Zarah Philips Lauter Leichen

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Inhaltsangabe zu „Lauter Leichen“ von Zarah Philips

Ein rasanter Krimi mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors im noblen Hamburger Westen. Elli Gint, 31 Jahre alt, Malerin und Teilzeit-Henkerin, kann es kaum glauben: Ausgerechnet für einen Mord, den sie NICHT begangen hat, rückt ihr die Polizei auf den Pelz. Die erscheint mit einem besonders harten Geschütz. Polizeihauptkommissar Hiob Watkowski ist nicht nur der berüchtigste Ermittler des Landeskriminalamtes. Er glaubt auch, dass Elli, Mutter Martha und Oma Frieda schwarze Witwen sind. Die toten Ehemänner und Liebhaber sprechen eindeutig für diese Theorie. Enthusiastisch und nicht immer gesetzeskonform macht Hiob sich daran, den Damen das Handwerk zu legen. Es braucht allerdings noch einige weitere Leichen, bis er erkennt, dass er es mit einem erfahrenen Mörder zu tun hat, dessen Motiv in den Milliarden liegen könnte, die es zu erben gilt …

Ein spannender Krimi mit einer gut gestrickten Story, die ihren roten Faden bis ins Dritte Reich zieht und etliche Leichen hinterlässt....

— kassandra1010
kassandra1010

2 Hamburger Familien die nicht nur eine Leiche im Keller haben. Herrlich humorvoller Krimi, den man gelesen haben muß.

— chrikri
chrikri

Genial konstruierte Handlung, skurrile Charaktere, toller schwarzer Humor - Die Gints sind einfach mörderisch gut!

— orfe1975
orfe1975

„Lauter Leichen“ von Zarah Philips ist ein wirklich toller Krimi, der die Lachmuskeln ganz schön in Anspruch nimmt ;)

— Zaramee
Zaramee

Ein wirklich lustiger Kriminalroman. Davon wünsche ich mir mehr.

— kleinwitti
kleinwitti

Ein gigantischer Krimi der viel schwarzen Humor und Spannung hat, dies ist mein Highlight 2017.

— funny1
funny1

Sehr empfehlenswert, mit einer großen Portion schwarzem Humor!

— nellsche
nellsche

Leichen im Keller hat ja jeder... naja, fast jeder! Die Familie Gint hat mehr, viel mehr! Lauter Leichen: Weltbeste Krimödie

— Floh
Floh

Erfrischend anders, spannend und viel Humor. Macht unglaublichen Spaß zu lesen

— Ladybella911
Ladybella911

Sehr genial und super witzig!

— AnjaFrieda
AnjaFrieda
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  • Ein Roman wie ein Film von Otto

    Lauter Leichen
    yesterday

    yesterday

    05. May 2017 um 21:50

    Dieser Kriminalroman rund um Familienbande, alte Geheimnisse und verdrehte Wahrheiten liest sich ein bisschen wie ein Fernsehfilm von Otto Waalkes. Sobald die Spannung und der Ernst zu groß werden, kommt norddeutscher Humor ums Eck und die Geschichte erfährt eine Wendung, die gleichermaßen absurd wie fesselnd ist. Schließlich ist dann doch alles stimmig. Und das wiederum überrascht gar nicht.Was mit zwei Leichen in einer Hamburger Villa mit großem Grund beginnt, zerrt viele weitere Tote ans Tageslicht und unter die Augen von Polizeihauptkommissar Hiob Watkowski. Warum er so heißt und wie er eigentlich nach Deutschland kam, wäre Stoff für ein ganzes eigenes Buch. Skurril ist auch die Geschichte der Villa, die im Lauf der Zeit (also im Lauf der Leichen) nicht nur einer Familie gehörte, was die „Zuteilung“ der verstorbenen Personen nur umso schwieriger macht. Als Leser beginnt man natürlich, selbst mitzuraten, wer denn nun welche Rolle gespielt haben mag – und liegt teilweise gnadenlos falsch, vor allem bei der ebenso undurchsichtigen wie gehschwachen Oma Frieda Gint. Auch die anderen Frauen der Familie Gint scheinen nicht ganz koscher. Federführend im Buch ist die Enkelin, Elli. Hat sie nun die Mordserie der Familie fortgesetzt oder nicht? Und wenn ja, um wieviele neue Leichen? Watkowski hat sich vorgenommen, bei den Gints und den ihnen nahestehenden Anderleis einmal kräftig umzurühren. Nebenbei sind auch noch die Hamburger Serbenmafia und ein älterer, verschrobener Spanner aktiv. Nein, der Vergleich war unpassend: nicht einmal Otto würde das alles einfallen. Ein skurriles, spaßiges Lesevergnügen!

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  • Wer ist hier kein Mörder?

    Lauter Leichen
    kassandra1010

    kassandra1010

    06. April 2017 um 20:55

    Die Familie Gint steht im Verdacht, mehr Leichen im Keller zu haben, als Wasser durch die Hamburger Alster fließt. Elli, der junge reiche Künsterlin der Familie wird gleich Doppelmord vorgeworfen. Hiob, der leitende Ermittler hat mit dieser Familie noch ein Hühnchen zu rupfen. Er vermutet hinter dem Unfalltot seines ermittelnden Vaters einen verdeckten Mordkomplott der Familie Gint und da kommt ihm doch die Leiche in der Villa von Ellis Mutter gerade recht.Elli hatte nicht wirklich Glück und gerät ins Visier des außergewöhnlichen Ermittlers und ist sich klar, dass es eng mit der Freiheit werden könnte und begibt sich selbst auf die Suche nach dem "wahren" Mörder ihres Exliebhabers Peter.Hiob stoplert hier und da über weitere Leichen, ob im Keller, im Weinfass oder in einem alten Bunker. Die Villa sowie die Familie Gint ist voll mit Geheimnissen und Mordanschlägen, doch mit einem rechnet Hiob nicht, Familie ist und bleibt Familie, oder?Ein spannender Krimi mit einer gut gestrickten Story, die ihren roten Faden bis ins Dritte Reich zieht und mit Schwung eine komplizierte Familiengeschichte umzwirnt.Ein Geflecht aus Geheimnissen, Mördern und einen Lama Namens Frühstück!Besonders gut haben mir die Kapitelüberschriften gefallen!

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  • Ein Krimi, der so ganz anders ist !!!!

    Lauter Leichen
    chrikri

    chrikri

    23. February 2017 um 08:37

    Dieser Krimi ist einfach anders als andere. Die Krimihandlung ist spannend  und trotz der vielen Leichen weder blutrünstig noch brutal.. Ein Ereignis jagt das nächste und es gibt so viele überraschende Wendungen, dass ich aufmerksam lesen musste, um  nicht durcheinander zu kommen. Die Charaktere sind originell und haben alle jeweils ihren großen Auftritt.Sehr speziell und super komisch ist Cheetah Priscilla. Die Autorin hat sich bei der Namensvergabe der einzelnen Personen viel Mühe gegeben. Alle sind sehr authentisch beschrieben, genauso gut die Schauplätze . Auch ein Nichthamburger findet sich schnell zurecht und kann sich doch sehr gut alles vorstellen.  Der Aufbau des Buches brachte viel Spannung mit sich, denn neben den aktuellen Geschehnissen im Jahr 2015 gab es auch Rückblicke in die Vergangenheit. So lernte man beide Familien wirklich gut kennen. Trotz der vielen Leichen musste ich oft schmunzeln und auch mal herzhaft lachen. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt super zu einer Krimikomödie.   Gut fand ich, dass am Ende wirklich alles aufgeklärt wurde und somit keine Fragen unbeantwortet blieben. Ich fühlte mich von der 1 Seite an sehr unterhalten und wollte nur ungern das Buch zur Seite legen. Deshalb vergebe hier gerne 5 Sterne. Nun freue ich mich doch auf den nächsten Fall.

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  • Die Gints - Eine Familie mit mehr Leichen im Keller, als man denkt - und nicht nur dort!

    Lauter Leichen
    orfe1975

    orfe1975

    20. February 2017 um 22:51

    Cover: Das Titelbild zeigt einen fröhlich wirkenden, bunt bemalten Totenkopf auf schwarzem Untergrund. Dieser ist zudem bunt bemalt, auch mit Symbolen der Seefahrt, passend zum Hamburger Milieu, in dem der Krimi spielt. Diese Kombination aus bunt und Tod passt wunderbar zum humorig-makaberen Stil dieses Krimis. Inhalt: Es fängt alles damit an, dass Peter, der Ex von Elli Gint, auf einmal tot in der Küche des Hauses ihrer Mutter Martha liegt. Der erste Tote. Doch wie jede Familie hat Familie Gint noch ein paar Leichen im Keller, im wahrsten Sinne des Wortes - und nicht nur dort! Nach und nach wird eine Leiche nach der anderen gefunden und es stellen sich jedes mal die Fragen: Wer ist es? Wie ist er/sie gestorben? Wer ist verantwortlich dafür? So haben Elli, aber auch ihre Mutter Martha und Oma Frieda ihre Partner auf ungeklärte Weise vor Jahren verloren. Der ermittelnde Polizeihauptkommissar Hiob Watkowski ist nicht nur der berüchtigtste Ermittler des Landeskriminalamtes, sondern glaubt auch, dass die drei Frauen schwarze Witwen sind. Enthusiastisch und nicht immer gesetzeskonform macht Hiob sich daran, den Damen das Handwerk zu legen. Doch dabei ergeben sich immer mehr Ungereimtheiten und je tiefer seine Ermittlungen gehen, desto mehr Rätsel gilt es, zu entwirren. Fast viel zu spät erkennt er, wer eigentlich hinter allem steckt und wer hier eigentlich gefährlich ist... Mein Eindruck: Man wird direkt in die Handlung hineingeworfen. Bereits der erste Satz ist herrlich und verrät, mit welcher Art von Humor man es hier zu tun hat: " Da kniete ich nun vor einem meiner üblichen Probleme: Diesmal war es Peter. Mein Ex-Liebhaber hatte sich ausgerechnet in der Küche meiner Mutter erschießen lassen." Wobei dies noch der harmlose Anfang ist, denn der Krimi steigert sich auf rasante Art und Weise. Ein Ereignis jagt das nächste und es gibt so viele überraschende Wendungen, dass man aufmerksam lesen muss, um Schritt zu halten. Dennoch wird es nie zu verwirrend und man möchte immer weiter lesen. Die Charaktere sind originell und haben alle jeweils ihren großen Auftritt, einige Namen wie die Cousine Cheetah, Onkel Elvis oder ein Lama namens Frühstück waren passend zum Charakter gewählt und trugen ebenfalls dazu bei, dass die Lachmuskeln kaum Pause hatten. Eine Besonderheit ist hier, dass das ganze Geschehen der Gegenwart in aus der Perspektive von Elli als Tatverdächtige geschrieben ist. Sie schreibt ihre Handlung und Gefühle in einer Art Tagebuch als Ich-Erzähler. Zwischendurch folgen Abschnitte mit anderen Büchern mit Rückblenden in die Vergangenheit, in der alle Leichen (außer Peter) entstanden sind. Die einzelnen Kapitel haben sprechende Überschriften und die kleinen, oft sarkastischen Anmerkungen in Ellis Tagebüchern trugen ebenfalls immer zu einem Lächeln auf meinen Lippen bei. Durch die genannte Konstruktion mit den einzelnen Büchern erfährt der Leser in einer geordneten Form, wie die vielen chaotischen Ereignisse zusammenhängen könnten. Ja, KÖNNTEN, denn hier ist nichts, wie es scheint und immer wenn man denkt, man hat die Antwort, kommt es doch wieder anders, bis zum Schluss. Trotz allem hat der Krimi auch ein paar nachdenkliche und sogar romantische Elemente, die so gut in die Handlung eingewoben wurden, dass sie nie kitschig oder fehl am Platze wirkten. Humor, Spannung, Romantik und Nachdenklichkeit halten sich hier geschickt die Waage, wobei tendenziell die ersten beiden Elemente doch überwiegen. Am Ende dann sind die meisten Fragen im Prinzip geklärt und dennoch ist es wieder so geschickt konstruiert, dass man sich bereits auf den geplanten zweiten Teil stürzen will. Dieser Krimi ist jetzt schon ein Jahreshighlight für mich, der schwarze Humor ist geprägt durch fantastische Situationskomik und Gedankenspiele und die Handlung ist so genial konstruiert, dass es eine Freude ist, mit zu rätseln bis zum Ende. Fazit: Genial konstruierte Handlung, skurrile Charaktere, toller schwarzer Humor - Die Gints sind einfach mörderisch gut!

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  • Rezension zu "Lauter Leichen" von Zarah Philips

    Lauter Leichen
    dorli

    dorli

    20. February 2017 um 14:29

    Hamburg-Rissen im Juli 2015. Elli Gint kniet in der Küche ihrer Mutter über ihrem Ex-Liebhaber Peter van Wieteren und versucht ihn mit einer Herzdruckmassage am Leben zu erhalten. Erfolglos. Neben den beiden liegt ein Mann, den Elli gerade erschossen hat. Um den polizeilichen Ermittlungen zu entgehen, will Elli die Leichen unauffällig verschwinden lassen und sämtliche Spuren beseitigen. Auch erfolglos. Schon bald ist ihr Hauptkommissar Hiob Watkowski auf den Fersen. Diesem purzeln neben den beiden Toten aus dem aktuellen Mordfall immer mehr Leichen vor die Füße - frische, nicht mehr ganz so frische und auch einige bereits recht alte Leichen pflastern seinen Weg - und stets scheinen es die Frauen der Familie Gint gewesen zu sein, die ihre Finger im Spiel gehabt haben… Der Clou in „Lauter Leichen“ sind ganz eindeutig die herrlichen und zum Teil recht skurrilen Figuren – alle werden hervorragend charakterisiert, beleben mit ihren Eigenarten, Macken und Besonderheiten die Szenerie und tragen damit kräftig zur Unterhaltung bei. Der Großteil der zahlreichen Akteure besteht aus den Gints und Anderleis - zwei reiche Hamburger Familien, deren Mitglieder es allesamt faustdick hinter den Ohren haben. Obwohl man es hier mit einer mordlustigen Truppe zu tun hat, ist irgendwie jeder Einzelne auf seine Art sympathisch und liebenswert. Zarah Philips hat ihren Protagonisten viele lockere Sprüche in den Mund gelegt, die Dialoge sind frisch und mit ganz viel Wortwitz gespickt. Die Krimihandlung ist spannend und verzwickt und trotz der vielen Leichen weder blutrünstig noch brutal. Ich konnte durchweg prima mitgrübeln und miträtseln und wurde dank vieler unvorhersehbarer Wendungen und so mancher Überraschung am Ende von der Auflösung der Fälle überrascht. „Lauter Leichen“ ist ein turbulenter, kurzweiliger Krimi. Ich hatte wahnsinnig viel Spaß beim Lesen. Der schwarze Humor in diesem Buch hat mich rundum begeistert und ich hoffe sehr, dass ein weiteres Abenteuer mit Elli & Co. nicht allzu lange auf sich warten lässt.

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    • 2
  • LAUTER LEICHEN

    Lauter Leichen
    Zaramee

    Zaramee

    15. February 2017 um 10:15

    Zum Inhalt: Elli Gint, 31 Jahre alt, Malerin und Teilzeit-Henkerin, kann es kaum glauben: Ausgerechnet für einen Mord, den sie NICHT begangen hat, rückt ihr die Polizei auf den Pelz. Die erscheint mit einem besonders harten Geschütz. Polizeihauptkommissar Hiob Watkowski ist nicht nur der berüchtigste Ermittler des Landeskriminalamtes. Er glaubt auch, dass Elli, Mutter Martha und Oma Frieda schwarze Witwen sind. Die toten Ehemänner und Liebhaber sprechen eindeutig für diese Theorie. Enthusiastisch und nicht immer gesetzeskonform macht Hiob sich daran, den Damen das Handwerk zu legen. Es braucht allerdings noch einige weitere Leichen, bis er erkennt, dass er es mit einem erfahrenen Mörder zu tun hat, dessen Motiv in den Milliarden liegen könnte, die es zu erben gilt … Meine Meinung zum Buch: „Lauter Leichen“ - Ja, sie sind überall und das lässt mich direkt wieder ein wenig schmunzeln. Eigentlich klingt das erstmal ziemlich erschreckend, doch dieser Krimi ist einfach anders als andere. Das liegt ganz eindeutig an dem ganz toll eingesetzten schwarzen Humor, der sich hier wirklich durch jede Seite zieht und eine ernste Sache plötzlich in ganz anderem Licht dastehen lässt. Nicht zu vergessen sind hier die Damen der Familie Gint. Die Autorin hat hier ein Gespann aus Protagonisten geschaffen, die unterschiedlicher und individueller nicht sein könnten. Ein großes Lob an die Autorin Zarah Philips, hier ist nicht nur ein sehr spannender und gut durchdachter schwarz-humoriger Krimi entstanden, sondern auch Protagonisten, die dem Ganzen auch noch ein Sahnehäubchen lauter Leichen aufsetzen ;-) Fazit:„ Lauter Leichen“ von Zarah Philips ist ein wirklich toller Krimi, der die Lachmuskeln mit schwarzem Humor und einzigartigen Protagonisten, die immer irgendwo eine Leiche versteckt haben in Anspruch nimmt.

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  • Eine Familie mit vielen Leichen im Keller

    Lauter Leichen
    kleinwitti

    kleinwitti

    11. February 2017 um 18:02

    Mit dem Kriminalroman "Lauter Leichen" hat uns Zarah Philips einen wirklich einen Krimi der anderen Art beschert. Es ist nämlich ein Krimi mit ganz viel Witz, ich habe selten soviel geschmunzelt beim lesen. Das Cover ansich hatte sofort meine Aufmerksamkeit, denn Totenköpfe mag ich, auch das es ganz in Schwarz/Weiß gehalten ist sieht die Aufmerksamkeit auf sich. In dem Buch geht es um zwei wohlhabene Familein in Hamburg, die eine ganze Menge gemeinsame Leichen schon im Keller haben und auch noch dazukommen lassen. Auch spielt die sewrbische Mafia eine kleine Rolle, die zur Erheiterung mit beiträgt. Ellie ist eine ganz taffe Frau die mkit beiden Beinen im Leben steht und auch ansonsten nicht am Hungertuch nagt. Sie kann anscheinend von ihrer Kunst leben. Aber bei ihrem Partner hatte sie nicht soviel Glück, er sah sich als eine Art Bank an und kam immer wenn er Geld brauchte. Ansonsten war mir Ellie sehr sympathisch und auch sehr abgeklärt, was super zu ihrer Figur passte. Auf alle Fälle hatte sie alles im Griff. Oma Frieda ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Sie weiß viel, erzählt aber nichts. Irgendwie ist sie immer zur rechten Zeit da und hat das Talent alles irgendwie zu vertuschen. Wie ein kleines armes Mütterchen in Rente kommt sie einem nicht vor. Hat noch ihren alten Kadett und macht auch ansonsten was ihr gefällt. Aber es war immer lustig wenn sie auftauchte und hat den Roman unwahrscheinlich bereichert. Auch die ganzen anderen Charakter waren wirklich gut ausgearbeitet und passten absolut in die Geschichte. Ich hatte nie das Gefühl das irgendjemand nicht an seiner Stelle war.  Mir gefiel es auch das einige Gesellschaftsschichten richtig durch den Kakao gezogen wurden, wie zum Beispiel ein Mafiaboss der ein Lama zu Hause hält. Auch die Handlungsorte, mir ist Hamburg nicht gänzlich unbekannt, konnte ich mir gut vorstellen. Ich fand mich in den Beschreibungen der sehr gut zurecht und muss sagen das es für mich auch ausreichend beschrieben war. Ich hatte immer ein passenden Ort vor Augen. Der Schreibstil von Zarah Philips ist wirklich sehr erfrischend. Dadurch das esimmer was zum schmunzeln gab, merkte man auch garnicht wie schnell die Seiten nur so dahin flogen. Das Buch liest sich wirklich sehr flüssig und man mag es garnicht aus der Hand legen, da man einfach wissen möchte wie es weitergeht. Auch die Kapitel fand ich als nicht zu lang und was auch erfrischend war, waren die Bechreibungen zum Kapitel, wo ich man auch schon das eine oder andere Mla schmunzeln muss. Alles in allem kann ich diesen Krimi allen empfehlen, die einen nicht alltäglichen Krimi lesen wollen und die auch nichts gegen eine große Portion Humor in einem Krimi haben. Ich hoffe das bei dem Cliffhänger bald der zweite Teil kommen wird.

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  • Noch mehr Leichen

    Lauter Leichen
    funny1

    funny1

    07. February 2017 um 19:14

    Um was geht es: Elli Grint Malerin und Teilzeit Henkerin kann es kaum glauben als die Polizei ihr auf den Pelz rückt, ausgerechnet für einen Mord den sie nicht begangen hat. Der Polizeihauptkommissar Hiob Watkowski ist nicht nur der Berüchtigste Ermittler des Landeskriminalamtes sondern er glaubt auch das Elli, ihre Mutter Martha und Oma Frieda schwarze Witwen sind. Die toten Ehemänner und Liebhaber sprechen eindeutig dafür. Hiob setzt alles daran den Damen das Handwerk zu legen, es gibt aber inzwischen noch mehr Leichen und Hiob muss seine Theorie komplett überdenken. Schnell ist klar das Motiv könnte an den Milliarden liegen, aber wer hätte da besonders Interesse daran....... Meine Meinung: Der Schreibstil liest sich leicht und locker, es ist eine angenehme Schriftgröße und man kommt schnell in die Geschichte rein. Alles ist sehr gut beschrieben und die Protagonisten sind einfach der Knaller, sie sind sehr authentisch und man kann sich jeden einzelnen Charakter sehr gut vorstellen. Dieser Krimi überzeugt nicht nur mit seiner Spannung und den vielen Wendungen in der Geschichte sondern auch mit seinem schwarzen Humor. Es macht unendlich viel spaß die Geschichte zu lesen auch wenn es ein Krimi ist und er mit vielen Leichen besticht. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen ich war so gefesselt von der Geschichte und ihren Protagonisten. Besonders Oma Frieda ist eine Wucht mit ihr hat man viel zu lachen, mein Kopf Kino lief auf hoch Turen. Das Buch hat mich super unterhalten und deshalb verdiente 5 Sterne denn mehr gibt es ja leider nicht zu vergeben. Fazit: Dieses Buch ist absolut mein Highlight 2017. Ich bin schon so auf die Fortsetzung gespannt. Wer gute Krimis mit guter Ermittler Arbeit liebt und auch noch gerne Lacht und schwarzen Humor liebt ist mit diesem Buch bestens bedient. Von mir beide Daumen hoch, ich kann es nur Weiterempfehlen überzeugt euch selbst.

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  • Lauter Leichen

    Lauter Leichen
    nellsche

    nellsche

    07. February 2017 um 16:30

    Ein rasanter Krimi mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors im noblen Hamburger Westen. Elli Gint hat die Polizei im Nacken, denn sie soll einen Mord begangen haben. Der Kommissar Hiob Watkowski ist sich sicher, dass neben Elli auch ihre Mutter Martha und ihre Oma Frieda Leichen im Keller haben, ja sogar, dass sie alle drei schwarze Witwen sind. Die toten Ehemänner und Liebhaber sprechen da eine deutliche Sprache. Hiob macht sich daran, sie alle zu überführen. Doch dann muss er feststellen, dass er es mit einem Mörder zu tun hat, dessen Motiv in einem Milliardenerbe liegen könnte. Zuerst muss ich das sehr gelungene Cover erwähnen. Der grinsende Totenkopf auf schwarzem Hintergrund sowie der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Der Aufbau des Buches brachte viel Spannung mit sich, denn neben den aktuellen Geschehnissen im Jahr 2015 gab es auch Rückblicke in die Vergangenheit. Dadurch wurden mir als Leser stückchenweise die Verbindungen und Zusammenhänge zwischen den Personen und Ereignissen nahegebracht. Bereits der Einstieg in das Buch war bestens, denn der schwarze Humor ist einfach großartig und kam sofort durch! Ich habe während des ganzen Buches so viele Male laut gelacht oder vor mich hin gekichert. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt super zu einer Krimikomödie. Dadurch liefen etliche Szenen wie ein Film vor meinen Augen ab und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Die Personen sind prima gezeichnet und ich hatte ein gutes Bild von ihnen. Ellie fand ich sehr sympathisch, genauso wie ihre Mutter und ihre Oma, ganz egal, ob sie nun gemordet hatten oder nicht. Ich wusste lange Zeit wirklich nicht, ob eine oder alle von ihnen wirklich jemanden umgebracht haben. Ich habe das zwar irgendwie vermutet, hätte aber meine Hand dafür nicht ins Feuer legen wollen. Auch die weiteren Personen und Verwandten der Familie Gint sind außergewöhnlich dargestellt. Sehr speziell ist Cheetah Priscilla Gint, eine grandiose Figur! Ihre Namensgebung fand ich schon mega ulkig. Als sie dann später ihren Einsatz hatte, habe ich mich wirklich gekringelt vor Lachen. Einfach toll. Der Plot an sich ist sehr gut durchdacht und wartet mit Überraschungen auf. Wie das alles zusammenhängt war für mich nicht durchschaubar und hat mich am Ende überrascht. Gut fand ich, dass am Ende wirklich alles aufgeklärt wurde. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen und vergebe fünf Sterne. 

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    • 2
  • Leserunde zu "Lauter Leichen" von Zarah Philips

    Lauter Leichen
    zarahphilips

    zarahphilips

    Liebe Lovelybooks-Gemeinde,ich lade euch herzlich zur Leserunde in die Villa der Hamburger Familie Gint ein. Dort könnt ihr nicht nur den spektakulären Ausblick auf die Elbe genießen, sondern euch auch auf Mörderjagd begeben ... Wen begrüße ich gern als Gast? - All jene, die Krimis, schwarzen Humor, starke Frauen und Hamburg lieben - und die gern rezensieren, denn Rezensionen sind für mich als Debütautorin sehr wichtig. Für eure Rezensionen verlose ich zehn gedruckte und signierte Bücher sowie weitere fünf eBooks als ePub oder als mobi.Was erwartet euch in "Lauter Leichen"? Elli Gint, 31 Jahre alt, Malerin und Teilzeit-Henkerin aus Überzeugung, kann es kaum glauben: Ausgerechnet für einen Mord, den sie NICHT begangen hat, rückt ihr die Polizei auf den Pelz. Beim Toten handelt es sich um Ellis Ex-Liebhaber Peter – der dummerweise mit der gleichen Waffe erschossen worden ist, die achtzehn Jahre zuvor Ellis Vater Konrad niederstreckte. Der damalige leitende Kommissar Josef Watkowski tippte auf Ellis mondäne Mutter Martha als Täterin. Tage später wurde er das Opfer eines Unfalls mit Fahrerflucht, und die Ermittlungen gegen Martha Gint liefen ins Leere.   Watkowskis Sohn Hiob übernimmt nun die Ermittlungen im Mordfall Peter. Doch er hat nicht nur ein persönliches Hühnchen mit der Familie Gint zu rupfen, sondern ist auch noch der berüchtigste Ermittler am Landeskriminalamt. Enthusiastisch und nicht immer gesetzeskonform heftet sich Watkowski an die Fersen der Damen, und Elli, Mutter Martha sowie die pragmatische Oma Frieda müssen sich viel einfallen lassen, um Watkowski von ihrer Spur abzubringen - denn es ist anders, als es aussieht.  Das wird allerdings erst klar, als Elli sich in die Ermittlungen einschaltet … Was ich von euch gern wissen möchte, wenn ihr an der Verlosung teilnehmen wollt: Welche Einstellung habt ihr zur Selbstjustiz? Könnt ihr euch Umstände vorstellen, die Selbstjustiz zumindest persönlich rechtfertigen? Wie ich selbst an der Leserunde teilnehme: Da ich noch einen Beruf habe, der meinen Kühlschrank füllt, kann ich nicht immer sofort antworten. Aber ich freue mich riesig auf den Austausch mit euch und werde mich einloggen, wann immer es geht - spätestens abends. Wie ihr mich erreichen könnt: Über meine Homepage: www.zarahphilips-autorin.com Über Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?id=100013541026176 Und über meine eMail: zarah.philips@gmx.de Mit herzlichen und sehr gespannten Grüßen, Zarah

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    • 229
  • Sehr unterhaltsam

    Lauter Leichen
    connychaos

    connychaos

    05. February 2017 um 22:28

    Elli Gint wird verdächtig, ihren Exfreund Peter van Wieteren ermordet zu haben. Bei den Ermittlungen stößt Kommissar Hiob Watkowski auf weitere Leichen, für die er Elli, ihre Mutter Martha und Oma Frieda verdächtig. Besteht Ellis Familie aus schwarzen Witwen? Watkowski beschuldigt die Gints auch, seinen Vater (seinerzeit ebenfalls Kommissar) vor einigen Jahren getötet zu haben. Das Cover gefällt mir sehr gut, ich mag die bemalten Totenköpfe, die an das mexikanische Totenfest "Dia de los muertos" erinnern. Die Verzierungen sind maritim und passen wunderbar zum Handlungs- und Tatort Hamburg. Der Schreibstil ist sehr lebhaft und liest sich herrlich locker und flüssig. Die Handlung ist spannend aber auch voller schwarzem Humor. Ich habe mich köstlich amüsiert. Hier wird mit Klischees gespielt und mit ungeahnten Wendungen überrascht. Die Figuren werden sehr facettenreich beschrieben, mir haben Oma Frieda und Cousin Simon besonders gut gefallen, herrlich schräg und sympathisch. "Lauter Leichen" ist kein typischer Kriminalroman, es geht sehr unblutig zu, was der Spannung aber nicht schadet. Die Beziehungen der Charaktere sind sehr komplex, der Leser wird immer wieder auf falsche Spuren geführt aber am Ende wird alles sehr plausibel aufgelöst. Das Ende lässt auf einen zweiten Band hoffen.

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    • 2
  • Leichen im Keller hat ja jeder... naja, fast jeder! Die Familie Gint hat mehr, viel mehr!

    Lauter Leichen
    Floh

    Floh

    02. February 2017 um 03:24

    Bei diesem Krimi bitte zunächst einen Blick auf den Klapptext und der Beschreibung werfen…! Na, überzeugt? Neugierig geworden? Blut und schwarzen Humor geleckt? Na, dann los! LESEN!!!! Die deutsche Autorin Zarah Philips präsentiert hier in "Lauter Leichen" ihren Debütroman. Was ein solider Kriminalroman hinter den Kulissen Hamburgs werden sollte, entwickelte sich schon nach wenigen Zeilen zu dieser besonderen, aber jedoch nicht minder spannenden und verzwickten, Krimödie. Ein Krimi mit unfassbar vielen Leichen, die auf sonderbarer und skurriler Weise entstanden sind und sich zu vermehren scheinen. Da haben Elli Gint und ihre restliche Familie alle Hände voll zu tun. Nicht nur die Spuren müssen weg, sondern auch einige der angesammelten Leichen. Dafür greifen die Gints auch mal zu unmoralischen Mitteln und ihrem Ideenpool sind da kaum Grenzen gesetzt. Herrlich, abgedreht, abgefahren und trotzdem darf an allen Ecken und Enden mit Hochdruck ermittelt werden… Ein Krimi zum wahnsinnig werden: Lauter Leichen! Erschienen im Selbstverlag unter neobooks (https://www.neobooks.com/home) Zum Inhalt: " Ein rasanter Krimi mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors im noblen Hamburger Westen. Elli Gint, 31 Jahre alt, Malerin und Teilzeit-Henkerin, kann es kaum glauben: Ausgerechnet für einen Mord, den sie NICHT begangen hat, rückt ihr die Polizei auf den Pelz. Die erscheint mit einem besonders harten Geschütz. Polizeihauptkommissar Hiob Watkowski ist nicht nur der berüchtigste Ermittler des Landeskriminalamtes. Er glaubt auch, dass Elli, Mutter Martha und Oma Frieda schwarze Witwen sind. Die toten Ehemänner und Liebhaber sprechen eindeutig für diese Theorie. Enthusiastisch und nicht immer gesetzeskonform macht Hiob sich daran, den Damen das Handwerk zu legen. Es braucht allerdings noch einige weitere Leichen, bis er erkennt, dass er es mit einem erfahrenen Mörder zu tun hat, dessen Motiv in den Milliarden liegen könnte, die es zu erben gilt …" Schreibstil: Die Autorin Zarah Pilips besitzt einen so herrlichen und herzhaften Schreibstil, dass sie gleich zu Beginn all meine Sympathiepunkte erhaschte. Nicht nur der Klapptext ist eine regelrechte Einladung zu dieser andersartigen Kriminalermittlung und Mordserie hinter Hamburgs Kulissen mit dem typisch nordischen Charme und Flair bekannter und noch unbekannter Orte und Plätze. Sie nutzt unter anderem den typischen Schreibstil für einen gelungenen Krimi, denn sie legt falsche Spuren, sorgt für Irrungen und Wirrungen, streut Handlungsstränge und lässt den Leser an den Ermittlungen aktiv teilhaben und mit den Ermittlern an den Ermittlungen und an den Maßnahmen der restlichen Familie Gint verzweifeln. Dieser Krimi, diese rabenschwarze Krimi-Komödie, wird aus Sicht von Elli Gint geschrieben, die mit ihren 13 Jahren in Sachen Mord bereits kein unbeschriebenes Blatt mehr ist. Kein Wunder, bei dieser Familienkonstellation und bei dieser Oma… Aber nun, mit ihren 31 Jahren, soll ihr ein Mord angelastet werden. Unfassbar und sie ist unschuldig! Nun leisten sich die erfinderischen Gints und die Beamten des LKA und Hiob Watkowski im Besonderen, eine ungewöhnliche Hetzjagd, die doch tatsächlich noch auf eine richtige und gefährliche Mordermittlung hinausläuft und alle Register der Polizeiarbeit zieht… Neben der mörderischen Spannung und der lockeren Ich-Perspektive aus Ellis Sicht geschildert, überzeugt die Autorin Zarah Philips mit ihrem gelungenen und überraschenden Debüt mit einer gewaltigen Portion Situationskomik, Ironie, Schlagfertigkeit und Humor, durch ihre sympathischen und einzigartig eigenwilligen Protagonisten und natürlich der zunächst ratlosen und verwirrten Ermittler, allen voran natürlich Kommissar Hiob (allein der Name, herrlich!), der manchmal mehr Glück als Verstand und Koordination besitzen. Sie schreibt neuartig und andersherum bedient sie den Krimiliebhaber mit Altbewährten. Hier gibt es gekonnte sprachliche Experimente in Form von wunderbar ironischen und patzigen Familie-Gint-typischen Dialogen und die gute alte und solide Kunst des Schreibens, gewürzt mit Ironie und Sarkasmus. Sehr gut gemacht und toll präsentiert. Autorin Z. Philips wartet mit einem Krimi auf, der auch ohne übertriebene Morderei, Mordgedanken (aber mit unzähligen Leichen) und Blut gut unterhält und für Lesevergnügen, unheimlich viel Witz und ganz viel Humor sorgt, aber leider leidet darunter auch die Spannung, die ein Leser bei einem üblichen Krimi erwarten würde. Da der Klapptext jedoch schon ganz deutlich zeigt, wohin die Reise bei dieser Ermittlung geht, sollte da kein Leser einen Fehlgriff tätigen. Die Ermittlungen stehen hier sicherlich nicht im Fokus, spielen zwar eine entscheidende Rolle und sind gut konstruiert, doch hier liegt der Schwerpunkt auf den besonderen Spaß beim Lesen. Das Buch liest sich flüssig und unterhält, es gibt unheimlich viel zu entdecken und zu erleben. Die Autorin Zarah Philips schreibt flott, flüssig, humorig und trifft den Nerv der Zeit und lässt die Bauchmuskeln zucken. Ihre Art macht Lust auf mehr und wenn man dieses Buch zugeklappt und herrlich frisch erlebt hat, wünscht man sich sehnlichst eine Fortsetzung herbei. Auch der manchen fremd erscheinende Dialekt trägt zur Besonderheit bei, davon hätte ich gerne mehr gewollt, der Lokalkolorit hielt sich sehr dezent, trotzdem schnuppert man Hamburger Hafenluft zur Genüge. Als BonBon darf man sich der Leser jedoch über wunderbar gelungene und geformte Charaktere freuen. Charaktere: Viel Geschick und Können beweist die Autorin bei der Auswahl der Charaktere. Denn hier treffen wir viele Persönlichkeiten und gerade das Leben, Wirken, Treiben und Morden der ungewöhnlichen Familie Gint und die damit einhergehenden Mordermittlungen und das Team um die Ermittlungen warten mit kuriosen Eigenschaften auf. Doris und Hiob geben alles um den Fall zu rekonstruieren und neue Spuren zu finden. Oma Frieda ist da mit ihren fragwürdigen Aussagen und Äußerungen nicht immer unbedingt eine gute Basis zur Glaubwürdigkeit (wenn die wüssten, was Frieda alles auf dem Kerbholz hat…), oder Mama Martha (ojeee). Auch Simon bringt mit seinem klugen Kopf und seinen Geistesblitzen neue Ansatzpunkte (ob nun gut für Elli oder für das LKA, wird sich zeigen). Wer bitte schön heißt Cheetha? Denkt man da nicht sofort an einem pelzigen Schimpansen? Nun denn, Glückwunsch Cheetha!... Elli Gint und ihre Familie sind wirklich was ganz besonderes und hier einen sich TV Bilder, Kopfkino, Komödie und Humor. Perfekt. Elli und Omma Frieda und all die anderen, sind ein ganz spezielles und liebenswürdiges Team. Und ich frage mich wirklich, woher die Autorin bloß ihre Inspirationen für ihre Protagonisten erhascht hat? Ein Team mit Ecken und Macken, dennoch als Einheit unschlagbar. Zudem treffen wir auf sympathische und unsympathische Figuren und dürfen so manche Überraschungsmomente erleben. Autorin Philips beweist großes Geschick, denn sie bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit mitfühlen und ganz wichtig: Sie lässt den Leser an den katastrophalen Ermittlungen teilhaben und auch scheinbar unwichtige Randfiguren bekommen ihren einmalig sensationellen großen Auftritt im Buch! Die Charaktere sind das ganze Herzstück des Romans und mit Gold kaum aufzuwiegen.....herrlich! Meinung: Das Treiben rund um die Ermittlungen, um den Mordhergang, um den Täter, um die Opfer, um die Mutmaßungen, um die Wendungen und Kuriositäten sind äußerst irr und wirr aber mehr als unterhaltsam dargestellt. Wer hier nicht auf Authentizität in der Mordermittlung setzt, der wird garantiert seine Freude mit diesem Krimi haben. Ich war durchweg mehr als begeistert. Gerade weil mich dieser Krimi absolut durch seine Charaktere, die Story, die Umstände, die ganzen Ideen, die Dialoge und vor allem die verschrobenen Konstellationen absolut überzeugt und unterhalten hat. Die Autorin reizt den Leser zum Schubladendenken und lässt diesen gekonnt damit auflaufen. Klischees, überraschende Sprüche, viel viel Ironie und abgefahrener Humor. Stoff zum Schlapplachen und sich Kringeln. Mannomann, woher kommen bloß solche Ideen und Situationsergüsse? Dieses Buch sollte man nicht in der Öffentlichkeit lesen, denn mit diesem Grinsen im Gesicht oder diese lauthalsen Ausbrüchen und Seufzern, wird man schnell von der Außenwelt für bekloppt gehalten… Ellis schöne heile Welt bröckelt langsam vor sich hin und immer neue Abgründe tun sich auf, dabei ist sie hier doch wirklich mal unschuldig! Na so was… . Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung gepaart mit verschrobenen Persönlichkeiten, das Wahren der Idylle....all das vereint zaubert einen Krimigenuss wie er sein soll! Auch die Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real, hier hätte ich mir dennoch mehr Lokalkolorit vorstellen können. Die Kapiteleinteilung und die Kapitelüberschriften gefallen mir sehr gut und lassen das Buch sehr locker wirken. Gegen Ende gibt es nun dann die vielen Antworten auf die vielen offenen Fragen und die Handlungsstränge laufen verblüffend und doch unerwartet und nicht unbedingt vorhersehbar (denn hier ist wirklich alles möglich, alles…) zusammen. Und vor allem gibt es am Ende eine unglaubliche Wendung: könnte es etwa eine Fortsetzung mit den Gints geben? Ein tolles Krimierlebnis, für Liebhaber die gerne selbst ermitteln und den Spaß dabei genießen können... Cover: Ein Cover, das durch Titel und Darstellung alle Blicke auf sich zieht und absolut neugierig macht. Stimmig zum Inhalt und absolut grandios. Die Autorin über sich und ihr Schreiben: "Ich schreibe das, was ich lese, weswegen ich mich vor lauter Begeisterung über mein Treiben oft kaum einkriegen kann. Dann renne ich mit dem Notebook unterm Arm durchs Haus und nagele jeden als Zuhörer fest, der nicht rechtzeitig genug das Weite sucht. Oft sind es alltägliche Begegnungen, die in meinem Kopf eine Flut von Bildern freisetzen. Damit ich mein Kopfkino nicht vergesse, erzähle ich mir die Geschichte in die WhatsApp-Gruppe, die ich mit mir habe. Zum Schreiben kam ich durch nichts Besonderes, das Schreiben kam zu mir. Als Kind habe ich imaginäre Reiseberichte geschrieben, weil die Sache mit dem Tagebuch nicht funktionierte: mein Leben bot wenig Aufregung. Später lernte ich Bill kennen, der Autor werden wollte und sich in der Tradition von Raymond Chandler und Robert B. Parker übte. Wenn er schrieb, sah er so aus, als hätte er jede Menge Spaß. Ich mag Spaß, also versuchte ich es auch mal mit einem Krimi. Und siehe da, der Heyne-Verlag griff zu und veröffentlichte ihn im Sammelband "Die besten Krimis des Jahres 1992". Lauter Leichen ist mein erster Roman." Fazit: Ein sehr humorvoller und chaotischer Krimi mit absolut überzeugenden Charakteren und Dialogen. Trotz stümperhafter Ermittlung gibt es dennoch eine absolute Leseempfehlung! Diesen Fun sollte sich kein neugieriger Leser des Klapptextes entgehen lassen. 5 Sterne müssen sein!

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    • 6
  • Frauentrio mit Power, Witz und krimineller Ader

    Lauter Leichen
    Ladybella911

    Ladybella911

    27. January 2017 um 12:00

    Gerne würde ich diesem Krimi eine 5+ geben, denn es ist ein Buch, das mich auch zum Lachen und Schmunzeln gebracht hat, obwohl der Weg mit Leichen nur so gepflastert ist. Er ist so vollgepackt mit Absurditäten, Skurrilem Humor und Situationskomik dass man manchmal vergisst, dass man es hier auch mit Leichen und deren unfreiwilligem Ableben zu tun hat. Allein schon die Charakterisierung der einzelnen Personen, die in dieser Geschichte auftauchen, ist haarsträubend komisch und ungewöhnlich. Den Vogel schießen aber die „drei Damen“ ab, ihr Mutterwitz ist einfach köstlich und Elenor, oder Elli, wie sie gerufen wird, liebe ich einfach. Oma Frieda ist wirklich der Knaller und die etwas abgehobene Martha, Mutter von Elli, passt als Gegenpol hervorragend dazu. Das Trio macht Hiob Watkowski, dem Leiter der Ermittlungen, das Leben ganz schön schwer. Er kommt einfach nicht an sie heran. Aber er ist zäh, wühlt weiter im Dreck und gibt nicht auf. Außerdem ist er ein gutaussehender und interessanter Mann, und, ob sie will oder nicht, irgendwie scheint Elli ein Faible für ihn zu haben, und er auch für sie, hier kommt auch eine kleine Prise Romantik ins Spiel. Als Elli, eine Malerin aus Leidenschaft, sich mit ihrem „Auf“ und „Ab“ EX, Peter, in der Villa ihrer derzeit in Florida weilenden Mutter, trifft, setzt sie Ereignisse in Gang, die in nächtlichen Grabungen, dem Verschwinden einer Leiche in Nachbars Seerosenteich, der serbischen Mafia und dem Ermittlerteam um Hiob Watkowski, der bei dieser Gelegenheit hofft gleichzeitig den rätselhaften Tod seines eigenen Vaters zu klären, gipfeln. Aber, bei all der Fröhlichkeit, es gibt auch durchaus ernsthafte Ermittlungen, nachdenkliche, leise Töne, Krieg und Bomben in kurzen Rückblenden und auf die Geschehnisse, die damals den Beginn dieser unglaublichen Geschichte ausmachen. Und einen irren Mörder, der jahrzehntelang unentdeckt bleibt. Die Ermittlungen gehen weiter und zu guter Letzt sind ALLE irgendwie darin verwickelt, aber das Offensichtliche ist nicht immer das Wahre. Ein Krimi, der so ganz anders ist und mich von Anfang bis zum Ende gefesselt hat. Obwohl ich viel gelacht und geschmunzelt habe – die Ermittlungen von Hiob zu den einzelnen Mordfällen und ihre Verbindung zu einander sind spannend, teils auch verwirrend, aber immer auch logisch nachvollziehbar. Es hat mir großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird. Meine uneingeschränkte Leseempfehlung für Liebhaber von Krimis der besonderen Art.

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    • 6
  • Lauter Leichen

    Lauter Leichen
    AnjaFrieda

    AnjaFrieda

    15. January 2017 um 23:08

    Die Autorin Zarah Philips habe ich bei Facebook in der Selfpublisher-Gruppe kennengelernt. Ich habe einen Beitrag über den Umgang mit Bloggern geschrieben, woraufhin sie mich anschrieb und sofort die richtigen Worte fand, die mich verleiteten, ihr Buch "Lauter Leichen" zu kaufen und zu lesen. Die Autorin kommt aus Hamburg, wo auch ihr Debüt-Krimi spielt. Ich war von Anfang an begeistert und kann diese wundervolle Geschichte jedem Krimifan an Herz legen."LEB! WEITER! BLÖDES! ARSCHLOCH!"Dies sind Elli erste Worte in diesem Roman. Sie ist gerade dabei ihrem Exfreund eine Herzdruckmassage nach dem Lied "Staying Alive" von den BeeGees zu verpassen. Leider vergeblich, denn ihr Ex stirbt. Das ist die erste Leiche in diesem Roman. So gut es geht, versucht Elli ihre Spuren zu verwischen, doch sie macht ein paar Fehler, die sie durch ein paar unglückliche Zufälle zur Hauptverdächtigen machen. Dabei tauchen nach und nach immer mehr Leichen auf, die allen ein Rätsel aufgeben - oder mehrere Rätsel. Gemeinsam mit Hilfe ihres unerschrockenen Clans deckt sie das Komplott auf.Der Krimi hat mir von Beginn an gefallen. An vielen Stellen habe ich laut gelacht und gehofft, dass meine Kinder dadurch nicht wach werden. Er ist witzig, charmant und sprüht vor Energie. Die Story ist gut durchdacht und bis zur großen Aufklärung bleibt es wirklich spannend. Mit seinen Irrungen und Wirrungen hat mich der Krimi sehr an Agatha Christies Werke erinnert, die ich sehr verehre. Es gibt viele Leichen, viele Verdächtige und eine sehr gute Geschichte. Es gibt sogar eine Liebesgeschichte. Es bleibt spannend, bis zum Schluss und es werden einem erstaunliche Schlussfolgerungen mitgeteilt. Ganz im Sinne von Hercule Poirot.Die Charaktere sind allesamt - wirklich ausnahmslos - liebevoll gezeichnet, einmalig und unverwechselbar. Die Autorin hat einen scharfen Sinn und eine herausragende Beobachtungsgabe. Besonders Oma Frieda habe ich ins Herz geschlossen. Sie hat mich an meine Oma erinnert - die auch Frieda hieß - und auf die die Charakterdarstellung hunderprozentig gepasst hätte. Aber auch Ellis Cousine Cheeta Priscilla hat mich völlig umgehauen - ich hab übrigens 116. Ich bin echt froh, dass niemand von den sympathischen Charakteren stirbt.Der Sprachstil ist herrlich. Die Autorin schreibt in einer klaren Sprache, aber sehr humorvoll und ironisch. Sie ist sehr gewitzt und weiß, wie man mit Sprache umgeht. Ihre Pointen setzt sie genau an der richtigen Stelle und macht dadurch das Lesen zu einem Vergnügen.Ich hoffe sehr, dass Elli nicht die Finger von Morden lässt und sich bald wieder - in Begleitung ihrer Familie - auf ein neues Abenteuer einlässt.Diesen Krimi kann ich jedem empfehlen, der auf unkonventionelle Ermittler setzt und eine gute, verzwickte Story mit einigen AHA-Effekten genießen möchte.

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