Zoë Beck Die Lieferantin

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Inhaltsangabe zu „Die Lieferantin“ von Zoë Beck

London, in einer nicht wirklich fernen Zukunft: Ein Drogenhändler treibt tot in der Themse, ein Schutzgelderpresser verschwindet spurlos. Ellie Johnson weiß, dass auch sie in Gefahr ist – sie leitet das heißeste Start-up Londons und zugleich das illegalste: Über ihre App bestellt man Drogen in höchster Qualität, und sie werden von Drohnen geliefert. Anonym, sicher, perfekt organisiert. Die Sache hat nur einen Haken</strong> – die gesamte Londoner Unterwelt fühlt sich von ihrem Geschäftsmodell bedroht und will ›Die Lieferantin‹ tot sehen. Ein Kopfgeld wird auf sie ausgesetzt. Ellie beschließt zu kämpfen – ihre Gegner sind mächtig, und sie lauern an jeder Straßenecke.

Drogen, Drohnen, Macht und Geld...

— lesefix213
lesefix213

Gute Unterhaltung.

— archer2603
archer2603

Über modernste Technik, die dunklen Tiefen des Internets und die Frage, ob dies das Leben wirklich vereinfacht

— Eternity
Eternity

Gute Geschichte, regt zu Diskussionen an.

— Sorko
Sorko

Drogenhandel als zukunftiges Unternehmensmodell

— Jonas1704
Jonas1704

Überhaupt nicht mein Fall

— eleisou
eleisou

Keine Spannung, schon gar kein Thrill, oberflächliche Charaktere. Die Bezeichnung Thriller und der Klappentext passen nicht zum Inhalt.

— IcePrincess
IcePrincess

Klasse!

— queenbee_1611
queenbee_1611

Hat leider nicht viel mit dem Klappentext zu tun; aber dennoch ein gutes Buch.

— Bohooks
Bohooks

Vielschichtiger, gut durchdachter und spannender Thriller. Klare Leseempfehlung!

— Nijura
Nijura

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    Die Lieferantin
    sChiLdKroEte

    sChiLdKroEte

    26. July 2017 um 14:32

    Ellie Johnson ist die Gründerin eines Start-up-Unternehmens in London. Man kann über eine App Drogen höchster Qualität bestellen. Die Auslieferung erfolgt mit einer Drohne. So ist eine schnelle, sichere und anonyme Abwicklung garantiert. Das Geschäft ist perfekt organisiert. Die Londoner Unterwelt fühlt sich von „der Neuen“ bedroht. Damit sie ihnen ihre Geschäfte nicht kaputt macht, wollen sie Ellie tot sehen. Es wird ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt. Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Der Brexit ist vollzogen. Die Handlung wird in verschiedenen Erzählsträngen erzählt. Zunächst treten viele Personen auf, deren Zuordnung teilweise noch nicht ganz klar ist. Dies sorgte anfangs ein wenig für Verwirrung. Später trägt die Verwendung der verschiedenen Perspektiven die Geschichte sehr zum Spannungsaufbau und-erhalt bei. Außerdem bekommt man als Leser so einen umfassenden Überblick über die Geschehnisse. Zoë Becks Schreib- und Erzählstil kannte ich schon aus anderen Büchern der Autorin. Beides hat mir wieder gut gefallen. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht und flott lesen. Die Handlung ist logisch aufgebaut und gut durchdacht. Außerdem hat die Autorin gute Recherchearbeit geleistet. Die Informationen über die Drohnen und deren Einsatzmöglichkeiten, sowie über das Darknet waren sehr informativ. Die Behandlung des aktuellen Themas Brexit gab dem Buch einen gewissen Realitätsbezug. Der Thriller „Die Lieferantin“ von Zoë Beck konnte mich überzeugen. Es handelt sich um eine spannende Geschichte, in der ein sehr interessantes Thema behandelt wird. Die Handlung zog mich schnell in ihren Bann. Leider war die letzte Zeit sehr stressig, sonst hätte ich das Buch vermutlich in kürzester Zeit durchgelesen. Ich habe mich über den gesamten Handlungsverlauf sehr gut unterhalten gefühlt. Fazit: Ein wirklich lesenswertes Buch!

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  • Kein Thriller, aber gut!

    Die Lieferantin
    c-bird

    c-bird

    25. July 2017 um 12:19

    „Die Lieferantin“ ist angesiedelt im London der nahen Zukunft. Der Brexit ist bereits vollzogen und zeigt seine Auswirkungen. Über das Darknet vertreibt Ellie Johnson Drogen von bester Qualität. Schnell, diskret und sicher. Angeliefert wird mittels einer Drohne. Ellie ist „die Neue“ auf dem Drogenmarkt und ihre Konkurrenz ist wenig begeistert. Die alteingesessenen Drogenbosse setzen sogar ein Kopfgeld auf Ellie aus.Das Buch beginnt mit mehreren Handlungssträngen und Figuren, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Man lernt Mo kennen, die nicht nur drogenabhängig ist, sondern zudem noch die falsche Hautfarbe hat. Das alles in einem Land, in dem die „Rotweissblauen“ zunehmend an Zuspruch gewinnen. Den Boyce-Clan, die etablierten Drogenbosse bei denen die Zeit stehen geblieben und Fortschritt ein Fremdwort ist. Mit Ellie der Protagonistin konnte ich nicht so richtig warm werden. Alles in allem hat mir in der ersten Hälfte des Buches einfach die Spannung gefehlt. Erst als die Verbindungen zwischen den einzelnen Charakteren klarer werden, nimmt die Geschichte an Fahrt auf.Angeschnitten werden Themen wie Rassismus und das Für und Wider der Legalisierung von Drogen.Die Erzählweise hingegen hat mir sehr gut gefallen, erst nach und nach bekommt man die Informationen, um sich ein Gesamtbild zu erstellen. Man kommt auch beim Lesen flott durch die Seiten.Insgesamt ein gutes Buch. Aber für einen Thriller war mir das Buch nicht spannend genug.

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  • Kettenreaktion

    Die Lieferantin
    Booklove91

    Booklove91

    23. July 2017 um 18:19

    Inhalt:London, in einer nicht wirklich fernen Zukunft: Ein Drogenhändler treibt tot in der Themse, ein Schutzgelderpresser verschwindet spurlos. Ellie Johnson weiß, dass auch sie in Gefahr ist – sie leitet das heißeste Start-up Londons und zugleich das illegalste: Über ihre App bestellt man Drogen in höchster Qualität, und sie werden von Drohnen geliefert. Anonym, sicher, perfekt organisiert.Die Sache hat nur einen Haken – die gesamte Londoner Unterwelt fühlt sich von ihrem Geschäftsmodell bedroht und will ›Die Lieferantin‹ tot sehen. Ein Kopfgeld wird auf sie ausgesetzt. Ellie beschließt zu kämpfen – ihre Gegner sind mächtig, und sie lauern an jeder Straßenecke. Meine Meinung:Der Schutzgeldeintreiber Gonzo, der für eine der bekanntesten  Drogenbanden Londons arbeitet, verschwindet spurlos und dies löst eine Kettenreaktion aus. Die Boyce-Bande möchte dies aufklären und schreckt vor Gewalt nicht zurück. Dazu noch die unbekannte "Lieferantin" – niemand weiß wer dahinter steckt, jedoch verkauft sie zufriedenstellend Ware und das mit extrem kurzen Lieferzeiten – und dabei agiert sie in dem Territorium der bestehenden Drogenhändler Londons.Wenn ich das Buch in einem Satz zusammenfassen müsste, würde ich sagen es geht um Drogen, Drohnen, Geld und Gewalt. Die Idee der Drohnen und der Drogenauslieferungen war sehr interessant. Die Drohnen wurden aufwendig entwickelt und hatte die ein oder andere Funktion, welche anderen später zum Verhängnis wurden."Für den Fall, dass sie von ihrer route abkam, festgehalten wurde, über einen längeren Zeitraum den Kontakt zur Basis verlor oder sonst was Ungeplantes geschah, löschte sieihre Programmierung vollständig."Der Einstieg ist sehr gelungen und man findet sofort Gefallen an dem Buch.Ein solider Thriller – wobei ich diesen wohl weniger als solchen einstufen würde, da er zwar spannend war aber mich nicht permanent gefesselt sonder eher unterhalten hat.Die kniffliegen Zusammenhänge und Wendungen haben mit dem Schluss wirklich eine tolle Abrundung des Buches gefunden.

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  • Der große Drogendeal von Zoe Beck

    Die Lieferantin
    archer2603

    archer2603

    23. July 2017 um 18:15

    Die Lieferantin von Zoe Beck hat mir gut gefallen. Das Cover hat mich mit seiner Hochglanzoptik in rot blau auch angesprochen. Ich war gespannt, wie das Thema um Drogen und Dealerei aufgearbeitet wird. Ich muss sagen, es hat mir gefallen. Der Schreibstil war flüssig und ich hatte keine Hänger beim lesen, sodaß ich mich nicht hindurchquälen mußte. Es ließ sich gut lesen und die Spannung wurde über das ganze Buch gehalten. Für einen Thriller fehlte mir aber persönlich noch mehr Spannung. Ich würde es eher in die Rubrik Krimi einordnen. Das Ende hätte meiner Meinung nach auch noch spannender und gruseliger gestaltet werden können. Aber im Ganzen hat mich das Buch angesprochen und ich kann es weiterempfehlen. 

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  • Drogen, Drogen, Drogen

    Die Lieferantin
    lesefix213

    lesefix213

    23. July 2017 um 13:00

    Dieses Buch hatte ich leider nicht ergattert, ich musste es mir aber kaufen und es war jeden Cent wert!!!London in naher Zukunft: England hat sich an die Nachteile durch den Brexit gewöhnt und die Regierung bereitet den Drugxit vor. Obwohl Ellis Bruder an einer Überdosis starb, setzt sie sich für die Legalisierung von Drogen ein und betreibt DEN angesagten Online-Shop für Drogen. Sie vertritt die Meinung: jeder sollte mit seinem Körper machen können was er für richtig hält und wenn die Dosierung und Aufklärung stimmt, kann nichts passieren.  Doch die Konkurrenz schläft nicht und will sie beseitigen. Ein Katz- und Mausspiel beginnt …Es fällt mir immer etwas schwerer, mir  Szenen aus der Zukunft vor zu stellen, da es aber nicht so sehr weit weg ist, war es hier kein Problem. Der Schreibstil hat mich so in den Bann gezogen, dass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Super spannend und doch auch abschreckend. 

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  • Über modernste Technik, die dunklen Tiefen des Internets und die Frage, ob dies das Leben vereinfach

    Die Lieferantin
    Eternity

    Eternity

    23. July 2017 um 10:39

    Dass im Internet alles möglich ist und die Technik sich stetig und rasant fort- und weiterentwickelt, wissen wir alle. Doch ich, in meinem kleinen beschaubaren Leben, das nur mit "normalen" Techniken wie Smartphone, Laptop und Fernseher gespickt ist, kann mir kaum vorstellen, wie weit die Finger oder besser Fangarme von Technik, seinem Einfluss und auch seiner Überwachung überhaupt reichen.Und dass die ganzen Möglichkeiten, die durch die aktuelle Technik und die Weiten des Internets entstehen, nicht nur für positive und legale Zwecke eingesetzt werden, können wir uns auch denken. Illegalität und Kriminalität gab es schon immer und wird es wahrscheinlich auch immer geben. Also warum sollen sich die Verbrecher in ihrer Struktur und ihrem Netzwerk nicht auch weiterentwickeln?Diese Idee ist hier aufgegriffen. Drogen, die man über das DarkNet bestellt, werden per App bestätigt und per Drohne geliefert. Ganz schön clever und ganz schön anonym. "Klassische" Drogendealer, die im Viertel an der Ecke stehen, finden dieses Geschäftsmodell leider gar nicht toll und machen sich auf die Sucher nach dem Geschäftsinhaber.Die Geschichte ist rasant, bestens aufgebaut und konzipiert, ein wahres Spinnennetz an Personen, die untereinander verbunden sind. Mit politischen und thematisch aktuellen Einflüssen wirkt die Handlung erschreckend realistisch und sollte uns noch vorsichtiger werden lassen im Umgang mit Technik und Co., auch wenn wir keine Drogen per App bestellen...

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  • Zu wenig Spannung für einen Thriller

    Die Lieferantin
    Alex1309

    Alex1309

    23. July 2017 um 09:15

    In London treibt ein Drogenhändler tot in der Themse und ein Schutzgelderpresser verschwindet spurlos. Ellie Johnson ist ebenfalls in Gefahr, denn sie leitet das heißeste und illegalste Start-up in London – über die App kann man bei ihr Drogen in höchster Qualität bestellen, die dann von Drohnen anonym und sicher geliefert werden. Ihr Unternehmen ist perfekt organisiert, aber die gesamte Londoner Unterwelt fühlt sich von ihr bedroht und setzt ein Kopfgeld auf sie aus.Ellie beschließt zu kämpfen, aber ihre Gegner sind mächtig und lauern überall. Der Klappentext klang spannend und auch vorherige Bücher von Zoe Beck konnten mich überzeugen. Aber hier hat mir im gesamten Buch die typische Thriller-Spannung gefehlt. Ich finde, das Buch ist eher ein Krimi als ein Thriller. Die Geschichte ist interessant erzählt und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es solch ein „Geschäftsmodell“ wirklich einmal geben wird. Der Schreibstil von Zoe Beck hat mich ebenso überzeugt wie die Geschichte an sich, so dass ich trotz der fehlenden Spannung noch 3 Sterne vergebe.

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  • Interessante Aspekte spannend erzählt

    Die Lieferantin
    Sorko

    Sorko

    22. July 2017 um 18:58

    Die Protagonistin Ellie verkauft Drogen hoher Qualität und liefert sie per Drohnen aus. Technisch sehr anspruchsvoll und deshalb in der nahen Zukunft angesiedelt, denn heute ließen sich die Drohnen wohl noch nicht so zielgenau steuern. Natürlich ist dieses visionäre Geschäftsmodell den Drogenbossen vor Ort ein Dorn im Auge. Sie wollen die unliebsame Konkurrenz beseitigen, doch zunächst müssen sie herausfinden, wer und wo sie überhaupt ist. Dazu ist ihnen fast jedes Mittel recht, sie schrecken auch vor brutaler Gewalt nicht zurück. Ellie liefert nur reinen Stoff, ihr Bruder starb durch die Drogen, und sie macht schlechte, gepanschte Ware dafür verantwortlich. Da der Drogenverkauf illegal ist, sind die Preise hoch. Und der Gewinn lässt sich noch steigern, wenn man den reinen Stoff mit billigen Zutaten vermischt. Dagegen will Ellie kämpfen. Eine härtere Drogenpolitik und schärfere Gesetze sind nicht hilfreich, sie würden die Ware nur noch weiter verteuern und die Beschaffungskriminalität steigern. Die Geschichte ist eingängig und gut geschrieben, die Autorin schildert ein Szenario nach dem Brexit und vor einem Druxit, einer härteren Gangart gegen den illegalen Drogenhandel durch verschärfte Maßnahmen der Polizei und der Legislative. Die Diskussion um eine Legalisierung des Drogenverkaufs ist ja nicht neu, aus ökonomischer Sicht macht das durchaus Sinn. Die kriminellen Kartelle würden ihre Geschäftsgrundlage verlieren, die Preise würden sinken, Korruption und Beschaffungskriminalität ebenfalls. Natürlich würde es immer noch Drogenmissbrauch und Abhängigkeit geben, aber diese Problematik wird auch durch Verbote nicht beseitigt. Das beste Beispiel dafür ist die Prohibition in den USA der 1920er Jahre. Nach der Legalisierung war kriminellen Banden sowie korrupten Politikern und Beamten ihr Geschäftsmodell entzogen und die Preise sanken wieder. Volkswirtschaftlich macht eine Legalisierung also Sinn. Ein Buch, das zum Nachdenken und zur Diskussion anregt. Auf jeden Fall lesenswert.

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  • Drogenhandel

    Die Lieferantin
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    22. July 2017 um 15:29

    Großbritannien in näherer Zukunft: Der Besitzer eines Restaurants will kein Schutzgeld bezahlen und lässt den Schutzgelderpresser verschwinden. Ein Drogenhändler schwimmt tot in der Themse. Ellie Johnson hat ein erfolgreiches Start-up, nur leider ist es illegal. Sie liefert Drogen von bester Qualität, die übers Darknet bestellt werden. Ihr Geschäft läuft anonym und sicher, die Auslieferung erfolgt per Drohne. Noch läuft alles perfekt, aber sie hat mächtige Gegner, die etwas gegen ihren Erfolg haben und ein Kopfgeld auf sie aussetzen. Aber nicht nur die Mafia macht Jagd auf sie. Auch die Regierung hat verschärfte Gesetze erlassen, um gegen den Drogenhandel vorzugehen. Wieder einmal ist Zoë Beck ein superspannender Thriller mit aktuellem Bezug gelungen. Ellie Johnson hat ihren Bruder durch Drogen verloren. Sie gibt den schlechten Drogen die Schuld und liefert nun sehr sauberes Heroin. Aber sie will keinen Profit machen, die Erlöse fließen in eine Drogenklinik und in eine die Anti-Druxit-Kampagne. Sie wird von der IT-Spezialistin Mo unterstützt, einer Schwarzen, die selbst hin und wieder Drogen nimmt und die sich rassistischer Verfolgung durch die sogenannten Rotweißblauen ausgesetzt sieht. Der Thriller greift neben dem Thema Drogen auch weitere Themen auf,  wie Gentrifizierung, Rassismus und Schutzgelderpressung. Dass der Drogenhandel Basis für eine ganze Reihe von kriminellen Aktivitäten ist, bringt immer wieder Diskussionen auf, Drogenkonsum zu legalisieren. Ganz gleich welche Meinung man vertritt, so wird man durch diesen Thriller doch zum Nachdenken angeregt. Es ist ein komplexer und fesselnder Thriller, der mir gut gefallen hat.  

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  • Drogenhandel als zukunftiges Unternehmensmodell

    Die Lieferantin
    Jonas1704

    Jonas1704

    20. July 2017 um 23:08

    Ein Buch in dem es hauptsächlich um die Legalisierung von Drogen geht, im nicht allzu fernen England gepaart mit dem Brexit und dessen unglückliche Folgen für die Engländer. In London herrscht eine aufbrausende Atmosphäre, die Spannungen sind täglicher Ablauf und England soll nun endlich den Engländern gehören lautet das neue Motto. In diesem Klima beginnt Ellie ihr "Geschäft": sie liefert Drogen durch Bestellungen im Internet, hat eine eigene App für und benutzt Drohens um ihre super qualitative Ware an den Endkunden zu senden. Doch die bisherigen Drogenfamilien des Unterwelt sehen die "Neue" mit keinem guten Auge und versuchen sie zu eliminieren. Ob es sich nun um astreine Ware handelt oder nicht, Drogen sind meiner Meinung nach Drogen und man sollte die Finger von lassen. Deshalb konnte mich das Buch, trotz des flüssigen Schreibstils nicht ansprechen, vor allem weil die Protagonistin die Drogen in "gute" und "böse" teilt, was nicht meine Ansicht entspricht. Ich konnte also weder mit ihr noch mit keinem anderen Charakter so richtig warm werden und hoffe inständig dass diese Geschichte in Zukunft nicht der Realität entsprechen wird. Zwei Sterne vergebe ich für den Lesefluss und die gut geschilderte politische Situation des Landes. Ansonsten aber hat mich das Buch eher entäuscht.

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  • Überhaupt nicht mein Fall

    Die Lieferantin
    eleisou

    eleisou

    20. July 2017 um 23:06

    Mir hat dieses Buch überhaupt nich gefallen. Es hat mich nicht angesprochen, das Thema fand ich unrealistisch und einfach übertrieben. Hinzu kommt das der Plot mir auch nicht zugesagt hat. Ich habe das Buch nicht bis zum Ende lesen können, was bei mir sehr selten vorkommt. 

  • Keine Spannung, kein Thrill - Klappentext passt nicht zum Inhalt

    Die Lieferantin
    IcePrincess

    IcePrincess

    20. July 2017 um 16:57

    Zusammenfassung: London im Jahr 2019 ~ Ellie beliefert ihre Kunden per Drohnen mit Drogen. Anonym, schnell und diskret. So denken die Besteller jedenfalls. Was sie nicht wissen ist, dass die Drohnen mit Kameras ausgestattet sind. So wird jeder Kunde, der zum Himmel hochschaut und nach seiner Lieferung Ausschau hält auf Film festgehalten.Sie hat einen guten Freund seit Jugendtagen, nämlich Leigh. Er besitzt ein Restaurant, dass seinem Vater schon vorher gehörte und führt dieses weiter. Nach der Ein- oder anderen Veränderung läuft es gut für Leigh, auch wenn es unruhige Zeiten sind. Eines Abends taucht jedoch ein Schutzgeldeintreiber auf und verlangt eine hohe Summe von ihm. Diese Summe hebt der Eintreiber nach eigenem Ermessen immer wieder an, bis Leigh nur noch einen Ausweg sieht - er tötet den Mann, der Gonzo genannt werden will. Dann betoniert er ihn ins Fundament des Restaurants ein, um Spuren zu vernichten, und wiegt sich selber in trügerischer Sicherheit...Der Mord an Gonzo bleibt dessen Auftraggeber nicht lange verborgen - und sie nehmen sich einen Kontaktmann vor, er wird im Londoner Hafenviertel schwer verprügelt und misshandelt. Da er jedoch standhaft versichert, keinen Gonzo gekannt zu haben, haben sie keine Verwendung mehr für ihn. Kurz bevor er stirbt, gibt er ein Wort von sich: "Polizei". Dann stürzt er sich ins Hafenbecken...Aufgerüttelt durch die Geschehnisse, und die Kenntnis dass sich auf dem Drogenmarkt ein Mitbewerber stark etabliert hat, macht sich der jüngste Sohn des Gangsterbosses mit zwei "Kollegen" auf die Suche im Darknet. Hier werden sie schnell fündig und stoßen auf Ellies Onlineshop. Um diesen zu testen, bestellen sie Ware und die kommt per Drohne...Meine Meinung: Die Lieferantin ist kein Thriller. Punkt. Der Rücken- und Klappentext hörten sich sehr vielversprechend an. Leider wurde ich schwer enttäuscht. Der Roman hat keinen einzigen Spannungspunkt! Er siecht vor sich hin, die Charaktere bleiben seltsam blutleer und seelenlos. Die Story spielt 2019 und noch immer hat England mit dem Brexit zu kämpfen. Die Autorin kreiert ein eigenes Wort: Druxit (Drugs + Exit), es dauerte eine Weile, bis mir klar wurde, was sie überhaupt damit meinte. Die Zukunft, die Zoe Beck in ihrem Roman für London zeichnet ist meiner Meinung nach auch sehr übertrieben. Drogen an allen Ecken, jeder nimmt sie. Die Bosse beherrschen den Markt und die Stadt, die Bevölkerung dröhnt sich zu, um zu vergessen. In meinen Augen ist es komplette Schwarzmalerei und fernab aller Realität. Auch die pseudopolitischen Ansichten ergeben zusammen ein dunkles, hoffnungsloses Bild. Gewalt überall, Fremdenfeindlichkeit noch dazu und überall hoffnungslose Junkies, denen keine Zukunft und keine Hoffnung blüht.Ich hatte mir einen spannenden und verstrickten Thriller erhofft und habe einen Roman bekommen, der seelen- und leidenschaftslose Charaktere enthält, die in einer langatmigen und öden Story voran treiben. Wäre das Buch als Roman ausgeschrieben worden, wäre dies passender.Das Cover finde ich sehr schön, es zeigt einen U-Bahn Eingang einmal in blau und dann spiegelverkehrt in rot

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  • Fand ich leider nicht spannend...

    Die Lieferantin
    Trucks

    Trucks

    20. July 2017 um 09:23

    Dieses Buch hatte ich mir vom Schwiegersohn geliehen, der es gut fand, so war ich gespannt. Leider kann ich dieses Urteil nicht teilen... Ich habe in letzter Zeit viele Thriller gelesen, darunter auch sehr, sehr gute, die mich in Atem hielten und die ich in einem Rutsch durchlesen „musste“. Dieses zählt leider nicht dazu. Ich finde auch kaum, dass man es Thriller nennen sollte, denn die Spannung war mir nicht durchgängig genug und das ist für mich bei einem Thriller schon wichtig. Auch die Geschichte sagte mir leider nicht so zu... Am Puls der Zeit liegt sie, sicherlich, aber ist das alles..? Für mich nicht ! Ich habe das Buch dann sogar abgebrochen, weil es mich einfach auch nicht mehr interessiert hat, wie es ausgeht...

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  • Toller Thriller

    Die Lieferantin
    queenbee_1611

    queenbee_1611

    18. July 2017 um 19:22

    Mit „Die Lieferantin“ hat Zoe Beck einen brandaktuellen Thriller geschrieben, der nicht nur den typischen Thrill beinhaltet, sondern auch das politische Geschehen rund um den Brexit behandelt. Da dieser Thriller in der Zukunft spielt hat die Autorin jede Möglichkeit ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen, zu spekulieren und das tut sie ganz fulminant. Es geht um einen Todesfall in der Drogenmafiaszene, um den Drogenhandel und wie er aufgezogen wird und wie unsere Protagonistin „Die Lieferantin“ die Szene aufmischt und die etablierten Drogenbosse sehr nervös macht. Alles in allem ist es Zoe Beck gelungen einen mitreißenden Thriller zu schreiben, der den Leser von Beginn an mitreißt und nicht wieder loslässt. Absolute Weiterempfehlung!Toll

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  • Kopfgeld

    Die Lieferantin
    AKRD

    AKRD

    18. July 2017 um 11:59

    Manche Menschen leben echt gefährlich... Das trifft auch ohne Zweifel auf Ellie Johnson zu... Denn obwohl ihre Feinde quasi an jeder Strassenecke lauern könnten, geht sie weiter unbeirrbar ihren Weg. Scheinbar unbeirrbar zumindestens... Ellie Johnson hat ein mittlerweile sehr begehrtes „Start-Up“ ins Leben gerufen: Über ihre App bestellt man Drogen in höchster Qualität, ausgeliefert werden sie von Drohnen. Anonym, sicher, perfekt organisiert. Die Sache hat nur einen Haken – die gesamte Londoner Unterwelt fühlt sich von ihrem Geschäftsmodell bedroht und will ›Die Lieferantin‹ tot sehen. Ein Kopfgeld wird auf sie ausgesetzt. Doch Ellie gibt sich nicht geschlagen, sondern kämpferisch... Wie bei allen Büchern von Zoe Beck, die ich bislang las, ist auch dieses wieder fast schon erschreckend realistisch; ganz nah am wahren Leben eben, denn Drogen sind ja leider immer noch und immer wieder ein Thema und das nicht nur in London... Gerade das macht ihre Bücher auch so gut meiner Meinung nach. Allein der Thrill(er) macht es ja nicht – der lebt auch viel von den agierenden Personen. Mir müssen diese dann auch nicht zwingend sympathisch sein – wie könnte einem auch eine Drogendealerin sympathisch sein..?? Doch sie ist als Hauptfigur wirklich interessant. Da für mich der Spannungsbogen leider nicht thrillerüblich durchgängig war, es einige „Längen“ für mich gab, vergebe ich hier vier Sterne.

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