Zoe Bee – eigentlich Christine Nyffeler wächst im Kanton Bern in der Schweiz als 4. Kind in einer zwar nach außen heilen, aber im Innern doch sehr schwierigen und komplizierten Familie auf. Sie ist ein Kind voller Fantasie und Lebenshunger. Emotional sehr ausgehungert sucht sie schon in frühen Jahren nach mehr. Als 6jährige wird sie zum ersten Mal und später immer wieder sexuell missbraucht. Als es ans Licht kommt, wird in der Familie darüber geschwiegen. In den Teenagerjahren und danach zieht Zoe schwierige Beziehungen zu Männern förmlich an. Sie sucht nach Glück und Geborgenheit, das sie, wenn überhaupt immer nur ganz kurz greifen kann. Beruflich ist sie überaus erfolgreich. Sie ist außerordentlich kreativ und schafft bewundernswert viel.
Immer auf der Suche gerät sie mehr und mehr in die Esoterik hinein. Schamanismus und beängstigende esoterische Handlungen sind viele Jahre Begleiter ihres Lebens. Doch sie findet nach vielen Jahren endlich das, was ihrem Leben Ruhe und Bestand gibt im Glauben an Jesus Christus und ist dann wirklich angekommen.
Das Buch ist leicht zu lesen, denn Zoe Bee schreibt sehr bildhaft und schildert Ereignisse interessant und unterhaltsam. Ich habe in dem Buch sehr viel über Esoterik, Schamanismus etc. erfahren, was ich informativ aber auch sehr erschreckend fand. Hoffnungsvoll und positiv an ihrer ganzen Lebensgeschichte ist, dass sie letztendlich aus dem ganzen Schlamassel herausfindet und zum inneren Frieden findet und heute in ihren späteren Jahren zusammen mit ihrem Ehemann Halt und Ziel gefunden hat.




