Yvonne Winkler

 3.8 Sterne bei 19 Bewertungen

Alle Bücher von Yvonne Winkler

Das Haus des Glücks

Das Haus des Glücks

 (19)
Erschienen am 04.01.2013
Haus des Glücks: Roman

Haus des Glücks: Roman

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Erschienen am 04.01.2013
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Erschienen am 05.02.2014

Neue Rezensionen zu Yvonne Winkler

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Lesegenusss avatar

Rezension zu "Das Haus des Glücks" von Yvonne Winkler

Die ferne Hoffnung - der Vergangenheit auf der Spur … schau nach vorn ♥
Lesegenussvor einem Monat

"Das Haus des Glücks" von der Autorin Yvonne Winkler beginnt mit einem samoanischen Märchen.

Hamburg, im November 2008. Hier lebt Julias Großmutter Lotte und jeden Dienstag vormittag war "Omatag". Mit ihr konnte Julia reden. Dass die 34jährige Julia etwas bedrückt, das sah Oma Lotte am heutigen Tag sofort. Julia erzählt ihr, dass sie gern wieder ihr Medizinstudium aufnehmen möchte. Nur Haushalt, die drei Kinder, Mann, das befriedigte sie nicht mehr. Da bekommt sie das Tagebuch von ihrer Ururgrußmutter Victoria, zu deren Zeit es den Frauen in Deutschland unmöglich war, Medizin zu studieren. Und genau wie Julia war es Victorias Traum.
In wechselnden Abschnitten erzählt die Autorin die Geschichte um zwei Frauen, die um ihren Traum kämpfen müssen. Hierbei hebt sich besonders Victoria in der Geschichte hervor. Diese ließ sich in nichts beirren, auch nicht als es sie aus persönlichen Gründen in die ferne Südsee verschlägt, nach Samoa. Es muss wohl in den Genen der Familie liegen, dieser Wunsch Ärztin zu werden. Und so ganz nebenbei erfährt Julia, dass die Familie aus Samoa stammt. Auch sie war dort geboren. Nunmehr steht fest, dass sie nach Samoa reisen wird, um die Wurzeln ihrer Vorfahren zu finden. Trotz aller Widerstände für ihre weitere berufliche Zukunft wird Julia von ihrem Mann Marco begleitet.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Es finden sich etliche Gleichheiten beider Frauen. Dass Victoria definitiv die interessante Geschichte zu erzählen hat, wird schnell klar. Ist es doch der Ursprung zum "Haus des Glücks" auf Samoa. Was ebenfalls interessant ist, das die geschichtlichen Ereignisse des 19. Jh. eine Rolle spielen, wo es um die Macht in der Südsee geht.

So toll die Geschichte ist, so störend war der Druck und die andere Schrift von Victorias Aufzeichnungen. Es war wie Bordschwellen auf der Straße, um flüssig vorwärts zu kommen. Ein echter Störfaktor.
"Das Haus des Glücks", auch wenn der Roman schon etwas länger auf dem Buchmarkt ist, die Geschichte lohnt sich allemal zu lesen. Gerade weil das Thema um die Gleichstellung der Frauen vor über 100 Jahren aktuell ist und in vielen anderen Romanen Beachtung findet. Einen Punkt muss ich allerdings abziehen aufgrund der vorgenannten Kritik.

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Perles avatar

Rezension zu "Das Haus des Glücks" von Yvonne Winkler

Yvonne Winkler - Das Haus des Glücks
Perlevor 2 Monaten

Klappentext:

Eine Frau,

die von einem Leben als Ärztin träumt

Ein Tagebuch,

das von einem alten Familiengeheimnis erzählt

Eine Reise,

die in die Südsee führt


Dramatisch, gefühlvoll und geheimnisvoll -

die Geschichte einer Frau von heute, deren Leben sich verändert, als sie vom Schicksal ihrer Vorfahrin erfährt.


Eigene Meinung:

Ein sehr schöner Roman - den man sehr gut lesen kann und im Grunde schnell durch hat. Aber ich habe leider einige Wochen dafür gebraucht. Da es in den ersten vier Wochen, als ich zu lesen begann, noch sehr warm und drückend war. Dann war vor 7-10 Tagen der Sommer vorbei und das Wetter wieder erträglicher. Dann fiel mir auch das Lesen etwas leichter.

Manche meinen ja, diese Geschichte oder Buch/Roman hätte mit mir zu tun. Das kann man nicht sagen, denn ich habe ein anderes Leben wie diese Hauptprotagonistin. So heiße ich nicht und da wohne ich nicht. Das sind ja meistens immer frei erfundene Geschichten oder es ist per Zufall das jemand ein ähnliches Schicksal ereilt hat.

Hatte es in der Nacht zum Sonntag dann durch.

Hätte es gerne etwas schneller durchgeblättert,

doch man sollte es ja genießen und nicht einfach runterschlingen,

wie beim essen, trinken und lieben, usw.


Es haben sicher noch viele Bücher-Fans gelesen,

da es ein gefragter Roman ist.


Vergebe deshalb gut und gerne - liebgemeinte 5 Sterne.


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Lerchies avatar

Rezension zu "Das Haus des Glücks" von Yvonne Winkler

Warum musste Victoria auswandern?
Lerchievor 3 Jahren

Zu Beginn liest man von einem samoanischen Märchen. Es geht um Kannibalismus, und wie er durch die Einführung von Schweinen besiegt wurde...

Julia besuchte jeden Donnerstag ihre Oma. So auch diesmal. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder´. Eigentlich sollte sie genug zu tun haben, aber sie hat damals, als sie heiratete, ihr Medizinstudium abgebrochen und nun möchte sie es gerne wieder aufnehmen. Die Oma meinte, sie solle es langsam angehen. Doch als Julia mit Marco sprach, war er4 strikt dagegen. Von der Oma bekam Julia ein Tagebuch ihrer Ururgroßmutter Victoria, denn auch diese hätte einst gerne Medizin studiert…

Aus diesem Tagebuch erfährt Julia, wie Victoria damals nach Samoa gekommen war….

Victoria half ihrem Vater in der Praxis und auch im Marienkrankenhaus aus. Dort lernte sie dann John kennen….

Eines Tages, sie hatte bereits geheiratet,  passierte ein großes Unglück. Es war so schlimm, dass Victoria mit ihrem Mann auswandern musste…

Sie fuhren nach Samoa wo sie wieder bei einem Arzt aushalf. Für ihn erledigte sie Arbeiten, die sie eigentlich gar nicht hätte tun dürfen. Doch der Arzt hatte gesundheitliche Probleme…

Warum war Marco so gegen Julias Studium? Ihre Oma Lotte war in Samoa geboren, warum war sie nach Deutschland zurückgekommen? Was steht in Victorias Tagebuch? Wie lernte Victoria, die doch gar nicht heiraten wollte, ihren Mann kennen? Und was war passiert, das sie das Land verlassen mussten? Warum so weit weg? Alle diese Fragen und noch viel mehrbeantwortet dieses Buch.

Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Zuerst liest man von Julia, dann viel von Victoria. Die Tagebucheintragungen sind in einem hellen Grau geschrieben, wodurch sie sich etwas abheben. Am Anfang fehlt es an Spannung, erst als Victoria auswandert kommt diese auf. Was mich gestört hat ist, dass sie ihren Mann kennenlernte und es dann gleich mit der Hochzeit weiterging. Was war dazwischen?  Trotzdem ist es ein sehr schöner Unterhaltungsroman mit Suchtpotenzial, denn irgendwann wollte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen.  Es hat mir sehr gut gefallen.

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