Yvonne de Bark 1001 Date

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Inhaltsangabe zu „1001 Date“ von Yvonne de Bark

„Früher war alles leichter – vor allem ich.“ Die ganz knapp nicht mehr Enddreißigerin Bea, die gerade erfolgreich ihren Ehemann an die beste Freundin „verschenkt" hat, setzt sich das Ziel, so viele Frösche zu küssen, bis endlich der richtige Mann dabei ist. 1.000 Männer müsste man daten, das ist ihr Plan. Doch da kommt ihr der verheiratete Erik in die Quere, Mann einer der reichsten Frauen der Stadt. Um sich von ihren Gefühlen für ihn abzulenken, stürzt sie sich in den Dschungel des Onlinedatings. Erfolgreich, was die Quantität angeht. Doch Erik geht ihr nicht mehr aus dem Kopf ... Ein moderner, frecher und witziger Sommerroman, zum Ende zudem spannend wie ein Krimi. „1001 Date" ist der Folgeband von „Mann zu verschenken" und der 2. Band einer Trilogie. Der freche Roman kann jedoch auch ohne Kenntnis des vorherigen mit Genuss gelesen werden.

Kurzweilige Story, die jedoch leider nicht ganz überzeugt

— Mandy_Kalous
Mandy_Kalous

Ein humoristisches Buch, das seine Message nicht verstecken muss.

— LaMensch
LaMensch

Ein Buch, das ohne Herz beginnt (Frau verschenkt Mann), über den Datingmaraton erotisch angehauchte Lesestunden bietet und seicht endet

— Wichmann
Wichmann

Unterhaltsame und lustige Lektüre

— Sweetybeanie
Sweetybeanie

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  • Es wird immer nur ein Paar Schuhe perfekt passen

    1001 Date
    Mandy_Kalous

    Mandy_Kalous

    02. July 2017 um 17:20

    …“Der Liebe zu begegnen, ohne sie zu suchen, ist der einzige Weg, sie zu finden. Erik“ Cover Das Cover besticht durch seine Schuhe und spricht genau das weibliche Publikum an. Die Assoziation zum Text lässt sich dann beim Lesen heraus erkennen. Es gibt viele Paar Schuhe, doch passen wird immer nur eines perfekt. Prota Bea, Mitvierzigerin, Ende 30, Mutter zweier Kinder befindet sich in der Blüte ihres Lebens. Nur eben ohne Mann. Und den möchte sie finden. Dazu behilft sie sich bei Online Portalen, sowie sozialen Medien. Auf der Suche nach einer neuen großen Liebe nimmt sie uns mit, erzählt ihre Anekdoten der Männer, die ihre Dates waren. Wäre da nicht Erik? Schreibe Auf eine lockere, freche, nicht immer ernst zu nehmende Art, nimmt die Autorin, den Leser in die Geschichte um Bea mit. Witzige Dialoge, die das ein oder andere Mal zum Schmunzeln anregten, haben das Buch etwas aufgelockert. Jedoch empfand ich die Schreibe eher etwas kühl und oberflächlich. Gespickt wurde das Ganze mit Gedankengängen, die in die Vergangenheit der Protagonistin führten. Die Kapitel wurden in Ereignisse, ihre Dates, den Männern eingeteilt, was fast schon einer tagebuchähnlichen Aufzeichnung ähnelte. Spannungsbogen Eher gemach verlief die Geschichte. Man liest sich durch die Dates, die manchmal etwas unterkühlt rüber kamen. Es gab jetzt keine Ausreißer, die das Herz zum Stolpern brachten oder man das Gefühl hatte, vergessen zu atmen. Erotikfaktor Hier habe ich das Gefühl vermisst. Bei mir hat das Buch eher einen kühlen Eindruck hinterlassen. Taschentuchfaktor Den gab es definitiv nicht. Ich glaube auch kaum, dass es die Autorin darauf angelegt hatte. Wäre jetzt vom Thema her und Klappentext auch nicht angedacht gewesen. Fazit Das Buch ist zwar nett geschrieben und kann ein paar angenehme Lesestunden bereiten. Jedoch, wer sich auf den Klappentext verlässt und eine schöne Liebesgeschichte erwartet, der wird enttäuscht. Auch wenn es angedeutet wird, dann scheitert es an der emotionalen Umsetzung. Die Protagonistin wurde letztendlich als eine Frau auf der Suche nach Befriedigung ihrer niederen Instinkte beschrieben, ohne Herz und manchmal in meinen Augen auch ohne Verstand.  Schade. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Ich hätte gerne mehr als 3 Sterne vergeben.

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  • Sehr unterhaltsam und amüsant

    1001 Date
    annso24

    annso24

    10. June 2017 um 15:52

     Cover:Die Gestaltung von "1001 Date" lässt schon einige Vermutungen aufkommen, was einen erwartet. Es spricht Frauen als bestimmte Zielgruppe an und macht definitiv Lust auf diese Liebesgeschichte. Ich finde es gelungen, auch wenn es leider nicht wirklich zum ersten Band passt.Inhalt Die Geschichte hielt so einige amüsante Momente für mich bereit. Beas Geschichte ist auf jeden Fall spaßig, weil ich oft zum Lachen gebracht wurde von ihren Erlebnissen in Sachen Liebe. Der Einstieg fiel mir vor allem durch den lockeren Schreibstil sehr leicht, doch auch inhaltlich habe ich mich von Anfang an gut unterhalten gefühlt, da mir nicht langweilig geworden ist.Auch wenn der Ausgang der Geschichte sich irgendwann deutlich abzeichnete, muss ich sagen, dass "1001 Date" mir mit seiner lockeren und lustigen Atmosphäre Spaß gemacht hat.Charaktere:Ich mochte Beas Persönlichkeit teilweise sehr aufgrund ihrer direkten Art. Sie sagt, was sie denkt und tut das, was sie für richtig hält. Sie ist auf der Suche nach dem richtigen Mann und lässt uns an ihren Erlebnissen dabei teilhaben. Eigentlich mochte ich sie deswegen ganz gerne, aber manchmal wusste ich nicht so recht, was sie wollte oder was ich von ihrem Handeln halten sollte. Teilweise rutscht sie sehr ins Oberflächliche und manche Gedankengänge konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Nicht, weil ich mich damit nicht identifizieren konnte, sondern weil es nicht genug erklärt wurde und dadurch nicht verständlich für mich war. Das war etwas schade, aber prinzipiell gefiel sie mir mit ihrer sonstigen Art gut, da sie für viel Unterhaltung sorgte. Auch die anderen Charaktere sorgten für Spaß, besonders natürlich die vielseitige Männerwelt, die mal langweilig und mal grotesk ist. Dahingehend ist "1001 Date" geradezu abenteuerlich.Schreibstil:Stilistisch konnte mich Yvonne de Bark sehr unterhalten. Sie erzählte Beas Geschichte auf lockere und angenehme Weise, sodass man beim Lesen sehr gut voran kommt und auch Spaß beim Lesen hat. Auch dass die Geschicihte aus Beas Sicht geschrieben wurde, fand ich sehr gut gewählt, da man ihr als Protagonistin dadurch näher kommen konnte und auch die Geschichte besser verstehen konnte.Fazit: Nach "Mann zu verschenken" verfolgen wir Beas Leben in "1001 Date" weiter. Yvonne de Bark konnte mich mit Witz und Charme begeistern, da sie Beas Geschichte mit sehr viel Humor strickte. Mam muss den ersten Band nicht gelesen haben, um diese Geschichte mit Freude lesen zu können. Manchmal konnte ich Beas Handeln und ihre Gedanken zwar nicht ganz nachvollziehen, aber dennoch hatte ich mit der humorvollen Geschichte Spaß, sodass ich sie euch auf jeden Fall empfehlen kann.

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  • Ein gutes Buch mit einer zum Schluss unfehlbaren Message

    1001 Date
    LaMensch

    LaMensch

    06. May 2017 um 22:11

    Bea, eine Frau, die mitten im Leben steht vollzieht gerade die Trennung von ihrem bis dato Ehemann. Es gab Differenzen und somit haben sie beschlossen auseinander zu gehen. Er ist gleichzeitig auch damit beschäftigt, eine Zahnarztpraxis selbst zu gründen. Sie hat die Illusion, dass er ein gefeierter Zahnarzt im Ort werden würde und für sie und die Kinder aus gesorgt sei. Nach einiger Zeit beginnt sie sich in Onlinepartnerbörsen zu registrieren um dort den „richtigen“ zu finden...Der Schreibstil in diesem Buch gefällt mir sehr gut. Er erzählt locker und leicht in der ich-Perspektive die Geschichte von Bea. Da sie sich selbst nicht allzu ernst nimmt musste ich mehrfach herzhaft lachen, der Humor in diesem Buch passt einfach zu meinem. Hat man die 1. Hälfte des Buches gelesen fragt man sich, was kann da noch kommen welche Message soll mir dieses Buch übermitteln? Diese Erkenntnis trifft einen zum Schluss wie ein Faustschlag ins Gesicht. Ich muss sagen, dass mir diese Art der Message wirklich sehr gut gefällt. Ich muss wirklich aufpassen, jetzt nicht zu viel zu verraten, denn ich bin wirklich begeistert. Ich finde es auch sehr gut gelungen, wie die Message dieses Buches, die wirklich sehr ernst ist trotzdem neben dem im Buch angesiedelten Humor so wunderbar bestehen kann. Diese Umsetzung ist wirklich gut geworden.Ich glaube, dieses Buch wird mich gedanklich noch einige Zeit beschäftigen und mich so schnell nicht wieder loslassen. Es ist wichtig, dass diese Themen in Büchern angesprochen werden und am besten natürlich mit einer wunderbaren Umsetzung. Dieses Buch kann ich wärmstens weiter empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen. Ich habe wirklich keine Kritikpunkte :-)

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  • 1001 Dates und Ende?

    1001 Date
    Wichmann

    Wichmann

    24. April 2017 um 17:54

    Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.TeaserEine ungewöhnliche Trennung, ein Erkennen der Situation und der Kampf um das neue Glück einer rolligen Frau.CoverDas Cover spricht eindeutig Frauen an. Zwar mag der Gedanke im Raum stehen, dass es sich um ein Fachbuch über Schuhe handelt, doch weit gefehlt. Es ist wohl eher als Andeutung zu verstehen jedem Abenteuer die richtige Laufrichtung zu geben ...InhaltBea ist nicht mehr dreißig, hatte die Nase von ihrem Mann voll und entledigte sich seiner kurzerhand im ersten Band. Dies ist Teil 2 der Trilogie um den verschenkten Ehemann. Das Buch enthält ein Inhaltsverzeichnis, einen Prolog und beginnt nach dem Prolog mit dem Auszug des liebevoll entsorgten Ehemannes, wobei der Einstieg für neue Leser durchaus gelungen ist.Im vorliegenden Teil lebt sie sich aus, prüft und testet neue Strategien, um die große Liebe zu finden. Hauptaugenmerk liegt im paarungswilligen Ansinnen der Protagonistin, ihren Erfahrungen und Problemchen mit ihren teils sehr kurzen neuen Bekanntschaften. Ihr Kind wird als Nebenstatistin erwähnt, während ihrer Freundin etwas mehr Platz eingeräumt ist. Diese ist ihr Vertraute und Hilfestelle in der Not. Wie sehr Bea ihre Freundin in dieser Funktion braucht, ist im letzten Kapitel beschrieben. BewertungEigentlich beginnt das Buch ja mit dem Prolog. Doch hier verspielt die Autorin etwas Kapital und lässt den Leser eher verwirrt zurück. Erst ab Kapitel eins baut sie die Geschichte auf, sodass auch ein Leser, der nicht den ersten Teil der offensichtlich sexsüchtigen Frau kennt, eintauchen kann. Leider scheint es wirklich um das Erreichen von 1001 Date's zu gehen, was zwischendurch etwas ermüdet. Einer Aufzählung gleich sind Stellungen und Verabredungen benannt und tauchen Lover auf und ab, wobei es der Autorin gelingt, das Gesamtwerk nicht in erotische Entgleisungen abrutschen zu lassen. Das Ende wirkt etwas kurz und konstruiert. Trotzdem gebe ich der nett geschriebenen Geschichte etwas mehr als drei Sterne.BarrierefreiheitDas Cover ist bunt, der Inhalt des Buches jedoch ohne graue Hinterlegungen, sodass sogar das Logo im Buch barrierefrei gedruckt ist. Wie bei elektronischen Büchern üblich, setzt der Verlag einen serifenloser Font ein. Wenn, dann wäre höchstens die kursive Schrift vor dem Prolog zu bemängeln ...ZielgruppeEin Liebesroman, der durch das Cover den Zugriff durch Männerhand verhindern dürfte und für kurzweilige Unterhaltung für alle sorgt, die allzu viel Nebenschauplätze nicht interessiert.AutorDie zweifache Mutter und sportbegeisterte Schriftstellerin Yvonne de Bark ist auch als Schauspielerin aus bekannten Fernsehproduktionen bekannt.FazitEin Buch, das ohne Herz beginnt (Frau verschenkt Mann), über den Datingmaraton erotisch angehauchte Lesestunden bietet und nach einer überraschenden Wendung etwas seicht endet.

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  • 1001 Date

    1001 Date
    Sweetybeanie

    Sweetybeanie

    22. April 2017 um 12:50

    Zum Inhalt: Bea ist gerade 40 geworden, als sie und ihr Mann Marius sich trennen. Die Trennung ist an und für sich eine gute Idee denkt Bea, denn nun muss sie sich nicht mehr über Marius und seine Eigenarten ärgern. Aber so ganz alleine ist auch doof, findet sie. Und eigentlich findet sie ja den Erik ganz nett. Ziemlich ganz nett, um genau zu sein. Den hat sie zufällig bei einer Veranstaltung kennengelernt. Doch blöderweise ist er verheiratet. Also beschließt sie, ihren eigenen Traumprinzen zu finden. Irgendwo muss der ja sein. Doch das ist leichter gesagt, als getan – denn schließlich will sie ja nicht die Katze im Sack kaufen. Es soll diesmal auf jeden Fall die richtige Entscheidung sein. Und so überlegt sie, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, bei den Dates „den Einen“ zu finden. Vermutlich muss man eine Menge Dates haben, um den Richtigen zu finden. 1000 vermutlich… und so nimmt Bea die Herausforderung an und stürzt sich in den Date-Wahnsinn… Zum Inhalt: Wow, Bea lässt in der Tat nichts anbrennen. Sie stürzt sich mit einem Elan und einer großen Portion Selbstvertrauen in die vielen, vielen Dates und lässt den Leser an ihren spannenden, lustigen und manchmal auch durchaus gruseligen oder langweiligen Dates teilhaben. Die Geschichte ist aus der Sicht von Bea geschrieben. Bea trägt das Herz auf der Zunge. Offensiv macht sie sich auf die Suche nach ihrem ganz großen Glück. Und landet natürlich auch ziemlich oft im Bett mit den Herren der Schöpfung. Und lässt uns auch daran teilhaben in ihrer offenen, erfrischenden und direkten Art. Bea nimmt sich manchmal selber nicht ganz so ernst, sie ist herrlich selbstironisch und nimmt es mit Humor und einem Lächeln, wenn sich der vermeintliche Traumprinz mal wieder als Frosch entpuppt. Manchmal war ich mir nicht sicher, was genau Bea eigentlich wirklich sucht. So sortiert sie die Männer manchmal schon nach einem kurzen Blick aus, ohne sie überhaupt näher kennenlernen zu wollen. Ab und an hat wirkte sie für meinen Geschmack ein wenig zu oberflächlich – besonders als sie anfängt, Männer nach ihrem Geldbeutel auszusuchen. Der Schreibstil von Yvonne de Bark ist locker leicht, die Story nimmt schnell an Tempo auf und wird zum Ende hin auch nochmal richtig spannend. Die Geschichte ist sehr, sehr unterhaltsam geschrieben. Es ist eine frische und leichte Lektüre, bei der man ziemlich oft schmunzelt und sich selber vielleicht auch an das ein oder andere erlebte Date erinnert!Meine Rezension findet Ihr auch unter wwww.buchspinat.wordpress.com.

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  • "Der Liebe zu begegnen, ohne sie zu suchen, ist der einzige Weg, sie zu finden."

    1001 Date
    R_Manthey

    R_Manthey

    04. April 2017 um 09:16

    Bea hat einen Plan, steht auf der Rückseite des  Buch-Covers. Teil Eins war einfach: Treibe deinen lästig gewordenen Ehemann zwischen die Beine deiner besten Freundin, dann bist du ihn los, bleibst im Haus und wirst samt der Kinder gut versorgt. Teil Zwei verspricht viel Abenteuer und Ungewissheit: Gehe auf Dating-Plattformen, dann hast du bei etwa 1000 Dates rein statistisch gesehen eine gute Chance, die neue große Liebe zu finden. Klingt gut, ist aber praktisch gedacht ziemlich dämlich. Denn erstens ist das Begreifen von statistischen Aussagen auch für Bea scheinbar nicht ganz so einfach, und zweitens behindert eine bunte Hoffnung oft das Wahrnehmungsvermögen. Dabei sollte man bei Bea Einiges an Erfahrung erwarten, denn schließlich gibt sie an, bis jetzt schon mit wenigstens 200 Männern herumgevögelt zu haben, was, wieder rein statistisch gesehen, weit über dem Durchschnitt liegt. Ungeachtet ihrer vielfältigen horizontalen Erlebnisse scheint Bea trotzdem noch ermitteln zu wollen, ob tatsächlich ausreichend viele Männer auf solchen Dating-Plattformen auch die große Liebe finden wollen. Wer Interesse an Beas Dating-Erlebnissen spürt, sollte zu diesem Roman greifen. Beim Versuch, ihre geniale Logik zu verstehen, droht man allerdings zwangsläufig  zu scheitern. Denn: Wenn nicht schwerwiegende Umstände dagegen sprechen, stellt sie sich ihren meist schwer unter  genitalem Druck stehenden Dating-Partnern gerne gleich einmal hilfreich zur Verfügung.  Schließlich muss man vor der großen Liebe erst einmal wissen, wie die Herren rein technisch gesehen so vorgehen. Eigentlich will  Bea es immer schnell hinter sich bringen und vielleicht auch etwas davon haben. Aber rechtmachen kann es ihr sowieso keiner. Wer oder was Bea so alles begegnet, macht den eigentlichen Reiz dieser Geschichte aus. Aus welchen Quellen die Autorin diese wunderbaren Einblicke hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Komisch und wahrscheinlich auch noch realistisch sind sie auf jeden Fall. "Ein Buch mit Tempo, frech, zum Ende spannend wie ein Thriller", heißt es auf dem Cover. Langweilig wird einem in der Tat nicht. Und man kann Beas Geschichte auch frech nennen, wenn man sie oberflächlich betrachtet. Doch hinter dieser frechen Fassade verbirgt sich in Bea ein tief sitzendes Unvermögen, sich wirklich auf einen Mann einlassen zu wollen. Und ihr fehlt jedes Vertrauen in die eigene körperliche Intelligenz, die genau weiß, welcher Partner passt und welcher nicht. Obwohl sie  nämlich bei Erik, den sie zufällig  in ihrer Stadt traf, genau spürte, dass er für sie gut ist, zieht Bea ihr seltsames Notprogramm dennoch gnadenlos durch, trotz des sicher richtigen Gefühls, tief gesunken zu sein und die Selbstachtung zu verlieren. Auf der einen Seite ist das Buch durchaus komisch, weil wahrscheinlich sehr realistisch. Andererseits verwirrt Beas exzessives Bedürfnis nach von vorneherein zweifelhaften Erlebnissen, die sie immer weiter von ihrem Ziel abbringen. Kurz gesagt: eine sehr ambivalente Geschichte mit einer reichlich schizophrenen Heldin. 

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