Zoë Jenny

 3.1 Sterne bei 105 Bewertungen
Autorin von Ein schnelles Leben, Der Ruf des Muschelhorns und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Zoë Jenny

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Ein schnelles Leben

Ein schnelles Leben

 (33)
Erschienen am 01.05.2004
Der Ruf des Muschelhorns

Der Ruf des Muschelhorns

 (16)
Erschienen am 01.02.2002
Das Portrait

Das Portrait

 (10)
Erschienen am 05.06.2009
Das Blütenstaubzimmer

Das Blütenstaubzimmer

 (7)
Erschienen am 25.07.2011
Spätestens morgen

Spätestens morgen

 (3)
Erschienen am 02.09.2013
Mittelpünktchens Reise um die Welt

Mittelpünktchens Reise um die Welt

 (0)
Erschienen am 03.04.2001
Sugar Rush - Literatur-Quickie

Sugar Rush - Literatur-Quickie

 (0)
Erschienen am 19.03.2013

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Neue Rezensionen zu Zoë Jenny

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Yoyomauss avatar

Rezension zu "Ein schnelles Leben" von Zoë Jenny

Konnte mich gar nicht überzeugen
Yoyomausvor 2 Jahren

Zum Inhalt:
Mit ihrem Debüt 'Das Blütenstaubzimmer' wurde Zoë Jenny, erst 23jährig, schlagartig berühmt. In ihrem dritten Roman schildert sie die Liebe zwischen Ayse und Christian, dem türkischen Mädchen, das vom Bruder streng bewacht wird, und dem Jungen, der einen Rechten zum Freund hat. Eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte, erzählt in der klaren, unverwechselbaren Sprache einer Autorin, die schon heute zu den großen Stimmen der Gegenwartsliteratur zählt. 

Ayse lebt mit ihrer Familie in Deutschland. Während das Mädchen versucht Streit zu vermeiden und doch immer wieder aus ihren sozialen Zwängen ausbrechen will, wird sie von ihren Eltern sowie von ihrem Bruder Zafir streng bewacht. Als Ayse sich für den neuen Schüler Christian zu interessieren beginnt und auch dieser nicht von Ayse abgeneigt scheint, beginnt für Ayse ein Spießrutenlauf. Denn ihr Bruder sieht in Christian den Feind, jemanden, den er nie an der Seite seiner Schwester dulden würde, denn Christian verkehrt mit den ansässigen Neonazis, welche keinen Hehl daraus machen, was sie von ihren ausländischen Mitbürgern halten.

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, weshalb ich mich noch einmal an einem Hörbuch zu dem Buch versuchen wollte, aber auch das konnte mich nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte ist an sich schnell erzählt und erinnert in einem gewissen Grad wirklich an eine Romeo-und-Julia-Adaption, nur eben mit modernen sozialen Hindernissen. Jedoch muss sich Ayse nicht nur mit Vorurteilen aus ihrem Umfeld herumschlagen, sondern muss sich allgemein der Problematik stellen, dass sie eben ein türkisches Mädchen ist, das sich den Zwängen und Ansichten ihrer Familie/Mitmenschen stellen muss. Das heißt für sie viele Dinge heimlich tun zu müssen - seien es gewagte Fotografien mit ihrer Freundin oder eben ein Tagebuch führen, in dem sie ihre geheimsten Wünsche und Träume niederschreiben kann. Sie versucht ständig aus ihrem Trott auszubrechen, doch ihr werden immer wieder Steine in den Weg gelegt, vor allem durch ihren Bruder Zafir.  Während Ayses Freundin ein fraglicher Umgang zu sein scheint, da sie raucht und klaut, hat der Leser vor allem bei Christian vorerst das Gefühl, dass der Bengel nicht unbedingt der verkehrteste ist. Das Gefühl untermauert sich im Laufe der Geschichte, je tragischer die Beziehung zwischen den beiden wird.
An sich ist die Geschichte schon nicht schlecht und ich kann mir durchaus einen Reim darauf machen, was die Autorin uns hier im Kern sagen wollte. Was mich aber an der Story mega gelangweilt und immer wieder abgeschreckt hat, das waren die endlos langen Sequenzen, wenn Ayse mal wieder etwas Verbotenes getan, gedacht oder geträumt hat. Manchmal hat die Autorin dabei dermaßen ausgeholt, dass ich richtig über dem Buch weggepennt bin. Spannung war da kaum zu finden. Und eh der Kern getroffen war und die Geschichte endlich mal wirklich losging, da ging so richtig Zeit ins Land. Schade, finde ich. Denn dadurch ist der Lesespaß dermaßen gedämpft gewesen, dass mich das Buch einfach nicht packen konnte.

Da mich das Buch nicht überzeugen konnte möchte ich für diesen Roman auch keine Leseempfehlung aussprechen. Jemand anderes findet das Buch vielleicht superklasse, aber mich konnte es von Anfang an nicht überzeugen.

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Perles avatar

Rezension zu "Ein schnelles Leben" von Zoë Jenny

Zoé Jenny - Ein schnelles Leben
Perlevor 3 Jahren

Klappentext:
Mit ihrem Debüt "Das Blütenstaubzimmer" wurde Zoé Jenny, erst 23jährig, schlagartig berühmt. In ihrem dritten Roman schildert sie die Liebe zwischen Ayse und Christian - dem türkischen Mädchen, das vom Bruder streng bewacht wird, und dem Jungen, der einen Rechten zum Freund hat.
Eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte, erzählt in der klaren, unverwechselbaren Sprache einer Autorin, die schon heute zu den großen Stimmen der Gegenwartsliteratur zählt.

"Zoé Jenny ist ein starkes Stück Literatur gelungen." (Schweizer Buchhandel)

"Wie Zoé Jenny diese Liebesgeschichte einfädelt, ist schlichtweg großartig." (ORB)

"Sie reiht Sätze aneinander wie Perlen auf eine Schnur, sie sind schlicht, aber glänzend. (Chemnitzer freie Presse)

Eigene Meinung:
Dieses Buch entdeckte ich am 1. Juli in einem Offentlichen Bücherschrank in unserer Nachbarstadt. Es hörte sich interessant an und nahm es sofort mit. Gestern und heute las ich die 165 Seiten in kurzer Zeit durch.

Der Schreibstil gefiel gabnz gut, ich mag solche Bücher, die zwar etwas ausgefallen sind, und anders als andere Romane sind.

Am Besten gefiel mir auf Seite 123 die Zeilen: Ich verstehe nicht, warum die Menschen, die ich am meisten liebe, gleichzeitig meine größten Feinde sind. Sie wissen nicht, wer ich bin.

Oder auch die Schluss-Worte: "Ich wollte fortkommen, so weit weg wie nur irgend möglich. Aber nicht dorthin, nicht an den Ort, an den nun geplant hat, mich hinzuschicken, wenn meine Zeit hier zu Ende geht. Auf keinen Fall werde ich ihnen folgen und tun, was sie verlangen. Das aber werde ich niemandem sagen, auch ... nicht."

Es hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ich habe auch den Roman in lebendigen Bildern ablaufen sehn. Würde es gerne als Film im TV sehn, wäre bestimmt sehernswert und spannend.

Vielleicht ist das Buch nicht jedermanns Fall, aber ich hatte gute Unterhaltung beim Durchblättern und Lesen.

Vergebe hierfür gerne liebgemeinte 5 Sterne.

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miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "THE SKY IS CHANGING" von Zoë Jenny

Zoe Jenny - The Sky is Changing
miss_mesmerizedvor 3 Jahren

Claire und Anthony sind eigentlich in einer glücklichen Beziehung. Nur ein Kind fehlt, um alles perfekt zu machen, so wie bei Claires Schwester Anne. Ihre Schwimmschülerin Nora führt Claire regelmäßig vor, wie schön es sein könnte, sich als Mutter um ihre Tochter zu kümmern. Welchen Sinn sonst sollte ihr Leben haben, vor allem nach dem schrecklichen Unfall, der es ihr für immer unmöglich machte, zu tanzen. Auch Anthony stellt seinen Beruf als Analyst in Frage und beide sehen sich mit der unausweichlichen Aufgabe konfrontiert, mit Mitte 30 Ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben.

Dieses Buch ist einfach nur Zeitverschwendung. Unsympathische und ausgegorene Figuren gepaart mit einer nicht existenten Handlung basierend auf Zeitsprüngen, die keine Motivation erkennen lassen, was soll das? Die Autorin konnte sich offenbar nicht entscheiden, worüber sie schreiben möchte, daher wartet sie mit dem kompletten Rundumschlag an Themen auf: ungewollte Kinderlosigkeit, gewaltsame Jugendliche in europäischen Großstädten, freie Sexualität, IVF, böse Banken, globaler Terror, psychische Traumata, neue Familienkonzepte, Zusammentreffen verschiedener Kulturen. Dass das alles etwas viel ist, kann man direkt erkennen. Und wenn man es dann versucht irgendwie in einem einzigen Roman unterzubringen, wird alles unausgegoren angerissen, logische Zusammenhänge fehlen gänzlich, Positionen werden nicht klar und der Leser fragt sich, worauf die Autorin eigentlich raus will. Besonders unerträglich bei all diesem erzähltechnischen Mist: die weinerliche und nerv tötende Protagonistin Claire, die sich selbst ganz toll findet und fest daran glaubt, dass sie erst dann ein wertvoller Mensch ist, wenn sie endlich ein Kind geboren hat. Diese unsäglich dümmliche Haltung zeigt sich in all ihren Äußerungen, Gedanken und Handlungen und man fragt sich, wie man so etwas einem Leser im 21. Jahrhundert noch zumuten kann.

Fazit: Vollkatastrophe.

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Zusätzliche Informationen

Zoë Jenny wurde am 16. März 1974 in Basel (Schweiz) geboren.

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