Zaza Burchuladze Adibas

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Inhaltsangabe zu „Adibas“ von Zaza Burchuladze

Stell dir vor, es ist Krieg und du bist falsch angezogen Es gibt eine neue Realität, in der echt und gefälscht nicht mehr zu unterscheiden sind, eine Realität, in der Konzerne und Regierungen die Medien manipulieren und Menschen ihre Körper und Gefühle. Es ist die Realität 2.0, sie ist gefährlich, der Name dafür ist: adibas "Zaza Burchuladze hat ein sehr bewegendes, hochkomisches und zugleich tieftrauriges Buch geschrieben." Wladimir Sorokin Es herrscht Krieg zwischen Russland und Georgien. Die russischen Truppen haben Tiflis eingekreist. Doch die Happy Few der Neureichen-Bohème, der Tiflis-Hipster und Womanizer erleben den Krieg vor ihrer Haustür hauptsächlich durch Fernsehen, Radio und Internet. Keiner weiß, welcher Information noch zu trauen ist. Die Augen weit geschlossen durchstreifen sie die Stadt zwischen Alltag und Ausnahmezustand. Was ist echt in einer Welt aus Fake-Nachrichten, Fake-Brüsten, Fake-Gefühlen und Fake-Kriegen? Echtheit spielt nur in einer Hinsicht eine Rolle: Markenklamotten. So die profane Antwort der Protagonisten. Erst als auch diese letzte Gewissheit ins Wanken gerät, beginnen sie zu verstehen.

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  • Adibas | Rezension vivreavecdeslivres

    Adibas
    vivreavecdeslivres

    vivreavecdeslivres

    06. March 2017 um 20:57

    Manchmal fasziniert dich ein Buch einfach. Du siehst es immer wieder und scheinst nicht recht zu wissen, um was es geht. Der Klappentext ist irreführend und erzählt wenig über den Inhalt. Du ahnst nicht, dass das Buch ähnlich sein würde, irreführend und verheimlichend, oberflächlich und die Aussage unter dem Ball spielend. Und dann ist es einfach mal so weit, hast gerade auf den letzten Cent genug übrig, dir das Buch zu kaufen, denkst dir noch verzweifelt 'Was soll's' und schon ist das Buch Deins. Ja, so schnell kann es gehen. Vielleicht ein Fehlkauf, aber doch immer die spannendsten Käufe. Deswegen liest du es gleich, sofort nach dem Kauf. Und bist erstmals verwirrt.dibas besteht aus szenenhaften Teilen, die nicht wirklich einen Zusammenhalt bilden. Schnell wird dir klar, dass sie ein gemeinsames Motiv haben, eine Botschaft, die man nicht unbedingt mitbekommt. Zaza Burchuladze wendete eine Methode an, um uns einen Lifestyle des 21. Jahrhunderts bewusst werden zu lassen, welcher doch so banal und krankhaft ist, welche mir bereits untergekommen ist und von dem ich nicht wirklich Fan bin. Die Message, diese Aussage, die ist unwiderstreitbar gut und wahr. Vermittelt wird sie, in dem sie überspitzt von Situation erzählt, die dir nicht ganz klar werden, Momente erfindet, in denen du selbst vergisst, was du eben gelesen hast und fast wie im Rausch bist. Adibad erzählt die Geschichte einer Generation, die sich einen Dreck schert, um den Krieg, der sich abspielt. Oder eher von Nachrichten, die manchmal ellipsenartig zu unseren jungen Leuten durchdringen, sie aber kaltlassen. Währen von Anfällen und Anschlägen erzählt wird, wird ein Ei gekocht und der Radio umgeschaltet für ein bisschen gute Stimmung. Oder, in aller Ausführlichkeit beschrieben, ungehemmt Liebe gemacht. Ganz zu schweigen vom Drogenkonsum. Es ist wohl die erschreckendste Art, um mitzuteilen, was Burchuladze eigentlich sagen möchte. Die unschönste. Den beim Lesen wird dir schlecht, ist dir zum Kotzen zu Mute und ganz ehrlich: weiterlesen möchtest du eigentlich auch nicht, dass du dich sowieso nicht mehr daran erinnern kannst, was am Seitenanfang für 'ne Kombination aus Buchstaben und Zahlen und Logos und Zeichen stand. Aber es ist dir auch egal. Denn in diesem Roman ist man entweder drin, oder man versteht ihn nicht. Obwohl ich irgendwie sagen muss, dass ich so etwa in der Mitte stehe. Ich habe mich beim Lesen nicht wirklich konzentriert, sondern habe die Wörter inhaliert und danach wieder vergessen. Und doch ist mir die Grundaussage auf nochmals andere, schmerzliche Weise klar geworden, als dass der Klappentext sie schon verrät. Es gibt Gedankenzüge, für welche ich  den Autor bewundere. Für den Mut, den er aufbringt, um solche Gedanken  auszuschreiben und in Worte zu fassen. Und doch war alles so banal. Dann denke ich mir aber auch wieder: natürlich ist das Buch banal. Der Inbegriff von Banal. Diese Banalität, die dir klamm durch den Körper kriecht und dich selbst trifft. Weil du genauso belanglos durch dein Leben schlenderst, wie es die Protagonisten von Burchuladze zu tun scheinen. Und weil doch so viel wichtigeres und grösseres passiert, wofür du dich nicht mal einmal im Monat beim Frühstück mit halbem Ohr interessierst. Ich weiss nicht wirklich, was ich von dem Roman denken soll. Eine Entdeckung, in den Himmel gelobt. Gewisserweise bin ich zu jung dafür, und doch glaube ich, dass ich nie wirklich in ein Alter kommen werde, in dem es mir Spass macht, ein solches Buch zu lesen. Nicht, weil es so brutal ist, sondern weil es so schwer und so leicht ist. Es ist schwer zu fassen - in deinen Gedanken und auch danach, wenn du eine Rezension dafür zu schreiben versuchst.Du sahst es also da in dem Laden. Zum sechsten Mal lächelt es dich an, du denkst dir, ja, jetzt ist es soweit, ich nehme es mal mit. Ist ein Zeichen, denn der Titel hat auch sechs Buchstaben. Das erste Mal ist es nicht in Folie gewickelt. Du klappst es auf, nachdem du vorsichtig über den  Einband gestrichen hast und bist abgeschreckt und gleichermassen angetan von der Gestaltung. Im Buch ist es dann genauso, wenn du es liest, nur weisst du das noch nicht. Du schaust nach, wie viel Geld du bei dir trägst. Es stimmt genau, der Betrag gleicht sich auf den letzten Cent. Also kaufst du das Buch, läufst zur Bahn, steigst ein, beginnst es zu lesen, steigst aus der Bahn und taumelst nach Hause, weil alles doch so anders ist, als du dir es vorgestellt hast.www.wonderful-ne-books.blogspot.de

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    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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