Yvonne Hirdman Meine Mutter, die Gräfin

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Inhaltsangabe zu „Meine Mutter, die Gräfin“ von Yvonne Hirdman

Yvonne Hirdman hat das Leben ihrer Mutter Charlotte (1900-1966) aufgeschrieben. Was für ein Leben! Aufgewachsen in der Bukowina (damals Österreich-Ungarn) als Tochter eines Hamburger Vaters und einer Schweizer Mutter, besuchte Charlotte in Weimar ein Mädchenpensionat, arbeitete in Jena als Buchhändlerin, tanzte im Berlin der Weimarer Republik, heiratete einen Grafen, ließ sich scheiden, floh als Kommunistin vor Hitler ins Exil nach Moskau, wo ihre neue Liebe Stalins Säuberungen zum Opfer fiel – bevor sie schließlich Zuflucht in Schweden fand, wo sie heiratete und blieb. In ihrem feinfühligen, lebendigen und extrem fesselnden Porträt der Mutter verbindet Hirdman auf faszinierende Weise europäische Geschichte mit der Geschichte ihrer Mutter – und ihrer eigenen. Hirdmans Buch ist die Beschreibung einer Mutter-Tochter-Beziehung, der Roman einer Familie, das Bild eines Jahrhunderts, ein Porträt über das Frauenbild und die Geschlechterverhältnisse der damaligen Zeit – und das ungewöhnliche Porträt einer faszinierenden, avantgardistischen, unerhörten und höchst attraktiven Frau: Charlotte, die rote Gräfin.

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  • Rezension zu "Meine Mutter, die Gräfin" von Yvonne Hirdman

    Meine Mutter, die Gräfin
    Ritja

    Ritja

    26. February 2012 um 12:06

    Yvonne Hirdmann versucht das Leben ihrer Mutter, die von 1900 bis 1966 lebte, anhand von Aufzeichnungen und Erzählungen zu rekonstruieren. So wurde Charlotte in Bukowina geboren, besuchte dann ein Internat in Weimar und arbeite als Buchhändlerin beim Vater in Jena. Während der Weimarer Republik zog sie nach Berlin und heiratete dort einen Grafen (Stenbock-Fermor). Sie trat dem Kommunismus bei und musste deshalb Anfang der 30iger Jahre aus Berlin nach Moskau flüchten. Doch auch hier konnte sie unter dem Stalinregime nicht bleiben und flüchtete nach Schweden. In Schweden heiratete sie erneut (aber ohne große Liebe) und lebte hier bis zu ihrem Tode. Meine Mutter, die Gräfin hat mich leider nicht so sehr begeistert. Ich bin nicht so richtig mit der Hauptfigur warm geworden (ich fand sie auch nicht symphatisch und wirklich ehrlich). Auch die Einschübe der Autorin, die die Geschichte immer wieder auseinander riss, waren etwas störend.

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