Zach Hines

 3.8 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Neun und Nine.

Lebenslauf von Zach Hines

Zach Hines kommt ursprünglich aus West Virginia. Er verbrachte über zehn Jahre in Hong Kong, wo er als Journalist arbeitete. Dem Schreiben ist er treu geblieben und lebt heute als erfolgreicher Drehbuchautor in Los Angeles. »Neun« ist sein Debütroman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Zach Hines

Cover des Buches Neun (ISBN: 9783453272354)

Neun

 (28)
Erschienen am 16.09.2019
Cover des Buches Nine (ISBN: 9780062567260)

Nine

 (0)
Erschienen am 07.08.2018

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Rezension zu "Neun" von Zach Hines

Die Idee ist großartig, es hapert aber an der Umsetzung
Galladanvor 2 Monaten

Neun: Neun Leben – und nur eine Chance, die Wahrheit zu finden von Zach Hines, erschienen im Heyne Verlag am 16. September 2019. 


Nach einer Sonneneruption hat jeder Mensch statt eines neun Leben. Um eine Überbevölkerung zu vermeiden unterliegen die Menschen jedoch starken Zwängen und um gesellschaftlich nicht ab zu steigen und seinen Weg zu machen muss man sich alle paar Jahre eines der zusätzlichen Leben entledigen. Julian geht durch ein Stipendium unterstützt auf eine private Highschool an der ein exklusiver Club die Mitschüler dazu bringt sich spektakulär und außerhalb des medizinisch vorgegebenen Weges ihrer Leben zu entledigen. Eigentlich lehnt Julian all dies ab und erst als ihm ein dringend benötigter Job verwehrt wird, weil er noch seine vollen 9 Leben hat beginnt er zu zweifeln, ob seine Verweigerung durchführbar ist. 

Aus den Onlinebeschreibungen des Buches hatte ich geschlossen, dass man pro Selbstmord ein besseres Selbst wird und somit es einen Sinn macht, dass man Leben geben muss, um gesellschaftlich auf zu steigen. Das ist aber nicht der Inhalt des Buches. Es geht darum, dass die Bevölkerung ohne Reduktion der zu erwartenden Lebensspanne aus dem Ruder laufen würde. Mir wurde an keinem Punkt des Buches klar, ob jemand wirklich eine verlängerte Lebensspanne erreichen kann, da weder Krankheiten besiegt wurden noch Alterserscheinungen ausbleiben. Auch wurde man weder klüger noch schöner, sondern Lebensmakel wurden durch die Wiedergeburt, die nicht bis zur Konsequenz durchdacht wurde, ausgebügelt. Viel mehr als eine Blitzdiät kann man nicht erwarten. 


Leider blieb der Autor einfach mit seiner Gesellschaftskritik zu oberflächlich. Die Idee finde ich immer noch gut, die Umsetzung ist aber nicht besonders gut gelungen und manche Dinge erschienen auch unlogisch. 

Schreibstil und Ausdruck sind flüssig und angenehm zu lesen. Nur Julian bekommt eine Lebensgeschichte und wir erfahren etwas mehr über seine Gefühle und Bedenken. Alle anderen Protagonisten bleiben blass und blutleer. Ich hatte mir deutlich mehr versprochen. 


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Rezension zu "Neun" von Zach Hines

Geniale Dystopie
shinyJulievor 6 Monaten

Neun Leben hören sich eigentlich nach einer echt netten Sache an. Es sei denn, in der Schule geht es nur noch darum, wer sich am kreativsten umbringen kann und so nicht nur in das nächste Leben aufsteigt, sondern auch das System verarscht. Julian wehrt sich gegen dieses System der Auslöschung, bis ihm nichts anderes übrig bleibt, als doch noch Leben zu verlieren.
Durch wechselnde Perspektiven bekommt man komplett unterschiedliche Einblicke in diese so befremdlich wirkende Welt. Auch wenn einige der Charaktere Sichtweisen auf Leben und Tod vertreten, die vollkommen unverständlich erscheinen, faszinieren sie einen doch. Mich hat die Geschichte wie noch nie eine zuvor dazu gebracht, alle paar Seiten fassungslos den Kopf zu schütteln. So viele Wendungen und unglaublichen Offenbarungen habe ich selten gelesen.
.
Eine Dystopie, die mir den Boden unter den Füßen weggezogen hat.

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Rezension zu "Neun" von Zach Hines

Buch mit "oha!" Effekt
Shari_Warii_bookaholic_vor 9 Monaten

Klappentext:  Selbst neun Leben machen dich nicht unsterblich


In Julians Welt hat jeder neun Leben. Eine riesige Chance, denn mit jedem neuen Leben wird man schöner, klüger, fitter und einfach besser als der, der man vorher war. Für Wagemutige ist es ein richtiger Sport, Leben zu verbrennen. Aber Julian ist misstrauisch und fängt mit seinen Freunden an, die richtigen Fragen zu stellen. Und plötzlich schweben sie in höchste Gefahr …


Inhalt: Julian und seine beste Freundin Molly sind auf einer Party, da sie Teenager sind, sind Partys wohl ganz normal. Aber diese Party ist nicht normal, denn sie ist eine Auslöschungsparty. Jeder Jugendliche wird heute Abend sterben! Denn der einzige Sinn dieser Auslöschungspartys ist es, seine Lebenszahl zu Vergrößern. Desto öfter man gestorben ist, umso höher ist die Zahl, doch nach neun Leben ist es dann wirklich vorbei.


Julian ist total abgeschreckt von diesen Partys und möchte auch seine Lebenszahl in keiner Weise vergrößern, denn er musste schreckliche Dinge mit ansehen, die mit Menschen passieren, welche zu oft gestorben sind.


Meinung:  Dieses Buch wurde mir vom Bloggerportal, als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!


Die Idee hinter dieser Geschichte finde ich sehr gut und sehr spannend. Die Geschichte wird uns durch die Allwissende Erzählweise erzählt, dadurch bekommen wir einen guten Überblick über alle möglichen Geschehnisse. Der Auftakt ist sehr spannend aber auch sehr verstörend, denn man ganz ehrlich eine Party auf welcher alle freiwillig! sterben!? Ich war von Beginn an sehr gefesselt und wollte unbedingt wissen auf wohin das alles laufen wird.


Die Charaktere sind alle sehr verschieden, dennoch konnte ich mich nicht in die Handlungen und Denkweisen hineinversetzen und einige Entscheidungen konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Durch den Schreibstil war man doch sehr distanziert von den Geschehnissen, was ich sehr schade fand.


Dennoch fand ich den Verlauf der Geschichte und die Umsetzung dieser Idee sehr gut und kann dieses Buch weiter Empfehlen, an alle welche mal eine andere Dystopische Welt kennenlernen wollen.


Fazit:  Dieses Buch bekommt von mir 4 Sterne, es gibt lediglich Abzug für die Distanz zu den Charakteren. Die Idee und der Verlauf der Geschichte fand ich sehr gut umgesetzt. Diese Buch ist der Debüt Roman von Zach Hines und ein gelungener Auftakt zu weiteren Irren Ideen.

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