Zoe Beck Das zerbrochene Fenster

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Inhaltsangabe zu „Das zerbrochene Fenster“ von Zoe Beck

Dein Ziel ist die Wahrheit. Doch was, wenn sie dich nie wieder ruhig schlafen lässt? Schneechaos in Schottland. Auf einem Landsitz wird die Witwe des kürzlich verstorbenen Lord Darney gefunden - ermordet. Bei der Polizei meldet sich eine Frau, die behauptet, ihr Freund Sean habe die Tat begangen. Doch die Ermittler finden bald heraus: Sean Butler ist vor sieben Jahren verschwunden, sein Tod soll demnächst offiziell erklärt werden. Wieso behauptet seine Freundin, er sei der Mörder? Als die Polizei sie zu Hause aufsucht, ist die junge Frau spurlos verschwunden.

Hier war einfach alles langweilig - von der Story bis zu den Charakteren!Schade!

— Sarah-the-1
Sarah-the-1

Habe jetzt 1/3 und es ist noch nichts passiert... "packend" ist was anderes.

— Krinkelkroken
Krinkelkroken

Manchmal fiel es mir schwer, die beiden unterschiedlichen Handlungsstränge auseinanderzuhalten, obwohl das sogar durch Kursivschrift optisch abgegrenzt wurde. War aber auch nur anfänglich. Es passiert in diesem Buch nicht so viel spannendes, manchmal plätschert es ein wenig vor sich hin. Ich ordne dieses Buch eher als Krimi ein, nicht als Thriller wie angegeben. Das Ende hat mir leider kein bisschen gefallen, deshalb von mir auch "nur" 3 Sterne.

— killerprincess
killerprincess

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    Das zerbrochene Fenster
    P_Gandalf

    P_Gandalf

    26. August 2016 um 23:33


    Die Autorin verwendet viel Zeit darauf, die Beziehung von Phillipina zu Sean und zu Ihren Eltern aufzuarbeiten. Spannung kommt so gut wie nie auf. Welche Rolle Cedric Darney und der Journalist Ben sowie Anrew Chandler-Lytton spielen, hat sich mir nicht erschlossen.
    Die Auflösung ist überraschend. 
    Trotzdem hat das Buch nur eine mittelmäßige Bewertung verdient.

  • Scherben

    Das zerbrochene Fenster
    walli007

    walli007

    Philippa Murray ist völlig aufgelöst als ihr Freund Sean nach einem Streit verschwindet. Sie unternimmt alles, um ihn zu finden. Jahre später wird die junge Witwe des Medienmoguls Darney von ihrem Stiefsohn tot aufgefunden. Dieser wurde durch einen seltsamen Anruf aufgeschreckt, der vom Anschluss der Stiefmutter kam und in dem der Anrufer etwas murmelte, das klang wie „Sean“. Cedric Darney gerät zunächst selbst in Verdacht. Doch bald taucht eine Philippa Murray bei der Polizei auf, die behauptet der verschwundene Sean Butler habe Lilian Darney umgebracht. Und dann ist auch Philippa nicht mehr auffindbar. Ob es sich hier um eine Reihe handelt, wird nicht eindeutig klar. Wenn man sich auf der web-site der Autorin umschaut, tauchen in den Beschreibungen jedoch einige Namen auf, die man auch hier wiederfindet. Und einige Bemerkungen in diesem Roman lassen darauf schließen, dass sie sich auf Ereignisse beziehen, von denen man als Leser Kenntnisse haben könnte. Dennoch ist diese Geschichte in sich abgeschlossen. Um einen klassischen Krimi handelt es sich nicht, denn Ermittlungen der Polizei nehmen eine eher untergeordnete Rolle ein. Aus dem Verlauf der Ereignisse in der Gegenwart und den Aufzeichnungen Philippas, die mit Seans Verschwinden beginnen, kann man sich die Hintergründe um den Todesfall der Lilian Darney zusammenreimen. Es entspinnt sich ein Rätsel, in dem letztlich Zufälle zu einer Tat führen, deren Hintergrund geschickt konstruiert ist.  Möglicherweise, obwohl für das Verständnis nicht notwendig, ist es doch angebracht, die vorherigen Bände zu kennen. Denn die Personen mit ihren Schwächen und Stärken, ihre Beziehungen untereinander, wirken so etwas in den luftleeren Raum gestellt und wollen nicht so recht Sympathie wecken. Auch wenn schließlich für die Überlebenden eine Atempause eintritt und der Todesfall Lilian Darney geklärt ist, fühlt man doch die Leerstellen. Dennoch ein Spannungsroman, der fesselt und den Leser in eine seltsame Welt der armen Reichen eintauchen lässt. 3,5 Sterne

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    • 2
  • Ich hätte mich über mehr Spannung gefreut...

    Das zerbrochene Fenster
    Textverliebt

    Textverliebt

    07. February 2014 um 14:56

    Ein Mord in der schottischen High Society und ein Mörder, von dem seit sieben Jahren jedes Lebenszeichen fehlt. Schottland versinkt mitten im Schneechaos, als Cedric von seiner verwitweten Stiefmutter Lillian Darney, geborene Kjellberg, einen Anruf bekommt. Das wäre unter normalen Umständen nicht ungewöhnlich, doch diese Handynummer besitzen insgesamt nur fünf Menschen für Notfälle. Also ist schnell klar, dass er diesen Anruf trotz seiner Abneigung für Lillian nicht unbeantwortet lassen kann. Doch statt der erwarteten Konfrontation hört er sie nur einen Namen stöhnen, bevor die Leitung zusammenbricht: Sean. Cedric macht sich sofort auf den Weg zu der Frau, die durch ihren Erbanspruch gerade im Begriff ist, ihm sein ganzes Leben zu nehmen. Doch sobald er das Haus betrifft, wird ihm schlagartig bewusst, dass die Dinge sich verändert haben, denn Lilian wurde brutal ermordet, während Cedrics kleiner Halbbruder William eine Etage darüber friedlich in seinem Bett liegt. Während der Mord an der bekannten und reichen Witwe Darny für Aufsehen sorgt, ist eine Frau sich sicher, den Mörder von Lillian zu kennen. Diese Frau heißt Philippa Murray. Sie beschuldigt bei der Polizei ihren seit Jahren verschwundenen Ex-Freund Sean Butler des Mordes – und verschwindet selbst unter mysteriösen Umständen.  Hat Pippa recht? Hat der Mord an der jungen Witwe mit dem Mann zu tun, den sie seit sieben Jahren erfolglos sucht? Für alle Beteiligten beginnt ein Puzzlespiel, bei dem scheinbar nicht alle Teile zusammenpassen. Doch für Cedric steht fest, dass er den Mörder seiner Stiefmutter finden muss, denn er fürchtet, schon bald das nächste Opfer zu sein. “Ich glaube nicht, dass er dich verlassen hat”, sagte Pete. “Bestimmt gibt es eine ganz einfache Erklärung. Und wenn ihm wirklich etwas Schlimmes zugestoßen wäre, hätte man uns doch informiert.” Das wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, um mit ihm darüber zu reden, was wirklich passiert war, aber ich schaffte es nicht. Stattdessen sagte ich einfach nur: “Nein, er ist einfach weg.” – Seite 8 –  Ein Krimi, der sich als spannungsgeladener Thriller verkleiden möchte – der Schlingel! Das zerbrochene Fenster war mein erster Thriller von Zoë Beck und ich muss gestehen, dass ich ziemlich unschlüssig bin, wie er mir gefallen hat. Der Schreibstil von Zoë Beck ist für mich ganz großes Kino. Sie schafft es scheinbar mit Leichtigkeit, ihre Leser in die Szenerie hineinzuversetzen oder Personen im Verlauf der Handlung verschiedene Charakterfacetten und -wandlungen zuzuschreiben. Besonders bei Cedric und Pippas Schwester Dana ist ihr das fantastisch geglückt. Cedric, der zunächst als egozentrischer und neurotischer Protagonist auftritt, entwickelt sich zu einem jungen Mann, der sich zumindest für seine Verhältnisse liebevoll um das Wohl des kleinen Bruders sorgt. Auch die Fassade der scheinbar so oberflächlich wirkenden Dana beginnt zu bröckeln und offenbart somit die Probleme, die tatsächlich zwischenmenschlich in der Familie von ihr und Pippa herrschen. Trotzdem spüre ich doch ein wenig Enttäuschung in meinem Leserherz. Das zerbrochene Fenster hat meiner Meinung nach zu viele unwichtige Handlungsstränge, die kaum zum Geschehen beitragen, aber doch ziemlich ausführlich behandelt werden. Ob diese Technik Verunsicherung oder Verwirrung beim Leser stiften soll, um den Spannungsbogen aufrechtzuerhalten, ist mir nicht richtig klar. Denn trotz aller Ausführlichkeit lassen diese Handlungsstränge viele Fragen offen und mich somit ein bisschen frustriert zurück. Auch die Spannung und das Herzklopfen habe ich leider an vielen Stellen und besonders am Ende vermisst, denn das war teilweise sogar vorhersehbar. Ein richtiger Thriller ist es also für mich nicht, ich würde es viel eher als Krimi beschreiben. Ihr seht also, ich bin auf der einen Seite wirklich begeistert und auf der anderen Seite ein wenig enttäuscht. Momentan überwiegt bei mir jedoch die Neugier, wie sich die anderen Romane von Zoë Beck lesen.

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  • Spannend, aber auch ungewohnt.

    Das zerbrochene Fenster
    Lissy

    Lissy

    22. December 2013 um 16:13

    Im Buch "Das zerbrochene Fenster" liest man parallel die Tagebucheinträge von Pippa ab dem Jahre 2003 und auch "die Gegenwart" von 2010. Beides hat miteinander zu tun, aber es dauert, bis sich die Teile zusammenfügen.  Sean, der Freund von Pippa, ist verschwunden. Cedrics Stiefmutter wird ermordet, sein kleiner Halbbruder William ist alleine im Haus. Das letzte Wort der Toten war "Sean" und es sieht nach einem Zusammenhang aus. Irgendwie sind recht viele Leute krank, gestört oder behindert (Cedric: Angststörungen, Dana: Kaufsüchtig, William: Erbkrankheit) und für mich war es nicht einfach, die Handlungsstänge und die Personen zu ordnen und für mich zu verknüpfen.  Trotzdem war es ein Gewinn, dieses Buch gelesen zu haben, denn es ist ganz anders als die anderen Thriller. 

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  • Das zerbrochene Fenster

    Das zerbrochene Fenster
    maxibiene

    maxibiene

    21. August 2013 um 18:59

    Als Cedric Darney von seiner verhassten Stiefmutter angerufen wird und nichts weiter sagt als Sean, bleibt ihm nichts anderes übrig, um zu ihr zu fahren und nach dem rechten zu sehen. Im Schneechaos angekommen, findet er Lillian Darney nur noch tot im Sessel sitzend vor. Ihr Sohn William spielt derweilen seelenruhig in seinem Zimmer. Cedric Darney wird festgenommen, weil alle Indizien dafür sprechen, dass er den Mord begangen haben muss. Doch dann taucht Philippa Murray auf und behauptet, dass ihr Freund, der seit mittlerweile 7 Jahren verschwunden ist, den Mord begangen hat. Am darauf folgenden Tag ist auch Philippa verschwunden. Unterdessen bittet Cedric seinen alten Freund und Reporter Ben um Hilfe und will, dass er einem Geheimnis auf die Spur kommt. Zoë Beck, Pseudonym für Henrike Heiland, hat auch mit „Das zerbrochene Fenster“ wieder einen spannenden und facettenreichen Krimi präsentiert. Ihren Plot hat sie auf zwei Handlungssträngen aufgebaut, wobei der eine in der Gegenwart spielt und der andere in der Vergangenheit, zu dem Zeitpunkt als Sean verschwand. Hauptsächlich dreht es sich in der Handlung um den verschwundenen Sean und die Gefühle, die Philippa dabei empfindet. Über einen längeren Zeitraum hat Philippa jeden Gedanken, den sie mit und um Sean fühlte sowie ihre täglichen Begebenheiten in einem Tagebuch verewigt. Anfangs täglich, später nur noch vereinzelt. Obwohl Philippa selbstbewusst und ehrgeizig ist, ist sie nach dem Verschwinden von Sean fast eine gebrochene Frau. Ein ebensolches Drama macht Cedric Darney durch, der bedingt durch seine Ängste in seiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt ist. Zudem wirkt er durch die vielen Medikamente angespannt und nervös. Sein ehemaliger Mitarbeiter und Freund Ben hingegen weiß was er will und ist als Reporter immer an außergewöhnlichen Geschichten und Storys interessiert. Als Cedric ihn wieder einmal um seine Mitarbeit bittet, ahnt Ben bereits, worum es Cedric geht. Zoë Beck hat mit ihren Protagonisten voll gepunktet. Sie sind einzigartig in ihrem Charakter und sehr detailliert beschrieben. Durch die Hervorhebung ihrer besonderen Stärken aber auch Schwächen bleiben sie unverkennbar. Zudem hat die Autorin viel zu den Familienverhältnissen erzählt, sodass man einen guten Eindruck vom Umfeld des Geschehens hat. Der eigentliche Mordfall gerät zwar etwas ins Hinterrücken, was die Polizei- und Ermittlungsarbeit betrifft, dafür geht Zoë Beck der Ursache des ganzen Dilemmas auf den Grund. Dabei kommt die Autorin ohne großes Blutvergießen und Brutalitäten aus und schafft es trotzdem, einen spannenden und fesselnden Krimi zu erzählen. Die Auflösung des ganzen Falls ist sehr verwirrend und überraschend, schließt aber das Ganze ordentlich ab.

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  • Rezension zu "Das zerbrochene Fenster" von Zoe Beck

    Das zerbrochene Fenster
    HighlandHeart1982

    HighlandHeart1982

    14. February 2013 um 01:57

    Wieder einmal gelingt es Zoë Beck, den Leser von der ersten Seite an völlig in seinen Bann zu ziehen! Man hofft und bangt mit den Charakteren, weiss nicht, ob sie vielleicht selbe mit in der Sache drin stecken und hat bis zum Ende keine Ahnung, was als nächstes passiert! Besonders gefreut habe ich persönlich mich, dass dieFigur Cedric, die bereits im Vorgänger "Wenn es dämmert" einer der Protagonisten war, wieder dabei war!

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  • Rezension zu "Das zerbrochene Fenster" von Zoe Beck

    Das zerbrochene Fenster
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    26. January 2013 um 15:45

    DIE GESCHICHTE... Schottland versinkt im Schnee, als die Witwe Lillian Darney von ihrem Stiefsohn Cedric in ihrem Landhaus in Fife tot aufgefunden wird. Im Laufe der Ermittlungen meldet sich eine junge Frau namens Philippa Murray, die ihren Freund Sean Butler der Tat beschuldigt, doch Sean ist vor 7 Jahren spurlos verschwunden. Als die Polizei Philippa aufsucht und mehr über ihre Anschuldigung wissen möchte, ist auch die junge Klavierbauerin wie vom Erdboden verschluckt. Besteht zwischen dem Mord an der Witwe und dem Verschwinden des Liebespaars ein Zusammenhang? MEINE MEINUNG: Von diesem Buchgeschenk war ich aufgrund des Covers bzw. des vielversprechenden Klappentextes sehr gespannt. Als Handlungsschauplatz dient vorwiegend die schottische Halbinsel Fife, am Buchanfang wurden Landkarten abgebildet, mit denen man die Schauplätze verfolgen kann. Die Orts- und Schauplatzbeschreibungen sind so lebendig beschrieben, dass man sich direkt nach Schottland versetzt fühlt und alles vor seinem inneren Auge sieht. Philippa Murray ist allseits beliebt, stammt aus einer wohlhabenden Familie und hat als Klavierbauerin eine beachtliche Karriere hingelegt und sich selbständig gemacht. Ihr Freund stammt aus ärmlichen Verhältnissen und fühlt in der Umgebung ihrer Familie unwohl, was immer wieder für Streit sorgt. Als Sean im Dezember 2003 verschwindet, sucht die damals 28-jährige Philippa jahrelang verbissen nach ihrem Freund bzw. dem Grund seines Weggehens. Cedric Darney heißt der Sohn des reichen, verstorbenen Geschäftsmannes Lord Darney, der unter unter Agoraphobie leidet und deshalb sehr zurückgezogen lebt. Obwohl er sich mit seiner Stiefmutter nicht gut verstanden hat, ist er von ihrem Tod betroffen (da ihr kleiner Sohn, Cedrics Halbbruder, nun ohne Eltern aufwachsen muss) und ermittelt auf eigene Faust nach dem Täter - dabei bekommt der junge Mann Hilfe von Ben, einem wissbegierigen Reporter, der für den Darney-Konzern arbeitet... Die problembehafteten Protagonisten bleiben ein wenig blass und agieren nicht immer nachvollziehbar. Als Thriller würde ich "Das zerbrochene Fenster" keinesfalls bezeichnen, dazu fehlt es der Story an Hochspannung und Nervenkitzel - für mich geht diese Geschichte von Zoë Beck in Richtung Familiendrama mit ein paar Psychothriller-Elementen. Leider wird diese Geschichte sehr ausführlich erzählt und schweift oft zu unwichtigen Dingen ab, die für die Handlung nicht wichtig sind. Man versteht auch so, dass Philippa ihren verschollenen Freund mit allen Mitteln finden möchte und dass Cedric den Mörder seiner Stiefmutter sucht. Auch wenn "Das zerbrochene Fenster" mit vielen langatmigen Szenen und ausgeschmückten Schilderungen aufwartet, so bietet der Plot dank einiger Irrwegen & Wirrungen und der düsteren Atmosphäre dennoch reizvolle, leicht ausschweifende Unterhaltung. Schade, dass ein paar Fragen offen bleiben bzw. nicht aufgeklärt wurden. Die Geschichte spielt sich auf 2 Zeitebenen ab: Die (wegen der verwendeten Schriftart schwer zu lesenden) Tagebucheinträge von Philippa Murray führen uns in das Jahr 2003, die eigentliche Story beginnt in der Gegenwart - 7 Jahre später. Erzählt werden die Geschehnisse vorwiegend aus der Sicht von Philippa (in Tagebuchform), aber auch Cedric, Ben und Philippas Schwester schildern die Begebenheiten aus ihrer Warte (alle in der 3. Person). Bedauerlicherweise bin ich mit den Charakteren nicht richtig "warm" geworden und konnte mich häufig nicht in die Protagonisten hineinversetzen. Mit dem detaillierten Schreibstil von Zoe Beck und den enthaltenen Dialogen komme ich nicht ganz klar, weshalb mich dieser Roman leider auch nicht übermäßig begeistern konnte. Außerdem habe ich dafür 3 Tage gebraucht, was für ein 368 Seiten-Werk für meine Verhältnisse sehr lang ist. FAZIT: Wer hier einen spannungsgeladenen Thriller erwartet, wird wahrscheinlich (so wie ich) enttäuscht sein. Alle, die gern verworrene Familientragödien lesen, werden "Das zerbrochene Fenster" sicherlich mögen. Zoë Beck entführt uns in dieser Geschichte in das schneebedeckte Schottland und die atmosphärisch dichten Schauplatzbeschreibungen haben mir neben der interessanten Romanidee noch am besten gefallen. Sorry, aber "Das zerbrochene Fenster" hat es nicht wirklich geschafft, mich zu überzeugen und so erhält dieses Familiendrama von mir 2 1/2 STERNE.

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  • Interessant zu lesen - aber kein typischer Thriller

    Das zerbrochene Fenster
    Thommy28

    Thommy28

    24. January 2013 um 16:58

    Zum Inhalt wurde in den 29 vorhergehenden Rezensionen bereits genug gesagt. Ich erspare mir dies hier deshalb. Das Buch ist aufgrund der Erzählweise - in der umfangreiche Tagebucheinträge der Pippa Murray einen grossen Teil ausmachen - interessant zu lesen. Der abwechselungsreiche Erzählstil und die verschiedenen Zeitebenen sowie die umfangreichen Familienverbindungen erfordern aber durchaus erhöhte Aufmerksamkeit. Wie von Zoe Beck gewohnt, wird auf Action und blutige Szenen fast vollständig verzichtet. Ich würde das Buch nicht als typischen Thriller bezeichnen, dazu fehlt denn doch die richtige Spannung. Trotzdem versteht Zoe Beck es ausgezeichnet, ihre Leser von Beginn an mit der Geschichte zu fesseln. Von daher durchaus lesenswert. Allerdings habe ich festgestellt, dass eine Reihe von Ereignissen als "lose Enden" offen bleiben was mir nicht gefallen hat. Oder ist hier eine Fortsetzung mit den Protagonisten geplant?

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  • Rezension zu "Das zerbrochene Fenster" von Zoe Beck

    Das zerbrochene Fenster
    marcusjohanus

    marcusjohanus

    17. January 2013 um 20:51

    Sean ist verschwunden. Philipa sucht ihn. Seit er sie verlassen hat, ist sie besessen davon, ihn wiederzusehen. Aber die Suche dauert Jahre und sein Verschwinden wird nur immer mysteriöser. Was hat Seans Verschwinden mit dem Mord an Lillian zu tun? Ist ihr Stiefsohn Cedric der nächste, der sterben muss? Sehr viel mehr kann man über "Das zerbrochene Fenster" nicht sagen, ohne zu viel zu verraten. Die Handlung dreht sich um die Mysterien, die sich aus der Grundkonstellation ergeben. Erzählende Passagen und Tagebucheinträge wechseln sich ab, um die Geheimnisse um Seans Verschwinden und dem Mord an Lilian Seite für Seite zu vertiefen und am Ende natürlich aufzulösen. Wer einen blutrünstigen Thriller mit viel Action erwartet, wird von Zoe Becks Roman enttäuscht werden. Wer Suspense- und Mystery-Storys im Stile von Hitchcock-Klassikern oder Serien wie LOST mag, wer Romane von Elizabeth George oder Nika Lubitsch zu schätzen weiß, wird voll auf seine Kosten kommen. Hier geht es nicht um Verfolgungsjagden und um überlebensgroße Helden in ausweglosen Situationen. Der Leser muss Spaß an runden Figuren mit Tiefgang und verwickelten Plots haben, sonst wird sich ihm "Das zerbrochene Fenster" nicht erschließen. Für mich macht Zoe Becks Sprache diesen Roman herausragend gegenüber ähnlichen Thrillern. Sie verkürzt ihre Sätze stellenweise so stark, dass beschreibende Passagen oder die Innenansichten der Figuren fast schon lyrisch wirken. Dies bewirkt, dass man sich als Leser auf die gelungenen Dialoge konzentrieren kann. Für mich war Becks Roman nach langer Zeit mal wieder eine echte Entdeckung, die mir ein großartiges Leseerlebnis verschafft hat, was daran liegt, dass sie stilistisch die Grenzen des Genres sprengt und mit einem grundsoliden Plot überzeugt.

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  • Rezension zu "Das zerbrochene Fenster" von Zoe Beck

    Das zerbrochene Fenster
    traumwald

    traumwald

    03. January 2013 um 03:35

    2003 beginnt Pippa Murray mit ihren Gedanken zum Verschwinden ihres Freundes Sean Butler die erste Seite ihres Tagebuches zu füllen. Man erfährt darin viel über sie und ihn. Und über die Familie Murray. Pippa sucht die Fehler bei sich, geht jedem Hinweis nach, denn seit allerorts die Plakate mit der Suche nach Sean inklusive ihrer Telefonnummer aushängen, steht ihr Telefon nicht still. ..... Auszug aus dem Klappentext: “2010 Schneechaos in Schottland. Auf einem Landsitz wird die Leiche der jungen Witwe des erst kürzlich verstorbenen Lord Darney gefunden….” .... Cedric ist sich sicher am Telefon den Namen Sean aufgeschnappt zu haben. Für ihn steht fest, dass er diesen Mann finden muss und alarmiert die zuständige Polizei. Detective Isobel Hepburn untersucht den Fall. Für sie und ihre Kollegen steht zunächst jedoch Cedric unter Verdacht, seine Stiefmutter ermordet zu haben. Das Motiv: Cedrics mit Medikamenten zugedröhnter Zustand und natürlich das Darney Erbe. Doch dann steht plötzlich eine junge Frau im Polizeipräsidium und behauptet, dass ihr seit sieben Jahren verschwundener Freund Sean Butler der gesuchte Mörder ist. .... “…Als die Polizei sie zu Hause aufsucht, ist die junge Frau spurlos verschwunden…” Neben den genannten Personen, gibt es noch weitere interessante Charaktere. Zum Beispiel die Chandler-Lyttons und der Journalist Ben, Pete Butler, John (Bens Vater) und und und…. .... Jede Person hat seine Geschichte und ist mit der oder der Person auf irgend eine Art und Weise verbunden. Das und viel mehr bringt uns die Autorin im zweiten Handlungsstrang über die neutrale (nein, eigentlich ist es mehr personifiziert) Erzählkunst näher. Über die letzten Seiten lässt sich streiten. Meiner Meinung nach hätte Zoë Beck noch mehr herauskitzeln können, immerhin empfand ich die Darstellung der Charaktere so gelungen herausgearbeitet, dass ich mir sagte: Da muss noch mehr sein! Ich hoffte darauf! Das Ende war leider ein bisschen zu abrupt! .... Nichtsdestotrotz spürte ich von Anbeginn eine durchgehend düstere Atmosphäre. ... Über dem Klappentext steht in rot gedruckten Lettern: DEIN ZIEL IST DIE WAHRHEIT. DOCH WAS, WENN SIE DICH NIE WIEDER RUHIG SCHLAFEN LÄSST? .... Sie ließ mich nicht einschlafen, nicht bevor ich die letzte Seite ausgelesen hatte. Ich saß am Fenster und draußen rieselte der Schnee. Zoë Beck hat erneut bewiesen, dass ein Buch auch ohne Blutvergießen, ohne gewalttätige Szenarien auskommt. Das zeichnet einen Autor mit Klasse aus. Zum Schluss noch ein bisschen mehr Nervenkitzel, dann wär mir ´Das zerbrochene Fenster` nicht nur vier, sondern fünf Sterne wert gewesen. .... Fazit: Ich bin von der Schreibkunst Zoë Becks so überzeugt, dass ich davon nicht genug bekommen kann. Ich empfehle dieses Buch jedem Leser, der es unblutig aber trotzdem durchgehend spannend mag. .... x Autor/in: Zoe Beck x Titel: Das zerbrochene Fenster x Genre: Thriller x 368 Seiten x Bastei Lübbe x ISBN: 3404160460

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  • Rezension zu "Das zerbrochene Fenster" von Zoe Beck

    Das zerbrochene Fenster
    PMelittaM

    PMelittaM

    23. November 2012 um 11:50

    2003: Philippa Murrays Freund Sean verschwindet spurlos. 2010: Die junge Witwe von Lord Darney wird leblos aufgefunden. Philippa, von allen Pippa genannt, behauptet, der Mörder sei ihr verschwundener Freund. Cedric Darney, der Stiefsohn der Toten, und Ben Edwards, ein junger Reporter, ermitteln. Zoë Beck erzählt ihre Geschichte auf mehreren Ebenen. Einen großen Teil des Buches machen die Tagebuchaufzeichnungen Philippa Murrays aus, die beginnend mit dem Verschwinden ihres Freundes ihre Suche nach ihm erzählt, ihre Trauer und Verzweiflung und wie sie versucht, wieder ein normales Leben zu führen. Diese Tagebuchaufzeichnungen setzen sich vom Rest des Buches auch durch eine andere Schrift ab und wirken so fast tatsächlich wie ein handschriftlich geführtes Tagebuch. Ein sehr gelungener Kniff. Auch die 2010 spielenden Ereignisse erfährt der Leser/die Leserin aus mehreren verschiedenen Perspektiven, z. B. aus der Cedrics oder aus der von Pippas Schwester Dana. Das macht das Erleben wesentlich intensiver und man ist gespannt, wie das nun alles zueinander gehört. Die einzelnen Erzählstränge fügen sich schließlich auch logisch ineinander. Die Autorin wartet mit einigen sehr intereressanten Personen auf. Allen voran Pippa, deren Geschichte man durch die Form der Tagebuchaufzeichnungen hautnah erlebt und mit der man regelrecht mitleiden kann. Aber auch Cedric, den man, wie Ben, schon aus Zoë Becks vorangegangenen Romanen kennt (die ich noch nicht gelesen habe), ist ein toller Charakter, psychisch krank, aber dagegen ankämpfend, wächst er regelrecht über sich hinaus. Ich hoffe sehr, dass er auch in weiteren Romanen auftauchen wird. Eine Art Antiheldin ist Pippas Schwester Dana, die im Buch die größte Entwicklung durchmacht. Der Roman hat mir sehr gut gefallen, er liest sich sehr flüssig und ist spannend. „Thriller“ ist aber wohl das falsche Wort dafür. Von einem Thriller erwartet der Leser/die Leserin gemeinhin Blut, Psychoterror u. ä. Dieser Roman ist aber eher von der leisen Sorte. Er funktioniert zwar auch auf der psychologischen Schiene, aber weniger durch Schockeffekte. Die vorangegangenen Romane habe ich mir bereits besorgt und ich freue mich auch schon auf weitere Bücher von Zoë Beck. Dieses hier kann ich absolut empfehlen!

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  • Rezension zu "Das zerbrochene Fenster" von Zoe Beck

    Das zerbrochene Fenster
    trollchen

    trollchen

    01. November 2012 um 10:59

    Das zerbrochene Fenster Cover: Das Cover ist sehr mystisch, wie immer bei Zoe Beck, ein mädchen am aun in Silhouettenform. Der Buchtitel wird immer wieder im Geschehen aktiv. Story: Der Thriller handelt von Pippa, einer jungen Frau aus gehobenen Kreisen, die eigentlich Philippa Muray heißt und ihren verschwundenen Fraund Sean. Das Buch ist gegliedert in in Tagebuchszenen und dem aktuellen Geschehen, was sich auch optisch unterscheidet durch Schriftform und Kursivschrift. Alle suchen nach Sean, auch die Polizei und sein Vater, aber niemand glaubt so recht an daran, dass er tot ist. und auch pippa iat hin und hergerissen, einerseits glaubt sie, das er tot ist , aber andererseits denkt sie auch, dass sie mit daran schuld ist, dass er vielleicht abgehauen ist, denn in ihrem Tagebuch lässt sie ihre Gefühle immmer raus und da kommt auch zur Sprache, dass sie sich auch oft gestritten haben und dass er zuletzt sogar die hand gegen sie erhoben hat. 2010 lässt Pippa nach langen 7 Jahren endlich los, sie versucht es zumindest, aber so richtig kann sie immer noch nicht Verstehen und sie hat ja auch kein Grab, wo sie ihn beerdigen könnte, damit sie abschließen kann. Denn es gibt ja immer noch die Option, vielleicht hat er mich nur verlassen? Sie erfährt von seans kriminellen Vorleben und gerät immer mehr in seine Machenschaften und sie erfährt von dem netten männlichen Ermittlerpaar, dass sean und Lilly, die grausam ermordet wurde ein paar waren, früher! Fazit: Es gibt noch 2 Vorgänger dieses Buches, aber die Bücher sind eigenständig und deshalb auch zu empfehlen. mir hat der teil mit dem Tagebucheinträgen am besten mit gefallen, denn Pippa erzählt aus ihrer Sicht ihre verzweifelte Suche und ihre Art das Geschehene so zu verarbeiten und das kommt sehr emotionsgeladen, aber auch sehr realistisch herüber. Und sie braucht ja dieses Abschluss, um dass sie wieder richtig leben kann, nicht nur in der vergangeheit, sondern auch inn der Zukunft. Wie immer bei Zoe beck finden sich viele namen und Verdächtige, die eine Rolle spielen, viele Fährten und dementsprechend auch viele sinnlose Anhaltspunkte, die für ein wenig Verwirrung sorgen, die aber perfekt am Ende zusammengeführt werden und ein ganzes bilden. Es werden zum teil nicht alle fragen beantwortet, aber das läßt raum für ein neues Buch, auf was ich mich jetzt schon freue! Gite Unterhaltung ist auf jeden Fall gewährleistet.

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  • Rezension zu "Das zerbrochene Fenster" von Zoe Beck

    Das zerbrochene Fenster
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. October 2012 um 10:29

    Habe alle Bücher von Zoe Beck gelesen und dieses hier war mit Abstand das mieseste! Man muss unbedingt ihr erstes Werk Wenn es dämmert lesen, denn sonst versteht man die Story gar nicht. Da dies bei mir auch etwas länger her war, war es recht schwierig, wieder in die Story zu finden. Ich muss sagen, dass ich sehr enttäuscht von diesem Buch bin. Es ist langweilig, zäh und geprägt von zu viel bla bla. Reine Zeitverschwendung. Hat mit einem packenden Thriller nicht viel zu tun. Schade

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  • Rezension zu "Das zerbrochene Fenster" von Zoe Beck

    Das zerbrochene Fenster
    Lesefee86

    Lesefee86

    28. September 2012 um 08:17

    Persönliche Zusammenfassung: Jahrelang sucht Philippa Murray nach ihrem spurlos verschwundenen Freund Sean. Doch trotz aller Wege die sie gegangen ist, konnte sie ihn nie wieder finden. Trotz neuer Liebe kann sie ihn einfach nicht vergessen und versucht ihn heimlich immer noch zu finden. Als plötzlich eine Frau stirbt, ist ihr klar, dass Sean etwas damit zu tun haben muss. Ihr Weg führt sie zur Polizei. Bevor diese aber reagieren kann, verschwindet Pippa spurlos und ihre Schwester versucht alles um sie zu finden... Rezension: Der Einstieg ins Buch beginnt mit einem Auszug aus dem Tagebuch von Pippa. Nach dem Verschwinden Seans hat sie dieses begonnen und im Laufe der Geschichte erhält man immer wieder Einblick in die Vergangenheit, Sehnsucht und Suche Pippas. Die Geschichte an sich spielt in der aktuellen Geschichte und dreht sich um den kranken Cedric, der mit all den Protagonisten verbunden ist. Gleich zu Beginn wird der Leser mit seinen Ängsten konfrontiert und macht den Einstieg in das Buch etwas schwer. Doch sobald man sich hineingefunden hat, kann man das Buch kaum zur Seite legen. Gerade die immer eingefügten Abschnitte aus dem Tagebuch machen die Geschichte spannend und interessant. Warum ist Sean verschwunden? Lange bleibt der Leser im Dunklen, obwohl die Geschichte immer größere Kreise zieht und immer mehr Menschen mit einbezieht. Immer wieder werden neue Theorien über das Verschwinden Pippas und den Toden der Darny's aufgestellt. Durch all diese Theorien und die kurz darauf folgenden Wiederlegungen, steigt die Spannung immer weiter an. Das Ende ist eine richtige Überraschung, denn damit rechnet wohl kaum einer. Zoe Beck hat es mal wieder geschafft mich mit ihrer spannenden und undurchsichtigen Schreibweise zu begeistern. Ein Thriller der neben der spannenden Story aber auch eine Welt voller Gefühle wie Eifersucht, Liebe, Sehnsucht und Trauer beinhaltet. Ein Buch für alle Fans von Zoe Beck und interessant gestalteten Thrillern, die nicht zu leicht zu verwirren sind.

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  • Rezension zu "Das zerbrochene Fenster" von Zoe Beck

    Das zerbrochene Fenster
    Nina2401

    Nina2401

    27. September 2012 um 20:50

    Eine Winternacht in Schottland, ein Mord. Die Polizei tappt im Dunkeln, bis eine junge Frau ihren Ex-Freund Sean der Tat beschuldigt. Aber Sean Butler ist vor sieben Jahren spurlos verschwunden … Zoe Beck hat ein gutes Gespür für die zwischenmenschlichen Feinheiten, die sie mir sehr authentisch nahe bringt. Wieder gibt es zwei Stränge, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Sie spielen auf zwei verschiedenen Zeitebenen und der Strang in der Vergangenheit wird in Tagebuchform erzählt. Das passiert so authentisch, dass ich wirklich das Gefühl habe, ein Tagebuch zu lesen, ganz nah dran bin und in die Gefühlswelt von Pippa eindringe. Sie ist verzweifelt, denn ihre große Liebe verschwindet plötzlich. Sie versucht, mit ihren Tagebucheinträgen diese persönliche Tragödie zu verarbeiten. Sie schreibt so offen über ihre Gefühle und Ängste, man möchte sie in den Arm nehmen und trösten und dann wieder wach rütteln. Es ist Pippas Buch, denn ihre Tagebucheinträge dominieren dieses Buch, tragen mich immer weiter durch die Geschichte. Gleichzeitig kann ich in der Gegenwart die Suche nach dem Mörder von Lillian Darney verfolgen. Hier begegnen mir sehr interessante Charaktere mit Psychosen und Macken, allen voran Cedric Darney, der Stiefsohn von Lillian. Die Dialoge sind sehr authentisch, so wie ich es von Zoe Beck gewohnt bin. Ich weiß natürlich, dass die beiden Stränge sich irgendwann zusammenfügen werden, aber ich bin lange Zeit im Dunkeln getappt. Die Auflösung ist ziemlich unspektakulär und gerade deshalb so gut. Es macht die Geschichte rund und passt so gut zu diesem ruhigen Buch, das mit fein dosierter und hintergründiger Spannung unterhält. Ich mag den ganz eigenen, ja fast schon eigenwilligen Schreibstil von Zoe Beck und empfehle dieses Buch allen Liebhabern der leisen Töne und hintergründigen Spannung. Denn dieses Buch ist kein Thriller im herkömmlichen Stil, nein, es ist eher spannende Milieustudie.

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