Zoë Jenny Ein schnelles Leben

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Inhaltsangabe zu „Ein schnelles Leben“ von Zoë Jenny

Mit ihrem Debüt »Das Blütenstaubzimmer« wurde Zoë Jenny, erst 23jährig, schlagartig berühmt. In ihrem dritten Roman schildert sie die Liebe zwischen Ayse und Christian, dem türkischen Mädchen, das vom Bruder streng bewacht wird, und dem Jungen, der einen Rechten zum Freund hat. Eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte, erzählt in der klaren, unverwechselbaren Sprache einer Autorin, die schon heute zu den großen Stimmen der Gegenwartsliteratur zählt.

»Niemand schreibt beiläufig große Dramen wie Zoë Jenny.« Petra

»Zoë Jenny ist ein starkes Stück Literatur gelungen.« Schweizer Buchhandel

»Wie Zoë Jenny diese Liebesgeschichte einfädelt, ist schlichtweg großartig.« ORB

»Sie reiht Sätze aneinander wie Perlen auf eine Schnur, sie sind schlicht, aber glänzend.« Chemnitzer Freie Presse

»Zoë Jennys Sätze sind klar und rein wie Bergwasser ...« Sonntagsblick

»Anrührender Stoff, meisterhaft erzählt.« Bremervörder Zeitung

»Ein unverwechselbarer, gleichzeitig märchenhafter wie tiefernster Habitus.« Frankfurter Neue Presse

»Das hat etwas von Pop-Art mit ihren leuchtenden Farben und den Konturen, die keine Unschärfen zulassen.« Neue Zuger Zeitung

Konnte mich gar nicht überzeugen

— Yoyomaus

Toll geschrieben!

— Perle

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  • Konnte mich gar nicht überzeugen

    Ein schnelles Leben

    Yoyomaus

    15. December 2016 um 22:33

    Zum Inhalt:Mit ihrem Debüt 'Das Blütenstaubzimmer' wurde Zoë Jenny, erst 23jährig, schlagartig berühmt. In ihrem dritten Roman schildert sie die Liebe zwischen Ayse und Christian, dem türkischen Mädchen, das vom Bruder streng bewacht wird, und dem Jungen, der einen Rechten zum Freund hat. Eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte, erzählt in der klaren, unverwechselbaren Sprache einer Autorin, die schon heute zu den großen Stimmen der Gegenwartsliteratur zählt. Ayse lebt mit ihrer Familie in Deutschland. Während das Mädchen versucht Streit zu vermeiden und doch immer wieder aus ihren sozialen Zwängen ausbrechen will, wird sie von ihren Eltern sowie von ihrem Bruder Zafir streng bewacht. Als Ayse sich für den neuen Schüler Christian zu interessieren beginnt und auch dieser nicht von Ayse abgeneigt scheint, beginnt für Ayse ein Spießrutenlauf. Denn ihr Bruder sieht in Christian den Feind, jemanden, den er nie an der Seite seiner Schwester dulden würde, denn Christian verkehrt mit den ansässigen Neonazis, welche keinen Hehl daraus machen, was sie von ihren ausländischen Mitbürgern halten.Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, weshalb ich mich noch einmal an einem Hörbuch zu dem Buch versuchen wollte, aber auch das konnte mich nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte ist an sich schnell erzählt und erinnert in einem gewissen Grad wirklich an eine Romeo-und-Julia-Adaption, nur eben mit modernen sozialen Hindernissen. Jedoch muss sich Ayse nicht nur mit Vorurteilen aus ihrem Umfeld herumschlagen, sondern muss sich allgemein der Problematik stellen, dass sie eben ein türkisches Mädchen ist, das sich den Zwängen und Ansichten ihrer Familie/Mitmenschen stellen muss. Das heißt für sie viele Dinge heimlich tun zu müssen - seien es gewagte Fotografien mit ihrer Freundin oder eben ein Tagebuch führen, in dem sie ihre geheimsten Wünsche und Träume niederschreiben kann. Sie versucht ständig aus ihrem Trott auszubrechen, doch ihr werden immer wieder Steine in den Weg gelegt, vor allem durch ihren Bruder Zafir.  Während Ayses Freundin ein fraglicher Umgang zu sein scheint, da sie raucht und klaut, hat der Leser vor allem bei Christian vorerst das Gefühl, dass der Bengel nicht unbedingt der verkehrteste ist. Das Gefühl untermauert sich im Laufe der Geschichte, je tragischer die Beziehung zwischen den beiden wird.An sich ist die Geschichte schon nicht schlecht und ich kann mir durchaus einen Reim darauf machen, was die Autorin uns hier im Kern sagen wollte. Was mich aber an der Story mega gelangweilt und immer wieder abgeschreckt hat, das waren die endlos langen Sequenzen, wenn Ayse mal wieder etwas Verbotenes getan, gedacht oder geträumt hat. Manchmal hat die Autorin dabei dermaßen ausgeholt, dass ich richtig über dem Buch weggepennt bin. Spannung war da kaum zu finden. Und eh der Kern getroffen war und die Geschichte endlich mal wirklich losging, da ging so richtig Zeit ins Land. Schade, finde ich. Denn dadurch ist der Lesespaß dermaßen gedämpft gewesen, dass mich das Buch einfach nicht packen konnte.Da mich das Buch nicht überzeugen konnte möchte ich für diesen Roman auch keine Leseempfehlung aussprechen. Jemand anderes findet das Buch vielleicht superklasse, aber mich konnte es von Anfang an nicht überzeugen.

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  • Zoé Jenny - Ein schnelles Leben

    Ein schnelles Leben

    Perle

    19. August 2015 um 00:29

    Klappentext: Mit ihrem Debüt "Das Blütenstaubzimmer" wurde Zoé Jenny, erst 23jährig, schlagartig berühmt. In ihrem dritten Roman schildert sie die Liebe zwischen Ayse und Christian - dem türkischen Mädchen, das vom Bruder streng bewacht wird, und dem Jungen, der einen Rechten zum Freund hat. Eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte, erzählt in der klaren, unverwechselbaren Sprache einer Autorin, die schon heute zu den großen Stimmen der Gegenwartsliteratur zählt. "Zoé Jenny ist ein starkes Stück Literatur gelungen." (Schweizer Buchhandel) "Wie Zoé Jenny diese Liebesgeschichte einfädelt, ist schlichtweg großartig." (ORB) "Sie reiht Sätze aneinander wie Perlen auf eine Schnur, sie sind schlicht, aber glänzend. (Chemnitzer freie Presse) Eigene Meinung: Dieses Buch entdeckte ich am 1. Juli in einem Offentlichen Bücherschrank in unserer Nachbarstadt. Es hörte sich interessant an und nahm es sofort mit. Gestern und heute las ich die 165 Seiten in kurzer Zeit durch. Der Schreibstil gefiel gabnz gut, ich mag solche Bücher, die zwar etwas ausgefallen sind, und anders als andere Romane sind. Am Besten gefiel mir auf Seite 123 die Zeilen: Ich verstehe nicht, warum die Menschen, die ich am meisten liebe, gleichzeitig meine größten Feinde sind. Sie wissen nicht, wer ich bin. Oder auch die Schluss-Worte: "Ich wollte fortkommen, so weit weg wie nur irgend möglich. Aber nicht dorthin, nicht an den Ort, an den nun geplant hat, mich hinzuschicken, wenn meine Zeit hier zu Ende geht. Auf keinen Fall werde ich ihnen folgen und tun, was sie verlangen. Das aber werde ich niemandem sagen, auch ... nicht." Es hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ich habe auch den Roman in lebendigen Bildern ablaufen sehn. Würde es gerne als Film im TV sehn, wäre bestimmt sehernswert und spannend. Vielleicht ist das Buch nicht jedermanns Fall, aber ich hatte gute Unterhaltung beim Durchblättern und Lesen. Vergebe hierfür gerne liebgemeinte 5 Sterne.

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  • Ein schnelles Leben von Zoë Jenny

    Ein schnelles Leben

    BlueLeo

    08. August 2014 um 07:31

    Ayse und Christian könnten unterschiedlicher nicht sein. Beide wachsen in einer deutschen Großstadt auf, Ayse ist jedoch das Kind von türkischen Eltern. Ihre Eltern und ihr Bruder sind immer in ihrer Nähe und achten auf jeden ihrer Schritte. Ihre beste Freundin Sezen ist da das genaue Gegenteil: Sie raucht, sie hat einen Freund und sie kümmert sich nicht um andere. Christian hat ein ganz anderes Problem. Seit dem er die Schule gewechselt hat und seinen ehemaligen besten Freund wieder getroffen hat, findet er sich plötzlich ungewollt in einer Gruppe Nazis wieder. Dass diese Gruppe sich immer wieder mit Ayses Bruder Zafir und dessen Freunden bekämpft, macht die Situation zwischen den beiden nicht besser. So viele positive Pressestimmen haben mich neugierig gemacht und ich war gespannt was das Buch so bereithalten würde. Ich habe zuvor noch kein Buch von Zoé Jenny gelesen und war von ihrem Schreibstil positiv überrascht. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase habe ich gut ins Buch rein gefunden und war gespannt, was mich erwarten würde. Dass dann tatsächlich ein modernes Romeo und Julia, von Anfang bis Ende auf mich warten würde, hatte ich nicht erwartet und leider kann ich auch nur wenig positives über die Geschichte verlieren. Die Stränge zu Romeo und Julia waren so eindeutig gezeichnet, dass ich gar nicht dran vorbei kam. Und immer wieder habe ich mir gedacht: Muss es wirklich um ein türkisches Mädchen und einen Jungen der sich auf ein mal innerhalb einer Nazigruppierung wiederfindet gehen? Stärker hätte die Autorin den Fokus nicht legen können. Die Sprache, welche mir zu Beginn noch so zugesagt hat, sprudelte nur so vor Lebensweisheiten und poetischen Versen. Viele Sätze finde ich absolut nicht zutreffen und besonders folgender Satz hat mich geärgert: [Spoiler] „Es war ein schnelles Leben, das in diesen frühen Morgenstunden sein Ende nahm. Es hatte aufgeleuchtet, kurz und heftig, um auf dem Gipfel der Sehnsucht für immer zu erlöschen. Sie hatte gelebt wie eine Königin der Nacht, die ihre Blüte öffnet, um ihren Duft zu verströmen in einer einzigen Stunde.“ Ich fang, dass das Leben weder vor der Begegnung mit Christian noch nach der ersten Begegnung als ein Leben die das der Königin der Nacht bezeichnet werden sollte. [/Spoiler]. Das ganze Buch wirkt auf mich übertrieben und aufgeputscht. Unrealistische Szenen wechseln sich mit unglaubwürdigen Details ab. Das Ende hat dem ganzen dann noch die Krone aufgesetzt und ich konnte den Sinn dahinter nicht finden. Wirklich schade, da ich etwas anderes erwartet hatte, von einer Autorin die in höchsten Tönen gelobt wurde.

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  • Rezension zu "Ein schnelles Leben" von Zoë Jenny

    Ein schnelles Leben

    turkishrock

    23. February 2009 um 23:49

    Eine schöne Liebesgeschichte.

  • Rezension zu "Ein schnelles Leben" von Zoë Jenny

    Ein schnelles Leben

    Anin

    09. November 2008 um 22:29

    Diese Geschichte hat mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Tolles und beeindruckendes Werk von Zoe Jenny.

  • Rezension zu "Ein schnelles Leben" von Zoë Jenny

    Ein schnelles Leben

    roseF

    09. April 2008 um 19:27

    Dieses Buch von Zoe Jenny fand ich schon um einiges besser als "Das Blütenstaubzimmer". Die Geschichte des Buches erinnert wirklich sehr an ein modernes "Romeo und Julia", ist aber sehr an die Zeit angepasst. Nur den Schluss fand ich etwas unrealistisch. Sprachlich und stilistisch ist das Buch sehr gut geschrieben: Die Autorin erfasst mit ihren klaren Sätzen exakt den Inhalt, den sie vermitteln will. Sie schreibt nichts überflüssiges, vieles bleibt dem Leser selbst überlassen, was hier jedoch völlig angemessen ist.

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