Zoë Beck Schwarzblende

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Inhaltsangabe zu „Schwarzblende“ von Zoë Beck

Ein grausamer Mord an einem Soldaten erschüttert London – und der junge Kameramann Niall gerät als Zeuge zwischen die FrontenLondon. Der Kameramann Niall Stuart wird unfreiwillig Zeuge, als zwei junge Männer einen Soldaten in zivil grundlos angreifen und töten. Niall nimmt die Szene mit seinem Handy auf. Einer der Täter kommt zu ihm, das blutige Messer noch in der Hand, und bekennt, dass er den Mord im Namen Allahs begangen hat. Sein Komplize schwenkt die Flagge des Islamischen Staats. Als Niall wenig später den Auftrag erhält, eine Dokumentation über den Fall zu drehen, ahnt er nicht, dass er mit grausamer Absicht für diese besondere Aufgabe ausgewählt wurde.

hochaktuell und spannend

— Jeanine_Krock
Jeanine_Krock

Sehr spannender Krimi. Gut geschrieben mit sehr gelungener Geschichte.

— Nil
Nil

Cleverer, unsentimentaler ... nein, nicht Krimi, sondern Kriminalroman - mit einem ganz normalen Typen als unfreiwilligem Ermittler.

— alasca
alasca

Interessantes Thema - die Handlung wird aufgrund der Verschwörungstheorien und der geballten Zahl von Anschlägen realitätsfremd.

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

Aktuelles Thema über den Terror der IS. Bietet aber wenig Einblick in die Beweggründe und ist einzig auf den Terror ausgelegt.

— jockel12
jockel12

Ein aktuelles Thema literarisch überzeugend und spannend umgesetzt. Lesetipp!

— miss_mesmerized
miss_mesmerized

„Schwarzblende“ ist nicht nur ein spannender Thriller um das Thema Terrorismus im Namen des Islam gespickt mit privaten Geheimnissen und Ver

— DunklesSchaf
DunklesSchaf

Der Buchtitel wurde geändert und das Buch ist unter "Schwarzblende" erschienen!

— Spatzi79
Spatzi79

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  • Großartige Themen, aber für mich ein enttäuschendes Buch

    Schwarzblende
    MikkaG

    MikkaG

    27. February 2016 um 10:48

    Die Themen, die in diesem Buch angeschnitten werden, finde ich an sich hochinteressant und nahe dran am Puls der Zeit: Terror versus Einschränkung der persönlichen Freiheitsrechte durch Anti-Terror-Maßnahmen, gesellschaftlich tolerierter Rassismus und die Radikalisierung frustrierter junger Menschen, die von ihrer Sehnsucht nach Akzeptanz in die Arme fanatischer Extremisten getrieben werden. Die Umsetzung dieser Themen in einem Thriller klang unglaublich spannend und originell, so dass ich das Buch mit sehr hohen Erwartungen begonnen habe! Leider konnte es mich dann aber nicht vollends überzeugen. Direkt in den ersten Szenen tat ich mich sehr schwer mit dem Schreibstil, der sich für mich sperrig und ungeschliffen las; besonders störten mich anfangs die vielen Wiederholungen bestimmter Phrasen und Wörter. Im Laufe des Buches bessert sich das in meinen Augen zwar deutlich, aber dennoch hatte ich das Gefühl, dass der Schreibstil mich schlicht nicht abholen konnte. Manchmal hatte er auch Anflüge von Pathos, die mir nicht gefielen. Auch die Spannung wollte sich für mich nur langsam aufbauen, trotz der an sich packenden Themen und obwohl der Protagonist schnell in eine brisante Lage gerät.  Interessant fand ich die gesellschaftskritischen und politischen Aspekte, besonders die Darstellung der Medien als Instrument der Macht, aber lange schien die Geschichte zu wenig Überraschendes zu bieten zu haben, um aus dem politischen Drama einen Thriller zu machen. Erst in der zweiten Hälfte beschleunigen sich die Ereignisse und es wird klar, dass es hier um mehr geht als "nur" um das Attentat, dass hinter den Kulissen eine dritte Macht an den Strippen zieht - aber wer, und warum?  Da konnte ich endlich in die Geschichte eintauchen - aber leider, leider hat mich die Auflösung dann bitter enttäuscht.  Ich empfand sie als sehr konstruiert, was vielleicht unter anderem daran lag, dass das eigentliche Schlüsselereignis bis kurz vorm Ende wenig in die übergreifende Handlung integriert, sondern plötzlich aus dem Hut gezaubert wird. Natürlich soll das Ende eines Thrillers überraschen, aber meiner Meinung nach sollte man dennoch rückblickend sagen können: Ach, jetzt verstehe ich, wie das alles zusammenhängt! Außerdem wirkte es auf mich so, als würde der Drahtzieher des Ganzen ein unnötiges Risiko auf sich nehmen, um ein Ziel zu erreichen, dass er viel einfacher hätte erreichen können. (Aber dann wäre der Protagonist nicht darin verwickelt gewesen.) Und für mich noch gravierender: die Auflösung wird nur möglich gemacht durch einen früher im Buch vorkommenden, höchst unwahrscheinlichen Zufall. Niall, der Protagonist, war mir durchaus sympathisch. Er ist ist ein netter Kerl, der es im Leben nicht immer leicht hatte, sich aber dennoch moralische Prinzipien bewahrt hat. Ihn und seinen Vater verbindet eine problematische Vergangenheit, und er hat das Gefühl, in dessen Schatten zu stehen. Er will vorankommen in einem Beruf, der ihn mit Gewalt, Leid und Tod konfrontiert, hat aber seine Fähigkeit, mitzufühlen, noch nicht verloren und das gefiel mir gut. Allerdings fand ich extrem unglaubwürdig, wie hartnäckig er immer wieder die Augen vor dem Offensichtlichen versperrt - denn eigentlich wird er als intelligent dargestellt!  Viele der anderen Charaktere blieben für mich eher blass: der konservative Onkel, dessen machthungrige Ex-Frau, der berühmte Vater, Nialls Kollegen usw. Deswegen hat mich auch der ein oder andere Todesfall wenig berührt. Vielversprechend fand ich die scheinbar knallharte Beth, die sich im Laufe der Geschichte als heldenhaft selbstlos erweist, aber auch bei ihr hatte ich das Gefühl, immer ein bisschen außen vor zu bleiben. Einer der für mich interessantesten Charaktere macht dann auf der allerletzten (!!)  Seite noch eine Wandlung durch, die ich nicht glaubhaft fand, sondern die auf mich eher gewollt schockierend wirkte.  Fazit: Die Zutaten für einen spannenden Politthriller sind gegeben, aber großartige Themen ergaben für mich leider kein großartiges Buch. Ich fand es zwar inhaltlich sehr interessant, es berührte mich jedoch kaum, und auch Spannung stellte sich bei mir nur selten ein. Besonders das Ende hat mich dann sehr enttäuscht, denn es wirkte auf mich konstruiert und erzwungen.

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  • Spannender und aktueller Thriller

    Schwarzblende
    j125

    j125

    12. February 2016 um 16:37

    Inhalt: In London wird Niall Stuart zufällig Zeuge eines brutalen Überfalls. Zwei Männer greifen mit Macheten einen jungen Soldaten an. Niall filmt die grausige Tat mit seinem Handy und gerät so unbeabsichtigt nicht nur in den Fokus der Medien. Die Attentäter präsentieren sich mit einer Flagge des sogenannten „Islamischen Staates“ und geben an, dass Verbrechen im Namen Allahs begangen zu haben. Niall bekommt den Auftrag eine Dokumentation über die Täter zu drehen und deckt dabei nach und nach eine grausame Geschichte auf. Meine Meinung: Mit einer guten Freundin habe ich die Lesung der Autorin besucht, bei der sie mir schon wahnsinnig Lust auf das Buch machen konnte. Am nächsten Tag musste ich es gleich in einem Rutsch lesen, weil es so unglaublich spannend war. Vielleicht kommt dem ein oder anderen der Inhalt ein wenig bekannt vor, denn tatsächlich ist die Anfangsszene an den grausamen Mord an Lee Rigby angelehnt, der sich 2013 in London ereignete. Nicht nur der Anfang, sondern auch der Rest des Buches ist erschreckend aktuell. Es geht um den Islamischen Staat, die Angst vor dem Terror und die Rolle der Medien in diesen Zeiten. Ich kann nur schwer in Worte fassen, was das Buch mit mir gemacht hat. Man ist sofort in der Geschichte drin und muss immerzu weiterlesen, weil man nicht fassen kann, wie Menschen so grausam sein können. Weil man sich immer die Warum-Frage stellt und weil man hofft, eine befriedigende Antwort zu bekommen. Mich persönlich hat vor allem auch die wirklich aktuelle Thematik ans Buch gefesselt, die Tatsache, dass ich mich noch gut an den Mord an Lee Rigby erinnern konnte. Das Buch ist sehr realistisch und gerade deshalb so grausam. Hinzu kommen der fesselnde Schreibstil der Autorin und die Einteilung des Buches in einzelne Tage. Die Kapitel sind angenehm kurz – aber nicht zu kurz – was zusätzlich zum Weiterlesen anregt. Ich mochte auch die Charaktere sehr gern, den Kameramann Niall der immer nur Tier- und Landschaftsdokus dreht, aber eigentlich etwas ganz großes, etwas wichtiges machen will und seine Producerin Beth, die an ihrer Panzerstrategie festhält, weil man sonst nicht überlebt. Das Ende setzt dem ganzen ja noch einmal die Krone auf. Schon in der Lesung wurde es angedeutet, dass da noch etwas kommt. Laut Autorin käme es zu einer Hochzeit und man wüsste nicht, sagt die Dame (sie würde aber nicht verraten welche, es gäbe ja zwei) ja oder sagt sie‘s nicht. Stimmt natürlich nicht, war aber lustig. Nichtdestotrotz ist das Ende fantastisch und war für mich das Beste am ganzen Buch! Fazit: In der Lesung sagte die Autorin (sinngemäß), dass nur Unterhalten einfach nicht ihr Ding sei und das merkt man diesem Thriller an. Er ist erschreckend aktuell, spannend bis zur letzten Seite, zum Nachdenken anregend und durchaus kritisch. Eine absolute Leseempfehlung von mir!

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  • Durch Übertreibungen wird die Handlung unrealistisch

    Schwarzblende
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    18. September 2015 um 17:24

    Niall wird Zeuge wie zwei Terroristen des Islamischen Staats in einem Park in London einen jungen Mann mit einer Machete bestialisch ermorden und enthaupten. Niall ist von Beruf Kameramann und filmt die Szene mit seinem Handy. Zusammen mit den beiden Jihadisten wird Niall zunächst verhaftet und lernt die Willkür der Polizei kennen. Nach seiner Freilassung und einem Auftritt im Frühstücksfernsehen erhält Niall den Auftrag eine Dokumentation über die beiden Mörder zu drehen. Einen Tag nach einem kurzen Interview mit einem der Inhaftierten und noch bevor seine eigentlichen Recherchen zu den Hintergründen und Lebensläufen der beiden britischen Staatsbürger Farooq und Cemal beginnen, werden sie tot in ihren Zellen aufgefunden. Für Niall bietet sich die Chance durch den Dokumentarfilm zu zeigen, dass er mehr kann, als nur Landschaftsaufnahmen zu filmen. Zudem tritt er damit in die Fußstapfen seines Vaters, den er nie wirklich kennengelernt hat, der selbst ein berühmter Fotograf ist und sich mit Aufnahmen von Kriegsschauplätzen einen Namen gemacht hat. Zusammen mit einem kleinen Fernsehteam beginnt Niall mit der Reportage und führt Interviews mit den Angehörigen der toten Jihadisten und mit denen des Opfers. Dabei werden er und seine Kollegin Beth noch tiefer in den Nahost-Konflikt verwickelt als ihnen lieb ist... Zoë Beck behandelt ein sehr aktuelles und spannendes Thema. In "Schwarzblende" problematisiert die Autorin einerseits den islamistischen Terrorismus und auf der anderen Seite den Umgang der westlichen Welt mit dem Phänomen. Sie kritisiert dabei aber auch den Staat und insbesondere die scheinbare Willkür der Polizei und die Aufhebung der Menschen- und Bürgerrechte durch die Terrorgesetzgebung. Die Aufklärung der Tat und die Biographie der beiden Mörder, die beide in London aufgewachsen sind, aber einen palästinensischen bzw. türkischen Migrationshintergrund haben, kam mir zu kurz. In Bezug auf den Nahost-Konflikt war die Autorin sehr einseitig und beschrieb allein die Brutalität auf Seiten der Araber bzw. Palästinenser. Daneben werden Verschwörungstheorien um skrupellose Politiker und die Macht der gesetzlosen Geheimdienste in den Mittelpunkt gerückt. Stellenweise fand ich die Handlung des Buch leider etwas überzogen dargestellt bis unrealistisch. Niall kriegt während der Woche, in der der Thriller spielt, von der Enthauptung über eine Entführung, einem verhinderten Selbstmordattentat bis zum Brandanschlag so ziemlich alle Arten von Terroranschlägen zu spüren. Aufgrund der Thematik, über die man noch nicht so viele Bücher gelesen hat, fand ich "Schwarzblende" dennoch interessant zu lesen, auch wenn die Handlung weniger übertrieben realitätsnäher gewesen wäre.

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  • Erschreckend aktuell und brisant...

    Schwarzblende
    unclethom

    unclethom

    04. September 2015 um 14:25

    Der Klappentext: Ein grausamer Mord an einem Soldaten erschüttert London – und der junge Kameramann Niall gerät als Zeuge zwischen die Fronten London. Der Kameramann Niall Stuart wird unfreiwillig Zeuge, als zwei junge Männer einen Soldaten in zivil grundlos angreifen und töten. Niall nimmt die Szene mit seinem Handy auf. Einer der Täter kommt zu ihm, das blutige Messer noch in der Hand, und bekennt, dass er den Mord im Namen Allahs begangen hat. Sein Komplize schwenkt die Flagge des Islamischen Staats. Als Niall wenig später den Auftrag erhält, eine Dokumentation über den Fall zu drehen, ahnt er nicht, dass er mit grausamer Absicht für diese besondere Aufgabe ausgewählt wurde. Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Schwarzblende-Kriminalroman/Zoe-Beck/e426406.rhd Die Autorin: Zoë Beck, geboren 1975, lernte Klavier und studierte Literatur. Nach diversen Film- und Theaterjobs arbeitet sie heute als Autorin und Übersetzerin. Für ihre Romane und Kurzgeschichten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis. zoebeck.net Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Zoe_Beck/p503563.rhd Die Rezension: Aktuell und brisant ist der Roman von Zoe Beck. Spannend beschreibt sie den Fall um einen getöteten Soldaten. Bisher war mir die Autorin nur via Facebook bzw durch verschiedene Leseproben bekannt. Nun war es für mich an der Zeit eines ihrer Bücher zu lesen, und ich wurde nicht enttäuscht. Glaubhafte Figuren, spannende Dialoge und authentische Schauplätze zeichnen dieses Buch aus. Man glaubt ihren Figuren jedes Wort und man hat das Gefühl als wären diese Dialoge keine Fiktion der Autorin, sondern das wahre Leben. Insbesondere auch die Schauplätze machen neugierig und es kommt einem wirklich so vor, als wäre das Buch kein Buch , sondern vielmehr ein bunter Farbenfroher, aber auch ob der Thematik, düsterer Film, der vor meinem inneren Auge abgelaufen ist. Schon auf den ersten Seiten ist es der Autorin gelungen mich abzuholen, und mich zu fesseln bis zum Finale. Es gelang mir nur schwerlich das Buch aus der Hand zu legen, weil die Spannung mich regelrecht ans Buch festgenagelt hatte. So muss ein moderner Spannungsroman geschrieben sein, spannend, aktuell und brisant in der Thematik. Mich hat die Autorin mit diesem Buch absolut überzeugen können und ich kann das Buch guten Gewissens weiter empfehlen. In der Summe sind das für mich 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension Schwarzblende bzw. Blutspur

    Schwarzblende
    awogfli

    awogfli

    Als beischmückende Rahmenhandlung dieses Thrillers werden die dumpfesten islamistischen Stereotype ohne irgendeiner Reflexion oder eines Gegenpols bedient. Das macht mich doch sehr sauer und regt mich zum politisieren an, obwohl ich sowas bei fiktionaler Literatur normalerweise zu vermeiden versuche. In diesem Fall sollte sich meine Wut und mein überraschter Ärger über diesen Umstand aber noch ein bisschen legen, damit ich auch ausgewogen argumentiere im Gegensatz zu diesem Werk.

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    • 9
  • Aktuell und brisant

    Schwarzblende
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    16. July 2015 um 15:02

    Kameramann Niall sucht für einen Dokumentarfilm in London nach schönen Panoramaecken. Durch Zufall sieht er zwei junge Männer mit einer Machete durch den Park laufen, denkt an ein Spiel. Doch plötzlich steht er fassungslos einem Attentat gegenüber, zu dem er aufgefordert wird, es zu filmen: Ein junger Engländer wird geköpft, einfach so. Wer sind diese beiden Männer und was trieb sie zu der Tat? Der Roman liest sich wie ein Dokumentarfilm. Die Blende auf die Personen, sachlich, ohne sich auf eine Seite zu stellen, leuchtet Zoë Beck ins Umfeld der Attentäter und des Opfers. Das Buch ist solide geschrieben, befasst sich mit einem heiklen Thema, das gut recherchiert und glaubhaft dargestellt wird. Junge Männer aus bürgerlichem Haus, Studenten, die sich dem Terror zuwenden, ein Phänomen, das schwer erklärbar ist. Gut recherchiert erfasst die Autorin in kleinen Nebengeschichten, die sich aus den Interviews ergeben, die Familie der jungen Männer, die Freunde, die Familie des Opfers. Niall selbst steht am Anfang der Geschichte zunächst unter Verdacht, mitgewirkt zu haben, erfährt Polizeigewalt. Seine Wohnung wird durchsucht, sein Bewegungsprofil wird erstellt, die gesamte Möglichkeit der Überwachungstechnik herangezogen. Hier zeigt sich die Auswirkung des Überwachungsstaats, die Panik der Behörden, deren Brutalität. Später erhält Niall den Auftrag, die Hintergründe der Tat zu recherchieren. Es gibt keine Antworten auf komplexe Themen, auf eine vernetzte Welt. Angst kann geschürt werden aus Machtinteresse, Medien werden manipuliert, Menschen werden manipuliert. Schnörkellos, aber bei der Sache, ein aktuelles Thema, interessant verpackt. Insgesamt ein gutes Buch, das mir an manchen Stellen allerdings zu klischeehaft herüberkommt. Der Verflechtung der Familie von Niall in die Staatsmacht war mir ein wenig zu aufgesetzt. Dafür hätte es ein wenig tiefer in die Motivation der Attentäter gehen können. Trotz aller Kritik, ein empfehlenswertes Buch.   

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  • Aus dem Leben gegriffen

    Schwarzblende
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    13. July 2015 um 15:51

    Kameramann Niall ist eher mit kleineren Aufträgen beschäftigt, bei denen es mehr oder weniger um Landschaftsaufnahmen geht. Während er gerade einen künftigen Drehort inspiziert, laufen 2 Männer mit Macheten an ihm vorbei. Er hält diese für Attrappen, denn wer würde schon mitten in London mit Macheten durch die Gegend laufen? Neugierig geworden, geht er trotzdem hinter den beiden Männern hinterher und rechnet jeden Augenblick damit, dass noch mehr Menschen zusammenkommen, da er es für einen Treffen von Rollenspielern hält. In dem Moment, wo er den Rückweg antreten will, hört er Schreie und geht wieder zurück. Er sieht, wie die beiden mit ihren Macheten auf einen jungen Mann einschlagen.  Niall beginnt diesen Vorfall zu filmen und muss recht schnell erkennen, dass er einen äußerst brutalen Mord filmt. Die beiden Mörder freut es, dass er es aufnimmt und fordern ihn auf, es auf Youtube zu veröffentlichen.  Der Beginn eines Albtraums ... Nachdem die Polizei endlich eingetroffen war, bekam Niall keine Gelegenheit dazu, ihnen zu sagen, dass er nicht zu den beiden Männern gehört, er wird genau wie sie in Gewahrsam genommen und übelst behandelt. Nachdem sich geklärt hatte, dass er mit ihnen nichts zu tun hat, bekommt er vom Fernsehen das Angebot, eine Reportage über die beiden Männer zu machen, die behaupteten, ein Palästinenser und ein Türke zu sein. Er soll den Werdegang der beiden recherchieren, wie sie zu dem wurden, was sie waren, Mörder im Auftrag von Allah. Nachdem Niall anfangs zögerte, den Auftrag zu übernehmen, da sein Vater an dem Auftrag mit involviert war, sagt er letztendlich doch zu und geht Dingen auf den Grund, die eine enorme Reichweite haben. Die Autorin Zoë Beck hat ihren Roman wieder in London spielen lassen. Basierend auf ein Ereignis von vor 2 Jahren, wo zwei Islamisten auf offener Straße in London einen Soldaten töteten, hat sie dieses ebenfalls als Ausgangssituation angesetzt. Für Niall ist es die Chance, aus dem Bereich der Landschaftsreportagen herauszutreten und sich einen Namen zu machen. Das Thema ist brisant und gefährlich. Er bekommt ein Team zur Seite gestellt, allen voran Beth und Laura, um Recherchen betreiben zu können und die Reportage voranzubringen. Niall führt viele Interviews, mit den Familien des Opfers und auch der Mörder. Dank seiner eigenen guten Beziehungen auch in der Politik können sie einen allumfassenden Eindruck erhalten, wie es dazu kommen kann, dass Menschen sich von der Gesellschaft abwenden und ihre "eigenen" Wege gehen, Wege, bei denen sie angeheuert und regelrecht rekrutiert wurden. Ausbildungen in Trainingslagern und Gehirnwäsche tun ihr übriges, um aus ihnen gefährliche Waffen zu machen, die auch vor einem Selbstmordkommando nicht zurückschrecken. Waffenlieferungen in islamische Länder tun ihr übriges und können eines Tages gegen sie selbst gewandt werden. Die eine Seite sind die Islamisten, die im Namen Allahs alles und jeden töten wollen, die nicht ihrem Gott huldigen, auf der anderen Seite stehen Menschen, die daran verdienen und völlig skrupellos sind. Aber diese agieren im geheimen und verborgenen. Bis Niall in der Lage ist, alle kausalen Zusammenhänge zu erfassen, muss er durch einen tiefen Sumpf waten und holt dabei Dinge aus der Versenkung, die ihn bis ins Innerste erschüttern. Zoë Becks Roman ist kein Krimi und schon gar kein Roman, mit dem man sich unterhaltsam die Zeit totschlagen kann. Sie schreibt gesellschaftskritische und politische Romane, die beängstigend sind, da sie so real sind. All das passiert heute in dieser Welt und kann morgen in meiner Stadt passieren. Wann hört der Wahnsinn auf? Solange es noch jemanden gibt, der daran verdienen kann, wahrscheinlich nie. Ein Buch, das wachrüttelt und nachdenklich macht. Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

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  • Zoe Beck - Schwarzblende/Blutspur

    Schwarzblende
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    16. May 2015 um 12:11

    Bei Probeaufnahmen im Park beobachtet Niall zufällig zwei auffällige Jugendliche: mich Macheten spazieren sie schienbar ziellos vor sich hin. Kurz darauf ist ein weiterer Mann tot. Erstochen von den Jugendlichen. Und sie haben eine Nachricht, die Niall aufzeichnen soll: im Namen Allahs und des IS kämpfen sie gegen England und die westliche Welt und werden alle töten, die sich ihnen entgegenstellen. Die Polizei kann die Situation schnell aufklären und nach einer Nacht in einem der schlimmsten Gefängnisse der Insel wird auch Niall als Unschuldiger und Unbeteiligter wieder entlassen. Doch er will nicht schweigen und als er das Angebot erhält, eine Dokumentation über die Hintergründe der beiden Jungs zu drehen, nimmt er an. Zusammen mit seinem Vater, einem ehemaligen Kriegsberichterstatter, macht er sich an die Nachforschungen. Doch was er herausfindet ist unerwartet und bringt ihn in größte Gefahr. Ein hochaktuelles und brisantes Thema wird von Zoe Beck spannend und überzeugend umgesetzt. Dabei tappt sie nicht in die Falle pauschalisierender Anschuldigungen, sondern spinnt die Geschichte sogar noch weiter und in eine völlig andere Richtung, die verblüfft, aber womöglich – vor dem Hintergrund der Aufdeckungen über Geheimdiensttätigkeiten etc. – plausibel und glaubwürdig ist. Der Roman wird zunehmend spannender, spart nicht an brutalen und unbequemen Szenen und wird von dem Protagonisten Niall getragen, der zwar nicht besonders komplex konstruiert ist, aber dessen leicht einfältige Naivität den Raum für die Entwicklung der Geschichte bietet. Fazit: ein aktuelles Thema literarisch gelungen umgesetzt. Anmerkung: Der Titel des Buches wurde offenbar geändert, ich habe es als "Schwarzblende" gelesen. 

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  • Spannend wie ein Thriller und verstörend nah an der Realität

    Schwarzblende
    Natalie77

    Natalie77

    25. April 2015 um 08:48

    Inhalt: Niall Stuart ist Kameramann und beschäftigt sich unter anderem mit Landschaftsaufnahmen. Er wird Zeuge eines brutalen Mordes von einem Soldaten der von zwei jungen Männern öffentlich erstochen wird. Sie sagen sie haben diesen Mord für Allah begangen. Niall filmt alles mit der Kamera und wird erst verhaftet, aber dann zu einer Art Helden. Er bekommt den Auftrag eine Dokumentation zu dem Vorfall zu drehen und wird immer tiefer rein gezogen in diesen Sumpf aus Politik und Wahnsinn... Meine Meinung: Nach Brixton Hill, wollte ich auch gerne den nächsten Roman von Zoë Beck lesen. Schwarzblende spielt wieder in London. Die Autorin hat ein Thema gewählt, das aktueller kaum sein könnte. Die Kämpfe und Hinrichtungen der IS. Szenen die man sich bildlich vorstellen kann weil man Videos dazu in den Nachrichten sah´. Sachen die nicht nur reine Fiktion sind sondern auch an Attentate wie die in Paris denken lassen. Dies gepaart mit einer fiktiven Geschichte, die so perfekt passt das man sich hier und da fragt ob das wirklich alles ausgedacht ist. Von Spannung mag ich gar nicht reden. Denn die ist hier von Beginn an vorhanden und das in hohem Maße. Sie hält sich durchweg aufrecht. Jeder der die Nachrichten verfolgt und den das Thema IS interessiert wird auch dieses Buch mögen. Die Figuren sind alle keine abgehobenen Personen. Niall ist eher ein kleiner Kameramann, sein Team Mitarbeiter eines Produktionsteams. Man kann sich mit jedem identifizieren und fragt sich wie man in den Situationen handeln würde. Bestimmt nicht immer so wie Niall oder Beth es tun, denn diese beiden Personen sind sehr mutig und couragiert. Wer würde zwei Attentäter am Reden halten bis die Polizei kommt? Wer würde eventuelle Attentäter verfolgen? Kaum jemand würde sich solcher Gefahren aussetzen, doch Niall und auch Beth tun diese mehrfach und gerade Niall wird tiefer rein gezogen als er es gerne hätte. Es gibt auch die Mächtigen und Unnahbaren, die zu denen man aufsieht, oder auch nicht. Deren Meinungen heiß diskutiert werden. Das ist auch hier so und das macht dieses Buch aus. Es bleibt nahe an der Realität. Und doch kann man es am Ende zuklappen und weiß es war viele Fiktion, aber es macht nachdenklich. Kann das alles nicht auch genauso sein oder passieren. Wie sicher sind wir? Stimmt das alles so was Politik und TV uns propagieren. Das kann keiner so genau sagen, aber ich persönlich hoffe einfach das die ganzen Verschwörungstheorien auch hier null und nichtig sind. Das Ende hat mich hier und da noch überraschen können und hat mich mit einem nachdenklichen Gefühl zurück gelassen. Ein Roman zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Spannend wie ein Thriller und so nah an der Realität, das man meint man würde eine Dokumentation lesen.

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  • Terroristen unter uns

    Schwarzblende
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    10. April 2015 um 15:28

    Der Kameramann Niall Stuart träumt eigentlich von einem großen und interessanten Auftrag, schlägt sich aber mit kleinen Reportagen durch. Dann sieht er zwei Männer mit Machete mitten in London. Er folgt ihnen und filmt mit seinem Handy. Im Park bringen sie einen jungen Mann um und verlangen von Niall, dass er weiterfilmt während sie verkünden, dass sie zum „Islamischen Staat“ gehören. Dann soll er den Film auch noch im Internet hochladen. Niall macht das alles ohne groß nachzudenken. Kurz darauf wird er von der Polizei verhaftet und muss eine Nacht im Gefängnis verbringen. Man geht nicht gerade zimperlich mit ihm um. Am nächsten Tag bietet man ihm an, eine Dokumentation über die Täter und ihre Beweggründe zu erstellen. Ein Team wird ihm zur Seite gestellt. Dieses Buch wird als Kriminalroman angeboten, aber es ist viel mehr als ein Krimi. Das Thema ist aktuell wie nie, zudem Gesellschaftskritisch und politisch. Wie kommen junge Männer aus gut bürgerlichem Haus dazu, sich zu radikalisieren und zu Terroristen zu werden? Eine Frage, auf die viele Menschen vermeintlich Antworten haben und dennoch weiß keiner wirklich, wie das Problem zu lösen ist. Auch Niall weiß eigentlich nicht, die er an die Geschichte herangehen soll. Ziemlich naiv und unvorbereitet geht er in die ersten Interviews. Er ist nicht wirklich zufrieden mit der Vorgehensweise, wird aber von allen möglichen Seiten beeinflusst und gelenkt. Bedenkenlos wird die Kamera auch dann noch draufgehalten, wenn man in emotionalen Momenten dem Gegenüber versichert hat, dass sie ausgeschaltet ist. Bereits bei der Situation im Park war es für mich sehr grenzwertig, zu filmen während ein Mensch sterben muss. Wieviel Voyeur steckt in jedem von uns? Während Niall versucht sein Dokumentation zu Ende zu bringen, kommt es immer wieder zu bedrohlichen und auch gefährlichen Situationen. Weder Niall noch dem Leser wird klar, wer da die Fäden zieht und wer sich Hass und Gewalt zunutze macht. Als man es am Schluss dann erfährt, ist man schockiert, dass jemand die Gewalt schürte aus finanziellen und machtgierigen Motiven. Die Geschichte ist brandaktuell, sie ist verstörend und komplex. Man wird über das Lesen hinaus im Thema festgehalten und kann gar nicht anders, als sich intensiver damit auseinander zu setzen. Aktuell, spannend, absolut lesenswert.

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  • Gesellschaft entlarvt: Schwarzblende von Zoë Beck

    Schwarzblende
    DunklesSchaf

    DunklesSchaf

    09. April 2015 um 23:32

    Als der Fotograf Niall gerade Aufnahmen für ein Projekt macht, wird er auf zwei junge Männer aufmerksam, die zwar entspannt wirken, aber Macheten mit sich herum tragen. Unruhig geworden, folgt er den beiden Männern bis in einen Park. Dort greifen die beiden einen jungen Mann an und köpfen ihn vor dem entsetzten Zufallspublikum. Niall, ganz Fotograf, filmt die Szene und wird sogar von den Männern aufgefordert und die beiden setzen sich vor ihm in Szene. Die Männer werden überwältigt und verhaftet. Niall erst mal auch. Doch als er aus dem Gefängnis kommt, ist er eine kleine Berühmtheit und beginnt an einer Doku über die beiden Attentäter. Zoë Beck gelingt mit Nialls Erlebnis ein fulminanter Auftakt in einen spannenden Thriller, der sich um Terror, Gewalt und Radikalisierung dreht. Nialls Dokumentation taucht ein in die Hintergründe der Täter. Sind es Täter? Sind es Opfer? Sind es Mitläufer? Wer waren die beiden und warum haben sie getan, was sie getan haben? Das Dokumentationsteam geht zu den Familien, den Hinterbliebenen und beleuchtet den Hintergrund. Niall ist ein wenig initiativlos. Er lässt sich von seinem Vater zu der Dokumentation überreden und das Team um ihn herum übernimmt jegliche Recherche und Terminvereinbarungen. So überrascht es nicht, das Niall meist nur leidlich vorbereitet die Leute interviewt und befragt. Von ihm hätte ich mir ein wenig mehr Eigeninitiative gewünscht. Die Doku bzw. die Arbeit daran rüttelt aber nicht nur unangenehme Fragen auf, sondern es werden auch Drohungen ausgestoßen und eine Entführung geschieht. Die Geschehnisse werden immer brisanter und spitzen sich auf ein Ende zu, welches Überraschungen bereit hält, aber nicht völlig überrascht. Das vorherrschende Thema ist Terror im Namen des Islam. Gerade zu einer Zeit, in der die IS vermehrt in den Nachrichten ist, ein brandaktuelles Thema. Frau Beck gelingt es, den Schrecken der Beteiligten an der Doku darzustellen, indem sie diese stundenlang Werbevideos der Terroristen sehen lässt, aber auch die Panik der Bevölkerung aufzuzeigen. Sie zeigt eine Gesellschaft, die Muslime ausgrenzt – aufgrund Unwissenheit, Angst und Hass. Diese Klima erzeugt ein Gegenklima: die Radikalisierung von – vor allem – jungen Muslimen. Es scheint eine ausweglose Situation zu sein und der dargestellte Imam kann sie nicht retten. Für die radikalen hält er sich zu wenig an den Koran, für die restlichen ist es fast zu viel. Sie versuchen in England unterzutauchen, nicht aufzufallen. Denn wer auffällt, wird beschimpft und ausgegrenzt, deren Gebet wird gestört und im Pub sind sie schon gar nicht willkommen. Klar ist, dass Zoë Beck hier ein starkes Bild, aber hoffentlich kein komplettes Bild zeichnet. Es mag Gegenden und auch Menschen geben, die dieses Bild prägen, doch es gibt auch andere. Nichtsdestotrotz zeigt sie auf, wie es zu Anhängern der IS und Selbstmordattentätern kommen kann und wie viel Anteil der „normale“ Bürger daran trägt. Ein schwieriges, aber auch ein mutiges Thema welches Frau Beck spannend verpackt serviert. Fazit: „Schwarzblende“ ist nicht nur ein spannender Thriller um das Thema Terrorismus im Namen des Islam gespickt mit privaten Geheimnissen und Verschwörungstheorien, sondern auch ein Buch, das einen grübeln lässt und nachdenklich macht.

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  • Spannend, brisant und aktuell

    Schwarzblende
    Ritja

    Ritja

    07. April 2015 um 19:16

    Das zweite (von mir gelesene) Buch von Zoë Beck hat mich mehr begeistert als ihr Debütbuch. Obwohl das Thema nicht unbedingt zu meinen Favoriten zählt, habe ich das Buch in wenigen Tagen gelesen. Es hat alles, was einen guten Kriminalroman (ich würde es eher Thriller nennen) ausmacht. Ein interessantes Thema, Spannung, die bis zum Schluss hält, ein überraschendes Ende und gut ausgearbeitete Charaktere mit Ecken und Kanten.   Zoë Beck wagt sich an ein aktuelles und brisantes Thema – Islamischer Staat und Selbstmordattentäter. Sie packt die Themen in eine spannende Geschichte, die teilweise sehr brutal und deutlich die Vorgehensweisen der Attentäter aufzeigen. Schon auf den ersten Seiten wird der Leser mit der Realität und dem Blut konfrontiert. Es fließt viel Blut, es wird vertuscht, verdeckt und gelogen und es rollen immer wieder Gewaltwellen über die Geschichte. So manches Mal musste ich schlucken und das Buch erst mal weglegen und durchatmen. Menschen mit einem zarten Gemüt sollten das Buch nicht vor dem Schlafengehen lesen.  Die Verwicklungen der einzelnen Handlungen, die Widersprüche der Aussagen, die Angst der Opfer, der Hass der Täter und die Sensationsgier der Medien werden hier zu einer gut durchdachten Geschichte verarbeitet und halten den Leser bis zum Schluss am Buch fest. Zoë Beck hat ein hohes Tempo in die Geschichte gebracht, die Stunden der Charaktere sind voll mit Terminen, Handlungen und durchkreuzten Plänen. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig und zieht den Leser in seinem Fluss mit.  Ein Thriller/Kriminalroman, der wenig Zeit zum Verschnaufen lässt und am Ende den Leser doch nicht alle Fragen beantwortet.

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  • Brandaktuelles Thema

    Schwarzblende
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    07. April 2015 um 13:48

    Die Kameramann Niall Stuart wird zufällig Zeuge, wie zwei Anhänger des Islamischen Staats einen englischen Soldaten in zivil in aller Öffentlichkeit hinrichten. Da Niall die Szene mit seinem Handy aufzeichnet, wird er zusammen mit den beiden Attentätern verhaftet, aber kurz darauf wieder frei gelassen. Wenig später erhält Niall den Auftrag, eine Dokumentation über die Attentäter zu drehen – er und sein Team stoßen dabei auf Geheimnisse, deren Aufdeckung einige Personen verhindern wollen. Bei diesem Buch handelt es sich nicht um einen klassischen Kriminalroman – es wird auch als „Roman“ angegeben. Dennoch ist das Buch nicht weniger spannend, da es sich mit aktuellen Themen des religiös begründeten Fanatismus und Terror beschäftigt. Dabei begibt sich die Autorin auf eine Gratwanderung und beleuchtet die sozialen und familiären Hintergründe der Attentäter, zeigt mögliche Antworten auf, warum die jungen Männer, gebürtige Engländer, zu glühenden Anhänger des IS wurden, ohne sie dabei aber in die Opferrolle zu stecken. Meiner Meinung nach ist der Autorin diese Gratwanderung sehr gut gelungen, behält sie die Gräueltaten des IS und das Opfer, den Soldaten, weiterhin im Auge. Vielmehr wird der Leser aufgefordert, kritisch zu bleiben, wenn es um die Frage geht, im Namen der Sicherheit die eigene Freiheit und Privatsphäre mehr und mehr aufzugeben. Nicht immer ist es so offensichtlich, wie es scheint bzw. die Politik es darstellt. Zudem setzt sich das Buch kritisch mit den Gefängnissen für Terrorverdächtige auseinander, in denen die Menschenrechte außer Kraft gesetzt werden. Zugegeben, auch mir hat eine leise Stimme im Kopf zugeflüstert, was es mich juckt, wenn die Menschenrechte bei solch brutalen Attentäter nicht so genau genommen werden. Andererseits ist Gewalt niemals eine Lösung! Niall Stuart ist ein junger Mann, der aufgrund seiner familiären Situation hin- und hergerissen ist: er ist erst mal gegen alles, was sein Vater befürwortet, um dann nach etwas Nachdenken doch einzulenken. Aber auch ich war anfangs hin- und hergerissen, was Niall angeht: es irritiert mich immer sehr, wenn Menschen bei Katastrophen oder Mord einfach mit der Kamera drauf halten können, um das Video anschließend ins Netz zu stellen. So auch bei Niall, allerdings ist er Dokumentarfilmer – außerdem hat er Gründe, warum er so handelt, die ich wiederum nachvollziehen kann. Auch das ist wieder so eine Gratwanderung, ebenso die Arbeiten an der späteren Dokumentation. Die Figuren finde ich sehr gelungen und detailliert dargestellt – hinter manchem Charakter steckt mehr, als man auf den ersten Blick denkt. „Schwarzblende“ ist ein Buch, das zum Nachdenken auffordert – es wird mich noch einige Zeit beschäftigen.

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  • Schwarzblende: Spannendes, aktuelles und verstörendes Thema!

    Schwarzblende
    Spatzi79

    Spatzi79

    07. April 2015 um 09:12

    Niall Stuart ist Kameramann. Meist wird er mit eher kleinen, unscheinbaren Aufträgen bedacht, der große Durchbruch ist nicht in Sicht. Doch dann bemerkt er eines Tages zwei Männer, die mit Macheten bewaffnet mitten durch die Londoner City laufen. Ohne sich wirklich bewusst zu sein, warum er das tut, folgt er ihnen und filmt sie mit seiner Handykamera. Als sie in einen Park gehen und dort auf einen jungen Mann, der offensichtlich Soldat in zivil ist, treffen, eskaliert die Situation, die beiden Männer bringen den dritten um. Niall hält immer weiter mit der Kamera drauf und anscheinend ist es genau das, was die Täter wollen. Sie fordern ihn anschließend sogar auf, den Film im Internet hochzuladen, sie wollen Öffentlichkeit! Niall tut, was sie von ihm verlangen. Als die Polizei eintrifft, wird er ebenfalls verhaftet und verbringt eine Nacht als Terrorverdächtiger – ohne Rechte und der Willkür der Beamten und Wachen ausgesetzt! Als er wieder freikommt, erhält er den Auftrag, eine Dokumentation über die beiden Täter zu drehen. Ihm wird ein Team an die Seite gestellt und auf einmal hat er das Sagen. Doch wie soll er vorgehen? Wie soll er dokumentieren, was Menschen zu so einer Tat bringt? Niall tastet sich langsam voran, wirkt dabei oft hilflos und unvorbereitet. Sein Team, insbesondere die tatkräftige Beth, treibt ihn immer wieder an und auch von anderer Seite wird er geschoben und gelenkt. Dass Niall gute Kontakte in alle möglichen Bereiche hat, erweist sich nach und nach sowohl als Segen als auch als Fluch. Die Autorin schildert in diesem Roman, der viel mehr ist als nur ein Krimi, wie junge Menschen radikalisiert werden, wie unsere Gesellschaft dafür sorgt, dass aus völlig normalen und unauffälligen jungen Menschen Terroristen werden können. Mithilfe von Interviews tastet sich Niall an die Geschichte der Attentäter heran, deckt Hintergründe auf und zeigt ihre Entwicklung, aber auch ihr Umfeld sowie dessen Reaktionen. Ein spannendes, aktuelles und verstörendes Thema!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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