Zen Cho

 3,7 Sterne bei 44 Bewertungen

Lebenslauf von Zen Cho

Zen Cho stammt aus Malaysia und hat Jura in Cambridge studiert. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet sie in einer Anwaltskanzlei. Ihre Kurzgeschichten wurden für mehrere Literaturpreise nominiert. „Die Magier Seiner Majestät“ ist ihr erster Roman. Sie lebt in London.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Zen Cho

Cover des Buches Die Magier Seiner Majestät (ISBN: 9783426519141)

Die Magier Seiner Majestät

 (38)
Erschienen am 02.11.2016
Cover des Buches Black Water Sister (ISBN: 9780425283431)

Black Water Sister

 (2)
Erschienen am 11.05.2021

Neue Rezensionen zu Zen Cho

Cover des Buches Black Water Sister (ISBN: 9780425283431)A

Rezension zu "Black Water Sister" von Zen Cho

Exotische Urban Fantasy
Arkronvor einem Jahr

Synopsis: Jessamyn just graduated from Harvard but didn’t manage to find a real job, yet. She moves with her parents back to Malaysia where they live in a relative’s home. She starts to hear a voice in her head, claiming to be the ghost of her grandmother Ah Ma.

Ah Ma was a spirit medium of the eponymous deity. She can’t leave this world until she’s got her revenge with a gang boss and decided that Jess will help her.

Juggling ghosts, gods, and rich sons of gang bosses is dangerous business in which Jess gets tangled up. At least she wants to stay in control of her own body.

Review: The author is coming up a lot of times currently: Just recently, I’ve reviewed her excellent novelette “If at First you Don’t Succeed, Try, Try Again”, re-published in Tidhar’s Best of World SF. Her Fantasy short story “Hikaya Sri Bujang, or The Tale of the Naga Sage” (review) was published within Strahan’s anthology The Book of Dragons. Both feature Asian folklore in a Magical Realism setting, just like this novel.

The story’s plot is straightforward and easy to follow, but fun. There is a lot of fast-paced action in it, some of them quite dark. I loved the exotic setting which the author brought forth using a lot of local terminology around food and religious traditions. The narration just draws you into vivid Penang.

One storyline that didn’t work as well was the lesbian relationship of Jess with her patient girlfriend abroad. I understand that romances draw a lot of readers into a story, but this character stayed flat and distant all the time. It transported the homophobic culture of Malaysia, but that’s about it.

In contrast, the grandmother’s ghost nearly stole Jess’s show as main protagonist. Ah Ma dropped witty one-liners but is also dark and secretive, providing a couple of twists to the plot. Jess as a typical American millenial is partly nondescript, doesn’t have much agency overall. You’ll either love her from page one, or can’t really connect like me.

Recommended for fans of Urban Fantasy looking for an exotic setting.

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Cover des Buches Die Magier Seiner Majestät (ISBN: 9783426519141)annlus avatar

Rezension zu "Die Magier Seiner Majestät" von Zen Cho

die Tücken der weiblichen Magie
annluvor 4 Jahren

*Es musste einmal eine Zeit gegeben haben, da ihn die Launen und Befindlichkeiten aufdringlicher Frauen nicht von allen Seiten bedrängt hatten, dachte Zacharias reumütig, aber jenes goldene Zeitalter schien lange vergangen.*


Zacharyas Wythe hat das Amt des Königlichen Magiers erst kurz inne, als er sich schon Verleumdungen und Anfeindungen der „Sozietät Wiedernatürlicher Philosophen“ gegenübersieht. Nicht nur wollen ihn die Thaumaturgen als ehemaligen Sklaven und Schwarzen nicht als Magier anerkennen, auch die schwindende Magie Britanniens macht ihm Sorgen. Als er diesem Phänomen auf dem Grund gehen will, trifft er in einer Mädchenschule auf Prunella Gentleman. Die ehrgeizige junge Frau zeigt großes Talent für Magie, obwohl diese Frauen verboten ist. Sie schließt sich Zacharias an, in dem Glauben, damit ihre Ziele erreichen zu können. So entsteht eine Zweckgemeinschaft, bei denen beide erst lernen müssen, einander zu vertrauen und voneinander zu lernen.



Die Geschichte spielt in einer alternativen viktorianischen Umgebung, in der nicht nur Magie gewirkt werden kann, sondern auch Feen und andere magische Wesen zwar nicht zum Alltag gehören, aber durchaus bekannt sind und immer mal wieder in Bezug auf die Belange der Thaumaturgen mitmischen.


Zacharias ist zwar seiner Zeit als Mündel des vorhergehenden Königlichen Magiers skeptisch gegenüber eingestellt und spricht immer mal wieder melancholische Gedanken zu seiner „Adoption“ an, aber gerade durch sie hat er sich umso mehr an die gehobene Gesellschaft angepasst. So ist er manchmal zu sehr Gentleman und pflichtbewusst seinem Amt gegenüber.


Prunella hingegen widersetzt sich nicht nur dem Verbot des Magiewirkens. Grundsätzlich weiß sie, was sie will und setzt dies auch über alle Konventionen hinweg durch. Dabei wirkt sie mitunter kaltherziger als der überkorrekte Zacharias. Dennoch konnte ich ihre Gedanken und Entscheidungen immer nachvollziehen und kam mit ihrem Charakter gut zurecht.


Die Geschichte gestaltete sich als Mischung aus magiegeladenem fantasy und historischem Roman, da die Gepflogenheiten der Gesellschaft Londons, die Fragen des Anstands aber auch Bälle und allerlei Klatsch die fantastischeren Momente immer wieder unterbrach.


Fazit: Ich fand die Mischung interessant und besonders die authentischen Charaktere überzeugend.

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Cover des Buches Die Magier Seiner Majestät (ISBN: 9783426519141)V

Rezension zu "Die Magier Seiner Majestät" von Zen Cho

Der königliche Magier gibt sich die Ehre
Violet Baudelairevor 5 Jahren

Zacharias Wyhte ist nicht nur der erste schwarze Zauberer Englands, nein er wird auch noch zum "Königlichen Magier" ernannt. Das erschüttert die "Sozietät Wiedernatürlicher Philosophen" und ruft eine Menge Feinde auf den Plan. Doch das ist nicht nur Zacharias einziges Problem. In England scheint die Magie zu versiegen, es drohen politisch-magische Konflikte mit einer fernen Insel voller Hexen und die Kontakte ins Feenland scheinen komplett abgebrochen zu sein. Auf dem Weg zu den Grenzen des Feenreichs begenet er Prunella Gentleman. Sie scheint nicht nur extrem magisch begabt zu sein (was Frauen in dieser Zeit untersagt ist), nein sie verfügt auch über ein Geheimniss, was die Grundfesten der englischen Gesellschaft erschüttern könnte.

Der Erzählstil erinntert stark an Jane-Austen-Roman, nur mit einer Portion Magie drin. Anfangs fiel es mir schwer mich in die Geschichte einzufinden, trotzdem fand ich die Story gut und auch das Ende sehr überraschend.

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