Zoë Jenny Der Ruf des Muschelhorns

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Inhaltsangabe zu „Der Ruf des Muschelhorns“ von Zoë Jenny

"Unzählige Male hatte sie schon beobachtet, wie die Menschen in einem dieser kleinen Busse zu ihrem Flugzeug gebracht wurden, und sich dabei gewünscht, einer von ihnen zu sein. Und als die Tür geschlossen wurde und das Flugzeug langsam auf die Abflugrampe zurollte, dachte sie an die Menschen hinter dem Band aus lauter kleinen Fenstern und dass sie alle einen Namen hatten, einen Pass und ein Ziel." Eines Morgens verlässt Eliza mit ihrer Mutter die Stadt. Eliza wird aufs Land gebracht, zur Großmutter Augusta. Die Spur der Mutter verliert sich - für immer. Für Eliza beginnt eine glückliche Zeit. Bis der plötzliche Tod der geliebten Großmutter dem unbeschwerten Leben ein Ende setzt. Eliza wird in ein Waisenhaus gebracht. Zu ihrer Überraschung holen die Rosenbergs sie eines Tages in ihr großes Haus auf dem Goldhügel. Aber das gegebene Versprechen ist brüchig. So brüchig wie die Welt, die Elizaumgibt. Zoë Jenny entfaltet Stück für Stück, Jahr um Jahr, Elizas Lebensgeschichte. Von der ersten Seite an blättert sie einen fesselnden, atmosphärisch dichten erzählerischen Reigen auf und erzählt in lakonischem, alles Überflüssige aussparendem Stil die bewegende Geschichte des Mädchens Eliza auf der Suche nach Geborgenheit und einer eigenen, einer unzerstörbaren Heimat.

Eine beklemmende Suche nach Wärme und Heimat.

— Keltica
Keltica

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  • Arme Eliza

    Der Ruf des Muschelhorns
    Keltica

    Keltica

    28. September 2014 um 22:02

    Eines Morgens wird Eliza von  ihrer Mutter, zur Großmutter Augusta aufs Land gebracht und abgeschoben. Sie wird ihre Mutter nie mehr wiedersehen. Nach dem Tod der Großmutter ist sie eine Waise und kommt ins Kinderheim. wo sie nur noch unverständliche Sätze stottert. Sie vermisst die geliebte Großmutter sehr. Sie wird sie von den Rosenbergs adoptiert und in das große Haus auf dem Goldhügel aufgenommen. Im Kinderheim meinte man, wenn man auf dem Goldhügel wohnt wird endlich alles gut. Aber wie sehr sollte sie sich täuschen, denn es ereignen sich schlimme Dinge.  Nach vielen erschütternden Erlebnissen, hört Eliza dann irgendwann auf zu reden. Es ist ein kleines Büchlein, mit gut beschriebenen Charakteren die Emotionen erwecken und Distanzen schaffen. Es lässt den Leser verwirrt und traurig zurück.

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  • Rezension zu "Der Ruf des Muschelhorns" von Zoë Jenny

    Der Ruf des Muschelhorns
    Moni 3007

    Moni 3007

    22. July 2010 um 23:16

    Dies ist die aufwühlende Geschichte eines Mädchens auf der Suche nach Geborgenheit und einem richtigen Zuhause. Von der Mutter verlassen und nach dem Tod der Großmutter Waise, wird Eliza eines Tages von den Rosenbergs adoptiert und in das große Haus auf dem Goldberg aufgenommen. Doch die Hoffnung, dort eine eine Heimat zu finden, ist so brüchig wie die Welt, die sie umgibt. Die Schriftstellerin enfaltet Jahr um Jahr Elizas Lebensgeschichte. Eliza ist auf der Suche nach Geborgenheit und einer eigenen unzerstörbaren Heimat. Sie beschreibt diese Suche sehr fesselnd, bewegend, ergreifend sowie beklemmend und sogar, für mich, zum Teil verstörend. Ich habe zum Teil mit der Eliza, die sogar nicht mehr sprechen möchte, mitgelitten. Die 127 Seiten habe ich natürlich in einem Rutsch durchgelesen. Für mich ein glattes 5 Sternebuch.

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