Zoe Beck Der frühe Tod

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Inhaltsangabe zu „Der frühe Tod“ von Zoe Beck

Nur eine Hand ragte aus dem Ufergestrüpp hervor, sein Ehering funkelte im noch schwachen Licht. Weiterlaufen!, rief ihr die Stimme wieder zu, aber sie hörte nicht auf sie. Langsam bog sie stattdessen die Zweige auseinander, um ihn sich näher anzusehen - Beim Joggen macht Caitlin eine grausige Entdeckung: Der Mann, der da im Gebüsch vor ihr liegt, ist tot. Doch noch schlimmer ist: Er ist kein Unbekannter. Bei der Leiche handelt es sich um ihren Exmann, den sie gehofft hatte nie wieder sehen zu müssen. Vor Kurzem erst ist sie von London in die schottischen Highlands gezogen, um vor ihm und ihrer Vergangenheit zu fliehen. Doch wer hätte ein Motiv haben können, ihn zu töten - außer Caitlin selbst? (Quelle:'Flexibler Einband/22.07.2011')

Spannende Handlung

— Mordsbuecher
Mordsbuecher

Spannender Fall

— beyond_redemption
beyond_redemption

Fall ist sehr gut, Charaktere und Schreibstil eher mau.

— PascalTheChameleon
PascalTheChameleon

Netter Krimi für Zwischendurch.

— Wurmli
Wurmli

Für mich bis jetzt das schwächste Buch von Zoe Beck

— fitzelchen
fitzelchen

Fazit: Ein sehr spannender und komplex erzählter Psychothriller mit detailreich beschriebenen Charakteren.

— Bellexr
Bellexr

@Birkhenne: Ein Buch, das in einem Lesekreis gelesen wird und somit von Leser zu Leser wandert.

— wollsoeckchen88
wollsoeckchen88

Was ist ein Wanderbuch?

— Birkhenne
Birkhenne

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  • sehr spannend

    Der frühe Tod
    abuelita

    abuelita

    06. May 2017 um 12:19

    Caitlin findet am frühen Morgen beim Joggen ihren Ex-Mann- ermordet. Sie ruft die Polizei, obwohl sie weiss, dass das im Grunde dumm ist, denn sie ist nicht die, die sie vorgibt zu sein.. Ben ist Journalist und wird durch ein Fax auf mysteriöse Todesfälle von Kindern aufmerksam – er fängt auf eigene Faust an zu recherchieren…Diese zwei Handlungen laufen parallel und anfangs war mir unklar, wie sie zusammenhängen. Das werde ich hier natürlich auch nicht verraten…Sehr gut gemacht finde ich dieses Buch. Der Schreibstil ist eingängig, die Handlung sehr spannend. Und die Autorin führt die zwei Stränge auch folgerichtig und sehr gekonnt zusammen.  

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  • Was würdest du tun, wenn deine Ehe ein Desaster war und du nur noch auf der Flucht bist?

    Der frühe Tod
    Mordsbuecher

    Mordsbuecher

    19. February 2017 um 22:05

    Was würdest du tun, wenn deine Ehe ein Desaster war und du nur noch auf der Flucht bist? Entweder du gibt’s auf oder du fängst unter einem anderen Namen ein neues Leben an. So erging es Caitlin, sie ließ sich scheiden und floh vor ihrer Vergangenheit  in die schottischen Highlands. Unter falschen Namen arbeitet sie in einer Organisation We help, die Jugendlichen in den Chettobezirken unterstützen. An einem frühen morgen entdeckt Caitlin beim joggen eine Leiche am Flußufer und sie glaubt ihren Augen kaum –  es ist ihr ex Mann Thomas. Woher wußte er, wo sie lebt? Was wollte er von ihr, dachte er vielleicht an Rache ??? Wenn das nicht schon schlimm genug ist und bekommt Caitlin Nachrichten von Thomas Handy…… Zur gleichen Zeit bekommt der junge Journalist Ben ein mysteriöses Fax in die Hände. Eine Liste mit Todesfällen, vor allem von Jugendlichen und er sieht die große Chance auf eine gute Story. Nach ersten Ermittlungen handelt sich es sich um Kinder die von der Organisation in der Caitlin arbeitet unterstützt werden. Wer war der Mörder und hat er auch Thomas getötet? Oder haben sie Selbstmord begannen ? Ben macht sich auf die Suche nach den Familien  und schnell wird ihm klar ihr stimmt was nicht. Geschrieben wurde das Buch in 3 unterschiedlichen Schreibstile, was ich sehr gelungen finde. Einmal in der Sicht von Caitlin, dann Bens Ermittlungen und ein kleiner Teil in kursiv, der mir unzählige Fragezeichen kostete. Im Ganzen finde ich es sehr spannend und die Handlung finde ich sehr gut durchdacht, mal was ganz anderes von Zoe Beck.

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  • Sehr spannende Idee, Umsetzung nur mau.

    Der frühe Tod
    PascalTheChameleon

    PascalTheChameleon

    04. May 2016 um 11:26

    Während ich den Fall wirklich gut finde und auch die zweiseitige Ermittlung, ist der Schreibstil noch sehr holprig. Anfänglich braucht es ein wenig Zeit, bis man sich reingelesen hat, danach geht es im Mittelteil, das Ende allerdings ist sehr holprig und abgehackt formuliert, für ein Ende auch sehr gefühlslos.Auch die Charaktere, gerade Caitlin und Ben, scheinen mir ein bisschen flach - die meiste Beschreibung erhalten sie erst gegen Ende vom jeweils anderen. Der tiefgreifendste Charakter scheint hier Val zu sein. Insgesamt also ein gutes Konzept, nur am Schreibstil hapert es noch etwas.

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  • Interessantes Thema, spannend erzählt

    Der frühe Tod
    Felice

    Felice

    11. March 2014 um 20:36

    Ein wirklich guter, spannender Thriller! Erzählt wird aus zwei Perspektiven: Caitlins und Bens Erlebnisse laufen parallel und wechseln sich in kurzen Kapiteln ab, jeweil in einer anderen Schrift, was die Unterscheidung leicht macht. Die Thematik ist vielschichtig und lässt bis zuletzt mitraten, was mir persönlich immer gut gefällt. Obwohl sehr spannend, gibt es auch humorvolle Passagen. Eine eindeutige Leseempfehlung

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  • Der frühe Tod - mittelmäßiger Thriller

    Der frühe Tod
    Seehase1977

    Seehase1977

    15. January 2014 um 13:48

    Klappentext/Inhalt: Lauf weg!, ist ihr erster Gedanke. Caitlin will nicht glauben, was sie vor sich sieht. Zu ihren Füßen liegt ihr Exmann. Tot. An seinem Kopf eine klaffende Wunde, die keinen Zweifel zulässt: Er ist ermordet worden. Den Schock noch in allen Gliedern, ruft sie die Polizei. Auch wenn sie weiß, dass die ihr unbequeme Fragen stellen wird. Denn Caitlin ist nicht die, für die sie in dem idyllischen schottischen Dorf alle halten. Und für den Mord an ihrem Exmann hat sie das stärkste aller Motive: Rache. Doch schon bald wird Caitlin klar: Die Polizei ist nicht ihr größtes Problem. Es gibt da noch jemanden, der über jeden ihrer Schritte genau informiert ist. Und der würde sie lieber tot als lebendig sehen… Neben "Das alte Kind" ist dies nun mein zweites Buch von Zoe Beck und leider muss ich sagen, dass der Klappentext mehr verspricht als das Buch her gibt und eigentlich schon weitgehend das Spannenste an diesem angeblichen Thriller war. Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Einmal aus Sicht der Protagonistin Caitlin, die beim Joggen ihren toten Exmann findet und ganz oben auf der Liste der Verdächtigen steht. Zum anderen aus Sicht des Journalisten Ben, der mysteriöse Todesfälle von Kindern aus einem sozialen Brennpunkt aufklären will. Am Anfang war Caitlins Geschichte durchaus spannend. Leider sind die Abschnitte, in denen von Caitlins Schicksal erzählt wird, viel zu kurz, als dass sich wirklich Spannung oder Interesse oder Nähe zur Person aufbauen kann. Die Seiten in denen Ben seine Geschichte erzählt fehlt einfach die Spannung, zumindest am Anfang. Auch wenn es dem Leser anfangs so erscheint, als hätten Caitlin und Ben nichts miteinander zu tun, laufen die beiden Erzählstränge dann doch ineinander über und bilden einen dann doch relativ spannenden Abschluss.  Alles in allem hat mich das Buch nicht wirklich gefesselt und abgeholt. Die Protagonisten sind eher blass beschrieben, selbst Emotionen werden irgendwie steril wiedergegeben.  Deshalb leider nur drei Sterne, sehr schade, denn wie gesagt, der Klappentext verspricht so viel mehr.

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  • Dunkle Machenschaften...

    Der frühe Tod
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. October 2013 um 17:25

    In der Idylle der schottischen Highlands will Caitlin ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen. Doch nur wenige Wochen nach ihrer Ankunft wird ein Toter gefunden, den niemand kennt, außer Caitlin - es ist ihr Exmann. Es dreht sich aber nicht nur um eine gescheiterte Ehe und den mysteriösen Tod des Ex-Ehemanns. Schon bald wird klar, dass viel mehr dahinter steckt. Eine Verstrickung aus dunklen Machenschaften, Medikamentenmissbrauch, ungeklärten Todesfällen und Verrat. Mein erstes Buch der Autorin Zoe Beck und ich bin von diesem Thriller begeistert. Die ganze Geschichte spielt in lediglich vier Tagen, erzählt wird in der Gegenwart und immer wieder in Rückblenden. Ein Thriller der Seite für Seite Fahrt aufnimmt, rasant, spannend und absolut lesenswert.

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  • Schottland in der Arbeiterklasse

    Der frühe Tod
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. August 2013 um 10:54

    Mein erstes Buch der Autorin und ganz bestimmt nicht mein letztes.

    Der Schauplatz und die Lebensumstände sind sehr anschaulich beschrieben, der Spannungsbogen fällt zwar nicht extrem hoch aus, aber trotzdem fühlte ich mich bestens unterhalten.

  • Gedruckte Peinlichkeit *Spoilerwarnung!*

    Der frühe Tod
    NavidRD

    NavidRD

    24. July 2013 um 16:20

    Das positivste was ich über dieses Werk sagen kann ist, dass es sich spielerisch leicht auf den Ranglistenplatz des schlechtesten literarischen Werkes, dass ich jemals las, schob. Es gibt 2 gleichwertig abgehandelte Protagonisten. Caithlyn eine Frau die jahrelang von ihrem Mann als Hausfrau gehalten wurde und in dieser Zeit offenbar keinerlei Interessen, Träume oder Ehrgeiz entwickelte. Dennoch schaffte sie einen Bachelor in Medienwissenschaft im Fernstudium für den sie sich so schämt, dass sie ihn nicht in ihrer Bewerbungen nach dem Ende ihrer Ehe angibt. Stattdessen ändert sie ihren vollständigen Namen, wobei sie den Geburtsnamen wieder annimmt während sie den Vornamen ändert. Die Gründe und die Durchführung dessen wird im Buch nicht aufgelöst. Schlussendlich sehe ich den Hauptgrund für die Einführung dieser Person darin ein paar Gewalttaten schildern zu können. Das setzt die Autorin um indem sie, scheinbar beliebig zu passenden Momenten, der Figur diverse Verletzungen verschafft, sodass sie ab der Mitte des Buches fast vollständig bandagiert mit großen Mengen an Schmerzmitteln auftritt, was sie natürlich nicht davon abhält erfolgreich Wettläufe mit gesunden Männern zu veranstalten. Der 2. Protagonist ist ein Gerichtsjournalist der durch Zufall auf eine Möglichkeit stösst durch einen besonderen Fall zu einem bedeutenden Artikel, der ihn den Aufstieg an eine wichtigere Position zu gelangen, ermöglichen könnte. Ob ihm dies gelingen würde wird im Buch nicht geklärt, da er die gesamten 245 Seiten kein einziges Wort schreibt. Ein Leben ausserhalb seiner Ermittlungen wird nur in klischeehafter Form angedeutet. Er hat eine reiche Erbin zur Freundin für die er sich genug interessiert um nach mehreren Tagen eine 4-wortige SMS zu verfassen. Ansonsten zeichnet er sich dadurch aus das er bei allem was er tut erfolgreich ist und niemals in Gefahr gerät. Lesenswert ist dieses Buch nur wenn man Freude an Logiklöchern und unbeantworteten Fragen, über die die Autorin nicht nachdenken wollte, hat. Mein persönliches Highlight war dann die Stelle an der erklärt wird weshalb gerade die Kinder als Versuchspersonen benutzt wurden: "Warum braucht ihr noch mehr Leute zum Testen? Und warum meinen Jungen? Nehmt doch mich, meine Frau wäre euch ewig dankbar, wenn ich nichts mehr trinke! Da sagte Cunningham: Nein, das geht nicht, es ist nur für Leute, die noch nie Alkohol getrunken haben. Also sagte ich: Mein Junge hat schon mal Alkohol getrunken. Und er sagte: Genau deshalb bin ich hier. Wir müssen jetzt wissen, ob man auch Kindern, die schon angefangen haben zu trinken, helfen kann. Aber es geht nur mit Kindern, nicht mit Erwachsenen." Mein Schlussfazit kann nur lauten, dass dieses Buch klar erkennen lässt, dass viel zu große Massen an Büchern publiziert werden. Für mich ist nicht nachvollziehbar das so ein Machwerk einen Verlag finden konnte.

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  • Mehr Sozialkritik - kaum Thrillerhandlung

    Der frühe Tod
    Thommy28

    Thommy28

    23. February 2013 um 16:10

    Beim Joggen am Ufer des Loch Katrine in Schottland findet Caitlin Anderson eine Leiche. Dass es sich dabei um ihren Ex-Ehemann Thomas handelt, von dem sie sich gerade hat scheiden lassen, macht den Fund noch brisanter. Ihre Ehe war nicht gerade gut gelaufen (er hatte sie ziemlich tyrannisiert) und sie hatte hier im schottischen Hochland Abstand von ihm finden wollen. Was also machte er hier, wo er doch in London lebte und keine Ahnung von ihrem Aufenthaltsort haben sollte? Und wer hätte einen Grund gehabt, ihn zu ermorden? Ausser ihr selbst - und so wird sie schnell zur Hauptverdächtigen für die Polizei. Parallel dazu ist der Journalist Ben Edwards auf Recherche, nachdem ihn ein anonymes Schreiben auf mögliche Zusammenhänge mit dem Tod einiger Jugendlicher hinwies, die »we help« betreute. Bei dieser Kinderhilfsorganisation ist Caitlin als PR-Managerin tätig. Das Buch wird in zwei Hauptsträngen und einem Nebenstrag erzählt, was Anfangs etwas verwirrend ist. Die Protagonisten bleiben sehr blass, ihr Handeln ist oft nicht so recht nachzuvollziehen. Ich hatte den Eindruck, die Thrillerhandlung war der Autorin recht nebensächlich; ihr Anliegen war wohl hauptsächlich ihre Sozialkritik. Am Schluss werden die Handlungstränge zusammengeführt und enden in einem ziemlich lieblos geschriebenen mehr zufälligen Finale. Darüberhinaus hat die Autorin wieder lose Handlungsfäden nicht zu Ende verknüpft (wie schon in "Das zerbrochene Fenster"). Ärgerlich! Insgesamt allenfalls ein mittelmäßiges Buch.

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  • Rezension zu "Der frühe Tod" von Zoe Beck

    Der frühe Tod
    Das_Leseding

    Das_Leseding

    13. January 2013 um 17:05

    Was ist denn hier passiert? “Der frühe Tod” erscheint nach “Wenn es dämmert” und “Das alte Kind” spielt aber zwischen den beiden Büchern. Eigentlich gibt es keinen geschichtlichen Zusammenhang zwischen den Büchern, so dass diese auch in unterschiedlicher Reihenfolge gelesen werden können, aber es sind ein Paar Figuren, die sich in den 3 Büchern immer wieder finden und wenn dort das logische fehlt, macht doch das Lesen keinen Spaß mehr. Inhalt: Wie immer ist das Buch in 2 Geschichten aufgeteilt, die später zusammengeführt werden. Eine Story dreht sich um Caitlin, die vor ihrem Exmann flieht und bei einer Stiftung für vernachlässigte Jugendliche in der PR Abteilung anfängt. Die andere Geschichte dreht sich um Ben und Cedric (beide bekannt aus den anderen Büchern). Ben erhält einen anonymen Hinweis, dass es in der “We help” Stiftung nicht mit rechten Dingen zu gehen soll und es unter den Jugendlichen mysteriöse Todesfälle gab. Was wird er dort finden und wie hängen beide Geschichten zusammen? Stil: Der Stil von Zoë Beck ist im Buchaufbau gleich geblieben, allerdings hat der Schreibstil doch sehr nachgelassen. Teilweise sehr sprunghaft und wenig spannend dümpelte die Geschichte so vor sich hin. Charaktere: Caitlin, die mir am Anfang zu blass und später total gestört vorkam, konnte ich trotz der extra für sie eingerichteten Kapitel nicht greifen, zu sehr hüpfen die Erlebnisse von einem Punkt zum nächsten und die ganzen Randgeschichten langweilten. Als Caitlin, dann total verletzt im Krankenhaus liegt und erfährt, dass ihr Haus abgebrannt ist, ihr Nachbar und ihre beste Freundin tot sind, reagiert sie gar nicht. Da hätte ich mir aber eine andere Reaktion vorstellen können, oder? Ben und Cedric bekommen alles irgendwie hin, klären auf und arbeiten fleißig, aber dies hätten sie nie ohne Sanders Hilfe geschafft. Die beiden feiern sich am Ende des Buches und von Sander erfährt der Leser nichts mehr, wieso? Cover: Das Cover zeigt einen Kinderschatten auf einem Fahrrad – für mich ein deutliches Zeichen für Vernachlässigung – also ein gut gewähltes Cover. Fazit: Das bis jetzt schlechteste Buch von Zoë Beck, das nicht wirklich Lust auf mehr macht. Die Charaktere bleiben blass und lieblos mit vielen charakterlichen Fehlern und der Leser bleibt auf vielen Fragen sitzen. So habe ich mich beispielsweise gefragt, was die kursiv geschriebenen Kapitel zwischen den Geschichten zu bedeuten haben – und was nun mit den Familien geschieht deren Kinder gestorben sind oder was aus den Kindern wird, die noch in den Projekten der Stiftung stecken – ganz klar, mir fehlt ein Epilog. Was ich gut fand, war die Geschichte um die Armut, verwahrloste Kinder und ärztliche Forschung. Ich vergebe 3 Sterne für “Der frühe Tod”, da mir der Grundgedanke der Geschichte und der Stil mit den 2 Geschichten sehr gefällt.

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  • Rezension zu "Der frühe Tod" von Zoe Beck

    Der frühe Tod
    Gruenente

    Gruenente

    10. January 2013 um 15:25

    Unterhaltsamer, kurzweiliger Krimi. Eine junge Frau, auf der Flucht vor ihrem Exmann in Schottland gelandet. Findet eine Leiche beim joggen. Ausgerechnet die ihres Exmannes! Eine Stiftung, Journalismus, Missbrauchsvorwürfe, tote Kinder und Jugendliche, Armut, Reichtum, soziales Gefälle, Alkoholismus und ähnliche Themen werden berührt. zum Teil etwas unwahrscheinlich (was die Zufälle angeht) aber recht spannend. Keine litererarische Perle. Interessanter Weise spielen die Ermittlungsbeamte nur eine Hintergrundrolle. Die Hauptpersonen sind ein Journalist und die junge Exfrau, sie treffen aber erst kurz vor Schluss aufeinander. Die verschiedenen Erzählperspektiven wurden schön durch unterschiedliche Schriftarten verdeutlicht.

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  • Rezension zu "Diesseits der Dunkelheit"

    Der frühe Tod
    VeroNefas

    VeroNefas

    31. October 2012 um 15:47

    Spannende, perfide Story. Kurzkritik: Eine wirklich spannende Geschichte, eingebettet in die zauberhafte Landschaft der schottischen Highlands. Die Figuren sind hier wirklich schön gezeichnet, man kann sich mit den Protagonisten identifizieren und mit ihnen die Zusammenhänge ermitteln. Geschickt gelegte falsche Spuren führen sogar den geübten Krimileser in die Irre - zumindest fast ;) Hab das Buch in einem Rutsch gelesen, da ich es nicht aus der Hand legen konnte ohne zu wissen, was hinter dem Mord steckt und wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen.

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  • Rezension zu "Der frühe Tod" von Zoe Beck

    Der frühe Tod
    hanniball

    hanniball

    23. May 2012 um 15:06

    Caitlin ist frisch geschieden und als PR-Beauftragte einer Stiftung, die sich um benachteiligte Jugendliche kümmern soll und von einer Pharma-Firma gesponsort wird, nach Schottland gezogen,. Beim morgendlichen Joggen findet sie eine Leiche. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, muss sie feststellen, dass es sich bei der Leiche um ihren Mann handelt. Da die Trennung nicht wirklich in gegenseitigem Einverständnis erfolgt war, ist Caitlin schnell die Hauptverdächtige der örtlichen Ermittler und gerät darüber hinaus in weitere dunkle Machenschaften. Ben ist Journalist und erhält einen anonymen Hinweis, dass bei der schon erwähnten Stiftung etwas im Argen liegt. Mit Unterstützung des Besitzers seiner Zeitung, dem überdies auch die sponsornde Pharma-Firma gehört, beginnt er zu ermitteln. Hierbei versucht er auch, Caitlin zu kontaktieren, die allerdngs gerade Anderes zu tun hat. Und so beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und stößt bald auf einige Merkwürdigkeiten. Der Roman ist spannend, ziemlich rasant und schon durchaus ein wenig überfrachtet. Aber Letzteres stört nicht wirklich beim Lesen; allerdings hätten die verschiedenen Unglücksfälle, Intrigen und ähnliches wohl auch für anderthalb Thriller gereicht. Die Personen sind liebevoll gezeichnet, wirken auf mich glaubwürdig und lebendig und wenigstens Ben und Caitlin wachsen dem Leser auch ans virtuelle Herz. Insgesamt ein sicherlich lesenswertes Buch.

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  • Rezension zu "Der frühe Tod" von Zoe Beck

    Der frühe Tod
    Nina2401

    Nina2401

    19. February 2012 um 20:02

    Caitlinn will nach ihrer gescheiterten Ehe ihrer Vergangenheit entfliehen. Sie ändert ihren Namen und startet in Schottland einen neuen Anfang. Aber dann wird dort die Leiche ihres Exmannes gefunden, Caitlinn gerät ins Visier der Ermittler und ihr bleibt nur die Flucht. Ben ist Journalist und arbeitet für den Scottish Independent. Durch ein Fax wird er auf mysteriöse Todesfälle von Kindern aufmerksam und recherchiert auf eigene Faust. Diese beiden Handlungen laufen parallel, sind sogar durch unterschiedliche Schriftarten gekennzeichnet. Ich habe anfangs sehr viele Vermutungen angestellt, wie die beiden Stränge zusammen hängen können und dabei hat Zoe Beck mich mehr als einmal auf eine falsche Fährte geführt. Die 2 verschiedenen Erzählstränge haben für mich die Spannung konstant auf einem hohen Level gehalten, denn mit Cliffhangern hat Zoe Beck natürlich auch nicht gespart. Beide Hauptdarsteller kommen den Geschehnissen auf unterschiedlichen Wegen auf die Spur und das macht für mich den Hauptreiz des Buches aus. Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und modern und gleichzeitig spannend, sehr spannend sogar. Zoe Beck hat mir ein bisschen Schottland vermittelt, die schottische Band Franz Ferdinand wurde kurz erwähnt und ich habe viel über die schottische Arbeiterschicht erfahren. Das machte die Story für mich so authentisch, ich finde es immer klasse, wenn Musik eine Rolle spielt, die ich kenne und mag und ich ein bisschen über Land und Leute erfahre. Anfangs hatte ich große Fragezeichen in den Augen, weil ich nicht genau wusste, worauf die Story hinauslaufen würde und ich habe mich einfach mitreißen lassen von dem intelligent konstruierten Plot und wurde immer wieder neu überrascht. Das Buch ist absolut nicht vorhersehbar. Es hat mich wunderbar unterhalten und mir einige Stunden Schlaf geraubt. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Zoe Beck, denn der Vorgänger „Das alte Kind“ hat mir schon gut gefallen, aber dieses hier war noch um einige Nuancen besser!

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  • Rezension zu "Der frühe Tod" von Zoe Beck

    Der frühe Tod
    cybersyssy

    cybersyssy

    03. February 2012 um 10:48

    ** Inhalt ** In der Idylle der schottischen Highlands will Caitlin ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen. Doch nur wenige Wochen nach ihrer Ankunft wird ein Toter gefunden, den niemand kennt, außer Caitlin: Es ist Thomas, ihr Exmann. Und Caitlin ist die einzige Verdächtige. Denn für den Mord hat sie das stärkste aller Motive – Rache. Doch schon bald wird Caitlin klar: Die Polizei ist nicht ihr größtes Problem. Es gibt da noch jemanden, der über jeden ihrer Schritte genau informiert ist. Und der würde sie lieber tot als lebendig sehen … ** Meine Meinung ** Da ich das Buch von meiner Kollegin geschenkt bekommen habe und das erste Buch von Zoe Beck nicht kenne, bin ich ohne Erwartungen herangegangen und konnte nicht enttäuscht werden. Schon ab der 2 Seiten war meine Neugier geweckt. Zwei Handlungsstränge, Caitlin, die vor ihrem Ex-Mann nach Schottland geflüchtet ist und Ben, der Gerichtsreporter, der richtiger Journalist sein will, werden hier ganz geschickt miteinander verwoben. Zu Beginn fragte ich mich, was die beiden miteinander zu tun haben, aber so nach etwa 100 Seiten erahnte ich den Zusammenhang und ein Puzzleteil nach dem anderen fand seinen Platz im Laufe der Handlung. Allerdings überraschten mich die Täter, die ich so nicht vermutet hatte. Und die Neugier, sie zu „enttarnen“, machte mir das letzte Drittel des Buches, welches sich stellenweise etwas zog, leichter. Die Schreibweise Becks ist flüssig und die Figuren werden gut und weitestgehend glaubhaft dargestellt. Stellenweise konnte ich mitfiebern und langweilig war das Buch nicht. So vergebe ich denn knappe 4 Sterne und bereue die Lektüre nicht.

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