Yvonne Richter Lui

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Inhaltsangabe zu „Lui“ von Yvonne Richter

Lui und Wuck leben in der perfekten, nach außen hermetisch abgeschlossenen Isi-Welt. Alles ist hoch technisiert und streng geregelt, Fragen sind uner- wünscht. Als eines Tages Wuck verschwindet, beginnt Lui zu grübeln. Allmählich erkennt er, auf welchen üblen Praktiken Isis Macht beruht. Es gelingt ihm zu fliehen. Er setzt sich auf Wucks Spur und schlägt sich in der Fremde durch. Dann findet er seinen Freund, doch der scheint völlig verändert. Wird Lui ihm helfen können? Gemeinsam ziehen sie weiter, bedroht von Verfolgung und Verrat. Während sie den sonderbars- ten Gestalten begegnen, erfahren die beiden Jungs immer wieder Hilfe und Unterstützung. Aber finden sie auch ein neues Zuhause?

Fad und langweilig

— eleisou

Eine schöne Geschichte, die leider fast keine Highlights hat.

— Lealein1906

Lui ist auf der Suche nach seinem einzigen Freund Wuck, auf der Suche nach ihm muss er aus seiner wohlbehüteten Heimat fliehen....

— kassandra1010

Es war mir zu "Isi"

— mysticcat

Lui in der Draußenwelt - ein spannender, zeitgemäßer Roman

— RubyKairo

Eine interessante Geschichte - nicht nur für junge Leser

— Diana182

Nettes Kinderbuch, aber Potential leider etwas verschenkt...

— mona_lisas_laecheln

Auf der Suche nach seinem Freund stolpert Lui rasant durch viele, bunte Welten.

— susiuni

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  • Lui in der Draußenwelt

    Lui

    eleisou

    23. June 2016 um 22:25

    Die Isi Welt ist eine Welt für sich. Keine Schulen gibts aber auch keine Freundschaften, Jungen und Mädchen wachsen getrennt voneinander auf und alles ist hochmodernisiert und streng geregelt. In dieser fremden Welt werden Lui und Wuck Freunde - heimlich. Als Wuk in die Draußenwelt verschwindet beschliesst Lui ihn zu suchen und startet so in ein Abenteuer. Ein Abenteuer mit vielen neuen Gebieten und neuen Freunden. Einziger Mackel: keiner von ihnen war je in der Draußenwelt, zudem werden sie von den Vorgesetzen der Isiswelt gesucht. Leider hat mich das Buch nicht ganz so überzeugt wie ich dachte. Gut, das Cover hat mir von Anfang an weniger gefallen aber der Inhalt der Leseprobe war doch recht interessant. Später aber kamen mir diese ganzen Begriffe, die Wuck erfand einfach nur anstregend von, es waren einfach zu viele Fantasiewörter auf einmal. Einzig das Thema Freundschaft, dass das Buch anknüpft und das ja auch ein sehr wichtiges Thema ist, fand ich lesenswert und gut rübergebracht. Ansonsten fand ich es eher etwas fad und langweilig geschrieben. Die kurzen Kapiteln fand ich kindgerecht sowie die kleinen Zeichnungen hier und da. Mag ja sein, dass ein Junge es mit anderen Augen sehen würde aber mich hat es eher weniger begeistert, kein Buch an das man sich erinnern wird. Deshalb vergebe ich bloss zwei Sterne für die oben genannten positiven Seiten.

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  • Flucht aus dem goldenen Käfig

    Lui

    Lealein1906

    14. June 2016 um 18:51

    Die Isi-Welt ist perfekt – oder doch nicht? Lui lebt in einer Welt, in der alles kontrolliert wird, alles ist geregelt und Verletzungen der Regeln werden schwer bestraft, auch wenn Möglichkeiten zum Spaß machen nicht fehlen. Einen Freund hat er auch - Wuck – obwohl Beziehungen zwischen den Isi-Kindern eigentlich verboten sind. Doch dann verschwindet Wuck spurlos und Lui zögert nicht lange, um ihn zu suchen, auch wenn es verboten ist, die Isi-Welt zu verlassen. Und dort draußen erwartet ihn eine Welt, die er sich nie zuvor vorzustellen wagte. Die Autorin lädt uns ein in eine Reise durch viele verschiedene Dörfer und Städte, die jedes Mal eine besondere überspitzte Eigenschaft haben, z.B. die Rüpler, ein eher grobes Volk, oder die Redner, die immer große Reden schwingen. Auch wird dabei immer Mal wieder Neues aus der Isi-Welt berichtet, sodass es Perspektivwechsel gibt. Es ist interessant diese Welten kennen zu lernen, aber wirklich große Aufregungen fehlen meiner Meinung nach, es kommt nur selten so etwas wie Spannung oder Mitfiebern auf. Mir gefällt, dass es immer nur kurze Kapitel sind, gerade für Kinder ist das gut. Die Ideen von den verschiedenen Welten gefallen mir auch, aber manchmal gibt es zu viele Fantasiewörter unter denen man sich nichts genau vorstellen kann. Den Schreibstil finde ich okay, nichts ausgefallenes, manchmal sind es vielleicht für ein Kinderbuch zu lange Sätze. Auch benutzt die Autorin als Stilmittel sehr viele Aufzählungen, was auf Dauer etwas zu viel wird, wenn sich die Aufzählungen über drei Zeilen erstrecken und nur aus Fantasiewörtern bestehen. Sehr nett gemacht sind die kleinen Zeichnungen über jedem Kapitel, da von hätte man ruhig noch mehr im Buch unterbringen können. Das Freundschaft das Wichtigste ist wird sehr schön gezeigt und vermittelt, so soll es für ein Kinderbuch sein. Deswegen gebe ich drei Sterne, für eine schöne Geschichte, die leider fast keine Highlights hat.

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  • Interessantes Jugendbuch

    Lui

    Zwillingsmama2015

    12. April 2016 um 13:31

    Warum wollte ich „Lui in der Draußenwelt“ lesen?„Lui in der Draußenwelt“ klingt ein wenig, wie „1984“ für Kinder – in einem Staat, in dem immer mehr der Bürger nachvollzogen und gespeichert werden kann, klang es für mich sehr interessant.Das Cover ist für mich nicht sehr ansprechend, ich denke, dass es aber vor allen Dingen die Jungen der Zielgruppe ansprechen wird. Man erkennt einen Jungen, der ausbricht.Lui und sein Freund Wuck leben in Isi. In Isi ist alles geplant, durch strukturiert und sauber – enge menschliche Beziehungen gibt es nicht, weder Freundschaften, noch die Familie als „Lebenskonstrukt“. Wenn man funktioniert, kann man ein ruhiges und unaufgeregtes Leben führen. Man ist versorgt und hat ein Dach über dem Kopf. Aber wehe man widersetzt sich, oder stellt Fragen...und genau das macht Lui, als sein Freund Wuck verschwindet. Lui erlebt viele Abenteuer außerhalb von Isi....Der Schreibstil Frau Richters lässt sich sehr gut lesen, dennoch kommt hier direkt mein Einwand, wird mit so vielen Wörten und Begriffen gespielt, dass ich mir absolut sicher bin, dass es keine „Abenteuergeschichte für Kinder“ ist, wie es im Buch steht, sondern tatsächlich eher für Jugendliche, die mit allen bzw. den meisten Begriffen etwas anfangen können.Die Kapitel sind allesamt sehr kurz, was den Lesefluss fördert und einen dann doch noch kurz ein weiteres Kapitel lesen lässt.Lui und Wuck, sowie alle Nebencharaktere, die im Buch vorkommen sind sehr schön ausgearbeitet und es macht Spaß mit ihnen auf die Reise zu gehen und Abenteuer zu erleben. Dennoch ist mir das alles etwas viel, über die Niederrüpel musste ich noch lächeln, aber es wird einfach immer mehr, viele Kapitel lassen einen erahnen, wer dort lebt, wie z.B. „Die Spießburg“ oder aber als sie im Megantowald sind, in dessen Wipfeln unter anderem Höhenhunde, Astmäuse, Rindenten oder Zapfhennen leben. Dieses „Stilmittel“ zieht sich durch das ganze Buch – und grade für ein Kinderbuch, finde ich das etwas zu viel, weil die ganzen Feinheiten noch nicht so wahrgenommen werden.Ich weiß noch nicht, ob ich die Fortsetzung lesen werde, diejenigen, denen das Buch aber ausnahmslos gefallen hat, können sich über weitere Abenteuer in „Lui in der Oberwelt“ freuen!

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  • Was bedeutet ein Leben ohne Freundschaft?

    Lui

    kassandra1010

    10. April 2016 um 12:35

    Lui wohnt in Isi und lebt dort sorglos und abgeschottet. Als er sich mit seinem Freund Wuck verabredet gelangen sie durch die Grenzlinie in fremdes Land und finden dort ein fremdes unbekanntes Tier. Wuck und Lui beschließen, dieses Tier, welches sich als Katze herausstellt, in ihr Versteck zu bringen und es dort geheim vor den restlichen Isianern zu halten. In Isi gibt es keine Tiere mehr, es ist verboten, welche zu halten und als dann Wuck eines Tages verschwindet, beginnt Lui nachzuforschen. Mit viel Mut und Abenteuer begibt sich Lui auf die Suche nach seinem Freund Wuck und flieht aus Isi, einer Welt, die sich als zu perfekt zum Leben herausstellt und lernt fremde Städte, Mädchen und endlich Freundschaft kennen. Doch den Isi gefällt das gar nicht und sie sind ihnen bereits auf der Spur…. Ein wunderbarer und witziger Roman über Freundschaft, Lernen und das Leben in einer freien Welt mit der Hoffnung, dass es noch weitere Abenteuer über Lui, Wuck und ja auch Petzi geben wird.

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  • Alles Isi?

    Lui

    esposa1969

    04. April 2016 um 02:26

    Klappentext:Lui und Wuck leben in der perfekten, nach außen hermetisch abgeschlossenen Isi-Welt. Alles ist hoch technisiert und streng geregelt, Fragen sind unerwünscht. Als eines Tages Wuck verschwindet, beginnt Lui zu grübeln. Allmählich erkennt er, auf welchen üblen Praktiken Isis Macht beruht. Es gelingt ihm zu fliehen. Er setzt sich auf Wucks Spur und schlägt sich in der Fremde durch. Dann findet er seinen Freund, doch der scheint völlig verändert. Wird Lui ihm helfen können? Gemeinsam ziehen sie weiter, bedroht von Verfolgung und Verrat. Während sie den sonderbarsten Gestalten begegnen, erfahren die beiden Jungs immer wieder Hilfe und Unterstützung. Aber finden sie auch ein neues Zuhause?Leseeindruck:Dieses etwas andere und oprisch eher ungewöhnliche Kinder- und Jugendbuch "Lui in der Draußenwelt" von Yvonne Richter (Lesealterempfehlung 10 bis 12 Jahre) besticht weder durch aussagekräftigen Illustrationen innerhalb des Buches, noch mit einem optisch ansprechendem Cover. Lediglich kleine Skizzen vor einem jeden Kapitel lockern das Gelesene etwas auf.Zu Beginn der Handlung lernen wir Lui und Wuck kennen, die in der Isi-Welt leben - eine Art Fantasy-Welt - und wir lernen sie und deren Alltag kennen und wie es in dieser Welt zugeht. Hier ist alles streng reglementiert. Geschlechtertrennung, die Kids leben ohne Eltern, eigentlich auch ohne Haustiiere und auch ohne Freundschaften. So müssen die beiden auch ihre Freundschaft verheimlichen. Doch als Wuck eines Tages spurlos verschwindet, macht sich Lui auf die Suche nach ihm und wagt sich weit über das Erlaubte hinaus...Ich habe dieses Buch gemeinsam mit meinem 12-jährigen Sohn gelesen. Natürlich haben wir auch schon weitaus spannendere Bücher gelesen, denn an Spannung mangelte es uns ein klein wenig, aber die Gesamtidee und die Vorstellung, die wir von Lui und Wuck und deren Welt hatten, war sehr interessant und fantasieanregend. Dieses Buch geht in Richtung Science Fiction und ließ sich sprachlich verständlich lesen.Die 31 Kapitel sind allesamt angenehm kurz und verteilen sich auf 268 Seiten, die sich zügig lesen ließen. Sehr hilfreich auch das eingebundene Textillesezeichen, das uns das Seitenwiederfinden erleichterte. Insgesamt hat uns die Geschichte recht gut gefallen, so vergeben wir gerne 4 Sterne.@ esposa1969

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  • Etwas altbacken aber spannend

    Lui

    melli.die.zahnfee

    02. April 2016 um 22:12

    Lui und Wuck leben in der perfekten, nach außen hermetisch abgeschlossenen Isi-Welt.Alles ist hoch technisiert und streng geregelt, Fragen sind unerwünscht. Als eines Tages Wuck verschwindet, beginnt Lui zu grübeln. Allmählich erkennt er, auf welchen üblen Praktiken Isis Macht beruht. Es gelingt ihm zu fliehen. Er setzt sich auf Wucks Spur und schlägt sich in der Fremde durch. Dann findet er seinen Freund, doch der scheint völlig verändert. Wird Lui ihm helfen können? Gemeinsam ziehen sie weiter, bedroht von Verfolgung und Verrat. Während sie den sonderbarsten Gestalten begegnen und sich in der abenteuerlichen Draußenwelt bewähren, erfahren die beiden Jungs immer wieder tatkräftige Unterstützung. Aber finden sie auch ein neues Zuhause?Empfohlenes Lesealter: 10-12 JahreZuerst Kritikpunkt Nummer eins: Das Cover. Ich persönlich finde es scheußlich und es hat auch nichts mit der Geschichte gemein. Lui wird in dem Buch völlig anders beschrieben als dieser Typ auf dem Cover. Ich denke es hält eher von einer Kaufentscheidung ab. Zum Buch: Die Geschichte um Lui ,Wouk und die Draußenwelt ist klasse erzählt, ich ( 43 ) fand die Geschichte sehr ansprechend und den Schreibstil sehr authentisch und spannend; mich hat  die Geschichte in ihren Bann gezogen ,so dass ich das Buch an zwei Tagen ausgelesen hatte. Das empfohlene  Lesealter finde ich entsprechend der Geschichte, allerdings hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht. Man wird äußerst rüde in die Geschichte hineingeworfen und bekommt ständig technische Details um die Ohren gehauen ohne Erklärungen. Das hat mich anfangs sehr verwirrt. Ich hätte als Leser gerne ein paar Hintergründe gewusst z:B : Handelt dieses Buch auf einer " fikiven" Erde, einem einzelnen Land etc...außerdem entstanden für mich ein paar "logische Fehler". So wird oft wiederholt, dass Lui und Wouk aus einer nahezu sterilen Umwelt geflohen sind, sie hätten nach ihrer Flucht erst einmal krank werden müssen ! Masern, Mumps, Röteln weiß der Kuckuck wie die Krankheiten dort alle heißen. Außerdem sprechen dort alle die gleiche Sprache, als Ostfriesin habe ich schon Schwierigkeiten mich mit einem Sachsen oder Bayern zu verständigen innerhalb eines Landes, das fand ich beides ein wenig unbedacht oder zuwenig erklärt. Kann aber auch sein, dass es mein persönliches Empfinden ist, ich kann mich schlecht in die Welt eines 10-jährigen Lesers hineinversetzen. Ob solche Details der Zielgruppe überhaupt auffallen ?Außerdem fand ich viele Orte nervig. Bzw die Wortspiele dazu. Die Hälfte davon hätte massig ausgereicht. Oder die Autorin hätte das Buch auf zwei Teile aufsplitten müssen um die geballten Wortspielereien etwas zu entzerren.Die Fantasie dahinter ist sehr witzig und blühend ich fand es toll, weiß aber nicht ob die Zielgruppe genauso denkt.  In Zeiten von " Isch geh Schulhof" fand ich die Wortspiele etwas altbacken .Fazit: Ein toll geschriebenes Buch, dass etwas moderner daherkommen könnte und dringend ein neues Cover braucht.

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  • Lui in der Draußenwelt

    Lui

    mysticcat

    29. March 2016 um 20:21

    Klappentext: "Das Paradies heißt Isi. Hier ist für alles bestens gesorgt, Schule und Familie sind längst abgeschafft. Auf Abwegen entdecken Lui und Wuck die verbotene Draußenwelt und entschließen sich zu bleiben, allen Risiken zum Trotz. Das Abenteuer beginnt. Das Cover finde ich überhuaupt nicht ansprechend - würde ich nicht die Zielgruppe des Buches unterrichten und daher auf der Suche nach Lesestoff für Buben sein, ich hätte es nicht in die Hand genommen. Das Cover wirkt altbacken und sieht weder nach Zukunft noch nach Abenteuer aus. Ich hätte eher "Literatur für Buben" erwartet. Der Klappentext verwundert, wenn man das Cover gesehen hat. Die Aufrmachung des Buc hes ist gut, die gelbe Einfärbung am Schnitt wirkt als Einziges kindgerecht, sogar ein Lesebändchen hat dieses Buch. Der Schreibstil steht im Kontrast mit dem Cover und dem Klappentext, die Sprache versucht, sich an die gängige Jugendsprache anzunähern. In meinen Augen misslingt dieser Versuch, Einwortaussagen machen den Text nur grausiger zu lesen, teilweise sind sogar diese kurzen Einwürfe für Handlung und Nachvollziehbarkeit irrelevant. Am Anfang finde ich es sehr mühsam in die Geschichte hineinzukommen - keine genauere Beschreibung von Lui oder seinem Freund, viele Dinge werden nur mit einem futuristischen Namen benannt und nicht konkret beschrieben und es gibt haufenweise Fragen, die aufgeworfen werden - für meinen Geschmack zu viel für ein Buch mit unter 300 Seiten Umfang, die auch noch kindgerecht groß gedruckt sind. Leider hat sich die Geschichte auch nicht so richtig entwickelt. Die Herrschaftsform im "Paradies" ist eine Diktatur, statt Schule gibt es genau getaktete Lerneinheiten, statt Familie ständig wechselnde betreute WGs. Freundschaften und andere intensive Sozialkontakte sind versagt, Buben und Mädchen wachsen getrennt voneinander auf. Die "Draußenwelt" ist Umwelt, so wie wir sie kennen, natürlich abenteuerlich für Wuk und Lui, für mich zum Lesen aber nichts Besonderes. Die Wortneukreationen finde ich nicht unterhaltsam, sondern nur nervig für den Lesefluss. Mich hat das Buch gar nicht angesprochen. Schade! Auch ich hätte gerne das "tolle Kinderbuch" gelesen von dem andere Rezensent*innen schwärmen.

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  • Zwei Freunde auf der Suche nach dem »richtigen Ort«

    Lui

    RubyKairo

    26. March 2016 um 23:58

    Spannend, für Groß und Klein. Ein tolles Buch für alle die gerne träumen und Abenteuer erleben! Einzigartig spannend und schön in diese Welt einzutauchen! Das Paradies heißt Isi. Hier ist für alles bestens gesorgt, Schule und Familie sind längst abgeschafft. Auf Abwegen entdecken Lui und Wuck die verbotene Draußenwelt und entschließen sich zu bleiben, allen Risiken zum Trotz. Ein Abenteuer beginnt. Gemeinsam ziehen sie weiter, bedroht von Verfolgung und Verrat. Während sie den sonderbarsten Gestalten begegnen, erfahren die beiden Jungs immer wieder Hilfe und Unterstützung. Aber finden sie auch ein neues Zuhause? Von Freundschaft und vom Zusammenleben handeln die Geschichten von Yvonne Richter, sie erzählt aus der Lebenswelt der Kinder, zeigt Auswege aus Angstsituationen und vermittelt dabei Mut und Gottvertrauen. Diese Abenteuergeschichte ist bestens geeignet, über Zivilcourage, Widerstand, Totalitarismus und persönlichen Mut nachzudenken, sie gibt Rätsel auf und liefert Stoff zum Nachdenken. Beschrieben wird eine Gesellschaft, in der alles der untergeordnet und Tag und Nacht überwacht, kontrolliert wird. Ein Buch mit einem Schimmer Hoffnung, Gesellschaft als Entwicklungsmodell der besonderen Art und ist eine atmosphärische, düstere und schnelle Abenteuergeschichte. Könnte ein moderner Kinderbuch Klassiker des Science Fiction werden. Aufregung und Spannung für die kleinen aber auch die großen Leser! Einfach klasse! Dieses Buch ist so voller Leben, so brillant gemalt ...in der Geschichte verbindet sich die Lust am Fabulieren mit hintergründigem Humor und Toleranz. Es zeigt auf wie wichtig Freundschaft ist und was man gemeinsam mit Freunden alles erreichen kann. Es ist toll geschrieben, ein einfacher Schreibstil, auch sprachlich ist der Roman ansprechend - kein plattes Jugendkauderwelsch, keine unnützen Anglizismen, kein plumpes Aneinanderreihen von Aktiviäten oder wörtlicher Rede, so dass es richtig Spaß macht, ihn zu lesen.. Zudem ist er von der ersten bis zur letzten Seite spannend und von der ersten Seite an, wird man in eine Welt voller Magie, Gefahren und wundervollen Orten verschluckt. Ein Buch über Abenteuer und den Wert der Freundschaft und der Teamarbeit. Man sollte es lesen, nicht nur Kinder, Lesen ist Pflicht...und das Ende ist legendär! Sehr empfehlenswert. Der zweite Band "Lui in der Obenwelt" hält hoffentlich das hohe Niveau des ersten Teils und ist sowohl schriftstellerisch, wie auch vom Ideenreichtum und der Umsetzung her ein weiteres Meisterwerk von Yvonne Richter!

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  • Lui in der Draußenwelt - ein interessanter, zeitgemäßer Roman

    Lui

    Diana182

    26. March 2016 um 20:10

     Das Cover zeigt ein gezeichnetes Bild eines blonden Jungen, der anscheinend durch ein aufgerissenes Blatt Papier schaut. Diese Darstellung erinnert mich an eine M-TV Figur der 90iger Jahre. Leider hätte der Buchumschlag eher weniger Interesse bei mir geweckt. Und selbst wenn ich es in die Hand genommen hätte- der rückseitige Klappentext ist auch nicht wirklich aussagekräftig und weckt auf Anhieb eher wenig Lesefreude bei mir. Schade! Denn die Geschichte ist im nachhinein wirklich sehr lesenswert!Daher erst einmal kurz zum Inhalt - Die Buchbeschreibung:Lui und Wuck leben in der perfekten, nach außen hermetisch abgeschlossenen Isi-Welt.Alles ist hoch technisiert und streng geregelt, Fragen sind unerwünscht. Als eines Tages Wuck verschwindet, beginnt Lui zu grübeln. Allmählich erkennt er, auf welchen üblen Praktiken Isis Macht beruht. Es gelingt ihm zu fliehen. Er setzt sich auf Wucks Spur und schlägt sich in der Fremde durch. Dann findet er seinen Freund, doch der scheint völlig verändert. Wird Lui ihm helfen können? Gemeinsam ziehen sie weiter, bedroht von Verfolgung und Verrat. Während sie den sonderbarsten Gestalten begegnen und sich in der abenteuerlichen Draußenwelt bewähren, erfahren die beiden Jungs immer wieder tatkräftige Unterstützung. Aber finden sie auch ein neues Zuhause?Nun zu meiner Meinung:Deklariert ist dieses Geschichte als "Kinderbuch" für Leser ab 10 Jahren. Der Schreibstil ist zwar sehr flüssig gefasst und lässt sich gut verfolgen, jedoch denke ich, dass 10 Jährige hier zwar eine fantasievolle Geschichte geboten bekommen, den eigentlichen Hintergrund jedoch noch nicht so ganz greifen können. Auch viele Wortspiele könnten jüngere Leser vor so manches Rätzel stellen, was auch zu einem schnellen Abbruch des Buches führen könnteDie Autorin erschafft mit diesem Buch einen fantasievollen Roman, der eher Jungs ansprechend dürfte. Allerlei Technik und sonstige Spielereien werden hier gut und ausführlich dargestellt. In der Isi Welt wird alles vorgegeben und geregelt. Eigenes Denken und Gefühle sind hier nicht erforderlich und gewünscht. Familie und Freundschaften gibt es nicht. Dies wird für mich in einer gekonnt beklemmenden Grundstimmung dargestellt.Aber es gibt auch Lui und Wuck die schon so etwas wie eine Freundschaft verbindet. Diese beiden Figuren werden charakterlich tief und ausführlich gezeichnet. Lui wuchs mir mit zunehmendem Lauf der Geschichte sehr ans Herz, da er anfängt seinen eigenen Kopf zu benutzen. Natürlich bringt dies auch einigen Gefahren mit sich, als er in die Drußenwelt flieht. Eine spannende Reise beginnt, die hier sehr schön und anschaulich dargestellt wird.Das Ende der Geschichte ist passend gewählt, lässt aber noch etwas Potential für eine Fortsetzung offen.Bleistiftskizzen zum Beginn eines jeden Kapitels lockern die Geschichte zusätzlich auf und sorgen zusätzlich für einen angenehmen Lesefluss.Mein Fazit:Eine interessante, fantasievolle Geschichte, die mich sehr zum Nachdenken anregt.Man sollte vielleicht doch versuchen etwas mehr ohne die Moderne Technik aus zukommen, die unseren Alltag zunehmend beherrscht. Hier vergebe ich eine klare Leseempfehlung für Leser jeden Alterszukommen, die unseren Alltag zunehmend beherrscht. Hier vergebe ich eine klare Leseempfehlung für Leser jeden Alters

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  • Verschenktes Potential

    Lui

    mona_lisas_laecheln

    26. March 2016 um 17:31

    Lui und Wuck leben in einer perfekten und bequemen Welt, namens Isi. Die beiden Freunde teilen ein verbotenes Geheimnis, da sie eine Katze gefunden haben und sie heimlich verstecken. In Isi sind keine Tiere erlaubt und auch Freunde generell sollte man eigentlich nicht haben. Als Wuck eines Tages verschwindet folgt Lui ihm in die Außenwelt und erlebt viele Abenteuer auf der Suche nach seinem Freund. Doch die Herrscher von Isi machen sich auf die Suche nach den Außreißern und wollen sie für ihr Entkommen bestrafen... Das Buch an sich hat wahnsinnig viel Potential, das meiner Meinung nach leider etwas verschenkt wurde. Die Geschichte an sich ist eine großartige Idee, leider kommt jedoch die eigentliche Handlung zu kurz und es steht vielmehr die Beschreibung der unterschiedlichen Welten im Vordergrund, die mich leider nicht immer überzeugen konnte und für mich ab und an zu abgedreht und wenig ansprechend war. Viel zu oft hat die Kulisse des Buches gewechselt und die Welten schienen sich in ihrer Abgedrehtheit nach und nach übertreffen zu wollen. Die Freundschaft zwischen Lui und Wuck scheint sich nicht weiterzuentwickeln und Lui's Charakter wirkt zu perfekt, da er ja wirklich fast alles kann und nur wenige Schwächen hat. Die Charaktere von Machmut und Petzi haben die Geschichte interessant gestaltet und auch die generelle Idee von den zwei Jungen, die ihrer perfekten Welt entkommen und sich auf ein Abenteuer durch verschiedene Welten machen hat mir gefallen. Sprachlich gesehen konnte mich das Buch leider nicht ansprechen und die vielen Neologismen haben den Lesefluss für mich erschwert.

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  • Lui und Wuck

    Lui

    RebekkaT

    22. March 2016 um 09:49

    Lui und Wuck sind Freunde, aber das darf niemand in Isi wissen, denn da gibt es keine Freundschaften oder Gefühle. Jungs wachsen mit Jungs auf und Mädchen, ja davon haben sie gehört, aber auch die sind woanders untergebracht. Isi ist hochtechnisiert, verrückte Namen für verrückte Dinge. Eines Tages finden Lui und Wuck etwas felliges, ein Tier, sie kümmern sich um das Kleine, zuammen und abwechselnd, am Rand von Isi, da wo sie eigentlich nicht sein dürfen.  Und dann passiert es:  Wuck verschwindet. Gleich ahnt Lui, dass er in der Draußenwelt ist. Er grübelt und fasst einen Plan - Wuck ist sein Freund und er vermisst ihn: Lui will ihn finden und verschwindet ebenfalls aus Isi.Das Verschwinden der Jungs bleibt nicht unentdeckt. Einweiser, Vorsetzer, Kontrolleure, Krawallerie, Chefkontrolleur beraten sich, die Jungs müssen gesucht werden, nur war von ihnen auch noch keiner in der Draußenwelt.Lui begegnet draußen Machmut. Sein Vater Langmut erinnert sich, dass bei seinem Bruder vor zwei Monaten auch so ein komischer Junge auftauchte. Zusammen mit Machmut geht es zu den Niederrüpeln, zu Wismut, der um die Gefahr, die von Isi ausgeht, weiß und Lui mit Machmut nach Mädelau schickt, dort soll Lui von der Schulmeisterin, inmitten von Mädchen, unterrichtet werden, um seinen Freund Wuck zu finden. Eine spannende, gefährliche, und aufregende Reise beginnt, dank einer Fluchtfliege, einem Flugolo, Petzi...Cover: ganz klar Lui mit seinen Chips um den Hals. Passend, aber wenig aufregend für das, was drinnen im Buch so alles passiert.Schreibstil: von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd und mich voll mitnehmend. Tolle Fantasieelemente, gut durchdacht und ausgedacht.Ein tolles Buch über Freundschaft, andere Welten, andere Sitten. Es geht um mutig sein, sich was zu trauen, über sich hinaus wachsen. Ganz großes Lob für die wunderbaren Fantasienamen und Gestalten! In meinem Kopf entstanden ganz tolle Bilder von „Trutz Streng, Flachmatte, Rastlaube, Fahrbar, Januaar...“ und soviel anderes. Ich freu mich auf „Lui in der Obenwelt“!

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  • Lui schlägt sich rasant durch die Draußenwelt

    Lui

    susiuni

    21. March 2016 um 15:11

    InhaltLui und Wuck, sind entgegen der Regeln der perfekten, isolierten Isiwelt, Freunde. Sie passen sich den strengen Regeln der Isiwelt an, damit auch immer "alles isi ist". Doch beide Jungs zieht es nach außen in die Draußenwelt. Hier treffen sie auf ihnen vollkommen Unbekanntes, wie z. B. Tiere. Eines Tages verschwindet Wuck spurlos. Und Lui begibt sich auf die verbotene Suche nach draußen ...Cover und DesignDie elektronische Vorvariante hat mich gar nicht angesprochen. Auch bei der Printausgabe finde ich das vordere Deckblatt wenig ansprechend. Die unruhigen Linien um Lui und die scherenschnittartigen Konturen verleihen dem Ganzen etwas Angsteinflößendes. Doch hat man das Buch einmal ganz in der Hand, überrascht es doch in seiner Gesamtheit. Die gelben Buchseiten, die strichförmigen Figuren auf dem Bucheinband, die Skizzen zu Beginn jeden Kapitels und auch das hintere Deckblatt mit den Papierfetzen und den bekannten Strichskizzen wirken in sich schlüssig und sind nett anzuschauen.LeseeindruckBei der Leseprobe habe ich mich noch sehr schwer getan. Zu viele unbekannte, nicht beschriebene Begriffe für die Fahrzeuge, etc. Und die komische Wortwahl der Isi-Bewohner sowie deren Namen. Doch beim weiteren Lesen liest man teils darüber hinweg, bzw. gewöhnt sich daran. Als Lui und Wuck das erste mal die Außengrenzen passieren, sind mir beide zum ersten mal sympathisch und ich habe begeistert den Verlauf der Geschichte weiterverfolgt. Unterwegs trifft Lui auf viele verschiedene Welten und deren skurille Bewohner. Die Ideen sind meist sehr schön, doch meiner Meinung nach nur halbwegs gut umgesetzt. Wie auch zu Beginn fehlen häufig Erklärungen und so reihen sich nur Aufzählungen ungewohnter Worte aneinander. Zudem verläuft die Reise für meinen Geschmack über die Isiwelt nach Draußen viel zu schnell und so rast Lui förmlich von den Rüpeln und Niederrüpeln nach Mädelau, in die hängenden Gärten, die Spießburg, ... Lieber hätte ich mit ihm eine Weile verweilt und die Bewohner und ihre Eigenheiten näher kennengelernt. Als Buchnarr hat es mich natürlich besonders zu den Redlingern gezogen. Gerne hätte ich "dem salbungsvollen Literarthur, dem nervigen Lürik, der schlanken Novelle, dem dicken, ausladenden Epik, der aufgeregten Drama und der mopsligen Prosa" zugehört.FazitLeichte Unterhaltung über Freundschaft, das Überwinden von Grenzen und dem Erwachsenwerden.

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  • Lui in der Draußenwelt

    Lui

    Pixibuch

    14. March 2016 um 21:36

    Ein Buch für jugendliche Leser, aber es hat auch durchaus Potenzial für Erwachsene. Ich wusste manchmal nicht ob die Autorin dabei an das Märchen vom Schlaraffenland, an die Grimmschen Märchen, Märchen aus 1001 Nacht oder an die Fahrten des Odyseus gedacht hat, denn von jedem dieser Geschichten ist eine Prise mit hineingearbeitet worden. Lui und die anderen Kinder leben in einer Welt, die Isi heißt. Hier ist alles streng geregelt und unheimlich clean. Mädchen und Jungen leben getrennt, Eltern kennen sie nicht, die Gruppen werden von den Vorsetzern betreut. Das Essen besteht aus bestimmten Proteinen und Vitaminen, die Kinder fahren mit Evolos oder Raeisern. Mit 12 darf man sich allein in dieser Welt bewegen Freizeitparks, Outdoorbeschäftunhen. Lui hat sich heimlich mit Wuck befreundet, aus einer anderen Gruppe. Nur, Freunde haben darf man nicht, man könnte dann ja auch gewisse Emotionen haben. Doch eines Tages ist Wuck aus dem Territorium verschwunden. Er hat die bewachten Grenzen überschritten und eines Tages gelingt auch Lui die Flucht, denn er möchte Wuck finden. In der Draußenwelt findet sich Lui sehr schwer zurecht. Zu seinem Glück findet ihn Machmut, aus dem Geschlecht der Rüpler. Nur schwer kann er sich an die für ihn schmutzigen Menschen und Häuser gewöhnen. Doch durch Machmuts Familie lernt er Tiere, Pflanzen und normales Essen kennen. Er kommt nach Mädelau zur Ausbildung und geht dann frisch gestärkt auf die Suche nach Wuck. Er erlebt viele Gefahren, kommt nach Spießburg,in die Leere, für seinen Freund ist ihm nichts zu viel. Ich möchte nicht mehr verraten. Der Leser soll selbst erfahre, ob Lui Wuck findet und wie sie weiterleben werden. Jedenfalls sind die Leute von Isi mit ihrer großen Technik immer hinter Lui her. Sehr gefallen haben mir an den jeweiligen Orten die zusammengesetzten Namen wie: Fritöse, Getöse, Mimose, Animose oder Septembeeren, Oktobeeren und noch viele solche Ausdrücke. Die heitern das Buch auf und die Kinder lesen dadurch gerne weiter. Das Buch besteht aus 31 Kapiteln, die am Anfang stets mit einer Zeichnung versehen sind. Die Kapitel sind kurz und das Schriftbild hat eine angenehme Größe. Zu dem Buch gibt es dann auch einen 2. Teil. Ein kurzweiliges, schönes Lesevergnügen. Die Autorin hat wirklich viel Witz und Zukunftsvisionen darin verarbeitet.

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  • Alles Isi oder doch nicht?

    Lui

    ManuelaBe

    01. March 2016 um 17:58

    Lui in der Draußenwelt ist ein Jugendbuch der Autorin Yvonne Richter. Erzählt wird die Geschichte von Lui und Wuck die beide in der technisierten und strengen Regeln unterworfenen Welt Isi leben. Beide freunden sich an, was in Isi nicht gerne gesehen wird und finden eine kleine Nische in Isi wo sie ihre Freundschaft ausleben können. Doch eines Tages ist Wuck verschwunden und Lui vermutet nach einigen Recherchen, das Wuck einen Weg in die Draußenwelt gefunden hat. Lui beschließt ihm zu folgen und nach ihm zu suchen. Die Flucht gelingt und Lui's abenteuerlicher Weg durch die Draußenwelt beginnt. Dort findet er immer wieder Hilfe und Freundschaft, aber es lauern auch Gefahren, nicht nur von der Draußenwelt, sondern auch durch die Verfolger aus der Isi-Welt. Lui findet Wuck letztendlich, aber sein Freund ist nur noch ein Schatten seines früheren Ichs. Auf der Suche nach Hilfe für Wuck durchwandern die Freunde seltsame Welten und begegnen den unterschiedlichsten Charakteren. Beide suchen auch eine Welt in der sie gemeinsam leben können, wird es Hilfe für Wuck geben und werden beide eine Welt für sich finden? Dies wird dem Leser bis zum Ende des Buches erzählt. Ich finde den Schreibstil für das empfohlene Lesealter von 10 Jahren durchaus anspruchsvoll und durch Wortspielereien werden Begriffe leicht verändert und es fordert sicherlich das eine oder andere Mal den Wortspielereien zu folgen. An manchen Stellen erschlagen die Worte durch ihre Fülle. Da wäre es in meinen Augen besser, nicht so einen Schwall auf die Leser los zu lassen. Dann kommen wieder sehr gefühlvoll und gut umschreibende Passagen, welche die Freundschaft zwischen Lui und Wuck erkennen lassen. Außerdem werden viele Welten mit ihren Vor-und Nachteilen gezeigt, die in Anlehnung an die heutige Zeit erschaffen wurden. Jedoch immer in überspitzter und krasser Form des Auslebens. Insgesamt ein gutes und interessantes Buch, das meine Kinder im empfohlenen Lesealter sicherlich gerne gelesen hätten. Aber auch für Erwachsene ist durchaus interessant und mitlesenswert. Lui in der Draußenwelt soll der Auftakt einer Reihe um Lui und Wuck werden die verspricht interessant zu werden, ich würde es dann nur begrüßen wenn die Wortspielereien etwas weniger voluminös ausfallen würden.

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