Yvonne Asmussen Fördewölfe

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Inhaltsangabe zu „Fördewölfe“ von Yvonne Asmussen

Im Clubhaus der »Wizards of Doom« stirbt ein Fotograf unter mysteriösen Umständen. Die Polizei findet am Tatort ein Foto, auf dem ein Mord zu sehen ist, und ermittelt im Kreis der Wizards. Doch die Ärztin Christina Martens und ihr Lebensgefährte Neil »Duke« McKinnley sind von der Unschuld der Rocker überzeugt. Während die Spuren sie bis nach Glasgow führen, müssen sie feststellen, dass die wahren Täter vor nichts zurückschrecken.

Gute Fortsetzung von Fördehaie

— Petra0412

Superspannend und mit viel Gefühl!

— Katrin_Rodeit

eine absolut Spanende Krimi um einer Rocker gruppe absolut weiter empfehlbar

— dirk67

Spannend, unterhaltsam, ausgezeichnet recherchiert, mehr muss ein Krimi nicht sin.

— tardy

Das Buch ist gut geschrieben, aber die Erwartungen, die ich an einen Krimi habe, wurden hier nicht erfüllt. Bei mir kam keine Spannung auf.

— Wortwichtel

Ein spannender Roman mit einer wichtigen Botschaft an die heutige Gesellschaft

— Schneeapfel91

Super spannend und mit unerwarteten Wendungen.

— Schalkefan

Super spannender Krimi im Rocker-Milieu. Nicht nur fesselnd sondern auf die eine und andere Art sehr beeindruckend und gefühlvoll.

— Wildpony

Spannender Krimi im Rocker-Milieu

— Matzbach

Schnappt Euch das Buch u. begebt Euch auf eine rasante Fahrt, gemeinsam mit Christina, Duke u. den Wizards. Spannend und so ganz anders.

— Ambermoon

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  • Fördewölfe, ein spannender Rocker-Krimi

    Fördewölfe

    Schalkefan

    Fördewölfe Mit diesen Buch habe ich einen spannenden Krimi mit unerwarteten Wendungen gelesen, der u.a. in Rockerkreisen spielt. Hier zeigt sich wieder das manche Menschen einfach nur große Vorurteile gegen Gruppierungen haben, die sie überhaupt nicht kennen und die man einfach vorschnell verurteilt. So geht es Duke und seinen Freunden vom MC Wizards und als während ihres Sommerfestes auch noch ein Reporter zu Tode kommt kochen die Emotionen noch weiter hoch. Ihm zur Seite steht eine taffe und nette Ärztin, die starke Gefühle für Duke entwickelt hat und sich nun in einem Balance-Akt zwischen ihrer ärztlichen Tätigkeit und der Angst, die Brüder des Clubs hätten was mit dem Tod des Reporters zu tun, bewegen muss. Als Leser erhält man Einblick in die Struktur dieser Motorradgruppe und ich fand den Zusammenhalt der Mitglieder sehr bemerkenswert. Das Buch ist super spannend geschrieben und an manchen Stellen wollte ich einfach nur weiter lesen, weil gerade wieder etwas passiert, was man als Leser überhaupt nicht erwartet hat. Das macht für mich so einen guten und spannenden Krimi überhaupt aus. Ich vergebe gern 5 Sterne dafür und kann das Buch nur sehr empfehlen.  

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  • Leserunde zu "Fördewölfe" von Yvonne Asmussen

    Fördewölfe

    yvonne_asmussen

    Openhouse bei den »Wizards of Doom MC Flensburg« - und ihr dürft dabei sein, wenn die Rocker auf ihren schweren Maschinen die Förde entlangdonnern! Herzliche Einladung zur Leserunde des Krimis »Fördewölfe«. Worum es geht, schildert der Klappentext so: Im Clubhaus der »Wizards of Doom« stirbt ein Fotograf unter mysteriösen Umständen. Die Polizei findet am Tatort ein Foto, auf dem ein Mord zu sehen ist, und ermittelt im Kreis der Wizards. Die junge Flensburger Ärztin Christina Martens und ihr Lebensgefährte Neil »Duke« McKinnley sind von der Unschuld der Rocker überzeugt. Die Spuren führen sie bis nach Glasgow - und sie müssen feststellen, dass die wahren Täter vor nichts zurückschrecken ... Flensburg ist mir (als Hamburgerin) eine zweite Heimat geworden, in die ich mich allein oder mit meiner Familie immer wieder zurückziehe. Ich liebe Krimis, nicht nur als Autorin, sondern auch als Leserin. Und Motorräder sind meine große Leidenschaft, auch wenn mein Platz der Sozius ist. Was lag da näher, als das miteinander zu verbinden? So entstanden die »Fördewölfe« und mit ihnen der Name Yvonne Asmussen als mein Krimi-Pseudonym. Doch was ist ein Autor ohne seine Leser? Deshalb freue ich mich, mit euch zusammen in einer Leserunde über die »Fördewölfe« zu quatschen, die Hintergründe zu beleuchten und herauszufinden, wer euch sympathisch ist und wem ihr lieber nicht im Dunkeln begegnen würdet. Für die Leserunde hat Emons 15 Exemplare zur Verfügung gestellt. Wenn ihr mitlesen wollt, schreibt doch bitte, was ihr tun würdet, wenn plötzlich ein Rocker vor euch steht. Ihr habt dafür Zeit bis zum 28.06. Eine Leseprobe finde ihr hier: http://www.emons-verlag.de/programm/foerdewoelfe Ich freue mich auf euch! Herzliche Grüße, Yvonne. PS: Und wenn ich irgendwann herausgefunden habe, wie es geht, gibt´s auch noch ein Foto von  mir ...

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  • Fördewölfe

    Fördewölfe

    jackdeck

    12. August 2015 um 12:04

    Mit dem Kriminalroman "Fördewölfe" liegt nach "Fördehaie" der zweite Küstenkrimi von Yvonne Asmussen vor. Ich kenne den Vorgängerband noch nicht, konnte jedoch ohne Probleme und Wissenslücken ins Buch hineinfinden. Das Lesen hat jedoch meine Neugier geweckt auf den ersten Band. Der Reporter Mark, kommt inkognito zum Fest des Motorradclubs, er ist einer heißen Story auf der Spur. Ein Informant hat ihm Fotos eines Mordes zukommen lassen. Doch die seine Tarnung fliegt schnell auf, es kommt zum Eklat. Mark wird verletzt und liegt bewusstlos am Boden. Später erliegt er seinen Verletzungen und stirbt im Krankenhaus. Nun treten die Hauptprotagonisten die Flensburger Ärztin Christina Martens, sowie ihr Lebensgefährte Neil "Duke" McKinnley,auf den Plan. Das übliche Klischee und Voruteil die Rocker wären schuld schieben sie nach hinten und beginnen weit über die Grenzen Deutschlands die Spur aufzunehmen und zu ermitteln. Fördewölfe hat mich von dem ersten Kapitel begeistert lesen lassen der Spannungsbogen steigt stetig an und genau das ist es, was ich an einem guten Krimi mag. Dieser Krimi hebt sich von anderen ab, mit seinem Humor, Lokalkolorit und der Spannung hatte ich tolle Lesestunden. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits!

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  • Duke und dir Wizards

    Fördewölfe

    dirk67

    Im Clubhaus der Wizards stirbt der Fotograf Mark Hoffmann unter seltsamen Umständen was den Wizards an gehangen wird .Doch wie sich irgendwann raus stellt es er auf seltsamer Art und Weise ums Leben gekommen .Christina und Duke machen dabei viel Bekanntschaft  mit verschiedenen  Emotionen . Hier sieht man das man vielleicht erst einmal jede Gruppen oder Menschen kennen lernen  muss  bevor man sich ein Urteil erlaubt. Die Hauptakteure sind Christina ,Duke und die Gruppe der Wizards Mein Fazit Für mich ein sehr spanendes Buch was mich von der ersten bis zur Letzten Seite gepackt hat .Mit immer wieder neuen spanend Passagen und einem offenen Ende. Ich kann dieses Buch nur absolut weiter empfehlen daher auch meine 5 Sterne. Top

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    • 2
  • Fördewölfe

    Fördewölfe

    Blaustern

    03. August 2015 um 12:07

    Im Motorradclubhaus stirbt der Fotograf Mark Hoffmann bei einer seiner Recherchen plötzlich unter bizarren Umständen. Die Ärztin Christina Martens, die sich gerade vor Ort befindet, leistet noch Erste Hilfe, doch vergebens. Die Polizei geht davon aus, dass die Rocker die Schuldigen sind, passt es doch in ihr Milieu. Dazu noch der Fund eines Fotos mit einem Mord. Selbst Christina zweifelt langsam an der Unschuld der Rocker und beginnt, Nachforschungen anzustellen, genauso wie die Rocker selbst, denn die wollen sich keinen Mord anhängen lassen. „Fördewölfe“ ist der 2. Band der Serie um Christina und Duke. Dieser kann aber gut eigenständig gelesen werden, da er in sich abschließt. Hier erhalten wir tiefere Einblicke in die Rockerszene und werden mit den Vorurteilen konfrontiert. Es wird deutlich, dass man sich näher mit einer Sache oder Leuten befassen sollte, um vorschnelle Urteile zu fällen. Durch die Perspektivwechsel ist man allseits informiert, selbst der Täter kommt hier zu Wort, sodass es noch spannender wird. Auch gibt es immer wieder neue Wendungen, und man fängt erneut an, die Puzzleteile zusammenzusetzen. Die Datumsangaben am Anfang der Kapitel steigern noch das Tempo, denn man wird von den Ermittlungen gepackt. Der detaillierte Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Zum Ende hin bleibt einiges offen, und man kann auf eine Fortsetzung hoffen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. August 2015 um 17:45
  • Fördewölfe

    Fördewölfe

    tardy

    26. July 2015 um 13:44

    Fördewölfe von Yvonne Asmussen spielt in der kleinen Küstenstadt Flensburg. Der Motorradclub "Wizards of Doom" hat dort ein Clubhaus und lädt jährlich zum "Open House" ein. Bei der Veranstaltung kommt der Fotojournalist des hiesigen Tagblattes, Mark Hoffmann, aus unerklärlichen Gründen zu Tode. Seine Kollegin Jessica versucht auf eigene Faust zu ermitteln, denn sie hofft auf eine große Story und gerät dabei selbst in Gefahr. Auch die Ärztin Christina Martens, die mit Neil »Duke« McKinnley, einem der Rocker, liiert ist und die Wizards versuchen sich unabhängig voneinander als Detektive und decken dabei immer mehr unglaubliche Geheimnisse auf. Auch wenn ich mit den Gepflogenheiten im Rocker-Milieu nicht so vertraut bin und dem ganzen eher nichts Positives abgewinnen könnte, hat mir der Einblick in dieses trotzdem sehr gut gefallen. Es scheint ein sehr starkes Gemeinschaftsgefühl vorzuherrschen, wie oft betont wurde. Das Buch ist jedenfalls sehr gut geschrieben, es ist spannend, liest sich flüssig und ist extrem gut recherchiert. Die vielen unerwarteten Wendungen gefallen mir und machen auch einen großen Teil der Spannung aus. Die Charaktere sind sehr gut ausgewählt und ziemlich glaubwürdig. Schön finde ich auch die detailgetreue Darstellung von Flensburg. Die Atmosphäre, die diese quirlige, kleine Stadt ausstrahlt, ist ziemlich gut zu spüren. Auch die medizinischen Details sind realistisch. Die Liebesgeschichte zwischen Christina und Duke lockert die Spannung ein wenig auf und lässt den Leser kurz aufatmen, bevor es in rasantem Tempo weitergeht. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen.

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  • Solide gemacht, aber für mich nicht spannend

    Fördewölfe

    Wortwichtel

    24. July 2015 um 11:39

    Zunächst ein paar Worte zur Handlung des Krimis: Im Mittelpunkt der Handlung stehen die “Wizards of Doom”, ein Flensburger Motorclub. Im Clubhaus stirbt ein Fotograf, der gemeinsam mit der jungen Journalistin Jessica Material über die Rocker gesammelt hat. Da die Untersuchungen zeigen, dass der Mann an den Folgen eines Schlags gestorben ist, geraten zunächst die “Wizards of Doom” unter Verdacht. Die Ärztin Christina Martens, deren Lebensgefährte “Duke” zu den Rockern gehört, stellt auf eigene Faust Ermittlungen an; die “Wizards” versuchen selbst, den wahren Tätern auf die Spur zu kommen, und auch die naive Journalistin Jessica “recherchiert” den Fall und bringt sich dabei selbst in Gefahr. Parteiische Darstellung Schon zu Beginn des Krimis wird – aus meiner Sicht nicht besonders subtil – für die Rocker Partei ergriffen. Das zieht sich durch das gesamte Buch: Immer wieder kommen Szenen vor, in denen gezeigt wird, wie Polizei und Presse vorurteilsbehaftet und ungerecht mit den Rockern umspringen. Es mag ja sein, dass es sich um eine Bevölkerungsgruppe handelt, die besonders häufig falschen Verdächtigungen ausgesetzt ist – meiner Meinung nach ist es jedoch nicht die Aufgabe eines Krimis, diesen Eindruck gerade zu rücken. Vorurteile gegen bestimmte Gruppen von Menschen abzubauen, ist ja eine hehre Mission, die aber meiner Meinung nach in einem Sachtext (und dann gerne mit nachvollziehbaren Quellen) besser zu erfüllen ist. Wenn ich einen Krimi lese, wünsche ich mir spannende Unterhaltung, gerne auch vor dem Hintergrund eines gesellschaftlichen Problems. Wenn dabei aber so ein “Erziehungsauftrag” durchschimmert, empfinde ich das als störend. Unter der parteiischen Darstellung litt aus meiner Sicht auch die Spannung, denn für mich war schon sehr früh klar, dass die Rocker in diesem Buch ganz sicher nicht in kriminelle Machenschaften verwickelt sind – und dass sie bald mehr als eine Gelegenheit bekommen werden, als Ritter in lederner Rüstung in Not Geratenen zur Hilfe zu eilen. Aus welcher Berufsgruppe die wahren Verbrecher dann am Ende stammen, habe ich ebenfalls schon zu Beginn vermutet, und so war es dann leider auch. Eine Idee fand ich ganz originell, nämlich die Situation, dass ganz am Anfang der Fotograf vor den Augen der Rocker an Gewalteinwirkungen stirbt – obwohl sie ihn nicht angerührt haben. So etwas finde ich als Gedankenexperiment spannend: Der Mord ist ja eigentlich schon passiert, aber der Tod tritt mit so starker Zeitverzögerung auf, dass jemand anderes unter Verdacht gerät. Diese Spannung hätte ich gerne noch etwas ausgekostet und hätte es genossen, wenn einige Zweifel gesät worden wären. Stattdessen war ja leider schon klar, dass der Fotograf bereits vorher eins auf die Glocke gekriegt hatte. Figurentheater vor Rockerkulisse Zu Beginn wurden eine Menge Figuren eingeführt, allerdings konnte mir keine davon so richtig ans Herz wachsen. Nun gibt es ja auch ganz bemerkenswerte Unsympathen in der Literatur, aber die habe ich hier ebenfalls nicht gefunden. Die Figuren hatten für mein Empfinden zu wenig Eigenschaften, um wirklich glaubwürdig und unverwechselbar zu sein. Die naive Journalistin Jessica habe ich als sehr überzeichnet wahrgenommen. Mir ist klar, dass “Journalist” keine geschützte Berufsbezeichnung ist und dass sich im Grunde jeder so nennen kann, dementsprechend gibt es Journalisten mit guter und mit weniger guter Ausbildung. Völlig unabhängig vom Bildungshintergrund fiel es mir jedoch schwer zu glauben, dass ein erwachsener Mensch dermaßen grunddumm sein soll. Die Ärztin Christina und ihr schottischer Rockerfreund “Duke” sind, so denke ich, als Hauptfiguren angelegt. Das Wenige, was ich über die beiden erfahren habe, wurde für meinen Geschmack zu häufig wiederholt (sie ist die intelligente, starke Ärztin, die aber auch mal eine Schulter zum Anlehnen braucht. Er ist die Schulter.) In den Dialogen der beiden kamen so häufig die Worte “Lady”, “Bro” und “Fuck” vor, dass ich genervt davon war und nur noch dachte: “Ja, ich habe es verstanden – du bist cool und kommst aus Schottland. Herzlichen Glückwunsch.” Die Rocker haben teilweise Namen, tragen Kutten und lieben ihre Motorräder und ihre “Brüder”; sehr viel mehr konnte ich nicht über sie herausfinden. Auch hier hätte ich mir ein paar persönliche Eigenschaften gewünscht, damit die Figuren nicht zur Kulisse verkommen. Fazit Wenn ich “Fördewölfe” nicht als Leseexemplar zur Verfügung gestellt bekommen hätte, dann hätte ich es nicht unbedingt zu Ende gelesen. So habe ich mich irgendwie dazu verpflichtet gefühlt. Bei mir kam leider keine Spannung auf, weil ich andere Erwartungen an einen Krimi habe. Von den anderen Teilnehmern der Leserunde gab es aber tolle Bewertungen, es scheint also Geschmackssache zu sein. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das Buch als Geschenk für Motorradfahrer, Rocker und Möchtegern-Rocker und Flensburg-Fans gut geeignet ist.

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  • Ein spannender Roman mit einer wichtigen Botschaft an die heutige Gesellschaft

    Fördewölfe

    Schneeapfel91

    21. July 2015 um 19:25

    Die Story: Im Quartier des Motorradclubs  »Wizards of Doom« stirbt der Presse-Fotograf Mark Hoffmann unter mysteriösen Umständen. Zunächst geht man davon aus, dass er bei seiner heimlichen Recherche von einem der Rocker entdeckt wurde und dieser ihn niedergeschlagen hat. Schließlich findet die Polizei am Tatort ein verdächtiges Foto, auf dem ein Mord zu sehen ist, und bezieht die Wizards in den engeren Kreis der Ermittlungen. Im Gegensatz dazu sind die Ärztin Christina Martens, welche am Flensburger Klinikum arbeitet und damals vergeblich noch lebenserhaltende Maßnahmen am Tatort durchführte, und ihr Lebensgefährte Neil »Duke« McKinnley von der Unschuld der Rocker überzeugt. Die Rocker sind zwar nicht ganz „rein“, was Kriminalität angeht, aber in diesem Fall haben sie nichts mit dem Mord zu tun. Das beweist auch das existierende Filmmaterial.  Die Spuren führen letztendlich weit über die deutschen Grenzen hinaus – bis nach Glasgow. Es beginnt ein spannendes „Katz und Maus“ – Spiel.   Meine Meinung: Ich begann den Roman mit dem üblichen Klischee: „Die Rockertruppe ist bestimmt an dem Verbrechen schuld!“. Wie sollte es auch anders sein. Die heutige Gesellschaft denkt überwiegend nur noch in Schubladen und da heißt es eben „Lederjacke, Motorrad, Tattoo = Verbrecher!“. Der Roman hat mir gezeigt, dass man sich lösen muss von diesem klischeebehafteten Denken. Zwar haben die Wizards hinsichtlich Kriminalität keine reinweiße Weste, aber sie sind nicht grundsätzlich die Bösen. In diesem Fall sind es nämlich unter anderem diejenigen, die in der Gesellschaft für Recht und Ordnung sorgen sollten. Der Roman ließ sich wirklich gut lesen und er hat mich auch gepackt. Die kleine Prise Romantik hat die Strenge, die durch die Ermittlungen zum Vorschein kommt, aufgeweicht. Die sich aufbauende Beziehung zwischen Christina und Duke ist eine passende Nebenhandlung, die auch nur noch einmal bestätigt, dass auch ein Rocker Gefühle hat und nicht nur ein derber „Klotz“ ist.   FAZIT: Ein spannender Roman, der meines Erachtens an die Gesellschaft einen wichtigen Appell richtet: Löst euch vom Schubladendenken!

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  • Ein fragl. Selbstmord, Mord u. Waffenhandel im großen Stil - Spannend u. rasant

    Fördewölfe

    Ambermoon

    Im Clubhaus der »Wizards of Doom« stirbt ein Fotograf unter mysteriösen Umständen. Die Polizei findet am Tatort ein Foto, auf dem ein Mord zu sehen ist, und ermittelt im Kreis der Wizards. Die junge Flensburger Ärztin Christina Martens und ihr Lebensgefährte Neil »Duke« McKinnley sind von der Unschuld der Rocker überzeugt. Die Spuren führen sie bis nach Glasgow - und sie müssen feststellen, dass die wahren Täter vor nichts zurückschrecken. ---------------------------------------------- Ein fraglicher Selbstmord, ein Mord und Waffenhandel im großen Stil. Der gefürchtete und berüchtigte Motorradclub "Wizards of Doom" gelangt ins Visier einer übereifrigen Journalistin und der polizeilichen Ermittler. Was bleibt den Wizards also anderes übrig als selbst zu ermitteln. Die haben da natürlich ihre ganz eigenen Methoden. Mittendrin die Ärztin Christina und ihr Freund Duke, der schottische Biker und Mitglied der Wizards. Bis jetzt kannte Christina nur die schönen Seiten der Zusammengehörigkeit des Motorradclubs. Nun lernt sie aber auch die Schattenseiten kennen, hat schließlich selbst Zweifel an deren Unschuld und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dies ist der zweite Teil der Duke-Christina-Reihe, benötigt jedoch keine Vorkenntnisse aus dem ersten Teil und ist eine in sich abgeschlossene Geschichte. Ich kann jedoch nur empfehlen auch den ersten Teil "Fördehaie" zu lesen. Es zahlt sich auf jeden Fall aus *g*. Die Autorin schafft es mit ihrem flüssigen und bildhaftem Schreibstil den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Dieser Krimi ist eine gelungene Abwechslung und weit weg vom Einheitsbrei und räumt mit Klischees mal so richtig auf. Dieser Krimi wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt - inklusive die des Täters. Als Leser ist man daher immer einen Schritt voraus, welches die Spannung jedoch keineswegs schmälert und man trotzdem von Anfang bis Ende mitspekuliert. Auch kommt es dabei immer wieder zu überraschenden Wendungen. Die Protagonisten sind facettenreich, authentisch und jede Figur für sich äußerst gelungen. Manche liebt man, manche hasst man, man leidet mit ihnen und man lacht mit ihnen. Dieser Krimi kommt mit wenig Blut aus, aber mit umso mehr Spannung und auch der Humor kommt hier nicht zu kurz. Am Ende verknüpfen sich alle Handlungen zu einem großen Ganzen und es kommt zu einem gelungenen Finish, das jedoch auch eine Möglichkeit für eine Fortsetzung bietet und einen auf einen dritten Teil dieser Reihe hoffen lässt. Fazit: Für mich beinhaltet der Krimi alles was mein Herz begehrt - Spannung, überraschende Wendungen, facettenreiche und authentische Charaktere, Humor, toller und rasanter Schreibstil und ein gelungenes Ende ohne Logikfehler. Dieser Krimi hebt sich von Anderen ab und die Autorin schafft es somit auf die Liste meiner Lieblingsautoren. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits! Also schnappt Euch das Buch und begebt Euch auf eine rasante Fahrt gemeinsam mit Christina, Duke und den Wizards durch einen spannenden und rasanten Krimi der anderen Art.

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    • 3

    Baerbel82

    21. July 2015 um 10:42
  • Tödliche Neugier an der Förde

    Fördewölfe

    esposa1969

    20. July 2015 um 19:09

    Buchrückentext: Im Clubhaus der »Wizards of Doom« stirbt ein Fotograf unter mysteriösen Umständen. Die Polizei findet am Tatort ein Foto, auf dem ein Mord zu sehen ist, und ermittelt im Kreis der Wizards. Doch die Ärztin Christina Martens und ihr Lebensgefährte Neil »Duke« McKinnley sind von der Unschuld der Rocker überzeugt. Während die Spuren sie bis nach Glasgow führen, müssen sie feststellen, dass die wahren Täter vor nichts zurückschrecken. Leseeindruck: Mit dem Kriminalroman "Fördewölfe" liegt nach "Fördehaie" der zweite Küstenkrimi rund um die "Wizards of Doom" vor. Obwohl ich den Vorgängerband nicht kenne, kam ich gut in die Handlung rein und konnten diesen Roman auch ohne Vorkenntnisse des ersten als eigenständigen lesen. Schon der Prolog ließ Spannung erahnen. Dann geschieht das, was wir im Buchrückentext bereits erlesen konnten, nämlich dass bei einem Fest des Motorradclubs "Wizard of Doom" ein Fotograf stirbt, der aus journalistischen Gründen den Motorradlern auf der Spur war.  Die Ermittler haben als Täter jemanden aus dem Kreise der "Wizard of Doom" in Verdacht. Doch so einfach wie die Ermittler vermuten liegt der Fall gar nicht, sondern führt tiefer in die Geschehnisse hinein….. Protagonisten sind die junge Flensburger Ärztin Christina Martens, sowie ihr Lebensgefährte Neil "Duke" McKinnley, die sehr detailliert und auch privat vorgestellt und beschrieben werden. Insgesamt bin ich zwar im wahren Leben mit Motorradclubs und deren Mitglieder nicht so sehr vertraut, hier aber konnte ich tiefe Einblicke gewinnen. Der Krimi las sich sehr flüssig und verständlich. Schön auch, dass wir vor den Kapiteln die Wochentage vorfinden, so können wir die Geschehnisse chronologisch verfolgen. Das Cover wirkt düster und unheimlich, passt zur Stimmung. Die 70 Kapitel verteilt auf 317 Seiten waren angenehm kurz und kurzweilig, die Schrift augenfreundlich und gut leserlich groß. Insgesamt hat mich der Krimi gut und fesselnd unterhalten, so dass ich sehr gerne 5 Sterne vergeben möchte. © esposa1969

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  • Besser könnte ein Krimi nicht sein

    Fördewölfe

    Antek

    Dies ist bereits der zweite Band um die Wizards of Doom, für mich war es der erste und ich hatte keinerlei Probleme mich einzufinden. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an derart gefesselt und richtig mitgenommen, besser könnte ich es mir gar nicht vorstellen. Der Krimi startet mit einem äußerst fesselnden Prolog. Ein unbekannter ER macht sich furchtbare Vorwürfe wegen einem Mord. Auf einem Brachgelände lässt er seinen Gedanken freien Lauf. Als eine Gestalt auftaucht und beginnt Fotos zu schießen, bekommt er Panik, greift zu einer Holzlatte und streckt den Mann nieder. Genau in dem Moment taucht der benachbarte Motorradclub auf und er nimmt Reißaus. Dann beginnt die eigentliche Geschichte mit einem Fest der Wizards of Dome. Journalistin Jessica und ihr Kollege Mark Hoffman, die Fotos von einem Mord besitzen, lauern auf die große Geschichte und wollen die Gelegenheit mit diesem Fest dazu nutzen um die Rocker auszuspionieren. Allerdings wird nicht wirklich viel aus ihren Versuchen, Jessica handelt sich schnell einen Rauswurf ein und Mark bricht aus ungeklärten Umständen zusammen. Sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen durch die Ärztin Christina können den Tod nicht verhindern. Das Verhältnis von Christina zu Duke, einem schottischen Wizard wird auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Bisher hat sie nur die guten Seiten des Clublebens mitbekommen und jetzt steht sie vor der Frage, ob die ihr inzwischen vertrauten Männer tatsächlich zu einem Mord fähig sind. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Fördewölfe hat mich wirklich schon auf der ersten Seite völlig in seinen Bann gezogen und erst auf der letzten Seite wieder ausgelassen. Dieser Krimi vereint einfach alles, was einen Spitzenkrimi ausmacht. Spannung von Anfang bis Ende, großes Rätselraten um den Täter, eine super authentische Atmosphäre, durchdachte Ermittlungen und äußerst sympathische Protagonisten. Ich bin selbst lang Motorrad gefahren und habe auch die Luft von Motorradclubs geschnuppert. Ich denke ich kann daher wirklich beurteilen, ob das gezeichnete Bild der Wahrheit entspricht und genau das tut es. Besser hätte man die „Rockerszene“, wie sie so gern mit einem Drücken im Bauch abgestempelt wird, nicht darstellen können. Ich hoffe es konnte auch mit ein paar, zum Teil vielleicht auch verständlichen, Vorurteilen aufgeräumt werden. Der Krimi bietet wirklich Hochspannung. Die Autorin spielt so gekonnt mit Perspektivenwechseln, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, als stets den nächsten Abschnitt auch noch zu lesen. Man bekommt neben der Ermittlungsarbeit, die auf drei Ebenen abläuft, auch noch die Perspektive des Täters geboten. Gleichzeitig darf man etwas über das Privatleben von Duke und Christina erfahren. Als Leser hat man den Überblick, weiß zu welchen Ergebnissen die Polizei kommt, auch in welcher Richtung Christina ermittelt und zudem noch in welche Hirngespinste sich Jessica verrennt. Durch die Täterperspektive ist man den Ermittlern sogar noch einen weiteren Schritt voraus. Das rasante Ende deckt nach und nach die zahlreichen Verstrickungen auf, die einen stets am Grübeln gehalten haben, und nach einem gelungenen Endspurt wird wirklich alles ohne jeden Logikfehler aufgeklärt. Duke, äußerlich sicher der Motorradrocker aus dem Katalog der Vorurteile, ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen. Auch wenn ich nicht alles bis ins Letzte gut finden kann, habe ich Achtung vor diesem gradlinigen Mann, der mit aufrechtem Rücken durch die Welt gehen kann. Wie sagt er selbst so schön, er ist keine Mogelpackung, und das trifft es wohl ganz genau. Ich habe auch regelrecht um die Beziehung zwischen ihm und Christina, die hier einige Bewährungsproben zu überstehen hat, gefiebert. Auch Christina ist eine wirklich taffe Frau. Eine Ärztin in der Rockerszene, für einige aufgrund von Vorurteilen vielleicht etwas befremdlich, aber sie schlägt sich mehr als gut und passt da als Frau mit Köpfchen so richtig gut hinein. Außerdem hat sie ihr Herz so wirklich richtig an Duke verschenkt, er seines im Gegenzug wohl auch an sie. Der Journalistin Jessica hätte ich beim Lesen mehrmals gedanklich Gift geben können, Sie hat sich felsenfest in die Idee verrannt, dass die Wizards Dreck am Stecken haben müssen und verhält sich daher mehr als einmal völlig daneben. Auch alle anderen Charaktere sind wirklich interessant und vielschichtig dargestellt. Alles in allem ein Spitzenkrimi, der es einem das Lesen durch einen zudem tollen, flüssigen Schreibstil der Autorin wirklich zum Vergnügen macht. Ich hoffe sehr auf eine baldige Fortsetzung.

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    • 5
  • Einblick ins Leben einer Rocker-Gruppe - sehr spannender Krimi ♥

    Fördewölfe

    Wildpony

    Fördewölfe  -   Yvonne Asmussen   Kurzbeschreibung: Im Clubhaus der »Wizards of Doom« stirbt ein Fotograf unter mysteriösen Umständen. Die Polizei findet am Tatort ein Foto, auf dem ein Mord zu sehen ist, und ermittelt im Kreis der Wizards. Die junge Flensburger Ärztin Christina Martens und ihr Lebensgefährte Neil »Duke« McKinnley sind von der Unschuld der Rocker überzeugt. Die Spuren führen sie bis nach Glasgow - und sie müssen feststellen, dass die wahren Täter vor nichts zurückschrecken. Mein Leseeindruck: Ein sehr sehr spannender Krimi der Autorin Yvonne Asmussen, die unter dem Pseudonym Franziska Wolf schon eine fantastische Zeitreise-Trilogie (Fatima-Reihe) geschrieben hat. Aber auch als Autorin für Krimis hat sie mich nun absolut überzeugt. Fördewölfe ist u.a. ein sehr einfühlsames Buch über eine Motorradgruppe, die Wizards, die viel Ablehnung erfahren von allen Seiten, deren Zusammengehörigkeitsgefühl und Loyalität zueinander jedoch wahnsinnig beeindruckend ist. Die Hauptprotagonisten "Duke" und die Ärztin Christina, die aus zwei verschiedenen Welten stammen und sich doch in Liebe verbunden sind, haben mir sehr gut in der Story gefallen. Genauso wie die verwobene Geschichte über Mord, Waffenhandel, falsche Verdächtigungen und zwei Reporter, von denen leider einer sein Leben verliert. Und wieder zeigt sich am Ende: Es ist vieles anders als es scheint. Das Ende hat mich zum Teil überrascht, jedoch auch teils zufrieden und teils ängstlich zurück gelassen. Als Leser würde ich mich unbedingt über eine Fortsetzung der Krimi-Reihe freuen. Fazit: Spannender Einblick in die Motorrad-Gruppe Wizards und gleichzeitig spannender Krimi. Diese Spannung zieht sich in verschiedenen Fäden quer durch das ganz Buch und verspricht so mehr als fesselnde Lesestunden. Für mich ein einfühlsames und tolles Buch, das seine 5 Sterne voll verdient. Wer mehr lesen möchte als dieses Buch dem empfehle ich noch den Vorgängerband: Fördehaie.  

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    • 3

    Wildpony

    16. July 2015 um 21:23
    Antek schreibt Ja die 5 Sterne sind absolut verdient, das sehe ich auch so. Reziherzchen für dich

    Ich würde gern eine Fortsetzung mit Duke und Christina lesen :-)

  • So geht Krimi!

    Fördewölfe

    tweedledee

    16. July 2015 um 15:13

    "Fördewölfe" spielt in Flensburg und ist der zweite Teil um die Ärztin Christina Martens und ihren Lebensgefährtne Neil »Duke« McKinnley, der ein Member der Rockergang "Wizards for Doom" ist. Der Krimi hat mich total begeistert, wie gut dass der erste Teil schon auf meinem SUB liegt und darauf wartet, gelesen zu werden. Doch worum geht es? Zwei Reporter, Jessica und Mark,  kommen inkognito zum Fest des Motorradclubs, sie sind einer heißen Story auf der Spur. Ein Informant hat ihnen Fotos eines Mordes zugespielt mit dem Hinweis, dass die Member der Wizards darin verwickelt sind.  Lange bleiben die beiden nicht unbemerkt und plötzlich liegt Mark bewusstlos auf dem Boden. Christina ist vorort und leitet erste Reanimationsmaßnahmen ein, Mark wird ins Krankenhaus gebracht wo er kurze Zeit später verstirbt. Jessica hat nur noch einen Wunsch: die Wizards des Mordes überführen und mit der Story groß rauszukommen, endlich den Mief der Kleinstadtredaktion verlassen zu können. Die Polizei nimmt die Rocker ins Visier, kann ihnen aber nichts nachweisen, zumal sich herausstellt dass eine länger zurückliegende Verletzung für Marks Tod verantwortlich ist. Die Wizards finden in ihrem Clubhaus Marks Speicherkarte mit den Fotos des Mordes und gehen parallel zu Jessica auf Spurensuche. Dabei bringt sich Duke in große Gefahr, denn der Mord hat eine Tragweite, die zu dem Zeitpunkt noch keiner überblicken kann. "Fördewölfe" ist von der ersten Seite an spannend, mit einer Handlung die so undurchsichtig ist und die mich mit immer neuen Wendungen überrascht hat. Ich konnte hier wunderbar miträtseln und mir Gedanken machen, was es mit dem Mord auf sich hat und wer dafür verantwortlich ist. Die Hintergründe dazu haben mich dann wirklich sprachlos gemacht. Als Leser verfügt man über mehr Inforationen als die einzelnen Personen, man erhält Einblicke in die Ermittlungsarbeit der Polizei, in die Gedanken der Journalistin Jessica und erfährt was sich die Wizards zusammenreimen. Und dann gibt es da noch eine unbekannte Gruppe, die illegale Waffengeschäfte macht. Nach und nach fügen sich die einzelnen Puzzelteile zu einem großen Ganzen zusammen und ergeben eine super spannende, atmosphärisch dichte Story. Der Krimi  lebt aber vor allem von den interessanten Charakteren und dem Einblick in die Welt eines Motorradclubs. Es wird deutlich dass die Mitglieder mehr als Freundschaft verbindet, sie sind eine eingeschworene Truppe, sie stehen zueinander und helfen sich gegenseitig wenn einer in Schwierigkeiten ist. Christina muss damit klar kommen, dass sie als Dukes Partnerin erst an zweiter Stelle kommt, was zu Differenzen zwischen den beiden führt. Sowohl Christina als auch Duke sind tolle Charaktere, beide sehr sympathisch. Vor allem Duke, der aus Schottland kommt und ein Mischmasch aus Deutsch-Englisch redet, hat mir sehr gut gefallen. Aber nicht nur die Hauptpersonen, auch die Nebencharaktere sind detailliert  beschrieben, so dass ich mir die einzelnen Personen gut vorstellen konnte. Hier gibt es auch keine Schwarz-Weiß-Malerei, sondern viele Zwischentöne. Eben Charaktere mit Ecken und Kanten wie im real life. Kurze Kapitel und lebendige Dialoge verleiten dazu, mehr zu lesen als eigentlich gewollt. Die Seiten fliegen nur so dahin, vor allem gegen Ende wenn es zum finalen Showdown kommt. Fazit: Für mich ist "Fördewölfe" der perfekte Krimi, bei dem einfach alles stimmt. Ich habe mich lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt.  "Fördewölfe zählt" zu meinen Krimihighligts 2015, ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

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  • Spannender Krimi aus Flensburg

    Fördewölfe

    Matzbach

    15. July 2015 um 19:32

    Mit der Rezension hat es bei mir etwas gedauert, erstens, weil ich gestern schlicht und einfach nicht da war, zweitens, weil ich aus Gründen, die ich weiter unten erwähnen werde, das Buch erst mal sacken lassen musste. Zum Fall: Beim Grillfest des MC-Clubs "Wizards of Doom" stirbt in deren Werkstatt ein Foto- Journalist, der einer vermeintlichen Sensationsstory zu dieser Gruppe auf der Spur war. Tatort und die Kopfverletzungen legen es für die Polizei nahe, dass die Täter aus dem Club stammen. Doch diese scheinbar einfache Lösung greift nicht, da der Gerichtsmediziner feststellt, dass die Kopfverletzungen zwar den Tod verursacht haben, aber schon älter als zunächst angenommen sind. Während die Polizei noch nicht ganz willens ist, den Verdacht aufzugeben, ermitteln die Wizards, die das Fotomaterial des Journalisten gesichert haben, auf eigene Faust. Dabei kommen sie einer internationalen Verschwörung auf die Spur, deren Fäden zwischen Flensburg und Glasgow gesponnen sind. Der Krimi liest sich flüssig und ist so spannend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Warum nun meine Probleme mit dem Buch? Es ist das Milieu, in dem es spielt. Ich mag dieses Männerbündnerische nicht, mehrfach musste ich während der Lektüre an den aus einem ganz anderen Milieu stammenden SS-Spruch "Meine Ehre heißt Treue" denken. Ist der Club wichtiger als das eigene Leben? Das beeinhaltet auch das Ende, trotz ihrer Kenntnis wichtiger Tatdetails halten die Rocker ihren Kodex ein und arbeiten nicht mit der Polizei zusammen und verhindern damit die endgültige Aufklärung des Falls. Zweitens: Etwas zu dick aufgetragen ist mir die Schiene der unschuldig von der Staatsmacht verfolgten Rocker. Überreaktionen der Polizei sind mir als friedensbewegtem Atomkraftgegner der frühen 80er durchaus geläufig, weshalb ich sie keineswegs als Unsinn abtun möchte, aber so harmlos sind die "Wizards" im Roman ja auch nicht, es sind keine Motorrad fahrenden Biedermänner, sondern ein Verein mit einem ganzen Arsenal an Schlagwaffen. Und im wirklichen Leben glaube ich auch nicht daran, dass Bandenkriege wie die zwischen "Bandidos" und "Hells Angels" nur Erfindungen der Presse/der Polizei sind. Aber dennoch, oder vielleicht gerade durch diese Einblicke ins Milieu hat mich der Roman gut unterhalten.  

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