Wer Gossip Girl-Vibes liebt, sollte sich Game of Hearts – No Rules definitiv nicht entgehen lassen. St. Gloria College, eine elitäre Welt, zwei rivalisierende Häuser, jede Menge Geheimnisse und mittendrin Felicia und Valentin – mehr Drama kann man sich eigentlich kaum wünschen.
Felicia ist ehrgeizig, selbstbewusst und hat ein klares Ziel vor Augen. Valentin hingegen gibt den arroganten Bad Boy und scheint immer genau zu wissen, welchen Knopf er bei ihr drücken muss. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein und natürlich ist genau das der Reiz. Zwischen ihnen knistert es gewaltig, während gleichzeitig die Fehde zwischen Alpha und Omega für ordentlich zusätzlichen Zündstoff sorgt.
Besonders gut gefallen hat mir, dass hinter den ersten Eindrücken deutlich mehr steckt. Gerade Valentin muss man erst einmal kennenlernen, bevor man versteht, was wirklich hinter seiner selbstsicheren Fassade steckt. Auch Felicia macht im Laufe der Geschichte eine schöne Entwicklung durch und lernt, sich nicht ständig über Erwartungen und Perfektion zu definieren.
Das Setting hat für mich einen großen Teil des Charmes ausgemacht. Das College, die beiden Häuser, Wettbewerbe, Intrigen und natürlich das interne Klatschmedium „Morning Glory Chronicles“ sorgen für genau die richtige Mischung aus Glamour und Chaos. Dazu kommen Freundschaften und eine Gruppendynamik, die der Geschichte neben all dem Drama auch eine schöne emotionale Seite geben.
Der Schreibstil ist locker, bildhaft und flüssig. Ich war schnell in der Geschichte drin und wollte das Buch kaum aus der Hand legen. Einzig von Nicoley, Valentins bestem Freund, hätte ich gerne noch mehr gesehen, denn seine lockere und humorvolle Art fand ich einfach großartig.
Für mich ist Game of Hearts – No Rules ein rundum gelungener Auftakt: romantisch, spannend, glamourös und voller Intrigen. Wer College-Romance mit Bad-Boy-Vibes, Rivalitäten und einer ordentlichen Portion Gossip liebt, wird hier wahrscheinlich genauso viel Spaß haben wie ich.



































