Zbigniew Brzezinski Die einzige Weltmacht

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Inhaltsangabe zu „Die einzige Weltmacht“ von Zbigniew Brzezinski

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion existiert nur noch eine Supermacht auf dieser Erde: die Vereinigten Staaten von Amerika. Und noch nie in der Geschichte der Menschheit hat eine Nation über so große wirtschaftliche, politische und militärische Mittel verfügt, um ihre Interessen durchzusetzen. Noch nie gelang es einer Demokratie, zur ersten und einzigen Weltmacht aufzusteigen. Was bedeutet dieses Faktum für Amerika und den Rest der Welt, insbesondere für Deutschland, Europa und den europäischen Einigungsprozeß? In einer brillanten strategischen Analyse legt Brzezinski dar, warum die Vorherrschaft der USA die Voraussetzung für Frieden, Wohlstand und Demokratie in der Welt ist, und wie Amerika sich verhalten muß, um seine Weltmachtstellung zu erhalten. Brzezinski erklärt, warum Deutschland und Frankreich zentrale geostrategische Rollen spielen werden, Großbritannien und Japan aber nicht; warum Rußland nur eine Chance hat, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, nämlich sich nach Europa hin zu orientieren; warum Amerika nicht nur die erste wirklich globale Supermacht ist, sondern auch die letzte sein wird, und welche Verpflichtungen daraus resultieren. »Man muß dieses Buch zur Kenntnis nehmen, und man muß es ernst nehmen.« Helmut Schm

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  • Rezension zu "Die einzige Weltmacht" von Zbigniew Brzezinski

    Die einzige Weltmacht
    Admiral

    Admiral

    13. August 2011 um 09:46

    Zbigniew Brzezinski, früherer außenpolitischer Berater, schreibt hier notwendige Strategien nieder, die die US-Politik seiner Meinung nach in den folgenden Jahren und Jahrzehnten verfolgen muss, um ihre Hegemonialstellung zu behaupten. Zunächst rechtfertigt Brzezinski ausführlich die Bezeichnung der USA als "einzige Weltmacht", die nach dem Wegfall des letzten großen und mächtigen Gegenspieler, nämlich der UdSSR, bis heute sämtliche Meere und Ozeane kontrollieren und überall auf der Welt ein unglaublich großes Netz an Vasallenstaaten besitzen. Auf den großen und essentiellen Kontinenten können sie sich sogar auf Regionalmachten stützen. Deutschland für Europa und Japan für Asien. Er erklärt indes, dass die Zukunft auf dem eurasischen Kontinent liegt. Dieser bildet die größte Landmasse, die größte Wirtschaftskraft und die größte Bevölkerungszahl. Sollte sich dieser Kontinent zusammenschließen, wäre die Rolle der USA als Weltmacht augenblicklich, offensichtlich und unwiderruflich (wegen eines Vertrauensbruchs bei allen bis dato Verbündeten) ad acta gelegt. Deshalb müsse die USA selbst seine Führungsposition auf dieser riesigen Landmasse Geltung verschaffen udn darf sich dort auf keinen Fall vertreiben lassen. Auf grund dessen muss Amerika verhindern, dass es zum Bruch zwischen Japan und dem asiatischen Festland (insbesondere China) kommt, weil der zentrale asiatische Brückenkopf der Amerikaner somit wirkungslos für ihre langfristigen Ziele wird. Ebenso muss die USA eine erweiterung der EU in Richtung Osten bewirken (die EU als Werkzeug der USA!!), damit die Türkei beitritt, die eine Regionalmacht in Zentralaisen darstellt und durch die die USA großen Einfluss auf diese Region ausüben kann. Ein äußerst erschreckendes Buch, dass jedoch gewisse politische Begebenheiten, die dem Bürger vorher unverständlich waren, nun viel schlüssiger erscheinen. Schreibstil, Aufmachung, Gliederung etc entfallen bei mir der Bewertung, weil der Inhalt eine derartige Brisanz darstellt, der das Buch unabhängig von den eben genannten Punkten zu einem sehr empfehlenswerten Werk macht.

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