Zeruya Shalev Späte Familie

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Inhaltsangabe zu „Späte Familie“ von Zeruya Shalev

Von einem Tag auf den anderen trennt sich eine Frau von ihrem Mann und fordert ihn auf, die Wohnung zu verlassen. Das Gefühl der lang ersehnten Freiheit bleibt für Ella jedoch aus. Stattdessen quält sie die lähmende Angst vor der Einsamkeit und die Sorge, ihrem Sohn Gili die Familie genommen zu haben. Sie erkennt, dass sich zwei Menschen niemals wirklich verlassen können, wenn ein gemeinsames Kind sie verbindet. Schließlich findet Ella eine neue Liebe: den Psychiater Oded. Noch einmal wagt sie sich in das höchst komplizierte Gebilde einer neuen, einer 'späten' Familie, auf der viele Hoffnungen ruhen und die dennoch eine empfindsame zarte Pflanze bleibt.

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  • Eine Trennung

    Späte Familie

    sumsidie

    04. December 2014 um 12:25

    Ella ist mit Amnon seit sieben Jahren verheiratet und beide haben einen kleinen Sohn namens Gili. Doch die Ehe ist unglücklich, Ella beschließt sich zu trennen und beginnt schon kurze Zeit später eine Beziehung mit Oded, der ebenfalls Vater ist und zwei Kinder hat. Soviel zur Handlung. Zeruya Shalevs Sprache ist komplex und schillernd, und es gelingt ihr Ellas Gefühlswelt bis ins schmerzhafteste Detail darzustellen. Für Bücherfreunde, die kein Interesse an den Emotionen einen erwachsenen Frau haben, ist dieses Buch nichts, denn diese stehen hier im Zentrum. Man fühlt die tiefe Abneigung gegen den (Ex)Mann, die notwendig ist um sich aus der Beziehung zu lösen. Und dann verfolgt der Leser wie Ella beginnt diese Entscheidung anzuzweifeln, sich zermartert, die Konsequenzen für ihren Sohn fürchtet und langsam in eine schwere Depression verfällt. Späte Familie zeichnet das Porträt einer Frau mit himmelhochjauchzendem, zu Tode betrübtem Gefühlsleben. Das mag für nüchternere Naturen oft etwas anstrengend oder auch zu viel sein, aber hier werden reale Probleme, Scheidung und neue Liebe mit Kindern, in einer sehr klugen Art und Weise präsentiert.

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  • Rezension zu "Späte Familie. Roman" von Zeruya Shalev

    Späte Familie

    Skrutten

    20. January 2013 um 21:02

    Dies ist das zweite Buch, das sich von Zeruya Shalev verschlinge! Ich habe alle anderen schon ganz oben auf die Wunschliste geschrieben! Mit ihrem ungemein dichten Stil gelingt es ihr, sowohl einen großen Spannungsbogen aufzubauen, als auch so viele nachvollziehbare Gefühle rüberzubringen, wie kaum ein Autor! Die Trennung einer Familie und der Neuanfang in einer Patchwork-Familie ist das Thema des Buches. Der Leser macht die gefühlsmäßige Achterbahnfahrt unangeschnallt mit! Jeder, der diese Situation schon einmal erlebt hat, kann die vielen Gefühlslagen der Protagonistin sicher gut nachvollziehen. Außerdem - schön dick (381 Seiten)! Absolut empfehlenswert! Ehrenplatz in meiner Bibliothek!

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  • Rezension zu "Späte Familie" von Zeruya Shalev

    Späte Familie

    Kathrin_Wessling

    05. October 2012 um 17:21

    Der Schreibstil von Zeruya Shalev ist wie Atmen: ein Rauschen, ein nimmermüder Strom, der nur von den Zwängen der Interpunktion begrenzt wird. Ihre Protagonisten lässt sie detailverliebt bis auf den Grund der Dinge blicken und die äußere Handlung wird nur von inneren Monologen vorangetrieben. Was bisweilen anstrengend zu lesen sein kann, überzeugt jedoch in der Länge außergewöhnlich stark. Jedes Wort ist in all seinen Bedeutungen bedächtig gewählt, jeder Satz könnte, für sich stehend, schon eine ganze Welt beschreiben. Zum Inhalt ist genug von anderen gesagt worden, und im Grund empfinde ich ihre Bücher auch nicht als spannend in ihrer Dramaturgie, jedoch als herausrragend, was ihre sprachliche Fülle betrifft. Hoffentlich können wir nach ihrer Trilogie noch viele, viele weitere dieser kleinen Meisterwerke lesen.

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  • Rezension zu "Späte Familie" von Zeruya Shalev

    Späte Familie

    loewenkind

    29. April 2011 um 13:16

    Ich habe dieses Buch einfach verschlungen und von Anfang an geliebt! Es ist meiner Ansicht nach der bisher beste und stärkste Roman von Zeruya Shalev. Die Sprache ist wie gewohnt grandios und zieht einen förmlich hinein in die Handlung. Psychologisch ist er derart klug geschrieben, dass es manchmal fast weh tut. Auch wenn ich mich persönlich nicht mit allen Gedanken und Handlungen der Hauptfigur identifizieren konnte, so waren diese dennoch menschlich nachvollziehbar und spannend. Kein Satz ist in diesem Buch zu viel und trotz seiner Üppigkeit kam es mir immer noch zu kurz vor! Mehr davon!

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  • Frage zu "Das Geisterhaus" von Isabel Allende

    Das Geisterhaus

    Milena S.

    Hallo liebe Buchexperten,
    das Geisterhaus ist nach wie vor mein alllerliebster Familienroman, alles drin, kann mir jemand etwas in die Richtung empfehlen? Vielleicht etwas Unbekannteres, befürchte, dass ich die Bestseller schon kenne :-) Danke
    Milena

    • 8
  • Rezension zu "Späte Familie" von Zeruya Shalev

    Späte Familie

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. August 2009 um 16:56

    Dieser letzte Teil von Zeruya Shalev's Trilogie hat mir nach Liebesleben am besten gefallen. Mir gefällt es, wie realistisch Shalev die Zusammenführung von zwei zerbrochenen Familien schildert und wie problematisch dieses Thema ist. Man lässt sich scheiden, die Kinder leiden. Man lernt jemanden mit Kindern kennen, aber die Kinder werden nicht akzeptiert, die Kinder des anderen nerven einen und man will sie nicht. Man zerbricht am bloßen Alltag. Wunderbar erzählt und wunderbar nahe gelegt, wie schwer eigentlich das Leben Alleinstehender mit Kindern ist bzw. wie traumatisch Scheidungen für Kinder sind.

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  • Rezension zu "Späte Familie" von Zeruya Shalev

    Späte Familie

    yoko

    29. September 2007 um 23:31

    Selten hat mich ein Buch so aufgewühlt und doch so glücklich gemacht. Wer nicht von einem Familienleben im Reihenhaus träumt und als Frau mehr Ansprüche ans Leben hat, dem wird Ella sehr imponieren. Ein Buch, das mit Klischees aufräumt und durch die radikale weibliche Sprache den Leser fesselt.

  • Rezension zu "Späte Familie" von Zeruya Shalev

    Späte Familie

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2007 um 19:11

    Auch hier wird sehr authentisch von dem Finden einer neuen Liebe erzählt, die mit "Altlasten" (sprich: Kindern) einhergeht. Es geht um die vielen inneren Konflikte, die man ausficht, wenn man sich wieder einläßt und doch die erste Rolle in dem Leben jeder Mutter und jeden Vaters bereits vergeben ist. Sehr einfühlsam, uneingeschränkt empfehlenswert!

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