die mit einem wirklich gemeinen Cliffhänger endet.

— amelancholytown

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  • Die Insel ist voller geheimnissen.

    Méto - Die Insel

    Dorfwolf

    03. January 2016 um 14:07

    Im zweiten Teil der Buchreihe erlebt der Rebell Méto auf seiner Heimatpinsel, welche er jedoch nie betreten hat.
    Die Insel ist voller Geheimnisse und Métro kommt Stück für Stück voran sie zu lüften.

    Der zweite Teil ist gleich spannend und interessant wie der Erste.

  • teil 2

    Méto - Die Insel

    leseelfe

    04. September 2015 um 19:15

    So nun den zweiten Teil gelesen ich muss gestehen ich wollte eigentlich abbrechen da es nicht da weiter ging wo der erste teil aufgehört hat und erstmal nur zusammengefasst worden ist was so im ersten Teil passiert ist aber dannach ging es doch sehr spannend weiter was ist natürlich super dand das Buch ist immer spanneder geworden Méto löst langsam aber sicher die Rätsel der Geschichte auf und wird immer spannender da Herr Grevet immer mittendrin aufhört also ich muss nur zurück zum dritten Band eins noch die Cover mit der Roten Uniform gefällt mir irgendwie überhaupt nicht aber naja hauptsache die Story ist gut ;)

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  • Freiheit oder nur die nächste Kette?

    Méto - Die Insel

    dominona

    02. August 2015 um 20:33

    Das System ist interessant, aber die Schilderung ist mir zu distanziert und es passiert zu wenig. Natürlich ist die Insel noch nicht das Ende. Wo man auch hinschaut: Revierkämpfe und wo eigentlich Freiheit sein sollte, ist nur die nächte Hirarchie. Es reizt mich aber nicht stark genug, um den dritten Teil der Trilogie auch noch zu lesen.

  • Leserunde zu "Das Ende von Eddy" und "En finir avec Eddy Bellegueule" von Édouard Louis

    Das Ende von Eddy

    Hermane

    Herzlich willkommen und bienvenue à tous!  Je m'appelle Hermine et je suis française. J'ai le plaisir de travailler depuis deux mois chez LovelyBooks et d'organiser cette semaine un challenge littéraire franco-allemand! Du kennst wahrscheinlich schon Gustave Flaubert und seine "Madame Bovary" oder Marcel Proust und seine "Suche nach der verlorenen Zeit". Diese Woche wollen wir dich bei LovelyBooks  andere Teile der französischen Literatur entdecken lassen. Wir schlagen dir vor, an unserer deutsch-französischen Leserunde teilzunehmen und ein Buch auf Deutsch oder auf Französisch gemeinsam mit mir und anderen Lesern zu lesen und anschließend zu rezensieren. Dafür habe ich mir ein ganz besonderes Buch ausgesucht, das vor allem in Frankreich für Furore sorgte: "Das Ende von Eddy" oder "En finir avec Eddy Bellegueule" von Édouard Louis! „An meine Kindheit habe ich keine einzige glückliche Erinnerung“ So beginnt das autobiografische Debüt des 22-jährigen Autors Édouard Louis. Bereits im Alter von 18 Jahren begann er "En finir avec Eddy Bellegueule" zu schreiben, das 2014 ein großer Erfolg in Frankreich war: Ein Buch, das sowohl eine scharfe Abrechnung mit seiner Herkunft ist, als auch eine Beschreibung von einer besonderen ländlichen Gesellschaft. Mehr zum Inhalt: "Ich rannte weg, ganz auf einmal. Gerade hörte ich meine Mutter noch sagen ›Was soll der Scheiß jetzt wieder?‹. Aber ich wollte nicht bei ihnen bleiben, ich weigerte mich, diesen Moment mit ihnen zu teilen. Ich war schon weit weg, ich gehörte nicht mehr zu ihrer Welt, der Brief besagte es. Ich kam zu den Feldern und wanderte einen Großteil der Nacht herum, auf den Feldwegen, in der Kühle Nordfrankreichs, in dem zu dieser Jahreszeit so intensiven Geruch der Rapsfelder. Die ganze Nacht über entwarf ich mein neues Leben fern von hier. Über den Autor: Édouard Louis wurde am 30. Oktober 1992 in Hallencourt in Picardie, Nordfrankreich, geboren. Sein richtiger Name ist Eddy Bellegueule. Seit 2011 studiert er Soziologie an der École Normale Supérieure in Paris, die als eine der angesehensten Privatschulen Frankreichs gilt. Mit 21 Jahren schreibt er seinen autobiographischen Debütroman "En finir avec Eddy Bellegueule", der Nr.1-Besteller in Frankreich wird und in 18 Sprachen veröffentlicht wurde. Im März 2014 bekam er für sein Engagement gegen Homophobie den Pierre Guénin-Preis. Heute wohnt er in Paris, wo er an seinen nächsten Roman arbeitet. Gemeinsam mit dem S. Fischer Verlag und mit dem französischen Verlag Seuil verlosen wir für diese besondere zweisprachige Leserunde 10 Exemplare von "En finir avec Eddy Bellegueule" und 15 Exemplare von "Das Ende von Eddy". In deinen Beiträgen sollst du genau angeben, ob du das Buch auf Deutsch oder auf Französisch bekommen willst und einfach auf diese Fragen antworten: Hast du bereits ein Buch auf Französisch gelesen? Wenn ja, welche ist es? Und hast du vielleicht einen französischen Lieblingsautor? As-tu déjà lu un livre en français? Si oui, lequel? Quel est, si tu en as un, ton auteur français préféré? Ich freu mich auf eure Kommentare auf Deutsch oder auf Französisch! Ich drücke euch die Daumen oder wie wir in Frankreich sagen: „Je croise les doigts pour vous !“ J'ai hâte de lire vos réponses! Bonne chance à tous! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Unterthemen der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 472
  • Der Mittelteil der Trilogie.

    Méto - Die Insel

    kvel

    29. March 2014 um 23:16

    Allgemein zu der Trilogie („Das Haus“ und „Die Insel“ und „Die Welt“): Das Cover finde ich sehr gelungen - es macht einen ganz besonderen Eindruck: die rote, glänzende Schrift und die rote, leuchtende Person zwischen den anderen grauen Personen machen den Leser neugierig auf den Inhalt des Buches. Als ganz edel empfinde ich den schwarzen Buch-Seiten-Schnitt. Hint: Ich habe alle drei Bücher nacheinander gelesen und erst dann die Rezension geschrieben. Zusammenfassung des Inhalts: Meto, ein Junge der im „Haus“ auf der „Insel“ gefangen gehalten wurde, war die ewigen Schikanen, die ihm und den anderen Kindern in dem „Haus“ angetan wurden, leid war und ahnte, dass es noch eine andere Welt „dort draußen“ geben müsste, unternahm den Versuch eines Ausbruchs. Als er den Ausbruch geschafft hatte und nun auf der Insel war, ließ ihn der Wunsch nicht los, von der Insel herunterzukommen, um seine Familie zu suchen. Als Thema ziehen sich immer wieder Freundschaft und Loyalität als roter Faden durch den Roman. Was mir des Öfteren nicht so gut gefallen hat: Es kommen immer neue Personen und Namen vor. Die Ereignisse werden oft überraschend und lieblos in die Geschichte eingeworfen. Man kann den Zusammenhang oftmals nicht erkennen. Als Leser bleibt man zu oft im Unklaren. Es werden oftmals zu wenig Hintergrundinformationen preis gegeben. Mir ist schon klar, dass der Autor die Spannung über die gesamte Trilogie erhalten möchte. Aber es ist schon ein Gradwanderung: wenn man immer nur Spannung aufbauen möchte und neue Aspekte einbringen möchte, ohne irgendetwas auch mal aufzulösen, dann könnte dies beim Leser eventuell auch irgendwann mal in Desinteresse umschlagen. Ja, das Buch war sehr spannend und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil ich immer wissen wollte wie es weiter geht. Aber manchmal hatte ich den Eindruck, dass der wahre Funke bei mir nicht überspringen wollte. Eigentlich wollte ich nur vier Sterne vergeben. Aber weil ich die Grundidee für super halte, dann doch fünf Sterne.

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  • Méto - Die Insel

    Méto - Die Insel

    lesemaus

    26. November 2013 um 16:54

    Méto und seine Freunde konnten aus dem Haus fliehen und gerieten in einen Hinterhalt. Aber wo sind sie jetzt? Méto kann es noch nicht einschätzen, da er verletzt im Bett liegt und von jemand Fremdem gepflegt wird. Bald ist er fit und so sieht er seine Freunde wieder und muss feststellen, dass sie in die Gefangenschaft der „Abgeschnittenen Ohren“ sind. Diese Menschen sind ehemalige Sklaven und Bewohner des Hauses. Was machen sie in den Tiefen der Höhlen? Méto und seine Freunde müssen schuften am Strand, in der Küche. Arbeiten übernehmen wie die Sklaven. Auch hier sind sie eingeschränkt in ihrer Freiheit und Kommunikation. Was werden die Mitglieder der „Abgeschnittenen Ohren“ mit ihnen anstellen? Auch im zweiten Band geht es ohne Gnade weiter mit der Geschichte von Méto und seinen Freunden. Gleich am Anfang wird klar, man muss das erste Band gelesen haben, um den Verlauf der Geschichte zu verstehen. Auch wenn ab und zu zurückgeblendet wird, ist es für einen Neuleser zu wenige Information. Die Sprache ist einfach und die Geschichte wird aus der Perspektive von Méto erzählt. Der Autor lässt den Leser jetzt mehr Informationen über diese Welt zu, aber auch nicht so viel, dass man das Ganze versteht. Mir hat auch dieses Buch sehr gut gefallen, da eine Geschichte aufgebaut wird, wo man als Leser mit den Kindern mit fiebert und ihnen wünscht, endlich aus dieser Welt zu fliehen. Auch ihr endet die Geschichte mit einem Cliffhanger und macht gespannt auf das dritte Buch. Was ich zum Glück, gleich im Anschluss lesen kann.

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  • Gelungene Fortsetzung

    Méto - Die Insel

    Tintenelfe

    27. May 2013 um 16:08

    Méto und seine Freunde haben es geschafft – sie sind dem HAUS entkommen. Doch auf der INSEL erwartet sie nicht die erhoffte Freiheit. Als Gefangene der Clans der “abgeschnittenen Ohren” werden sie in den Höhlen festgehalten, man misstraut ihnen. Und auch die Clans bespitzeln und überwachen sich gegenseitig. Ist Méto nur vom Regen in die Traufe geraten? Gibt es einen Weg, der INSEL zu entkommen? Méto gibt nicht auf. Die Fortsetzung beginnt damit, dass Méto in den Höhlen als Gefangener erwacht und langsam erkennt, dass sich die Lebensweise der ehemaligen Diener an der im HAUS orientiert. Es gibt unterschiedliche Clans, man gibt sich neue Namen und natürlich wird auch das grausame Spiel Inch gespielt. Méto ist überrascht, dass es durchaus Kontakt zu den Feinden gibt und dass niemand versuchen will, von der Insel zu fliehen. Schlimmer noch, man unterstellt ihm und seinen Freunden Verrat, um die abgeschnittenen Ohren auszuspionieren und starke Zweifel an Romu beginnen zu wachsen. Gewohnt packend und atmosphärisch dicht mit kurzen, prägnanten Sätze beschreibt Yves Grevet das Leben der Clans mit den beobachtenden Augen seines Helden Méto. Der intelligente Junge, dem Freundschaft und Vertrauen das wichtigste Gut in einer Welt voller Hass und Argwohn sind, reflektiert außerordentlich treffend seine Umgebung und das Verhalten seiner Mitmenschen. Seine gute Menschenkenntnis hilft ihm dabei, herauszufinden, wem er vertrauen kann. Auch seine Fähigkeit, sich auf andere einlassen zu können, nützt ihm bei der Suche nach einem Ausweg von der Insel. Im zweiten Teil der Trilogie werden auch einige neue, interessante Charaktere wie der ehemalige Soldat Qual, der geheimnisvolle Schamane und der verschlossene Koch eingeführt. Sie zeigen, dass es doch auch immer wieder Menschen gibt, die sich nicht gleichschalten lassen und die ihre eigenen Wege suchen. Man erfährt als Leser ein wenig mehr über das Leben außerhalb der Insel, allerdings sind es nur wenige Andeutungen, die wiederum ein Flut an Vermutungen auslösen. Auch die Gründe für das HAUS auf der INSEL bleiben weiterhin im Dunkeln. Wie auch schon “DAS HAUS” hat mich “DIE INSEL” von der ersten Seite an packen können, auch wenn mir der erste Teil noch besser gefallen hat. Das Ende des Romans kam meiner Meinung nach sehr plötzlich und lässt den Leser im Regen stehen, der Cliffhanger ist wirklich gemein. Umso gespannter bin ich nun auf den dritten Teil, der in unserer Bücherei gerade eingearbeitet wird. Das kann also leider noch dauern. © Tintenelfe www.tintenhain.de

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  • Méto - Die Insel

    Méto - Die Insel

    Nik75

    11. April 2013 um 18:37

    Heute stelle ich euch den Roman „Méto – Die Insel“ von Yves Grevet vor. Es ist der zweite Teil der Méto Trilogie. Méto und einige seiner Freunde haben es geschafft aus dem Haus zu fliehen und sind jetzt nach harten Kämpfen bei den sogenannten „abgeschnittenen Ohren“, einer Gruppe aus Jugendlichen, die ebenfalls aus dem Haus geflohen sind, gelandet. Sie werden nicht gerade herzlich aufgenommen und es wird ihnen weiterhin misstraut. Das Ziel von Méto und seinen Freunden ist aber nicht auf der Insel zu bleiben, sondern von dort auf das Festland zu fliehen. Seid gespannt wie es den Freunden ergehen wird. Meine Meinung: Ich finde dieses Buch ist ein typisches Abenteuer- bzw. Fantasybuch für Jungs. Da es auf der Insel nur Jungen gibt ist alles im Buch auf Kämpfe und Rangordnungen ausgelegt. Es ist zwar auch die Freundschaft ein wichtiges Thema im Buch, aber noch wichtiger ist Spitzelwesen und die Einstellung traue am besten niemandem. Das Buch ist flüssig geschrieben, angenehm und schnell zu lesen. Ich mochte Méto wieder sehr gerne. Er ist ein kluger Kopf, der es versteht anderen seine Ideen in den Kopf zu setzten um seine Ziele zu erreichen. Er ist ein kleiner Rebell, der sich nicht damit zufrieden gibt aus dem Haus geflohen zu sein. Er will mehr und will weg von der Insel. Mit seinen Freunden Octavius und Claudius entwickelt er Pläne für die Flucht. Für die Jungs ist es ziemlich schwierig bei den „abgeschnittenen Ohren“ zu leben, da dort genauso wie im Haus eine strenge Hierarchie herrscht. Im Buch wird sehr viel über die Rangordnung und die verschiedenen Gruppen / Clans geschrieben, die sich daraus gebildet haben. Ich fand das Buch spannend aber es war mir doch ein wenig zu kampflastig. Ständig wird jemand bestraft und das nicht nur aus nachvollziehbaren Gründen. Alle sind ständig in Furcht vor einem Angriff, der auch von den Soldaten aus dem Haus kommen könnte, aber keiner scheint von der Insel weg zu wollen. Das habe ich irgendwie nicht ganz so verstanden, denn es müsste ja ein Ziel der Jungen sein wieder zu ihren Familien in der richtigen Welt zu kommen. Teile vom Buch haben mir sehr gut gefallen, besonders wenn Méto wieder was ausheckt, aber wie gesagt, war es auch brutal und kampflastig. Ich möchte 4 Sterne für den Roman vergeben, weil er mich trotzdem fasziniert und gefesselt hat.

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  • Rezension zu "MÉTO Die Insel" von Yves Grevet

    Méto - Die Insel

    midnighter

    14. March 2013 um 19:35

    Nach dem spannenden Cliffhanger von "Meto das Haus", war ich natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Mit "Die Insel" erfüllt der Autor Yves Grevet die Erwartungen-allerdings übertrifft er sie auch nicht. Meto und seine Freunde haben es mehr oder weniger geschafft aus dem Haus zu fliehen und "leben" nun bei den "abgeschnittenen Ohren". Allerdings entwickelt sich alles anders als geplant, denn die "abgeschnittenen Ohren" sind nicht so erfreut über ihre Flucht, wie die Jungen angenommen haben. Auch die erwartete Hilfe zu Rettung der anderen bleibt erstmal aus und generell ist alles etwas merkwürdig und kommt anders als gedacht. Für Meto steht jedenfalls schnell fest, dass er auch hier auf keinen Fall dauerhaft bleiben will... Mehr sei an dieser Stelle zum Inhalt nicht gesagt, sonst würde ich zu viel verraten. Immerhin hat das Buch auch nur 200 Seiten. Der Autor bleibt aber auch im 2. Band seinem sehr neutralen Schreib-und Erzählstil aus Meto's Sicht treu, welcher natürlich ein bisschen ungewöhnlich ist, das Buch sich aber trotzdem gut und flüssig lesen lässt. Und das liegt natürlich nicht nur am Schreibstil sondern besonders daran, dass es wieder absolut spannend ist. Endlich erfährt man mehr über das Haus, dessen Strukturen, die Insel und wie es die Jungen auf diese verschlagen hat. Aber genauso viele Fragen, wie beantwortet werden, werden auch wieder aufgeworfen. Großes Plus der Meto Reihe ist natürlich deren Grundidee und ich bin echt gespannt, wie sich alles am Ende auflöst. Trotzdem muss man aber auch sagen, dass dieser Band keine großartigen Überraschungen enthält. Er liest sich spannend und erfüllt somit die Erwartungen- mehr aber nicht. Das liegt vielleicht aber auch einfach daran, dass im ersten Band so viel Neues und Unerwartetes passierte und im jetzt im 2. Band mit einigen Dingen einfach schon vertraut ist und nicht mehr so überraschen können. Fazit: Ein solider und spannender 2. Band, der wie es bei Trilogien üblich ist, einige Fragen beantwortet und am Ende mal wieder mit einem bösen Cliffhanger endet, der sehr viel Lust auf den dritten Band (Die Welt) macht. Trotzdem aber nicht mit großarteigen Überraschungen trumpft und deshalb keinen absoluten WOW-Effekt hinterlässt. Deshalb bekommt "Meto Die Insel" gute 4 Sterne von mir und eine klare Lesempfehlung. Wem Band 1 gefallen hat sollte auf jeden Fall diesen Band auch lesen und wer Meto noch nicht kennt sollt dringend seine Bekanntschaft machen :)

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  • Rezension zu "MÉTO Die Insel" von Yves Grevet

    Méto - Die Insel

    Gospelsinger

    07. January 2013 um 17:04

    Achtung: Man muss den ersten Band unbedingt gelesen haben, weil dieses Buch nahtlos daran anschließt! Wer den ersten Band noch nicht kennt, sollte diese Rezension nicht lesen, sie enthält Spoiler. Méto und seine Freunde haben es geschafft, aus dem Haus zu entkommen, aber in der Freiheit sind sie deshalb noch lange nicht. Denn auch die Gemeinschaft der „abgeschnittenen Ohren“, bei der sie untergekommen sind, ist von Hierarchien, unbedingtem Gehorsam und hemmungsloser Brutalität geprägt. Selbst das Essen ist das gleiche. Die „abgeschnittenen Ohren“ sind ehemalige Insassen des Hauses, und sie holen sich über Geheimgänge alles, was sie brauchen, aus dem Haus. Die einzige Chance auf ein besseres Leben für Méto und seine Freunde besteht darin, die Insel zu verlassen. Aber zuvor versucht Méto noch, die Kassette zu öffnen, in der sich vermutlich Informationen über alle Kinder des Hauses befinden. Die Freunde schweben in ständiger Gefahr, aber Méto erhält unerwartete Hilfe. Dies ist ein typischer Mittelband einer Trilogie. Es werden mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet, und man merkt, dass die Handlung nur zur Vorbereitung des Finales dient. Trotzdem wird langsam etwas klarer, was da abläuft, es werden ein paar Spuren gelegt, und auf jeden Fall wird das Interesse am dritten Band geweckt. Wie aber schon beim Erscheinen des ersten Bandes bin ich der Meinung, man hätte aus den drei dünnen Büchern einen einzelnen Schmöker machen können.

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  • Rezension zu "MÉTO Die Insel" von Yves Grevet

    Méto - Die Insel

    mabuerele

    06. January 2013 um 17:38

    Es handelt sich um den zweiten Teil einer Reihe. Man sollte unbedingt zuvor Meto Das Haus gelesen haben! Meto ist dem Haus entkommen, aber schwer verletzt. Während seiner Genesungsphase weiß er nicht, wer von seinem Freunden überlebt hat, denn niemand redet mit ihm. Doch dann bringt man ihn zu den anderen. Sie sind für seine vollständige Heilung verantwortlich. Danach wird es ein Verfahren geben. Sehr schnell müssen Meto und seine Freunde begreifen, dass die Insel für sie keine Freiheit bedeutet. Die Clans bestimmen, was geschieht. Einige trachten den Jungen nach dem Leben. Der Koch und ein ehemaliger Soldat informierren Meto und seine Freunde über die Verhältnisse. Wenn sie die Insel verlassen wollen, geht das nur heimlich. Der Roman ist spannend geschrieben. Wie erwartet, ist er ein Zwischenstück zwischen den Teilen 1 und 3. Ich als Leser erfahre einiges über den Kontinent, das Ziel der Jungen. Doch vieles bleibt geheimnisvoll. Ein neuer interessanter Protagonist greift in das Geschehen ein: der Schamane. Der fast sachliche Sprachstil bringt das Bedrückende der Situation sehr gut rüber. Der Cliffhänger allerdings ist heftig!

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  • Rezension zu "MÉTO Die Insel" von Yves Grevet

    Méto - Die Insel

    Buecherheldt

    19. November 2012 um 18:03

    Vorab: Band 1 ist Grundvoraussetzung für das Verständnis des Folgebandes Die Insel, denn man wird ohne Erklärung in die Fortsetzung geschubst (ganz im Sinne des brutalen Inch-Spiels). Und obwohl ich den ersten Band mit Begeisterung und Spannung verfolgt habe, hat es mir bis zur Hälfte des Buches wirklich Mühe gemacht, den Faden wieder aufzunehmen. Die zahlreichen römischen Namen der Geflohenen sowie die aus Buchstaben zusammengewürfelten Namen der abgeschnittenen Ohren machen es einem nicht gerade leicht, die Namen immer einem Charakter zuzuordnen. Echte Spannung kam für mich auch erst nach frühestens 80 Seiten auf, als Meto erste Beziehungen zu den Höhlenbewohnern aufgebaut und das Geheimnis um den Schamanen gelüftet hat. Leider wird man am Ende wieder in der Luft hängen gelassen, wo die Story gerade so schön in Fahrt gekommen ist. Brutal abgewürgt, wie eben auch das Leben im Haus und auf der Insel brutal ist, was konnte man anderes erwarten?

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  • Rezension zu "MÉTO Die Insel" von Yves Grevet

    Méto - Die Insel

    kleinfriedelchen

    13. November 2012 um 11:13

    Achtung, enthält Spoiler für Band 1, "Méto - Das Haus"! 64 Jungen, eingesperrt in einem Haus, beherrscht von grausamen Cäsaren und gefangen in skurrilen Ritualen. Erst Méto wagt den Aufstand, bringt die Bediensteten des Hauses auf seine Seite und flieht mit seinen Freunden. Doch auch außerhalb des Hauses wartet auf sie die Gefangenschaft, denn der Clan der "abgeschnittenen Ohren" misstraut den Neuankömmlingen und sperrt sie ein. Wird es Méto gelingen, der Insel zu entkommen und endlich seine wahre Herkunft zu finden? -------- "Méto - Die Insel" ist der zweite Teil der Trilogie des französischen Autors Yves Grevet, der uns mit seiner Geschichte in ein fesselndes Verwirrspiel eingeführt hat, bei dem Jungen ohne ersichtlichen Grund in einem strengbewachten Haus festgehalten und von ihren Familien isoliert werden. Nachdem Méto und seinen Freunden im ersten Teil die Flucht aus dem Haus gelungen ist, müssen sie sich nun auf der Insel durchschlagen, die das Haus umgibt. Doch statt der ersehnten Freiheit finden sie sich in der Hand ihres nächsten Unterdrückers wieder: die "abgeschnittenen Ohren", ehemalige Hausbewohner, die ihm entwachsen oder geflohen sind, bilden einen brutalen Clan, der die Jungen in ihre Gewalt bringt. Ihnen müssen sie nun beweisen, dass sie keine Spione sind und die Akte überlassen, die Méto aus dem Haus mitgenommen hat, die Hinweise auf ihre wahre Herkunft enthält. Natürlich lernt Méto auch in dieser neuen Umgebung schnell, die Machtgefüge zu durchschauen und Verbündete zu finden. Dabei verfolgt er nur ein Ziel: von der Insel zu fliehen und seine Familie wiederzufinden. Ich muss gestehen, nach dem tollen Auftakt mit "Méto - Das Haus" hat mich der zweite Band der Trilogie doch eher enttäuscht. Die Spannung des ersten Teils ergab sich hauptsächlich aus den Geheimnissen, die das mysteriöse Haus umgeben. Warum hält man 64 Jungen gefangen? Was passiert mit ihnen, wenn sie zu groß werden? Ein paar dieser Fragen beantwortet uns der zweite Band zwar, vieles wird jedoch nur angerissen und der zweite Teil wirft letzlich genauso viele Fragen auf wie er klärt. Dadurch bleibt man als Leser etwas unzufrieden zurück, denn in diesem Band geht es nicht wirklich voran, und man ist hinterher quasi genauso schlau wie vorher. Zwar hat sich Yves Grevet seinen kurzen und knappen Schreibstil beibehalten, der den Kindern diesen abgehärteten Charakter verleiht, der sie so viel älter erscheinen lässt, als sie eigentlich sind, aber der Geschichte hätten ein paar Seiten mehr diesmal doch gutgetan. So hoffe ich, dass der Autor im Abschluss der Trilogie ("Méto - Die Welt") wieder zur Form des ersten Teils zurückfindet, der mich wesentlich mehr begeistern konnte.

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  • Rezension zu "MÉTO Die Insel" von Yves Grevet

    Méto - Die Insel

    lostpage

    25. September 2012 um 19:21

    Inhalt: Méto und ein kleiner Teil der Gruppe hat es geschafft, dem Haus zu entkommen. Die Verluste waren groß, doch nun winkt die Freiheit oder? Nein! Kurz nach der Flucht findet sich die Gruppe in den Kreisen der "abgeschnittenen Ohren" wieder, Jugendliche, die einmal Mitglieder des Hauses waren. Auch hier gibt es Grenzen und Einschränkungen und Méto befindet sich in der Hierarchie ganz unten. Die große Freiheit, entpuppt sich als Insel, von der es kein Entkommen zu geben scheint, aber Méto wäre nicht Méto, wenn es in ihm nicht schon nach einem Ausweg drängt. Doch zumal gibt es andere Probleme. Irgendjemand scheint es speziell auf ihn abgesehen zu haben und es wird immer brenzlicher für den Jungen. Viel Zeit bleibt Méto und seinen Freunden nicht mehr. Sie brauchen einen Ausweg, und zwar schnell. Meinung: Die Sprache, oder speziell der Schreibstil, dem sich dieser Roman bemächtigt, ist und bleibt eine Sache für sich. Manche werden sich überhaupt nicht mit diesem Stil anfreunden können, andere werden ins Schwärmen geraten. Ich gehöre zur letzteren Gruppe. Wer vielleicht meine Meinung zu Teil 1 "Méto-Das Haus" kennt, der weiß bestimmt noch, dass mir die Schreibweise des Autors zu Beginn überhaupt nicht gefallen hat. Ich brauchte erst eine gewisse Zeit um die Stärke aus diesem Stil zu erkennen. Auch in Teil 2 bleibt sich der Autor treu. Die Sätze wirken kurz, ja beinahe schon abgehakt und einfach aneinandergereiht, ohne viel von Emotionen zu zeigen. Aber genau das passt wie ich finde perfekt in diese Buchreihe. Die Welt, die uns hier erläutert wird, ist grauenvoll, schonungslos und ohne viel Gefühl. Also passt dieser Schreibstil, die Wortwahl des Autors, wie die Faust aufs Auge! Der Junge Méto bleibt auch in Teil 2 die Hauptfigur. Wie schon im ersten Buch ist er der Einzige, den man wirklich zu kennen scheint. Aus seinen Augen betrachten wir das Geschehen und können uns somit klar und deutlich vorstellen, was dieser Junge durchmacht. Méto an sich ist ein fabelhafter Charakter. Er besitzt Eigenschaften, die ihn sehr interessant wirken lassen. Er ist ziemlich klug, was sich durch einen starken Drang, alles um ihn herum zu verstehen, kennzeichnet. Zudem gibt er alles für seine Freunde, man spürt das feste Band der Zusammengehörigkeit unter seinen besten Freunden. Zudem zeigt er an einigen Stellen eine gewisse Prise an Witz, was ihn nur noch sympathischer macht. Die anderen Personen, die auftauchen, stechen bis auf vielleicht eine Ausnahme, nicht weiter heraus, wecken aber trotzdem Sympathie (Méto´s Freunde) oder Antipathie. Die Geschichte entfaltet sich in den knapp 200 Seiten optimal, ohne dass kleine Durststrecken, oder sogar größere Dürreperioden erst gar keine Chance haben. Wie auch schon das "Haus", so hat auch das Leben auf der Insel ein mehr oder weniger geordnetes System, an deren Spitze der Stärkste steht. Bei den abgeschnittenen Ohren" ist es der Schamane, der auf den ersten Blick sehr mysteriös und auch unheimlich wirkt. Dieser besitzt ein Geheimnis, dem Méto dicht auf der Spur ist. Lasst euch überraschen, denn mehr wird nicht verraten. Ist mein Geheimnis! Auch hier zeichnet sich die Story durch Spannung und einer originellen Idee aus. Man stellt sich einfach dauerhaft die Frage, was der Autor am Ende für uns bereithält. Wozu dient das Haus auf der Insel? Wozu die Kinder, die aus ihrer Vergangenheit nichts mehr wissen? Woher kommen sie? Wofür werden sie gebraucht? Fragen die eine unglaubliche Neugierde wecken, die Antworten verlangen, die aber leider auch in diesem Band allerhöchstens andeutungsweise ins helle Licht gezerrt werden. Denn am Ende heißt es wieder: Warten auf den nächsten Band. "Méto-Die Welt erscheint im Frühjahr 2013 und lässt schon andeuten, dass es wohlmöglich von der Insel runtergeht. Ich bin gespannt und warte voller Vorfreude auf einen hoffentlich ebenso guten, wenn nicht sogar noch ein bisschen spannenderen Teil! Fazit: Für Fans des ersten Teils, ein absolutes Lesemuss. Der Autor bleibt sich Gott-sei-Dank treu und verschafft mir hier eine tolle, atmosphärische Welt, die durch einen starken Charakter besticht. Ich vergeb an dieser Stelle sehr gute 4/5 möglichen Punkten und hoffe, dass mich Teil 3 noch mehr umhauen wird. Teil 2 war auf jeden Fall schon mal eine starke Steigerung!

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  • Rezension zu "MÉTO Die Insel" von Yves Grevet

    Méto - Die Insel

    78sunny

    21. September 2012 um 15:04

    5 von 5 Sternen Inhalt: Méto und seine Freunde sind nun auf der Flucht, aber schnell merken sie, dass auch die „abgeschnittenen Ohren“ nicht viel freundlicher zu sein scheinen als die Cäsaren im Haus. Wie wird es Méto nun ergehen? Wird er endlich herausfinden, was für ein böses Spiel Jovis hier treibt? Wie kam das Buch zu mir Mir hat bereits Teil 1 (Das Haus) sehr gut gefallen und daher wollte ich natürlich mit der Reihe weitermachen. Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom dtv Verlag zur Verfügung gestellt. Aufmachung/Qualität Vom Cover her wirkt das Buch eher wie ein Kinderbuch, da Méto in seine Inch-Kleidung ein wenig wie ein kindlicher Spiderman-Verschnitt aussieht. Aber die Figuren im Hintergrund deuten dann schon darauf hin, dass dieses Buch sich eher an ein wenig ältere Jugendliche wendet. Das Buch ist sehr stabil und scheint hochwertig verarbeitet zu sein. Der Buchschnitt ist schwarz und auch die ersten Blätter sind schwarz. Das stimmt sehr gut auf die düstere Geschichte ein. Weiterhin ist das Bonusmaterial positiv hervorzuheben. Es ist eine Karte der Insel enthalten und einige Zeichnungen. Ein Überblick über die Cover der anderen Bände der Trilogie und ein kleiner Infoteil zum Autor runden dieses wirklich liebevoll gestaltete Buch ab. Meinung: Es ist sehr schwierig etwas zu dem Buch zu sagen, ohne zu viel zu verraten. Man deckt ja gemeinsam mit Méto immer mehr von den Geheimnissen auf und gerade das macht den einzigartigen Charme des Buches aus. Alles was ich zur Grundhandlung sagen kann, ist dass Méto mit der Flucht nicht wirklich das erreicht hat was er sich erhoffte. So sehr man Méto es gewünscht hat nun nicht mehr in einem so autoritären Gefüge überleben zu müssen wie im Haus, so hat man doch schon geahnt, dass es ihm verwehrt bleiben wird. Was das genau bedeutet möchte ich nicht verraten, da man dies wirklich selbst lesen sollte. Verraten kann ich euch aber, dass Méto um einiges voran kommt in seinen Recherchen und wir dadurch das ganze Gefüge auch etwas mehr verstehen – oder es uns einbilden zu verstehen. Genau kann man das erst nach dem Lesen des letzten Teiles sagen. Es ist mir ein Rätsel wie man mit einem doch eher kühlen und beherrschtem Schreibstil solche Emotionen vermitteln kann. Die Sätze sind überwiegend kurz, wirken fast ein wenig militärisch zackig was ja super zum Inhalt des Buches passt. Trotzdem bindet man sich an die Charaktere und fühlt mit ihnen mit. Die eher aggressive und beängstigende Stimmung kommt sehr gut herüber. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive und in der Gegenwart geschrieben, was ich normalerweise gar nicht mag. Bei diesem Buch passte es allerdings sehr gut. Das Buch ist sehr, sehr spannend. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Man hatte das Gefühl mittendrin zu sein und am Ende hätte ich verzweifeln können, da es noch viel offener endet als der erste Teil. Da man immer auf dem selben Wissensstand ist wie Méto fiebert man mit ihm mit auf seiner Suche nach Hinweisen warum Jovis (der Mann, der anscheinend alle Strippen zieht) diese Welt erschaffen hat oder was sonst dahinter steckt. Man geht genau wie Méto Möglichkeiten durch, verwirft sie wieder um dann wieder neue aufzustellen - es ist nervenaufreibend auf eine gute, sehr unterhaltsame Art. Es kommen noch sehr viele andere spannende Dinge dazu, wie zum Beispiel Intrigen oder Menschen bei denen man sich einfach nicht sicher sein kann ob sie Freund oder Feind sind. Einfach perfekt. Wie oben schon beschrieben bin ich überrascht wie emotional mich dieses Buch berührt hat, obwohl der Schreibstil eher kühl wirkt. Ich denke, dass dieses Buch sowohl Jugendliche als auch Erwachsene anspricht. Allerdings wird jede Altersgruppe das Buch anderes empfinden/erleben. Méto ist mir ans Herz gewachsen und ich wünsche mir sehr für ihn, dass er eines Tages ein Leben führen wird, dass ich glücklich macht. Die Charaktere bleiben meist eher geheimnisvoll und es wird kaum etwas über sie preisgegeben. Das gehört zur Handlung und passt daher. Méto dagegen ist einem mittlerweile sehr sympathisch und mir ist er richtig ans Herz gewachsen. Es wird einem das Gefühl vermittelt, dass man ihn kennt. Besonders interessant ist die Tatsache, dass Méto neue Charaktere kennenlernt, bei denen man erst nicht weiß ob sie Freund oder Feind sind. Das Ende ist extrem offen und ich kann es überhaupt nicht mehr erwarten weiter zu lesen. Leider kommt das nächste Buch erst im April 2013 heraus. Ich habe etliche Theorien in meinem Kopf was nun tatsächlich hinter der Insel und bestimmten Personen und deren Entscheidungen steckt. Wahrscheinlich ist keine davon korrekt, aber zumindest hat kaum ein Buch meinen Verstand je so dazu angeregt mir Erklärungen für die Umstände in der Handlung auszudenken. Ich schätze das wird vielen Lesern so gehen. Grundidee 5+/5 Schreibstil 4/5 Spannung 5+/5 Emotionen 4,5/5 Charaktere 4,5/5 Lesergruppe: Das Buch können sowohl Mädchen als auch Jungen lesen. Die Grundstimmung ist eher depressiv und aggressiv, aber trotzdem in keinster Weise gewaltverherrlichend. Der sympathische Hauptcharakter wird auch Mädchen sehr gut durch die Handlung führen. Für Erwachsene bietet das Buch durch seine sehr verstrickten Zusammenhänge und die permanente Spannung durch die Undurchschaubarkeit des Systems ebenfalls ein sehr interessantes Lesevergnügen. Fazit: 5 von 5 Sternen Dieses Buch hat mich absolut begeistert. Vor allem die Art und Weise wie man langsam im Handlungsverlauf vorankommt, in dem man mit Méto (der Hauptperson) Geheimnisse und Zusammenhänge aufdeckt und mit ihm mitfiebert. Der eher kühle Schreibstil ermöglicht trotzdem die Bindung an den Charakter und vermittelt auf einzigartige Weise die düstere, bedrückende Grundstimmung von Métos Leben. Ich kann das Buch nur empfehlen. (Allerdings muss man vorher „Méto – Das Haus“ gelesen haben!) Reihe: Méto – Das Haus Méto – Die Insel Méto – Die Welt (erscheint am 01.04.2013)

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