Zlatan Ibrahimovic Ich bin Zlatan

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Inhaltsangabe zu „Ich bin Zlatan“ von Zlatan Ibrahimovic

Die schonungslos ehrliche und unglaublich fesselnde Autobiografie des schwedischen Fußballgiganten, der es von den Ghettos in Malmö auf die Bühne des Weltfußballs schaffte.

Nach der Lektüre war ich Zlatan-Fan! Interessant und kurzweilig. Zlatan bleibt sich treu.

— Herby72

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    Ich bin Zlatan

    Rebel_Heart

    28. June 2017 um 22:09

    Ja, ich gestehe: Ich bin ein wirklich großer Fan dieses Mannes.  Ich bin mir durchaus bewusst, welches Image er in der Öffentlichkeit pflegt, aber dennoch musste ich dieses Buch einfach haben, nachdem ich es in unserer örtlichen Buchhandlung entdeckt habe. Bei Rebuy wars irgendwie immer dauernd vergriffen, wenn ich bestellen wollte. *lach*  Jetzt aber.  In der Welt des Fußball kennt ihn vermutlich jeder. Zlatan Ibrahomivic. Er ist einer der besten und bekannesten Stürmer, die der Fußball zu bieten hat und... er weiß es.Oft hat man das Gefühl, dass er genau diesen Status lebt. Nicht nur einmal hat er lästige Fragen seitens der Presse mit einem einfachen "Weil ich Zlatan bin", beantwortet.  Der Titel des Buches spielt genau diesen Satz wieder. Kaum jemand weiß von dem Weg, den der Schwede gegangen ist. Kaum jemand weiß von dem Weg ganz nach oben, zwischen Öffentlichkeit, Privatleben und der Presse.  Ich will nicht sagen, dass ich mich in das Buch hineinversetzt gefühlt habe, denn ich glaube, niemand kann sich wirklich in Zlatan Ibrahimovic hinein versetzen, aber von der ersten Seite an, habe ich mich in die Geschichte des Schweden hineinversetzt gefühlt. Er beschreibt sein Leben in Kinder - und Jugendzeiten. Die Zeit in Malmö, in dem Ort, in dem er aufgewachsen ist. Zwischen Fussballspielen und Fahrraddiebstählen wächst ein Mann heran, der ... ein Ego entwickelt, wie es heutzutage kaum noch zu finden ist.  Natürlich kommt gerade dieses, verdammt große Ego und das Selbstbewusstsein, dass Zlatan hat auch in diesem Buch wirklich oft zum Vorschein, aber es zeigt auch die verletztliche Seite des Weltklassestürmers.  Seine Familie ist sein größter Rückhalt, seine spätere Frau Helena, die Kinder Maximilian und Vincent. Gerade, was die Passagen zu diesem Thema angeht, hat man Zlatan als verletztlich empfunden. Ich wollte ihn nicht nur einmal in die Arme nehmen und ihn einfach nur drücken. Seine Frau Helena ist sein größter Rückhalt. "Ohne sie wäre ich für meine Mitmenschen vermutlich eine Zumutung. Sie hat den Löwen in mir gezähmt", so Ibra." - Eine Tatsache, die ihn nur noch um einiges menschlicher macht, als es im Bild, dass die Presse von ihm hat und vor allem auch macht, vorgegeben ist.   Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der ebenso viel Sympathie für den Schweden empfindet, wie ich.Jedem, der den steinigen Weg eines Mannes gehen will, der seine Verletztlichkeit oftmals in der Öffentlichkeit zu verstecken scheint. Getreu dem Motto: Harte Schale, weicher Kern. 

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  • Polarisierend, beeindruckend, geliebt und gehasst - das ist Zlatan.

    Ich bin Zlatan

    sarah_elise

    Zlatan Ibrahimovic. Schwedens Nationalstürmer ist eine der polarisierendsten Persönlichkeiten der Fußballgeschichte. Er wird geliebt, gehasst, verehrt, angezweifelt und muss sich immer und immer wieder allen Kritikern beweisen. Doch nicht grundlos spielte er bei 5 der größten und erfolgreichsten Clubs in der Geschichte des europäischen Fußballs. Und nicht grundlos wurde er mit jedem Club in seiner Laufbahn Meister des jeweiligen Landes. Und doch gerät er immer wieder in den Fokus der Kritiker und wird als Person zur Diskussion gestellt. Wer mehr über diesen einzigartigen Fußballer erfahren möchte, über seinen Weg und die vielen Hürden, die ihm in den Weg gestellt wurden, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Darüber hinaus zeichnet diese Biografie ein deutliches Bild über die Integrationsprobleme junger Menschen, die in einem Land geboren wurden, und dort trotzdem fremd sind. 1981 geboren in Malmös Problemviertel Rosengård, zeigt "I am Zlatan" die sozialen Umstände, aus denen der Ausnahmefußballer sich herauskämpfte, emporstieg und zu dem Menschen und Fußballer wurde, der er heute ist. Es erklärt, warum er manchmal mit seiner Identifikation mit seinem Heimatland Schweden hadert, obwohl er sich mit dem Heimatland seiner Eltern, Bosnien-Herzegowina, noch weniger identifizieren kann, da er dort weder geboren wurde noch jemals gelebt hat.

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  • spannende und gut erzählte Biografie

    Ich bin Zlatan

    Toazty

    12. November 2014 um 13:45

    Allein die Konstellation aus Autor und Fußballer machen dieses Buch interessant. David Lagercrantz, dessen Vater Strindberg-Biograf ist und aus dem intellektuellen Milieu stammt (oder aus einer “schwedischen Kulturaristokratie”, wie es die SZ nannte), und auf der anderen Seite Zlatan Ibrahimovic, der aus dem sozialen Brennpunkt Rosengård, einem Stadtteil von Malmö, stammende und oftmals proletenhaft daherkommende Starfußballer. Lagercrantz erzählt gekonnt aus der Perspektive Zlatans dessen Leben nach. Wie er in Schweden aufwuchs, von den familiären Problemen (Eltern getrennt, Vater alkoholkrank) und auch von seinen Schwierigkeiten in der Schule. Eine Schule, die er besuchte, stellte gar nur seinetwegen eine zusätzliche Lehrerin ein, die sich ausschließlich um ihn kümmern sollte. Für Zlatan eine Demütigung, die er bis heute nicht vergessen konnte. Genau wie er heute noch darunter an seine Schulzeit erinnert wird, wenn er zu Einzelgesprächen mit Trainern oder Klubbossen zitiert wird. Immer wieder kommt dann der kleine junge in ihm hoch, der damals ständig zum Direktor musste, weil er wieder etwas angestellt hatte. Zlatan erzählt überraschend schonungslos und ehrlich von seinem Leben in einem Schweden, in dem für Rebellen wie ihn kein Platz war. Immer wieder musste er sogar seine Jugendteams wechseln, weil sich die Eltern der anderen Kinder über den zwar talentierten, aber in ihren Augen ebenso egoistischen Jungen beschwerten. Er spielte zu wenig ab, dribbelte zu häufig … und das durfte in Schweden nicht sein, zumal nicht als jemand mit Migrationsvorgeschichte, und dann auch noch aus dem “Ghetto” Rosengård kommend. Konflikte, die ihn auch später noch begleiten sollten, vor allem in Amsterdam. Dort spaltete sich die Mannschaft in zwei Lager: die Holländer um Rafael van der Vaart gegen die Ausländer im Team. Jeder sah Ajax für sich nur als Durchgangsstation zu den großen Klubs in Europa, also kämpfte man für sich allein. Kein Wunder, dass die Meisterschaft kein Thema ist, es geht nur darum, ob Zlatan sich für größere Aufgaben empfehlen kann, was natürlich der Fall war. Insgesamt ein Buch, das ich ohne Einschränkungen empfehlen kann. Lagercrantz hat es geschafft, die Geschichte von Ibrahimovic in brillanter Form und trotzdem Zlatans Tonfall treffend aufzuschreiben. Man hat die ganze Zeit über das Gefühl, es sei wirklich Zlatan selbst, der hier zum Leser spricht. Man erfährt wohl so ziemlich alles Wissenswerte über den Menschen Zlatan Ibrahimovic, lernt sein Handeln zu verstehen, man blickt tatsächlich hinter die Fassade. Zusätzlich ist es durch viele für den Leser unterhaltsame Anekdoten so mitreißend, dass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen möchte. Nur logisch, dass dieses Buch viele Preise gewann und in Schweden eines der am häufigsten verkauften Bücher überhaupt wurde. Kommentar

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  • Überraschend gut!

    Ich bin Zlatan

    larissawolf

    08. February 2014 um 11:54

    www.larissawolf.de Erster Satz: Pep Guardiola, mein Trainer in Barcelona, mit seinen grauen Anzügen und seiner ständigen Grübelmiene, kam zu mir und sah gequält aus. Meine Meinung: Fußball schaue ich grundsätzlich nur, wenn die Nationalmannschaft spielt - meistens lediglich bei der EM und WM. Man kann also sagen, dass mich diese Sportart nicht wirklich interessiert, vor allem nicht das ganze technische drumherum. Trotzdem wollte ich diese Biografie unbedingt lesen! Zlatan Ibrahimovic fand ich schon immer sehr interessant, weshalb ich es gar nicht abwarten konnte, endlich seine Geschichte lesen zu dürfen. Selbst ich komme ins Schwärmen, wenn man sich seine Art zu Spielen ansieht. Da die wenigstens bekannte Persönlichkeiten ihre Biografien selbst schreiben, fällt dem Leser hier sofort auf, dass dies auch hier der Fall ist - Zlatans Geschichte wird von einem professionellen Autor geschrieben. Trotzdem ist das Buch in der Ich-Form geschrieben und zwar so, als hätte Zlatan es selbst verfasst. Das ist eine gute Idee, aber mich hat der Schreibstil leider etwas gestört. Wenn man sowieso schon einen Autor die Geschichte verfassen lässt, kann der sich doch bitte etwas besser ausdrücken. Es war sehr umgangssprachlich, was an sich in Ordnung ist, aber teilweise waren die Sätze wirklich etwas komisch. Ich finde, dass wenn man ein Buch schreibt, sollte es auch ein gewisses sprachliches Niveau besitzen und nicht einfach nur so geschrieben sein, wie man es jemandem erzählt... Das wird bestimmt nicht jeden stören, aber mich hat das doch etwas gestört. Zlatan Ibrahimovic gibt uns mit diesem Werk einen tiefen Einblick in seine Gedanken und sein Leben. Allerdings bleibt es meistens doch sehr auf den Fußball reduziert, man erfährt also alles rund um die sportliche Seite seines Lebens und auch ein wenig über seine persönliches Leben mit seiner Familie. Ich hätte mir in diese Richtung noch etwas mehr gewünscht, aber es ist eine Sportlerbiografie und ich kann es verstehen, dass man natürlich nicht alles Private öffentlich machen möchte. Seine Geschichte ist keine herkömmliche, denn Zlatan stammt aus einem eher ärmlicheren Viertel in Schweden, in dem so gut wie nur Menschen mit Migrationshintergrund gibt. In seinem Buch erzählt er beispielsweise, dass er erst mit ungefähr zwanzig Jahren den ersten schwedischen Film gesehen hat. Durch seinen Hintergrund kommt es auch zu vielen Problemen, denn nicht jeder ist unvoreingenommen ... Besonders in seiner Jugendzeit bekommt er das oft zu spüren - doch diese Zeit hat ihn auch zu dem heutigen Menschen und Sportler gemacht, der sich nichts vormachen lässt. Er kann sehr impulsiv und nachtragend sein, aber auch loyal und freundlich - je nach dem, wie man ihn selbst behandelt. Fazit: "Ich bin Zlatan" hat mir sehr gut gefallen und ich muss sagen, dass ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Wie gesagt, Fußball ist nicht unbedingt mein Interessengebiet, trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten, es war spannend und interessant. Man erhält einen tollen Einblick in das Denken Zlatans und ganz besonders natürlich seine Geschichte, die ihn zu einem der besten Fußballspieler der Welt gemacht hat. Nach dem Buch kann man sein Verhalten, bzw. seine Art viel besser verstehen. Das Buch kann ich auch Nicht-Fußball-Fans empfehlen.

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  • Überraschend gut

    Ich bin Zlatan

    paralipomena

    17. August 2013 um 18:11

    Zunächst einmal: Ich interessiere mich eigentlich überhaupt nicht für Fußball, für Fußballer oder gar für Sportlerbiographien. Auf das Zlatanbuch kam ich, weil es in Schweden unglaublich erfolgreich ist uns mir dort fast jeder das Buch empfohlen hat. Ich hab's mir also gekauft, und was soll ich sagen? Es hat Spaß gemacht! Man bekommt hier Einblicke in den Aufstieg eines benachteiligten Jungen zum bestbezahlten Fußballer der Welt. Besonders gefallen hat mir der Schreibstil. Das Buch liest sich, als würde Zlatan einem direkt gegenübersitzen und aus dem Nähkästchen plaudern. So wird es auch fast nie langweilig; das Buch hält sich nie lange mit einer Begebenheit auf und enthält viele größere und kleine Anekdoten, die teilweise lustig sind, manchmal aber auch nachdenklich machen. Gut!

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