Zoe Hagen Tage mit Leuchtkäfern

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Inhaltsangabe zu „Tage mit Leuchtkäfern“ von Zoe Hagen

»Das Leben ist ein Privileg«, sagte ich. »Das Leben ist ein Privileg?«, fragte Noah erstaunt. »Ja«, sagte ich. Noah zog die Luft ein, ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er drehte sich zu Fred und den anderen um und fragte: »Wo zum Henker hast du denn den kleinen Gandhi hier her?« Du bist einsam und unglücklich, dein Leben wie ein falscher Film, der an dir vorbeiläuft. Bis du neue Freunde triffst. Gut, die sind alle ein bisschen verrückt, sie nennen sich »Der Club der verhinderten Selbstmörder«. Aber sie geben dir Halt und sind wie Leuchtkäfer in deiner bodenlosen Traurigkeit. Denn du hast nur das eine Leben.

Eine wirklich schöne Lektüre für Zwischendrin mit viel Gefühl und sehr schön geschrieben!

— zeilenverliebte
zeilenverliebte

Die Geschichte hat mich wirklich berührt und in ihren Bann gezogen. Die Charaktere wirken echt und ich konnte sie sehr gut verstehen.

— Sky_Johnson
Sky_Johnson

Unglaublich schön und herzzerreißend! Es hat mein denken über das Leben verändert.

— Madamefuchs
Madamefuchs

Bestes Buch was ich in den letzten Monaten gelesen habe!

— Glitzermarie
Glitzermarie

Wichtige Massage, wurde mir aber zu philosophisch und konnte mich nicht ergreifen

— Lesemaus19
Lesemaus19

Tolle Umsetzung eines schwierigen Themas, trotz weniger Seiten. Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. Absolut Lesenswert.

— Kodabaer
Kodabaer

leider konnte es mich nicht überzeugt aber wunderschönes Cover

— rosenkrieg
rosenkrieg

Poetischer Roman, bei dem mir am Ende zu viele Fragen offen blieben

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

Leider nicht mein Fall...trotz des wunderschönen Covers.

— fraeulein_lovingbooks
fraeulein_lovingbooks

Unheimlich schön, unheimlich berührend

— JustOneMorePage
JustOneMorePage

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  • Ein wunderbares Werk!

    Tage mit Leuchtkäfern
    zeilenverliebte

    zeilenverliebte

    24. August 2017 um 14:21

    Ich weiß nicht wie ich anfangen soll... Viel will und kann ich auch gar nicht zu dem Buch sagen. Ich habe es durch Zufall auf dem Wühltisch im Hugendubel gefunden und alleine das Cover hat mich schon total angelacht und der Klappentext hat mich dann überzeugt. Sobald ich meine vorherigen Bücher beendet hatte, habe ich sofort mit diesem Buch angefangen und hatte es dann auch direkt am nächsten Tag durchgelesen. Es ist wirklich eine wunderschöne Geschichte, die zeigt wie schön und schrecklich das Leben sein kann. Ich finde es beachtenswert, wie gut Zoe Hagen die Gefühle auf den Punkt bringt und beschreibt. Es ist wirklich atemberaubend und man kann gar nicht anders als mit den Protagonisten zu fühlen und sie zu lieben. Die Charaktere sind vor allem wirklich sehr toll ausgewählt und ich habe mich in jeden einzelnen direkt von Anfang an verliebt! Wer selbst schon Ähnliches erlebt oder durchgemacht hat, mag das Buch wahrscheinlich noch mehr, da es einen wirklich noch mal bestärkt und man alles so viel besser verstehen und nachvollziehen kann. Das Buch ist zwar sehr kurz, aber hat eine wirklich schöne Message und obwohl es alles andere als ein Happy End gibt, stimmt einen dieses Buch glücklich und ich war mit dem Ende auch wirklich sehr zufrieden.Man könnte wirklich noch so viel mehr sagen... Aber ganz ehrlich Leute, lest es einfach! Es ist eine perfekte Lektüre für Zwischendrin, geht runter wie Butter und trotzdem muss man sich einfach in das Buch und vor allem die Charaktere verlieben! 

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  • "Das Leben ist ein Privileg"

    Tage mit Leuchtkäfern
    Sky_Johnson

    Sky_Johnson

    22. August 2017 um 19:17

    ... schreibt Zoe Hagen in "Tage mit Leuchtkäfern". Und genau das machte mir dieses Buch wieder klar. Die Charaktere haben mich am meisten fasziniert. Beim Lesen konnte ich mit ihnen mitfühlen und mich gut in sie hineinversetzen. Zoe Hagen beschreibt das komplizierte Leben einer Teenagergruppe mit sehr viel Feingefühl und sehr glaubhaft. Die Geschichte der sechs Jugendlichen hat mich inspiriert, mein Leben voll auszukosten und ich bin wirklich froh, diesen  Glücksgriff in der Buchhandlung gefunden zu haben.

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  • Tage mit Leuchtkäfern

    Tage mit Leuchtkäfern
    PhiechensWunderwelt

    PhiechensWunderwelt

    20. July 2017 um 18:59

    Inhalt: Sie ist 15 Jahre alt, streitet sich mit ihrer Mutter, liebt und hasst. Ihr Name ist Antonia, doch ihre Freunde nennen sie liebevoll Gandhi. Antonia fühlt sich leer, unglücklich, sie isst nicht sehr viel und das was sie isst, kotzt sie über die weiße Keramikschüssel wieder aus. Mit ihren Briefen an Gott gibt sie sich eine Aufgabe und erzählt ihm ihr Leben. Sie findet neue Freunde, die sich merkwürdiger Weise "Der Club der verhinderten Selbstmörder" nennt. Diese Gruppe gibt ihr neuen Lebensmut und Antonia fühlt sich endlich verstanden. Die Sechs unternehmen sehr viel miteinander und philosophieren über das Leben. Bis zu einem dramatischen Unfall, nachdem sich das Leben der Gruppe schlagartig ändert und Antonia die Schönheit des Lebens wieder anders betrachtet. Fazit: Das Buch ist mir aufgrund des rätselhaften Titels sofort in die Hände gefallen und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, musste ich es einfach haben. Das Cover ist in sehr schönen Farben gestaltet, doch die Abbildung hat im ersten Moment nicht sehr viel mit dem Titel zu tun. Doch wenn man die Geschichte ließt, kann man sich denken, warum das Cover so aussieht. Der Titel wird sehr schnell klar im Buch und wird auch am Ende noch einmal aufgegriffen.  Der Anfang ist erst einmal etwas merkwürdig. Die Protagonistin erzählt ihre Geschichte, indem sie Briefe an Gott schreibt. An diesem Schreibstil musste ich mich erst einmal gewöhnen, doch er ist zu diesem Thema und der Handlung sehr gut gewählt. Man lernt die Protagonistin sehr schnell kennen und erfährt von ihren Problemen.  Im Laufe der Handlung bekommt man die positive Entwicklung mit und lernt, wie wichtig gute Freunde sind.  Das Ende der Geschichte ist sehr dramatisch und auch etwas traurig. Man hat mit diesem Ende nicht gerechnet. Ich finde es ist jedoch sehr gut geworden und zeigt wieder einmal, dass es wichtig ist über alles zu reden und auch auf kleine Details zu achten.  Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen, da ich mir gewünscht habe, noch mehr von den anderen Personen zu erfahren. Das Buch hat mich wirklich bewegt und es war eine wundervolle Geschichte gewesen, aber man hätte es in meinen Augen noch etwas weiter ausbauen können.

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  • Oberflächlich, aber doch ganz schön

    Tage mit Leuchtkäfern
    PaulaAbigail

    PaulaAbigail

    21. February 2017 um 18:20

    Etwas, das ich schon lange nicht mehr getan habe: Ein Buch kaufen - ja, sogar bestellen! -, ohne zu wissen, wovon genau es handelt. Ich bin auf einem anderen Buchblog auf den Titel gestossen und dachte mir: Ein Jugendbuch, das wär mal wieder was! Etwas, das sich leicht lesen lässt... "Das Leben ist ein Privileg", sagte ich. "Das Leben ist ein Privileg?", fragte Noah erstaunt. "Ja", sagte ich. Noah zog die Luft ein, ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er drehte sich zu Fred und den anderen um und fragte: "Wo zum Henker hast du denn den kleinen Gandhi hier her?" Ganz so einfach war das dann aber doch nicht, denn in diesem Buch geht es um Antonia, auch genannt Ghandi, und ihr Zusammentreffen mit dem Club der verhinderten Selbstmörder . Das sind Noah, Fred, Fabien, Lynn und Amira; zwar sind sie alle ein bisschen verrückt, aber was am wichtigsten ist: Sie sind für Ghandi da und geben ihr die Unterstützung und Geborgenheit, die sie in ihrer Familie nicht finden kann, sie holen sie aus ihrer bodenlosen Traurigkeit und leuchten ihr in dunklen Stunden wie eben: die Leuchtkäfer. Ein schönes Buch mit einem guten Hintergrund und tollen Charakteren, sprachlich fand ich aber vieles klischeehaft und habe mich bei einzelnen Zeilen und Passagen auch oft an Casper und Co. erinnert gefühlt. Schade, denn eigentlich wäre die Geschichte doch ganz schön gewesen.

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  • Tage mit Leuchtkäfern

    Tage mit Leuchtkäfern
    Kleine8310

    Kleine8310

    11. February 2017 um 03:06

    "Tage mit Leuchtkäfern" ist ein Roman der Autorin Zoe Hagen. Auf dieses Buch bin ich durch den tollen Titel und den interessanten Klappentext aufmerksam geworden. Der Inhalt klang für mich neuartig und sehr vielversprechend.    In diesem Buch geht es um die Protagonistin Gandhi. Gandhi lebt in einer Patchworkfamilie und sie hat häufig Stress mit ihrer Mutter. Vorallem fühlt sie sich nirgends so richtig dazugehörig. Aber am meisten ist da Gandhi's riesiger Selbsthass, der ihr zu schaffen macht. Und die Bulimie. Aber als sie Noah und seine Freunde kennenlernt und sich dem "Club der verhinderten Selbstmörder" anschließt gibt es ein kleines bisschen mehr Licht in ihrem Leben. Aber wird das reichen um sich bei der Entscheidung zwischen Leben und Tod, auch für das Leben zu entscheiden? Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. Zoe Hagen hat einen bildhaften, häufig auch schon poetisch - angehauchten Schreibstil, der mir richtig gut gefallen hat. Besonders toll fand ich ihr Talent mit den Worten zu spielen und bei mir als Leserin Emotionen zu erzeugen. Ich hatte zwar schon direkt bei der Thematik vermutet, dass das Buch einige Emotionen wecken würde, aber Zoe Hagen hat mich ab und an gefühlsmäßig kalt erwischt, was nicht vielen Autoren so gelingt.  Die Charaktere sind gut dargestellt, aber das Hauptaugenmerk legt die Autorin auf die Betrachtung des Lebens und die Frage was es lebenswert macht, besonders auch aus der Sicht der Jugendlichen, mit ihren Sorgen und Problemen. Mir hat die Art, wie sie dies vermittelt wirklich gut gefallen.  Die Handlung ist nicht sehr dicht, also es passiert nicht allzu viel, aber das ist nur ein minimaler Minuspunkt für mich, da die poetischen Betrachtungen einfach überwiegen. Die Formulierungen sind auf den Punkt genau und zwischen den Zeilen findet sich einiges an Weisheit wieder.  Positiv:  * schöner, poetischer Schreibstil *interessante Themen Negativ:  * die Handlung könnte ein bisschen dichter sein, aber das verliert sich neben den tollen Beschreibungen beinahe ganz "Tage mit Leuchtkäfern" ist ein Buch, welches mich mit seinen poetischen Betrachtungen bewegt und überzeugt hat! Ich kann es nur empfehlen!  

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  • Das Leben wäre so leicht, wenn es nicht so schwer wäre

    Tage mit Leuchtkäfern
    linasue

    linasue

    05. February 2017 um 21:13

    ★★★★☆  (4 von 5 Sterne) Inhalt: Das Leben wäre so leicht, wenn es nicht so schwer wäre Antonia ist 15 und sie hat nicht nur mit den Veränderungen ihres Körpers zu kämpfen, auch depressive Verstimmung und Bulimie beeinträchtigen ihr tägliches Leben. Sie fängt an, an Gott zu schreiben. Obwohl Antonia nicht wirklich an Gott glaubt, vertraut sie aber darauf das es eine höhere Macht gibt. Antonia lernt 5 Leute kennen. Diese haben einen Club >>Der Club der verhinderten Selbstmörder<<,die sich regelmäßige Treffen.  Antonia hat endlich Freunde gefunden. Alles kann ja nur noch besser werden,denkt sie. Doch ob Antonia endlich das auf und ab ihres Lebens entkommen kann, oder ob sie scheitern wird ? Meinung: Am Anfang muss ich gestehen, hat mich das Buch leider nicht so überzeugt. Die Idee Briefe an Gott zu schreiben, wie in einem Tagebuch finde ich sehr gut. Aber so negative Punkte haben mich nicht wirklich eintauchen lassen können. - Das ständige gegenseitige Zugezwinker empfand ich einfach als zuviel. - Sprüche die man aus dem Internet kennt, wirken leider einfach geklaut. - Manchmal kam ich mit den Aussagen nicht klar, war verwirrt wer, was, wann sagte. Und trotzdem hat es mich dann doch noch gepackt und die letzten Seiten las ich nur noch heulend. Gut finde ich, das Antonias Gedankengänge in den depressiven Phasen sehr gut beschrieben wurden. Als psychisch Kranker (ich) kann man das sicher besser nachempfinden, als ein vollkommen gesunder Mensch. Bulimie ist ein sehr ernstes Thema und in der Geschichte wird das auch nicht runtergespielt, sondern man kann sich hineinversetzen. Das Cover und der Titel sind ein Traum und die Autorin Zoe Hagen schreibt in einem einfachen und trotzdem schönen Stil. Fazit:  Mir erging es am Anfang so, dass mich die Geschichte etwas runter zog, dass ich das Buch für ein paar Stunden weglegen musste. Wenn jemand auch an psychischen Problemen oder Bulimie leidet,  würde ich gerne darauf hinweisen das man sich wirklich vorher überlegt ob man damit klar kommt darüber zu lesen. Würde das Buch aber ansonsten weiter empfehlen.

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  • Poetischer Roman, bei dem mir am Ende zu viele Fragen offen blieben

    Tage mit Leuchtkäfern
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    30. January 2017 um 18:52

    Das Buch ist in Form von Briefen an Gott geschrieben, die die Tagebucheinträge eines 15-jährigen Mädchens sind, das der Leser zunächst nur mit dem Spitznamen Ghandi kennenlernt. Ghandi ist zutiefst unglücklich, ihre Arme sind gezeichnet von selbstverletzendem Verhalten, zudem ist sie Bulimikerin. In der Schule wird sie bestenfalls mitleidig beäugt, sie hat keine Freunde und fühlt sich auch innerhalb ihrer Familie unverstanden und einsam. Sie ist zwar in psychotherapeutischer Behandlung, ihren Schmerz schildert sie aber nur in den Briefen an Gott, an den sie aber auch nicht wirklich glaubt. An Weihnachten, als die Familie - Mutter, Stiefvater und ihre zwei Geschwister - zum Essen ausgegangen ist, geht sie einsam durch das verschneite Berlin und begegnet Fred, der einen Schneeengel macht. Er nimmt sie mit in seine Wohnung, wo sie auf seine Clique trifft: Noah, Fabien, Amira und Lynn. Die fünf bilden den Club der verhinderten Selbstmörder". Sie haben sich in einer psychiatrischen Klinik kennengelernt und befinden sich offensichtlich alle noch wegen ihrer psychischen Probleme in ambulanter Behandlung. Überraschend schnell wird Ghandi in die Clique aufgenommen und hat zum ersten Mal Menschen um sich, die sie zu verstehen scheinen. Zu Hause stößt sie ihre Mutter weiterhin vor den Kopf, die sichtlich überfordert ist und den Eindruck macht, ihre Tochter aufgegeben zu haben. Ghandis seelische und damit einhergehende körperlichen Probleme verschärfen sich trotz des neuen Halts durch die Freunde weiter. Als sie sich buchstäblich die Seele aus dem Leib kotzt, wird sie in eine Akutklinik eingeliefert, wo sie vier Wochen im Koma liegt. "Tage mit Leuchtkäfern" ist keine leichte Kost. Alle Protagonisten des Buches haben psychische Probleme, die jedoch mit Ausnahme von Amira, nicht weiter erläutert werden. Bis zum Schluss blieb für mich offen, was der Grund für Ghandis Essstörung ist. Ich hätte mir gewünscht, dass man zumindest während des Krankenhausaufenthalts, wenn dem Leser Ghandi endlich als Antonia vorgestellt wird, erfährt, warum sie sich so einsam fühlt bzw. worunter sie leidet oder was ihr in der Vergangenheit widerfahren sein mag, dass sie versucht, sich durch das Erbrechen Erleichterung zu verschaffen. Durch die sehr philosophischen Charaktere des Romans und den besonderen Schreibstil in Form von Briefen an Gott, ist "Tage mit Leuchtkäfern" wie der Titel schon vermuten lässt, ein poetischer Roman, der allerdings in Bezug auf die Hintergründe zu den handelnden Personen sehr vage blieb. Auch wenn mich das Buch aufgrund der ernsten Thematik emotional berührt hat, blieb für mich am Ende ein Fragezeichen.

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  • Tage mit Leuchtkäfern

    Tage mit Leuchtkäfern
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    25. January 2017 um 20:27

    Inhalt »Das Leben ist ein Privileg«, sagte ich. »Das Leben ist ein Privileg?«, fragte Noah erstaunt. »Ja«, sagte ich. Noah zog die Luft ein, ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er drehte sich zu Fred und den anderen um und fragte: »Wo zum Henker hast du denn den kleinen Gandhi hier her?«Du bist einsam und unglücklich, dein Leben wie ein falscher Film, der an dir vorbeiläuft. Bis du neue Freunde triffst. Gut, die sind alle ein bisschen verrückt, sie nennen sich »Der Club der verhinderten Selbstmörder«. Aber sie geben dir Halt und sind wie Leuchtkäfer in deiner bodenlosen Traurigkeit. Denn du hast nur das eine Leben.(Quelle: Klappentext)Meine Meinung Gandhi fühlt sich nicht wohl in ihrer Haut. Von der Mutter fühlt sie sich nicht verstanden und wirkliche Freunde hat sie nicht. Zusätzlich leidet das junge Mädchen an einer Essstörung, von der alle wissen, das sie existiert. Aber niemand kann ihr wirklich helfen, auch Therapeuten bringen nichts. Auf einem Spaziergang lernt sie Noah kennen, der zu dem Zeitpunkt Schneeengel macht. Sie freunden sich sofort an und promt landet Gandhi im „Club der verhinderten Selbstmörder“… Ich wurde mit Gandhi nicht warm – mit den anderen Charakteren allerdings ebenfalls nicht. Sie blieben mir zu farblos und oberflächlich, sodass sie nur Randcharaktere waren. Und das, obwohl sie ein wichtiger Bestandteil der Geschichte waren.Aber zurück zur weibblichen Hauptperson: obwohl sie ihre Tagebucheinträge selbst schreibt, verstand ich sie nicht. In meinen Augen wirkte sie einfach nur wie ein Mädchen, das Aufmerksamkeit möchte und nicht wie eine junge Frau, die Probleme hat. Ihre Erzählungen klangen für mich unecht und teilweise auch gestellt geschrieben. Ich weiß nicht, ob ich die einzige bin, die so empfindet, aber mich hat das sehr gestört. Der Schreibstil ist schlicht, einfach und leicht verständlich. Leider hatte ich so meine Probleme mit der Erzählform. Tagebucheinträge an Jesus. Ich selbst bin nicht gläubig und mir stellen sich schon die Nackenhaare auf, wenn ich nur daran denken  – aber das ist natürlich bei jedem anders. Meiner Meinung nach, ist es sinnlos an eine höhere Macht zu schreiben, obwohl man genau weiß, das sie nicht existiert. Außerdem fehlte mir Story, weil ich viele Einträge unbedeutend und langweilig fand. Ich konnte kein Mitleid oder ein anderes Gefühl ihr gegenüber aufbringen, was ich wirklich schade fand. Die Geschichte ist nicht schlecht geschrieben und man merkt, dass die Autorin Potenzial hat, aber es gefiel mir halt einfach leider nicht. Insgesamt mochte ich „Tage mit Leuchtkäfern“ leider überhaupt nicht. Ich habe es nicht geschafft, mich in die Hauptperson hineinzuversetzen, weil sie mir zu distanziert blieb.Und wirklich in die Story reingekommen bin ich ebenfalls nicht. Wäre es ein Roman gewesen, dann wäre es vielleicht eher mein Fall gewesen, aber so leider nicht.Allerdings gefiel mir das Cover unglaublich gut und das Buch ist schon ein kleiner Blickfang.  Sterne

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  • Das Leben ist ein Privileg

    Tage mit Leuchtkäfern
    lesebiene27

    lesebiene27

    18. January 2017 um 01:05

    Inhalt: Die 15-jährige Antonia lernt eines Abends Fred und seine Freunde kennen, die zusammen den Club der verhinderten Selbstmörder bilden. Jeder von ihnen hat aufgrund seiner schweren Vergangenheit versucht sich das Leben zu nehmen und nun helfen sie sich gegenseitig mit guten Gesprächen, Freundschaft und Humor. Auch Antonia leidet unter depressiven Gedanken und einer Essstörung und schließt sich der ungewöhnlichen Gruppe an. In ihren Briefen, die sie Gott schreibt, beschreibt sie nun ihre Gedanken und Gefühle mit und ohne ihre neuen Freunde. Meine Meinung: Antonia, von ihren Freunden nur Ghandi genannt, ist ein totunglückliches Mädchen mit einer Essstörung. In ihren Briefen an Gott öffnet sie sich und gibt dem Leser preis, was sie über sich selber und ihre Umwelt denkt. Und schnell wird klar, dass die 15-Jährige tiefsinnige Gedanken hat, die sie gerne mit jemanden teilen möchte. Doch gleichzeitig hat sie das Gefühl, dass es niemanden gibt, der sich die Mühe macht, mehr über sie und ihre Gefühle zu erfahren, denn keiner versteht ihr Handeln und niemand nimmt sich die Zeit mehr über sie zu erfahren. Doch dann lernt sie neue Freunde kennen und kann endlich frei aussprechen, was sie denkt und wird dabei so geliebt, wie sie ist. Die Freunde Noah, Fred, Fabien, Lynn und Amira sind fünf wunderbare und gleichzeitig sonderbare Menschen, die alle schlechte Erfahrungen im Leben gesammelt haben. Ich denke, dass vor allem diese Erfahrungen sie zu den Menschen gemacht haben, die sie sind. Schnell habe ich sie in mein Herz geschlossen und hätte sie am liebsten gar nicht mehr rausgelassen. Der Schreibstil des Buches ist einfach gehalten und verspricht eine ruhige Geschichte. Doch schon bald wird deutlich, dass das Buch zwar leise vorträgt, der Inhalt aber so gewaltig ist, dass er mir beim Lesen so manches Mal den Atem geraubt hat. Die Gedanken, die Antonia vorträgt, haben mich tief berührt und ich habe gespürt, wie sie mein Innerstes nach außen gekehrt haben. Es hat dazu geführt, dass ich viel über mein eigenes Leben nachgedacht und mich in so manchen Gefühlslagen von Antonia wiedererkannt habe. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Autorin das Buch im Alter von 17 Jahren geschrieben hat und es ihr Debüt ist, kann man nur sagen: Hut ab, vor einer solch meisterlichen Leistung. Denn trotz all der poetischen und philosophischen Gedankengänge entsteht nicht der Eindruck, dass der Inhalt künstlich generiert, sondern genauso gelebt wurde. Das Buch strotzt nur so vor Authentizität und Feingefühl, dass das Lesen eine wahre Freude ist. Die Verzweiflung, die Ängste, die Sorgen, die negativen Gedanken kommen so echt und real rüber, als hätte ich tatsächlich Briefe gelesen, die ein junger Mensch an Gott geschrieben hat. Und dennoch wird man von diesen Gefühlen nicht erdrückt, sondern spürt eine gewisse Hoffnung und Lebensfreude. Fazit: Von mir bekommt „Tage mit Leuchtkäfern“ von Zoe Hagen die vollen 5 Lesesterne und eine absolute Leseempfehlung.

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  • Tage mit Leuchtkäfern

    Tage mit Leuchtkäfern
    jojo-lesemaus

    jojo-lesemaus

    01. December 2016 um 10:18

    Das Buch "Tage mit Leuchtkäfern" hat mir super gut gefallen, weil es ein packender Mix aus Gefühlen Erfahrungen und dem wahren Leben ist. Dabei schafft es die Autorin die Geschichte trotz der ernsten und oft auch verzweifelnden Thematik so wirken zu lassen, dass sie dich nicht unter ihrer Last erdrückt, sondern du alles verstehst und trotzdem noch voll dabei sein kannst ohne, dass es dich zerstört. Ich konnte in die Charaktere eintauchen, mit ihnen mitfühlen und sie verstehen. Auch wenn die Handlung sich sehr oft mit tiefsinnigen und schwierigen Themen beschäftigt hat, gab es auch immer wieder hoffnungsvolle und kraftschenkende Stellen, die das Buch essenziell geprägt haben. Dabei waren vor allem die vielen kleinen sehr poetischen Lebensweisheiten hilfreich. Die Charaktere die das Buch maßgeblich geprägt haben, waren wunderbar unterschiedlich und sich gleichzeitig so vertraut und hatten auch etwas was sie alle verbunden hat, so dass sich kleine Neckereien die sehr auflockernd waren, entwickeln konnten.Außerdem hat es mir sehr gut gefallen, dass Informationen nicht direkt und mit erdrückender Kraft vermittelt wurden, sondern meistens zwischen den Zeilen und leicht versteckt waren. Das Ende hat mir gezeigt wie vergänglich das Leben ist und wie wichtig es daher ist, dass wir es nutzen und uns darum bemühen.Das Buch ist ein sprachliches so wie inhaltliches Meisterwerk!

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  • Tage mit Leuchtkäfern --> geteilte Meinung

    Tage mit Leuchtkäfern
    Julie209

    Julie209

    24. November 2016 um 17:29

    „Tage mit Leuchtkäfern“ von Zoe Hagen (13,00€, erschienen am 14.03.16 im Ullstein Taschenbuch Verlag)   Antonia, genannt Ghandi, trifft auf den „Club der verhinderten Selbstmörder“; Das sind Noah, Fred, Fabien, Lynn und Amira. Zusammen sind sie ein wenig verrückt, aber sie geben sich auch Halt, obwohl sie alle ihre unterschiedlichen Probleme zu tragen haben.   Die Erzählform in Tagebucheinträgen, die an Gott adressiert sind, war für mich anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig. Vor allem, weil Ghandi mehrfach betont, nicht an Gott zu glauben. Dennoch zeigte sich im Laufe des Buches, dass die Autorin unheimlich poetisch schreibt und wunderbar mit Worten umgeht. Das stand ein wenig in dem Kontrast zu dem nicht beschönigenden und teils ekligen Beschreibungen (von zum Beispiel Mageninhalt). Ich muss gestehen, ich habe dieses Buch auch deshalb sehr gespalten erlebt. Einerseits ist es poetisch, fast schon philosophisch und wirklich tiefgründig geschrieben. Andererseits fehlten mir die emotionalen Bezüge zu den Personen und der Schreibstil war doch – vor allem anfangs – für mich zu holprig. Das Thema fasst die Autorin wunderbar an. Sie findet realistische Worte und ich war immer wieder beeindruckt, wie sie mit den Worten spielen konnte. Toll fand ich auch, dass der Titel im Buch wirklich an Bedeutung gewinnt, nicht nur als Thema sondern auch in der Handlung. Es regt definitiv zum Nachdenken an!   Zusammenfassend gesagt: Ich bin nach diesem Buch gespalten: Der Stil war nicht meins und auch die Emotionen haben mir gefehlt, dennoch ist es ein sehr poetisches und tiefgründiges Buch, das zum Nachdenken anregt.

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  • Tiefgründiges Buch mit einem überraschenden Ende

    Tage mit Leuchtkäfern
    Kunterbuntestagebuch

    Kunterbuntestagebuch

    31. October 2016 um 15:29

    Das Leben wäre so leicht, wenn es nicht so schwer wäre "Das Leben ist ein Privileg", sage ich. "Das Leben ist ein Privileg?", fragt Noah erstaunt. "Ja", sage ich. Noah zog die Luft ein, ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er drehte sich zu Fred und den anderen um und fragte: "Wo zum Henker hast du denn den kleinen Gandhi her?" Du bist einsam und unglücklich, dein Leben wie ein falscher Film, der an dir vorbeiläuft. Bis du neue Freunde triffst. Gut, die sind alle ein bisschen verrückt, sie nennen sich "Der Club der verhinderten Selbstmörder". Aber sie geben dir Halt und sind wie Leuchtkäfer in deiner bodenlosen Traurigkeit. Denn du hast nur das eine Leben. Fazit: Das Buch habe ich zur Hand genommen, da mir das Cover so gut gefallen hat. Doch je weiter man in der Geschichte voran kommt, desto mehr versteht man die Bedeutung des Bildes. Die Kapitel sind geschrieben von Antonia, genannt Gandhi, sie erzählt in Form von Tagebucheinträgen von ihrem Leben. Vom ständigen Kreislauf des schwächer werdens und des Kampfes gegen den eigenen Körper. Denn sie ist krank - ihr Essen kotzt sie wieder aus und an ihren Armen prangen unzählige Wunden, die sie sich selbst hinzugefügt hat. Ihr ganzer Alltag dreht sich nur darum - essen, kotzen, ritzen. Bis zu dem Moment, in dem sie den Club der verhinderten Selbstmörder kennen lernt. 5 Personen, die ihr Leben ordentlich durcheinander bringen. Sie lernt, dass das Leben nicht nur schwarz/weiß ist, es gibt so viele Grautöne, die man erkunden kann. Und endlich gibt es dort jemanden, der sie zu verstehen scheint. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Es ist keine süße, leichte Lektüre sondern eine Geschichte mit Tiefgang, die mich oft zum nachdenken angeregt hat. Denn es stimmt wirklich, manchmal sind wir so in unseren eigenen Gedanken gefangen, finden oft keinen Weg um auszubrechen. Doch mit den richtigen Leuten an deiner Seite ist das Leben manchmal zuckersüß und federleicht. Und auch wenn das Buch ein für mich unvorhersehbares Ende hatte, hab ich jedes Wort genossen. Klare Leseempfehlung von mir. Steffi G.

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  • Tage mit Leuchtkäfer von Zoe Hagen

    Tage mit Leuchtkäfern
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    14. September 2016 um 18:15

    Wie immer beginne ich mit dem Cover, das sprang mir schon als es erschienen ist ins Auge. Ganz meine Farben. Das Bild und der Titel sagt eigentlich erst mal nichts darüber aus was uns in der Geschichte erwartet. Doch wenn man zu lesen beginnt passt es einfach hervorragend. Die 15 jährige Gandhi sitzt auf einem Wegweiser der in alle Richtungen Zeit. Sie weiss nicht in welche Richtung sie gehen soll, sie ist Orientierungslos, verloren... Allein. Und der Titel... lest es selber und ihr werdet es herausfinden.Zoe Hagen schreibt wirklich wunderschön. Die Worte die sie wählt sind bedacht, einfach und dennoch voller Tiefe. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, und die Geschichte wird in Form eines Tagebuches erzählt, welches etwas über ein halbes Jahr abdeckt.Die Geschichte um die 15 jährige Gandhi ist eine tragisch traurige. Sie ist Bullemikerin und sie verletzt sich auch schon mal selber. Die Depressionen sind auch kein Fremdwort für sie. Darum beginnt sie ihre Gedanken in einem Tagebuch nieder zu schreiben, Gedanken die auf den ersten Blick so banal sind, wenn man nicht lange in ihnen verweilt, und doch, wenn man sich die Zeit nimmt sie sie sehr philosophisch.Gandhi weiss selber nicht was mit ihr los ist, sie ist traurig, wütend, alleine, einsam, leer, taub... Und sie weiss einfach nicht warum. Keiner scheint sie zu verstehen, wendet die Lehrer, noch die Mitschüler, nicht mal die Mutter selber. Was alles noch viel schlimmer macht, denn sie scheint jedem ein klotz am Bein zu sein. Und doch gibt es Momente wo Hoffnung, Erkenntnis, Verstehen, gar ein wenig Freunde und Glück durch schimmern. In diesem Momenten weiss sie..."Das Leben ist ein Privileg!"Also warum verhalten wie uns nicht so? Warum nehmen wir diese Verantwortung nicht an und Leben dem entsprechend? Nur was ist Leben... Was macht es aus? Nur atmen? Das ist es wohl nicht? Essen? Ja, sicher aber war das schon alles? Was ist mit Hoffnung, Freunde, Liebe und Glück?? All die Fragen gehen ihr durch den Kopf.Diese Geschichte ist eine wirklich tolle Geschichte, trotz des Themas nicht ein zu emotionales Buch, denn es ist mit Distanz geschrieben. Es ist eine Reflektion, die uns selber zum nachdenken bringt. Ich finde diese Geschichte sollte man nicht einfach konsumieren, man sollte ab und an mal innehalten und sich wieder selber die Fragen stellen die in dem Buch auftauchen. Was bedeutet für uns Glück? Liebe? Trauer... und all das andere was eben das Leben ausmacht. Man sollte wieder etwas Demut und Dankbarkeit empfinden.Das Meer rauschte vor sich hin, gemurmelte Liebkosungen, nur für den Sand bestimmt. Dieser bedankte sich aus seine Art. Sanft liess er sich von den Wellen ins Wasser ziehen, nur um dann wieder zurück gespült zu werden. In dem Buch sieht man wie wichtig Freundschaften sind, wie viel das Vertrauen ausmacht und sich auch mal auf was einlassen. Egal ob man vielleicht Angst davor hat oder denkt das die anderen schlecht von einem denken würden. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und das lernt Gandhi eben auch schnell. Noah, Amira, Lynn, Fabien und Fred, alle Anfang 20 nehmen sie ihn ihrem Freundeskreis auf. Ohne lange nachzubohren und sie lässt sich drauf ein auch wenn es was ganz neues für sie ist. Der Club der verhinderten Selbstmörder haben jeder für sich seine Geschichte. Sie nehmen sich wie sie sind ohne zu urteilen und im Wissen das kein Mensch perfekt ist.

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  • Tage die ich mich mit diesem Buch gequält habe...

    Tage mit Leuchtkäfern
    LeniiW92

    LeniiW92

    02. September 2016 um 16:22

    Durch dieses wunderschöne Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Als ich den Klappentext las, wollte ich es unbedingt haben. & jetzt? Naja. Wirklich umgehauen hat es mich nicht. In dem Buch geht es um "Gandhi". Ein junges Mädchen, welches vielen Problemen in ihrem Leben begegnet und versucht mit diesen klar zu kommen. Sie hat eine ausgeprägte Essstörung, fühlt sich fehl am Platz (auch in der Familie) und hat keine Freunde. An Weihnachten hält sie den falschen Schein ihrer Familie nicht mehr Stand, geht spazieren und begegnet einem Jungen. Sie unterhalten sich und er lädt sie ein ihn zu besuchen. Da sie sich ein paar Sachen vorgenommen hatte, auch offener zu werden, sagt sie zu und geht ihn kurzerhand besuchen. Dort lernt sie auch seine Freunde kennen. Sie nennen sich den "Club der verhinderten Selbstmörder". Schnell merkt sie, dass diese Menschen ihre Freunde sind... Ich könnte jetzt ewig so weitermachen.. aber ich erkenne den Sinn dahinter nicht, euch jetzt den ganzen Inhalt des Buchs widerzuspiegeln. Ich weiß auch nicht.. Irgendwie hat mich das Buch nicht so umgehauen. Ich fand schon den Aufbau irgendwie komisch. Alles wird in Form von Briefen an Gott dargestellt und sind aber trotz dessen nicht wie einer gehalten. Allerdings finde ich den Schreibstil auch nicht so klasse. Es wird oft abgeschweift, was lustig und auflockernd wirken soll, mich aber eher genervt hat. Oh Gott, ich bin echt kritisch, aber ich fand es wirklich nicht gut >.< verzeiht mir. Dabei habe ich mich so auf das Buch gefreut :D Tja.. so kanns gehen. Mehr weiß ich jetzt auch nicht mehr dazu zu sagen >.< Wem der Schreibstil in Form Briefen gefällt ist hier definitiv richtig. Wie schon oben erwähnt fand ich es gar nicht gut und der Schreibstil (dauerndes abschweifen) hat mich dazu gebracht das Buch mehr als einmal als langweilig zu empfinden. Ich hab auch echt lange für diese paar Seiten gebraucht. Sowas lese ich normalerweise in einem Tag. Tja.. diesmal waren es 5 :D Ich habs einfach nicht gut gefunden und immer wieder weggelegt >.< Deshalb gibt es von mir nur 2/5 Sternen :(Die Rezension auf meinem Blog findet ihr hier 

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  • Leuchtkäfer, die leuchten

    Tage mit Leuchtkäfern
    Malibu

    Malibu

    04. August 2016 um 08:25

    Ein jeder rennt mit seinen Problemen durchs Leben - einige stecken es besser weg, andere zerbrechen daran und nochmal andere sind fast daran zerbrochen und versuchen das Beste daraus zu machen und wieder empor zu steigen. Depressionen sind heutzutage keine Seltenheit mehr, immer mehr Menschen erkranken daran, so dass es schon gar nichts "Besonderes" mehr ist. Dennoch ist dies nicht auf die leichte Schulter zu nehmen...Antonia leidet an Depressionen, Bulimie und kommt nicht wirklich aus dem Teufelskreis raus. Sie läuft Fred über den Weg, einem Mitglied aus dem "Club der verhinderten Selbstmörder". Von nun an ist auch sie dabei und hat somit neue Freunde gefunden...Mehr möchte ich gar nicht vom Inhalt verraten, denn das wäre zuviel gesagt. Die Autorin hat hier einen Jugendroman geschaffen, der eigentlich nicht nur für Jugendliche ist. Er wirkt nachdenklich, flüssig zu lesen, mit etwas Humor gespickt und doch todernst.Dargestellt ist das Buch als Briefe an Gott von Antonia. Sie glaubt zwar eigentlich nicht an Gott, weiß aber auch sonst nicht, an wen sie sich wenden soll. Die Briefe und auch die Dialoge darin sind gut gewählt und lassen einen über das Geschriebene und auch die eigene Umwelt nachdenken.Das Thema Depression und der Umgang damit, wie man selbst und die Umwelt damit umgeht, ist hochaktuell - denn es gag noch nie mehr Leute, die daran erkrankt waren. Früher war das ja ein Tabuthema, heutzutage kommt man kaum drum rum, da es immer mehr betrifft. An was liegt das? Es mag wohl sein, dass jedem ein anderes Thema "falsch" einfährt und daran zerbricht. Aber es ist doch auffällig, wie viele davon betroffen sind.Auch die Protagonistin des Romans hat damit zu kämpfen, man kann nur vermuten und zwischen den Zeilen herauslesen, warum, denn verraten tut sie es nicht wirklich. Gut geschrieben, in eine gute Story verpackt, klärt die Autorin über innere Gefühle und den Umgang damit auf.Wer sich hier also auf eine leichte Lektüre gefasst machen will, sollte sich das schnell aus dem Kopf schlagen, denn vielmehr ist sie tiefgründig und auch traurig, aber auch mit sehr schönen Momenten darin, die zeigen, dass das Leben eigentlich doch sehr lebenswürdig ist!Was es mit den Leuchtkäfern zu tun hat, lest selbst - ich finde es gut gewählt und eine schöne Erklärung!Für mich war das eine gelungene Abwechslung in meinem Bücherschrank und ich möchte das Gelesene auch nicht missen - ich kann es also bedingungslos weiterempfehlen - nicht nur für jugendliche Leser!

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