Yvonne Feller Wir sind jung und brauchen das Geld

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Inhaltsangabe zu „Wir sind jung und brauchen das Geld“ von Yvonne Feller

Auf der verzweifelten Suche nach einem Diplomthema beschlossen die angehenden Grafikdesigner Yvonne und Florian, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und mithilfe des Diploms auch gleich reich zu werden. Das erleichtert schließlich das Leben danach – ob mit oder ohne Job. Es galt also, möglichst viel Geld mit möglichst einfachen Mitteln verdienen. Da gibt es mehr oder weniger bewährte Maßnahmen wie mit Aktien und Optionsscheinen zu handeln, öffentlich Gitarre zu spielen oder an Preisausschreiben teilzunehmen. Eine weitere Möglichkeit ist natürlich Extrem-Sparen. Man kann aber auch im Eisbärkostüm in der U-Bahn auftreten (»Knut & You. Take a picture«), ein Charthit-Seminar besuchen, um dann einen Top-Ten-Hit zu landen,oder Kunst mit Pommes bei Ebay verkaufen. Ihr Selbstversuch führte zwar nicht zu akutem Reichtum, aber zum »wohl ambitioniertesten Diplom-Projekt der Welt« (Spiegel Online) und zu zahlreichen nicht nur, aber auch lustigen Erlebnissen und Erfahrungen. Inkl. des Bonuskapitels »Utopien: Best-of unrealisierte Geschäftsideen!« www.wirsindjungundbrauchendasgeld.de »Das wohl ambitionierteste Diplomprojekt der Welt.« Spiegel Online

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  • Rezension zu "Wir sind jung und brauchen das Geld" von Yvonne Feller

    Wir sind jung und brauchen das Geld

    abuelita

    14. March 2012 um 19:15

    Vorab: das ist KEINE Anleitung zum Reichwerden…..und auch kein Buch über Geld in dem Sinne..... Die beiden jungen Autoren – damals Grafikdesignstudenten – brauchen noch eine Idee für ihre Diplomarbeit und wie wäre es also, möglichst viel Geld mit möglichst einfachen Mitteln zu verdienen? Gesagt – getan und der Versuch, Millionär zu werden, startet…. Nun gut, sie sind letztlich kläglich gescheitert (was das Reichwerden betrifft, das Diplom haben sie mit Bravour geschafft!) - aber auf was die beiden nicht alles kamen! Ich fand es herrlich zu lesen, mit was sie alles versucht haben, zu Geld zu kommen. Extremsparen, Essen kochen und damit sparen nach Sarrazins Hartz 4 Berechnungen, als Eisbär verkleidet durch Berlin zu traben, bei Preisausschreiben mitzumachen, Versuche einen Hit zu landen und – und- und… Auch die Medien wurden auf die beiden aufmerksam und hier wäre es sicher möglich gewesen, aus den „15 Minuten Ruhm“ mehr zu machen, aber, wie die beiden in Ihrem Buch auch dann ehrlich zugeben – Sie waren damit einfach überfordert. Es steckte meiner Meinung auch durchaus Arbeit dahinter hinter all den amüsant zu lesenden Schilderungen, die mal aus der Sicht von Frau Feller ,mal von Herrn Flechsig erzählt werden. Wie gesagt, zu ernst sollte man das Ganze nicht nehmen, aber der Bericht über diesen Selbstversuch ist frisch und lustig geschrieben – mir hat es gefallen!.

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  • Rezension zu "Wir sind jung und brauchen das Geld" von Yvonne Feller

    Wir sind jung und brauchen das Geld

    michael_lehmann-pape

    19. December 2010 um 13:05

    Diplomarbeit der anderen Art Am Ende des Studium steht die Diplomarbeit. Und wer, wenn nicht junge Kreative, Ihres Zeichens Grafikdesignstudenten, wäre in der Lage, wirklich kreative Ideen für eine solche Abschlussarbeit zu entwickeln. Was genau das vorliegende Thema nun mit Grafik und Design zu schaffen hat, mag dahingestellt bleiben, aber ein höchst interessanter Versuch, vergnüglich dargestellt, ist dennoch dabei herausgekommen (und es ließ sich als Thema zumindest grafisch aufarbeiten, am Ende dann). In einem Aufwasch zugleich das Diplom zu erlangen und dabei reich zu werden, das scheint auf Anhieb eine gute Idee. Und so machen sich die beiden auf, in der deutschen Landschaft jene Marktlücken und fulminanten Ideen zu finden, um umgehend eine Million Euro zu erwirtschaften. Formal bauen die Autoren ihre Beschreibung im Buch dabei farblich abgesetzt auf, Yvonne Fellers Anteile am Buch sind in schwarz gehalten, Florian Fellers Part bietet sich dem Leser in rot dar. Im Selbstversuch starten die Autoren ihren Weg zur ersten Million. Um es gleich vorweg zu sagen, die Million lässt immer noch auf sich warten. Herausgekommen ist aber immerhin ein höchst vergnügliches Buch und ein Feldversuch der ganz anderen Art, der durchaus Innovationskraft in sich trägt. Mit viel Humor und dennoch ganz ernsthaft bei der Sache erleben wir die Autoren als Straßenmusiker, bei dem Versuch, eines der zig Preisausschreiben zu gewinnen, die täglich in allen Medien zur Verfügung stehen. Oder ist doch der DSDS Weg der richtige und ein Top Ten Hit muss her? Immerhin hat Yvonne Feller in dieser Sparte durchaus Schritte mit Achtungserfolgen hinter sich gebracht. Rasch nämlich werden nicht nur Privatpersonen auf den begleitenden Internet Blog aufmerksam, sondern auch die Medien, immer auf der Suche nach kreativen Ideen, fragen mehr und mehr an. Allerdings lag auch hier nicht der Weg zur Million begraben, ebenso, wie das Extremsparen zwar durchaus eine Reihe exotischer Begegnungen mit sich brachte, aber im Geldwert gemessen auch als wenig nützlich zu bewerten ist. Die Palette der Versuche reicht von wirklich exotischen Ideen wie der, professionell Erben an reiche Menschen zu vermitteln bis zu leicht irritierenden Versuchen im Eisbärkostüm harmlosen U Bahn Fahrern eine milde Gabe abzutrotzen. Durchaus ernsthaft demgegenüber stellt sich der Versuch dar, frei nach Sarrazins Hartz IV Berechnungen an den Lebensmitteln einzusparen. Deutlich wird, welche Zumutung eigentlich hinter den damaligen Äußerungen Sarrazins zu finden ist, wie wenig das wirklich praktikabel ist. Hier wird deutlich vor Augen geführt, dass Hartz IV wirklich nichts mit spätrömischer Dekadenz zu tun hat. Die Idee einer Hartz IV Kochshow allerdings ist dann wieder wirklich kreativ, anscheinend aber nicht quotenträchtig genug, um sie umzusetzen. Das Buch bildet eine Art Tagebuch des Selbstversuches und wartet in frischer Sprache und Form mit vielfachen Ideen, Versuchen, Begegnungen, kleinen Erfolgen und größeren Misserfolgen auf, ist auf jeder Seite nicht nur vergnüglich, sondern auch interessant zu lesen und stellt bei weitem keine Persiflage dar, sondern kann durchaus, trotz der Ausgefallenheit vieler Ideen, ernst genommen werden.

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