Zé do Rock Fom Winde ferfeelt (Vom Winde verfehlt)

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Inhaltsangabe zu „Fom Winde ferfeelt (Vom Winde verfehlt)“ von Zé do Rock

Ze do Rock, Weltenbummler und Wahlmünchner, denkt nach über unser Schwerdeutsch und schlägt uns ein durchschaubares Ultradeutsch zur stufenweisen Einführung bis ins Jahr 2012 vor - eingepackt in die hinreissenden Erzählungen seiner Abenteuer, als er rund um die Welt unterwegs war. Seine Geschichten sind radikal witzig, anarchisch, grotesk und vital.

Trampen um die ganze Welt und die Erörterung einer kuriosen Sprache......Deutsch....

— nscho-tschi
nscho-tschi

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  • Rezension zu "Fom Winde ferfeelt (Vom Winde verfehlt)" von Zé do Rock

    Fom Winde ferfeelt (Vom Winde verfehlt)
    annakarenina

    annakarenina

    26. January 2009 um 11:21

    Erfrischender Umgang mit der deutschen Sprache und zudem ein toller Reisebericht.
    Stellt alle Errungenschaften der Rechtschreibreform in Frage. Köstlich.

  • Rezension zu "Fom Winde ferfeelt (Vom Winde verfehlt)" von Zé do Rock

    Fom Winde ferfeelt (Vom Winde verfehlt)
    Scarecrow

    Scarecrow

    14. March 2007 um 18:49

    "rund um de welt one kommaregeln" Zé do Rocks "fom winde ferfeelt" ist eigentlich gleich 2 Bücher in einem; man erhält erstens ein Buch mit Ansätzen zur Vereinfachung der deutschen Sprache hin zu einem "ultradoitsh", zweitens den Reisebericht eines um die Welt trampenden. Gekauft hab ich's mir wegen ersterem - ich bin durch mein Linguistik-Seminar auf den Titel aufmerksam geworden. Gelesen hab ich's dann aber vor allem wegen dem amüsanten Reisebericht des Autor, der mit den Tücken diverser Sprachen, Polizisten und Grenzbeamten und ähnlichem so seine Probleme hat. Zum sprachlichen Teil: auch wenn die Änderungen hässlich aussehen; einige erscheinen gar nicht mal so sinnlos (generelle Kleinschreibung beispielsweise), und stören die Lesbarkeit überhaupt nicht. Später geht's an die Grammatik des deutschen, und da wird's unangenehm, beispielsweise wird die Genuskennzeichnung anders geregelt: "de zugbegleiti" wäre demnach der männliche Zugbegleiter, "de zugbegleita" der weibliche. Hier ist der Lesefluss dann doch erstmals ein wenig ins Stocken geraten. Die Ersetzung von "sch" durch "s" (Angleichung z.B an die Schreibung von "Stein") stört ebenfalls ein bissl. Liest man das Büchlein so leise für sich macht's nichts, man erkennt die Worte ja trotzdem. Liest man laut, stolpert man ständig über'n spitzen Stein. Inhaltlich beschreibt der Autor seine Reisen um die Welt, mit Unterbrechungen von Brasilien nach Brasilien durch über 100 Länder. In fast jedem Land hat er mit anderen sprachlichen und kulturellen Eigenarten zu kämpfen, schlägt sich gestikulierend irgendwie durch, lernt jede Menge Leute kennen, die ihm mal freundlich, mal eher weniger freundlich gesinnt sind (mehrere kürzere Knastaufenthalte, Überfälle und einmal versuchte Lynchjustiz durch die Bevölkerung gehören zum Repertoire). Teilweise baut er Klischees ab, teilweise schießt er sich auf diese ein; ein jedes Volk wird - irgendwie fast immer sympathisch - verballhornt. "Vom winde verfeelt" ist erstmals 1995 im Piper Verlag erschienen. mir lag die 3. Auflage von 1997 vor; das Buch ist mittlerweile vergriffen, allerdings finden sich immer wieder günstige Angebote bei ebay und ähnlichen Plattformen. Das Buch lohnt sich auf jeden Fall, der Schreibstil Zé do Rocks ist locker und amüsant. Ob man's wegen dem "ultradoitsh" braucht - nun ja, muss jeder selbst wissen. Für mich war's eher Nebensache. Alles in allem: sehr gute Unterhaltung für längere Bus- und Bahnfahrten.

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