Yvonne Winkler Das Haus des Glücks

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Inhaltsangabe zu „Das Haus des Glücks“ von Yvonne Winkler

Julia Sievers hat nur einen Wunsch: Sie möchte ihren alten Traum, Ärztin zu werden, verwirklichen. Doch ihr Mann nimmt sie nicht ernst. Nur ihre Großmutter versteht sie und erzählt ihr von ihrer Ururgroßmutter Victoria, die auf Samoa lebte und ebenfalls unbedingt Ärztin werden wollte. Anhand von Tagebuchaufzeichnungen und Briefen begibt sich Julia auf die Spur dieser fremden Vorfahrin. Schließlich reist Julia in die Südsee, wo sie nicht nur auf einen bisher unbekannten Verwandten trifft, sondern auch ein altes Familiengeheimnis enthüllt.

Eine junge Mutter entdeckt ihre Wurzeln auf Samoa.

— Pucki60

Ein spannendes Buch für Liebhaber historischenr Romane!

— Kerstin73

Schöne Südseegeschichte, man bekommt richtig fernweh.

— Naica81

Schön

— MrsFoxx

Das Buch war leider nicht so meins. Zu Beginn musste ich mich zwingen das Buch nicht einfach wegzulegen. Ab der Mitte wurde es dann besser.

— Ika91

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  • Warum musste Victoria auswandern?

    Das Haus des Glücks

    Lerchie

    11. June 2015 um 10:51

    Zu Beginn liest man von einem samoanischen Märchen. Es geht um Kannibalismus, und wie er durch die Einführung von Schweinen besiegt wurde... Julia besuchte jeden Donnerstag ihre Oma. So auch diesmal. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder´. Eigentlich sollte sie genug zu tun haben, aber sie hat damals, als sie heiratete, ihr Medizinstudium abgebrochen und nun möchte sie es gerne wieder aufnehmen. Die Oma meinte, sie solle es langsam angehen. Doch als Julia mit Marco sprach, war er4 strikt dagegen. Von der Oma bekam Julia ein Tagebuch ihrer Ururgroßmutter Victoria, denn auch diese hätte einst gerne Medizin studiert… Aus diesem Tagebuch erfährt Julia, wie Victoria damals nach Samoa gekommen war…. Victoria half ihrem Vater in der Praxis und auch im Marienkrankenhaus aus. Dort lernte sie dann John kennen…. Eines Tages, sie hatte bereits geheiratet,  passierte ein großes Unglück. Es war so schlimm, dass Victoria mit ihrem Mann auswandern musste… Sie fuhren nach Samoa wo sie wieder bei einem Arzt aushalf. Für ihn erledigte sie Arbeiten, die sie eigentlich gar nicht hätte tun dürfen. Doch der Arzt hatte gesundheitliche Probleme… Warum war Marco so gegen Julias Studium? Ihre Oma Lotte war in Samoa geboren, warum war sie nach Deutschland zurückgekommen? Was steht in Victorias Tagebuch? Wie lernte Victoria, die doch gar nicht heiraten wollte, ihren Mann kennen? Und was war passiert, das sie das Land verlassen mussten? Warum so weit weg? Alle diese Fragen und noch viel mehrbeantwortet dieses Buch. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Zuerst liest man von Julia, dann viel von Victoria. Die Tagebucheintragungen sind in einem hellen Grau geschrieben, wodurch sie sich etwas abheben. Am Anfang fehlt es an Spannung, erst als Victoria auswandert kommt diese auf. Was mich gestört hat ist, dass sie ihren Mann kennenlernte und es dann gleich mit der Hochzeit weiterging. Was war dazwischen?  Trotzdem ist es ein sehr schöner Unterhaltungsroman mit Suchtpotenzial, denn irgendwann wollte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen.  Es hat mir sehr gut gefallen.

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  • Zwei Frauen aus verschiedenen Generationen kämpfen für ihren Traum. ...

    Das Haus des Glücks

    Kerstin73

    15. May 2015 um 21:56

    Rezension bezieht sich auf: Haus des Glücks: Roman (Kindle Edition)In diesem Buch beschreibt die Autorin auf eine sehr spannende und fesselnde Art, wie zwei Frauen aus verschiedenen Generationen darum kämpfen, ihre Wünsche verwirklichen zu können. Der Großteil der Geschichte spielt Ende zwischen 1886 und 1916. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich hätte Victoria's Leben noch stundenlang weiterverfolgen können! Das Buch beginnt damit, dass Julia (Hausfrau und Mutter von drei Kindern) gerne ihren Traum, ihr Medizinstudium wieder aufzunehmen, verwirklichen möchte und mit diesem Vorhaben bei ihrem Ehemann nicht auf Verständnis stößt. Von ihrer Großmutter bekommt Julia das Tagebuch ihrer Ururgroßmutter Victoria, die zu einer Zeit, als Mädchen in Deutschland noch nicht zum Studium zugelassen wurden, ebenfalls unbedingt Medizin studieren wollte. Julia liest das Tagebuch und begibt sich damit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Und Victorias Geschichte ist alles andere als langweilig! Trotz der Probleme ihres Mannes, die sie gezwungen haben, nach Samoa auszuwandern, hat sie ihren Traum, Ärztin zu werden, nie aufgegeben. Ihre Familiengeschichte hat Julia so bewegt, dass sie sich selbst mit ihrem Mann auf eine Reise nach Samoa begibt. Ihre Erlebnisse auf Samoa lassen ihren Wunsch, das Studium wieder aufzunehmen, völlig nebensächlich werden.....denn manchmal ist es notwendig die ganze Welt zu bereisen, um festzustellen, dass man das, was man gesucht hat, zu hause findet.

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  • Lebe deinen Traum

    Das Haus des Glücks

    MrsFoxx

    24. June 2014 um 18:18

    Julia träumt davon Ärztin zu werden, sie hatte vor ihrer Hochzeit und den zwei Kinder sogar bereits zwei Semester studiert. Ermutigt von ihrer Großmutter, möchte sie dem Traum Gestalt geben, stößt bei ihrem Mann Marco jedoch auf Unverständnis. Er fürchtet um die Haushaltsführung und seine Freizeit. Doch Julia ist nicht die einzige Frau in ihrer Familie die beim Wunsch auf ein Medizinstudium auf Widerstand trifft, wie ihr das Tagebuch ihrer Vorfahrin Victoria beweist, die Ende des 19. Jahrhunderts um ihren Traum kämpft, sogar noch in der fernen Südsee. Yvonne Winkler erzählt die Geschichten der beiden Frauen in drei Abschnitten: Julia - Victoria - Julia. Besonders gefällt mir dabei, dass man den Werdegang Victorias ohne Unterbrechung mitverfolgen kann. Sie ist eindeutig die Hauptdarstellerin in diesem Buch. Und eine äußerst sympathische noch dazu. Die junge Frau lässt sich durch nichts unterkriegen, weder durch das Studienverbot für Frauen, noch durch eine weitreichende Intrige die sie nach Samoa führt. Die beiden Abschnitte um Julia wirken auf mich eher wie eine Hinführung zum Thema und der Schluss dann auch noch recht erzwungen. Das hätte die Autorin sicher authentischer - wenn dann auch umspektakulärer hinbekommen. Das gesamte Buch liest sich jedoch sehr flüssig und locker leicht. Durch die konstant hohe Spannung ist es trotz seiner 500 Seiten flott gelesen. Fazit: Eine schöne Geschichte über zwei starke Frauen die sich behaupten müssen. Samoa als Exotische Location sorgt zudem für Pluspunkte. Hierfür gibts eine Leseempfehlung von mir.

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  • Ein schöner Frauen-Roman

    Das Haus des Glücks

    Diamantin

    Ein schöner Frauen-Roman, der in zwei Zeiten spielt. 2 Frauen, 2 Leben, 2 Kontinente und doch gehörten beide Geschichten zusammen. Julia lebt mit ihrer Familie im hier und jetzt und sie möchte nach 2 Kindern, die aus dem gröbsten raus sind, ihren Wunsch Ärztin zu werden fortsetzen. Ihr Mann ist nicht begeistert, da er denkt, dass alles andere zurückstehen muss. Julias Oma gibt ihr als Entscheidungshilfe die Tagebücher ihrer Urgroßmutter, die im 19. Jahrhundert in einer ähnlichen Situation war. Zu dieser Zeit durften noch keine Frauen studieren. Sie hat aber viele Kompromisse geschlossen. Hat geheiratet und durch verschiedene tragische Ereignisse muss sie und ihr Mann aus Deutschland fliehen und sie landet in Samoa. Das Leben dort wird herrlich beschrieben und man möchste am liebsten in die Südsee fliegen und sich alles vor Ort ansehen. Victoria selbst kehrte nie nach Deutschland zurück, aber ihr Kinder. Doch Julie fliegt mit ihrem Mann nach Apia, um ihr Nachfahren kennenzulernen und mehr über Victoria zu erfahren. Was mich an dem Buch gestört hat, waren die Tagebuchaufzeichnungen von Victoria, die in einer anderen schlecht leserlichen Schrift gedruckt war.

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  • eBook Kommentar zu Das Haus des Glücks von Yvonne Winkler

    Das Haus des Glücks

    Mary Kaestner

    11. January 2014 um 16:12 via eBook 'Das Haus des Glücks'

    Das BUCH HAT MICH VON Anfang bis zum Ende begeistert. Phantastisch.

  • Rezension zu "Das Haus des Glücks" von Yvonne Winkler

    Das Haus des Glücks

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    13. February 2013 um 07:05

    Julia Sievers ist verheiratet und Mutter von 3 Kindern. Als auch das jüngste Kind nicht mehr den ganzen Tag zu Hause ist und seine Mutter braucht, fühlt sie sich unausgelastet. Sie hat den Abschluss einer Krankenschwester, aber den Beruf zugunsten ihrer Kinder vor 10 Jahren aufgegeben. Ihr lange gehegter Traum kommt wieder hoch, sie möchte gern Medizin studieren. Ihr Mann ist davon alles andere als begeistert. Ihrer Großmutter, die ihr eine gute Vertraute und Freundin ist, erzählt sie ihren Kummer. Dieser fällt ein, dass ihre eigene Großmutter ebenfalls den Traum hatte, Medizin zu studieren und gibt Julia Tagebuchaufzeichnungen von ihr mit. Aus diesen erfährt Julia vom Leben ihrer Ururgroßmutter Victoria, die Tochter eines Hamburger Arztes war und selber den großen Wunsch verspürte, Ärztin zu werden. Leider war es den Frauen in Deutschland nicht gestattet, Ende des 19. Jh. zu studieren. Sie war bereit, alle möglichen Wege zu gehen, um ihr Ziel zu erreichen, sie wäre dafür auch fast ins Kloster gegangen. Mit John Seymour tritt auch die Liebe in ihr Leben, den sie später auch heiratet. Als John bei einem Geschäftsabschluss hohe Schulden macht und die Schiffe, die mit seinen Waren bestückt sind, untergehen, steht er mittellos seinen Gläubigern gegenüber. Diese wollen ihn ins Gefängnis bringen, sind aber einverstanden damit, dass er sich nach irgendwohin begibt, wo das englische Königshaus keinen Zugriff auf ihn hat. Victoria und John wandern nach Samoa, ans Ende der Welt, aus. Wird es ihnen gelingen, dort glücklich zu werden und kann Victoria dort ihrem Traum, Ärztin zu werden, näherkommen? ... Was wird Julia nach der Lektüre über ihre Ururgroßmutter für Entscheidungen treffen und kann sie ihren Mann überzeugen, Medizin zu studieren? ... Ein wunderschöner Roman, der in zwei Zeitebenen spielt. Die Rahmenhandlung spielt im Jahr 2008 und dreht sich um das Ehepaar Julia und Marco. Marco hält nichts von der Idee, dass seine Frau Medizin studieren möchte. Die Rollenverteilung, er geht arbeiten, sie versorgt Haus und Kinder, ist ihm sehr angenehm. Seine Eltern lebten ihm das vor und seine Schwiegereltern ebenfalls, warum nur kann sein Frau das nicht auch wollen? Während sie beide auf ihrem jeweiligen Standpunkt beharren, zerbröselt so langsam ihre Ehe. Nachdem Julia die Tagebücher ihrer Ururgroßmutter gelesen hatte und Kontakt mit noch vorhandenen Verwandten auf Samoa aufgenommen hat, kann sie Marco überreden, mit ihr gemeinsam ein paar Tage nach Samoa zu fliegen. Auch wenn Marco anfänglich nicht viel davon hält, lasst er sich darauf ein. Es wird eine Reise, die ihr Leben verändern wird. In dieser Rahmenhandlung findet man die Geschichte von Victoria und John, die wegen zu hoher Schulden gezwungen waren, nach Samoa auszuwandern. Schweren Herzens verlässt Victoria ihre Hamburger Familie, Eltern und Geschwister mit der Gewissheit, sie nie wieder zu sehen. Es fällt ihr schwer, aber die Liebe zu John siegt. In Samoa sieht sie sich teilweise wieder den Menschen gegenüber, die sie bereits in Deutschland verabscheut hat. Bornierte Frauen, die Langeweile haben, Kaffeekränzchen abhalten, alles besser wissen und sich gern in die Geschicke anderer einmischen. Sofern es geht, hält sie Abstand von ihnen. Auch in der Erziehung ihrer Kinder weicht sie vom dort herrschenden Standard ab. Ihre Kinder dürfen und sollen mit einheimischen Kindern spielen, sie wachsen sogar zweisprachig auf. Mit dem deutschen Arzt Friedrich von Kolle freundet sie sich an und hilft ihm in seiner Praxis, die viel besser läuft, seitdem sie dort beschäftigt ist. Obwohl dem Arzt nicht wohl ist in seiner Haut, dass sie so oft da ist, ist er auch froh darüber. Er versucht zu vertuschen, dass er langsam blind wird, aber Victoria kommt bald dahinter und wird für den Arzt bald mehr als seine rechte Hand, sie wird in allem seine Augen ersetzen. Victoria ist eine ausgesprochen sympathische und starke Frau, die bewundernswert ist. Schon ihre anfängliche Zielstrebigkeit als Jugendliche, ihr Ziel zu erreichen, um Medizin studieren zu können, hat mich stark beeindruckt. Es gab immer wieder Rückschläge für sie, aber nie hat sie klein beigegeben. Sie drehte und wendete ihre Optionen und machte aus denen das beste. Diese Eigenschaft verließ sie auch nicht, als sie gemeinsam mit ihrem Mann nach Samoa auswanderte. Selbst nach ihrem persönlichen Schicksalsschlag, als John verunglückte, gab sie nie auf. Sie hat nur kurz überlegt, ob sie wieder zurück nach Deutschland wollte, aber die Option stand nicht mehr, Samoa war inzwischen ihr zu Hause geworden und so sehr sie sich anfangs auch nach Hamburg sehnte, könnte sie sich ein Leben dort nicht mehr vorstellen. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, geschichtliche Ereignisse zum Ende des 19. Jh. mit einfließen zu lassen. Genau recherchiert sind die Machtkämpfe um Samoa, einer Insel am Ende der Welt. Die Stellung der Frauen in Deutschland und ihr Recht um Bildung an Hochschulen machen heutzutage betroffen, wenn man das liest. Auch hier erfolgte sehr gute Recherche, so dass man als Leser die Ereignisse sehr gut nachvollziehen kann. Leider blieb für mich eine Frage offen, wo ich gern noch eine Antwort im Buch gefunden hätte, nämlich, was war mit den Schiffen nun wirklich passiert? Schade, dass das nicht mehr zu Sprache kam. Was mich an dem Buch gestört hatte, waren die Tagebuchaufzeichnungen. Dass sie in einer anderen Schrift geschrieben wurden, störte mich nicht, nur dass der Druck so hell war, dass ich ernsthafte Probleme hatte, sie fließend zu lesen. Ich fand es sehr anstrengend zu lesen. Ich mag ja Bücher, wo es um Geheimnisse und Vergangenes geht, das mit der Gegenwart verknüpft ist. Dieses Buch hatte das alles und noch viel mehr. Die Beschreibungen der Örtlichkeiten schienen genau und detailliert, so dass ich mein Kopfkino anschalten konnte und mich förmlich als Zuschauer auf Samoa wiederfand. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es sehr gern weiter.

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